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Samstag, 10. März 2018, 21:16

Im Mammutprogramm des Märzes bedeutet das Ende einer englischen Woche zugleich den Beginn einer weiteren englischen Woche. So auch am Samstag, als der FCS den VfR Wormatia Worms empfing. Nach den beiden wichtigen Auswärtssiegen beim FSV Frankfurt (3:0) und den Stuttgarter Kickers (2:1) sollte die englische Woche perfekt enden und zugleich der richtige Vorlauf für die Auswärtsspiele in Homburg (Mittwoch/Saarlandpokal) und Walldorf (Sonntag) gelegt werden. Verzichten musste man dabei auch an diesem Samstag auf Dominic Rau, Alexandre Mendy, Marlon Krause, Marco Kehl-Gomez, Martin Dausch und Sebastian Jacob. Patrick Schmidt kehrte nach seiner Gelbsperre zurück, dadurch konnte der FCS zum ersten Mal seit Wochen ohne Ergänzungen aus der U19 einen kompletten Kader stellen. Vor rund 2.500 Zuschauern - unter ihnen auch rund 30 Wormser - in Völklingen vollzog Lottner eine Mini Rotation. Insgesamt veränderte er seine Startaufstellung auf drei Positionen. Schmidt ersetzte im Sturmzentrum erwartungsgemäß Christoph Fenninger, auch die Pause für Fanol Perdedaj im zentralen Mittelfeld kam nicht unerwartet. Für Perdedaj rückte Marco Holz in die Startelf. Außerdem bekam auch Flügelspieler Tobias Jänicke seine Pause, für ihn begann Markus Obernosterer auf dem rechten Flügel. Der VfR kam mit einer 0:4-Klatsche gegen Waldhof Mannheim nach Völklingen und hatte sich was überlegt. Im Vergleich zum Spiel gegen Mannheim hatte man zwei neue Spieler gebracht: Nag und Matsumoto rückten für Schmitt und Pinheiro in die Mannschaft. Taktisch bedeutete dies die maximale Defensive. Die Wormatia agierte in einem 5-3-2-System.

Der FC kam mit mächtig Dampf aus der Kabine und kannte von Beginn an nur den Weg nach vorne. Man setzte sich in der gegnerischen Hälfte fest und kam nach drei Minuten zur ersten Standard. Nach einem Foul an Wenninger traf Mendler den Freistoß nach innen und fand im Zentrum den freien Behrens. Der Angreifer ließ sich diese Chance nicht entgegen und köpfte zum ganz frühen 1:0 ein (4.). Wer nun dachte das Spiel würde durch den frühen Treffer vielleicht doch einen offeneren Verlauf nehmen sah sich getäuscht. Ähnlich wie der FSV Frankfurt vor einer Woche blieb man auch bei Rückstand extrem Defensiv und verteidigte mit Mann & Maus. Erwartbar und Legitim. So hatte der FCS zwar weiterhin einen massiven Ballbesitzanteil und die Begegnung spielte sich nur in der Hälfte der Wormatia ab, zu zwingenden Gelegenheiten kam es allerdings nicht. Mendler und Schmidt hatten zwei Fernschüsse zu verbuchen, ansonsten ließ man den Ball und den Gegner laufen. Der VfR suchte sein Heil in Kontern, brachte lange Zeit aber keinen Ball konstruktiv über die eigene Hälfte hinaus. Bereits 25 Minuten waren gespielt bis Alan Stulin nach einem Abpraller den ersten Torschuss für Worms abgab. Aus 17 Metern ging der Ball meterweit am Kasten vorbei. Wenige Minuten späte foulte Oschkenat nach einem langen Ball in gefährlicher Freistoß-Position, Maas erzielte jedoch maximal ein Field-Goal. Ansonsten beständig das gleiche Bild. Der FCS hatte den Ball, ließ die Kugel laufen und versuchte mit vielen Seiten- und Tempowechseln die Lücken in der Wormser Defensive zu finden. Die Blauschwarzen schlugen dabei nicht das höchste Tempo an, sondern waren sehr kontrolliert in den Aktionen. Große Chancen blieben aus und die erste Halbjahr zog sich damit ein Stück weit dahin. Holz hatte eine gute Gelegenheit, traf relativ freistehend aus 16 Metern jedoch das Tor nicht und auch Schmidt hätte treffen können. Kurz vor der Pause kamen dazu noch Zeitz und Behrens zum Abschluss. Mit dem knappen 1:0 ging es in die Halbzeitpause.

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Samstag, 10. März 2018, 21:17

Ohne Wechsel ging es in Halbzeit 2. Parallel zum FCS-Tor gab es relativ schnell einen Freistoß für die Gäste aus dem Halbfeld. Die Flanke landete bei Gösweiner und der köpfte mit dem ersten Ball auf das FCS-Tor aus (47.). Ein Treffer aus dem Nichts und dieser Ausgleich zementierte die Spielverhältnisse. Worms wurde - auch wenn man es kaum noch für möglich gehalten hatte - noch Defensiver und Destruktiver. Die Lottner-Elf war nun jedenfalls gefordert und erhöhte noch mal das Tempo. Aus dem laufenden Spiel heraus gestaltete sich die Szenerie jedoch ähnlich wie in Hälfte 1. Bis zum 16er konnte der FCS kombinieren, die entscheiden Lücken fand man jedoch äußerst selten. Die beste Gelegenheit hatte so Markus Mendler. Sein Freistoß aus 25 Metern ging knapp am Gehäuse vorbei. Lottner reagierte nach einer Stunde und löste das zentrale Mittelfeld auf. Marco Holz ging von der Platte, für ihn kam Jänicke ins Spiel und besetzte das rechte Mittelfeld. Obernosterer rückte in der Raute hinter die beiden Spitzen. Ein Schachzug der sich relativ schnell auszahlen hätte können. Angriff über die Rechte Seite, Jänicke und Behrens im Zusammenspiel und den Ball in die Mitte hätte Obernosterer auch mal verwandeln können. So blieb es beim 1:1. Der FCS steckte nicht auf und drängte weiter auf den erneuten Führungstreffer während sich die Wormatia nun auf Zeitspiel und Schauspiel verlegte. Die Quittung gab es auf dem Fuß. Umschaltaktion der Wormatia, Gösweiner will nach einem Tackling von Zeit einen Freistoß durch eine klare Schwalbe provozieren und der FCS nutzt diesen Ballgewinn gegen sich im Vorwärtsgang befindliche Wormser. Schnelle Verlagerung auf die rechte Seite, Behrens Flanke fand in der Mitte Obernosterer. Er scheiterte mit seinem Versuch noch am Keeper, den zweiten Ball verwertete Schmidt aus kurzer Distanz. 2:1 für den FCS (67.). Würde die Wormatia nun 20 Minuten vor Spielende Offensiver werden? Nur sehr bedingt. Weiter spielte nur der FCS nach vorne. Schmidt verlängerte einen Ball per Kopf in den Lauf von Behrens. Behrens legte nicht quer auf Jänicke und scheiterte am Keeper. Die Gäste wechselten, nahmen mit Gösweiner den einzigen gefährlichen Angreifer vom Feld. Für ihn kam Burgio ins Spiel und trotz Rückstand stellte der VFR damit auf ein 5-4-1-System um. Beim FCS kam Fanol Perdedaj für Markus Obernosterer und stellte das gewohnte 4-4-2-System wieder her. Bei den Gästen kam noch Ando für Matsumoto und Straub für Himmel. Die Fünferkette löste man jedoch bis zum Spielende nicht auf und hatte keinerlei Offensive Aktionen mehr zu verzeichnen. Anders der FCS der gleich Mehrfach die Entscheidung auf dem Fuß hatte. Behrens bediente Jänicke im Strafraum und nach dessen Querpass stand Schmidt frei vor dem leeren Tor. Eigentlich ein Treffer den er im Schlaf erzielt, diesmal ballerte er jedoch über den Kasten. Wenige Minuten später schickte Mendler Behrens, dieser vertändelte jedoch alleine vor dem Keeper den Ball. Sollte dies mit einem Last-Minute-Gegentor bestraft werden? Lottner brachte in der Schlussphase Christoph Fenninger für Patrick Schmidt ins Spiel, ansonsten passierte nicht mehr viel. Der FCS ließ nun geschickt den Ball laufen, schnürte Worms in der eigenen Hälfte ein und vermied somit jede Gefahr für das eigene Tor.

Durch ein 2:1 über Wormatia Worms gelingt dem FCS der dritte Sieg in Folge. Die Molschder brannten dabei gewiss kein Feuerwerk ab, gewannen die Begegnung aber hoch verdient. Ein typischer Arbeitssieg gegen einen Gegner ohne jede Ambition zum Spiel aktiv beizutragen. Damit musste man in den letzten Wochen schon leben und das wird auch in den kommenden Wochen noch weiter der Fall sein. Die gegnerischen Mannschaften wissen auch, wenn sie hier mitspielen dann hagelt es Gegentore und Schützenfeste. Von daher hauen sie alles in die Defensive und so hat das auch die Wormatia gehalten und es dem FCS damit richtig schwer getan. Da hilft auch keine frühe Führung was weil es die Spielausrichtung des Gastes überhaupt nicht verändert hat. So sind das dann ganz schwierige, langatmige Spiele. Weder kann man erwarten das man sich Chance noch Chance erspielt, noch ist es wirklich Spannend zum Zuschauen. Bei der Lottner-Elf hat man dabei auch schon gemerkt das man in einer englischen Woche ist und auch die Belastungen der kommenden Wochen kennt. Man hat kein übermäßiges Tempo angeschlagen und auch nicht überragend gespielt, aber die Begegnung absolut kontrolliert und vor allem Kontersituationen vermieden. Was sicher gefehlt hat war die Kreativität. Gerade bei Markus Mendler hat man die fehlende Frische definitiv gesehen. Da waren viele Aktionen dabei die man so von ihm aus den letzten Wochen nicht gekannt hat. Trotzdem macht er die Vorlage zum 1:0 und war auch sonst an vielen Aktionen beteiligt. Auch der "frische" Obernosterer hat nur selten eine Lücke in der vielbeinigen Abwehrkette gefunden. Mit seiner Umbesetzung hinter die Spitzen wurde das deutlich besser. Dann kommt doch wieder ein Gegentor. So schnell kann es auch gegen einen Gegner gehen der so harmlos war wie es die Wormatia nun mal war. Es war tatsächlich der erste Ball auf das Tor im ganzen Spiel. Auch danach hat der FCS gewollt, aber sich doch schwer getan. Umso wichtiger das man das 2:1 irgendwann mit seinem Dauerdruck erzwungen hat. Das ist eine absolute Qualität dieser Mannschaft das man nie aufsteckt sondern immer weiter macht. Danach musst du das Spiel dann auch entscheiden. Da waren ausreichend Chancen dabei um mindestens das dritte Tor zu erzielen. Dann ist auch Ruhe im Schacht weil Worms dann definitiv nicht mehr zurück kommt. In der Schlussphase hat man - abseits der vergebenen Chancen - dann clever gespielt und den Ball laufen gelassen. Dadurch kam der VfR nicht mehr nach vorne und die Möglichkeit eines Lucky-Punchs wurde verhindert. Denn natürlich ist dieser Sieg mehr als hochverdient. Auch wenn es nicht die beste Leistung war, aber große Bedeutung hat das heute auch nicht gehabt. Man hat weitere drei Punkte, der März schreitet voran und die Ausgangslage wird besser und besser. Denn wieder hat einer der vermeintlichen Konkurrenten gepatzt. Waldhof Mannheim kam zuhause gegen Astoria Walldorf nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus und wurde damit wieder von Kickers Offenbach (3:1-Sieg über Mainz II) überholt. Der Vorsprung auf Offenbach liegt bei noch ausstehenden neun Saisonspiele weiter bei komfortablen 13 Punkte, Waldhof Mannheim auf Platz ist mittlerweile schon 15 Zähler entfernt. Der SC Freiburg II (1:0-Sieg in Hoffenheim) als Vierter ist 18 Punkte hinten dran, hat jedoch noch ein Spiel in der Hinterhand und könnte mit Mannheim nach Punkten gleich ziehen. Auf dem Weg zu den Aufstiegsspielen ist der FCS damit quasi nicht mehr zu stoppen. Die Liga macht jetzt erst mal kurz Pause. Denn dort geht es am nächsten Sonntag mit dem Auswärtsspiel beim FC-Astoria Walldorf weiter. Am Mittwoch spielt der FCS aber zunächst mal im Viertelfinale des Saarlandpokals beim Oberligisten FC 08 Homburg um den Einzug ins Halbfinale.

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Sonntag, 11. März 2018, 10:33

Ein paar Statistiken....

Allgemein
- 20.Saisonsieg
- Bilanz: 20/6/1
- Punkteschnitt: 2,44
- Nach 27 Spielen hat das in der RL SW bisher nur Offenbach geschafft
-> Und zwar in der Saison 2014/15
- 3.Sieg in Folge
- 22.Spiel in Folge ohne Niederlage
- Übertreffen der 3.Liga-Serie (2010/11 - 2011/12)
- Der Vereinsrekord liegt mindestens bei 31 Spielen (2007/08 - 2008/09)
- Berücksichtigt man nur Spiele ab der 4.Liga sind es mind. 22 Spiele
- Aufgestellt in der 2.Liga 1988/89 und 1989/90
- Bzw. vom 12.04.89 bis zum 20.09.89
- Diese Marke wurde nun eingestellt
-----------------------------------------------------------
Heimspiele
- 40.Ligaheimspiel in Völklingen
- 25.Heimsieg in dieser Zeit
- Dazu 9 Unentschieden/6 Niederlagen
- Punkteschnitt: 2,1
- 11.Heimsieg der Saison
- Genauso viele Siege wie in der letzten Saison
- Mehr als 11 Siege hatte der FCS in der RL SW nie!
- 2008/09 holte man zuletzt mehr Heimsiege (14 Siege)
- 16.Heimspiel in Folge ohne Niederlage
- 19.Heimspiel in Folge mit mindestens einem FCS-Tor
- Beides sind Bestwerte in der RL SW
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Einsätze (nur Liga)
- 158.Einsatz von Manuel Zeitz
- Er ist damit Rekordspieler des FCS in diesem Jahrtausend
- 70.Einsatz von Kevin Behrens
- 60.Einsatz von Mario Müller
- 45.Einsatz von Sascha Wenninger
- 40.Einsatz von Jordan Steiner?
- 15.Saisoneinsatz von Christoph Fenninger
- 10.Startelfeinsatz von Markus Obernosterer
- 1.Startelfeinsatz seit dem 10.02.18 (Freiburg II)
- Batz, Müller und Behrens standen weiter immer in der Startelf
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Fehlende Feldverweise (seit 2009)
- 27.Saisonspiel ohne Platzverweise
- Die Bestmarke von 2012/13 ist damit eingestellt
- Insgesamt 32.Spiel ohne Platzverweis
- Bestmarke von 49 Spielen (22SP 11/12 u. 27S 12/13)
- Letztes Platzverweis: Chrappan am 17.4.17 (in Mannheim)
------------------------------------------------------------
Tore (Liga)
- Saisontor Nr. 19 für Patrick Schmidt
- Insgesamt steht er bei 41 Treffern
- 1.Tor von Schmidt steht dem 24.02. (Mainz II)
- 12.Heimtor von Schmidt in dieser Saison
- 24.Heimtor von Schmidt beim FCS (nur RLSW)
- Saisontor Nr. 16 für Kevin Behrens
- Insgesamt steht er bei 32 Treffern
- 10.Heimtor von Behrens in dieser Saison
- 20.Heimtor von Behrens beim FCS
- 1.Tor von Behrens seit dem 03.02. (Elversberg)
- Eine längere "Durststrecke" hatte er in dieser Saison nie
- Zum 1.Mal in diesem Jahr treffen beide in einem Spiel
- Zum 1.Mal nach 4 Spielen trifft kein Mittelfeldspieler

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Sonntag, 11. März 2018, 10:34

VERDIENTER ARBEITSSIEG GEGEN WORMS

Zitat

Kaum angepfiffen, da zappelte das Netz schon. In der vierten Minute wurde Wenninger in rund 30 Meter Torentfernung gelegt. Mendler brachte den fälligen Freistoß in den Strafraum. Behrens schraubte sich hoch und köpfte zum 1:0 ein. Ein perfekter Auftakt für die Blau-Schwarzen.

Der FCS blieb am Drücker, ohne allerdings richtig gefährlich zu werden. Mendler schloss aus der Distanz zu zentral ab, Schmidt jagte den Ball aus 18 Metern über den Kasten.

Erst nach 25 Minuten machte sich auch der Gast aus Worms bemerkbar. Alan Stulin hatte eine erste Möglichkeit, verfehlte aber das Gehäuse. Ebenso wie Benjamin Maas bei einem Freistoß.

Danach übernahm die Lottner-Elf wieder das Kommando. Wenninger bediente Mendler mit einem Diagonalball. Der passte ins Zentrum, aber Holz hatte aus 16 Metern nicht richtig justiert. Vor dem Pausenpfiff ergaben sich noch Chancen für Behrens und Zeitz, aber es blieb vorerst bei dem einen Treffer.

Durchgang zwei startete dann erneut mit einem Tor, aber nicht der FCS jubelte, sondern Worms. Nach einem schmeichelhaften Freistoßpfiff flankte Maas nach Innen. Thomas Gösweiner war perfekt eingelaufen und ließ Batz keine Chance. Das 1:1 in der 47. Minute.

Die Antwort der Blau-Schwarzen war ein Freistoß von Mendler. Aus zentraler Positionen zirkelte er die Kugel in Richtung rechtes unteres Eck. Um Zentimeter strich der Ball am Pfosten vorbei.

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Sonntag, 11. März 2018, 10:36

Beim Spitzenreiter am Punktgewinn geschnuppert

Zitat

Mit zwei Änderungen ging es zum Auswärtsspiel: Für den verletzten Sebastian Schmitt durfte Morris Nag von Beginn an spielen, außerdem stand überraschend Koki Matsumoto in der Startelf für Ricky Pinheiro. Eine Fünferkette sollte den kommenden Meister am Toreschießen hindern.

Das allerdings klappte nur vier Minuten. Einen Mendler-Freistoß köpfte Behrens wuchtig zur Führung für die Gastgeber ein. Wer nun die nächste Klatsche erwartete, sah sich getäuscht. Saarbrücken hatte das Spiel klar im Griff, war jedoch angesichts der frühen Führung und des anstehenden Pokalspiels gegen Homburg auch spürbar nicht mit vollem Einsatz dabei. Dazu verloren die Wormaten nicht die Nerven, sondern spielten ruhig weiter und kamen auch zu einigen Offensivaktionen. So wurde Thomas Gösweiner geblockt, Alan Stulins Nachschuss flog drüber (28.). Auch Saarbrückens Abschlüsse verfehlten das Tor (38.) oder wurden durch die vielbeinige Abwehr verhindert (41.). Und so hatten die mitgereisten Fans das Gefühl, dass das Spiel noch lange nicht verloren war.

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Sonntag, 11. März 2018, 10:37

FCS bleibt auf Aufstiegskurs (inkl. SR-Bericht)

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Der 1. FC Saarbrücken ist weiter souveräner Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Südwest. Der FCS gewann sein Heimspiel am Samstag gegen Wormatia Worms mit 2:1.

Es war ein Auftakt nach Maß für die Blau-Schwarzen im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen. In der 4. Spielminute stürmte Kevin Behrens nach einem Freistoß in den gegnerischen Strafraum, kam frei zum Kopfball und wuchtete den Ball ins Tor. Auch danach kontrollierte Saarbrücken die Partie, kam aus dem Spiel heraus aber nicht zu weiteren Großchancen.

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Sonntag, 11. März 2018, 10:43

FCS gewinnt das Kampfspiel gegen Worms

Zitat

Das Match begann mit einem Donnerschlag: Freistoß Mendler, Kopfball Behrens – 1:0 für Saarbrücken. Danach rannte der Tabellenführer Minute um Minute das Tor der Vorderpfälzer an, ohne jedoch wirklich Durchschlagskraft zu entwickeln. Dirk Lottner hatte seine Mannschaft im Vergleich zum Auswärtsspiel in Stuttgart auf drei Positionen verändert: Im Mittelfeld durfte Markus Obernosterer anstelle von Tobias Jänicke von Beginn an ran. Marco Holz kehrte etwas überraschend auf die 6er Position zurück, die Fanol Perdedaj so überzeugend gegen Stuttgart gespielt hatte und nach abgesessener Gelbsperre durfte auch Patrick Schmidt wieder ran. Die Umstellungen im Mittelfeld wirkten sich nicht positiv aus. Allerdings agierten die Wormaten weitestgehend mit zwei kompakten 5er-Reihen vor Torwart Kroll und setzte auf überfallartige Konter, die jedoch ausnahmslos abgefangen wurden.

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Sonntag, 11. März 2018, 10:46

SAARBRÜCKEN WEITER UNBESIEGT

Zitat

Der ehemalige Bundesligist 1. FC Saarbrücken hat einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Der 2:1 (1:0)-Heimerfolg gegen den VfR Wormatia Worms am 28. Spieltag der Regionalliga Südwest war für den souveränen Spitzenreiter das 22. Meisterschaftsspiel in Folge ohne Niederlage. Eine so lange Serie hatte der FCS zuvor noch nie hingelegt. Die alte Bestmarke stammt aus dem Jahr 2011. Saisonübergreifend blieb Saarbrücken damals in der Regionalliga Südwest und in der 3. Liga 21 Begegnungen hintereinander unbesiegt.

Vor 2433 Zuschauern gegen Worms waren einmal mehr die beiden Saarbrücker Top-Torjäger Kevin Behrens (4.) und Patrick Schmidt (67.) erfolgreich. Behrens erzielte sein 16. Saisontor, Schmidt ist jetzt mit 19 Treffern wieder alleiniger Führender der Torschützenliste vor Karl-Heinz Lappe von der U 23 des FSV Mainz 05 (18 Tore). Für die Gäste aus Worms traf Thomas Gösweiner (48.).

Nach dem Sieg gegen Woms hat Saarbrücken 66 Zähler auf dem Konto. Der Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Kickers Offenbach beträgt 13 Punkte. Worms rangiert auf Platz 13 und befindet sich weiterhin in Abstiegsgefahr.

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Sonntag, 11. März 2018, 10:47

Bittere Niederlage: Wormatia Worms unterliegt Saarbrücken 1:2

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Wormatia Worms musste in der Regionalliga Südwest mit dem 1:2 beim 1.FC Saarbrücken die zweite Niederlage in Folge gegen ein Spitzenteam hinnehmen.

Früh trafen die Saarländer: Bei einem Freistoß Markus Mendlers stand Kevin Behrens sträflich frei – und köpfte mühelos sein 16.Saisontor (4.). Das Spiel plätscherte bei deutlicher FCS-Dominanz fortan so dahin, Mitte der ersten Hälfte wurden die Wormser etwas mutiger. Nach einer von Matsumoto verlängerten Ecke traf Goalgetter Thomas Gösweiner aber drei Metern allein vor Daniel Batz den Ball nicht richtig (30.). Gegenüber brachten mehrere Saarbrücken im Gewühl das Leder ebenfalls nicht unter (42.).

Die zweite Halbzeit: In 20 Metern Entfernung nahe der Grundlinie nahm Maas diesmal besser Maß – und seinen Freistoß ließ Gösweiners Stirn geschickt ins Netz streichen (47.). Auch Mendlers FCS-Freistoß flog gefährlich, zischte aber um Zentimeter vorbei (53.). Bitter für die Gäste der erneute Rückstand: Als Gösweiner nach Zweikampf verletzt am Boden lag, leistete Behrens Vorarbeit – und Sturmpartner Patrick Schmidt staubte zum 2:1 ab (66.). Behrens hätte kurz darauf freistehend selbst treffen können – Steve Kroll aber rettete im Wormatia-Kasten (70.), bevor er schon geschlagen war, als Schmidt übers leere Tor schoss (79.).

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Sonntag, 11. März 2018, 20:56

Keine Geschenke und ein neuer Rekord

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Doch nach nur vier Minuten standen schon wieder alle, um zu jubeln. Nach einem Freistoß von Markus Mendler schenkte die Wormser Abwehr Kevin Behrens keinerlei Beachtung, und der traf per Kopf zum 1:0. Bei den 2433 Zuschauern im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion regte sich die Vorfreude auf ein Scheibenschießen – vergebens. Denn „die Wormser sind hierher gekommen, haben den Bus im Strafraum geparkt und sind nicht ausgestiegen“, wie Schmidt die defensive Grundeinstellung der Gäste erklärte. Die sah so aus: Fünferkette am Strafraum, drei Abräumer davor und zwei Spieler, die die Saarbrücker an der Mittellinie stören sollten.

„Ich kann mich mit dieser Spielweise 100 Prozent identifizieren“, erklärte Wormatia-Trainer Steven Jones, der versuchte, das Beste aus den Möglichkeiten seiner Mannschaft herauszuholen. „Es war ein Kackspiel“, formulierte es Lottner, dessen Team am Ende der englischen Woche nicht mehr als nötig investierte. Die Partie war so ereignisarm, dass sich der FCS-Vorsitzende Jörg Alt auf der Tribüne als Platzanweiser betätigte und Geschäftsführer David Fischer umgefallene Werbebanden wieder aufstellte.

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Montag, 12. März 2018, 08:00

FCS gewinnt auch gegen Worms

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Kaum angepfiffen, da zappelte das Netz schon. In der vierten Minute wurde Wenninger in rund 30 Meter Torentfernung gelegt. Mendler brachte den fälligen Freistoß in den Strafraum. Behrens schraubte sich hoch und köpfte zum 1:0 ein. Ein perfekter Auftakt für die Blau-Schwarzen.

Der FCS blieb am Drücker, ohne allerdings richtig gefährlich zu werden. Mendler schloss aus der Distanz zu zentral ab, Schmidt jagte den Ball aus 18 Metern über den Kasten. Erst nach 25 Minuten machte sich auch der Gast aus Worms bemerkbar. Alan Stulin hatte eine erste Möglichkeit, verfehlte aber das Gehäuse. Ebenso wie Benjamin Maas bei einem Freistoß.

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Montag, 12. März 2018, 08:02

Manuel Zeitz:

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"Es ist fürchterlich, wenn du gegen eine Mannschaft anrennen musst, die sich in keiner Weise am Spiel beteiligt. Aber wir haben das angenommen und uns trotzdem Chancen herausgespielt."


Patrick Schmidt:

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"Die haben selbst bei Rückstand einen Bus vorm eigenen Tor geparkt. Dir kriegen einen Standard, den sie auch direkt nutzen. Das hat es für uns nicht leichter gemacht. Deshalb bin ich extrem froh, dass wir das Spiel gewonnen haben."


Bild, 12.März 2018

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Montag, 12. März 2018, 08:06

Gösweiner lässt Wormatia kurzzeitig hoffen

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Auch Mendlers FCS-Freistoß flog gefährlich, zischte aber um Zentimeter vorbei (53.). Bitter für die Wormatia der erneute Rückstand: Als Gösweiner nach Zweikampf verletzt am Boden lag, leistete Behrens Vorarbeit – und Sturmpartner Patrick Schmidt staubte zum 2:1 ab (66.). Steven Jones, der sich direkt nach der Szene noch aufgeregt hatte, bekannte in der Pressekonferenz: „Wenn man auf die Verliererstraße gerät, sucht man spontan nach Ausreden. Mit Abstand betrachtet war es aber ein fairer Zweikampf.“ Auch Gösweiner selbst, der verletzungsbedingt den Platz für Giuseppe Burgio räumen musste (73.), äußerte sich differenziert: „Der Saarbrücker rutscht rein und trifft mich am Knöchel. Ich weiß nicht, ob es ein Foul war. Man hätte aber trotzdem das Spiel unterbrechen können.“ Fand auch Steve Kroll, der deswegen nach dem Treffer „ein bissel ein Gespräch mit dem Schiri“ suchte – und dafür „Gelb“ sah.

Kroll rettete kurz darauf klasse, als Behrens freistehend selbst hätte treffen können (70.), war dann aber schon geschlagen, als Schmidt übers leere Tor schoss (79.). Bei Wormatia versuchte Steven Jones mit den Einwechslungen der weiteren Offensivkräfte Daisuke Ando (77., für Matsumoto) und Steffen Straub (81., für den Sechser Benni Himmel) nochmal zur Schlussoffensive zu blasen – vergeblich. „Da hätte ich mir mehr Impulse erwartet“, bekannte der Coach – wollte aber auch hier nicht den Stab über sein Team brechen. Er blickte schon voraus auf „eine wichtige Woche: Freitag gegen VfB Stuttgart und dann Mittwoch im Pokal in Kandel“.