Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum :: 1. FC Saarbrücken. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

241

Dienstag, 22. Mai 2018, 17:00

Winkmann pfeift Saarbrücken gegen 1860

Zitat

Schiedsrichter Guido Winkmann
aus Kerken pfeift am Donnerstag (ab 17.30 Uhr, live im BR und SR) das
Aufstiegshinspiel zur 3. Liga zwischen dem 1. FC Saarbrücken, Meister
der Regionalliga Südwest, und dem TSV 1860 München, Meister der
Regionalliga Bayern. Unterstützt wird er dabei von Mark Borsch aus Mönchengladbach und Frederick Assmuth aus Köln. Vierter Offizieller ist Sven Waschitzki aus Essen.

https://www.dfb.de/news/detail/winkmann-…e72eb1732c3c6cb
Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions

https://www.youtube.com/watch?v=DzjfNI2XEBs



242

Dienstag, 22. Mai 2018, 17:01

Die sind schon da :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gks katowice« (22. Mai 2018, 17:38)


goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

243

Dienstag, 22. Mai 2018, 17:14

Zweimal gegen Saarbrücken - erst auswärts, dann in München

Zitat

„Für solche Spiele lebst du als Profi, darauf arbeitest du hin, sie sind das Salz in der Suppe.“ so der sportliche Leiter des TSV 1860 München Günther Gorenzel. „Saarbrücken ist von der Papierform her leicht favorisiert. Es ist zu spüren, dass das keine normalen Spiele sind. Aber wir sind gut vorbereitet.“ Den Gegner haben die Löwen in den letzten Wochen intensiv beobachtet. „Wir werden versuchen, die Stärken von Saarbrücken zu egalisieren und die Schwächen auszunutzen. Daran arbeiten wir in den Übungseinheiten“, sagte Gorenzel. Auch deshalb seien die Trainingseinheiten nicht öffentlich.

„Die Chancen stehen Fifty-Fifty. Wir dürfen aber nicht verkrampfen.“ so Markus Ziereis (Foto) nach Saisonabschluss. Der Angreifer verriet, dass die Löwen in den Relegationsspielen prominente Unterstützung auf der Tribüne bekommen. „Kevin Volland hat angefragt, er wird von mir eine Karte erhalten!“

„Wir müssen Charakter zeigen und gegen Saarbrücken über die Leidenschaft kommen“, forderte Löwen-Trainer Daniel Bierofka. „Unsere Stärke ist, dass wir eine Mannschaft sind. Gemeinsam haben wir alles gemeistert.“

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

244

Dienstag, 22. Mai 2018, 18:42

Zuschauer

Seit Anfang des Jahres 2016 muss oder darf der FCS dank der Ausnahmeleistung der Stadt Saarbrücken beim Stadionumbau das Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen als seine Heimspielstätte ansehen und trägt die Pflichtheimspiele im halben Rund der Hüttenstadt aus. Bisher kommt man auf 46 Heimspiele in der Ausweichspielstätte. 44 Begegnungen fanden in der Regionalliga Südwest statt, je ein Spiel gab es im Saarlandpokal und dem DFB-Pokal. Im Schnitt kamen dabei 2.746 Zuschauer zu den Ligaspielen ins Stadion, ohne die beiden Verbandsstrafen würde der Schnitt bei 2.850 Besuchern pro Heimspiel liegen. Inklusive der beiden Pokalspiele kamen 130.401 Zuschauer zu den Spielen des FCS (Schnitt: 2.835). Der bisherigen Zuschauerrekord stammt vom 13.August 2017. Zum DFB-Pokalspiel gegen den 1.FC Union Berlin kamen 6.222 Zuschauer ins Hermann-Neuberger-Stadion. In der Liga ist das letzte Heimspiel gegen Elversberg zu nennen. Damals besuchten 4.689 Zuschauer das Heimspiel. Es ist zugleich eines von nur zwei Spielen, in dem es der FCS in der Liga geschafft hat mehr als 4.000 eigene Zuschauer zu mobilisieren und nach Völklingen zu bringen. In vier weiteren Spielen kamen über 4.000 Zuschauer. Zwei Mal hieß der Gegner Waldhof Mannheim und zwei Mal Kickers Offenbach. Am Donnerstag wird nun logischerweise der Rekord aus dem Spiel gegen Union Berlin fallen. Das Spiel ist mit rund 6.800 Zuschauer komplett ausverkauft! Völklingen sorgt dafür das zum ersten Mal seit über zwei Jahrzehnten ein Heimspiel des FCS (welches nicht im DFB-Pokal stattfindet) vor einer ausverkauften Hütte stattfindet. Das letzte ausverkaufte Spiel abseits des DFB-Pokals fand am 17.Oktober 1992 statt. Damals sahen 36.000 Zuschauer im Ludwigspark ein 1:1-Unentschieden gegen den FC Bayern München. Am Donnerstag sind dann genau 9.350 Tage seit diesem Spiel gegen die Bayern vergangen. Das letzte Mal ausverkauft in einem Pflichtspiel meldeten die Molschder am 3.Dezember 2013. 30.931 Zuschauer verfolgten die 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund im Achtelfinale des DFB-Pokal.

TOP 10: Zuschauerzahlen in Völklingen
01.) 6.222 vs Union Berlin, 13.August 2017 (DFB-Pokal)
02.) 4.689 vs SV Elversberg, 03.Februar 2018
03.) 4.607 vs SV Elversberg, 22.April 2017
04.) 4.484 vs Waldhof Mannheim, 31.März 2018
05.) 4.249 vs Waldhof Mannheim, 26.März 2016
06.) 4.070 vs Waldhof Mannheim, 08.Oktober 2016
07.) 4.067 vs Kickers Offenbach, 17.August 2016
08.) 3.961 vs SSV Ulm 1846, 06.August 2016
09.) 3.836 vs Schott Mainz, 01.November 2017
10.) 3.703 vs Kickers Offenbach, 22.April 2018

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

245

Dienstag, 22. Mai 2018, 18:46

Winkmann pfeift Saarbrücken gegen 1860


Also wieder ein schickes 4:1 würde ich sofort nehmen. Aus Bencik und Diane werden halt Schmidt und Behrens. 8)

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

246

Dienstag, 22. Mai 2018, 20:04

Aufstiegsspiele zur 3.Liga - Saison 2017/18 - Hinspiel
Donnerstag, 24.Mai - 17:30 Uhr
Hermann-Neuberger-Stadion, Völklingen





Hinspiel


1.FC Saarbrücken - TSV 1860 München
(Meister Südwest) vs (Meister Bayern)




Das Warten hat ein Ende und die komplette Saison des FCS wird auf vier Tage und zwei Spiele konzentriert. Es sind die Spiele der Wahrheit. Entweder steht am Ende der erhoffte und nach dieser Saison definitiv auch verdiente Aufstieg in die 3.Liga oder aber alle Mühen waren für die Katz und man muss auch in der kommenden Saison in der Regionalliga antreten. Eine Ausgangslage die exakt so auch für den Gegner zutrifft! Auf die Molschder wartet mit dem TSV 1860 München der souveräne Meister der Regionalliga Bayern in den Aufstiegsspielen. Das Hinspiel findet am Donnerstag ab 17:30 Uhr in Völklingen statt, das Rückspiel wird am Sonntag ab 14:00 Uhr in München ausgetragen. Zwischen dem 1.FCS und dem TSV 1860 gab es in der Vergangenheit insgesamt 19 Vergleiche. Die Bilanz spricht gegen den FC. Nur drei Spiele konnten die Molschder gewinnen, gleich neun Spiele gingen an die Löwen. Die Heimbilanz ist dabei noch ausgeglichen. Sowohl der FCS als auch 1860 konnten jeweils drei Spiele gewinnen, vier Begegnungen endeten Unentschieden. Dafür sprechen die Zahlen in München klar gegen den FC. In neun Gastauftritten gab es noch keinen Sieg sondern nur drei Unentschieden und sechs Niederlagen. Die ersten Vergleiche gab es in der Saison 1963/64 in der Premiensaison der Bundesliga. Das Hinspiel in München verlor der FCS mit 1:7, im Rückspiel gab es eine 1:2-Niederlage. Und auch im dritten Duell unterlag der FCS, im Viertelfinale des DFB-Pokal unterlag man zuhause mit 1:3. Elf Jahre später trafen sich die Teams in der zweiten Liga wieder. Das Hinspiel 1974 war der erste Sieg des FCS, Fazlic erzielte das goldene Tor des Tages. Im Rückspiel unterlag man knapp mit 0:1. Bis 1980 folgten sechs weitere Spiele (1 Sieg, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen). 1991 spielte man zuhause gegen München 1:1-Unentschieden, Preetz traf vor 11.000 Zuschauern für den FCS. Das Rückspiel in München endete vor 13.000 Zuschauern torlos. Zwei Jahre später verlor der FCS beide Spiele mit 0:2. Die letzten vier Vergleiche stammen von 2004 bis 2006. Im November 2004 empfing der FCS die Löwen im Park, 13.000 Zuschauer sahen einen deutlichen 4:1-Sieg für den FC. Im Rückspiel im April 2005 gab es ein 1:1-Unentschieden. Agostino brachte die Löwen vor 21.000 Zuschauern früh in Front, Yilmaz Örtülü glich kurz vor Schluss aus. Beim anschließenden Jubel zog er sein Trikot aus und bestieg den Zaun am Gästeblock. In der Folge sah er Gelb und direkt darauf Gelb-Rot. Es war das letzte Gastspiel des FCS im Grünwalder Stadion (zumindest gegen 1860 München). Das letzte Mal in einer Liga spielten die Teams in der Saison 2005/06. Im Dezember 2005 trennten sich beide Teams im Park 0:0-Unentschieden, im Rückspiel in der Allianz-Arena verlor der FCS mit 0:1 und stieg endgültig in die Regionalliga ab.


Der Gegner: TSV 1860 München
Turn- und Sportverein München von 1860 e. V. wurde im Mai 1860 gegründet und besitzt seit dem April 1899 auch eine Fußballabteilung. Der Verein besitzt aktuell rund 22.500 Mitglieder und ist einer der größten Traditionsvereine Deutschlands. 2002 wurden die Lizenzspielerabteilung sowie U23 und U19 in die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. 60 % der Aktien gehören seit 2011 Investor Hasan Ismaik. Bereits vor dem Krieg gehörten die Sechsiger zu den führenden Mannschaften im Lande und wurden Vizemeister. Vor & in der NS-Zeit orientierte sich der Verein stark an den Nazis, sportlich erreichte man 1942 der nationale Pokalsieg. 1963 qualifizierte man sich nach schwierigen Jahren als Gründungsmitglied der Bundesliga und befand sich in der "goldenen" Zeit. 1964 wurde man Pokalsieger, 1965 kam man bis ins Finale des Europapokal der Pokalsieger (Niederlage gegen West Ham United) und 1966 wurde man deutscher Meister (gefolgt von der Vizemeisterschaft 1967). Danach endete diese erfolgreiche Zeit und 1970 stieg man in die Regionalliga ab. 1974 war man Gründungsmitglied der 2.Bundesliga, 1977 gelang die Rückkehr in die Bundesliga für ein Jahr, als Fahrstuhlmannschaft stieg man erneut ab, auf und wieder ab. 1982 wurde dem Verein nach verpassten Aufstieg in die Bundesliga die Lizenz entzogen. Neun Jahre spielte man in der Folge in der Bayernliga, stieg 1991 auf und 1992 gleich wieder ab. Dem direkten Wiederaufstieg folgte 1994 der direkte Durchmarsch in die Bundesliga. Man etablierte sich in der Bundesliga und erreichte 2000 den größten Erfolg nach Jahrzehnten. Als Vierter qualifizierte man sich für die Champions Leaque. Nach drei weiteren Jahren im Mittelfeld stieg man 2004 aus der Bundesliga ab und kehrte bis heute nicht zurck. Finanzielle Probleme und Bestechungsvorwürfe gegen Verantwortliche spielten eine große Rolle. Der direkte Wiederaufstieg wurde knapp verpasst, in der Folge schlitterten die Löwen in immer größere Schwierigkeiten. Die Allianz Arena trieb den Verein an den Rande des Ruins und bereits 2006 verkaufte man seine Anteile für einen Spottpreis an den FC Bayern, vermied so jedoch die Insolvenz. In den folgenden Jahren etablierte man sich im Mittelfeld der 2.Bundesliga, der erhoffte Aufstieg blieb jedoch klar aus. 2011 stieg Hasan Ismaik als Investor ein, die großen Ziele erreichte es nicht. Drei Jahren im vorderen Mittelfeld folgte 2014/15 der 16.Platz. In der Relegation hielt man die Klasse. 2015/16 verhinderte man den Abstieg als Tabellenfünfzehnter und in der letzten Saison ging es erneut in die Relegation und man unterlag dort Regensburg. Der sportliche Abstieg in die 3.Liga war besiegelt. Dazu erreichten die seit Jahren aufkommenden Probleme zwischen Investor und Vereinsführung ihren Höhepunkt und Ismaik hinterlegte die nötige Summe für die Lizenz nicht. Der Verein musste somit gleich in die Regionalliga absteigen, löste sich von der ungeliebten Allianz-Arena als finanzieller Klotz am Bein und probierte auch sich vom Investor zu lösen. Mit dem Abstieg hat sich bei den Blauen auch eine neue Euphorie eingestellt. Man ist zurück im heimischen Stadion an der Grünwalder Straße und konnte diese Saison relativ frei ohne Investor angehen. Ein Neuaufbau der mit der Meisterschaft in der Regionalliga Bayern gelungen ist.

Der Verantwortliche für den sportlichen Neuaufbau ist Daniel Bierofka. Er hatte als Aktiver bereits jahrelang für 1860 gespielt und verbrachte seine bisherige Trainerlaufbahn komplett bei den Nachwuchsteams der Blauen. In die Saison 2016/17 ging er als Trainer der U23, 2016 war er auch zwei Mal Interimstrainer der Profis und zuletzt auch Co-Trainer. Zu Saisonbeginn übernahm er nun das Amt des Cheftrainers bei der ersten Mannschaft. Seine erste Aufgabe war es eine neue Mannschaft für die Regionalliga Bayern zusammenzustellen. Man übernahm einen Großteil der letztjährigen U23 (letztjähriger Vize-Meister in der RL Bayern), die meisten Spieler der Zweitligatruppe verließen den Verein. Mit Jan Mauersberger (32/IV) und Sascha Mölders (33/MS) blieben zwei gestandene Zweitligaspieler dem Verein treu. Dazu kamen noch einige externe Neuzugänge. Königstransfer war Timo Gebhart (28/Rostock). Im Winter folgte mit Michael Görlitz (30) noch ein weiterer Routinier. In Markus Ziereis, Philipp Steinhart, Daniel Wein und Aaron Berzel kamen weitere Spieler die mindestens in der 3.Liga unterwegs waren.

Die Regionalliga Bayern startete auch in dieser Saison früh und 1860 München bestritt bereits Mitte Juli das erste Saisonspiel. München startete mit zwei Siegen und setzte sich mit sechs Siegen aus den ersten sieben Saisonspielen gleich an die Tabellenspitze. Die erste Niederlage gab es am 3.Spieltag in Buchbach (0:1), ansonsten unterlag man im DFB-Pokal dem FC Ingolstadt mit 1:2. Nach den ersten sieben Spielen kam eine erste Mini-Delle, in Seligenporten sowie zuhause gegen Ingolstadt II gab es zwei torlose Remis in Folge. Danach ging es für die Löwen aber wieder seinen gewohnten Gang. Sechs Siege in Folge sorgten dafür das sich 1860 früh in der Saison absetzen konnte und einsam seine Kreise zog. Erst Mitte Oktober gab es bei Augsburg II die zweite Niederlage in der Liga und eine Woche später erreichte es 60 auch vor heimischer Kulisse. Im Derby gegen Bayern II unterlag man mit 0:1. Bis zum Jahresende folgte mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage eine ordentliche Bilanz. Mit sieben Punkten Vorsprung ging 1860 in die Winterpause. Nach der langen Winterpause startete man mit einem 2:2-Unentschieden gegen Nürnberg II und gerade als es aussah als könnte vielleicht Bayern II das Meisterschaftsrennen noch mal spannend machen starteten die Löwen eine Serie. Es folgten acht Siege in Serie, erst Mitte April gab man zuhause gegen Augsburg II (1:1) wieder Punkte ab. Zu diesem Zeitpunkt war die Meisterschaft aber im Grunde schon sicher. Einem Sieg über Illertissen folgte eine im Endeffekt unbedeutende 1:3-Niederlage im Derby gegen Bayern II. Die Meisterschaft war jedoch lediglich nur aufgehoben und eine Woche später war es auch so weit. In Pipinsried siegte man klar mit 3:0 und feierte die Meisterschaft. Das letzte Saisonspiel fand am 12.Mai in Bayreuth statt, die Löwen siegten mit einer B-Elf klar mit 4:1. Im Anschluss schotteten sich die Münchener ähnlich wie ein Verein aus der Champions-Leaque komplett ab und trainierte in der Folge nur noch geheim.

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

247

Dienstag, 22. Mai 2018, 20:06

Aufstellung gegen den FC Pipensried
Hiller – Weeger, Berzel, Mauersberger, Köppel – Wein – Görlitz, Steinhart – Kindsvater, Karger – Mölders.

Im Tor vertraut man auf Marco Hiller. Der 21-Jährige war in der vergangenen Saison der zweite Torwart der U23, in dieser Saison ist er jedoch fest gesetzt. Er bestritt bis auf zwei Spiele (Rot-Sperre) alle relevanten Begegnungen und ist ein echtes Eigengewächs. Er spielt seit 2008 für die Löwen. Dabei hatte man ihm im Sommer echte Konkurrenz zur Seite gestellt. Hendrik Bonmann (24) war letzte Saison noch dritter Torwart in Dortmund und ist aktuell die Nummer 2 in München. Gegen Bayreuth bekam er seinen Einsatz. Als dritter Torwart fungiert mit Alexander Strobl (25) ein Österreicher.

In der Innenverteidigung führt eigentlich kein Weg an Jan Mauersberger vorbei. Der langjährige Zweitligaspieler ist mit seinen 32 Jahren einer der erfahrensten Spieler der Mannschaft und spielte letzte Saison noch mit 1860 in der 2.Bundesliga. Er bringt die Erfahrung von 180 Zweitligaspielen mit und ist ein hochgewachsener Verteidiger mit einer großen Kopfballstärke bei Eckbällen. Dazu kommen immer wieder gefährliche lange Bälle in der Spieleröffnung. Sein Partner ist Felix Weber. Der 23-Jährige ist wie in der letzten Saison bei der U23 der Kapitän der Mannschaft. Am Saisonende 2016/17 spielte er bei den Profis mit. In dieser Saison hatte er zwei verletzungsbedingte Ausfälle, ansonsten hat er immer seinen Part in der Innenverteidigung eingenommen. Zuletzt fehlte er wegen Verletzungsproblemen zwei Spiele, kam im letzten Spiel gegen Bayreuth jedoch über 70 Minuten zum Einsatz und wird in den Aufstiegsspielen dabei sein. Auch er ist ein Kopfballstarker Spieler. Gemeinsam mit Mauersberger legte er den Grundstein dafür das die Blauen die mit Abstand beste Defensive der Regionalliga Bayern stellen. Die erste Alternative ist Aaron Berzel, der 25-Jährige ehemalige Elversberger ist eigentlich im defensiven Mittelfeld beheimatet, übernahm in 2018 aber den Platz in der Innenverteidigung wenn Mauersberger oder Weber nicht zur Verfügung standen. 2017 wurde dafür meist noch Linksverteidiger Steinhart nominiert. Lukas Aigner spielt kaum eine Rolle, kam nun gegen Bayreuth mal zum Einsatz. Philipp Steinhart ist die feste Stütze als linker Verteidiger. Er kam Mitte August vom Drittligist Sportfreunde Lotte und war dort in der vergangenen Saison Stammkraft. Nun ist er in seiner Heimat zurückgekehrt und ist auch bei den Löwen absolute Stammkraft. Der 25-Jährige hat seit seiner Verpflichtung fast alle Spiele über 90 Minuten bestritten. Die Alternative ist Christian Köppel (23), er war zu Saisonbeginn die Stammkraft hinten links und hat auch immer dann wenn Steinhart ins Zentrum rückt diese Rolle übernommen. So auch im Spiel gegen Pipinsried. Auch Köppel ist ein Eigengewächs. Als rechter Verteidiger hat sich in diesem Jahr Eric Weeger (21) etabliert. In der Hinrunde pendelte er noch zwischen der Startelf und der Ersatzbank. In den letzten sieben Spielen stand er jeweils über 90 Minuten auf dem Platz. Auch in der letzten Saison war er über weite Strecken bereits Stammspieler in der Regionalliga. Eine Option wäre normalerweise Nicolas Helmbrecht, der 23-Jährige ist standardmäßig im rechten Mittelfeld unterwegs. Er wird den Löwen jedoch verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Eine weitere Alternative ist Kodjovi Koussou, der 25-Jährige war zuletzt aber vor allem im rechten Mittelfeld gefragt. Gegen Bayreuth durfte mit Lucas Genkinger ein junger Spieler aus der zweiten Mannschaft hinten rechts verteidigen.

Eine Position im defensiven Mittelfeld ist unumstritten. Daniel Wein (24) spielte letzte Saison für Wiesbaden in der 3.Liga und ist einer der Eckpfeiler dieser Mannschaft. Auch mit seinen erst 24 Jahren bringt er ordentlich Erfahrung mit sich. Er hat in dieser Saison immer wenn er durfte von Beginn an gespielt und das auch stets über 90 Minuten, nur gegen Bayreuth wurde er geschont. Für die zweite Position gibt es in Aaron Berzel, Simon Seferings und Nicolas Andermatt drei direkte Optionen, aber auch Linksverteidiger Steinhart kann diese Position spielen und wurde dort bereits eingesetzt. Die besten Karten dürfte Berzel haben nachdem er nun nicht mehr in der Innenverteidigung gefordert ist. Im offensiven Mittelfeld oder als hängende Spitze setzt man an sich große Hoffnungen in Timo Gebhart, der Routinier ist aber im Grunde Dauerverletzt und wird nach offiziellen Angaben auch in den Aufstiegsspielen fehlen. Er fehlt aber bereits seit September quasi komplett und die Mannschaft hat sich längst auch eine Struktur ohne ihn erarbeitet. Die erste Option für Donnerstag dürfte Markus Ziereis sein. Seit September ist er im Grunde der Stammspieler auf dieser Position und unterstützt Stoßstürmer Mölders. In der Liga hat er ein paar Spiele verpasst, kehrte aber rechtzeitig gegen Bayreuth zurück und sammelte dort auch Spielpraxis. Die erfahrene Option wäre Görlitz, ansonsten hat man mit Simon Seferings noch eine weitere Option.

Auf dem rechten Flügel gibt es über die Saison gesehen keinen festen Stammspieler. In den letzten Wochen war Kodjovi Koussou die erste Wahl. Insgesamt kommt er auf 22 Einsätze, in den letzten Wochen spielte er regelmäpig und hatte damit Benjamin Kindsvater etwas in den Schatten gestellt. Lange Zeit hatte der Neuzugang aus Burghausen die Nase vorne. In der entscheidenden Saisonphase musste er sich jedoch mit der Rolle des Jokers zufrieden geben. Im letzten Ernstfall gegen Pipinsried gab es jedoch die Rolle Rückwärts und Kindsvater startete wieder von Beginn an. Mit Nichloas Helmbrecht fehlt eine zusätzliche Option verletzungsbedingt, dafür steht Michael Görlitz zur Verfügung. Der 31-Jährige kam im Winter und musste sich lange Zeit mit der Bank abfinden. Gegen Pipinsried und Bayreuth rückte er in die Startelf, dann allerdings im offensiven Mittelfeld. Auf dem linken Flügel ist Nico Karger gesetzt. Der 25-Jährige hat in der Saison stolze 14 Tore erzielt und ist als schneller, technisch starker Flügelspieler eine echte Waffe. Letzte Saison gehörte er noch zum erweiterten Kader der Zweitligamannschaft. Sollte Karger mal nicht zur Verfügung stehen ist wie gegen Bayreuth auch Benjamin Kindsvater die offensive Alternative. Er rückt dann von der rechten auf die linke Seite. Die defensivere Variante ist es Linksverteidiger Steinhart nach vorne zu ziehen und mit Köppel und Steinhart auf der linken Seite zu spielen. Im Angriff ist Sascha Mölders in der Regel der Alleinunterhalter. Mölders ist mittlerweile 33 Jahre alt und bringt die geballte Erfahrung als Stürmer mit und hat alleine über 100x Spiele in der Bundesliga auf dem Rücken. Er ist 1860 nach dem Abstieg treu geblieben und hat die Löwen zur Meisterschaft geschossen. Ihm gelangen 19 Saisontore und zahlreiche Vorlagen. Wenn er nicht gerade Gelb gesperrt ist spielte er immer von Beginn an und meistens auch über 90 Minuten. Er ackert extrem viel für das Tor und hat wie in all den Jahren zuvor auch einen absoluten Torinstinkt und steht dort wo er zu stehen hat. Die Alternative in vorderster Front ist Markus Ziereis der dann von seiner Position hinter den Spitzen nach vorne gezogen wird. Er sammelte in Bayreuth auch Spielpraxis. Dahinter wird es an gelernten Stürmer eng, die verbliebene Alternative ist der junge Felix Bachschmidt der meist ohne Einsatz auf der Bank sitzt.

248

Dienstag, 22. Mai 2018, 21:31

B Blok?

Hallo,
Eventuell habe ich Glück und bekomme noch 2 Tickets, allerdings von einem Münchner..., die Karte ist für den B Block, kann mir jemand sagen ob der gemischt ist oder ob da nur Müncher drin stehen?

Alles für Blau-Schwarz

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

249

Dienstag, 22. Mai 2018, 21:33

Hallo,
Eventuell habe ich Glück und bekomme noch 2 Tickets, allerdings von einem Münchner..., die Karte ist für den B Block, kann mir jemand sagen ob der gemischt ist oder ob da nur Müncher drin stehen?

Alles für Blau-Schwarz


Punkt 1: Heimblock, also ja auch wenn einige Münchner Karten für diesen Block haben.
Punkt 2: Mit einer Karte für den B-Block kann man easy auch im C-Block stehen und dort werden garantiert keine Gästefans stehen.

Das wird so oder so eine lustige Angelegenheit je nachdem wie viele Gäste tatsächlich Karten für dort haben und wie offen sie sich zu erkennen geben. Denn auch die müssen alle durch Block C.

Pete

Erleuchteter

Beiträge: 3 258

Wohnort: Saarbrücken-St. Johann

Beruf: Selbständiger

  • Nachricht senden

250

Dienstag, 22. Mai 2018, 22:21

Seh ich auch so :whistling:

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

251

Mittwoch, 23. Mai 2018, 08:37

Angespannte Löwen vor dem Höhepunkt

Zitat

Die Stimmung vor den Aufstiegsspielen gegen den FCS am Donnerstag und Sonntag ist durchaus angespannt. Der TSV 1860 sieht sich klar in der Außenseiterrolle. Wohl auch, um bei einem Scheitern die Fallhöhe zu minimieren. Trainer Daniel Bierofka hat sein Team völlig abgeschottet. Das Training findet seit Tagen nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Interviews gibt es wenn, dann nur handverlesen.

Die Sechziger sind gestern angereist und haben in einem Saarbrücker Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofs Quartier bezogen. Nach SZ-Informationen soll das Training in Homburg-Erbach stattfinden. „Wir haben uns überlegt, wie wir gegen Saarbrücken spielen wollen. Jede Mannschaft hat ihre Stärken und Schwächen“, sagt Sportdirektor Günther Gorenzel: „Wir wollen unseren Spielern Säulen-Kriterien an die Hand geben, an denen sie sich im Spiel orientieren können. Es ist naheliegend, dass wir die vorher nicht breittreten wollen.“

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

252

Mittwoch, 23. Mai 2018, 08:39

Keine Depressionen beim FCS

Zitat

Gestern kurz vor 10 Uhr im FC-Sportfeld. Einige Spieler des 1. FC Saarbrücken bereiten sich mit Dehn- und Kräftigungsübungen auf die kommende Trainingseinheit vor. Stürmer Kevin Behrens absolviert barfuß eine Laufeinheit, Kollege Patrick Schmidt umwickelt das lädierte Knie mit gefühlt zehn Metern Tapeband. „Es ist alles gut“, sagt der Stürmer lächelnd: „Ich bin bester Dinge.“

Martin Dausch, der in der Schlussminute per Foulelfmeter die Chance zum 1:1 im Saarlandpokal-Finale gegen die SV Elversberg vergeben hatte, ist dagegen immer noch angefressen. „Ich hätte ihn schon gerne reingemacht, auch wenn es für alle 30 weitere Minuten bedeutet hätte“, sagt Dausch, der am Montag Kapitän des FCS war. „So ein Elfer ist immer eine 50:50-Chance“, tröstet Fanol Perdedaj. Vize-Kapitän Marco Holz ruft die Spieler in die Kabine. Kurze Zeit später ist lautes Gelächter zu hören. Tiefe Depressionen nach der 0:1-Pokalniederlage sehen anders aus. „Das war abends schon vergessen“, sagt FCS-Trainer Dirk Lottner: „Es geht nahtlos weiter.“

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

253

Mittwoch, 23. Mai 2018, 09:02

Die zwei Schwachstellen der Saarbrücker: So können die Löwen gewinnen

Zitat

Wenn die Mannschaft den Ball gewinnt, wird es brandgefährlich. In der Zentrale ziehen Manuel Zeitz und Marco Holz die Fäden, vorne agieren zwei verschiedene Stürmertypen: der bullige Kevin Behrens (19 Tore, 18 Vorlagen) und sein schneller Partner Patrick Schmidt (19 Tore, fünf Vorlagen), der immer wieder Fouls rund um den Strafraum zieht. Die Freistöße schießt Linksfuß Markus Mendler. Gestern absolvierte er eine Sondereinheit nach dem offiziellen Training.

Für die Löwen bedeutet das: Saarbrücken kommen lassen! Wenn der FCS den Ball hat, fällt es dem Team schwer, Chancen zu kreieren. Schon in der Rückrunde stellten sich die Gegner darauf ein. Gegen Elversberg wurde nur eine Chance herausgespielt. Die restlichen Möglichkeiten resultierten aus Standards oder Fernschüssen.

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

254

Mittwoch, 23. Mai 2018, 09:04

Ex-Löwe Perdedaj sicher: „Wir sind stärker als 1860“

Zitat

.. seine Perspektiven in der Nationalmannschaft des Kosovo:
Perdedaj: „Das war nur schwierig, als ich das halbe Jahr ohne Verein war. Das letzte Mal haben sie mich aber schon wieder eingeladen. Ich bin zwar nicht hin, weil ich mich auf Saarbrücken konzentrieren wollte. Aber ich hoffe, dass sie mich wieder einladen werden, wenn jetzt während der WM die Freundschaftsspiele anstehen. Klar: Als Viertligaspieler ist es nie einfach, deswegen wäre ich stolz, wenn sie mich wieder anrufen. Wenn wir aufsteigen, bleibe ich auf jeden Fall hier. Über den anderen Fall möchte ich nicht reden im Moment.“

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

255

Mittwoch, 23. Mai 2018, 09:07

Europacup-Regelung

Die Aufstiegsspiele gegen den TSV 1860 München finden bekanntermaßen im Europapokal-Modus statt. Sollte es nach 180 Minute respektive nach einer Verlängerung im Rückspiel einen torgleichen Spielstand geben so entscheidet im Zweifelsfall die Anzahl der mehr geschossenen Auswärtstore über den Sieger.

Endlos diskutieren kann man dabei ob es besser ist zuerst zuhause oder doch zuerst Auswärts zu spielen. Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile. Wer zuerst Auswärts spielt kann mit Auswärtstoren vorlegen und das Ding im Rückspiel vor eigener Kulisse wuppen. Spielt man zuerst vor heimischer Kulisse kann man mit einem guten Ergebnis (& im besten Falle zu Null vorlegen) und hat im Rückspiel die Möglichkeit durch Auswärtstore dafür zu sorgen das die Heimmannschaft viele Tore braucht. All dies ist möglich und im Endeffekt geht es darum einfach in beiden Spielen das beste Ergebnis raus zu holen.

Selbstredend ist es im Hinspiel aber wichtig das Rückspiel und diese Auswärtstorregel im Hinterkopf zu haben, denn selbst wenn das Hinspiel an sich mehr oder minder entschieden sein sollte kann jeder Treffer die Ausgangslage für das Rückspiel noch massiv verändern. In diesem Modus macht es einen großen Unterschied ob ich beispielsweise mit 2:0 gewinne oder am Ende noch einen Anschlusstreffer kassiere.

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

256

Mittwoch, 23. Mai 2018, 10:12

Blick auf den FCS
Das verlorene Pokalfinale gegen die SV Elversberg muss seit spätestens Dienstag Morgen abgehakt sein. Es war klar das wir mit der B-Elf dieses Spiel verlieren können und es bleibt dabei das der Pokal in dieser Situation keinen Wert besitzt. Denn jetzt ist die Crunch-Time, jetzt sind die Spiele der Wahrheit und jetzt zählt es eine fantastische Saison mit dem Aufstieg in die 3.Liga zu krönen. Für dieses Ziel gilt es in beiden Spielen alles in die Wagschaale zu werfen und die Münchener Löwen niederzuringen. Der Fokus lag natürlich schon vor dem Pokalfinale am Montag auf den beiden Spielen gegen 1860 München. So hat man von Samstag an das Training geteilt und alle Spieler die nicht beim Pokalfinale eingesetzt wurden haben entsprechend ihr Programm durchgezogen und mit viel höherer Intensität trainiert. Damit hat man dann auch am Dienstag fortgeführt während die eingesetzten Spieler von Montag im regenerativen Bereich gearbeitet haben um am Donnerstag wieder eine Option zu sein und möglichst frisch in das Spiel zu gehen. Am Mittwoch findet nun noch das Abschlusstraining statt. Im Großen und Ganzen ist die personelle Ausgangslage vor dem Hinspiel ordentlich. Verletzungsbedingt muss der FCS auch am Donnerstag auf Dominic Rau und Marlon Krause verzichten. Beide Spieler können in dieser Saison keine Rolle mehr spielen. Dazu fehlt natürlich auch Ricco Cymer nach dem brutalen Foul im Pokalfinale. Auch der Keeper wird in den beiden Spielen definitiv nicht zur Verfügung spielen. Ein gewisses Fragezeichen steht noch hinter der Verfügbarkeit von Patrick Schmidt. Der Angreifer hatte bekanntermaßen Probleme mit dem Knie und war in den letzten Spielen daher nicht vorbei. Schmidt ist im Training, ob es dann tatsächlich wie erhofft auch für einen Einsatz reicht muss das Trainerteam und der Spieler entscheiden. Der restliche Kader steht nach den bekannten Informationen zur Verfügung. Demnach bleiben Dirk Lottner für das Spiel am Donnerstag zwei Torhüter und bis zu 22 Feldspieler. Gleich sechs Feldspieler werden dann den Sprung in den Kader verpassten. Neben Lukas Quirin und Kilian Straroscik dürften auch Marwin Studtrucker und Jordan Steiner kaum im Kader stehen. Wäre zumindest keine Überraschung.

Große Überraschungen sind auch bei der Startformation nicht zu erwarten. Allzu viele Spieler die am Montag in der ersten Elf gestanden haben werden am Donnerstag nicht beginnen, schließlich war dies der ganze Zweck der Rotation und dann bleiben Dirk Lottner und dem FCS nicht mehr so viele Optionen. Für die Position im Tor hat sich jede noch so kleine Diskussion mit der Verletzung von Ricco Cymer erledigt. Daniel Batz war die komplette Saison über die Nummer 1 und wird es auch in den beiden Aufstiegsspielen sein. Er ist ein guter Keeper und er wird zwei gute Tagen brauchen. Wäre Vorteilhaft wenn er sich nicht auch noch verletzten würde, denn Patrick Herbrand ist gewiss ein guter Torwart aber quasi ohne Erfahrung und noch am Anfang seiner Karriere. Der rechte Verteidiger war eine der wenigen umkämpften Positionen und hat sich am Montag geklärt. Alexandre Mendy hat dort über 90 Minuten gespielt und entsprechend gibt Dirk Lottner der Spielpraxis von Sascha Wenninger den Vorzug und wird mit dem Stammspieler der letzten Monate beginnen. Mit Mendy hat man dann auf der Bank noch einen Spieler den man immer bringen kann und der noch mal 90 Minuten mehr Spielpraxis hat. Er ist nicht komplett bei 100%, kann es überhaupt nicht sein und daher ist diese Entscheidung nachvollziehbar und richtig. Für Wenninger wird es entscheidend sein Nico Karger im Griff zu haben. Wenningers Stärken liegen klar in der Defensive und dies sollte auch höchste Priorität besitzen und wenn es darüber hinaus noch im offensiven Bereich Akzente setzen kann umso besser. Die Situation auf der linken Abwehrseite ist wie eh und je geklärt. An Mario Müller führt unter keinen Umständen ein Weg vorbei. Seine Qualitäten findet man in den Regionalligen nur ganz selten und bei Müller geht es ganz entscheidend darum das man es auch schafft seine offensiven Qualitäten ins Spiel bringen zu können. Er hat einen großen Offensivdrang, besitzt die nötigen Qualitäten dafür und eine solche Waffe muss man nutzen. Die Alternative bleibt Pierre Fassnacht. Eine der wenigen offenen Fragen gibt es in der Innenverteidigung. Ein Spieler ist gesetzt und das ist natürlich Steven Zellner. Er stand entsprechend am Montag auch nicht im Kader. An Zellner führt kein Weg vorbei. Seine Schnelligkeit ist immer eine große Hilfe in der Defensive und auch sein Spielaufbau ist nicht unwichtig für den FCS. Daneben könnten Oliver Oschkenat und Marco Kehl-Gomez beginnen. Beide Spieler haben im Pokalfinale noch mal eine Halbzeit gespielt. Für Oschkenat spricht die Entwicklung und die Spielpraxis, er ist mittlerweile mit Zellner eingespielt. Für Kehl-Gomez sprich die grundsätzliche Qualität, er ist sicher noch mal über Oschkenat anzusiedeln und ist nicht umsonst der Abwehrchef. Die Frage wird halt sein ob Kehl-Gomez so fit ist das man ihm zutraut über 90 Minuten zu spielen und seine Qualitäten auch abrufen zu können. Dann wird er sicher von Beginn an auflaufen. Viele Optionen hat Lottner im zentralen Mittelfeld, durch das Pokalfinale ist die Besetzung aber auch hier eigentlich klar. Eine Position nimmt wie gewohnt Manuel Zeitz ein. Der Kapitän kann trotz seiner Handverletzung spielen und die Sache sollte ihn auch nicht großartig behindern. Er hat alle Trainingseinheiten so absolviert und sollte daran gewohnt sein. Dazu ist Manu ein Kämpfer und wird diese Verletzung im Spiel vollständig ausblenden können. Und die zweite Position nimmt Marco Holz ein, er hat den Zweikampf mit Fanol Perdedaj gewonnen. An einem normalen oder guten Tag ist Holz ein Spieler der für den Unterschied sorgen kann. Wir werden ein gutes, kompaktes zentrales Mittelfeld brauchen und sollten um die Kontrolle im Mittelfeld bemüht sein. Dahinter hat man dann in Fanol Perdedaj noch eine echte Option, er hat gegen Elversberg richtig stark gespielt. Steiner und Quirin werden für das Spiel am Donnerstag kaum eine Rolle spielen.

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

  • »goalgetter13« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21 812

Wohnort: Saarbrücken

  • Nachricht senden

257

Mittwoch, 23. Mai 2018, 10:14

Bleiben die beiden Flügelpositionen wobei hier schon längere Zeit keine größeren Fragen bestehen. Für den rechten Flügel ist Tobias Jänicke vorgesehen und auf dem linken Flügel wird Markus Mendler beginnen. Jänicke ist der solide Part und wird auch in diesem Spiel Wenninger unter die Arme greifen müssen. Er kennt das Spiel ja bereits und ist zusätzlich in der Lage auch seine offensiven Qualitäten aufs Feld zu bringen. Positionsgemäß wäre Studtrucker die erste Alternative, gegen Elversberg konnte man aber sehen das er nach der langen Verletzung noch weit weg ist von einer guten Form. Die tatsächlichen Alternativen dürften Alexandre Mendy, Martin Dausch und Markus Obernosterer sein. Die gleichen Alternativen hat man auf der linken Seite hinter Mendler. Klar ist das ein Mendler in der überragenden Form dieser Saison uns enorm helfen würde. Gegen Steinbach war das nach einem etwas schwächeren Spiel wieder der richtige Schritt. Er kann den Unterschied machen und diese Spieler und ihre Aktionen braucht es in solchen Entscheidungsspielen. Dazu muss er Defensiv seine Aufgaben erfüllen, eine Tatsache die er gerne mal etwas vernachlässigt. Mit Dausch hat man dahinter noch einen richtig starken Spieler der in einer anderen Mannschaft wie gegen Elversberg auch ganz anders spielen kann. Bleiben die beiden Positionen in vorderster Front. Kevin Behrens ist ohne Zweifel gesetzt. Er muss sein typisches Spiel zeigen, muss weite Wege machen und das Mittelfeld unterstützen. Wirkliche Gedanken muss man sich bei Behrens allerdings nicht machen, es ist schließlich genau das Spiel das er liebt und er gibt den perfekten hängenden Stürmer für unsere Mannschaft ab. Sein Partner ist im besten Falle Patrick Schmidt. Leider in 2018 mit Verletzungen geplagt und daher muss man sehen ob er denn am Donnerstag tatsächlich von Beginn an spielen kann und vor allem ob es Sinn macht ihn einzusetzen. Ihm fehlt Spielpraxis und nur wenn er sich auch gut fühlt und in der Lage ist Gas zu geben sollte er auch beginnen. Ein halbfitter Spieler bringt uns bei allen Qualitäten die Schmidt hat nichts. Die Option wird Sebastian Jacob sein, er wurde wohl auch aufgrund dieser offenen Frage im Finale gegen Elversberg geschont. Jacob hat auch seine Qualitäten und wenn er beginnen sollte dann muss er Gas geben und der Mannschaft helfen. Er bringt das Potenzial dazu definitiv mit und steht mittlerweile auch mit einem guten Schuss an Spielpraxis dar.


Schema
------------------------Batz------------------------
Wenninger----Zellner---Kehl/Gomez-----Müller
Jänicke----------Zeitz-----Holz-----------Mendler
---------------Schmidt----Behrens----------------

Bank
Patrick Herbrand (ETW)
Pierre Fassnacht
Oliver Oschkenat
Fanol Perdedaj
Martin Dausch
Sebastian Jacob
Christoph Fenninger

Einen Favoriten gibt es in dieser Begegnung nicht, es ist ein typisches 50:50-Spiel. Beide Mannschaften haben eine tolle Saison gespielt, wurden der souveräne Meister ihrer Liga und hätten den Aufstieg verdient. Selbst wenn die tatsächliche Qualität einer Mannschaft etwas höher sein sollte so spielt das doch in diesem besonderen Modus keine wirkliche Rolle. Es geht darum an sein Limit zu kommen und man braucht auch das nötige Spielglück. Auf zwei Spiele gesehen ist alles drin, unabhängig davon wie klein sich München im Vorfeld der Begegnung machen wollte. Was für ein Spiel ist zu erwarten? Natürlich eine enge Begegnung, ein Spiel in dem Kleinigkeiten und das letzte Prozent an Bereitschaft den Unterschied machen können. Eine Frage wird auch sein welche Mannschaft besser mit dem Druck zurecht kommt. Die Gäste probieren durch das Klein-Reden den Druck zu verringern, aber trotzdem ist er für beide Teams gewaltig. In den Hinspielen fallen normalerweise wenige Tore, beide Teams werden darauf bedacht sein Fehler zu vermeiden und zunächst einmal die Null zu halten. Ein Unterfangen das für den FCS durch das Heimspiel und die gültige Europacup-Regel sehr wichtig ist. Kein Gegentor lässt für das Rückspiel sämtliche Optionen offen und dann kann es ein Vorteil sein das Rückspiel Auswärts zu bestreiten. Dies werden die Molschder im Hinterkopf haben müssen, auch wenn wir dieses Spiel ganz klar gewinnen wollen. Gerade ein Zu-Null-Sieg würde die Tür zum Aufstieg ordentlich öffnen. Wenn man den Heimvorteil nutzen kann und vorlegt. Entsprechend braucht man den richtigen Mix zwischen Defensiver Stabilität, Spielkontrolle und der eigenen Spielidee und Offensivfußball finden. Wir müssen schon auch so spielen wie wir Meister geworden sind und dazu gehört halt auch diese starke Offensive. Und ansonsten ist es in diesen Spielen noch viel wichtiger für grundsätzlichen Eigenschaften des Fußballs zu beherzigen. Sprich man muss Zweikämpfe gewinnen, dem Gegner den Schneid abkaufen und die Kontrolle im Mittelfeld erlangen. Wer mehr (& vor allem die wichtigen) Zweikämpfe gewinnt bekommt Vorteile die er dann weiter ausnutzen kann. Denn klar ist das der FCS den nötigen Respekt vor 1860 haben muss und haben wird. Sie sind eine gute Mannschaft mit guten Einzelspielern und einigen richtig erfahrenen Brocken. Gerade die Offensive um Möders ist hier zu nennen. Aber auch der FCS wird sich durch die Saison in München Respekt erarbeitet haben und auch bei den Blauen werden viele Fragezeichen darum kreisen wie man die Stärken des FCS unterbinden kann. Auch die Molschder verfügen über richtig gute Einzelspieler und eine große individuelle Qualität. Wie könnte der FCS nun München knacken? Eine Option ist mit Sicherheit mit Tempo zu kommen. 1860 verfügt über eine hochgewachsene Abwehr und wenn man da die schnellen Behrens oder Schmidt durch die Schnittstellen bekommen kann sind auch gute Torchancen möglich. Dafür braucht man aber die Situation, also eine Gästemannschaft die nicht geordnet hinten drin steht. Daran anknüpfend kommt ein zweiter Punkt, unser Umschaltspiel. 1860 wird sich bestimmt nicht 90 Minuten hinten rein stellen und wenn man da im Mittelfeld und im eigenen Abwehrdrittel zu Ballgewinnen kommt können wir probieren unser Umschaltspiel aufziehen. Und wenn 1860 München geordnet ist dann muss man die Lücken finden. Diese Lücken hat der Gast in einigen Saisonspielen auf den defensiven Außenbahnen gezeigt und auch hier könnte ein Ansatz liegen.

Einen Zuschauertipp braucht es für dieses Spiel mal nicht, mit 6.800 Zuschauern ist das Stadion ausverkauft. Darunter ein vollbesetzter Auswärtsblock, hat man in der Regionalliga normal ja auch nur selten. Entsprechend wird es wichtig sein auch auf den Rängen die meist in Völklingen vorhandene Lethargie abzustreifen und die eigene Mannschaft zu unterstützen! Wir wollen den ersten großen Schritt in Richtung 3.Liga gehen und da braucht es eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. 2:0 für den FCS!

Pete

Erleuchteter

Beiträge: 3 258

Wohnort: Saarbrücken-St. Johann

Beruf: Selbständiger

  • Nachricht senden

258

Mittwoch, 23. Mai 2018, 11:37

Hoffentlich ist Schmidt fit, aber auch ohne ihn haben wir guten Ersatz! Mit Batz alleine macht etwas Sorgen, die 60er gehen bestimmt nicht gerade zimperlich mit ihm um...jedes mal wenn der am Boden liegt, wird wohl eine Schrecksekunde. Am besten gar nicht drüber nachdenken :S

stefan

Boardpapa

Beiträge: 2 997

Wohnort: Saarbrücken - St. Johann

Beruf: FiSi

  • Nachricht senden

259

Mittwoch, 23. Mai 2018, 11:43

ich bin schon fix und fertig wergen morgen.
Es wird zeit das es losgeht.

Ich geh davon aus das die Mannschaft sich für das Ziel zerreisen wird, Lotte wird nicht so ängstlich Spielen wie der Weininger letzte Saison. Wir sind stark, wir können spielen und wir werden das auch tun.

Ich gänne den Löwen den Aufstieg, ... aber erst nächste Saison :-)

Pat und Kevin werden morgen beide fit sein, davon ist auszugehen.
und ganz egal wo wir auch stehen, der FCS wird niemals untergehen ....
*********
Tippspielsieger 2016 / 2017
ConfedCup Teamsieger 2017
Tippspiel Vize 2017/2018

260

Mittwoch, 23. Mai 2018, 11:43

Totaler Quatsch Herbrand ist ein Top Ersatztorhüter. Da mach ich mir überhaupt keine Sorgen.