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Montag, 15. Oktober 2012, 22:44

Interview Jacqueline de Backer

Jacqueline de Backer über...

... Püttlingen


Eigentlich verbinde ich mit der Stadt Püttlingen nicht sonderlich viel. Der wohl einzige Aspekt, der mich mit Püttlingen verbindet, ist die Tatsache, dass ich dort geboren bin. Sonst habe ich relativ wenig zu Püttlingen zu sagen, da ich mich auch nicht oft dort befinde bzw. aufhalte.

... ihre Hobbies neben dem Fußball

Da ich mich gerade am Anfang einer Ausbildung befinde und bis nachmittags arbeiten muss, bleibt neben dem Fußball nicht mehr viel Zeit für andere Dinge. Falls ich jedoch mal einen Tag frei habe, verbringe ich die Zeit meistens mit meiner Familie - besonders meiner Mutter - da Familie sehr wichtig für mich ist. Manchmal unternehme ich nach dem Training auch was mit den Mädels, aber nur, wenn ich nicht zu müde bin. ;)

... den Wunsch Fußball zu spielen

Fußball bedeutet für mich Spaß und Freude. Ohne diesen hätte ich wahrscheinlich schon längst aufgehört. Ich spiele seit ich drei Jahre alt bin, also schon fast mein ganzes Leben. Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich in dieser Zeit sammeln konnte, waren riesig.

... ihr persönliches Vorbild

Im privaten Bereich ist dies sicherlich meine Mama. Ich bewundere sie, wie sie es jeden Tag meistert durch das Leben zu gehen. Auch ihre positive Art, egal in welcher Situation, finde ich toll. Im sportlichen Bereich ist es Jenny Marozsan. Sie hat mich in meiner Jugendzeit begleitet, ich bin sehr stolz auf sie und schätze sie menschlich wie auch fußballerisch sehr.

... ihre Stärken und Schwächen


Ich denke meine Stärke ist, wenn ich etwas angefangen habe, höre ich auch nicht auf bevor es zu Ende ist. -> also durchkämpfen
Manchmal bin ich wohl ein kleiner Sturrkopf (habe ich schon von vielen gehört :D ), dies zählt wohl zu meinen größten Schwächen.

... das Ansehen des Frauenfußballs in der Gesellschaft

Ich denke, das Ansehen des Frauenfußballs hat sich stetig gesteigert. Besonders die letzten 5-6 Jahre waren besonders wichtig für den Frauenfußball. Auch bei der WM der Frauen im Jahre 2011 konnte man sehen, wie sehr der Frauenfußball mittlerweile geschätzt wird. Ich hoffe, dass der Frauenfußball noch mehr an Ansehen gewinnt, denn das hat er auch verdient!

... ihre Anfänge als Fußballerin

Ich war drei Jahre alt, als ich beim VFB Luisenthal zum ersten Mal gekickt habe. An viel mehr kann ich mich ehrlich gesagt auch nicht mehr erinnern, da es schon 15 Jahre zurück liegt :D .

... ihr Debüt in der 1. Liga

An mein Debüt in der 1. Liga kann ich mich sehr sehr gut erinnern. Es war ein kalter Dezembertag und wir spielten auswärts in Potsdam, alleine schon die Fahrt war der Horror.
Wir kamen an und der ganze Platz war vereist. Also eigentlich war der Platz unbespielbar, das Spiel fand jedoch trotzdem regulär statt. Ich fror auf der Bank und merkte meine Füße kaum noch als der Trainer meinte, wir sollten uns warmlaufen gehen.
Eine Spielerin von uns bekam die Rote Karte und auf einmal hörte ich „Jaqui komm", der Trainer rief mich. Das Spiel ging 6:1 für Potsdam aus, aber für mich war es ein neuer Schritt an Erfahrung.

... die Frauen Bundesliga allgemein

Neben dem Ansehen, hat sich auch das Niveau der Bundesliga gesteigert. Mittlerweile hat sie ein hohes bis sehr hohes Niveau. Es ist nicht mehr nur ein Zweikampf um die Meisterschaft sondern mittlerweile ein Drei- bis Vierkampf. Das sieht man daran, dass fast jedes Jahr eine deutsche Frauenmannschaft im Endspiel der Champions League steht.

... den damaligen Abstieg in die 2. Liga

Da ich noch jung war, bedeutete der Abstieg für mich nicht der Untergang. Es ist eine bittere Erfahrung, die man aufgrund von Fehlern hinnehmen musste. Jetzt ist jedoch nicht mehr die Zeit über den Abstieg zu reden, das ist vergessen und kann man es nicht mehr ändern.

... die ersten Spiele der neuen Saison

Ich muss sagen, eigentlich bin ich mit unserem Saisonstart ganz zufrieden. Das einzig Ärgerliche ist das 0:0 gegen Bad Neuenahr, bei einem Spiel, in dem wir klar die bessere Mannschaft waren, jedoch kein Tor schossen. Besonders wichtig war der Sieg gegen Crailsheim, dieser Erfolg hat uns nochmal einen Schub gegeben.

... ihre Teamkolleginnen

Meine Teamkolleginnen sind wichtig für mich, einige kenne ich schon seit meiner Kindheit. Besonders mit denen, die ich schon seit meiner Kindheit kenne, verstehe ich mich auch privat sehr gut.

... die U-Nationalmannschaft

Mein erstes Länderspiel bestritt ich Anfang 2009 und ich muss sagen, es war eine tolle Erfahrung für mich. Ich habe viele nette Menschen getroffen, mit denen ich auch zum Teil heute noch Kontakt habe. Sicherlich ist es mein Ziel, dieses Jahr wieder zum Kader der U19 Nationalmannschaft zu gehören.

... ihre Wünsche für die Zukunft

1) das meine Familie gesund bleibt
2) das ich gesund bleibe
Ich bin Realist, es ist halt so! ;)

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