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941

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 12:17

Ein Vorbild für Stadionbauer in ganz Deutschland...


Liest sich doch wie eine Chronologie der Schildbürger. Könnte mir vorstellen wenn ein Kabarettist diese Geschichten aufgreift und im sinne des Wortes vorführt hat ARD und ZDF die Lacher des Jahres, bestimmt!

Es ist die Chronologie der Schildbürger :P

Wenn wir tatsächlich aufsteigen sollten werden wir dann zumindest bundesweit zum Gespött aller werden. :cursing:
Die Leute von auswärts werden dann im ganzen Saarland herum irren auf der Suche nach der richtigen Spielstätte. :whistling:

942

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 12:45

Hecky-J es hat ja nichts mit Glauben zu tun ist einfach nur ne Info der Schildbürger von Saarbrücken.
Motto 2018 I'm waking the lions in me
https://www.youtube.com/watch?v=DOhsP6F2RmQ&html5=1

943

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:19

Da die meißten FCS Fans sich hier sich jetzt ausgiebig gegen die Stadt, die mit rund einer Milliarde verschuldet ist, und Alle Politiker, ausreichend ausgelassen haben, aber selbst nicht in der Lage sind mal 5 Millionen auf den Tisch zu legen, schlage ich vor, dass man das Basding mal beendet.



Der Verein hat genau das Getan und Millionen "auf den Tisch gelegt". Ergebnis: Die Stadt hat abgelehnt weil sie ihre "Kronjuwelen" nicht verkaufen wollten! Was soll der Verein machen? Die Stadt mit Waffengewalt zum Verkauf zwingen? Die Stadt ist Bauherr, die Stadt ist Eigentümer und daher liegt es alleine an ihr ihre Immobile in einen vernünftigen Zustand zu setzen. Aus der damaligen Absage resultiert heute eine Verantwortung gegenüber dem Objekt. Und 5 Millionen? Damit deckt die Stadt ja nicht mal ihre Planungskosten?

Wenn man sich natürlich gerne nach Strich und Faden belügen lässt dann ok, dann sind die Reaktionen der letzten Tage wohl tatsächlich als Bashing anzusehen.


Sicherlich wurde auch vor Jahren bereits der Verkauf oder eine Teilhabe des Ludwigspark diskutiert in der Stadt. Allerdings bin ich bei den Beispielen Aachen, FSV Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern und Offenbach froh, dass uns der Park gerade nicht gehört. Ich bin froh, wenn wir die neue Miete zahlen können. Ich wäre da sehr sehr vorsichtig mit Überlegungen eines eigenen Stadions.

goalgetter13

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944

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:53

Mit Sicherheit würde die Stadionmiete eine Rolle spielen wenn man irgendwann wieder im Ludwigspark spielen könnten. Allerdings muss man auch ganz klar sehen das wir solche Außenstände momentan auch haben. Die Miete und die Baumahmen im HNS sowie die deutlich geringeren Zuschauerzahlen (und wahrscheinlich auch Sponsoreneinnahmen) werden sich von einer Miete in einem neuen Stadion nicht weit weg bewegen. Muss man VK für die 3.Liga her richten auch nicht mehr, zahlt man die Miete stattdessen in Elversberg erst recht nicht.

Aber bis die Thematik tatsächlich eine Rolle spielt darf man sich die kommenden Jahre und Jahrzehnte noch auf die aktuellen Probleme begrenzen.

945

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 22:37

Kurzfristig kann die Lösung nur Völklingen heißen, außer man plant dauerhaft nicht mehr in den Park zurückzukehren (sprich Neubau oder Dauerumzug nach Elversberg). Wir sind doch kein Wanderzirkus, der von Ort zu Ort zieht. Wie schwer es ist einen neuen Ort anzunehmen sieht man doch schon in VK. Die Gefahr an der Kaiserlinde (kein tolles Stadion, aber das bei weitem beste im Saarland) bleibt, dass wir dort nicht mehr rauskommen. Bei jeglicher Kostensteigerung beim LuPa sieht man jetzt schon die Schlagzeilen und Leserbriefe vor sich, wenn wir erst einmal in Elversberg spielen. Die Politik wird sich dann diesem öffentlichen Druck beugen.

Die zwei wichtigsten Anforderungen sind es letztlich die Lizenz zu erhalten und den Balanceakt zu meistern zwangsweise ein Teil der Tradition zu opfern um keine sportlich/finanziellen Perspektiven zu verbauen, ohne jedoch unsere Identität zu verlieren. Diese Grenze wird jeder für sich etwas offener oder enger ziehen.
„Tradition macht nur dann Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.“ Franz Kremer

946

Freitag, 8. Dezember 2017, 06:02

Mich würde mal Interesieren was die Landesregierung eigentlich von dem ganzen Zirkus hält.

goalgetter13

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947

Freitag, 8. Dezember 2017, 07:13

Was sollen Sie sagen? Vom Land kam doch im März umgehend die Anweisung das man in der bisherigen Planung noch mal neu ausschreiben sollte weil man nur beim Bau aller Tribünen den Zuschuss für das Stadion weiter gibt. Damit wurde der (sinnvollen) Möglichkeit die beiden ausgeschriebenen Tribünen zu bauen und parallel über einen Sonderkredit etc. für den Rest zu verhandeln schon mal ein Riegel vorgeschoben den die Stadt dann auch nicht mehr antasten wollte sondern plötzlich die vorher absurden Pläne eines Baustopps mit Neuaausschreibung als beste Lösung ansah.

goalgetter13

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948

Freitag, 8. Dezember 2017, 12:38

Nachspielzeit: Das Phantom der Oper

Zitat

Ein Fußballstadion, so hat es der frühere FCS-Präsident Horst Hinschberger einmal gesagt, sei die Oper des kleinen Mannes. „Hinsch" hatte lautstark für ein neues Stadion am alten Standort Ludwigspark geworben und damit vielen Fans aus der Seele gesprochen.

Nun hat sich diese Festlegung als enormes Problem für den Regionalliga-Spitzenreiter herausgestellt. Was der Verein in den vergangenen Monaten auch vorgetragen hat, um schneller in seine alte Spielstätte zurückzukehren, die Stadt wischte es weg. Unter dem Strich bleibt: Der FCS wäre besser beraten gewesen, einen Neubau an einem anderen Standort anzustreben. Seit der vergangenen Woche hat der Verein immerhin Planungssicherheit. Er wird die nächsten Jahre nicht im Park spielen können. Die vom FCS eingesetzten renommierten Bau- und Planungsunternehmen Hellmich und Wolf drangen mit ihren Argumenten nicht durch.

Die Stadt verschanzt sich hinter einer Expertise des Architektenbüros Wenzel und Wenzel. Deren Referenzen in Sachen Fußball sind bisher der Umbau eines Amateurstadions in Frankfurt sowie ein ziemlich mies budgetierter Tribünenbau in Karlsruhe. „Ein Stadion ist das gleiche wie ein Bürogebäude", sagte einer der Architekten. Da braucht es nicht viel Fantasie, um vorherzusagen, dass die Posse um den Ludwigspark erst am Anfang und nicht bereits am Ende ist. Harald Schindel, Sportdezernent der Landeshauptstadt, hat gegenüber Medienvertretern einen bemerkenswerten Satz gesagt. Auf die Frage, was passieren würde, sollte der FCS aufgrund eines fehlenden Stadions keine Drittligalizenz erhalten, antwortete er: „Dann ist es eben so." Deutlicher kann die Ignoranz der Verwaltung gegenüber dem mitgliederstärksten Verein der Stadt nicht werden. Was sagt eigentlich Frau Britz dazu? Nichts! Die Oberbürgermeisterin ist in Sachen Stadion wie so häufig abgetaucht. Stets schickt sie ihre Dezernenten vor. Dabei war sie in der alten „Fußball-Oper" häufig zu Gast im Vip-Bereich. Die Chefin vermittelt den Eindruck, als ginge sie das alles nichts an. Dem FCS bleibt nun ein halbes Jahr Zeit ein strukturelles Problem zu lösen. Das kann auch eine Chance sein. Mittlerweile wird innerhalb des Vereins auch das Undenkbare gedacht. Nie wieder Ludwigspark, heißt es dort. Befreit sich der FCS aus dem unverschuldeten Dilemma, dann ist er auch die Abhängigkeit von der Stadt los. Denn dass der Baufortschritt nun nach Plan läuft, glaubt ohnehin niemand.

goalgetter13

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949

Freitag, 8. Dezember 2017, 14:50

Sofern der Artikel korrekt ist wäre das teils schon wieder aufkommende Gerücht gemäß "de FC hat eh nichts wirkliches vorgelegt" schon wieder zu einem guten Teil entkräftigt. Denn anders als die Stadt Saarbrücken ist die Hellmich Gruppe in Sachen Stadion tatsächlich bewandert. Sie waren auch einer der beiden Bieter die für den Bau der beiden Tribünen vor dem Baustopp ein Angebot abgegeben hatten und wegen vermeintlich überteuerter Preise abgelehnt wurden. Die Qualität der Ergebnisse ist natürlich auch dann wieder eine offene Sache.

goalgetter13

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950

Freitag, 8. Dezember 2017, 14:53

Zitat

Mitteilung des 1.FCS-Fanclubverbandes zur Situation Umbau Ludwigspark

Der FCV war am Montag, dem 04.12.17 in Person seines Vorsitzenden Bernd Gauer ins Saarbrücker Rathaus eingeladen. Gemeinsam mit dem Fanbetreuungsteam, der VE und weiteren Fans wurden wir von der Stadt über den aktuellen Stand der Baustelle Ludwigspark informiert. Auch wurden Kritikpunkte an der Stadt bzw. den einzelnen Akteuren angesprochen.
Am Donnerstag, dem 07.12.17 hat der FCV dann ein Treffen mit dem Vorstandsmitglied Christian Seiffert, zuständig für Stadionfragen durchgeführt. Anwesend waren auch Geschäftsführer David Fischer und Vertreter der VE.

Die Erkenntnisse dieser Gespräche wollen wir hier zusammenfassen.

Allgemeines
1. Der FCV würde zukünftig eine sachliche Diskussion zu dem Thema befürworten. Weder das Beschimpfen oder Verunglimpfen der handelnden Personen in Stadt und Land, noch eine Diskriminierung von Anhängern des 1. FCS sind zielfördernd.
2. Wir erwarten von der Stadt SB dass ein angedachtes Treffen zwischen Stadt, Vereinsvertretern und Fans zeitnah durchgeführt wird.
3. Wir bedauern, dass die Stadt SB bisher ihrer Zusage nicht nachgekommen ist, auf ihrer Homepage darüber zu informieren, warum nicht im Umbau gespielt werden kann.
4. Wir fordern die Protagonisten aus Stadt SB und vom 1. FCS auf, konstruktiv zusammenzuarbeiten, um weitere Pannen beim Stadionbau zu vermeiden.
5. Wir sind darüber verwundert , dass es noch kein Treffen zwischen dem bauaufsichtführenden Büro Wenzel und Wenzel und Vertretern des 1.FCS gab.
6. Unabhängig von den politischen Vorlieben seiner Mitglieder fordert der FCV eine Entschuldigung von Fraktionssprecher Bauer. Auch ein Rücktritt von Sportdezernent Schindel würde wohl die weiteren Abläufe vereinfachen.

Planung
1. 2015 haben Stadt SB und der 1. FCS gemeinsam eine Lösung beschlossen, dass ein Generalübernehmer das Stadion bauen soll. Dies sollte Planungszeit und Bauzeit sparen, um schnellstmöglich wieder im Lupa zu spielen.
2. Leider hat dies dazu geführt, dass nur 2 Bieter völlig überteuerte Angebote (40% über Marktwert) abgaben.
3. Die Stadt SB hatte keinen Plan B für den Fall von steigenden Kosten.(März 2017)
4. Es hat über ein halbes Jahr (März-September) gedauert, bis das Land der Stadt SB einen Sonderkredit genehmigt hat. Das wäre sicherlich auch schneller möglich gewesen, wahrscheinlich hätte dadurch auch ein Baustopp verhindert werden können.
5. Um die Kosten zu drücken vereinbarten Stadt SB und der 1. FCS nach dem Baustopp den Stadionbau in Einzelgewerken auszuschreiben und die Planung des Stadions selbst voranzutreiben. Ein Bau im Spielbetrieb wurde dabei nicht gefordert (Mai 2017)
6. Als Planungsbüro wurde Gerkan, Marg und Partner (gmp) gewonnen. Diese haben mehrere WM-Stadien geplant. Siehe: http://www.gmp-architekten.de/projekte.html
7. Für die Bauleitung ist Wenzel und Wenzel zuständig. Diese haben das verfahrene Projekt „4.Pavillon“ ohne weitere Verteuerung fertiggestellt. Siehe: https://www.wenzel-wenzel.com/projekte/
8. Der 1.FCS fordert im 10-Punkte-Programm Zusicherung des Spielbetriebs während der Umbauphase. (September 2017). Die Stadt SB sagt zu , dies zu prüfen.
9. Die Stadt SB erklärt vor Pressevertretern, dass ein Spielbetrieb während der Umbauphase nicht möglich ist. Erst am nächsten Tag findet der Gipfel zwischen Stadt und 1.FCS statt. (Dezember 2017)
10. Die heutige Planung scheint zu laufen, die Fehler wurden 2015 und 2016 gemacht.

Spiel in der Baustelle
1. Die Tallage des Lupa und der Unterbau (Schutt aus dem 2. Weltkrieg) machen die Arbeiten sehr zeitintensiv und kompliziert. Ein Vergleich mit anderen Stadien hält da nicht stand.
2. Ein Spielbetrieb während der Umbauphase ist laut Stadt SB aus technischen und planerischen Gründen nicht mehr möglich.
3. Dazu wäre vor 3 Jahren eine andere Planung nötig gewesen. Der jetzigen Planung haben alle Beteiligte zugestimmt, auch der FCS*. Änderungen bedingen einer neuen Genehigung.
4. Erst bei Abschluss aller Arbeiten gibt es eine Genehmigung.
5. Vor dem Abriss des Lupa wurde von der Stadt kommuniziert, dass ein Spielbetrieb im Umbau nur unter hohen Kosten durchzuführen wäre. Dieses Angebot galt laut Stadt SB aber wohl nur für die Zeit vor dem Abriss (Frühjahr 2016).
6. Die Victorstribüne ist nicht erschlossen und kann deshalb momentan nicht genutzt werden.
7. Die Flutlichter sind laut Stadt SB nicht betriebsbereit. Auch nach der Sanierung ist die Beleuchtung nicht genehmigungsfähig, es müssen weitere Lichter an den Tribünendächern angebracht werden. Dafür müssten aber alle Tribünen stehen. Die Steuerung der Flutlichter wird sich im Funktionsgebäude befinden.
8. Ein provisorischer Ausbau der Ost-(Steh-)tribüne ohne Dach wäre laut Stadt SB aus Lärmschutzgründen nicht genehmigungsfähig. Der 1.FCS, der das Lärmgutachten in Auftrag gegeben hat, sieht die Genehmigungsfähigkeit im Gutachten bestätigt.
9. Für die Tragfähigkeit der Westtribüne müssen 40 Pfähle von bis zu 14 Meter in den Untergrund gerammt werden. Eine Verschiebung nach hinten im Zeitablauf würde bedeuten, dass Versorgungsleitungen provisorisch verlegt würden und später erneuert werden müssten. Natürlich wäre dann wieder kein Spielbetrieb möglich.
10. Das Befahren des Rasenplatzes mit Baugeräten, um Zeit und Geld beim Bauen der Tribünen zu sparen, hätte zur Folge, dass für die Neuanlegung des Rasens mehr Geld und Zeit benötigt würde als eingespart wurde.
11. Eine Neuplanung mit Spielbetrieb während der Umbauphase würde ein neues Genehmigungsverfahren mit enormen Zeitverlusten bedeuten.
12. Sämtliche Provisorien, die den Spielbetrieb während der Umbauphase doch noch ermöglichen könnten, würden später dazu führen, dass wegen den Umbauten wiederum kein Spielbetrieb stattfinden würde.
*Es sei denn, die Gerüchte sind wahr, dass M. Sasic 2015 sich genau dafür eingesetzt hätte.
http://www.saarbruecken.de/…/…/sanierung_ludwigspark_stadion

Finanzierung
1. Nach dem Amtsantritt von AKK (2013) wurde die von Peter Müller und Charlotte Britz (2011) veranschlagten 28 Mio auf 15 Mio runter gefahren. Das hat ca. 2 Jahre für Neuplanungen gekostet.
2. Die nun geplanten 16 Mio wurden wegen Sicherheitsauflagen auf 20 Mio angehoben.(2016)
3. Bei der Ausschreibung des Stadions gab es nur 2 Bieter. Diese lagen bei einer Gesamtsumme von 16 Mio nur 30Tsd. auseinander und ca. 40 % über Marktwert. Dadurch verteuerte sich das Stadion auf 28 Mio.
4. Innenminister Bouillon war vor der Landtagswahl nicht fähig, der Stadt SB einen Sonderkredit über 8 Mio zu genehmigen. Somit musste die Ausschreibung aufgehoben werden. Zeitverlust durch den Baustopp: ca. 2 Jahre.
5. Auch einer abgespeckten Version (Hufeisen) stimmt das Land nicht zu.
6. Eine Teilfinanzierung durch private Investoren ist nicht möglich.

Begangene Fehler
1. Die Stadt SB hat über Jahrzehnte den Lupa verkommen lassen.
2. In den vergangenen Jahren wurden von Stadt SB und Land zu viele Zusagen zum Stadion gemacht und wieder zurückgezogen. Glaubwürdigkeit ist anders!
3. Das Land hat zu lange die Finanzierung eines drittligatauglichen Stadions herausgezögert.
4. Die Stadt SB hatte keinen Plan B , als (wie zu erwarten?) das Kostenbudget überschritten wurde.
5. Die Außendarstellung der Stadt SB zum Thema Ludwigspark ist katastrophal.
6. Das Innenministerium hat beim drohenden Baustopp nicht schnell genug den Sonderkredit genehmigt.
7. Der 1.FCS hat sich zu spät für einen Spielbetrieb während der Umbauphase eingesetzt.* Ob ein früheres Einsetzen etwas geändert hätte, ist ungewiss.
*Es sei denn, die Gerüchte sind wahr, dass M. Sasic 2015 sich genau dafür eingesetzt hätte.

Aufstiegsspiel und Ersatzstadion
1. Es ist nicht richtig, dass der DFB ein Aufstiegsspiel in Völklingen kategorisch ablehnt.
2. Man benötigt ein Stadion mit mindestens 10.001 Plätzen, davon im ersten Jahr 1.000 Sitzplätze, im zweiten Jahr 2.000.
3. Im Saarland gibt es kein Drittligataugliches Stadion.
4. Im Ausland (Lothringen, Luxemburg) kann nicht gespielt werden.
5. Rheinland-Pfalz scheidet wohl wegen der Kosten für die Polizei und den Anfahrtswegen aus.
6. Ein Neubau ist wegen der hohen Kosten und dem engen Zeitfenster eher unwahrscheinlich.
7. Die Kosten und die Durchführungsmöglichkeiten für einen Umbau in VK, NK, HOM und Elv. werden ermittelt.
8. Für die vorgeschriebene Rasenheizung kann es 1 Jahr eine Sondergenehmigung geben.
In eigener Sache: In Foren im Internet wird immer wieder behauptet, der Vorstand des FCV würde sich anmaßen für die gesamte Fanszene zu sprechen und der FCV sähe sich als Dachverband. Der FCV ist ein Zusammenschluss aus momentan 16 Fanclubs und kein Dachverband für alle Fans. Der Vorstand des FCV ist demokratisch legitimiert und spricht natürlich nur für seine Mitglieder. Dabei akzeptiert der FCV selbstverständlich auch andere Meinungen als die Eigene.
Ein in der SZ angekündigtes Treffen mit Fan-Clubs am Freitag haben wir nie angestrebt. Wir haben lediglich darauf hingewiesen, dass wir das Treffen mit Herrn Seiffert am Donnerstag abwarten wollen, bevor wir am Freitag informieren wollen.


Klick

951

Freitag, 8. Dezember 2017, 14:54

Ist ma zuviel Text um hier alles rein zu stellen sind zuviele Punkte.

Mitteilung des 1.FCS-Fanclubverbandes zur Situation Umbau Ludwigspark

Zitat

Aufstiegsspiel und Ersatzstadion
1. Es ist nicht richtig, dass der DFB ein Aufstiegsspiel in Völklingen kategorisch ablehnt.
2. Man benötigt ein Stadion mit mindestens 10.001 Plätzen, davon im ersten Jahr 1.000 Sitzplätze, im zweiten Jahr 2.000.
3. Im Saarland gibt es kein Drittligataugliches Stadion.
4. Im Ausland (Lothringen, Luxemburg) kann nicht gespielt werden.
5. Rheinland-Pfalz scheidet wohl wegen der Kosten für die Polizei und den Anfahrtswegen aus.
6. Ein Neubau ist wegen der hohen Kosten und dem engen Zeitfenster eher unwahrscheinlich.
7. Die Kosten und die Durchführungsmöglichkeiten für einen Umbau in VK, NK, HOM und Elv. werden ermittelt.
8. Für die vorgeschriebene Rasenheizung kann es 1 Jahr eine Sondergenehmigung geben.

https://www.facebook.com/1fcsfanclubverb…051980631755835
Motto 2018 I'm waking the lions in me
https://www.youtube.com/watch?v=DOhsP6F2RmQ&html5=1

952

Freitag, 8. Dezember 2017, 15:10

Die Stadt verschanzt sich hinter einer Expertise des Architektenbüros Wenzel und Wenzel. Deren Referenzen in Sachen Fußball sind bisher der Umbau eines Amateurstadions in Frankfurt sowie ein ziemlich mies budgetierter Tribünenbau in Karlsruhe.

Wenn wir sowas Lesen, was löst das bei uns aus?

Wird das eine Bauphase wie etwa das HTW Hochhaus! Ein Bekannter hatte mal sein Dach decken lassen doch der hatte sich im Voraus leider nicht direkt erkundigt wie oft die Firma sowas schon gemacht hat, des Geldes wegen?. Der Schaden seiner neuen Dacheindeckung war immens, dazu kamen im Nachhinein noch die Kosten vom Rechtsstreit den er natürlich verloren hat. Das Richter Urteil! „Ein Bauherr steht schon in der Plicht sich genau zu informieren wer was kann bevor es macht“!

Bis dato konnten wir uns reichlich über unfähige Planung, dubiose Baubeginn und Fertigstellungszeiten allgemeine Unfähigkeit zur Kommunikation zwischen Entscheider und Wähler der Landeshauptstadt Saarbrücken in der Causa Stadionumbau äußern,-))

Doch was kommt jetzt!? :cursing:
Noch einmal die Regio dominieren wie die Bayern die Liga und alles wird gut!

953

Freitag, 8. Dezember 2017, 16:52

Blöde Frage:
Gab es irgendwann mal eine konkrete Aussage der Stadt, dass ein Spielbetrieb im Sportfeld absolut unmöglich ist?
Der FCS investiert nicht unerhebliche Summen um fremde Stadien drittligatauglich zu machen.
Warum wird dieses Geld nicht ins Sportfeld gesteckt und damit eine Investition getätigt, die auch nach einem Neubau des Ludwigspark, dem Verein und den Nutzern des Sportfeldes zugutekommt .
Sollte wirklich ein Verbot des Spielbetriebes wegen Lärmschutzauflagen bestehen, könnte man hier doch durchaus über eine Sondergenehmigung nachdenken, wir reden hier von 14täglich 90 Spielminuten.

954

Freitag, 8. Dezember 2017, 16:59

Eine Sondergenehmigung ist da nicht so einfach moeglich. Die Stadt Saarbruecken koennte natuerlich den Flaechennutzungsplan aendern, aber das ist nicht in einem halben Jahr getan. Vom Ludwigspark gingen nur ganz selten mal mehr als "alle 14 Tage 90 Minuten" an Laermbelaestigung aus. dieses Argument haette also schon seit Jahrzehnten gestochen.
"Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."

Evelyn Beatrice Hall

955

Freitag, 8. Dezember 2017, 17:00

Warum soll der Verein Geld ins Sportfeld stecken, solange es der Stadt gehört ? Für das Geld wo man da reinstecken muß für die 3.Liga kannst auch das Ellenfeld sanieren.
Motto 2018 I'm waking the lions in me
https://www.youtube.com/watch?v=DOhsP6F2RmQ&html5=1

goalgetter13

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956

Freitag, 8. Dezember 2017, 17:17

Und das Ellenfeld gehört?

Wenn es realistisch gewesen würde man das Sportfeld mit Sicherheit in Betracht ziehen, gerade dann wenn eh schon größere Investitionen in eine Spielstätte notwendig sind. Denn das wäre tatsächlich Heimat und würde (anders als Neunkirchen) Identifikation bedeuten. Und der Verein hätte auch auf Sicht für seine weiteren Mannschaften eine sanierte Spielanlage. Es steht aber nicht zur Debatte, zumal sich die Stadt diesen Aufwand (und den folgenden Stress) niemals wird aufbürden lassen.

Also wäre es besser sich auf die realistischen Optionen einzustellen. Im Raum steht hier laut Magazin Forum neben VK, Elversberg, Homburg auch wieder das erwähnte Ellenfeld. Angesichts des Zeitdrucks für die Lizenzierung muss man hier schnell die nötigen Vorbereitungen treffen und sich anschauen was nötig (& möglich) wäre, was es kosten wäre und wo man die besten Perspektiven für die Zukunft bis mindestens 2020 - eher noch einige Zeit länger - sieht. Es geht um die Existenz des Vereins und nachdem man so gnadenlos im Stich gelassen wird muss man nun schauen wie man diese Herkulesaufgabe bewältigen kann. Ich denke das sollte aber nicht unbedingt in diesem Thread passieren, hier sollte man sich wieder mehr auf den Grundsatz, also den Park, beschränken.

957

Freitag, 8. Dezember 2017, 17:33

Steht das Ellenfeld nicht sowieso zum Verkauf?
"Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."

Evelyn Beatrice Hall

958

Freitag, 8. Dezember 2017, 19:04

Deutscher Bundestag am 26.01.2017 -- An Sportanlagen ist künftig mehr Lärm zulässig!

https://www.bundestag.de/dokumente/texta…rordnung/489344
Noch einmal die Regio dominieren wie die Bayern die Liga und alles wird gut!

959

Freitag, 8. Dezember 2017, 20:00

Die Stellungnahme des Fachverbandes beinhaltet schon sehr viele grammatische und Syntax Fehler. Da fällt es schwer das Teil zu lesen und ernst zu nehmen. Die Forderung des Rücktritts von SCHINDEL ist für mich politische Einflussnahme und absolut inazkzebtabel. Ich als FCS Fan, der keinem Fanclub angehört, distanziere mich hiermit klar, von dieser Forderung des Fachverbandes.

Sucht erst mal ein eigenes Bauernopfer in den eigenen Reihen, die immer noch zündeln, Wenn die alle Strafen bezahlt haben reden wir über andere Personen.

:thumbdown:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Thomas-Der-III« (8. Dezember 2017, 20:09)


Pete

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960

Freitag, 8. Dezember 2017, 20:04

Steht das Ellenfeld nicht sowieso zum Verkauf?


Für einen Euro kann man es bestimmt kaufen! die Stadt NK wäre sehr froh darum. Allerdings bräuchte man bestimmt etliche Millionen, um es zu sanieren. Das ist dann der Haken an der Sache.

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