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Montag, 6. August 2018, 09:34

Regionalliga Südwest - Saison 2018/19 - 3.Spieltag
Mittwoch, 8.August - 19:00 Uhr
Waldaustadion, Stuttgart




VfB Stuttgart II (10.) - 1.FC Saarbrücken (11.)




Mit einem 1:0-Sieg bei Freiburg II konnte der FCS am vergangenen Freitag die ersten drei Punkte der Saison einfahren. Im Zuge der ersten englischen Woche der Saison ist der FCS am Dienstag schon wieder bei einer zweiten Mannschaft gefordert und kann dann mit Punkten nachlegen. Gespielt wird gegen die U23 des VfB Stuttgart, Anstoß im Waldaustadion ist um 19:00 Uhr. Bisher wurden 16 Pflichtspiele gegen die U23 des VFB ausgetragen. Angefangen haben die direkten Duelle in der Saison 2003/04. Die Bilanz ist aus FCS-Sicht leicht negativ. Während der FCS vier Spiele gewinnen konnte stehen für die Stuttgart sechs Erfolge bei sechs Unentschieden auf dem Konto. Beim VfB II gab es in den bisherigen acht Auftritten erst einen einzigen Sieg bei drei Unentschieden und vier Niederlagen. Den einzigen Sieg gab es im Sommer 2012. Am 1.Spieltag der Saison 2012/13 siegte der FCS durch ein Tor von Marcel Ziemer mit 1:0. Die letzten beide Spiele bei den kleinen Stuttgartern verlor man. Im August 2013 gab es eine 0:2-Niederlage und im August 2016 musste man sich trotz Toren von Schmidt und Chrappan mit 2:3 geschlagen geben. Im Jahre 2011 gab es zwei Unentschieden in Stuttgart, 2007 verlor man am letzten Spieltag mit 0:2 und stieg bekanntlich in die Oberliga ab und 2003 gab es ein 0:0-Unentschieden. Das letzte Gastspiel stammt aus dem April, der FCS musste sich mit 1:2 geschlagen geben. Das Hinspiel der vergangenen Saison war dagegen durch einen 5:0-Erfolg ein klarer Sieg für den FCS.


Der Gegner: VfB Stuttgart II
Die U23 der Stuttgarter bildete über viele Jahre die beste Reservemannschaft Deutschlands und war das Aushängeschild der starken Stuttgarter Jugend. Jahrelang hielt man sich in der 3.Liga bis man im Sommer 2016 den Abstieg hinnehmen musste. Für die U23 endete damit eine Zeit von acht Jahren in der eingleisigen 3.Liga. Die Konkurrenz ist größer geworden. Unter anderem aufgrund größerer finanzieller Möglichkeiten wurde man auch im Jugendbereich von naher und ferner Konkurrenz ein- und vielfach auch überholt. Während die Profimannschaft darum kämpft sich in der Bundesliga zu etablierten stand auch der Sinn der zweite Mannschaft im Verein in Frage. Zumal die U23 sportlich nie auch nur in die Nähe der Relegationsplätze und eines möglichen Wiederaufstieges gekommen war. Stattdessen spielt man in Teilen sogar gegen den Abstieg. Die vergangene Saison war turbulent, ausgehend von den Gerüchten einer Auflösung befand sich die Mannschaft zeitweise in einer Art Selbstauflösung. Erst als man sich Ende Januar dazu entschied die Mannschaft zu behalten und perspektivisch in eine U21-Mannschaft umzuwandeln stabilisierte sich die Mannschaft wieder. Am Saisonende hatte man als Zehnter den Klassenerhalt relativ souverän geschafft. In dieser Saison will man das Konzept der neuen U21 testen und eine möglichst ruhige Saison absolvieren. Dazu steht die Ausbildung von eigenen Talenten mit Blick auf die erste Mannschaft im Vordergrund. Die neue Ausrichtung geht auch mit einem neuen Trainer einher. Marc Kienle ist seit Saisonbeginn verantwortlich für den Stuttgarter Nachwuchs. Er übernahm das Amt von Andreas Hinkel. Zuvor war Kienle schon mal viele Jahre im Stuttgarter Nachwuchs aktiv, trainierte zudem schon die U19 von Bayern München und die Herrenmannschaft von Wehen Wiesbaden. In Lukas Kiefer steht noch ein ehemaliger FCS-Spieler im Aufgebot der Stuttgarter. Er spielte von 2014 bis 2016 beim FC.

Durch die Umwandlung zu einer U21-Mannschaft gab es auch einen größeren Umbruch im Kader. Nachdem der Kader bereits im Winter relativ dünn geworden war gab es im Sommer weitere acht Abgänge. Ramon Castellucci (21/TW), Georgios Spanoudakis (19/ZM) und Marco Stefandl (20/LM) spielten dabei quasi keine Rolle. Lars Össwein (20/LV) war ein Ergänzungsspieler und auch Canniggia Elva (22/RA) war nur zu Saisonbeginn Stammspieler und in der Rückrunde dann ein Ergänzungsspieler. Die gewichtigeren Ausfälle stammen aus der Innenverteidigung. Sowohl Stefan Peric (21) als auch Stjepan Radeljic (20) waren in der Rückrunde Stammkräfte in der Innenverteidigung nachdem sie im ersten Halbjahr kaum zu Einsatz kamen. Etwas umgekehrt war der Weg bei Philipp Walter (22), er wurde aber auch in der Rückrunde noch häufiger eingesetzt. Neben diesen drei Abgängen in der Innenverteidung verließ auch Andreas Scheidl - über den größten Teil der Saison Stammspieler auf der rechten defensiven Seite - den Verein. Neu im Kader stehen 16 Spieler wodurch man wieder eine normale Kadergröße erreicht hat. Gleich acht Spieler sind aus der eigenen U19 aufgerückt. Rios Alonso (IV), Pedro Almeida Morais (RM) und Umut Günes (DM) können dabei auch in diesem Jahr noch in der U19 spielen. David Grözinger (LV), Manuel Kober (IV), Daniel Bux (LV), Michel Witte (TW) und Jonas Preuß (RM) kommen aus der eigenen A-Jugend hinzu. Von der eigenen Profimannschaft erhält man Verstärkung durch Tobias Werner. Der mittlerweile 32-Jährige konnte sich bei den Profis nicht mehr durchsetzen und soll nun die junge Stuttgarter Mannschaft führen. Dazu kommen noch sieben externe Neuzugänge. Neu ist Torwart Marvin Geng (20/Freiburg II), dazu kommen in Pedro Allgaier (21/LV/FV Illertissen) und Mario Suver (18/IV/Stuttgarter Kickers) zwei Abwehrspieler. Für das Mittelfeld sind Daniel Nussbaumer (18/LM/SCR Altach), Oliver Wähling (18/OM/Karlsruher SC U19) sowie David Tomic (20/LM/1.FC Kaiserslautern) neu gekommen und in Yannick Becker (19/MS/Karlsruher SC U19) steht noch ein neuer Angreifer im Kader.

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Montag, 6. August 2018, 09:34

Die Stuttgarter sind am 20.Juni in die Vorbereitung eingestiegen, bereits zwei Tage zuvor hatte man den Laktattest absolviert. In einem ersten Test schlug man Haubersbronn klar mit 8:1, drei Tage später gab es gegen den österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau eine 0:1-Niederlage. Nach eineinhalb Wochen Vorbereitung ging es schließlich gegen Drittligist Würzburger Kickers. Die Stuttgarter trennten sich 1:1 vom Drittligisten. Während eines sechstägigen Trainingslagers in Lautenbach bestritt man zwei weitere Tests. Einem 6:0-Sieg bei der TuS Oppenau folgte ein 1:1-Unentschieden gegen den FC Memmingen. Bis zum Ligastart folgten noch drei weitere Testspiele. Wie schon gegen Memmingen und Würzburg holte man gegen Drittligist VfR Aalen ein 1:1-Unentschieden. Zum Abschluss der Testspielreihe gab es einen 5:2-Sieg beim SV Breuningsweiler und bei der Generalprobe ein 2:2-Unentschieden gegen den FSV Bissingen. In den ersten beiden Saisonspielen zeigte man Licht und Schatten. Zum Auftakt empfing man zuhause Freiburg II. In einem turbulenten Spiel brachte Morais die Stuttgarter in Hälfte 1 zwei Mal in Führung, trotzdem ging man mit einem 2:3-Rückstand in die Pause. Diesen Rückstand drehte man durch einen Doppelschlag von Grözinger und Wähling (48./50) schnell und stellte den 4:3-Endstand her. Am vergangenen Freitag war man schließlich in Homburg zu Gast und musste sich am Ende deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Tabellarisch liegt man damit zu diesem sehr frühen Saisonzeitpunkt auf dem zehnten Platz. Da man in beiden Spielen drei Gegentore bekommen hat man bisher auch die schwächste Defensive der Liga, mehr als vier eigene Tore hat aber keine Mannschaft der Liga erzielt. All dies wird sich in den kommenden Spielen sortieren.


Aufstellung gegen den FC Homburg
Kastenmeier – Allgaier, Groiß, Werner, Grözinger – Kiefer, Dos Santos – Almeida Morais, Wähling, Tomic – Ferdinand

In beiden Saisonspielen hat Stuttgart in einem 4-2-3-1-System gespielt. Stammtorwart der Stuttgarter ist Florian Kastenmeier. Der 21-Jährige war letzte Saison schon Stammtorwart beim VfB II und kam auch in beiden Spielen dieser Saison zum Einsatz. Erste Alternative ist Neuzugang Marvin Geng. Nicht berücksichtigt wird aktuell Niklas Sommer, letzte Saison unverzichtbar als rechter Verteidiger. Er möchte den Verein verlassen. Seine Position nahm in den ersten beiden Spielen Neuzugang Pedro Allgaier ein. Auf der linken Abwehrseite ist David Grozinger bisher erste Wahl gewesen und hat 180 Minuten gespielt. Er kommt frisch aus der eigenen U19-Mannschaft. Für die Innenverteidigung hat man in Tobias Werner einen Routinier umfunktioniert. Er soll der zweiten Mannschaft der Stuttgarter halt geben und dies in der Innenverteidigung statt auf der linken offensiven Außenbahn tun. Der 32-Jährige ist der mit Abstand älteste Spieler beim VfB II und stand in beiden Spielen in der ersten Elf. Sein Partner war jeweils Alexander Groiss (20). Er war auch in der letzten Saison einer der Stammspieler. Die Alternativen sind Mario Suver, Manuel Kober und Jose Alonso. Lukas Kiefer ist im defensiven Mittelfeld die zweite erfahrene Stütze. Er hat beide Spiele absolviert und ist auch der Kapitän der Mannschaft. Um ihn und Werner sollen sich die jungen Spieler orientieren. Daneben kämpfen Wähling und dos Santos um den zweiten Platz im defensiven Mittelfeld. Beide Spieler haben einmal begonnen. Dos Santos war letzte Saison nahe dran am Stammspieler, Wähling kam aus der U19 von Karlsruhe und kann auch Offensiver spielen. Diesen Platz kann er jedoch nur einnehmen wenn Nicolas Sessa nicht dabei ist. Der 22-Jährige ist als der Fixpunkt der Offensive gesetzt. Gegen Homburg stand er jedoch nicht im Kader. Die Alternativen im defensiven Mittelfeld sind noch Umut Günes und Hans Sarpei. Auf dem linken Flügel vertraute man bisher auf Neuzugang David Tomic. Letzte Saison war er für Kaiserslautern II in der Oberliga sehr erfolgreich. Positionsmäßig wären Hayk Galstyan und Dijon Ramaj die Alternativen. Und auf der rechten offensiven Seite spielte in beiden Spielen Pedro Morais. Ein sehr talentierter Spieler der eigentlich noch ein Jahr in der U19 spielen darf. Eine Alternative ist Jonas Preuss. Stürmer Nummer 1 ist Jan Ferdinand (21). Er war letzte Rückrunde schon Stammkraft und erzielte sieben Saisontore. Erste Option ist Yannick Becker.

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Montag, 6. August 2018, 10:37

Blick auf den FCS
Mit dem 1:0-Sieg in Freiburg hat der FCS einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Es war eine klare Leistungssteigerung zu erkennen, unverkennbar aber auch das man noch viel Luft nach oben hat und uns bereits am Dienstag weiter steigern müssen. Der Dreier in Freiburg muss auch ein kleiner Befreiungsschlag sein um nun weiter zu unserem Spiel zu finden. Viel Zeit im Training Fortschritte zu erzielen bleibt in der englischen Woche nicht. Zwischen dem Spiel in Freiburg und dem Spiel am Dienstag liegen gerade einmal drei Trainingseinheiten: Bei den Wetterbedingungen mit dem kompletten Fokus auf die nötige Regeneration. Die personelle Situation im Vorfeld der Begegnung wird nicht zwingend besser. Kein Spieler kehrt zurück: Bei den beiden Langzeitverletzten Marlon Krause und Martin Dausch wird man noch viel Geduld haben müssen und auch Angreifer Sebastian Jacob ist noch einige Wochen keine Alternative. Neuzugang Fatik Köksal hat seine Sperre aus Elversberg abgesessen und wäre nun erstmals spielberechtigt, verletzungsbedingt kann er aber weiterhin nicht im Kader stehen. Immerhin hat sich laut Medien der anfängliche Verdacht auf einen erneuten Muskelfaserriss wohl nicht bestätigt. Dadurch könnte er in absehbarer Zeit dazu stoßen. Dazu gab es ein paar Fragezeichen. Benjamin Kessel, Markus Mendler und Joe Vunguidica gingen allesamt leicht angeschlagen aus dem Spiel in Freiburg heraus. Alle drei Spieler können aber wohl am Dienstag auflaufen. Damit stünde Dirk Lottner der gleiche, 21 Akteure umfassende Spielerpool zur Verfügung der ihm auch in den ersten beiden Spielen zur Verfügung stand. Ein genaues Update wird der FCS im Rahmen seiner Pressekonferenz am heutigen Montag liefern können.

Die Umstellungen gegen Freiburg haben insofern funktioniert als das sie defensive Stabilität gebracht haben und zum Sieg geführt haben. Das man trotzdem noch weit weg von den eigenen Ansprüchen war ist klar, da gilt es nun sich Spiel für Spiel anzunähern und zuzulegen. Das System mit der Dreierkette dürfte jedenfalls Pluspunkte gesammelt haben und sollte für Dienstag in der Pole-Position stehen. Alternativen wären ein 4-4-2 oder ein 4-5-1-System. Daniel Batz im Tor bleibt klar. Er hat gegen Freiburg gut gehalten und noch mal gezeigt welch guter Torwart er auf der Linie ist. Ganz wichtig nach den Gegentoren gegen Frankfurt das er nun in der Saison angekommen ist. Sein Vertreter ist gewohntermaßen Ricco Cymer. In der Abwehrkette ist keine Veränderung zu erwarten. Steven Zellner war in Freiburg wieder der Zellner aus der Vorbereitung und ist ein ganz wichtiger Mann im Defensivverbund. Benjamin Kessel daneben war bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Defensivbereich wieder solide und dürfte wieder von Beginn spielen. Die fußballerischen Schwächen sind unübersehbar, aber er ist in erster Linie halt Innenverteidiger und die Position gegen Freiburg war auch deutlich mehr auf ihn zugeschnitten als der Rechtsverteidiger gegen Frankfurt. Und die letzte Position geht wieder an Oschkenat, der in Freiburg gut gespielt hat und sich weiteres Vertrauen verdient hat. Er bringt Körpergröße und Zweikampfstärke mit. Mit Kehl-Gomez hat man noch eine unmittelbare Alternative auf der Bank während es für Nino Miotke erwartungsgemäß ganz schwierig wird den Sprung in den Kader zu packen. Und bei Kehl-Gomez darf man sich sicher sein das er wieder zu seiner normalen Form zurückfindet und dann wird er auch wieder gesetzt sein. Bei einer Viererkette dürften sich wohl Kessel und Oschkenat für den Platz neben Zellner bewerben. Bei den Außenbahnen hat man Rechts den Kampf von Mendy, Wenninger und Jänicke. Jänicke ist erste Wahl, dürfte aber wieder links spielen und dann bleibt es auch bei Mendy. Gegen Freiburg konnte man wieder seinen Impact sehen und die Position liegt ihm. Seine Dynamik, sein Drang nach vorne sind eine Waffe und Defensiv war er in Freiburg auch voll bei der Sache und profitierte von der Dreierkette. Für Wenninger ist es weiter ganz schwer in den Kader zu kommen. Bei einer Viererkette wäre er aber eine valide Option. Auf Links war lange Zeit Müller unantastbar. Dies hat Lottner am Freitag aufgebrochen und wurde mit einer guten Leistung von Jänicke belohnt. Entsprechend gibt es keinen Grund hier wieder wechseln zu müssen und Müller muss diese Zeit nun nutzen um wieder in seine gewohnte Form zu kommen. Dann wird er nicht lange auf der Tribüne oder der Bank versauern. Eine weitere Alternative bleibt Fassnacht. Auch im zentralen Mittelfeld scheint sich die Sachlage erst mal geklärt zu haben. Fanol Perdedaj hat - unabhängig von seinem Tor - einen auffälligen Auftritt in Freiburg gehabt und dürfte damit erst mal den Zweikampf mit Marco Holz für sich entschieden haben. Holz ist aber auch ein Spieler den man von der Bank immer bringen kann. Die zweite Position ist Manuel Zeitz vorbehalten, der Kapitän spielte - wie so viele seiner Mannschaftskollegen - in Freiburg wieder deutlich stärker. Noch ohne Einsatz ist Lukas Quirin, man darf gespannt sein wann Lottner den Jungen zum ersten Mal in der Saison ins kalte Wasser wirft. Davor gilt es die Offensive zu sortieren. Spielt man wieder mit einem Zehner ist klar Markus Mendler erste Wahl. Auch in Freiburg war er der auffälligste Offensivsspieler und konnte sich im neuen System auch mehr auf diese Aufgaben konzentrieren. Ab geht ihm noch seine Gefährlichkeit bei Standards, da hat er gegen Freiburg gute Positionen leichtfertig vergeben. Da wird der Knoten hoffentlich bald platzen. Die Alternative dürfte Obernosterer sein. Und dann muss man sehen ob man Mendler mit Obernosterer oder Jurcher noch einen zweiten Spieler hinter der Spitze an die Seite stellt oder wieder mit zwei Spitzen aufläuft. Zumal Jurcher auch vorne drin spielen kann und nach seiner Einwechslung in Freiburg wieder für offensive Belebung sorgen konnte. Wird mit Sicherheit auch ein Stück weit von Vunguidica abhängen und wie fit er tatsächlich ist. Im Normalfall dürften wohl wieder Carl und Vunguidica starten. Und natürlich muss es auch darum gehen das beide Angreifer dann eine bessere Bindung zum Spiel finden und nicht nur mit viel Arbeit für die Mannschaft auffallen.

Die Besetzung der Bank ist dann wie gewohnt ein Thema der U23-Regel. Cymer, Fassnacht, Jurcher und Quirin sind im Kader klar und könnten wieder alle auf der Bank sitzen (wenn Jurcher beginnt wird sein Platz wohl von Vunguidica eingenommen). Damit stünde Miotke erneut nicht im Kader. Und die restlichen drei Positionen dürften wie zuletzt auch dann an Kehl-Gomez, Holz und Obernosterer gehen. Müller und Fassnacht sind die Opfer der U23-Regelung in diesem Falle und den zur Verfügung stehenden Spielern.

Schema
-------------------Batz--------------------------
--------Kessel---Zellner---Oschkenat----------
Mendy------Zeitz-----Perdedaj--------Jänicke
------------------Mendler------------------------
------------Jurcher-------Carl---------------------


Bank
Ricco Cymer (ETW)
Marco Kehl-Gomez
Pierre Fassnacht
Lukas Quirin
Marco Holz
Markus Obernosterer
Joe Vunguidica

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Montag, 6. August 2018, 10:37

Für den FCS wird es entscheidend sein den Schwung aus dem Sieg gegen Freiburg mitzunehmen. Dieser Dreier muss in gewisser Weise auch ein Brustlöser sein und manche Dinge einfacher machen. So ein Sieg hilft für das Selbstvertrauen und macht lockerer. Ohne sich von dem Spiel blenden zu lassen, denn jeder konnte sehen wie viel Luft nach oben noch ist und das man sich möglichst schnell steigern muss. Dies ist aber ein Prozess und am Dienstag sollte der nächste Schritt kommen. Sprich eine weitere Leistungssteigerung und dann haben wir auch gute Karten um in Stuttgart erfolgreich zu sein. Das eigene Spiel muss dabei nicht spektakulär sein. Es gilt in erster Linie wieder eine stabile Defensivleistung zu zeigen. Im besten Falle diesmal über die kompletten 90 Minuten, nicht immer kann Batz solche Paraden zeigen. Und es wird in dieser ersten Saisonphase ein entscheidendes Merkmal bleiben das der FCS hinten die Null hält. Und schließlich im Spiel nach vorne mehr Impact. Gerade in der Offensive ist es der ansprochene Prozess und dies muss man akzeptieren. Selbst wenn vieles im Offensivspiel noch Stückwerk ist muss man eine Idee zeigen wie man gedenkt zu Torchancen zu kommen und muss gefährlich vor dem gegnerischen Tor sein. Das trifft sowohl auf Mittelfeld als auch auf die Stürmer zu. Gerade bei Vunguidica ist zu hoffen das nach nun 180 Einsatzminuten etwas Form und Spielpraxis zurück kommt und er seine Leistung steigern kann. Hätte er das Tor gegen Freiburg gemacht wäre das vielleicht schon der Brustlöser gewesen, aber das bleibt spekulativ. Und auch bei Carl muss man weiter darauf setzen das die Umstellung zum Vollprofitum und zu einer komplett anderen Spielweise schrittweise voran geht. Auch er hat gegen Freiburg mal lange Zeit gespielt und jedes Spiel wird helfen die Dinge vorne zu entwickeln.

Mit dem VfB II hat man einen ähnlichen Gegner wie zuletzt gegen Freiburg vor der Brust. Es ist eine sehr junge Mannschaft die typisch für U23-Mannschaften von Bundesligisten sehr gut ausgebildet sind und sowohl taktisch als auch spielerisch über große Qualitäten verfügen. Diese Mannschaften können Fußball spielen und das weiß man auch. Sie haben in den bisherigen beiden Spielen aber auch viele Gegentore bekommen und gerade gegen Homburg gezeigt das ihnen körperlicher Fußball nicht wirklich schmeckt. Und das muss auch am Dienstag eine unserer Marschrouten sein. Das wir wieder präsent sind in den Zweikämpfen, das Giftigkeit und Galligkeit vorhanden ist und wie Ballgewinne erzwingen wollen. Es wird immer problematisch wenn die Zweitvertretungen spielen lässt. Und Stuttgart wird sicher darum bemüht sein ebenfalls die Defensive zu stabilisieren. Die bisherige Vierekette war auch komplett neu zusammengestellt. Sie haben mit Werner und Kiefer zwei erfahrene Spieler dabei. Morais als eigentlicher A-Jugendspieler hat schon auf sich aufmerksam gemacht und natürlich ist Sessa ein Schlüsselspieler wenn er dabei ist und davon sollte man ausgehen. Ihn muss man in den Griff bekommen und früh stören. Er ist der Spieler bei Stuttgart der den Unterschied ausmachen kann. Natürlich besteht auch immer die Gefahr das Spieler aus der ersten Mannschaft nach unten kommen, zumal Stuttgarts erste Mannschaft am Dienstag nicht spielt. Da sich die Bundesligatruppe jedoch noch voll in der Vorbereitung befindet dürfte sich diese Unterstützung von oben aber auch in Grenzen halten.

Favoritenrolle ist ähnlich wie gegen Freiburg auch. Auf dem Papier ist der FCS als Vorjahresmeister sicher der Favorit, in der Praxis aber nicht unbedingt. Da sind beide Teams viel näher zusammen und es dürfte ein Spiel auf Augenhöhe sein. Die FCS-Bilanz in Stuttgart ist natürlich auch nicht berauschend, aber umso mehr wird es Zeit dort mal wieder und gerade gegen den VfB II erfolgreich zu sein. Es steckt ohne Zweifel in der Mannschaft wenn sie sich abermals steigern kann. Denn ein Sieg wäre sehr wichtig um sich von Start weg oben festzusetzen und mit einem dann doch gelungeneren Saisonstart in die weiteren Spiele gehen zu können. Dies vermindert etwas den Druck und eine Mannschaft und vor allem die umkrempelte Offensivabteilung findet sich bei Erfolgen deutlich besser und schneller als bei Misserfolgen. Wir brauchen in dieser ersten Saisonphase keinen qualitativ überragenden Fußball solange die Ergebnisse stimmen und die Mannschaft mehr und mehr ihr Profil schärft. Auch wenn man es stetig wiederholen muss, es braucht einfach Zeit um solch schwerwiegende Abgänge zu kompensieren. Schön wäre es wenn trotz des sehr bescheidenen Termins an einem Dienstag Abend nach Ferienende möglichst viele Saarbrücker Anhänger mit von der Partie wären und der Mannschaft helfen würden. In Freiburg sah das echt ordentlich aus. Auf der Heimseite muss man mal sehen. Die erste Mannschaft spielt nicht, von daher könnte sich der ein oder andere Bundesligafan zur Zweiten verirren. 1:0 für den FCS vor 600 (250) Zuschauern!

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Montag, 6. August 2018, 13:34

Zitat

Die Pressekonferenz vor dem Spiel bei der U23 des VfB Stuttgart:

Dirk Lottner: ,,Joe Vunguidica wird mit einem Muskelbündelriss mehrere Wochen ausfallen. Das ist eine echte Katastrophe.“

Fanol Perdedaj: ,,Die Nachricht mit Joe ist natürlich ein Hammer. Aber das müssen wir auffangen. Die Qualität dazu haben wir.“



FCS-FB

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Montag, 6. August 2018, 14:03

Nun ist es leider eingetroffenen... :(
Ich befürchte man braucht jetzt wirklich einen weiteren Stürmer

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27

Montag, 6. August 2018, 14:57

„Spielerisch verbessern"

Zitat

„Da haben wir gesehen, was passiert, wenn man die jungen Spieler machen lässt. Es wird für uns zunächst einmal darum gehen, ähnlich kompakt zu agieren wie in Freiburg. Aber es ist auch klar, dass wir uns spielerisch verbessern müssen", sagte Lottner. Neben den Langzeitverletzten Marlon Krause, Martin Dausch sowie Sebastian Jacob wird nun auch José Pierre Vunguidica mit einem Muskelbündelriss im Hüftbeuger mehrere Wochen ausfallen. „Das ist eine echte Katastrophe, die wir intern irgendwie auffangen müssen", sagte Lottner. Ob es innerhalb des 18er-Kaders weitere Veränderungen geben wird, ließ der FCS-Trainer offen: „Wir haben auf anderen Positionen mehr Alternativen und Möglichkeiten. Wenn einer draußen ist, bedeutet das nicht, dass dies für eine längere Zeit sein muss."

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Montag, 6. August 2018, 15:27

Zitat

Fußball ist so schnelllebig. Noch am Sonntag lobte FCS-Trainer Dirk Lottner seinen Angreifer Joe Vunguidica. Er habe in Freiburg weite Wege gemacht, sei stark verbessert gewesen. „Er wird kommen“, so lautete Lottners Prognose. Dass der 28-Jährige bei der sonntäglichen Technikeinheit fehlte, wurde da noch als Vorsichtsmaßnahme abgetan: „Er hatte sich bei einem Sprint am Ende des Spiels ein bisschen was gezerrt. Wir lassen das zur Sicherheit vom Doc kontrollieren. Aber es sieht nicht so schlimm aus.“ Der Montag brachte dann die Hiobsbotschaft. Vunguidica hat sich einen Riss des Hüftbeugers zugezogen, wird mehrere Wochen, wenn nicht Monate ausfallen. „Das ist eine echte Katastrophe“, sagte Lottner während der Pressekonferenz. „Ich bin gerade dermaßen bedient und weiß gar nicht, wie ich mich auf das Spiel in Stuttgart einstimmen soll.“ Morgen muss der FCS bei der U23 des VfB antreten, mit Marcel Carl steht nur noch ein gelernter Stürmer zur Verfügung. Vunguidica ist bis auf Weiteres raus, Sebastian Jacob, der ebenfalls an einem Muskelfaseriss laboriert, könnte Mitte des Monats wieder ins Training einsteigen. „Aber Sebi hat die halbe Vorbereitung verpasst und ist aufgrund seiner Historie auch ein Spieler, den wir langsam heranführen müssen. Es ist nicht so, dass er uns übermorgen direkt ein paar Tore schießen wird“, sagte Lottner.


Magazin Forum, 6.August

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Montag, 6. August 2018, 16:29

Verletztenmisère setzt sich fort: Vunguidica fällt aus

Zitat

Schwierige Zeiten für das Trainerteam und die sportliche Leitung des 1. FC Saarbrücken: Heute wurde bekannt, dass nach der Verletzung von Sebastian Jacob nun mit „Joe“ Vunguidica auch der zweite étatmäßige Stürmer ausfällt. Diagnose: Muskelbündelriss. Damit steht nur noch Marcel Carl als Spitze zur Verfügung, denn Gillian Jurcher sieht sich selbst als Außenspieler und wurde bis dato auch nur auf der rechten Bahn eingesetzt.

Keine Frage, Dirk Lottner würde sich jetzt einen weiteren Stürmer wünschen. Am Geld dürfte es nicht unbedingt liegen, sondern am „Markt“. So verwies Marcus Mann darauf, dass die Situation sehr schwierig sei. Diejenigen, die man verpflichten könnte, hätten nicht ohne Grund noch keinen Verein. Andere, die bei einem Verein sind, wären nicht so einfach loszueisen. Kurz: Eine kurzfristige Lösung ist nicht in Sicht. Also werden sich Dirk Lottner und Robert Roelofsen bis morgen Gedanken darüber machen müssen, wie sie auf die Situation reagieren. Denkbar wäre eine Lösung, in der Markus Obernosterer direkt hinter der einzigen Spitze Marcel Carl agiert.

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Montag, 6. August 2018, 16:31

Eine positive Nachricht: Beim Abschlusstraining sind alle Spieler fit geblieben, auch Benni Kessel und Mendler waren voll dabei.

31

Montag, 6. August 2018, 16:41

PK vor dem Spiel beim VFB Stuttgart II


https://www.youtube.com/watch?v=pSinVQJ5Mx8
Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions

https://www.youtube.com/watch?v=DzjfNI2XEBs



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Montag, 6. August 2018, 16:47

Sorry war jemand schneller :D

Bericht von Saarnews inklusive Pressekonferenz

http://www.saarnews.com/index.php/2018/0…ica-faellt-aus/

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Montag, 6. August 2018, 17:06

Die Aussagen von Lottner in der Pressekonferenz bezüglich der Flügelstärke der Stuttgarter würden für eine Rückkehr zu einem System mit vier Außenbahnspielern sprechen. Also entweder ein 4-4-2-System oder ein 4-5-1-System wenn man unseren Mangel an Angreifern berücksichtigt.

Könnte dann wieder auf einige taktische Umstellungen hinauslaufen:
Batz - Kessel (Mendy/Wenninger), Oschkenat (Kessel/Kehl-Gomez), Zellner, Müller (Mendy/Fassnacht) - Zeitz, Perdedaj (Holz) - Jurcher (Jänicke/Mendy), Mendler (Obernosterer), Jänicke (Mendler) - Carl

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Montag, 6. August 2018, 17:25

Sehr schade mit der Verletzung .. aber wir haben doch genug Spieler mit Offensivdrang .. Carl, Jurcher, Mendler ... um nur einmal ein paar zu nennen. Da wird eine starke 11auf dem Platz stehen, da habe ich keine Zweifel!!

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Montag, 6. August 2018, 17:29

Der zur Verfügung stehende Kader für Dienstag:
Ricco Cymer
Daniel Batz

Mario Müller
Pierre Fassnacht
Marco Kehl-Gomez
Oliver Oschkenat
Steven Zellner
Sascha Wenninger
Alexandre Mendy
Nino Miotke
Benjamin Kessel

Manuel Zeitz
Lukas Quirin
Markus Mendler
Markus Obernosterer
Tobias Jänicke
Fanol Perdedaj
Marco Holz
Gillian Jurcher

Marcel Carl

Zwei Defensivsspieler (Miotke + Wenninger?) müssen noch gestrichen werden.

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Montag, 6. August 2018, 17:30

Der Meister zu Gast

Zitat

Nach der 0:3-Niederlage beim FC 08 Homburg am vergangenen Freitag steht für die U21 bereits am Dienstagabend das nächste Spiel in der Regionalliga Südwest an. Von 19 Uhr an ist der 1. FC Saarbrücken zu Gast im GAZi-Stadion.

Aktuell haben die U21 und der FCS nach zwei Spieltagen jeweils drei Punkte auf dem Konto. Dabei startete der 1. FC Saarbrücken, amtierende Meister der Regionalliga, mit einer 0:3-Heimniederlage gegen den FSV Frankfurt in die Saison und bezwang am Freitag den SC Freiburg II mit 1:0. Bei der Mannschaft von Trainer Dirk Lottner läuft es noch nicht wunschgemäß, was aber angesichts der Abgänge nicht verwundert. Denn mit Patrick Schmidt (1. FC Heidenheim) und Kevin Behrens (SV Sandhausen) haben beide Toptorjäger den Verein verlassen. Sie zeichneten für 38 der 92 Tore in der vergangenen Spielzeit verantwortlich. Mit Marcel Carl (Astoria Walldorf) und José Pierre Vunguidica (SV Sandhausen) wurden allerdings zwei gute Nachfolger präsentiert.

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Montag, 6. August 2018, 17:32

Zitat

1.FCS will sich spielerisch verbessern

Vier Tage nach ihrem ersten Saisonsieg treten die Spieler des 1.FC Saarbrücken am Dienstagabend auswärts bei der U23 des VfB Stuttgart an. Anpfiff der Begegnung ist um 19.00 Uhr.

FCS-Trainer Lottner sagte, zunächst gehe es für den FCS darum, ähnlich kompakt zu agieren wie in Freiburg. Es sei aber klar, dass sich das Team spielerisch verbessern müsse.

Dabei muss Lottner auf Jose Pierre Vunguidica verzichten, der mit einem Muskelbündelriss im Huftbeuger mehrere Wochen ausfällt. Auch Krause, Dauch und Jacob fehlen weiterhin.


Saartext, 6.August 2018

38

Montag, 6. August 2018, 19:17

Gerade in der Offensive ist es der ansprochene Prozess und dies muss man akzeptieren. Selbst wenn vieles im Offensivspiel noch Stückwerk ist muss man eine Idee zeigen wie man gedenkt zu Torchancen zu kommen und muss gefährlich vor dem gegnerischen Tor sein.


Nüchtern betrachtet sind in diesem Mannschaftsteil bis jetzt alle Befürchtungen eingetreten und man wird womöglich erst im September-Oktober mit der ersten Garde den Prozess wieder weiterentwickeln können. Auch eine marktverfügbare Neuverpflichtung wird nicht auf Knopfdruck Abhilfe verschaffen (außer man zahlt einen für diese Liga irrwitzigen Preis).

Jedenfalls werden wir uns jetzt nicht von Spiel zu Spiel hangeln können und auf eine Wunderlösung im Herbst hoffen. Es muss nun ein neues Konzept entwickelt werden. Aus der Not heraus kann hier etwas unerwartet Positives hervortreten. Das hoffe ich so sehr und wünsche Lottner das glücklichste Händchen.
„Tradition macht nur dann Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.“ Franz Kremer

goalgetter13

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39

Montag, 6. August 2018, 21:27

Vunguidicas Pech trifft den FCS hart

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Beim VfB II heute muss Lottner ohne die Offenvspieler Martin Dausch (Achillessehnen-Operation), Jacob und Vunguidica Lösungen finden. Zum Beispiel mit verstärktem Spiel über die Außenbahnen. Der Trainer will wie am Freitag in Freiburg zunächst defensiv sicher stehen: „Nach vorne leben wir von Einzelaktionen und den kleinen Momenten.“ Außerdem können auch Spieler anderer Mannschaftsteile treffen – so wie Fanol Perdedaj, der bislang einzige Torschütze in zwei Spielen. „Da müssen wir als Mannschaft jetzt durch“, sagt Perdedaj.

Pete

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40

Montag, 6. August 2018, 21:44

Jetzt einen Stürmer zu finden der uns sofort weiterhilft ist wohl unmöglich. Das mit Joe ist wirklich sehr bitter. Die Hoffnung lag eben darin, dass er Spiel für Spiel fitter wird. Diese Hoffnung ist jetzt dahin und es muss wieder einmal ziemlich umgekrempelt werden.

Ich würde gerne Obi im Sturm neben Carl sehen, der kann das und ist top fit gerade. Die Stuttgarter haben 6 Gegentore gefangen, da muss man ja fast schon mit 2 Stürmern spielen.
Mendy ist aus der Mannschaft nicht wegzudenken und Perdedaj ist dabei, sich den Stammplatz neben Zeitz zu erkämpfen.
Ich hoffe auf ein solides und nicht zu offensives 4-4-2 System in Stuttgart und wieder mit KG von Anfang an neben Zelle.

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