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Montag, 24. September 2018, 08:57

14. Spieltag, 1. FC Saarbrücken - FSV Mainz 05 II 3:2 (2:1)

94%

Heimsieg! (15)

0%

Unentschieden!

6%

Niederlage! (1)

Datum: Samstag, 20.Oktober 2018
Anstoß: 14:00 Uhr

Spielort: Hermann-Neuberger-Stadion, Völklingen
Live-Übertragungen: FCS-Fanradio
Zusammenfassung: FCS-TV, SR (17:30 Uhr)







1.FC Saarbrücken (04.) - FSV Mainz 05 II (14.)

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Freitag, 12. Oktober 2018, 18:56

Stehplatzkarten für das Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 II sind zwischenzeitlich im Webshop erhältlich.

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Freitag, 12. Oktober 2018, 18:58

Unser kommenden Gegner hat an diesem Wochenende spielfrei, nachdem das Heimspiel gegen den SC Freiburg II auf den 6.November verschoben wurde (Hintergrund könnte die Länderspielpause und damit die Abstellungen für die U-Nationalmannschaften) sein.

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Sonntag, 14. Oktober 2018, 11:17

Die Situation der gelben Karten vor dem Spiel gegen Mainz II

5 Gelbe Karten
Fanol Perdedaj (Sperre abgesessen)

4 Gelbe Karten
Manuel Zeitz, Benjamin Kessel (bei der nächsten Verwarnung gesperrt)

3 Gelbe Karten
Alexandre Mendy, Steven Zellner

2 Gelbe Karten
Tobias Jänicke, Markus Mendler, Marco Holz, Fabian Eisele, Nino Miotke

1 Gelbe Karte
Joe Vunguidica, Marcel Carl, Mario Müller, Sascha Wenninger

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Montag, 15. Oktober 2018, 13:56

Aufgrund der englischen Woche mit dem Saarlandpokalspiel in Primstal gibt es zwischen dem Spiel in Walldorf und dem Heimspiel gegen Mainz am Samstag einen minimal geänderten Trainingsplan. Am Sonntag war die Mannschaft im Wald auslaufen, am heutigen Montag Nachmittag wird dosiert trainiert und am Dienstag Abend dann im Pokal gespielt. Spieler die dann nicht im Kader stehen werden wohl bereits am Dienstag Morgen trainieren. Ab dann geht es normal weiter. Sprich eine Einheit am Mittwoch Morgen und die letzten beiden Trainingseinheiten gibt es am Donnerstag und Freitag um jeweils 14:00 Uhr.

Aus personeller Sicht sollten für Samstag wieder 24 Spieler zur Verfügung stehen. Markus Mendler und Fanol Perdedaj kehren nach ihren Sperren zurück, auch Lukas Quirin sollte spätestens dann nach überstandener Krankheit wieder zur Verfügung stehen und weitere Ausfälle sind bis dato nicht vorhanden/bekannt.

6

Montag, 15. Oktober 2018, 17:24

Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions

https://www.youtube.com/watch?v=DzjfNI2XEBs



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Montag, 15. Oktober 2018, 21:25

Dirk Lottners Kapitäns-Problem

Zitat

Er ist das Gesicht des 1. FC Saarbrücken. Gebürtiger Saarländer. Blau-Schwarzer durch und durch. Doch noch nie spielte Manuel Zeitz (28) so durchwachsen, wie bislang.

Abspielfehler, Unsicherheiten wie beim 6:3 in Walldorf. Seine Leistung sah er schon nach dem Beginn in die Saison realistisch: „So eine bescheidene Spielzeit hatte ich noch nie. Ich muss mich da auch steigern.“

Seine Mannschaft kommt immer besser in Tritt – und auch Zeitz kämpft, läuft, rackert. Macht aber auch Fehler, die man von ihm nicht erwartet.

Vize-Präsident Dieter Ferner (69), Entdecker und Förderer des Großrosselers: „Das ist im Moment nicht gut, was Manu spielt.“

Ein Umstand, den auch Trainer Dirk Lottner (46) erkannt hat. Der aber auch aus eigener Erfahrung weiß, dass man den Kapitän einer Mannschaft als Letztes aus dem Team nimmt.

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Mittwoch, 17. Oktober 2018, 08:21

Bilanz gegen den FSV Mainz 05 II

Gesamt
8 Spiele - 3 Siege - 2 Unentschieden - 3 Niederlagen - 11:10 Tore

Heim
4 Spiele - 1 Siege - 2 Unentschieden - 1 Niederlagen - 04:06 Tore

Auswärts
4 Spiele - 2 Siege - 0 Unentschieden - 2 Niederlagen - 07:04 Tore


Überblick
24.02.18: FCS - FSV 2:2 (1:0) (Schmidt, Mendler) ZS: 2.500
03.09.17: FSV - FCS 0:3 (0:1) (Schmidt, 2x Behrens) ZS: 1.798
27.03.10: FCS - FSV 0:0 ZS: 3.063
26.09.09: FSV - FCS 0:4 (0:2) (Schug, Zeitz, Grgic, Zimmermann) ZS: 1.050
16.04.08: FCS - FSV 2:1 (1:1) (Hornig, Wiesner) ZS: 4.700

30.09.07: FSV - FCS 3:0 (2:0) ZS: 1.750
15.05.04: FSV - FCS 1:0 (0:0) ZS: 1.500
01.11.03: FCS - FSV 0:3 (0:2) ZS: 4.400

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Mittwoch, 17. Oktober 2018, 17:51

Die letzten 10 Pflichtspiele des FSV Mainz 05 II
12.SP: FSV Frankfurt - Mainz II 0:0 ZS: 1.067
11.SP: Mainz II - Dreieich 1:1 (0:0) (Parker) ZS: 498
10.SP: Hoffenheim II - Mainz II 3:0 (0:0) ZS: 190
09.SP: Mainz II - SSV Ulm 4:1 (0:0) (Lochelt, Bell Bell, Mause, Lappe) ZS: 598
08.SP: Mainz II - Stuttgart II 2:3 (2:3) (Bell Bell, Petermann) ZS: 698
07.SP: Walldorf - Mainz II 0:2 (0:0) (2x Parker) ZS: 218
06.SP: Mainz II - Elversberg 0:0 ZS: 598
05.SP: Homburg - Mainz II 2:1 (0:1) (Kinsombi) ZS: 1.873
04.SP: Mainz II - Worms 2:0 (0:0) (Lappe, Petermann) ZS: 898
03.SP: Offenbach - Mainz II 0:1 (0:1) (Lappe) ZS: 5.173

10

Mittwoch, 17. Oktober 2018, 17:54

Das wird wieder ein heißer Tanz. Im Grunde genommen eine nichtssagende Bilanz. Trotzdem auffällig, dass sie gegen Offenbach und Ulm gewonnen haben. Von daher kann man schon auf eine gewisse Qualität schließen. Ich hoffe, dass wir dort irgendwie die drei Punkte mitnehmen und damit weiter die Ruhe behalten.
Aller guten Dinge sind drei! :love:

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Mittwoch, 17. Oktober 2018, 18:01

Ich hoffe, dass wir dort irgendwie


Ist aber ein Spiel in Völklingen. ;)

Pete

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Mittwoch, 17. Oktober 2018, 18:03

Tun sich gegen die Kleinen oft schwer und punkten fleißig gegen die "Großen", könnte heißen dass sie gut kontern und mit nur 13 Gegentoren hinten gut stehen. Ein äußerst unangenehmer Gegner.
Ein Sieg wäre vor dem Ulm Spiel extrem wichtig.

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Mittwoch, 17. Oktober 2018, 18:33

1. FC Saarbrücken peilt den Dreier an

Zitat

Saarbrücken muss sich nach dem souveränen Sieg im letzten Spiel nicht verstecken. Zuletzt spielte Mainz dagegen unentschieden – 0:0 gegen den FSV Frankfurt.

Der FCS bekleidet mit 23 Zählern Tabellenposition vier. In den letzten fünf Partien rief das Heimteam konsequent Leistung ab und holte zehn Punkte. Vier Niederlagen trüben die Bilanz des 1. FC Saarbrücken mit ansonsten sieben Siegen und zwei Remis.

Der FSV II steht mit 15 Punkten auf einen Abstiegsrelegationsplatz. Die Form der letzten fünf Spiele ließ zu wünschen übrig, sodass der Gast in dieser Zeit nur einmal gewann. Zu den vier Siegen und drei Unentschieden gesellen sich beim 1. FSV Mainz 05 II fünf Pleiten. Mainz holte auswärts bisher nur sieben Zähler. Gegen Saarbrücken rechnet sich der FSV II insgeheim etwas aus – gleichwohl geht der FCS leicht favorisiert ins Spiel.

14

Mittwoch, 17. Oktober 2018, 19:13

Das geliebte Hasswort diese Saison lautet wohl "vogelwild". Und es beschreibt recht zutreffend das Verhalten in Spielabschnitten (oft nur 10-15 Minuten), in denen wir bei jedem Gegner (unabhängig von seiner Qualität) vollkommen den Zugriff verlieren. Die Folge sind Fouls an sehr blöden Stellen oder direkte Torchchancen und Treffer für den Gegner. Dem gegenüber steht nun eine Offensive die massiv an Qualität gewonnen hat und sich (Rückschlage wie Verletzungen ausgenommen) noch weiter steigern wird. Also alles in allem wieder ähnlich zu letzter Saison. Ich hoffe jedoch jetzt auch auf zunehmende Coolness und Konzentration, wenn die Sicherheit mit dem Erfolg zurückkehrt. Sodass wir nicht gegen mittelprächtige Gegner 3-4 Buden machen müssen um ein Spiel zu entscheiden.

Dennoch mein Tipp 3:2 Sieg für uns.
„Tradition macht nur dann Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.“ Franz Kremer

7oBs

Profi

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Mittwoch, 17. Oktober 2018, 19:44

die formkurve zeigt nach oben und wenn man als beispiel das walldorfspiel nimmt, dann sind mir 6:3 siege deutlich lieber as 3:0 siege zum vergleich.
hinzu kommt noch, dass solche siege mir nit nur persönlich lieber sind, auch wenn ich gegentore hasse, sondern ein 6:3 sieg is faktisch mehr wert als ein 3:0 sieg!
1. Fc Saarbrücken:

Das Geilste was man angezogen machen kann! :thumbup:

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 07:40

Saarbrückens Stürmer hat einen guten Lauf

Zitat

Jacob selbst will das im Moment nicht überbewerten, weiß selbst, dass der Vergleich aktuell noch ein bisschen hinkt. Denn während er selbst in dieser Saison gerade einmal 193 Minuten auf dem Feld stand, kam Schmidt 2017/18 auf 2539 Minuten. Sollte Jacob also verletzungsfrei bleiben und seinen Schnitt beibehalten, käme er auf 44 Saisontreffer. Unwahrscheinlich...

Trotzdem betont Jacob, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde: „Wichtig ist einfach auch, dass wir jetzt auch mal ein paar Tore schießen. Das gibt uns für die kommenden Spiele zusätzlich Selbstvertrauen.“ 13 Treffer in den letzten vier Spielen – auch dank Jacob kommt der FCS langsam ins Rollen.

Sportdirektor Marcus Mann (34): „Bis auf das Spiel in Homburg stimmen unsere Ergebnisse ja. Spielerisch ist sicher noch Luft nach oben, aber die Tendenz geht in die richtige Richtung.“ Auch, weil Jacob einen besseren Schnitt als Schmidt hat...

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 07:44

Regionalliga Südwest - Saison 2018/19 - 14.Spieltag
Samstag, 20.Oktober - 14:00 Uhr
Hermann-Neuberger-Stadion




1.FC Saarbrücken (04.) - FSV Mainz 05 II (14.)





Fakten

Gesamt
04 - Platz - 14
23 - Punkte - 15
13 - Spiele - 12
1,77 - Punkte/Spiel - 1,25
23:15 - Tore - 13:13
+8 - Tordifferenz - 0
1,77:1,15 - Tore/Spiel - 1,08

7/2/4 - Bilanz – 4/3/5
U,S,N,S,S - Tendenz - N,S,N,U,U



Heim/Auswärts
06 - Platz - 10
12 - Punkte - 07
06 - Spiele - 06
2,00 - Punkte/Spiel - 1,17
9:6 - Tore - 4:7
+3 - Tordifferenz - -3
1,50:1,00 - Tore/Spiel - 0,67:1,17

4/0/2 - Bilanz – 2/1/3
S,N,S,S,S - Tendenz - S,N,S,N,U


Formtabelle
02 - Platz - 11
10 - Punkte - 05
05 - Spiele - 04
2,00 - Punkte/Spiel - 1,25
14:7 - Tore - 10:4
+7 - Tordifferenz - +6
2,80:1,40 - Tore/Spiel - 2,50:1,00

3/1/1 - Bilanz – 1/2/1
U,S,N,S,S - Tendenz - S,N,U,U,-

Dirk Lottner - Trainer – Bartosch Gaul
Mehrere (4) - Torschütze - Lappe/Parker (3)

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 10:41

Regionalliga Südwest - Saison 2018/19 - 14.Spieltag
Samstag, 20.Oktober - 14:00 Uhr
Hermann-Neuberger-Stadion




1.FC Saarbrücken (04.) - FSV Mainz 05 II (14.)




6:3 in Walldorf, 3:1 in Primstal. Der FCS hat zwar in beiden Spielen nicht über 90 Minuten überzeugen können, aber in der Liga drei wichtige Punkte geholt und im Pokal das Achtelfinale erreicht. Damit kann man sich jetzt auch wieder voll auf die Liga konzentrieren und muss dort nun konstant Punkte holen um Druck auf die vorderen Plätze ausüben zu können. Am Samstag, 20.Oktober kommt nun mit der zweiten Mannschaft des FSV Mainz 05 eine junge und spielstarke Mannschaft ins Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen. Anstoß ist wie gewohnt um 14:00 Uhr. Der FCS und die U23 der Mainzer gehen in die fünfte gemeinsame Spielzeit in einer Liga. Die Bilanz der bisherigen acht Vergleiche ist komplett ausgeglichen. Die Molschder holten drei Siege und kassierten drei Niederlagen, zwei Mal trennten sich die Teams Unentschieden. In der Heimbilanz ist man ebenfalls ausgeglichen. Jeweils einen Sieg und Niederlage gab es aus FCS-Sicht zu verzeichnen, dazu kommen zwei Unentschieden. Der FCS verlor beide Spiele der Saison 2003/04, im Park vor 4.400 Zuschauern mit 0:3 und in Mainz mit 1:0. 2007 unterlag man im Bruchwegstadion erneut mit 3:0, ehe man im Rückspiel zum ersten Mal Tore schoss. Hornig und Rouven Wiesner in der 89.Minute besiegelten einen 2:1-Heimsieg vor 4.700 Zuschauern. Es war der bisher einzige Heimspiel. In der Regionalliga West 2009/10 siegte man Auswärts klar. Im Bruchweg sorgten Schug, Zeitz, Grgic und Zimmermann für einen 4:0-Erfolg, das Rückspiel endete 0:0-Unentschieden. Das Hinspiel der letzten Saison hatte in Mainz wieder einen klaren Verlauf. Der FCS siegte vor 2.000 Zuschauern mit 3:0. Schmidt vor und Behrens nach der Pause stellten die Weichen auf Sieg ehe Behrens mit seinem zweiten Treffer alles klar machte. Der letzte Vergleich stammt aus dem Februar 2018 in Völklingen. Dort führte der FCS vor 2.500 Zuschauern mit schon mit 2:0 (Tore durch Schmidt und Mendler), die Gäste verkürzten per Elfmeter (76.) und kamen in der 94.Minute gar noch zum Ausgleich.


Der Gegner: FSV Mainz 05 II
Der FSV Mainz 05 wurde 1905 gegründet und hat sich mittlerweile als festes Mitglied der Bundesliga etabliert. Seit 2009 spielt man durchgängig in der ersten Liga und konnte den Verein auf ein neues Fundament stellen. Davon profitiert auch die U23-Mannschaft die sich zu einer der besten des Landes entwickelt hat. 2014 wurde man in der Regionalliga Dritter, nahm (da Freiburg II verzichtete) an der Relegation teil und stieg in die 3.Liga auf. Dort verbrachte man drei Jahre. 2014/15 gelang als Aufsteiger der Klassenerhalt und Platz 16, in der folgenden Saison wurde es gar Platz 12 mit 48 Punkten. Das beste Ergebnis für die 05er in der 3.Liga während die Reserven aus Stuttgart und Dortmund abstiegen. Vor zwei Jahren war dann auch für Mainz Ende. Eine schlechte Hinrunde mit nur 14 Punkten ließ den Klassenerhalt zur Mammutaufgabe werden die man trotz 26 Punkten in der Rückrunde und Platz 9 nicht mehr aufholen konnte. Als Vorletzter ging es in Liga 4. Dort steht weiter die Entwicklung von jungen Talenten im Vordergrund, dazu will man nach Möglichkeit aber auch die Rückkehr in die 3.Liga bewerkstelligen. Eine Aufgabe die zumindest im letzten Jahr nicht funktioniert hat. Dort belegte man am Saisonende den siebten Tabellenplatz und war mit 51 Punkten meilen hinter dem FCS und Waldhof Mannheim. Der Hauptverantwortliche bei den kleinen Mainzern ist seit dem Beginn dieser Saison Bartosch Gaul. Der 30-Jährige besitzt einen Vertrag bis 2020 und war vorher in den Nachwuchsabteilungen von Mainz 05 und dem FC Schalke aktiv. Gaul beerbte Interimstrainer Thomas Krücken. Man hat keinen ehemaligen FCS-Spieler mehr im Kader der zweiten Mannschaft.

Wie für eine U23-Mannschaft normal gab es im Sommer einen größeren Umbruch in Mainz. Acht Spieler haben den Verein komplett verlassen. Nur Linus Wimmer (20/OM) spielte dabei keine Rolle. Tevin Ihrig (IV/22 Einsätze/Worms), Noah Korczowski (IV/32 Einsätze/Wattenscheid), Maurice Neubauer (RV/30 Einsätze/Homburg), Malta Moos (22/RV/Worms/19 Einsätze), Benjamin Trümner (LM/27 Einsätze/Hessenliga), Kerim Bülbul (OM/Berliner AK/17 Einsätze) und Heinz Mörschel (HS/22 Einsätze/Holstein Kiel) haben meist aus Altersgründen den Club verlassen. Ridle Baku (ZM) ist dazu fest in die erste Mannschaft aufgerückt. Neu im Kader stehen dagegen zwölf Spieler. Michael Akoto (21/IV) kam von Wehen Wiesbaden, Lars Össwein (20/LV) vom VfB Stuttgart II, Antoine Makoumbou (20/RM) vom AC Ajaccio aus Frankreich und Leon Bell Bell (22/MS) wurde vom FSV Frankfurt verpflichtet. Dazu kommen acht Spieler aus der eigenen Jugend. Namentlich Julian Bauer (19/TW), Vitus Scheithauer (19/IV), Jonas Fedl (19/IV), Niklas Kölle (18/LV), Tolga Demirbas (19/ZM), Nils Lihsek (19/OM), Bleron Visoka (19/MS) und Kennet Hanner-Lopez (19/MS). Dazu kommt nach einem Jahr Ausleihe auch Devante Parker aus der erste Mannschaft.

Der Saisonstart verlief für die Mainzer richtig schlecht. Aus den Auftaktbegegnungen gegen die Aufsteiger Balingen (0:2) und Pirmasens (0:1) ging man ohne Punkte und ohne eigenes Tor raus. Umso wichtiger das man am 3.Spieltag ein Ausrufezeichen setzen konnte und bei Kickers Offenbach mit 1:0 siegte (Tor: Lappe). Vier Tage später gab es durch einen 2:0-Erfolg über Wormatia Worms auch den ersten Heimsieg. Es folgte trotz früher Führung eine 1:2-Niederlage in Homburg sowie ein torloses Remis gegen Elversberg. Einem 2:0-Sieg in Walldorf (Doppelpack Parker) folgte zuhause eine 2:3-Niederlage gegen Stuttgart II. Der Endstand bestand trotz Toren von Bell Bell und Petermann bereits zur Pause. Nur wenige Tage später ließ man sein Potenzial mal richtig aufblitzen und fegte den Tabellenzweiten SSV Ulm mit 4:1 aus dem Bruchwegstadion. Konstanz haben die Mainzer in dieser Saison aber noch nicht gehabt und so gab es eine Woche später eine klare 0:3-Pleite bei Hoffenheim II. Die letzten beiden Spiele endeten nun Remis. Zunächst gab es vor heimischer Kulisse ein 1:1-Unentschieden gegen Hessen Dreieich, anschließend spielte man beim FSV Frankfurt 0:0. Die ursprünglich für letzte Woche angesetzte Heimbegegnung gegen den SC Freiburg II wurde aufgrund der U-Länderspiele auf Anfang November verschoben.

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 10:41

Für die Tabelle bedeutet das aktuell einen sehr enttäuschenden 14.Platz. Zugleich ist dies der erste mögliche Abstiegsplatz. Man hat bisher vier Siege und drei Unentschieden bei fünf Niederlagen geholt was in der Übersicht 15 Punkte ergibt. Durch das sehr enge Tabellenmittelfeld relativiert sich dieser Platz aber auch etwas. Mit einem Sieg im Nachholspiel wäre man mindestens Achter und läge gerade einmal fünf Punkte hinter dem FCS. Man hat sowohl 13 Tore geschossen als auch 13 Treffer kassiert. In der Offensive haben nur drei Kellerkinder weniger Tore erzielt als Mainz. 13 Gegentore gehören dagegen zu den besseren Werten der Liga. Nur Homburg und Steinbach haben weniger Tore kassiert. Die besten Torschützen der Mainzer sind Karl-Heinz Lappe und Devante Parker mit jeweils drei Saisontore. Ein Grund für die lahmende Offensive ist das Lappe (letzte Saison mit 22 Saisontreffern) noch nicht wirklich ins Rollen gekommen ist. Schon in fünf Spielen hat Mainz kein eigenes Tor erzielt, aber auch in fünf Spielen die Null gehalten. In der Auswärtstabelle liegt man im Mittelfeld (Platz 10), holte bisher sieben Punkte in sechs Auswärtsspielen. Siege gab es dabei in Offenbach und Walldorf. Nur vier Auswärtstore bedeuten den zweitschlechtesten Offensivwert der Liga. In den letzten beiden Auswärtsspielen holte man nur einen Punkte und erzielte weder in Hoffenheim (0:3) noch in Frankfurt (0:0) einen eigenen Treffer. Mit Blick auf die Formtabelle sind die Mainzer aktuell Elfter (allerdings mit nur vier Spielen) und haben fünf Punkte geholt.


Aufstellung gegen den FSV Frankfurt
Dahmen – Loechelt, Scheithauer, Kölle, Oeßwein – Häusl – Makoumbou, Petermann – Parker, Lappe, Mause

Ein festes System besitzen die Mainzer nicht wirklich sondern man schwankt oftmals zwischen vier Systemen: Einem klassischen 4-2-3-1-System, einem 4-3-3-System, einem 4-3-1-2-System und einem 3-5-2-System. In den letzten beiden Spielen war es jeweils ein 4-3-3-System gewesen. Stammtorwart der Mainzer ist wie letzte Finn Dahmen. Der 20-Jährige ist mittlerweile der dritte Torwart der Bundesligamannschaft und zugleich Kapitän der Zweiten. Sein Vertreter ist Patrick Manthe. Auf der rechten Abwehrseite führt normal kein Weg an Jayson Breitenbach vorbei, im letzten Spiel gegen Frankfurt saß er aber nur auf der Bank und wurde von Loechelt vertreten. Auf der linken Abwehrseite hat zumeist Lars Össwein die Nase vorne, die Alternative ist Niklas Kölle. Kölle ist in der Regel jedoch eine feste Größe in der Innenverteidigung. In den meisten Spielen über 90 Minuten dabei ist auch Vitus Scheithauer. Erste Alternative ist Ahmet Gürleyen oder eine Umstellung auf eine Dreierkette. Eine weitere Option ist Fabian Grau. Auch Charmaine Häusl ist gelernter Innenverteidiger, wird in aller Regel aber im zentralen Mittelfeld eingesetzt. Er hat bisher nur ein Spiel (gesperrt) verpasst und war sonst immer über 90 Minuten dabei. Routinier Tyrala ist ebenfalls Stammspieler. Kommt wie zuletzt ein dritter Spieler dazu im 4-3-3- oder 3-5-2-System dann stehen in Sandro Loechelt, Justin Petermann und Tolga Demirbas noch Optionen zur Verfügung. Petermann spielt dabei ebenfalls fast immer, meist jedoch in einer offensiveren Position. Oft auf der Zehn, je nach System aber auch auf den Außenbahnen. Davor spielt man entweder mit einem Zehner (neben Petermann ist hier auch Lihsek eine Wahl die in dieser Saison schon häufiger getroffen wurde) und zwei Spitzen oder mit zwei Flügelspielern und einer Spitze. "Gesetzt" ist hier eigentlich nur Angreifer Lappe. Abgesehen von einer Rot-Sperre hat der Routinier immer gespielt. Als zweite Spitze sind Hanner-Lopez und Kinsombi die Optionen. Und auch Neuzugang Leon Bell Bell kann dort spielen, wird meist jedoch auf dem Flügel eingesetzt. Dort haben auch Devante Parker und Jannik Mause ihre Stärken. Und natürlich sind immer Leihgaben von oben möglich.

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 22:06

Blick auf den FCS
Mit dem 6:3-Erfolg in Walldorf holte der FCS am letzten Wochenende den zweiten Sieg in Folge und stabilisierte sich in der Tabelle unter den TOP5. Man holte dabei einen verdienten Sieg und konnte zugleich mit dem Defensiven Auftritt der Mannschaft so überhaupt nicht zufrieden sein. Ändert unter dem Strich aber nichts daran, dass man in einem Auswärtsspiel ohne größere Gefahr drei Punkte geholt hat. Unter der Woche war man im Landespokal noch beim VfL Primstal gefordert und siegte dort mit 3:1. Dirk Lottner gönnte dabei seiner Mannschaft aus Walldorf - bis aus Sascha Wenninger - eine Pause und wechselte auf zehn Positionen durch. Spielpraxis für die zweite Reihe also. Gegen den Saarlandligisten tat man sich dabei zwar trotz früher 2:0-Führung bis zu Spielende schwer, qualifizierte sich jedoch trotzdem für das Achtelfinale. Im Anschluss stand und steht eine normale Trainingswoche auf dem Programm, sprich jeweils eine Einheit von Mittwoch bis Freitag. Die Spieler die gegen Primstal begonnen haben werden dabei am Mittwoch noch dosiert trainieren.

Die personelle Lage sollte vor dem Spiel vollkommen in Ordnung sein. Die Langzeitverletzten Marlon Krause und Martin Dausch (sollte in rund zwei Wochen wieder ins Lauftraining einsteigen) fehlen und ansonsten sind keine größeren Ausfälle bekannt. Lukas Quirin war krank, ob er am Samstag schon wieder zur Verfügung steht ist offen. Auch Markus Obernosterer fehlte aus mir unbekannen Gründen in Primstal. Dort wurde Steven Zellner geschont, der zwar leicht angeschlagen ist aber im Ernstfall schon am Dienstag hätte spielen können und damit auch am Samstag zur Verfügung stehen sollte. So wie auch der restliche Kader nimmt man kurzfristige Ausfälle mal raus. Dazu kehren Fanol Perdedaj und Markus Mendler nach überstandenen Sperren auch in der Liga wieder ins Aufgebot zurück. Selbst ohne Obernosterer und Quirin stünden Dirk Lottner dann noch 22 Spieler zur Verfügung.

Dirk Lottner hat also auch für die Aufstellung von Samstag Optionen, auch wenn sich nicht wirklich viele Spieler im Pokal aufgedrängt haben. Im Vergleich zum Sieg in Walldorf sind so keine größeren Veränderungen zu erwarten. Im Tor ist Daniel Batz klar nachdem Cymer im Pokal ran durfte. Diese Spielpraxis war wichtig, zumal der Keeper teilweise nicht sehr sicher wirkte. Der Status von Batz dürfte sich demnach nicht verändert haben. Die Defensive funktionierte gegen Walldorf nicht wirklich, war aber auch an der Defensivleistung der ganzen Mannschaft lag. Auf der rechten Abwehrseite bleibt es ein Zweikampf von Wenninger und Mendy. Wenninger war auch der einzige Spieler der beide Spiele dieser Woche bestritten hat und er dürfte seinen Startplatz weiter behalten. Der "Verlierer" wird wohl dagegen nicht mal im Kader stehen. Auf der linken Seite hat Mario Müller die Nase vor Pierre Fassnacht. Die Innenverteidigung sollte klar sein. Steven Zellner und Marco Kehl-Gomez dürften wieder beginnen. Zellner dann nach Möglichkeit wieder in normaler Form und nicht wie in Walldorf, aber schwächere Spiele gehören dazu und trüben nicht seine sonst starke Saison. Die Alternativen sind wie gewohnt Kessel, Oschkenat und Miotke. Im Mittelfeld kehrten Fanol Perdedaj und Markus Mendler zurück und könnten für Veränderungen sorgen. Im zentralen Mittelfeld hat man damit wieder mehr Auswahl und sollte man im 4-4-2-System bleiben dann hat man mit Zeitz, Holz und Perdedaj drei direkte Optionen. Perdedaj war vor seiner Sperre einer der besten Spieler und dürfte daher auch am Samstag wieder beginnen und Zeitz als Kapitän ist wohl ebenfalls von Beginn an zu erwarten. Leidtragender wäre dann Holz. Weitere Optionen sind Miotke und Köksal, beide Spieler konnten sich in Primstal aber nicht in Szene setzen. Und auch auf den Flügeln gibt es mehr Konkurrenzkampf. Gillian Jurcher hat gegen Walldorf zwei Tore gemacht und Ansprüche gestellt während Markus Mendler zurückkommt und Tobi Jänicke seine aufsteigende Form bestätigen konnte. Hier hat Lottner sicher eine schwere Entscheidung zu treffen ob er einen der beiden etablierten für Jurcher auf die Bank setzt. Ansonsten sind Mendy und Vunguidica die weiterführenden Optionen. Im Angriff dürften Sebastian Jacob und Fabian Eisele klar sein. Beide Spieler wurden im Pokal auch komplett geschont. Das Duo funktioniert so weit, gerade seit Jacob wieder dabei ist läuft es nach vorne bedeutend besser und auch Eisele hat jetzt in Walldorf wieder getroffen und scheint mit Jacob zu harmonieren. In Marcel Carl und Joe Vunguidica stehen noch zwei Alternativen parat.

Geht man von untenstehender Aufstellung aus so ist die Besetzung der Bank wieder ein Puzzle. Neben Cymer als Ersatztorwart muss man dann noch drei U23-Spieler nominieren. Jurcher ist klar. Miotke dürfte nach den letzten Wochen klar sein und dann kämpfen Fassnacht und Köksal um dem letzten Platz. Da man nicht noch einen Sechser braucht wäre dann wohl Fassnacht die Alternative. Bleiben noch drei Plätze für Ü23-Spieler. Zwei Positionen dürften fix durch Kessel und Holz besetzt sein um den letzten Platz streiten sich Oschkenat, Mendy, Carl und Vunguidica. Und da Lottner sicher nicht ohne Stürmer auf der Bank agieren möchte wird man Carl oder Vunguidica nehmen. Aus persönlicher Sicht könnte man aber auch einfach Kessel aus dem Kader nehmen da man mit Miotke eh einen Innenverteidiger auf der Bank hat und hätte dann die Möglichkeit mit Mendy oder Carl/Vunguidica noch einen zusätzlichen Offensivspieler auf die Bank zu setzen.


Schema
----------------------------Batz----------------
Wenninger---Kehl/Gomez---Zellner---Müller
Jänicke----------Perdedaj----Zeitz----Mendler
----------------------Jacob---Eisele-------------

Bank
Ricco Cymer (ETW)
Pierre Fassnacht
Nino Miotke
Marco Holz
Gillian Jurcher
Alexandre Mendy
José Pierre Vunguidica


Mit Mainz II trifft man auf eine mehr oder weniger typische zweite Mannschaft. Der größte Teil der Spieler kommt aus dem Nachwuchsbereich und ist zwischen 18 und 21 Jahren alt. Es sind alles Spieler die in den Nachwuchsleistungszentren top ausgebildet wurden sind und den Sprung zu den Profis schaffen wollen. Wenn man bei Mainz ist dann ist Ridle Baku (mittlerweile Stammspieler in der 1.Mannschaft) das perfekte Beispiel. Unter den jungen Spielern hat man häufig ein, zwei oder drei Spieler die jetzt schon höherklassig spielen könnten und die viel Potenzial mitbringen. Abgerundet wird dies wie üblich durch einige erfahrene Spieler. Bei Mainz also Sebastian Tyrala und Karl-Heinz Lappe die beide um die 30 Jahre alt sind und nicht nur viel Qualität mitbringen (wie gefährlich Lappe als Stürmer ist hat man letztes Jahr gesehen) sondern auch eine Mannschaft führen können. Und dazwischen hat man mit Loechelt, Häusl, Bell Bell oder Parker noch einige Spieler die 22 oder 23 Jahre alt sind und sich daher schon im Aktivenfußball bewährt haben. Die Mainzer haben somit sicher keine reine Nachwuchsmannschaft auf dem Feld. In dieser engen und kampfbetonten Regionalliga haben aber auch sie ihre Schwierigkeiten. Ansonsten würde man sicher nicht da stehen wo man aktuell in der Tabelle ist. Sie tun sich schwer gegen die große Riege an kämpfenden Mannschaften wie Dreieich, Balingen oder Pirmasens. Wo sie zwar klare spielerische Vorteile haben sollten, aber im körperlichen Bereich vielleicht doch noch an Grenzen kommen. Gegen Mannschaften die selbst Fußball spielen wollen sahen sie dagegen immer gut aus. Sie waren in Homburg trotz Niederlage nicht schlechter, haben gegen Elversberg gepunktet und haben dafür sowohl in Offenbach als auch gegen Ulm gewonnen. Gerade der 4:1-Sieg über die bisher so stabilen Ulmer sollte dies unterstreichen. Aber die jungen Spieler suchen ihre Konstanz und so ist man jetzt seit drei Spielen ohne Sieg.

Der FC geht daher durchaus als Favorit in die Begegnung, zumal man sich langsam in die richtige Richtung zu bewegen scheint und sich in den letzten Wochen durchaus stabilisieren konnte. Mindestens was die Ergebnisse betrifft, aber auch in Sachen Leistung. Da ändert auch der Auftritt in Walldorf nichts daran, auch wenn man dort natürlich so überlegen war das man Defensiv schließlich komplett geschlafen hat. Dadurch sollten die Sinne mit Blick auf Samstag aber auch wieder geschärft sein, vor allem da klar ist das dieser Gegner es uns wieder deutlich schwerer machen wird. Man hat gemerkt das die Defensive Stabilität wie gegen Elversberg kein Selbstläufer ist sondern man in jedem Spiel dafür arbeiten muss. Mit Perdedaj kommt jetzt ein wichtiges Bindeglied zwischen Defensive und Offensive zurück und alleine dies sollte einen Schritt in die richtige Richtung bedeuten. Denn sicher hat Mainz eine stärkere Offensive, wird uns daher mehr fordern und auf der anderen Seite kann man nicht erwarten das man wieder so viele Tore schießt. Es ist aber absolut positiv zu sehen das wir mittlerweile in der Lage sind uns viel mehr Chancen zu erarbeiten und man wirklich mal von einer durchaus funktionierenden Offensive sprechen kann die mit der Rückkehr von Mendler noch mal an Qualität gewinnen sollte. Jacob ist hier mit Sicherheit ein Schlüssel aktuell, aber auch das Mendler oder Jänicke wieder ihre Form finden. Mainz hat erst 13 Tore kassiert, gehört zu den besten Defensiven der Liga und da wird ein gutes, variables Offensivspiel nötig sein. Es wird sicher eine enge Begegnung in der kleine Dinge den Unterschied machen können. Für den FCS zählen in einem Heimspiel gegen einen solchen Gegner aber natürlich nur drei Punkte. Die letzten drei Heimspiele hat man dies umgesetzt, hat da neun Punkte geholt und in den vier verbleibenden Heimspielen im Jahr 2018 (die übrigens alle gegen U23-Mannschaften stattfinden) muss man diesen Weg fortsetzen um die Berechtigung zu haben in der Spitzengruppe zu sein und auch Punkte gut machen zu können.