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Freitag, 22. Juli 2011, 18:56

Interview Marc Lerandy

Kurz vor dem Start kommt auch Marc Lerandy bei uns im Forum zu Wort.

Marc Lerandy über...

... sein bisheriges Fußballerleben


Da habe ich wohl alle Höhen und Tiefen mitgemacht, die man im Fußball erleben kann.


Meine Jugendzeit habe ich beim SC Freiburg verbracht, danach habe ich beim SCF noch zwei Jahre bei den Amateuren gespielt. Von da zog es mich zum SV Sandhausen, ich war nur ein Jahr da und hatte kaum Einsatzzeiten. Ich bin dann zum SV Linx in die Oberliga gewechselt, neben dem Fußball habe ich dort meine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann abgeschlossen.

Nach drei Jahren in Linx wollte ich den Schritt in eine höhere Liga wagen und wechselte nach Pfullendorf. Das war auch gleichzeitig die schwerste Zeit meiner Karriere. Nach gutem Start in die Runde warf mich ein Dopingfall zurück. Ich wurde letztendlich aber nur für vier Spiele gesperrt, da ich nachweisen konnte, die Medizin aus gesundheitlichen Gründen genommen zu haben. Das Ende in Pfullendorf war auch alles andere als glücklich. Es gab Unstimmigkeiten um meinen Vertrag und so endete dieses Kapitel für mich.

Die Lust auf Profifußball war bei mir nach diesem Erlebnissen vergangen und ich wechselte zum VfR Willstätt, einem Verein aus der unmittelbaren Heimat, in die Bezirksliga.

Dieter Ferner überzeugte mich dann nach mehreren Gesprächen zum meinem Wechsel nach Saarbrücken. Mit Abstand die erfolgreichste Station meiner Karriere. Der Rest der Geschichte ist bekannt. Direkter Aufstieg in die 3. Liga und der hervorragende 6. Platz in der vergangenen Saison.

... sein persönlich bestes Spiel


Mein persönlich bestes Spiel hatte ich beim SC Pfullendorf, zumindest ist mir das Eine besonders in Erinnerung geblieben. Es war gleich die erste Partie in der Regionalliga gegen Siegen. Keiner wusste ob ich das Niveau hatte um in dieser Liga zu spielen. Ich habe in dem Spiel keinen Fehler gemacht und nicht einen Zweikampf verloren.


... seinen damaligen Wechsel zum FCS


Ich hatte sehr gute Gespräche mit Dieter Ferner. Es war nicht einfach für ihn mich zu überzeugen, bei der Vorgeschichte hatte ich die große Lust am Fußball verloren. Zum Glück hat er mich überzeugt, ich bereue diesen Schritt bis heute keine Sekunde.


... die abgelaufene Saison 2010/2011


Die abgelaufene Saison war sowohl für den FCS, als auch für mich eine sehr erfolgreiche. Wir haben die Saison auf Platz 6 abgeschlossen und konnten uns durch das 7:0 in Jena sowie die Siegesserie zum Ende der Runde gleich noch zwei Rekorde sichern. Damit konnte man zum Beginn der Saison nicht unbedingt rechnen.


... die Aufregung um seine Person nach dem OFC-Spiel


Die Aufregung nach dem Spiel gegen Offenbach? Da kann ich mich nicht dran erinnern.


... die Gründe, beim FCS zu bleiben


Ich fühle mich hier sehr wohl und habe mir etwas aufgebaut, wovon ich nie geträumt hätte. Wir können hier in den nächsten Jahren einiges erreichen, ich wäre gerne ein Teil davon und will meinen Anteil dazu beitragen.


... die Fans des FCS


Die Fans sind einfach der Hammer, wenn ich nur zurückdenke wie wir in den beiden letzten Jahren unterstützt wurden, einfach genial. Wir haben in jeder Situation in den letzten beiden Jahren den Rückhalt gespürt. Beim Spiel in Bremen zum Beispiel: Es war ein Freitagabend-Spiel und trotzdem waren da gut 200 Fans die uns unterstützt haben, das ist vielleicht einmalig in der Liga.


Was ich mir wünsche, ist das die „versauerten“ Fans der letzten nicht so erfolgreichen Jahren, wieder den Weg in den Park finden. Ich denke, die aktuelle Mannschaft hat es nicht verdient, für die Misserfolge der Vergangenheit bestraft zu werden. Wir spielen erfolgreichen Fußball mit Herz für den FCS.

... Jürgen Luginger und Dieter Ferner


Jürgen Luginger ist ein sehr guter Trainer, der genau weiß was er will. Ich liebe diese Art Trainer, deswegen bin ich sehr glücklich in seinem Team zu sein. Er passt auch einfach zum FCS. Ich konnte noch einiges von ihm lernen. Es macht richtig Spaß mit ihm zu arbeiten.


Dieter Ferner war eine Art Trainer, die ich noch nie erlebt hatte. Seine Ansprachen gehen unter die Haut, er hat mir das FCS-Gen eingeimpft. Ich bin sehr froh unter ihm trainiert zu haben, auch er hat mir einiges beigebracht.

... die Teambildungsmaßnahme im Schwarzwald


Das war eine sehr interessante Erfahrung. Es war eine gelungene Aktion, die uns noch näher zusammen gebracht hat. Dazu hatten wir auch eine Menge Spaß.


... seinen Eindruck der Neuzugänge


Der ist durchweg positiv. Sie haben sich alle sowohl menschlich, als auch sportlich gut integriert.


... seine Ziele für die kommende Saison 2011/2012

Wir wollen weiterhin attraktiven Fußball bieten und die Saison im gesicherten Mittelfeld abschließen. Sollte am Schluss mehr dabei herausspringen, wäre es umso besser.

... seine Favoriten auf den Aufstieg

Allen voran ist Wehen Wiesbaden einer der Favoriten. Sie haben sich gut verstärkt, aber auch das muss erst eine Einheit werden. Sandhausen, Bielefeld und Osnabrück gehören für mich auch zu den Favoriten.

... das DFB-Pokalspiel gegen Aue


Das Pokalspiel wird natürlich für jeden in der Truppe ein Highlight werden. Es ist zwar nicht der attraktivste Gegner aber ich hoffe, dass trotzdem viele Fans in den Park kommen und uns unterstützen, vielleicht ist dann ja auch eine kleine Sensation möglich. Wir werden jedenfalls alles daran setzen das Spiel zu gewinnen.


Diskussion: Mark Lerandy [19]
Ich bin Realist, es ist halt so! ;)

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