Saisonvorbereitung - Saison 2024/25

  • Wenn ich mal die blau-schwarze Brille ausziehe, bleibt nur zu sagen, hinten einmal nicht aufgepasst und gleich ein Tor kassiert, im Mittelfeld selten kreativ und im Sturm kaum Durchschlagskraft. Mit der heute gezeigten Leistung, auch wenn am Schluss noch ein mühevoller 2:1 Sieg rausgesprungen ist, bräuchten wir an der Grünwalder Straße erst gar nicht anzutreten. Zum Glück sind es bis dahin ja noch ein paar Tage... 8)

  • Wenn ich mal die blau-schwarze Brille ausziehe, bleibt nur zu sagen, hinten einmal nicht aufgepasst und gleich ein Tor kassiert, im Mittelfeld selten kreativ und im Sturm kaum Durchschlagskraft. Mit der heute gezeigten Leistung, auch wenn am Schluss noch ein mühevoller 2:1 Sieg rausgesprungen ist, bräuchten wir an der Grünwalder Straße erst gar nicht anzutreten. Zum Glück sind es bis dahin ja noch ein paar Tage... 8)

    Oooh legg:D:D

  • 4.Testspiel: VfB Stuttgart II (3.Liga) - FCS 1:2

    Zum Abschluss des Trainingslagers bestritt der FCS am Samstagnachmittag sein vierter Testspiel in der Vorbereitung und hatte mit der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart einen Konkurrenten auf der Liga als Gegner auf dem Platz in Oberkirch. Nach 90 Minuten setzten sich die Malstätter mit 2:1 durch.

    Nicht im Aufgebot standen bei diesem Spiel wieder Thoelke, Multhaup, Becker, Fahrner und Civeja. Sie fehlten allesamt verletzungsbedingt bzw. sind angeschlagen. Dafür kehrten erwartungsgemäß Vasiliadis, Uaferro und Stehle ins Aufgebot mit, auch Schumacher konnte trotz der Blessuren unter der Woche mitwirken. David Mutter stand als dritter Torwart nicht im Kader, Tim Paterok kam nicht zum Einsatz. Ansonsten kamen alle Kaderspieler sowie Testspieler Opanasenko und die U19-Akteure Krämer und Behr zum Einsatz. Nach einem anstrengenden Trainingslager setzte Trainer Ziehl dabei bei den Feldspieler fast vollständig auf zwei Mannschaft über je 45 Minuten, nur Torhüter Philipp Menzel spielte über die volle Distanz.

    Taktisch agierte der FCS heute erstmalig (und über das komplette Spiel) in einem klassischen 3-4-3-System mit doppelt besetzten Außenbahnen. In der Innenverteidigung spielten (von rechts nach links) Sonnenberg, Zeitz und Uaferro. Die defensiven Außenbahnen gingen an Rizzuto (rechts) und Schumacher (links), im zentralen Mittelfeld starteten Vasiliadis halbrechts und Sontheimer halblinks. Die offensiven Außenbahnen gingen an Stehle und Rabihic, Stoßstürmer war Patrick Schmidt. Zur zweiten Halbzeit gab es acht Veränderungen. In der Dreierkette rückte Wilhelm (links) an die Seite von Sonnenberg (rechts) und Uaferro (zentral). Gourichy (RAV) und U19-Akteur Krämer (LAV) spielten die defensiven Außenbahnen. Zentral spielten Neudecker und Krahn gemeinsam. In der Offensive durften nun Naifi (RA), Brünker und Günther-Schmidt (LA) ran. Nach 66 Minuten kamen dann noch Opanasenko für Sonnenberg (positionsgetreu) und Behr für Uaferro. Behr ging auf die linke Halbseite, Wilhelm rückte in die Mittelposition.

    Gerade in den ersten 45 Minuten entwickelte sich ein hochinteressanter Test mit einem guten Auftritt der Blau-Schwarzen. Der FCS agierte ungemein offensiv im umgebauten System, probierte sich bei tiefen Ballbesitz des Gegners - durchaus erfolgreich - im Angriffspressing. Es war kein halbherziges Pressing, stattdessen stand man mit sieben Spielern 20 Meter vor dem gegnerischen Tor. Damit konnte man Stuttgart früh stressen, provozierte Ballgewinne und hatte früh auch Chancen zur Führung. Schnell konnten aber auch die Problemzonen offenbart werden. Der Abstand zwischen zentralen Mittelfeld und Dreierkette war groß, entsprechend viele Räume hatte Stuttgart bei Überspielen der ersten Pressinglinie. Und Ballverluste sind Tödlich. Rabihic verlor einem den Ball, Stuttgart kam zur ersten Großchance (Zeitz klärte auf der Linie). Im eigenen Ballbesitz blieb es der bekannte Aufbau aus der Dreierkette heraus, dann ließ man viele Diagonalbälle auf die Ballentfernte Seite folgen. Ansonsten auffällig: Man bemühte sich um Überzahl auf den Außenpositionen, immer wieder schoben Rizzuto oder Schumacher auf Höhe der Angriffsspieler und ließ die Grundordnung zu einem verkappten 3-3-4-System wechseln. Auf der Anzeigetafel tauchte zunächst Stuttgart auf. Sontheimer spielte einen extremen Fehlpass im Aufbauspiel, beim anschließenden Konter bekam man keinen Zugriff mehr und der Gegenspieler traf auf 15 Metern in die Ecke. Der Ausgleich fiel nach 28 Minuten durch Vasiliadis. Die Dreierkette befreite sich perfekt auf einer Pressingsituation, Zeitz spielte den Diagonalball auf Rizzuto. Dessen Flanke wurde noch geklärt, anschließend brachte Stehle noch mal den Ball rein und Vasiliadis traf aus kurzer Distanz, wenn auch sicher nicht unhaltbar. So ging es auch in die Pause. Stuttgart traf noch einmal die Latte per Freistoß, ansonsten hatten die Malstätter ein deutliches Übergewicht und verpassten einige vielversprechende Gelegenheiten.

    Im zweiten Abschnitt veränderte sich mit vielen Wechseln auch die Statik des Spiels. Der FCS agierte in einem veränderten Ansatz. Statt Angriffspressing setzte man nun bei gegnerischen Ballbesitz vor allem auf eine kompakte Defensive im 5-4-1-System und war nur situativ mal im Pressing unterwegs. So hatte Stuttgart nun viel mehr Ballbesitz, eine wirkliche Torchance gab es im zweiten Abschnitt aber nicht. Umgekehrt auf Seiten des FCS. Krahn eroberte nach 54 Minuten im zentralen Mittelfeld den Ball, doch Naifi scheiterte mit seinem Solo von der Mittellinie, zog die Kugel am langen Pfosten vorbei. Sechs Minuten später presste man Stuttgart früh und nutzte anschließend einen schlechten Abschlag des Keepers. Günther-Schmidt schob freistehend zum 2:1 ein. Danach hatte der FCS noch zahlreiche Gelegenheiten auf ein höheres Ergebnis. Angreifer Brünker ließ zwei Großchancen aus, dazu blieb Gourichy im Doppelversuch gegen den Keeper nur zweiter Sieger.

    Nur beim Blick auf die Kräfteverhältnisse und die Chancenverteilung wäre ein höherer Sieg verdient gewesen, doch wichtiger werden die Erkenntnisse aus den 90 Minuten sein. Und da wird man durchaus zufrieden aus dem Tag gehen. Trotz einer anstrengenden Woche im Trainingslager präsentierte man sich klar formverbessert gegenüber dem Test gegen Bahlingen und konnte die eigenen Spielelemente besser umsetzen. Nun muss man bei der Auswertung sehen ob und in welcher Dauer das System aus der ersten Halbzeit auch in der Saison zum Einsatz kommen kann, ist es doch ein Spiel mit enormen Risiko und großen Lücken.

    Ansonsten bleibt es beim Blick auf die Neuzugänge. Menzel hatte auch heute keine Paraden zu leisten, hat ansonsten den bisherigen Eindruck gefestigt. Im Bewegungsablauf wirkt der Keeper noch nicht ganz flüssig, dazu kommen fußballerische Probleme mit dem Ball am Fuß. Sven Sonnenberg hatte bei seinem Einsatz zwei Wackler im eigenen Ballbesitz drin, ansonsten erwischte er solide 66 Minuten und Lasse Wilhelm präsentierte sich - heute mal nichts rechts - verbessert im Vergleich zu den bisherigen Auftritten. Im Mittelfeld blieb Krahn erneut ein unauffälliger Spieler, ein gewissenhafter Arbeiter. Das ist kein Spektakel, aber er erfüllt seine Aufgabe als Mann vor der Abwehr. Vasiliadis zeigte Qualitäten im Spiel mit Ball, leitete einige gefährliche Aktionen im ersten Abschnitt mit ein. In der Zweikampfführung hatte er dagegen seine Probleme, aber auch bedingt durch die großen offenen Räume im zentralen Mittelfeld. Chafik Gourichy bleibt auf der Position des rechten Schienenspielers ein Akteur mit Licht und Schatten. Offensiv schaut dies gut aus, er hat neben seinem Tempo auch klare fußballerische Qualitäten. Wie er jedoch in einem Pflichtspiel diese Position begleiten soll bleibt angesichts von - erwartbaren, aber doch offenkundig vorhandenen - Schwächen im Defensivzweikampf als auch vom Spielverständnis her offen. Er wird Zeit brauchen um die Umstellung von Amateur- zum Profifußball zu vollziehen und er muss taktisch lernen. Vor allem wenn er defensiv spielen soll.

    Gut bewegt haben sich die letztjährigen Langzeitverletzten Neudecker und Schmidt. Für beide dürfte der Test einen guten Schritt nach vorne bedeuten. Schmidt hatte eine Torchance, ansonsten war er aktiv am Spiel beteiligt, hatte Ballaktionen. Dies braucht er um nach und nach den Rückstand nach der langen Pause zu finden während Neudecker mit Spielfreude glänzte. Noch funktioniert aber nicht alles auf einstmals bekannten Niveau beim Mittelfeldspieler.


    Aufstellungen

    Beginn
    m

    Nach der Pause
    m

    Ab 66.
    m


    Zusätzliche Wechsel:
    66. Behr für Uaferro
    66. Opanasenko für Sonnenberg

  • Mit der heute gezeigten Leistung, auch wenn am Schluss noch ein mühevoller 2:1 Sieg rausgesprungen ist, bräuchten wir an der Grünwalder Straße erst gar nicht anzutreten. Zum Glück sind es bis dahin ja noch ein paar Tage... 8)

    Ich bin mir sicher, dass du das ernst meinst. Das ist schade. Die Münchner haben heute auch nicht geglänzt. Deren heutiger Testspielgegner wird den ludwigspark nicht so glimpflich verlassen.

  • Drittliga-Aufsteiger VfB Stuttgart II verliert gegen 1. FC Saarbrücken

    Zitat

    VfB-Trainer Markus Fiedler sagte nach dem Spiel: „Wir haben in den ersten 45 Minuten ein tolles Spiel gemacht. Haben in den ersten Minuten vielleicht etwas zu viel Respekt gezeigt, uns dann aber in das Spiel hineingearbeitet und es absolut ausgeglichen gestaltet. Etwas ärgerlich war das Gegentor zum 1:1, wo wir den Ball zweimal nicht klären. Hintenraus haben wir, bedingt auch durch die Wechsel, etwas den Spielfluss verloren. Die ersten 45 Minuten geben uns Mut für die kommenden Aufgaben und zeigen uns, dass wir auch einem absoluten Topteam der 3. Liga Paroli bieten können. Jetzt gilt es an den Stellschrauben weiterzuarbeiten.“

  • FCS schlägt Drittligist

    Zitat

    FCS-Trainer Rüdiger Ziehl sagte: "Es war einiges besser als vorige Woche bei der Niederlage gegen Bahlingen, aber wir haben immer noch fünf Ausfälle. Tim Civeja kommt bald zurück, auch Philip Fahrner steht bald wieder bereit. Dominik Becker steht vor dem Comeback. Bei Maurice Multhaupt gab es Rückschläge, auch Bjarne Thoeke macht Wellentäler durch. Wir werden vielleicht noch ein Spiel einbauen. Wenn alle fit sind, wenn wir alle im Training haben, wird es auf einigen Positionen interessant".


    Wenn man die Aussage zur personellen Situation mit den gestrigen Aussagen vergleicht, so könnte dem Autor auch ein Fehler bei der Zuordnung unterlaufen sein.

  • Nur ein Testspiel und dennoch ein Gegner den wir auch in der Liga haben, also alles OK und wir haben auch noch Ausfälle.

    Mir macht allerdings wieder Thoelke sorgen, kommt irgendwie nicht wieder in Schwung.

  • Bei aller Wertschätzung, lieber goalgetter13, aber deinen obigen, äußerst ausführlichen Bericht und Analyse über das gestrige Spiel unserer Mannschaft zum Abschluss des Trainingslagers im Schwarzwald, finde ich doch sehr optimistisch und auch leicht durch die blau-schwarze Brille gesehen. Verstehe mich bitte nicht falsch, aber wenn ich auch nicht vor Ort war und das Spiel nur dank der Übertragung von Patti66 auf dem Bildschirm verfolgen konnte, so habe ich doch einige negative Geschehnisse beobachten können, auf die du mir zu wenig eingegangen bist.

    Natürlich finde ich es, gerade vor dem Start in die neue Saison gut, Optimismus zu verbreiten, trotzdem werde ich mir immer erlauben den Finger in die Wunde zu legen und auf Sachen hinzuweisen, die verbessert werden müssen. Ich will doch nur, genau wie du und sicher alle anderen Fans auch, dass wir uns über eine erfolgreiche Saison freuen dürfen. :thumbup:

  • 1. FC Saarbrücken gewinnt Testspiel gegen VfB Stuttgart II

    Zitat

    Rüdiger Ziehl will sich hingegen nicht auf das heute erfolgreich praktizierte 3-4-3 festlegen. „Ich glaube, phasenweise sah es gut aus, aber das ist jetzt unabhängig vom System“. Die Vielzahl der starken Offensivleute bietet natürlich Raum für eine solche Formation, wobei im Mittelfeld dadurch natürlich eine Position wegfällt. Es wird also keine leichte Aufgabe für den Trainer sein, zu entscheiden, wer spielt und wer nicht: „Wir haben auf viele Positionen einen ganz schön krassen Konkurrenzkampf“.

  • Ein mögliches siebtes Testspiel in dieser Vorbereitung steht für den FCS in der Überlegung. Der Hintergrund ist wohl relativ offensichtlich: Anders als im letzten Sommer hat man in diesem Jahr eine große Auswahl an verfügbaren Spielern und muss/will all die Akteure mit Spielpraxis vor dem Ligastart versorgen. Bisher hat man es getan, hat die Spielzeiten weitgehend gleichwertig aufgeteilt und auch gegen Stuttgart wieder allen Spielern aus dem Drittligakader mindestens 45 Minuten gegeben.

    Aber auch längere Spielzeiten gehören in einer Vorbereitung dazu und dann kommt man in eine Abwägungssituation. Macht man es gegen Darmstadt wieder so, geht nur bei der Generalprobe längere Zeit (oder halt anders herum). Dann haben die vermeintlichen Startspieler gegen München wenig über längere Minuten agiert vor Saisonstart. Oder gibt man Spielern in den beiden Tests lange Spielzeiten. Dann fallen aber einzelne Spieler früh zurück, bekommen bereits in den letzten beiden Wochen vor Saisonstart nur wenige Spielzeiten und gleichzeitig kann man etwaige Rückkehr (Civeja, Multhaup?) auch nur schwierig auf den Weg bringen.

    Als Termin würden sich drei Zeitpunkt anbieten:
    - Der Sonntag nach Darmstadt. Dann sind die Teams noch nicht in der Saison und womöglich sucht auch ein Zweit- oder Regionalligist noch ein zweites Testspiel an einem Wochenende zum testen.
    - Der Sonntag nach Hesper. Gleiche Ausgangslage was 2.Liga betrifft, bei der Regionalliga müsste es dann aufgrund des Ligastarts aber ein Team mit großen Kader sein.
    - Der Mittwoch dazwischen.

  • Finde es sehr schade das Patti keine Livestreams mehr machen will. War immer eine tolle Info und hat Unterstützung verdient. Es ist einfach zum kotzen..., wenn jemand etwas für die Fans macht und nicht Profistandart hat wir solange von einigen rum genagelt bis man keine Lust mehr hat.:cursing:

  • Ein mögliches siebtes Testspiel in dieser Vorbereitung steht für den FCS in der Überlegung. Der Hintergrund ist wohl relativ offensichtlich: Anders als im letzten Sommer hat man in diesem Jahr eine große Auswahl an verfügbaren Spielern und muss/will all die Akteure mit Spielpraxis vor dem Ligastart versorgen. Bisher hat man es getan, hat die Spielzeiten weitgehend gleichwertig aufgeteilt und auch gegen Stuttgart wieder allen Spielern aus dem Drittligakader mindestens 45 Minuten gegeben.

    Aber auch längere Spielzeiten gehören in einer Vorbereitung dazu und dann kommt man in eine Abwägungssituation. Macht man es gegen Darmstadt wieder so, geht nur bei der Generalprobe längere Zeit (oder halt anders herum). Dann haben die vermeintlichen Startspieler gegen München wenig über längere Minuten agiert vor Saisonstart. Oder gibt man Spielern in den beiden Tests lange Spielzeiten. Dann fallen aber einzelne Spieler früh zurück, bekommen bereits in den letzten beiden Wochen vor Saisonstart nur wenige Spielzeiten und gleichzeitig kann man etwaige Rückkehr (Civeja, Multhaup?) auch nur schwierig auf den Weg bringen.

    Als Termin würden sich drei Zeitpunkt anbieten:
    - Der Sonntag nach Darmstadt. Dann sind die Teams noch nicht in der Saison und womöglich sucht auch ein Zweit- oder Regionalligist noch ein zweites Testspiel an einem Wochenende zum testen.
    - Der Sonntag nach Hesper. Gleiche Ausgangslage was 2.Liga betrifft, bei der Regionalliga müsste es dann aufgrund des Ligastarts aber ein Team mit großen Kader sein.
    - Der Mittwoch dazwischen.

    Mich hat dieser Vorbereitungsplan von Anfang an ein wenig verwundert und irritiert.

    Doppeltests, also zwei Spiele am selben Tag oder an einem Wochenende sind längst keine Seltenheit mehr im Fußball inzwischen, genausowenig wie beispielsweise Begegnungen mit 4 x 30 Minuten Spielzeit, damit alle Spieler 60 Minuten zum Einsatz kommen können.

    Sowohl Qualität als auch Quantität derTestspiele überraschte mich. Auch die Luxemburger als Generalprobe sind vielleicht kein echter Prüfstein. Gestern kamen sie gegen Darmstadt bereits ordentlich unter die Räder (1:5). Generell ist das Niveau der luxemburgischen Liga doch recht überschaubar insgesamt.

    Die Verletzungsproblematik einiger Spieler war bekannt, daher ist auch Spielpraxis und dementsprechende Einsatzzeiten zwingend erforderlich, vor allem bei den Spielern, die bislang die inzwischen halbe Vorbereitungsphase bereits weitgehend verpasst haben (Multhaup, Thoelke, Civeja, Becker, Fahrner), oder zumindest kurzzeitig (Schumacher, Stehle, Vasiliadis) passen mussten.

    Es dürfte auch nicht einfach sein, jetzt noch kurzfristig einen adäquaten Testspielgegner zu finden, zumal einige Teams auch jetzt erst ihr Trainingslager bestreiten werden kommende Woche.

    Letztlich ist die Sommervorbereitung die Basis für die komplette Saison und entsprechende Defizite können im laufenden Spielbetrieb aufgrund vieler Englischer Wochen oder auch in der sehr kurzen Winterpause nur sehr schwer wieder aufgeholt und ausgeglichen werden.

    I'll be back

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