Der DFB-Pokal kann für magische Spiele und Abend sorgen. Diese These ist nach der Spielzeiten 2019/20 und 2023/24 aus FCS-Sicht sicher keiner Überprüfung mehr Schuldig. 2020 stand man als erster Viertligist überhaupt im Halbfinale und schaffte eine historische Leistung, 2024 wiederholte man den Schritt mit Siegen über Karlsruhe, Bayern, Frankfurt und Mönchengladbach im Halbinale. In der laufenden Saison schied man in der ersten Hauptrunde gegen den 1.FC Nürnberg aus.
In der kommenden Saison 2025/26 ist man wie gewohnt nicht automatisch im Teilnehmerfeld dabei, muss sich zunächst Qualifizieren. Diese Qualifikation steht wie jede Saison bei den Malstättern in den Saisonzielen und zwei Qualifikationswege stehen offen: Einmal hat man wie üblich die Möglichkeit über den Saarlandpokal. Dort steht der FCS aktuell im Viertelfinale und wird voraussichtlich im März von Preußen Merchweiler gefordert. Dazu qualifizieren sich die besten vier Teams in der Abschlusstabelle der 3.Liga für den Wettbewerb. Zur Winterpause ist der FCS als Tabellendritten innerhalb dieses Quartett.
Die 83.Auflage des DFB-Pokal wird wieder mit 64 Teams ausgespielt werden, in Sachen Qualifikationsmöglichkeiten hat sich nichts verändert. Die Mannschaften setzen sich am Ende wie folgt zusammen: Die 18 Bundesligisten sowie die 18 Vereine der 2.Bundesliga in der Saison 2024/25 sind wie eh und je direkt für den Pokal qualifiziert, dazu gesellen sich die besten vier Mannschaften der Drittligasaison 2024/25. Außerdem dürfen 24 "Amateurvertreter" dabei sein. Die 22 Sieger der Landespokale (Niedersachsen trägt zwei Wettbewerbe aus) qualifizieren sich ebenso wie der bayrische Amateurmeister (= beste teilnahmeberechtigte Mannschaft der Regionalliga Bayern) und der Meister der Oberliga Westfalen für die erste Hauptrunde. In den Profitopf werden die Bundesligisten und die 14 besten Zweitligisten der Saison 2024/2025 eingegliedert, den Amateurtopf bilden die vier schlechtesten Zweitligisten der Saison 2024/2025, die vier Erstplatzierten der 3.Liga 2024/2025 sowie die "24 Amateurvertreter". Zweite Mannschaften sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Termine:
1.Runde, DFB-Pokal: Freitag, 15.August - Montag, 18.August (1.Teil)
1.Runde, DFB-Pokal: Dienstag, 26.August - Mittwoch, 27.August (2.Teil)
2.Runde, DFB-Pokal: Dienstag, 28.Oktober - Mittwoch, 29.Oktober
Achtelfinale, DFB-Pokal: Dienstag, 02.Dezember - Mittwoch, 03.Dezember
Viertelfinale, DFB-Pokal: Dienstag, 03.Februar - Mittwoch, 04.Februar (Teil 1)
Viertelfinale, DFB-Pokal: Dienstag, 10.Februar - Mittwoch, 11.Februar (Teil 2)
Halbfinale, DFB-Pokal: Dienstag, 21.April - Mittwoch, 22.April
Finale, DFB-Pokal: Samstag, 23.Mai
Seit Sommer 2022 hat der DFB den Rahmenspielplan des nationalen Pokals ein Stück weit abgewandelt. Der deutsche Supercup wird parallel zur ersten Hauptrunde ausgetragen, die Pokalspiele der beiden Teilnehmer werden daher erst Ende August ausgetragen. Das Viertelfinal im Februar wird zudem in zwei Wochen gesplittet. Pro Tag wird dann nur eine Begegnung gespielt.
TV-Übertragungen
Alle 63 Spiele des Wettbewerbs werden live und in voller Länge vom Pay-TV-Sender Sky übertragen. Im Free-TV werden 15 Spiele durch die ARD und das ZDF übertragen, darunter fallen unter anderem das Halbfinale und das Finale. In der Nachverwertung dürfen auch DAZN (ab Mitternacht des Spieltages) und Sport1 (ab dem Folgetag) eine Zusammenfassung zeigen. Der aktuelle Vertrag läuft bis Sommer 2026.
TV-Gelder
Seit dem neuen TV-Vertrag sind auch die Prämieren aus den Fernseh- und Vermarktungserlösen deutlich gestiegen. Alleine die Qualifikation zum Pokal brachte in der Saison 2024/25 einen Betrag von 209.543 Euro für die Vereine. Qualifikanten über den Landespokal müssen teilweise einen Teil der Prämie (im Saarland sind es 25 Prozent) an die Teilnehmer der Landespokale abtreten.
Übersicht 2024/25:
1. Runde: 209.453 Euro
2. Runde: 418.906 Euro
3. Runde: 837.813 Euro
Viertelfinale: 1.675.625 Euro
Halbfinale: 3.351.250 Euro
Finalist: 2.880.000 Euro
Sieger: 4.320.000 Euro