Im zweiten Anlauf will die Zweite Mannschaft des FCS die Verbandsliga Südwest verlassen und die Rückkehr in die Saarlandliga als höchste saarlandweite Spielklasse vollziehen. Zur Winterpause hat man die beste Ausgangslage, führt die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung (bei einem Spiel weniger) an und hat die Meisterschaft bei noch 13 Spieltagen in der eigenen Hand. Ein hartes Stück Arbeit wird es ab März aber definitiv noch werden, in Stein gemeißelt ist ein Aufstieg (trotz noch keiner Saisonniederlage) längst noch nicht. Schafft man den Aufstieg nicht, so ginge man ab Sommer in die dritte Spielzeit in der siebten Spielklasse, würde wieder in der Südwest-Staffel der zweigeteilten Liga an den Start gehen. Die Verbandsliga besteht aus einer Sollanzahl von 16 Mannschaften, der Spielmodus ist eine normale Spielzeit mit Hin- und Rückrunde.
Das Ziel der Zweiten bleibt es wieder eine Anlaufstelle für Nachwuchsspieler zu werden und den jungen Spielern einen Umweg in Richtung erste Mannschaft bieten zu können. Mittlerweile ist man als Zwischenschritt zumindest in der Lage wieder Spieler aus der eigenen U19-Mannschaft zu halten und in die zweite Mannschaft einzubauen. Um ein echter Faktor für Spieler in Richtung Profimannschaft werden zu können, braucht es aber weitere Aufstiege. Theoretisch könnte man zur Saison 2025/26 in der Saarlandliga spielen und 2026 auch die Rückkehr in die Oberliga vollziehen, ein Durchmarsch aus dem Stehgreif ist jedoch keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Saarlandliga wäre "schon" die sechste Spielklasse, die höchste Stufe im saarländischen Amateurfußball. Auch hier wird eine normale Spielzeit mit Hin- und Rückrunde gespielt, allerdings sind 18 Mannschaften die Sollstärke in der Liga.
Der Rahmenterminkalender für die neue Saison ist noch nicht bekannt, meist sind große Teile der Spieltage identisch. Die zusätzlichen Spieltage der Saarlandliga werden meist durch zwei Spieltage (in einer englischen Woche) vor dem Start der restlichen Amateurklassen, einen zusätzlichen Spieltag vor der Winterpause und eine zusätzliche englische Woche im Frühjahr im Terminkalender untergebracht.
Wie in den anderen saarländischen Amateurligen und dem Saarlandpokal gibt es in der Verbandsliga und Saarlandliga auch die zehnminütige Zeitstrafe statt einer Gelb-Roten Karte. Pro Spiel sind fünf Wechsel erlaubt, ein ausgewechselter Spieler darf jedoch wieder eingewechselt werden. In beiden Spielklassen wird mit einem Schiedsrichtergespann inklusive Linienrichter gespielt. Der maximal erlaubte Eintrittspreis in der Verbandsliga liegt bei vier Euro, in der Saarlandliga wären es fünf Euro. Einen größeren Unterschied gibt es bei der Regelspielzeit. In der Verbandsliga ist Sonntag klar die erste Wahl, in der Saarlandliga liegt der Hauptfokus auf Samstag und Sonntag. Für den FCS kommt ligaunabhängig das Profiteam (sowie die überregional spielenden Jugendmannschaften) hinzu. Gleichzeitige Spiele sind nicht zulässig und Spielverlegungen daher an der Tagesordnung.