36. Spieltag, 1. FC Saarbrücken - SC Verl 4:3 (2:1)

  • Die Lage des FCS
    Die Veränderung auf der Trainerposition beim FCS hatte den erhofften Effekt, mindestens wenn man auf das Ergebnis schaut. Ein 3:0-Auswärtssieg beim formstärksten Team der Liga war ein perfekter Einstand für den Trainer und kann und muss der Startschuss für eine starke Saisonendphase haben. Aktuell sind es noch vier Pflichtspiele, man will aber noch sieben Spiele zu bestreiten haben und das Saisonende so weit wie möglich nach hinten verlängern. Gleichzeitig muss man generell schauen wie man das Spiel gegen Verl angehen kann und will. In Essen hat sich eine kompakte und defensiv orientierte Ausrichtung bezahlt gemacht, auch beim Blick auf das deutlich angeschlagene Selbstvertrauen bei vielen Akteuren. Viele lange Bälle ins Nichts im ersten Abschnitt waren sinnbildlich dafür. Der Sieg sollte Selbstvertrauen geben, auch muss man sehen inwiefern die Spielweise in einem Heimspiel angewendet werden kann. In Essen hat der Spielverlauf mit dem frühen Tor und die Tatsache des Auswärtsspieles dabei geholfen. Im Park könnte es schneller unruhig werden und nicht den Erwartungen entsprechen. Beim Blick auf den Gegner gibt es zwei Seiten der Medaille: Verl ist eine Ballbesitzmannschaft, kein anderes Team in der Liga kommt auf einen besseren Wert als die Verler. Kompakt stehen und umschalten kann da eine Variante sein, hat in der Saison gegen den SCV als Mittel auch schon funktioniert. Gleichzeitig sollte man nicht erwarten das die Verler ähnliche Räume und Ballverluste geben wird wie es Essen getan hat und ein defensivorientiertes Spiel bietet auch seine Tücken. Sie haben große Qualitäten mit dem Ball am Fuß und man läuft Gefahr bei abwartender Haltung nur noch dem Gegner zu folgen statt in Ballbesitz und Umschaltmomente zu kommen. Im Hinspiel hat man dies Phasenweise schon erlebt und am Ende auch mit Glück einen Punkt entführt.

    Am Ende ist es wie immer in der Liga. Der Gegner bringt eine Menge individuelle Qualität auf den Platz, dazu weiß man bei Verl um das gute Spiel als Mannschaft, um über Jahre fest eingebrachte Automatismen und Abläufe. Diese Mannschaft ist zu schlagen ist kein Spaziergang sondern wird einer richtig guten Leistung in allen Richtungen bedürfen und der Gegner an sich darf in der Sichtweise des FCS auch nicht mehr die Rolle spielen. Ob hohe Qualität, viel Momentum, kein Druck oder umgekehrt vielleicht auch mal ein Gegner in einer schlechteren Form oder Ausgangslage. Denn man hat die riesige Chance bis zum Ende dieser Saison um den Aufstieg in die 2.Bundesliga zu spielen und sich in die Relegation zu spielen. Für dieses Ziel kann der Auswärtssieg in Essen nur ein erster Schritt gewesen sein, man ist weiter Jäger und hat über die vorherigen Wochen zu wenige Punkte geholt um sich im Saisonendspurt noch große Ausrutscher leisten zu dürfen. Man legt am Samstag gegenüber den punktgleichen Cottbusern vor, kann den Druck vor deren Heimspiel gegen Waldhof Mannheim erhöhen und gleichzeitig Hansa Rostock mindestens auf Distanz halten. Dies muss mit einem Heimsieg das Ziel der Malstätter sein. Im besten Falle würden die Blauschwarzen wieder einen hohen Sieg einfahren, sich beim Thema Torverhältnis besser positionieren. Doch wird der Sieg schwer genug und überhaupt zu gewinnen ist die Prämisse. Auch würde man den SC Verl endgültig distanzieren. Beim Blick auf die derzeitige Tabelle geht es für die Gäste in der Saison nicht mehr um die Tabelle, "nur noch" darum die beste Saison der Vereinsgeschichte zu spielen. Entsprechend hat man sie auch nicht mehr im Blick. Gleichzeitig würde man mit einem Sieg beim FCS den Rückstand aber auf drei Punkte verkürzen und in der verrückten Liga kann man nie sagen ob nicht vielleicht sogar Cottbus und Rostock ebenfalls nicht gewinnen würden und die Verler plötzlich wieder den Kontakt zu Platz 3 oder 4 hätten. Denn durch das Ausscheiden im Landespokal ist dies die einzige Möglichkeit für den SCV um in der kommenden Saison im DFB-Pokal vertreten zu sein.

    Dem neuen Trainer werden bei diesem Unternehmen beim Heimdebüt teilweise andere Spieler zur Verfügung stehen als beim ersten Spiel in Essen. Brünker und Krahn haben ihre Sperren abgesessen und sind nun wieder spielberechtigt. Am Samstag ist auch kein Akteur gesperrt, an den letzten Spieltagen (und einer eventuell Saisonverlängerung) wird man aber weiter akut von Sperren bedroht sein. Denn mit Patrick Sontheimer (9), Till Schumacher, Philipp Menzel, Lasse Wilhelm und Tim Civeja (alle 4) sind gleich fünf Spieler vorbelastet. Vier weitere Akteure (Bichsel mit Acht sowie Günther-Schmidt, Fahrner und Krüger mit jeweils Drei) haben noch eine Verwarnung als Puffer. Verletzungsbedingt steht neben den Langzeitverletzten Neudecker und Naifi auch Vasiliadis durch seinen Muskelfaserriss aus dem Essen-Spiel nicht zur Verfügung. Mutmaßlich dürfte es für den Mittelfeldspieler das Saisonaus bedeuten, mit drei Wochen an Ausfallzeit wird als untere Erwartung gerechnet. Jacopo Sardo befindet sich im individuellen Training. Dazu kommen mindestens drei Fragezeichen. Bjarne Thoelke meldete sich letzte Woche erkrankt ab, in der Regel sollte man eine Woche später dann zumindest eine Option für den Kader sein. Wie schwer die Erkrankung war ist jedoch unbekannt, auch inwiefern der Spieler wieder im Training ist. Stehle (Syndesmoseband) war letzte Woche auch wieder auf dem Trainingsplatz, für das Spiel in Essen aber keine Alternative. Diese Situation könnte sich geändert haben und würde die U23-Regel entspannen. In Essen löste man es nicht über Mutter als zweiten Torwart auf der Bank, nominierte stattdessen in Luca Behr einen Defensivspieler aus der U19. Das letzte Fragezeichen steht hinter Rizzuto. In Essen hat er kurz vor Spielende nen ordentlichen Schlag abbekommen und bisher ist weder eine Diagnose noch seine Trainingssituation bekannt. Stünden alle drei Spieler zur Verfügung so wäre man man maximal 22 Feldspielern und müsste fünf Spieler aus dem Kader streichen. Uaferro und Gourichy erwischte es auch unter dem neuen Trainer in Essen, ne Veränderung ist nicht zu erwarten. Einzig Uaferro könnte sich Hoffnungen machen wenn Stehle fit und Thoelke nicht bereit ist. In dem Fall könnte er für Behr in den Kader rücken. Im zentralen Mittelfeld wird Krahn den Platz von Vasiliadis einnehmen, in der Offensive muss man mit Brünker (+ vielleicht Stehle) sogar eher zusätzlichen Platz im Aufgebot schaffen.

    Eine Veränderung in der Startelf ist durch den Ausfall von Vasiliadis ebenso zwingend. Der Ausfall trifft hart, zumal mit Blick auf den zusätzlichen langfristigen Ausfall von Neudecker. Dadurch fehlen dir deine beiden Leistungsträger im zentralen Mittelfeld. Aber es ist nicht zum ersten Mal der Fall und muss kompensiert werden. Auch sollten zwei Positionen besetzt sein. Sontheimer ist eh über die komplette Saison hin gesetzt und wird in der neuen Ausrichtung auch mehr im Spiel nach vorne beitragen können. Zudem wird man sicher nicht Zeitz nach dem Spiel in Essen auf die Bank setzen. Das Kapitän hat gezeigt welchen Wert er auch jetzt noch auf der Sechserposition haben kann und nun gilt es dies in den nächsten Spielen zu konservieren und auch in offensiveren Spielsituationen seine Rolle auf der Position zu finden. Doch wer besetzt die dritte Position statt Vasiliadis? Krahn ist wieder eine Alternative, wäre mit drei defensiv orientierten Sechsern aber eine extrem defensive Variante auf dem Papier und gerade in einem 3-5-2-System brauchst du auch Offensivspieler. Civeja könnte eher dafür in Frage kommen als insgesamt offensiverer Spielertyp. Favorit ist aber Rabihic in einer anderen Rolle als in Essen. Mit Zeitz und Sontheimer im Rücken wird er auch sämtliche Freiheiten erhalten. Auch ist er frei für die Position, da man im Angriff mit Brünker beginnen kann. Nen richtigen Mittelstürmer will man auf dem Platz haben und Brünker hatte nun auch zwei Wochen Zeit für Training und sollte damit etwaigen Trainingsrückstand weiter reduziert haben. Sein Partner wäre dann Krüger. Er hat Tempo, er hat im Spiel stets viele Aktionen (wenn auch nicht nur gelungene) und sorgt für Alarm. Man hat viele Alternativen. Als Mittelstürmer könnte man sowohl mit Schmidt als auch Feiertag beginnen und Multhaup als Offensivspieler auf die Bank zu setzen wäre sicher eine Luxussituation.

    Bei den Außenbahnspielern lieferte Fahrner in Essen eine konzentrierte und gute Leistung ab, sollte sich damit einen weiteren Startelfeinsatz gesichert haben. Sollte Rizzuto fit sein ist auch die andere Seite fest besetzt, andernfalls geht man auf die Suche. Schumacher wäre die gelernte Alternative, würde vielleicht besser zum Trainer passen. Aber auch Multhaup als offensive Variante ist weiter denkbar. In der Innenverteidigung dagegen sollte das Trio nen Vorteil haben. Bichsel ist über die Saison gesehen der gesetzte Innenverteidiger, Sonnenberg hat es in Essen gut gelöst während Becker mal wieder gezeigt hat warum er an sich der perfekte Innenverteidiger für den FCS ist. Wie gewohnt muss man aber sehen ob der Körper die fast 90 Minuten aus Essen gut verkraftet hat und er ohne Bedenken wieder gebracht werden kann, zumal ihm auch Spielpraxis und Matchfitness fehlen. Die Alternativen wären Wilhelm, Thoelke und Uaferro.


  • Gegen Düsseldorf 9105 Zuschauer, Hertha waren es 10607, beide Spiele waren ausverkauft, inklusive Gästefans.

    Gegen Fürth waren es 8623.

    Mich stört tatsächlich wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht.


    Verl und Dortmund sind aktuell nur die Karten der Heimfans, und das ist richtig stark, da brauchen wir nicht davon sprechen, dass viele zu den Nachbarn abgewandert sind.
    Wir brauchen uns nicht vor den Elven verstecken.

    Beim "Aktuellen Bericht" des SR im Sportteil sehe ich, dass an der Kaiserlinde immer wieder Tribünen errichtet und andere wiederum abgebaut werden und die neuen Tribünen nicht besetzt werden dürfen. Vielleicht schwankt darum die Zuschauerzahl. Aber eines ist klar: 10.000 Zuschauer - auch wenn es überwiegend keine "Olé olé olé -Fans sind, wirken besser als leere Ränge. Und wer weiß, vielleicht werden bei anhaltendem Erfolg aus diesen "Champus-Fans" irgendwann einmal richtige "Ultras". Und dann sieht man eines Tages gold- und silberfarbene Pyro, die nach Chanel und Versage durftet.

  • Beim "Aktuellen Bericht" des SR im Sportteil sehe ich, dass an der Kaiserlinde immer wieder Tribünen errichtet und andere wiederum abgebaut werden und die neuen Tribünen nicht besetzt werden dürfen. Vielleicht schwankt darum die Zuschauerzahl. Aber eines ist klar: 10.000 Zuschauer - auch wenn es überwiegend keine "Olé olé olé -Fans sind, wirken besser als leere Ränge. Und wer weiß, vielleicht werden bei anhaltendem Erfolg aus diesen "Champus-Fans" irgendwann einmal richtige "Ultras". Und dann sieht man eines Tages gold- und silberfarbene Pyro, die nach Chanel und Versage durftet.

    In der 2. Bundesliga Süd spielten in den 1970er jahren, mit SB,VK, NK, u. HOM; gleichzeitig in Liga2, 4 Saarvereine warum soll man sich jetzt wegen der Spieser Sorgen machen. Der ein oder andere Nichtauswärtsfahrer geht evtl. mal nach Spiesen, aber wenn er beim nächsten Heimspiel wieder im Park ist geht doch die Welt nicht unter. Wer hingegen dauerhaft nach Spiesen wechselt, war u.ist eh kein Blauschwarzer.

  • Beim "Aktuellen Bericht" des SR im Sportteil sehe ich, dass an der Kaiserlinde immer wieder Tribünen errichtet und andere wiederum abgebaut werden und die neuen Tribünen nicht besetzt werden dürfen. Vielleicht schwankt darum die Zuschauerzahl. Aber eines ist klar: 10.000 Zuschauer - auch wenn es überwiegend keine "Olé olé olé -Fans sind, wirken besser als leere Ränge. Und wer weiß, vielleicht werden bei anhaltendem Erfolg aus diesen "Champus-Fans" irgendwann einmal richtige "Ultras". Und dann sieht man eines Tages gold- und silberfarbene Pyro, die nach Chanel und Versage durftet.

    Die Vergangenheit mit unzähligen Beispielen spricht da klar dagegen. In Sandhausen, Ingolstadt, Wehen oder ähnlichen Beispielen sah es auch mal genau so aus. Aber auch nur genau so lang wie diese Teams in der zweiten Liga gespielt haben oder Ingolstadt sogar in der Bundesliga. Mit jedem Schritt nach unten sind diese Zahlen aber massiv eingebrochen und zwar vielleicht auch einem etwas höheren Level als es vorher war aber fernab von ausverkauft.

    Selbst auf höherem und konstanten Level wie Hoffenheim und Wolfsburg sind die Zahlen quasi jedes Jahr schwächer und einzig geschönt durch regelmäßige Invasionen von Gästefans.

    Elversberg wäre da schon fast eine Ausnahme wenn das so kommen würde

  • Beim "Aktuellen Bericht" des SR im Sportteil sehe ich, dass an der Kaiserlinde immer wieder Tribünen errichtet und andere wiederum abgebaut werden und die neuen Tribünen nicht besetzt werden dürfen. Vielleicht schwankt darum die Zuschauerzahl. Aber eines ist klar: 10.000 Zuschauer - auch wenn es überwiegend keine "Olé olé olé -Fans sind, wirken besser als leere Ränge. Und wer weiß, vielleicht werden bei anhaltendem Erfolg aus diesen "Champus-Fans" irgendwann einmal richtige "Ultras". Und dann sieht man eines Tages gold- und silberfarbene Pyro, die nach Chanel und Versage durftet.

    Du irrst , die haben keine 10.000 Heimfans, maximal 8000 , und das ist schon hochgegriffen, mehr sind es nicht.

    Ein Auswärtssupport ist immer vorhanden. Die Zahlen schwanken dort wegen der Gästefans , die provisorische Tribüne wird ja jetzt erst abgebaut.

  • Du irrst , die haben keine 10.000 Heimfans, maximal 8000 , und das ist schon hochgegriffen, mehr sind es nicht.

    Ein Auswärtssupport ist immer vorhanden. Die Zahlen schwanken dort wegen der Gästefans , die provisorische Tribüne wird ja jetzt erst abgebaut.

    Mehr als 8000 Heimfans gehen aktuell allerdings auch nicht in Elversberg. Bei zuletzt rund 10000 Plätzen insgesamt, standen den Gästefans etwa 2100 Plätze zu.

    In Liga 2 waren sie nach dem Aufstieg insgesamt 15 x ausverkauft offiziell. Auch dort gibt es natürlich Mannschaften wie Fürth, Paderborn, letzte Saison Wiesbaden, oder zuletzt Regensburg, die relativ wenige Gästefans mitbringen.

    Man muss natürlich auch sehen, von welchem Zuschauerniveau sie überhaupt herkommen. Es ist keine 15 Jahre her, da spielten sie in der Regionalliga West vor knapp 500 Zuschauern im Schnitt an der Kaiserlinde. Natürlich ist das immer noch ein kleiner Verein mit relativ geringem Zuschauerpotenzial, gerade mit uns und den Teufelsanbetern als direkte Konkurrenz in unmittelbarer Nähe, plus die ehemaligen Bundesligsten Homburg und Neunkirchen. Elversberg ist immer noch ein Dorf mit rund 13000 Einwohnern als Gemeinde Spiesen-Elversberg.

    Auch Vereinen wie Freiburg hat man früher nachgesagt in den 90ern, dass sich niemand für sie interessiert, oder selbst Mainz 05 war immer eine graue Maus im Vergleich zu uns vor der Klopp-Ära. Sollte aus Elversberg eine Art Heidenheim werden, wonach es aktuell durchaus aussieht, kann das ganze natürlich auch eine gewisse Eigendynamik entwickeln, vor allem dann, wenn Book und Steffen dort ähnlich lange aktiv sein werden und das Stadion wirklich fertiggestellt wurde. Am Ende sind beide Stadien dann in etwa gleich groß mit rund 15500 Plätzen. Ich stimme allerdings zu, dass es kaum Überschneidungen in Sachen Zuschauerpotenzial gibt. Das heißt, die nehmen uns relativ wenige Zuschauer weg und wir ihnen keine.

    Am Ende ist auch bei uns keine große Luft mehr aktuell in Sachen zusätzlicher Zuschauerkapazität, in Elversberg passen irgendwann in ca. zwei Jahren nochmal 5000 zusätzlich rein. Natürlich würden dort die Zahlen bei einem möglichen Abstieg sinken, wir wissen aber auch noch nicht wirklich, wie es in Sachen Zuschauerzahlen sich entwickeln würde, wenn es mal überhaupt nicht laufen würde wie beispielsweise in Mannheim, oder auch in unserer eigenen Vergangenheit bereits mehrfach erlebt. Im Prinzip waren wir unter Kwasniok, Koschinat und dem Manager immer in Schlagdistanz zu den oberen Plätzen dabei nach dem Aufstieg, letzte Saison kam dann außerdem noch der Pokal hinzu.

    Um nochmals den Bogen zum SC Verl, um den es hier eigentlich geht, zu spannen, wie richtig erwähnt wurde, haben diese kleinen Vereine eben das Problem von sehr großer Konkurrenz in unmittelbarer Nachbarschaft, häufig eben durch die berühmten Traditionsvereine. In Verl eben Bielefeld, Osnabrück, Münster oder Braunschweig, plus Hannover, Golfsburg oder Bremen im weitesten Sinne., Wehen leidet auch in Wiesbaden unter der Nähe zu Mainz, Frankfurt, Offenbach und Darmstadt, die Kölner Viktoria hat in ihrem Einzugsgebiet solche "kleinen" Vereine wie den 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf, Borussia Mönchengladbach oder Bayer Leverkusen usw. als "Konkurrenz". Selbst in Köln gibt es noch die Fortuna, die bekanntlich auch immer mit dem übermächtigen FC zu kämpfen hatte in der Stadt in den erfolgreicheren Zeiten der Fortuna.

    Ich persönlich mag diese kleinen Vereine, weil sie häufig durchaus von sympathischen Menschen geführt werden, denen es in erster Linie um das Wohl des Vereins geht. Verl ist meiner Meinung nach auch eine Bereicherung für die Liga, eben weil sie im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten so erfolgreichen und attraktiven Fußball spielen lassen. Da erkennt man einfach eine klare Philosophie im Verein, die man auch unter erschwerten Bedingungen (regelmäßiger Ausverkauf, wenige Zuschauereinnahmen) immer versucht, weiter fortzuführen.

    Ich bin mittlerweile an dem Punkt angelangt, an dem ich vor jedem Fan Respekt habe, der seinen Verein unterstützt, egal ob es 100, 1000, 10000 oder 100000 Fans sind. Ich erinnere mich an den einen Fan von Engers seinerzeit in der Oberliga im Ludwigspark, den einen Fan von Illertissen oder auch den einen Verler, der vor zwei Jahren alleine in Zwickau (?) gewesen ist. Diese ganzen Schwanzvergleiche, wer die meisten Fans, oder wer mehr Fans hat, brauche zumindest ich nicht mehr. Das war vielleicht in den Anfangsjahren und in der Jugend noch ein Thema gewesen, wenn überhaupt.

    Konzentrieren wir uns auf Samstag, freuen uns einach über ein volles Stadion, einen sympathischen Gastverein und ein hoffentlich schönes, attraktives, spannendes und am Ende auch erfolgreiches Spiel, natürlich nicht für den Ende vom SC Verl.

    I'll be back

  • Aufstellung wird spannend bleiben. Spielt Brünker für Krüger? Wer ersetzt Vasiliadis?

    Kann Rizzuto spielen? Falls nein, wer spielt dann?

    Spielt man wieder mit zwei Sechsern?

  • Ich bin mittlerweile an dem Punkt angelangt, an dem ich vor jedem Fan Respekt habe, der seinen Verein unterstützt, egal ob es 100, 1000, 10000 oder 100000 Fans sind.

    Finde auch dass man da viel Respekt, auch vor den Fanszenen dort haben sollte.

    Die hätten sich alle ins gemachte Nest in Osnabrück oder Bielefeld legen können, aber sich was eigenes aufzubauen, auch wenn das heißt mit 30 oder 40 Mann im Auswärtsblock zu stehen da gehört einiges dazu und fällt deutlich schwerer als einer von 3000 bei Bielefeld zu sein.

  • An den erinnere ich mich auch noch. Stand einsam und mit nacktem Oberkörper auf der Nordtribüne links oben und hat während des Spiels alles gegeben, um sein Team anzufeuern. Hatte mir sehr imponiert.:thumbup:

    "Wenn neben mir eine Bombe einschlägt, zucke ich nicht einmal zusammen. Immerhin bin ich schon eineinhalb Jahre beim 1. FC Saarbrücken."

    Peter Neururer


  • Stand: 21:00 Uhr


    HBT, Oben
    T01: 005 (max. 246)
    T02: 032 (max. 131)
    T03: 449 (max. 461)
    T14: 129 (max. 128)
    T15: 251 (max. 251)
    Gesamt: 3.818
    Übrig: 352

    HBT, Unten
    Gesamt: 1.976
    Übrig: 0

    Haupttribüne:
    H8: 330 (max. 330)
    Gesamt: 1.698
    Übrig: 0

    Stehplätze Ost
    Gesamt: 4.000
    Übrig: 0

    Stehplätze West
    C2-C2: 1.381 (1.488) (max. verkauft)
    Übrig: 107


    Gesamt:
    - 4.000 Steher Ost
    - 3.818 HBT, Oben
    - 1.976 HBT, Unten
    - 1.698 Haupttribüne
    - 1.381 Steher West
    = 12.873
    + VIP (Annahme: 763)
    + Rollstuhlfahrer (Annahme: 28)
    = 13.664

  • Das Saarland kann locker 2 Vereine vertragen in Liga 2 , die SVE bedient den alten FCS Hasser sehr gut mit einer neuen Heimat , das sind aber alles keine Leute die uns verloren gehen , Sie waren nie in SB aus Prinzip und wenn nur um die Bayern oder den FCK zu sehen , von daher , völlig egal.

    Wir haben es geschafft dass wir das Stadion wieder mit 14 000 Heimfans füllen , nach alle den bitteren , mageren Jahren , den dunklen Stunden in VK , von daher , weiter so , den nächsten Schritt gehen , auf gehts !

  • Da sind aber auch viele dazugekommen die nie in Völklingen waren wegen des Stadion und der 3 Liga. Wenn wir es weiterhin nicht schaffen aufzusteigen oder in der Tabelle weiter absinken und in Abstiegsgefahr kommen wird sich das auch wieder ändern. Bei den Jungen ist es im Moment schick wieder zum FCS zu gehen weil es gut ab geht im Stadion. Macht ja auch mehr Spass, auf der anderen Seite sieht man was ein Dorf gegen die Hauptstadt an Zuschauern erreicht, das hat Homburg nie geschafft.

    Also auch das Stadion hässlich wie es ist hat bald genauso viele Plätze wie die Hauptstadt, was könnte alles möglich sein wenn Stadt und Land richtig professionell gearbeitet hätten, ich erinnere mich noch an den ersten Vorschlag von Frau Wandel Höfer, ich musste 3 Tage nur lachen als ich den Saarbrücker Zirkus Maximus gesehen habe. Spätestens da wusste ich Bescheid das wird nichts.

  • F Block Karten im Verkauf wer schnell ist !

    Weiß man woher solche kleinen Kontingente auf einmal kommen? In G6 und T9 wurden ja auch wieder ein paar Karten freigeschaltet.

    Karten zurückgeben oder Dauerkarten für andere freischalten lassen kann man ja meines Wissens nach nicht oder?

  • Karten zurückgeben oder Dauerkarten für andere freischalten lassen kann man ja meines Wissens nach nicht oder?

    Man kann inzwischen Dauerkarten für einzelne Spiele in Einzeltickets umwandeln, aber die gehen dann nicht wieder in den Verkauf, sondern können nur weitergegeben werden.

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