Nach dem Sommer geht die NLZ-Liga in ihre zweite Saison und ist seit Mitte des Jahres 2024 die neue Heimat der U17 des FCS. Unabhängig vom sportlichen Abschneiden ist man für diese höchste Spielklasse im deutschen Nachwuchsfußball qualifiziert, ein Abstieg ist nicht möglich.
Ob sich die Reform für den FCS-Nachwuchs auf langfristige Sicht als Vorteil erweist muss abgewartet werden. Man hat die Garantie sich über die komplette Saison mit anderen Nachwuchsleistungszentren zu messen und auch absolute Schwergewichte des Jugendfußballes als Gegner zu bekommen. "Unterforderung" mit dem ein oder anderen Kantersieg gegen Abstiegskandidaten aus der Regionalliga Südwest gibt es nicht mehr. In der Theorie der Reform kann sich auch die Arbeit beim FCS in Zukunft ohne Abstiegssorgen rein auf die Ausbildung der Spieler konzentrieren und für den kompletten Spieltagskader auch Spielpraxis anbieten, da sieben Wechsel (sechs Feldspieler und Torwart) vorgenommen werden dürfen. In der Realität hat zumindest der FCS in der bisherigen Saison 2024/25 selten davon gebrauch gemacht alle sechs Reservespieler auch einzuwechseln. Sportlich gehört man erwartungsgemäß zu den schwächsten Leistungszentren des Landes und dies hat man auch in der Saison 2024/25 gesehen. In der Vorrundengruppe konnte man immerhin ein Team hinter sich lassen, wurde nicht Tabellenletzter und holte einen Sieg. In vielen Spielen war man ergebnistechnisch nah dran an der Konkurrenz. Nach der Winterpause tut man sich etwas überraschend schwerer, hat schon zwei Mal Auswärts eine höhere Niederlage hinnehmen müssen und ist derzeit Tabellenletzter in der Gruppe. Die erhoffte weitere Annäherung an die anderen NLZs konnte mindestens in Ergebnissen nicht umgesetzt werden. In den kommenden Jahren muss man weiter versuchen die Lücke zu anderen NLZs zu verkleinern. Mit einer U16 als hoffentlich festes Mitglied der Regionalliga Südwest hat man die Voraussetzungen dafür, Anpassungszeit wie die diesjährige Mannschaft sollte es in Zukunft nicht mehr so extrem benötigen. Trotzdem wird man ein kleines NLZ bleiben. Das endgültige Teilnehmerfeld ist ebenso wie Teile des Rahmenterminkalenders noch offen.