Mitgliederversammlung(en) 2025

  • Übersicht Mitgliederversammlung 2025


    Wann? - Offen

    Beginn? - Offen

    Wo? - Offen


    voraussichtliche Tagesordnungspunkte

    TOP 1: Eröffnung und Begrüßung durch den Präsidenten

    TOP 2: Feststellung der Tagesordnung und Beschlussfähigkeit

    TOP 3: Gedenken an verstorbene Mitglieder, anschließend Ehrungen von Mitgliedern

    TOP 4: Bericht des Präsidiums
    - Präsident Hartmut Ostermann
    - Vizepräsident: Salvo Pitino
    - Schatzmeister Dieter Weller

    TOP 5: Bericht des Vorsitzenden des Aufsichtsrates
    - Aron Zimmer

    TOP 6: Bericht des 1. Vorsitzenden
    - Jörg Alt

    TOP 7: Bericht der Abteilungsleiter
    - Frauen-Fußball: Winfried Klein
    - Jugendfußball: Nico Weißmann
    - Handball: Unbesetzt

    TOP 8: Bericht der Kassenprüfer
    - Prof. Dr. Peter Bilsdorfer oder Rüdiger Linsler

    TOP 9: Aussprache zu den Berichten

    TOP 10: Entlastung des Vorstandes, des Präsidiums und des Aufsichtsrates

    I. Entlastung des Vorstandes
    - Jörg Alt (1. Vorsitzender)
    - Helmut Schwan (2. Vorsitzender)
    - Prof. Dr. Peter Bilsdorfer (Kassenprüfer)
    - Rüdiger Linsler (Kassenprüfer)
    - Dieter Ferner (Abteilungsleiter Alte Herren)
    - Nico Weißmann (Abteilungsleiter Jugendfußball)
    - Winfried Klein (Abteilungsleiter Frauenfußball)
    - Unbesetzt (Abteilungsleiter Handball)

    II. Entlastung des Präsidiums
    - Hartmut Ostermann (Präsident)
    - Salvo Pitino (Vize-Präsident)
    - Dieter Weller (Schatzmeister)

    III. Entlastung des Aufsichtsrates
    - Eugen Hach
    - Prof. Dr. Frank Hälsig
    - Michael Haubrich
    - Meiko Palm (stell. Vorsitzender)
    - Egon Schmitt
    - Prof. Oliver Strauch
    - Aron Zimmer (Vorsitzender)

    TOP 11: Wahl des 1. und 2.Vorsitzenden

    TOP 12: Wahl der Abteilungsleiter Frauenfußball, Jugendfußball und Handball

    TOP 13: Wahl von zwei Kassenprüfern

    TOP 14: Wahl des Aufsichtsrates

    TOP 15: Satzungsänderungsanträge

    TOP 16: Verschiedenes & Wortmeldungen

  • Übersicht außerordentliche Mitgliederversammlung 2025


    Wann? - Samstag, 11.Oktober

    Beginn? - 15:30 Uhr

    Wo? - Saarlandhalle


    voraussichtliche Tagesordnungspunkte

    TOP 1: Eröffnung und Begrüßung durch den Präsidenten

    TOP 2: Feststellung der Tagesordnung und Beschlussfähigkeit

    TOP 3: Satzungsänderungsanträge
    1.) Beratung und Beschlussfassung Satzungsänderungen Zukunft Blau-Schwarz / Zustimmung mit 91,94 %
    2.) Beratung und Beschlussfassung Leitbild Zukunft Blau-Schwarz / Zustimmung
    3.) Gründen einer Leitbildkommission / Zustimmung
    4.) Antrag von Hr. Buch / Zurückgezogen
    5.) Antrag von Hr. Kayser / Zurückgezogen

    TOP 4: Verschiedenes

  • Vorbereitung zur Veränderung der Vereins Strukturen sind erfüllt, hoffen wir nun das durch die Mitgliedschaft die richtigen Entscheidungen allein zum Vorteil und einer positiven Entwicklung unseres FCS getroffen werden, es wird Zeit das es wieder passt!

    Kuhweiden zu Sitzplätzen, Ecken zu Steher, Dach drüber fertig.

  • Passus zur Außerordentlichen MGV in der Satzung:

    Zitat

    Das Präsidiums oder der Aufsichtsrat können jederzeit eine „außerordentliche Mitgliederversammlung“ mit einer Frist von zwei Wochen, im Übrigen nach den Vorschriften für die Einladung einer ordentlichen Mitgliederversammlung einberufen. Das Präsidium muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn 1/10 der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Der Aufsichtsrat ist zur Einberufung verpflichtet, wenn das Präsidium binnen 14 Tage nach Beantragung nicht reagiert.


    Angesichts der derzeitigen Mitgliederzahl (irgendwo zwischen 12.000 und 13.000) sind damit auch irgendwas um die 1.300 Unterschriften notwendig. Mit Sicherheit also in der absoluten Zahl eine andere Dimension als in der Vergangenheit, wo man durchaus auch mal "nur" 200 Unterschriften gebraucht hatte oder hätte.

  • Ich hab keinen Zweifel das die aoMV stattfindet. Die nötigen 1300 Stimmen (siehe Statement Virage heute) werden locker erreicht.

    Interessant wäre hier auch eine Möglichkeit online seine Stimme zu geben da es Mitglieder gibt die über das ganze Bundesland verteilt sind. Wird aber in der Kürze wahrscheinlich schwierig, müsste ja über einen unabhängigen Dritten laufen.

    Und wenn sie stattfindet wird auch dort mit 3/4 der Mehrheit die Satzungsänderung gewählt.


  • Vorschläge von „Zukunft Blau-Schwarz“:

    Das Präsidium

    Künftig wird es nur noch einen Präsidenten und einen Vizepräsidenten des Vereins geben. Diese werden auf der Mitgliederversammlung von den Mitgliedern direkt gewählt. Kandidaturen zum Präsidium sind, analog zum Verfahren beim Aufsichtsrat, beim Ehrenrat einzureichen. Das Präsidium ist im Außenverhältnis von der rechtsgeschäftlichen Vertretung des Vereins ausgeschlossen.


    Der Vorstand

    Das operative Geschäft liegt künftig in den Händen des neuen Vorstands, der sich aus drei Vorständen, jeweils verantwortlich für unterschiedliche Ressorts, zusammensetzt:

    • Vorstand „Sport“
    • Vorstand „Finanzen“
    • Vorstand „Strategie, Marketing und Vertrieb“

    Die Tätigkeit der Vorstände ist hauptamtlich und entgeltlich in Vollzeit auszuführen.

    Quelle: https://www.foerderkreis-virage-est.de/zukunft-blau-schwarz

    Im Fußball wird alles komplizierter durch die Präsenz der gegnerischen Mannschaft.

  • wird also eine spannende wegweisende MGV:thumbup: - oder auch nicht :/

    Du kannst viele Frauen haben - ABER nur einen Verein

  • wird also eine spannende wegweisende MGV:thumbup: - oder auch nicht :/

    Ehr doch, muss doch was passieren so kann der FCS nicht weiter geführt werden. Sollten wir aufsteigen sind wir in den inneren Strukturen schlecht bis sehr schlecht aufgestellt. Das Ergebnis von über 25 Jahren über einen einzigen Schreibtisch Entscheidungen zu treffen.

    Klar bräuchte der EV qualifizierte Hilfe von außen zum erstmaligen aufstellen eines Aufsichtsrats. Von dem erwartet werden kann das er die Aufgaben die kommen ordnungsgemäß abarbeiten kann. Warten wir's ab, erst muss die Mitgliedschaft die Eier in der Bux haben die angestrebten Änderungen zu wollen?

    Kuhweiden zu Sitzplätzen, Ecken zu Steher, Dach drüber fertig.

  • Ich hab keinen Zweifel das die aoMV stattfindet. Die nötigen 1300 Stimmen (siehe Statement Virage heute) werden locker erreicht.

    ...

    Und wenn sie stattfindet wird auch dort mit 3/4 der Mehrheit die Satzungsänderung gewählt.

    Das denke ich auch. Es reicht ja schon, wenn ein Drittel der Virage an einem Spieltag im Stadion unterschreibt. Das sollte kein Problem sein.

    Die Dreiviertelmehrheit wird da schon schwieriger, klappt aber hoffentlich auch.

  • Das denke ich auch. Es reicht ja schon, wenn ein Drittel der Virage an einem Spieltag im Stadion unterschreibt. Das sollte kein Problem sein.

    Die Dreiviertelmehrheit wird da schon schwieriger, klappt aber hoffentlich auch.

    Ich würde fast behaupten, wer am Tag der aoMV sich als Mitglied gezielt auf den Weg macht um daran teilzunehmen wird wahrscheinlich auch dafür stimmen, zumindest die Mehrheit. Ob es für 3/4 reicht werden wir sehen.

    Aber einen Schritt nach dem anderen. Wo soll ich unterschreiben?^^

  • UNTERSCHRIFTENSAMMLUNG

    Liebe Mitglieder des 1. FC Saarbrücken e.V.,

    die Unterschriftenabgabe zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird in den nächsten Tagen an folgenden Terminen möglich sein:

    •⁠ ⁠Samstag, 23.08., rund um das Osnabrück-Spiel vor & im Gästeblock

    •⁠ ⁠Sonntag, 24.08., 14-17 Uhr, Tante Anna (Saarbrücken Innenstadt)

    •⁠ ⁠Dienstag, 26.08., 17-20 Uhr, Tante Anna

    •⁠ ⁠Mittwoch, 27.08., 17-20 Uhr, Tante Anna

    •⁠ ⁠Donnerstag, 28.08., 17-20 Uhr, Tante Anna

    •⁠ ⁠Freitag, 29.08., 16-20 Uhr, Tante Anna

    Ihr erkennt uns an den Klemmbrettern mit Kampagnen-Logo. Wichtig: zur Unterschriftenabgabe benötigt ihr eure FCS-Mitgliedsnummer und müsst volljährig sein. Eine digitale Unterschriftenabgabe ist nicht möglich.

    Über die Sammlung beim Aue-Heimspiel informieren wir euch nächste Woche nochmal gesondert.

    Ihr möchtet darüber hinaus als Fanclub die Kampagne unterstützen?

    Dann sendet eure Unterstützungsabsicht gerne per Mail an: info@zukunft-blau-schwarz.de

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    Im Fußball wird alles komplizierter durch die Präsenz der gegnerischen Mannschaft.

  • Meine zwei Cents mit ein paar Tagen Abstand:
    Vorne weg muss man natürlich den Leuten aus der Fanszene einen großen Batzen Respekt zollen. Nicht nur meckern sondern auch tatsächlich in viel ehrenamtlicher Arbeit ein eigenständiges Konzept auf die Beine zu stellen und damit dem Verein in seiner Struktur helfen zu wollen ist aller Ehren wert und viel mehr als ausschließlich im Nachgang dann Kritik daran zu üben. Auch sollte außer Frage stehen, dass man ein sinnvolles Themenfeld sich ausgesucht hat. Die Struktur des Vereins muss deutlich modernisiert werden und da ist es dann auch unwichtig ob man es vor 5, 10 oder 20 Jahren hätte tun sollen oder können.

    Was genau stört mich jetzt an dem Vorschlag in einem EV zu bleiben?
    - Man nimmt die Nachteile von eingetragenen Vereinen hin. Schaut man sich die Satzungsänderunganträge an, so fällt auf wie sehr man sich an einer Ausgliederung orientiert hat bzw. wie sehr das auch andere EVs im Profifußball getan haben. Man erkennt also durchaus an welche Richtung sinnvoll ist, aber man geht nicht den klaren Schritt sondern von vorne weg einen verwässerten Weg. Eine Umstrukturierung ist eine große Chance für den ganzen Verein und man sollte kein Interesse daran haben schon von Tag 1 an mit Nachteilen in den Wettbewerb gegenüber anderen Vereinen zu gehen und dies aufgrund von rein ideellen Gründen. Was anderes ist es nicht. Man ist zurecht Stolz auf den Status eines Traditionsvereins und muss/sollte Tradition auch unbedingt pflegen und wahren. In dem Moment wo Tradition jedoch aktiv einen Fortschritt verhindert ist sie nicht mehr sinnhaft und der niederziehende Anker zahlreicher Traditionsvereine. Denn für mich sollte ein funktionierendes Gebilde viel wichtiger sein als die Frage ob auf dem Vereinspapier zum Schluss ein EV, eine GmbH oder was auch immer steht. Es ist eine Randnotiz die in der Praxis für die Fans keine Rolle spielt, aber im emotionsgeladenen Bild von Fußballvereinen immer sehr viel Raum einnimmt.

    - Eine logische Folge ist Aufbau der Satzungsänderungen, weil die neue Struktur in einigen Teilen nicht federführend von das "Beste für den Verein"
    angetrieben ist, sondern von Eigeninteressen. Das ist mit Sicherheit auch normal, auch nichts verwerfliches. Aber für mich sind es trotzdem Dinge die im Widerspruch zum eigentlichen Anliegen sind. Warum sollen die Befugnisse des Aufsichtsrates so gestärkt werden? Was sind auch Beweggründe für die "einzigartige Satzung"?

    Weil es seit Jahren ein Bestreben der aktiven Fanszene ist im Aufsichtsrat/im Verein Einfluss zu haben. Nicht nur zum Wohle des Clubs, sondern auch um eigene Vorstellungen verwirklichen zu können. Auch jetzt war schon wieder zu hören, dass am Ende mehrere Fanvertreter aus dem entsprechenden Kreis sich in das Gremium wählen lassen wollen und das ist keine gute Entwicklung. Ein Fanvertreter unter sieben Mitgliedern - Absolut Sinnhaft und Unterstützungswert. Mehr Vertreter oder gar eine Mehrheit - Absolut nicht sinnhaft. Wie sehr sieht man auch an der aktuellen Besetzung von Vereinsgremien, wo Leute in Verantwortung sind die es nie sein dürften. Werden die Befugnisse ausgeweitet wird es noch gravierender. Das ist ähnlich schwierig wie der andere Weg mit Seilschaften des bisherigen Vorstandes in den Aufsichtsrat. Zu viel Einfluss durch die Ultragruppierungen tut den Vereinen nicht gut, dafür ist es bei allen positiven Effekten eine zu extreme Gruppierung in gewissen Aspekten. Das sieht man auch dann in dem vorgestellten Leitbild. Hier hat man sowohl sinnhafte als auch weniger sinnhafte Ansichten der aktiven Fanszene drin und es darf niemals ein Ansinnen sind die gleichen Fehler in einem anderen Gewand zu wiederholen.

    - Nachteile sehe ich insbesondere im Vereinsrecht. Ob es gefällt oder nicht, mit Umsätzen über der Marke von 20 Millionen liegt man auf dem Niveau von mittelständischen Unternehmen und der Profi- bzw. auch der obere NLZ-Bereich sind auf dem Stand zu sehen und nicht mehr als gemeinnützige Vereine. Dafür sind deren Strukturen nicht ausgelegt und zu unflexibel. Bleibt man im EV gibt es auch in Zukunft keine klare organisatorische Trennung zwischen ideel als Verein und dem professionellen Profibereich, man hat auch in Zukunft immer das Problem nicht losgelöst von Gemeinnützigkeit arbeiten zu können und durch diese Dinge blockiert zu werden in Innovationen und Veränderungen. Mittel- und langfristige Visionen (wie Trainingsgelände, wie Immobilien für Geschäftsstelle, wie ganz fern gedacht auch Themen rund um das Stadion) sind einfacher zu bewerkstelligen wenn die verantwortlichen Geschäftsführer nicht Gefahr laufen nach drei Jahren abbestellt zu werden weil eine Mitgliederversammlung aus "Lust und Laune" heraus den Aufsichtsrats umbesetzt.

    - Auch Finanziell hat man Probleme, auch ohne auf den Verkauf von Anteilen zu blicken. Dies sollte auch bei einer Ausgliederung nicht im Vordergrund stehen. Denn im Vereinsrecht ist es ungleich schwieriger eine Rücklage und damit Kapital zu bilden. Stattdessen müssen viele Gelder zeitnah für satzungsgemäße Zwecke aufgewendet werden. Was man zurücklegen kann muss aufwändig dokumentiert und gegenüber dem Finanzamt begründet werden. Die Zeit fehlt bei der Bearbeitung wichtigerer Themen oder muss durch zusätzliches Personal/zusätzliche Kosten umgesetzt werden. Im Fußball mit seiner Schwankungen kann aber nicht davon ausgehen stets Gewinne verzeichnen zu können und ein gutes Polster an Eigenkapital wäre sinnvoll. Man kann immer mal bedeutend weniger Zuschauer-, Sponsoren- oder Transfereinnahmen haben als angesetzt oder muss einen Abstieg verkraften und für diese Fälle sollte man perspektivisch vorgesorgt haben. Eine solche Vorsorge durch die Kraft des Vereins und die rechtlichen Möglichkeiten wäre viel beruhigender als darauf zu hoffen ein Präsident/Hauptsponsor gleicht solche Lücken schon aus. Sich da Steine in den Weg zu legen ohne Not wirkt nicht zielführend.

    - Gleichsam ist es schwer für mich zu greifen, warum ein hauptamtlicher Vorstand Finanzen/dessen Team seine Zeit für den wirtschaftlichen Bereichen außerhalb des Profifußballs opfern sollte. Damit wird man weder dem Jugend- und Breitensport im Verein wie die tieferen Jugendteams oder der Damenabteilung gerecht noch dem Profibereich. Ähnlich wie es jetzt ja auch schon ist. Ist es getrennt, so können weiter Ehrenamtliche/mit Aufwandsentschädigung die ideellen Bereiche (dann deutlich kleiner natürlich) im Sinne eines Vereins führen und der Geschäftsbereich kann sich zu 100% auf die professionelle Arbeit konzentrieren.

    - Mit Sport (wieso sollte ein Vorstand Sport seine Arbeitszeit - wenn auch zu geringen Teilen - in die Frauenabteilung oder in die D-Jugend investieren wenn sein Aufgabengebiet doch so viele wichtige Felder für die Konkurrenzfähigkeit beinhaltet) und Strategie, Marketing, Vertrieb (wieso sollte sich die Abteilung die sich für Sponsoring/Merchandising etc. verantwortet mit der Verwaltung einer fünfstelligen Anzahl an Mitgliedern belasten?) gibt es ähnliche Punkte. Diese Themen können auch in Zukunft ehrenamtlich von den dafür gewählten Personen auf der Mitgliederversammlung (Abteilungsleiter, Präsidium) umgesetzt werden.

  • Der Vorschlag durch die aktuelle Vereinsführung wurde deutlich weniger souverän vorgestellt, wie gewohnt auch mit inhaltlichen Fehlern und bewusster oder unbewusster Fehlinformation über die Pläne der anderen Seite. Dies ist sehr schade, denn an sich wäre eine Ausgliederung in eine GmbH nach dem Vorbild anderer Vereine eine sinnhafte Vorgehensweise. Hier kann man auf eine Basis aufgreifen, kann sich an positiven Beispielen laben und Fehlern negativer Beispiele von Beginn an entgegenwirken. Man hätte eine klare Trennung der Konstrukte, hätte die Vorteile eines Unternehmens und könnte die vielen positiven Aspekte des Konzepts der Initiative in eine zukunftsfähigen Form gießen. Denn auch hier ist ja klar. Einfach nur Ausgliedern und danach mehr oder weniger ohne Veränderung die bisherigen Probleme in der Struktur des Vereins fortzuführen ist sinnlos. Viel mehr kann man vielleicht auch gar nicht sagen, einfach weil die Ausgestaltung der Pläne viel weniger bekannt sind und die vermeintlichen "Vorteile" oben schon aufgeführt sind.

    Damit kommt man nun in (m)ein Dilemma. Auf der einen Seite hat man ein detailliertes Konzept, ein Aufbau dem man in ganz vielen Aspekten zustimmen kann. Aber auch ein Konzept das aufgrund der eigenen Sichtweise zwanghaft in ein viel zu enges Korsett gebastelt wird und nicht so zukunftsfähig ist wie es sein kann oder sollte. Das bleibt für mich unfassbar schwierig, weil es einerseits Chance und andererseits direkt auch wieder Blockade ist. Aus diesem Grund habe ich die Initiative bis dato auch nicht unterschrieben. Auf der anderen Seite hat man einen in der Basis sinnvollen Mantel, wo mehr Vorteile in der Theorie genutzt werden können. Aber man kennt die Inhalte kaum und es kommt von jener Richtung die entweder seit vielen Jahren die fehlenden Strukturen haben entstehen lassen, sie nicht angegangen sind oder von jenen die nichts in einer verantwortlichen Position beim FCS zu suchen haben und für eigene Zwecke ausnutzen. Man darf also legitime Zweifel erheben inwiefern man da wirklich den erhofften Aufbruch der Strukturen erreichen würde.

    Ein großes Problem darf man auch in der Umsetzung sehen. Es bräuchte sowohl für eine Ausgliederung als auch für die umfassende Veränderung der Satzung gemäß der Initiative eine große Stimmenmehrwert auf der Mitgliederversammlung. Mit konkurrierenden Plänen wird es für jede Seite schwerer die nötige Anzahl zu erreichen. Im besten Fälle dürfte man auf einen Kompromiss beider Seiten und ein finales Konzept hoffen. Hier hätte niemand 100 Prozent seiner Ansicht drin, aber für alle wäre es ausreichend um sich dahinter zu positionieren. Ein solches Unternehmen hätte sehr gute Chancen auf eine Umsetzung, wäre für mich quasi gesetzt in der Verwirklichung. Es dürfte jedoch ein Wunsch bleiben. Auch wenn die Aktive Fanszene geschrieben hat, dass man sich andere Dinge anhören muss. Eine Ausgliederung wird für sie so oder so nicht ernsthaft in Frage kommen, wäre es doch ein so klarer Bruch der eigenen Sichtweise. Umgekehrt könnte die aktuelle Vereinsführung natürlich große Schritte in die andere Richtung gehen, aber sollte man das erwarten? Weder hat man sich in den letzten Jahren mit einer solchen Handlungsweise ausgezeichnet noch sehe ich große Chancen darauf, dass man bewusst die negativen Punkte im EV in Kauf nimmt und damit den Schritt in der Struktur von vorne weg verwässert (zumindest nicht wenn es das eigene Konstrukt für sich selbst bedingt). Ob und wie man aus dem Dilemma kommt muss die Zeit zeigen.

  • Die Sache ist recht einfach: keine Änderung heißt nichts anderes als weiteren Stillstand wie seit 20 Jahren. Geil, dass es wirklich Leute gibt, die den beiden Muppets abkaufen, dass sich plötzlich jetzt alles ändern wird 😂

    Persönliche Highlights Top 3

    DFB Pokal Bayern (2:1 2023)

    "Karneval in Gladbach" (2:5 1992)

    DFB Pokal Stuttgart (5:2 1985)

  • goalgetter13

    Danke für Dein ausführliches Essay uns Deine Sichtweise mit Pro und Contra darzulegen und ja in der Tat es ist ein Dilemma, wir sind ja alle Fans dieses verrückten Vereins und für manche ein tägliches Lebenselexir

    Die meisten kennen ja nur den HO-geführten FCS = der Patron, der mit seiner Entourage ALLES durchregiert und somit den e.V. ad absurdum gemacht hat und nach fast 30 Jahren Allein-Herrschaft endlich abgelöst werden muss ( ich klammere mal den Sponsor aus )

    die Initiative will das auch, allerdings besteht natürlich die Gefahr in ein anderes Übel zu kommen, denn beide Lager wollen Ihre Interessen durchsetzen

    und ja Deiner Argumentation kann ich nur zustimmen: der Verein hat nur eine Überlebenschance wenn man die Öffnungsmöglichkeit zu einer Ausgliederung zu einer "professionell geführten Gesellschaft" zieht, denn die Vorteile überwiegen deutlich für einen Tradionsverein wie es der FCS nunmal auch ist

    und ich schliesse mich Deinen Schluss-Satz an: die Zeit wird es zeigen

    Du kannst viele Frauen haben - ABER nur einen Verein

  • Auch meinerseits vielen Dank für die differenzierte Ausarbeitung deiner Gedanken, die ich durchaus teile.

    Die Virage hat sich hier sehr tiefgreifend konzeptionelle Gedanken gemacht, auch von mir Chapeau. Man merkt, dass dies ein emotionales Thema ist, bei dem es nicht nur um den von allen angestrebten Erfolg geht, sondern auch um Prinzipien und Identität.

    Ich stelle mal die steile These auf, dass wenn wir uns knapp gegen Braunschweig durchgesetzt hätten und die ersten Spiele ansehnlich in Liga 2 gestartet wären, wäre es vielen Fans recht egal, was aktuell um die Vereins/Gesellschaftsform diskutiert wird. Solange Stimmung und Spiel passen, ist das für nicht wenige 'genug'. Ein komplexes Thema trifft aktuell auf den Frust in dieser Liga zu versauern und persönliche Aversionen. Dazu nehmen es die Medien mit Kusshand, Öl ins Feuer zu gießen und das Narrativ des Chaosvereins zu bedienen.

    Wir alle hier haben mehr als ein Gefühl, dass unser Verein professionalisiert werden muss. Ob dies aus der aktuellen Situation heraus geschehen kann oder sogar muss, mag ich nicht zu bewerten. Ich fände es jedoch cool, wenn hier das Lagerdenken keinen Keil zwischen die Fans rammt. Das Leben ist nicht immer entweder oder.

    „Tradition macht nur dann Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.“ Franz Kremer

  • Das Leben ist nicht immer entweder oder.

    Stand heute werden wir zwischen genau zwei Vorschlägen entscheiden müssen, also exakt entweder oder. Und wer nicht abstimmt hat sich auch durch Enthaltung für das" entweder" entschieden. Daran ändern auch seitenlange Ausführungen nichts.

    Persönliche Highlights Top 3

    DFB Pokal Bayern (2:1 2023)

    "Karneval in Gladbach" (2:5 1992)

    DFB Pokal Stuttgart (5:2 1985)

  • Das ganze von der Virage klingt auf den ersten Blick zwar gut, aktuell bin ich aber eher für eine Ausgliederung. Ich kann mir nicht vorstellen als E.V. auf Dauer mithalten zu können. Natürlich birgt die Ausgliederung aktuell auch einige Negative Aspekte - aber auch das Papier der Virage kann ordentlich nach hinten losgehen. Ich war bei der Letzen Abstimmung über eine Ausgliederung dabei und war damals froh das sie nicht durchgegangen ist. Aber heute muss man, bei aller Tradition, auch bedenken das wir anderweitig kaum Konkurrenzfähig sind. Und eine Vereinsführung die evtl. aus "Fans" besteht und aus Emotion heraus handeln möchte ich nicht erleben - das wäre allerdings bei dem Vorschlag der Virage durchaus möglich. Ja wir brauchen Professionellere Strukturen und ja, wir brauchen Junge, hungrige Leute in der Vereinsführung. Aber ich denke nicht das es mit dem E.V und dem Papier der Virage auf Dauer gut gehen kann.


    Mein Gefühl sagt mir einfach etwas anderes.

  • Das ganze von der Virage klingt auf den ersten Blick zwar gut, aktuell bin ich aber eher für eine Ausgliederung. Ich kann mir nicht vorstellen als E.V. auf Dauer mithalten zu können. Natürlich birgt die Ausgliederung aktuell auch einige Negative Aspekte - aber auch das Papier der Virage kann ordentlich nach hinten losgehen. Ich war bei der Letzen Abstimmung über eine Ausgliederung dabei und war damals froh das sie nicht durchgegangen ist. Aber heute muss man, bei aller Tradition, auch bedenken das wir anderweitig kaum Konkurrenzfähig sind. Und eine Vereinsführung die evtl. aus "Fans" besteht und aus Emotion heraus handeln möchte ich nicht erleben - das wäre allerdings bei dem Vorschlag der Virage durchaus möglich. Ja wir brauchen Professionellere Strukturen und ja, wir brauchen Junge, hungrige Leute in der Vereinsführung. Aber ich denke nicht das es mit dem E.V und dem Papier der Virage auf Dauer gut gehen kann.


    Mein Gefühl sagt mir einfach etwas anderes.

    wie kommst du denn bitte darauf dass eine vereinsführung aus fans bestehen könnte????
    Beim vorschlag von zukunft blau schwarz geht es um die öffentliche ausschreibung von vorständen auf die sich jeder bewerben kann und der AR wählt die besten aus. In den AR muss die Mitgliederversammlung dann statt Fans (Beispiel Meiko Palm) dann Personen mit breit gefächerten Kompetenzen (Sport, Wirtschaft) wählen. Das ist genau das gegenteil von dem was du sagst. Eine Ausgliederung unter HO/ Weller ist das letzte was man haben will, da werden genau so viele großsponsoren dabei sein, wie jetzt auch: kein einziges seriöses unternehmen. die kommen nur dann, wenn profis am werk sind, das ist bei zukunft blau schwarz eher gegeben

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