Kandidatenliste - Mitgliederversammlung 2025

  • Die Rechnung stimmt und würde die Satzung da vor ein Problem stellen. In der Praxis würde man aber dann sagen, dass es eine Stichwahl der Bewerber 1,2,7,8 geben mit drei Stimmen für die 1.000 Mitglieder. Wenn die Verteilung erneut so ausfällt wie in deinem Beispiel, wären danach zwei Plätze besetzt und es gäbe einen dritten, finalen Wahlgang.

  • Und ZBS kann man da übrigens keinerlei vorwürfe machen, das war quasi vom ersten Interview weit vor der Wahl an immer ziemlich klar so kommuniziert. Das sich manch einer da nun betrogen fühlt zeigt das man sich null damit beschäftigt hat nun aber lospoltert


    Das ist das größte Problem aus der Sicht. Für einen Teil der Anhängerschaft ging es vielleicht/mit Sicherheit um einen radikale Abkapselung von Ostermann, aber dieser Teil umfasst nicht die Initiatoren von ZBS und damit die Auslöser. Wenn man sich die ganze Wahlkampagne zur Satzungsänderung ansieht war es dort schon alles, nur kein gewollter Angriff auf Ostermann/Victors. Das sind durchaus intelligente Menschen die sich auch Gedenken gemacht haben und die zwei Dinge erkannt haben
    - Hartmut Ostermann ist nicht der Teufel in Person und hat seine Aktien in diesem Verein. Das Verhalten nach der Satzungsänderung spricht ja auch dafür. Auch wenn die Kampagne nicht gegen ihn gerichtet war, so kann man das Ergebnis natürlich auch als vernichtendes Urteil gegen seine Zeit als Präsident und ihn als Person verstehen. Ganz viele Menschen aus seinem Umfeld, aus seinem Unternehmen, aus seiner Familie haben es genau so verstanden und wollten einen Rückzug ASAP. Er hat es nicht getan. Wenn man sich jetzt an das letzte Heimspiel 2025 erinnert haben das übrigens neben ZBS und größeren Teilen der Ultras auch Teile des Stadions verstanden. Denn es gab gerade im Vergleich zu Weller ja doch einen großen Applaus für ihn. Das ändert übrigens nichts an den Problemen seiner Amtszeit oder an den Fehlern und Missverständnissen und deswegen wird auch niemand zum besten Freund von Ostermann. Aber es ändert in gewissen Punkten einfach die Sichtweise.
    - Wir haben einen Prozess angestoßen und wir haben nun auch eine gewaltige Verantwortung gegenüber der Mitgliedschaft. Sowohl den 92 Prozent die für die Kampagne gestimmt haben, als auch die acht Prozent mit Ablehnung und all den Mitgliedern, Fans und Freunden des FCS darüber hinaus. Verantwortungsvolles Handeln bedeutet den Verein auch tatsächlich auf eine neue, bessere Basis stellen zu müssen. Dafür haben sie viel getan, haben die drei aus finanzieller Sicht großen Bewerber für die Aufsichtsratwahl jetzt und damit den Verein gewonnen. Das war gewiss keine einfache Geschichte, aber man hat nun die Chance diese Leute auch in finanzieller Sicht auf Zeit an den Verein zu binden. Das haben keine Vereinsmitarbeiter getan, niemand aus dem aktuellen Präsidium oder Aufsichtsrat sondern die Initiatoren. Wie Sie auch so lange an Dieter Ferner gebaggert haben bis er sich zumindest zu einer Beratertätigkeit entschieden hat. Für ne Faninitiative ist dies stark. Gleichzeitig hat man natürlich auch Grenzen (kein Bewerber aus dem Sport etc.) erfahren wie sie jeder erfahren hätte. Es gibt halt eine Traumvorstellung und eine Realität. Die Traumvorstellung wäre ein Ad hoc komplett umgekrempelter Club wo alles perfekt läuft und jeder nur für den Verein im Dienste steht, ohne Victors, ohne Ausgliederung und mit drei oder vier riesigen Sponsoren die dir nen Etat von 30 oder 35 Millionen in Liga 3 hinstellen. Die Realität ist natürlich anders, einen Wegfall von Victors wird man nicht direkt auffangen können. Das ist bei der Summe und den Machtverhältnissen/Strukturverhältnissen beim FCS einfach nicht möglich. Man zeigt aber keine Verantwortung gegen 14.000 Mitgliedern und all den tausenden Mehr die was mit dem Verein anfangen können wenn man einfach alles zerschlägt und die eigene Perspektive zerstört.

  • In unserer Satzung steht, dass jemand im ersten Wahlgang gewählt ist, der die absolute Mehrheit der STIMMEN erhält. Wenn man das wörtlich nimmt, dann müsste ein Kandidat bei 1000 wählenden Mitgliedern und damit 7000 Stimmen ja 3501 Stimmen auf sich vereinigen, was aber gar nicht möglich ist, wenn man seine 7 Stimmen nicht kumulieren kann auf einen Kandidaten.

    Irgendwie verstehe ich das Ganze auch noch nicht so richtig. Aber wie gesagt, vielleicht habe ich ja auch einen Denkfehler. Oder zu wenig Ahnung. Oder bin zu blöd :D

  • In unserer Satzung steht, dass jemand im ersten Wahlgang gewählt ist, der die absolute Mehrheit der STIMMEN erhält. Wenn man das wörtlich nimmt, dann müsste ein Kandidat bei 1000 wählenden Mitgliedern und damit 7000 Stimmen ja 3501 Stimmen auf sich vereinigen, was aber gar nicht möglich ist, wenn man seine 7 Stimmen nicht kumulieren kann auf einen Kandidaten.

    Irgendwie verstehe ich das Ganze auch noch nicht so richtig. Aber wie gesagt, vielleicht habe ich ja auch einen Denkfehler. Oder zu wenig Ahnung. Oder bin zu blöd :D

    Nein, bei 1.000 wahlberechtigten Mitgliedern liegt die absolute Mehrheit bei 501 Stimmen. Wir werden in der Praxis aber eher nicht diese Probleme der theoretischen Rechnung haben, da es ja auch die Möglichkeit gibt, nur 5 Kreuze zu machen, weil man vielleicht nicht mehr Kandidaten als wählbar sieht. Oder oder oder.


  • - Hartmut Ostermann ist nicht der Teufel in Person und hat seine Aktien in diesem Verein.

    Man muss sich zu dem Thema nur mal die Entwicklungen der letzten Jahre anschauen.

    Auf der einen Seite ein Schatzmeister Dieter Weller der mit undurchsichtigen und sich widersprechenden Aussagen zur Schuldenfreiheit des Vereins geäußert hat. Und auf der anderen Seite "Ostermanns Aktien in diesem Verein" in Form von einerseits den Marketingrechten, von denen wohl bis auf Victors und der Schatzmeister selbst keiner weiß wie diese aussehen. Dazu kommt, dass die Mitglieder inzwischen Fragen stellen, so ist letztes Jahr auch das Thema Besserungsscheine in die Öffentlichkeit gelangt, bei dem noch ein siebenstelliger Betrag in den Büchern steht. Bei diesem nebulösen Treiben ist es verständlich, dass die Unternehmer die durchaus in der Lage wären das reguläre Sponsoring von Victors aufzufangen erstmal für sich selbst die Teufel-Frage fundiert von innen heraus beantworten wollen.

  • Nein, bei 1.000 wahlberechtigten Mitgliedern liegt die absolute Mehrheit bei 501 Stimmen. Wir werden in der Praxis aber eher nicht diese Probleme der theoretischen Rechnung haben, da es ja auch die Möglichkeit gibt, nur 5 Kreuze zu machen, weil man vielleicht nicht mehr Kandidaten als wählbar sieht. Oder oder oder.

    ChatGpt ist an dieser Stelle allerdings meiner Meinung. Er meint, rechtlich (nach Wortlaut der Satzung) sind in unserem Beispiel 3501 Stimmen erforderlich. Und er kommt zu dem Fazit, dass die Regelung in der Satzung im Bezug auf die AR Wahlen widersprüchlich und so nicht zu erfüllen ist.

    Vielleicht ist deine Tatsachenbehauptung, dass 501 Stimmen die erforderliche absolute Mehrheit sind, ja doch nur eine Meinung?

    • Offizieller Beitrag

    ChatGpt ist an dieser Stelle allerdings meiner Meinung. Er meint, rechtlich (nach Wortlaut der Satzung) sind in unserem Beispiel 3501 Stimmen erforderlich. Und er kommt zu dem Fazit, dass die Regelung in der Satzung im Bezug auf die AR Wahlen widersprüchlich und so nicht zu erfüllen ist.

    Vielleicht ist deine Tatsachenbehauptung, dass 501 Stimmen die erforderliche absolute Mehrheit sind, ja doch nur eine Meinung?

    hast du Chatgpt auch die neue Satzung gegeben oder hast du nur gefragt ?

    Aber normal ist es so, das aus der Anzahl der Anwesenden Mitglieder die Zahl ermittelt wird. Dann sind es bei 1000 Anwesenden in der Tat 501 für die absolute Mehrheit.

  • Die Rechnung stimmt und würde die Satzung da vor ein Problem stellen. In der Praxis würde man aber dann sagen, dass es eine Stichwahl der Bewerber 1,2,7,8 geben mit drei Stimmen für die 1.000 Mitglieder. Wenn die Verteilung erneut so ausfällt wie in deinem Beispiel, wären danach zwei Plätze besetzt und es gäbe einen dritten, finalen Wahlgang.


    Es ging auch gar nicht um die Praxis in der ursprünglichen Frage. Einmal ist es eh unrealistisch und zum anderen wird es logisch betrachtet natürlich nach Stimmenanzahl gehen. Es ist nur etwas was in der Satzung komplett nicht erwähnt wurde, zwischen dem vermeintlich gesunden Menschenverstand und rechtlichen Ansichten liegen ja doch mal Unterschiede.

  • Das ist ein Fakt, wie bei jeder vorherigen Wahl auch. ;)

    Ich bin mir sicher, dass das juristisch nicht so eindeutig ist wie es jetzt dargestellt wird. Ich gehe auch davon aus, dass das juristisch noch nie überprüft wurde. Und ich werde es mit Sicherheit auch nicht überprüfen lassen. Aber ich bin juristisch nicht ganz unbedarft und hab gerade mal in einer juristischen Datenbank recherchiert und zitiere mal, welche Formulierung hier als schlecht, weil widersprüchlich aufgeführt wird: "Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält." Und jetzt schaut mal in unsere neue Satzung.

    Vorgeschlagen (weil eindeutig) wird hier übrigens die Formulierung: "Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der an der Wahl teilnehmenden Mitglieder auf sich vereint."

  • Das Problem an der Person Ostermann ist,dass er es einfach kaum bis selten geschafft hat sich im sportlichen Bereich fähige Leute ins Boot zu holen.Ich erinnere mich gerne noch an einen gewissen Bernd Coen.Der hatte gewiss seine Qualifikationen im Bereich Schwimmen,aber von Fussball hatte er null Ahnung,man stellte ihn aber als Sportdirektor ein.Dann baut er immer noch auf die Meinung eines Milan Sasic,der hat mit Sicherheit Ahnung vom Fussball,hat hier aber in Saarbrücken nur verbrannte Erde hinterlassen.Jetzt will er anscheinend unbedingt ein Rüdiger Ziehl.Wie Ich schon geschrieben habe,so schlecht wie er hier oft gemacht wird,ist er mit Sicherheit nicht.Aber meiner Meinung nach ist das Thema Ziehl beim FCS beendet und daher verstehe ich es einfach nicht,warum man dann als Hartmut Ostermann nicht einen Fachmann von Außerhalb für diese Position favorisiert.

  • Wenn die KI auf 3501 Stimmen für eine absolute Mehrheit kommt, geht sie aber von einem Wahlmodell aus, bei dem man kumulierte Stimmen verteilen kann. Und das wurde noch bei keiner Wahl beim FC angewendet.

    Sie kommt zu dem Ergebnus, dass bei dieser Formulierung THEORETISCH 3501 Stimmen nötig wären, das aber PRAKTISCH nicht möglich ist. DAHER widersprüchlich und so nicht zu erfüllen ist.

    Lies einfach nochmal, was ich zur Aussage von ChatGpt oben geschrieben hatte.


  • Solange HO die Marketingrechte hält macht es für andere Sponsoren nur wenig Sinn beim FC einzusteigen. Man hatte nach den Pokalerfolgen 2x die Chance und das Geld diese zurückzukaufen. Deshalb sagen alle: Ohne HO geht es nicht!
    Das Interesse daran war aber sehr gering.

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