Also erst mal vorab, wie bei den meisten hier beziehen sich meine Juristischer Kenntnisse auf 3 Folgen Richterin Barbara Salesch, daher sind das nachfolgende nur Vermutungen. Aber wenn ich das alles richtig Verstehe, dann gibt es jetzt 4 mögliche Szenarien wie es weiter geht.
1. Man legt gegen die Entscheidung Berufung ein und lässt es von einer anderen Instanz nochmals prüfen. Keine Ahnung wie hoch da die Erfolgsaussichten wären, aber es würde sich sicher über Monate hinziehen.
2. Man ändert den Pasus in der Satzung mit Zustimmung der aktuellen Führung so ab, dass alles korrekt ist. Wäre die schnellste Variante, kann ich mir aber nicht vorstellen, dass das so erlaubt ist.
3. Man müsste für eine Änderung an dem Pasus eine weitere AOMV einberufen und dort wieder komplett Abstimmen und 75% erreichen. Also wieder Unterschriften für eine AOMV sammeln, dort wieder die Leute hinter sich bringen usw. Würde sich auch über Monate hinziehen und halte ich für Unwahrscheinlich. Auch wäre der Ausgang ungewiss, da man sich bei einigen sicher Kredit verspielt hat und es fraglich ist, ob diese nochmals für Ja stimmen.
4. Die für mich wahrscheinlichste Variante. Die neue Satzung bleibt abgelehnt, im Januar wird mit der alten neu Gewählt und alles bleibt die nächsten 3 Jahre wie es ist. ZBS arbeitet weiter an der neuen Satzung und versucht es in 3 Jahren vor den nächsten Wahlen wieder. So wie man es wohl auch getan hätte, wäre der Vorschlag auf der letzten AOMV abgelehnt worden. Evtl wurde ja bei Familie Ziehl die Papiertonne noch nicht geleert, dann darf er evtl auch weiter an der Ausgliederung basteln, ansonsten muss er halt von vorne anfangen


