Das Ego dem Wappen unterordnen!
Das sollte jetzt wirklich für ALLE blau-schwarzen gelten!
Das Ego dem Wappen unterordnen!
Das sollte jetzt wirklich für ALLE blau-schwarzen gelten!
Thiele hat Ulm von der Regio in die 2. Liga geführt, was schonmal super ist. Auf der anderen Seite gibt es einige Clubs, die dieses Kunststück auch schon vollbracht haben. Trotzdem erstmal eine starke Sache. Sein Abgang bei Ulm war einigermaßen eklig. Und wenn man die Meinung von den Ulmer Fans durchliest schwanken die sehr stark, vom Mastermind bis zum Wahnsinnigen, aber das liegt manchmal auch nah beieinander.
Giannikis hat in Griechenland gut performt. In Deutschland war er immer nur recht kurz beschäftigt, hat aber immerhin 1860 vor dem Abstieg bewahrt. Die Löwen-Fans machen sich etwas lustig, dass wir ihn verpflichtet haben, das muss aber nichts heißen. Er könnte schon der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt sein, auch wenn ich ehrlicherweise lieber Luginger behalten hätte. Auch, weil ich den Zeitpunkt des Trainerwechsels aus verschiedenen Gründen nicht gut findet.
Hager hat für mich auf der PK einen guten Eindruck hinterlassen, wirkte fast schon präsidial. Auf jeden Fall eine der stärkeren PKs die nicht nur von "ähm" und "ehm" geprägt waren.
Viel Erfolg an die beiden neuen! Wir brauchen neue Gesichter und die gibt es nun. Am Ende zählt erstmal nur der Klassenerhalt, daran wird sich vorallem Giannikis messen lassen müssen.
Was haben wir gelästert, als RWE den UWE verpflichtet hat... Auch wenn es dort immer mal wieder Kritik gibt, scheint es zu doch einigermaßen zu passen.
Ist auch nicht ungewöhnlich, dass Trainer bei einer neuen Station auf einmal durchstarten. Genauso wie das bei Spielern auch manchmal der Fall ist.
Ich hoffe einfach, dass wir dieses Mal Glück haben, wie es damals auch bei Kwasniok war, der ja nicht unbedingt als Erfolgstrainer hierher gekommen ist.
Und mal ganz ehrlich, mir fällt kein Trainer ein, der noch nie gescheitert ist (und für uns realisierbar ist). Sonst wären die kaum auf dem Markt. Es sei denn man würde einen Neuling verpflichten. Da wäre ich in der aktuellen Situation auf den Aufschrei einiger gespannt gewesen...
Es ist auch jetzt alles erst einmal egal , die Würfel sind gefallen für diese Saison , wir haben neuen Strukturen gewählt und haben sie bekommen , diese Transformation ging schneller über die Bühne als alle dachten und am Ende sogar auch reibungsloser als befürchtet.
Es sind weitere Schritte nötig aber diese PK hat schon gezeigt dass der Weg der richtige ist .
Wir haben jetzt nur 1 Ziel , Klasse halten ! Die Mission ist heute gestartet .
Man hat nach Koschinat intern in meinen Augen auch den Fehler gemacht, dass man sein "scheitern", wobei ich das nicht mal so nennen würde, nicht ausreichend eingeordnet hat. Das Problem sowohl bei Koschinat als auch dann später bei Ziehl war nicht die grundsätzliche Person oder Qualifikation dieser, sondern, dass das drumherum nicht wirklich gepasst hat und zu viele Entscheidungen von einer Person getroffen wurden bzw. diese nicht ausreichend unterstützt wurde.
Unter Koschinat wurde auch schon immer der Aufstieg als Ziel ausgerufen, aber das sollte man keinesfalls vorher mit der Regionalliga vergleichen. Wir waren zu diesem Zeitpunkt stets einer von vielen Vereinen (6-8), die man finanziell und strukturell als Aufstiegskandidaten sehen konnte, aber nie direkt einer der größten, so dass ein Aufstieg quasi Pflicht war. Er hat aus dem Kader und den Verpflichtungen in meinen Augen einiges herausgeholt und sie ergebnistechnisch nahezu ans Maximum entwickelt. Sein Sargnagel war, dass er sich nicht getraut hat, den Kader umzubauen und möglicherweise unbequeme Entscheidungen zu treffen. Hinzu kam, dass "seine" Transfers, insbesondere Scheu sehr schwach waren und wenig geholfen haben. Mit einem starken Sportvorstand, der eine genaue Linie verfolgt, hätte es sicherlich mehr Fluktuation gegeben, die dann möglicherweise auch mehr Qualität in den Kader gebracht hätte.
Ziehl hat das dann irgendwo fortgesetzt. Er hat wenig am Kader verändert, aber schon eher unbequemere Entscheidungen getroffen. Auch hier war mir der Input auf ihn aber letztendlich zu schwach und das hat auch letztendlich zu seinem Aus geführt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass jeder einzelne Transfer, den er getätigt hat, die notwendige Qualität hatte und auf dem Papier plausibel war. Das Problem war eher die Detailarbeit und dass man die Schwachstellen über letztendlich Jahre nicht abgestellt bekam. Das betraf vor allem die Stürmerposition, aber auch die Außenverteidiger in Bezug auf Flanken und stellenweise passstarke Mittelfeldspieler (vor allem in Bezug auf das letzte Drittel). Hinzu kam hier außerdem, dass man wenig über den Tellerand hinaus verpflichtet hat (eigentlich immer aus der eigenen Liga) und wenn, dann eher aufgrund von Hörensagen und weniger aufgrund unseres Scoutings (z. B. Schumacher nach Menzel, weil dieser von ihm empfohlen wurde).
Da erhoffe ich mir in Zukunft einfach einen Schritt nach vorne. Das nun endlich die lange überfällige Scoutingabteilung aufgebaut wird und dann aufgrund klarer Erwartungen für das eigene Spiel verpflichtet wird und nicht aufgrund von klangvollen Namen oder gut lesenden Vitas. Wenn ich mir bei Thiele seine Verpflichtungen während seiner Zeit in Ulm ansehe, dann liest sich das auf dem Papier gut und scheint genau das zu sein, was viele hier erwarten. Viele Verpflichtungen von U23-Abteilungen oder aber von Vereinen aus der gleichen Ligenhöhe oder vergleichbaren Ligen. Oft wurden auch Spieler verpflichtet, die erst ein Jahr oder zwei zuvor aus NLZs übergegangen sind und überzeugen konnten. Er hat seit 2021 bei Ulm lediglich drei Spieler über 30 Jahren verpflichtet, wobei einer davon eine Leihe letztes Jahr (Leipertz) war und ein anderer eine Nachverpflichtung in diesem Jahr (Seegert). Das spricht in meinen Augen schon eine deutliche Sprache.
Positiver Aspekt bei dieser ersten großen Handlung des neuen Aufsichtsrates für mich die Verschwiegenheit im Club. Wenn man sich mit dem Vorstand Sport tatsächlich schon den ein oder anderen Tag weitgehend einig war ist dies nicht nach außen gedrungen. Zumindest für den Verein und das Saarland gilt dies auch für den Trainer. Keiner der Journalisten im Saarland wusste es, andernfalls wäre dies auch am Dienstag schon von ihnen aufgenommen worden. Stattdessen hat die SZ im Drüben gefischt / einer falschen Fährte nachgefolgt und die Bild-Zeitung hat den Trainerwechsel vor Stuttgart schon zur Seite gelegt gehabt. Auch ist es nicht durch irgendwelche Leaks von Fanseite etc. im Saarland durchgebrochen.
Negativer Aspekt ist dagegen die Verschwiegenheit über die Landesgrenzen hinaus. Als Verein ist das aber klar auch schwer in den Griff zu bekommen wenn irgendwo mehrere 100 KM entfernt da irgendwelche Informationen durchsickern. Was ja im Grunde nur durch den neuen Sportvorstand oder den neuen Trainer (respektive Berater sofern es das bei den Personen gibt) möglich ist. Und sei es nur weil man alte Weggefährten mal konsultiert hat, es ihnen gegenüber bestätigt hat oder sonst auf Hilfe von anderen angewiesen ist. Auch ist das ja kein FCS-Problem, sondern mittlerweile gang und gäbe im Profifussball. Ganz oft sickern neue Trainer oder neue Spieler ja schon vor der offiziellen Verpflichtung durch.
Mit Luginger war doch klar, sportlich kann er es einfach nicht. Er wollte seine Zeit beim FCS gemütich gestalten und ein Abstieg hätte ihm gut in seine persönliche Karten gepasst. Er und auch Ziehl sind Personen für untere Ligen, mehr auch nicht. Beide wollten es sich privat im Saarland gemütlich machen, ob es der FCS ist oder ein anderer Verein, das ist egal.
Positiver Aspekt bei dieser ersten großen Handlung des neuen Aufsichtsrates für mich die Verschwiegenheit im Club. Wenn man sich mit dem Vorstand Sport tatsächlich schon den ein oder anderen Tag weitgehend einig war ist dies nicht nach außen gedrungen. Zumindest für den Verein und das Saarland gilt dies auch für den Trainer. Keiner der Journalisten im Saarland wusste es, andernfalls wäre dies auch am Dienstag schon von ihnen aufgenommen worden. Stattdessen hat die SZ im Drüben gefischt / einer falschen Fährte nachgefolgt und die Bild-Zeitung hat den Trainerwechsel vor Stuttgart schon zur Seite gelegt gehabt. Auch ist es nicht durch irgendwelche Leaks von Fanseite etc. im Saarland durchgebrochen.
Negativer Aspekt ist dagegen die Verschwiegenheit über die Landesgrenzen hinaus. Als Verein ist das aber klar auch schwer in den Griff zu bekommen wenn irgendwo mehrere 100 KM entfernt da irgendwelche Informationen durchsickern. Was ja im Grunde nur durch den neuen Sportvorstand oder den neuen Trainer (respektive Berater sofern es das bei den Personen gibt) möglich ist. Und sei es nur weil man alte Weggefährten mal konsultiert hat, es ihnen gegenüber bestätigt hat oder sonst auf Hilfe von anderen angewiesen ist. Auch ist das ja kein FCS-Problem, sondern mittlerweile gang und gäbe im Profifussball. Ganz oft sickern neue Trainer oder neue Spieler ja schon vor der offiziellen Verpflichtung durch.
Bei der Nummer 1 in dieser Sparte Romano ist ja bekannt das der quasi überall hin Kontakte hat und so gut wie alles größere schon vor den Vereinen verkündet und sein „Here we Go“ als absolut sicher gilt
Plettenberg versucht schon seit Jahren die kleinere deutsche Version davon zu werden ohne dabei zumindest in der Bundesliga auch nur annähernd die Qualität und Quote von Romano zu erreichen sondern da ist auch viel Mist dabei. Irgendeiner schrieb hier gestern in der 3. Liga liegt er aber auch quasi immer richtig. Von daher wird das hier ähnlich sein und er ist genug vernetzt in der Liga das sich so was quasi nicht mehr verheimlichen lässt.
Mir gefällt das genau wie dieser ganze andere Influencermist in allen möglichen Bereichen auch absolut gar nicht, aufhalten und einfangen wird sich das aber leider nicht mehr lassen
Thema Stadionausbau hat sich dann jetzt wohl erledigt.
Ob ein Trainerwechsel richtig war, sehen wir dann in Kürze, ob wir auf die Erfolgsspur kommen, damit meine ich natürlich nur den Klassenerhalt.
Ich kann den Trainer sowieso nicht objektiv beurteilen also lasse ich das zu diesem Zeitpunkt. Aber eins weiß ich, die Mannschaft wird damit qualitativ nicht besser. Aber vielleicht kann er positiv psychologisch einwirken, was die Torflaute angeht, wäre schon mal ein Erfolg.
Ich finde die Entlassung von Luginger falsch .
Und die Wahl seines Nachfolgers sehe ich mit Pessimismus .
Hoffentlich geht das gut 🙏
Ich finde die Entlassung von Luginger falsch .
Und die Wahl seines Nachfolgers sehe ich mit Pessimismus .
Hoffentlich geht das gut 🙏
Luginger worde freigestellt und nicht entlassen
Luginger worde freigestellt und nicht entlassen
genialer Unterschied
oder....![]()
Man hat nach Koschinat intern in meinen Augen auch den Fehler gemacht, dass man sein "scheitern", wobei ich das nicht mal so nennen würde, nicht ausreichend eingeordnet hat. Das Problem sowohl bei Koschinat als auch dann später bei Ziehl war nicht die grundsätzliche Person oder Qualifikation dieser, sondern, dass das drumherum nicht wirklich gepasst hat und zu viele Entscheidungen von einer Person getroffen wurden bzw. diese nicht ausreichend unterstützt wurde.
Unter Koschinat wurde auch schon immer der Aufstieg als Ziel ausgerufen, aber das sollte man keinesfalls vorher mit der Regionalliga vergleichen. Wir waren zu diesem Zeitpunkt stets einer von vielen Vereinen (6-8), die man finanziell und strukturell als Aufstiegskandidaten sehen konnte, aber nie direkt einer der größten, so dass ein Aufstieg quasi Pflicht war. Er hat aus dem Kader und den Verpflichtungen in meinen Augen einiges herausgeholt und sie ergebnistechnisch nahezu ans Maximum entwickelt. Sein Sargnagel war, dass er sich nicht getraut hat, den Kader umzubauen und möglicherweise unbequeme Entscheidungen zu treffen. Hinzu kam, dass "seine" Transfers, insbesondere Scheu sehr schwach waren und wenig geholfen haben. Mit einem starken Sportvorstand, der eine genaue Linie verfolgt, hätte es sicherlich mehr Fluktuation gegeben, die dann möglicherweise auch mehr Qualität in den Kader gebracht hätte.
Ziehl hat das dann irgendwo fortgesetzt. Er hat wenig am Kader verändert, aber schon eher unbequemere Entscheidungen getroffen. Auch hier war mir der Input auf ihn aber letztendlich zu schwach und das hat auch letztendlich zu seinem Aus geführt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass jeder einzelne Transfer, den er getätigt hat, die notwendige Qualität hatte und auf dem Papier plausibel war. Das Problem war eher die Detailarbeit und dass man die Schwachstellen über letztendlich Jahre nicht abgestellt bekam. Das betraf vor allem die Stürmerposition, aber auch die Außenverteidiger in Bezug auf Flanken und stellenweise passstarke Mittelfeldspieler (vor allem in Bezug auf das letzte Drittel). Hinzu kam hier außerdem, dass man wenig über den Tellerand hinaus verpflichtet hat (eigentlich immer aus der eigenen Liga) und wenn, dann eher aufgrund von Hörensagen und weniger aufgrund unseres Scoutings (z. B. Schumacher nach Menzel, weil dieser von ihm empfohlen wurde).
Da erhoffe ich mir in Zukunft einfach einen Schritt nach vorne. Das nun endlich die lange überfällige Scoutingabteilung aufgebaut wird und dann aufgrund klarer Erwartungen für das eigene Spiel verpflichtet wird und nicht aufgrund von klangvollen Namen oder gut lesenden Vitas. Wenn ich mir bei Thiele seine Verpflichtungen während seiner Zeit in Ulm ansehe, dann liest sich das auf dem Papier gut und scheint genau das zu sein, was viele hier erwarten. Viele Verpflichtungen von U23-Abteilungen oder aber von Vereinen aus der gleichen Ligenhöhe oder vergleichbaren Ligen. Oft wurden auch Spieler verpflichtet, die erst ein Jahr oder zwei zuvor aus NLZs übergegangen sind und überzeugen konnten. Er hat seit 2021 bei Ulm lediglich drei Spieler über 30 Jahren verpflichtet, wobei einer davon eine Leihe letztes Jahr (Leipertz) war und ein anderer eine Nachverpflichtung in diesem Jahr (Seegert). Das spricht in meinen Augen schon eine deutliche Sprache.
Du hast in vielem Recht , es waren oft Details die gefehlt haben , vor allem bei RZ , denn die Anzahl der Puntke die er geholt hat war nüchtern betrachtet schon sehr gut . Für mich haben wir den Aufsteig zumindest 2 Mal eher leichtfertig durch ein nicht reagieren auf bekannte Schwächen leichtfertig abgewunken . Hier liegt für mich auch die Hoffnung in den neuen Vorstand . Solche Sachen dürfen einfach nicht passieren , neben den Themen wie dem Scouting das ja völlig brach zu leigen scheint.
Man hat nach Koschinat intern in meinen Augen auch den Fehler gemacht, dass man sein "scheitern", wobei ich das nicht mal so nennen würde, nicht ausreichend eingeordnet hat. Das Problem sowohl bei Koschinat als auch dann später bei Ziehl war nicht die grundsätzliche Person oder Qualifikation dieser, sondern, dass das drumherum nicht wirklich gepasst hat und zu viele Entscheidungen von einer Person getroffen wurden bzw. diese nicht ausreichend unterstützt wurde.
Unter Koschinat wurde auch schon immer der Aufstieg als Ziel ausgerufen, aber das sollte man keinesfalls vorher mit der Regionalliga vergleichen. Wir waren zu diesem Zeitpunkt stets einer von vielen Vereinen (6-8), die man finanziell und strukturell als Aufstiegskandidaten sehen konnte, aber nie direkt einer der größten, so dass ein Aufstieg quasi Pflicht war. Er hat aus dem Kader und den Verpflichtungen in meinen Augen einiges herausgeholt und sie ergebnistechnisch nahezu ans Maximum entwickelt. Sein Sargnagel war, dass er sich nicht getraut hat, den Kader umzubauen und möglicherweise unbequeme Entscheidungen zu treffen. Hinzu kam, dass "seine" Transfers, insbesondere Scheu sehr schwach waren und wenig geholfen haben. Mit einem starken Sportvorstand, der eine genaue Linie verfolgt, hätte es sicherlich mehr Fluktuation gegeben, die dann möglicherweise auch mehr Qualität in den Kader gebracht hätte.
Ziehl hat das dann irgendwo fortgesetzt. Er hat wenig am Kader verändert, aber schon eher unbequemere Entscheidungen getroffen. Auch hier war mir der Input auf ihn aber letztendlich zu schwach und das hat auch letztendlich zu seinem Aus geführt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass jeder einzelne Transfer, den er getätigt hat, die notwendige Qualität hatte und auf dem Papier plausibel war. Das Problem war eher die Detailarbeit und dass man die Schwachstellen über letztendlich Jahre nicht abgestellt bekam. Das betraf vor allem die Stürmerposition, aber auch die Außenverteidiger in Bezug auf Flanken und stellenweise passstarke Mittelfeldspieler (vor allem in Bezug auf das letzte Drittel). Hinzu kam hier außerdem, dass man wenig über den Tellerand hinaus verpflichtet hat (eigentlich immer aus der eigenen Liga) und wenn, dann eher aufgrund von Hörensagen und weniger aufgrund unseres Scoutings (z. B. Schumacher nach Menzel, weil dieser von ihm empfohlen wurde).
Da erhoffe ich mir in Zukunft einfach einen Schritt nach vorne. Das nun endlich die lange überfällige Scoutingabteilung aufgebaut wird und dann aufgrund klarer Erwartungen für das eigene Spiel verpflichtet wird und nicht aufgrund von klangvollen Namen oder gut lesenden Vitas. Wenn ich mir bei Thiele seine Verpflichtungen während seiner Zeit in Ulm ansehe, dann liest sich das auf dem Papier gut und scheint genau das zu sein, was viele hier erwarten. Viele Verpflichtungen von U23-Abteilungen oder aber von Vereinen aus der gleichen Ligenhöhe oder vergleichbaren Ligen. Oft wurden auch Spieler verpflichtet, die erst ein Jahr oder zwei zuvor aus NLZs übergegangen sind und überzeugen konnten. Er hat seit 2021 bei Ulm lediglich drei Spieler über 30 Jahren verpflichtet, wobei einer davon eine Leihe letztes Jahr (Leipertz) war und ein anderer eine Nachverpflichtung in diesem Jahr (Seegert). Das spricht in meinen Augen schon eine deutliche Sprache.
Eine sehr gute Analyse. Es wurden einige alte Zöpfe abgeschnitten. Dazu zähle ich auch Luginger. Dazu ein neuer Trainer, der etwas anderes zeigen wird. In der Vergangenheit wurde alles was falsch lief beim Trainer geparkt. Der musste dann den Kopf dafür hinhalten, was im Hintergrund schief gelaufen ist. Inzwischen mussten aber Hintergrundstrategen auf der Trainerbank die Verantwortung übernehmen, was schief gegangen ist und die eigentliche Situation im Verein noch deutlicher gezeigt wurde.
Die Uhren stehen jetzt auf Null. Gegen Stuttgart beginnt eine neue Zeitrechnung, wir werden dieses Spiel klar gewinnen, 4:0.
Warum nicht. Kann ja nur besser werden.
Mal sehen gegen den VFB2
Also ich finde unter Luginger haben wir wieder gut gespielt, klar es fehlten die Tore aber die macht ein Trainer nicht. Was jetzt kommt ist wieder Defensive pur also so Richtung Ziehl
Wie jetzt gespielt wird defensiv, offensiv, hurra Fußball, das ist momentan total nebensächlich. Wchtig ist jetzt, dass die nötigen Punkte gesammelt werden, nur darum geht es, um sonst nichts!
Sollte das gegeben sein, die Klasse gehalten werden, kann man sich über andere Dinge unterhalten. So ist das sicherlich auch von den Verantwortlichen angedacht, was absolut nachvollziehbar ist.
Also ich finde unter Luginger haben wir wieder gut gespielt, klar es fehlten die Tore aber die macht ein Trainer nicht. Was jetzt kommt ist wieder Defensive pur also so Richtung Ziehl
Ja, das stimmt. Aber ehrlicherweise ist mir in der derzeitigen Situation erstmal egal, wie wir spielen, Hauptsache, wir schießen ein Tor mehr als der Gegner.
Ja, das stimmt. Aber ehrlicherweise ist mir in der derzeitigen Situation erstmal egal, wie wir spielen, Hauptsache, wir schießen ein Tor mehr als der Gegner.
Sehe ich auch so, aber ich kann hepp60 schon gut verstehen, weil ich auch die Befürchtung habe, das AG jetzt vor allem erstmal hinten gut stehen will und das zu Lasten mutigen Offensivspiels gehen könnte. Das Ding ist halt, dass ich das Gefühl hatte, dass unter Lugi nicht viel fehlt, bis es vorne endlich nochmal rappelt, der Knoten platzt .... wir sind doch gefühlt sooo nah dran .... und wenn wir jetzt zugunsten von "Hinten die Null muss erstmal stehen" das Offensivspiel ggf. zurückschrauben, vorne vllt nichts mehr passiert und es mit der Offensiven Null weitergeht.
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