Beiträge von cram1974

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    Es sind Entscheidungen, wie sie im Fußball-Geschäft immer wieder vorkommen. Aber warum diese unmittelbar vor einem hoch emotionalen Derby getroffen wurden? Diese Antwort ließ der Verein bislang offen. Das ist umso erstaunlicher, als dass die betroffenen Spieler vergattert wurden, mit der Verkündung bis nach dem Spiel gegen Waldhof Mannheim am Mittwoch zu warten. Jeder Journalist, der nah am FCS dran ist, wusste um die Vorgänge. Geschrieben hat es vor dem Lautern-Spiel keiner. Auch aufgrund der Brisanz des Derbies. Dass mit Përdedaj und Jayson Breitenbach zwei Spieler in der Startelf standen, die keine Zukunft mehr in Saarbrücken haben, hat selbst die eigenen Mitspieler überrascht. Während der 23-jährige Breitenbach einen rabenschwarzen Tag erwischte und das zweite Gegentor mit einleitete, fiel Hitzkopf Përdedaj nur einmal auf, als er gegen Lauterns Jean Zimmer handgreiflich wurde. Der ansonsten gute Schiedsrichter Robert Schröder ahndete die Tätlichkeit nicht.


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    Der Auftritt auf dem leeren Betzenberg war ein Spiegelbild der vergangenen Wochen. Bis auf Jacob sorgte keiner der Einwechselspieler für Belebung. Vielen Akteuren geht auch nach einem dreiviertel Jahr die erforderliche Drittligakörperlichkeit ab. Die Anzahl der Gegentore nach Flanken von außen hat beängstigende Ausmaße angenommen. „Keine Mannschaft verteidigt so naiv wie wir“, kritisierte Torwart Daniel Batz wiederholt. „Es ist nicht das erste Mal, dass uns das passiert“, räumte Coach Lukas Kwasniok nach dem Spiel ein. Über die Ursachen kann freilich spekuliert werden. Doch nicht immer soll die Fehleranalyse in den vergangenen Wochen fair abgelaufen sein. Als der FCS vor zwei Wochen in Wiesbaden in der Schlussminute den Ausgleich kassierte, hatte Kwasniok schnell einen Schuldigen ausgemacht: Den gerade zuvor eingewechselten Maurice Deville, der 80 Meter vor dem eigenen Tor einen Freistoß verursacht hatte. Dass Außenverteidiger Anthony Barylla die Flanke vor dem Gegentor wie schon häufiger einfach schlecht verteidigte, wurde nicht erwähnt. Die wochenlange Hängepartie um seine Zukunft scheint dem 23-Jährigen zuzusetzen. Seine Leistungen in der Rückrunde sind schwach, seine Beteiligung an Gegentoren rekordverdächtig. In Kaiserslautern sah er bei beiden Treffern nicht gut aus. In der zweiten Halbzeit kam dann eine erschreckende Fehlpassquote hinzu.

    Es ist nicht die einzige Personalie, die Fragen aufwirft. Linksverteidiger Mario Müller, der während der starken ersten Saisonphase Stammspieler war, ist plötzlich außen vor. Auch bei seinem Ex-Club auf dem Betzenberg bekam der 29-Jährige, der noch bis 2022 an den FCS gebunden ist, keine Einsatzminuten. Die bekam mit Jayson Breitenbach dagegen einer der „Aussortierten“. Kwasnioks flapsige Bemerkung, da habe er „in die Kloschüssel gegriffen“, passt ins Bild.

    Schwer erklärbar ist auch der Umgang mit Lukas Schleimer. Der 21-Jährige spielte vor einer Woche gegen Türkgücü zum ersten Mal seit langem von Beginn an und wurde anschließend vom Trainer gelobt. Am Donnerstag wurde die Nürnberger Leihgabe von Sportchef Luginger gefragt, ob er sich einen Verbleib in Saarbrücken vorstellen könnte. Koschinat würde ihn spannend finden. Wie schnelllebig das Fußball-Geschäft ist, musste „Schleimi“ dann aber 24 Stunden später erfahren, als er aus dem 18er-Kader für das Lautern-Spiel flog. Zudem soll ihm Kwasniok wenig Aussichten auf weitere Einsätze gemacht haben.



    https://magazin-forum.de/de/no…zP0w_Xs5L29N2zTKCsyC__t4E

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    Unmut macht sich bei den Spielern breit. Wie beispielsweise bei Linksverteidiger Mario Müller (29), der nach seinem Muskelfaserriss im Januar kaum noch eine Rolle spielte, die letzten drei Spiele ohne Einsatz nur auf der Bank schmorte.

    Unzufrieden ist auch Keeper Daniel Batz, der gerne zu angepassten Optionen langfristig verlängern würde, bei Sportdirektor Jürgen Luginger (53) aber scheinbar auf Granit beißt.

    Apropos Klub-Bosse: Die stehen in der Kritik, weil sie in der Trainerfrage nicht in die Pötte kommen. Das nervt die Mannschaft.

    Uwe Koschinat (49/zuletzt Sandhausen), Bernhard Trares (55/zuletzt Würzburg) oder auch Christian Preußer (39/Freiburg II) werden gehandelt. Luginger will mit Verhandlungen warten, bis der neue Trainer bekannt ist. Vielen geht das zu langsam. So auch zum Beispiel Topscorer Nicklas Shipnoski (23), der eine Ausstiegsklausel hat und abwarten will, wer Trainer wird




    https://www.bild.de/sport/fuss…im-fcs-75964572.bild.html

    2011/12,2012/13 etc da hat der FCS in der Vergangheit öfters solche Serien in der Saison.

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    Erneute Unruhe beim 1. FC Kaiserslautern: Bernhard Koblischeck hat am Freitag nur vier Wochen nach der Wahl in den Aufsichtsrat seinen Rücktritt erklärt.

    Kritik an Missständen

    In einer Erklärung begründet der 61-Jährige seinen Rücktritt mit "zahlreichen Vorkommnissen", über die er in den ersten vier Wochen seiner Tätigkeit Kenntnis erlangt habe. Dabei handele es sich um Vorgänge, "die ich weder mit meinem gelebten Werteverständnis noch mit meinem Verständnis von Recht und Gesetz in Einklang bringen kann", so Koblischeck, der als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender fungierte.

    Weiter erklärt er: "In einem Umfeld, in dem den Mitgliedern vor der Jahreshauptversammlung bekannte und relevante Sachverhalte vorenthalten werden, obwohl sie möglicherweise Einfluss auf die Wahl und die Entlastung der zur Wiederwahl angetretenen Organe hätten haben können und in Gremien, denen jegliche Kraft fehlt, einen ordentlich getroffenen Beschluss zur Umsetzung zu bringen, kann ich nicht als Organ Kontrolle und Aufsicht führen." Verantwortung für mögliche Konsequenzen der Handlungen der bisherigen und derzeitigen Führung und Aufsicht "kann und möchte ich nicht mittragen", so der 61-Jährige.


    https://www.liga3-online.de/nu…qZtmbhrr9odXMio0IDmgrSliQ