Beiträge von Terminator

    Vielleicht wäre es auch mal ein Thema junge hungrige Spieler aus der Regio zu verpflichten, da müsste man aber ein Scouting haben um diese Talente dann auch zu sehen.

    Meine Rede, das habe ich vor einigen Tagen hier auch nochmals thematisiert.

    Der ein oder andere erinnert sich vielleicht auch noch daran, dass ich in der Vergangenheit häufiger unsere medizinische Abteilung in Frage gestellt habe, beziehungsweise deren Arbeit und Leistungen in den vergangenen Jahren.

    Dieser Bereich sollte von einer neuen Vereinsführung auch dringend auf den Prüfstand gestellt werden im kommenden Jahr.

    Bei uns sind solche Spieler aber häufig vor allem dazu gedacht gewesen, primär die U23 Regel zu erfüllen, weil es aus dem eigenen Nachwuchs kaum Talente in den erweiterten Profikader schaffen.

    Wilhelm hat vor allem davon profitiert, dass letzte Saison regelmäßig Spieler wie Thoelke, Uaferro und Becker ausgefallen sind, in dieser Saison hat er zu Saisonbeginn von den Problemen von Bormuth profitiert, der hier nach seiner schweren Verletzung in Karlsruhe weit weg von Normalform gewesen ist am Anfang.

    Trotzdem ist er einer der wenigen Spieler, der seine Chance am Ende genutzt hat und sich durch die Einsatzeiten auch positiv weiterentwickelt hat. Krahn hat ebenfalls von unserer missglückten Kaderplanung profitiert mit dauerverletzten Spielern wie Neudecker und Vasiliadis, zuletzt dann noch von der Verletzung von Sontheimer.

    Wollschläger wird hier kein Land sehen unter normalen Voraussetzungen als Stürmer Nummer 4. Kamara wurde auch nur verpflichtet, weil sich Sontheimer verletzt hat. Elongo -Yombo profitiert auch von den häufigen Ausfallzeiten eines Multhaup.

    Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder Spieler von höherklassigen Vereinen verpflichtet, sei es aus Deutschland, oder aus dem Ausland. Spieler wie Vasiliadis, Pick, Bormuth oder auch Neudecker verdienen für für Drittligaverhältnisse hier sehr gutes Geld. Diese Strategie hat in Sachen Aufstieg letztlich nicht funktioniert, dieses Jahr geht es jetzt sogar nur noch gegen den Abstieg, was schwer genug werden wird.

    Letztlich geht es um ein Konzept, eine klare Spielphilosophie, wenn man auf junge Spieler und Talente setzen möchte. Eine entsprechende Spielidee entwickeln, dafür braucht es mutige Menschen im Verein mit Visionen und einem klaren Plan.

    Wir lassen uns Spieler aufschwatzen, wie Sardo, Gourichy oder jetzt auch Groune, die sportlich überhaupt keine Rolle spielen und von denen am Ende nur die Leute profitiert haben, die uns diese Spieler vermittelt haben. Dann lieber einem Spieler aus dem eigenen Nachwuchs eine Chance geben im Kader.

    Auch der Vergleich mit Ebnoutalib hinkt gewaltig. Der kam erst im Januar aus der Regionalliga in die 2. Liga und das ist dann am Ende noch einmal ein ganz anderer Sprung, als der von der Regionalliga in die 3. Liga. Außerdem hatten die Nachbarn letzte Saison auch noch einen untalentierten jungen Stürmer wie Fisnik Asllani in ihren Reihen, der, warum auch immer, letzte Saison dort zumeist gesetzt gewesen ist im Sturmzentrum., dahinter dann noch jemanden wie Schnellbacher.


    Junge Spieler sind kein Allheilmittel, sie können aber dazu beitragen, perspektivisch erfolgreich zu sein und hier auch eine andere Spielidee zu implementieren, mit technisch schnellem und anspruchsvollen Fußball. Aber dafür benötigt man wie erwähnt einen klugen Sportvorstand/Sportdirektor, der ein Konzept erarbeitet und entwickelt und auf dieser Basis dann einen jungen, modernen und mutigen Trainer verpflichtet und entsprechende Spielertypen für solch ein Konzept scoutet.

    Wir verpflichten häufig nur nach Namen, weniger nach einer Spielidee oder wirklichem Bedarf. Wir haben nach wie vor den ältesten Kader der Liga, auch in den letzten Jahren waren wir diesbezüglich immer ganz vorne mit dabei gewesen. Wir müssen vermutlich zukünftig etwas kleinere Brötchen backen finanziell, das ist aber auch eine Chance, unter einer vernünftigen Führung auch sportlich und spielerisch den längst überfälligen Umschwung und Neuanfang einzuleiten, gerade auch im Hinblick auf rund 20 auslaufende Verträge im Sommer.

    Vielleicht sollte es zukünftig keine Vertragsverlängerungen mehr geben mit Spielern, die ohnehin nur noch sehr selten zur Verfügung stehen,, oder auch nur noch selten gute Leistungen abliefern. Bin wirklich gespannt, welche Personen sich am Ende hier als Sportvorstand bewerben und vor allem, wer letztlich auch den Zuschlag vom neuen Aufsichtsrat erhalten wird.

    Hört sich wie erwartet eher nach Trainager 2.0 an.

    Als ob der Traktor sich über Weihnachten und über Silvester/Neujahr mit der sich noch bis 08. Januar offiziell im Amt befindlichen Vereinsführung zusammen setzen und die Lage analysieren wird.


    Anfang Januar startet bereits die extrem wichtige Wintervorbereitung, in der es auch gilt, die ganzen Spieler zu integrieren, die monatelang ausgefallen sind zuletzt, zudem kommt noch die Reise ins Wintertrainingslager hinzu.

    Ein neuer Trainer müsste eigentlich bereits ab Anfang Januar parat stehen und übernehmen können, auch die offensichtlichen Schwachstellen in der Kaderplanung deutlich benennen, was bislang doch eher verschwiegen wird vom Traktor. Keiner der Rückkehrer im Januar dürfte eine Soforthilfe sein zum Rückrundenstart und der hat es mit Cottbus, Köln und Osnabrück bekanntlich gleich in sich. Außerdem fehlt uns mindestens ein schneller und spielstarker Innenverteidiger, eher zwei. Auf der Außenverteidigerposition müsste man eigentlich auch noch einmal nachjustieren. Keiner der aktuell verletzten Spieler ist auf diesen Positionen eine Hilfe für die Rückrunde.

    Gewinnt Aue am Wochenende das Heimspiel und Abstiegsduell gegen Ingolstadt und wir gewinnen gleichzeitig nicht in Mannheim, brennt der Baum schon lichterloh am 2. Advent und nicht erst an Weihnachten.

    Gestern hatten wir halt auch noch den Überraschungseffekt nach dem Trainerwechsel auf unserer Seite, was es für UWE eben auch etwas schwieriger gemacht hat, sich auf uns entsprechend vorzubereiten. Diesen Effekt werden wir vermutlich jetzt in den nächsten Spielen nicht mehr haben, da uns die kommenden Gegner natürlich besser analysieren können, wenn wir, wovon ich nicht ausgehe, nicht plötzlich nochmal alles über den Haufen werfen werden taktisch und auch in Sachen Personal.

    Boyd ist aktuell On Fire und Okpala sehen wir bald auch mindestens eine Liga höher, ein absoluter Unterschiedsspieler in derzeit herausragender Form. Der ist schnell und nur sehr schwer zu stoppen, eine echte Herkulesaufgabe für unsere Defensive.

    Kadergröße 26; Durchschnittsalter 24,3 Jahre.

    Zugänge 25/26 ; 13 Durchschnittsalter 21,6 Jahre. 10 aus verschiedenen RL.!!!

    Die haben sowas von hoch , ins Regal gegriffen!! ................ unglaublich , wer kann der kann !!

    Das habe ich in der Vergangenheit hier schon häufiger thematisiert. Man muss nicht unbedingt die (häufig) älteren Spieler verpflichten, die auch schon höherklassig gespielt haben. Mit einer klaren Philosophie und einem guten Scouting findest Du in den unteren Ligen so viele Talente, die noch hungrig sind, größtenteils hervorragend in den NLZ's dieser Republik ausgebildet wurden, da kann man wirklich etwas entwickeln und aufbauen, wenn man eben den richtigen Plan und die richtigen Verantwortlichen im sportlichen Bereich hat.

    Man darf auch nicht vergessen, dass Verl in den letzten Jahren mehrere Trainer (Kniat, Ende) und viele Spieler an höherklassige oder zumindest besser bezahlende Vereine abgeben musste, umso bemerkenswerter ihre aktuelle Entwicklung. Sie zeigen auch, dass man selbst in der 3. Liga technisch anspruchsvollen Fußball bieten kann, wenn man das Vertrauen in die Verantwortlichen und auch in junge Spieler hat.


    Ein anderes Beispiel als guten jungen Trainer habe ich an anderer Stelle vergessen zu erwähnen, den man auch positiv herausheben muss in seiner Arbeit und Entwicklung. Daniel Brinkmann kam (wie Kniat) von Paderborns U23 nach Rostock, hat dort letzte Saison in einer sehr schwierigen Situation von Bernd Hollerbach übernommen und am Ende die Kogge fast noch in die Relegation geführt. Sie sind dieses Jahr zwar auch sehr schlecht gestartet, inzwischen aber auch wieder auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen nach einer bemerkenswerten Serie zuletzt. Hier hat sich der Mut und die Geduld der Rostocker (Shapourzadeh) durchaus auch ausbezahlt bislang.


    Wer sucht, der findet, wer nicht sucht, der findet eben einen Trainager, Schwartz oder einen Traktor.

    Problem bei uns ist die aktuelle Situation im sportlichen Bereich, die da heißt Abstiegskampf pur, plus die noch ungewisse Frage der sportlichen Verantwortlichkeit im neuen Jahr nach der Mitgliederversammlung.

    Eigentlich verpflichtet man reflexartig in solchen Momenten die Feuerwehrmänner dieser Nation à la Funkel, Antwerpen, Koschinat oder selbst Alois Schwartz und eher selten junge, moderne und unverbrauchte Trainer, die gerade in der jetzigen Situation und in unserem Umfeld ein wenig überfordert sein könnten mit dieser heiklen Aufgabe. Viel Zeit, ein neues Spielsystem zu implementieren bleibt nicht mehr in dieser Saison, selbst die Winterpause ist nur sehr kurz.

    Die Chance dazu hat man im Sommer leider verpasst. Namen und Beispiele habe ich einige zuletzt bereits genannt, gerade aus den U23- oder U19-Mannschaften. Zu den genannten Beispielen wie Kniat, Ende, Wagner, Stamm, Strobl oder auch Wilhelm, fällt mir beispielsweise auch noch Ralf Kettemann ein, der Nachfolger von Kwasniok in Paderborn, der aus der U19 des KSC stammt. Natürlich stehen die aktuell jetzt nicht zur Verfügung, aber man sieht, welche Möglichkeiten es im Nachwuchsbereich gibt, um Trainertalente zu scouten und ausfindig zu machen perspektivisch mit einem entsprechenden Netzwerk. Das sollte eine Aufgabe für den neuen Sportvorstand im kommenden Jahr sein mit Blick auf die kurz- und mittelfristige Zukunft unseres Vereins.

    Das ist allerdings die Schwachstelle für uns im Moment. Zum einen benötigst Du auch im Aufsichtsrat im Idealfall sportliche Fachkompetenz, um einen geeigneten Kandidaten als Sportvorstand überhaupt auswählen zu können. Nach welchen Kriterien sollten das sonst beispielsweise Vertreter aus der Wirtschaft, Politik oder der Fanszene entscheiden, die möglicherweise letztlich in den Aufsichtsrat gewählt werden?!

    Im Idealfall sollte ein Sportvorstand schon längerfristig im Verein arbeiten, etwas aufbauen, Strukturen schaffen, eine Vereinsphilosophie implementieren. Wie sonst will man das denn sonst schaffen, wenn nicht langfristig? Gibt es auch auf diesem Posten eine ständige Fluktuation, kommt regelmäßig ein neuer Sportvorstand mit neuen Ideen und Konzepten. Das kann natürlich auch nicht im Sinne des Erfinders sein, unabhängig von den dadurch entstehenden Kosten durch Abfindungen.

    Der Traktor arbeitet inzwischen wie lange als Sportdirektor im Verein? Fünf Jahre?! Hat er in der Zeit irgendetwas Nachhaltiges geschaffen, etwas was nach seiner Zeit hier bleiben wird? Wohl kaum. Zwischenzeitlich war er selbst sogar nur noch Erfüllungsgehilfe des Trainagers ohne eigene Meinung gewesen. Apropos Manager. Was bleibt eigentlich am Ende nach über drei Jahren seiner Amtszeit übrig? Richtig, ebenfalls nichts.

    Dummerweise müssen jetzt eigentlich bereits die ersten Schritte für die sportliche Zukunft eingeleitet werden, sei es mit Blick auf die Rückrunde dieser Saison, um den Abstieg zu vermeiden, aber auch schon im Hinblick auf kommende Saison, idealerweise noch für die nächste Drittligasaison. Wir haben keinen Trainer, 20 Verträge von Spielern laufen aus. Der Trainerstab wurde verkleinert. Es gibt also derzeit viele offene Fragen und Baustellen im sportlichen Bereich.

    Wer sucht denn jetzt einen neuen Trainer für die Rückrunde? In den Interviews des Traktors klingt es immer so, als ob ihn das derzeit überhaupt nicht interessieren würde, aber in knapp fünf Wochen startet bereits die Vorbereitung auf die schwierigste Rückrunde für uns seit Jahren. Außerdem müssten eigentlich die Fehler in der Kaderplanung aus dem Sommer und aus der letzten Saison endlich korrigiert werden.

    Hoffentlich erleben wir nicht ein Trainager 2.0, weil auch der Traktor am Ende keinen besseren Trainer als sich selbst finden wird, wenn er überhaupt danach sucht.

    Sollte der neu gewählte Aufsichtsrat im Januar wirklich den Posten für einen Sportvorstand öffentlich ausschreiben, so wie es die neue Satzung eigentlich vorsieht, ist es für einen neuen Trainer in der Rückrunde und womöglich auch für Spielerverpflichtungen bis zum Ende des Transferfensters am 31. Januar eigentlch schon zu spät, bis der neue Sportvorstand dann letztlich ausgewählt und eingestellt worden ist, um überhaupt schon erste Entscheidungen treffen zu können.

    Sollten die Kandidaten des neuen Sportvorstands allerdings überwiegend aus dem jetzigen Traktor oder dem ehemaligen Trainager bestehen, hätte man sich das Ganze natürlich auch gleich sparen können.

    In unserer sportlichen Situation kommt diese Satzungsänderung leider durchaus zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt, auch wenn sie ansonsten natürlich längst überfällig gewesen ist.

    Nicht verstanden habe ich die Einwechslung von Brünker ehrlich gesagt. Er war in München angeknockt, konnte kaum trainieren, wird aber dennoch einem fitten Baumann vorgezogen, der es zuletzt ganz gut gemacht hatte. Auch wurde, wie so häufig in der Vergangenheit, das Wechselkontingent wieder einmal nicht vollständig ausgeschöpft, obwohl bei einigen Spielern konditionelle Mängel offensichtlich gewesen sind und wir letztlich hintenraus das Spiel noch aus der Hand gegeben haben, auch durch offensichtlich mentale Müdigkeit, siehe mangelnde Restverteidigung beim 2:3.


    Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die Spiele in dieser Liga entscheiden und das weiß auch jeder, schließlich wird es Woche für Woche in den Interviews von Trainern und Spielern betont. Auch deshalb stehen wir dort, wo wie gerade stehen. In der Vergangenheit waren wir es häufig, die in der Schlussphase noch Spiele für uns entscheiden konnten, jetzt passiert es immer häufiger, dass der Gegner noch zu Torerfolgen kommt, siehe gestern oder in Regensburg beispielsweise. Auch Duisburg hatte im Ludwigspark in der Schlussphase einige Hochkaräter zum möglichen Siegtreffer, Viktoria Köln die Riesenchance zum Ausgleich beispielsweise usw.

    Auch an diesen Defiziten muss in der Winterpause dringend gearbeitet werden.

    In Mannheim wird es langsam aber sicher Zeit, auch unser bislang ziemlich mickriges Auswärtspunktekonto ein wenig aufzupolieren. Sechs Punkte aus acht Auswärtspartien bislang, ein Punkteschnitt von 0,75 Punkten pro Spiel auswärts. Das ist die Bilanz eines Absteigers.

    Ich möchte kein Wasser in den Wein schütten, aber die Euphorie nach dem heutigen Spiel teile ich noch nicht so ganz. Zum einen denke ich mir, dass man mit einem ähnlichen Engagement auf dem Platz in den letzten Wochen auch besser gepunktet hätte, der ein oder andere Spieler dieses Engagement aber durchaus vermissen ließ und das geht nicht alles nur alleine auf die Kappe des Ex-Trainers. Ein bisschen Eigenverantwortung darf man den Herren Profis in unseren Reihen durchaus auch zumuten, zumal wir auch den ältesten Kader der 3. Liga haben, mit vielen Spielern, die bereits höherklassig gespielt haben in der Vergangenheit.

    Außerdem ist es eben eine Art Déjà-vu gewesen. Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an die desaströse Leistung im Heimspiel gegen Dynamo Dresden im April diesen Jahres und den anschließenden Trainerwechsel und an das Auftreten der Mannschaft im ersten Spiel unter dem neuen Trainer in Essen. Kommt einem durchaus bekannt vor, auch wenn man damals auch das entsprechende Ergebnis erzielen konnte. Da war plötzlich auch wieder mehr Zug drin und man hatte wieder Spaß im Training. Hat aber bekanntlich nicht sonderlich lange gehalten dieser Aufschwung.

    Jetzt ausgerechnet auswärts beim Waldhof, die ihren Fehler, mit Glawogger in diese Saison zu gehen, immerhin relativ frühzeitig korrigiert hatten im Gegensatz zu uns. Generell scheint der Waldhof unter Luc Holtz sich deutlich stabilisiert zu haben. Auch ein Spieler wie Boyd kommt langsam immer besser wieder in Form, zudem haben sie mit Okpala und Lohkemper weitere gute Offensivspieler in ihren Reihen, die unsere löchrige Abwehr vermutlich auch vor das ein oder andere Problem stellen könnten am kommenden Wochenende.

    Ein neues Gefühl für den Waldhof, mal nicht die ganze Zeit über nur gegen den Abstieg zu spielen, so wie es in den vergangenen Jahren meistens der Fall gewesen ist.

    Hoffen wir, dass das heute nicht nur ein Strohfeuer gewesen ist, sondern solche Auftritte in Zukunft wieder die Regel, statt die Ausnahme sind. Daran muss man sich ab sofort Woche für Woche messen lassen, aber trotzdem muss man eher noch zusätzlich ein, zwei Schippen drauflegen, vor allem im Defensivverhalten, das nach aktuellem Stand jedenfalls nicht drittligatauglich ist. Es ist auch kein Zufall mehr, wenn man nach 16 Spieltagen lediglich einmal zu Null gespielt hat und inzwischen sogar ein negatives Torverhältnis hat.

    Ein Schritt in die richtige Richtung, ja, auf jeden Fall, aber viele weitere Schritte in die richtige Richtung müssen in den kommenden Wochen und Monaten noch folgen, um nicht wirklich ein Sandhausen 2.0 hier zu erleben. Die hatten vergangene Saison nach 16 Spieltagen übrigens bereits 27 Punkte, Ergebnis bekannt.


    Am besten fangen wir bereits in Mannheim damit an. Hoffen wir das Beste.

    Findest du? Ich fand das war echt so ein typisches UK Spiel das er hier auch immer versucht hat. Extrem tief stehen sobald der Gegner im Ballbesitz ist. Da waren die immer sofort weit in der eigenen Hälfte. Sonderlich ansehnlich war das nicht. Wo du recht hast und was man klar sah war das sie bei weiten hohen Bällen unglaublich anfällig sind bevor sie sich formiert haben. Und allgemein das das umschalten von Offensiv auf Defensiv viel zu lange dauert. Genau da hatten wir die meisten Chancen nach solchen Ballgewinnen, der 4 gegen 1 Konter war ja auch so einer

    Ich habe es tatsächlich so gesehen. Essen war durchaus um Spielkontrolle bemüht und wählt mittlerweile spielerische Lösungen, dafür standen sie meiner Meinung nach heute teilweise viel zu hoch, zumal sie auch ein Tempodefizit in der Defensive haben, genauso wie wir bekanntlich auch.

    Mit 27 Gegentreffern haben sie in dieser Saison eine der schwächsten Defensivreihen der Liga.


    Zum Traktor noch ein Wort, ich hoffe jedenfalls, dass er Fahrner auf der PK nur schützen wollte und ihm nicht tatsächlich entgangen ist, dass Fahrner heute ein absoluter Schwachpunkt in einer ansonsten ganz guten Mannschaft gewesen ist. Beim Handelfmeter etwas Pech, aber es fehlt ihm leider an Schnelligkeit auf dieser Position, sowohl physisch, als auch im Kopf, Stichwort Handlungsschnelligkeit.

    Aber unsere Kaderplanung auf den Außenverteidigerpositionen ist seit zwei Jahren absolut mangelhaft gewesen. Wir verpflichten zwei Linksverteidiger mit Schumacher und Bretschneider und wer spielt am Ende? Richtig, Rizzuto! Erschreckend.

    Zumindest in diesem Sommer hat der Traktor eine große Mitverantwortung an der Kaderplanung, wie auch bei den Innenverteidigern. Hoffentlich wird das uns am Ende nicht noch wirklich zum Verhängnis werden. An ein negatives Torverhältnis kann ich mich auch schon seit längerem nicht mehr wirklich zurückerinnern.

    Ein bisschen Glück sogar, dass der Schiedsrichter das Handspiel nicht als Verhinderung einer klaren Torchance mit Rot bestraft hat, sondern nur mit Gelb. Ich glaube fast, dass der Abschluss von Brumme ansonsten direkt im Tor gelandet wäre.

    Ganz wichtig: Im Winter unbedingt von Dominic Baumann trennen. *


    Essen hat für eine Koschinat-Mannschaft ebenfalls extrem große Defensivprobleme, was ihre 27 Gegentreffer auch eindrucksvoll belegen. Auch heute konnte man das deutlich erkennen. Eigentlich mussten wir nicht allzu machen, um zu hochkarätigen Chancen zu kommen, wie durch den Ballverlust von Gjasula mit unserem leichtfertig vergebenen 4:1 Konter oder auch durch die Chance von Elongo -Yombo, für die ein langer Abschlag von Menzel und eine Kopfballverlängerung eines Esseners ausreichend gewesen sind. Die stehen meiner Meinung nach auch viel zu hoch mit ihrer Abwehrreihe. Gegen defensiv kompaktere Mannschaften werden wir uns vermutlich schwerer tun, solche Torchancen herauszuspielen, umso ärgerlicher die mangelhafte Chancenverwertung am heutigen Tag.


    * Dieser Satz kann geringfügige Spuren von Ironie und Saarkasmus enthalten

    Das war eine Leistungssteigerung, die Niederlage unglücklich, aber es wurden auch leider wieder unsere bekannten Schwächen aufgedeckt.

    Außenverteidigerpositionen, Defensivverhalten insgesamt, mangelhafte Chancenverwertung.

    Essen hat uns heute defensiv viel angeboten, daraus haben wir unterm Strich leider viel zu wenig gemacht. Sinnbildlich der Konter kurz vor der Pause.

    Wir sind in einer Situation, in der man auch vermeintlich bessere Leistungen wie heute nicht in Punkte ummünzen kann. Das ist extrem gefährlich, remember Sandhausen letzte Saison.

    In dieser Mannschaft und im ganzen Verein ist niemand auf Abstiegskampf eingestellt, das ist im Vergleich zu anderen Mannschaften dort unten unser großes Problem. Punktet man nicht noch mehrfach bis Weihnachten, steht uns eine knüppelharte Rückrunde ins Haus, in der man eigentlich fast schon wieder einen Feuerwehrmann als Trainer benötigen könnte und vor allem Verstärkungen in der Defensive. Auf den Außenverteidigerpositionen und in der Innenverteidigung. Hoffentlich hat dann schon frühzeitig irgendjemand das sportliche Sagen im Hinblick auf die kommenden Wochen und Monate.

    Heute war in Ordnung, kämpferisch und ansatzweise auch spielerisch, trotzdem kann der Trainerwechseleffekt schon in Mannheim kommende Woche verpufft sein, sollte man von dort ebenfalls keine Punkte mitbringen.


    Schade, der Trainerwechsel kam viel zu spät, die Fehler in der Kaderplanung holen uns zudem immer mehr ein, was leider abzusehen gewesen ist.

    Hoffen wir das Beste.

    Ich persönlich bin kein Freund dieser Interimslösung, auch wenn ich nachvollziehen kann, dass es aktuell die günstigste und einfachste Variante ist.

    Der Traktor ist seit Jahren raus aus dem Trainergeschäft, hat nie wirklich höherklassig als Trainer gearbeitet, außer bei uns, und in den letzten Jahren ausschließlich das Training von UWE, dem Trainager und dem jetzt gegangen wordenen Trainer zuletzt beobachtet und begleitet.

    Viele Baustellen im Kader hat er bei der Kaderplanung mitzuverantworten als Sportdirektor. Die gesamte Defensive ist meiner Meinung nach in der jetzigen Form eigentlich nicht wirklich drittligatauglich. Neben fußballerischer Klasse, fehlt es auch vor allem an Tempo in eigentlich allen Mannschaftsteilen, nicht nur in der Abwehr.

    In einem Punkt stimme ich Moutas zu, die Mannschaft ist jetzt in der Verantwortung. Ob sie es besser kann, als in den letzten Wochen und Monaten gezeigt, bleibt abzuwarten. Aber die teilweise auftretende Arbeitsverweigerung, oder nennen wir es lediglich Dienst nach Vorschrift, sollte jetzt definitiv ein Ende haben.

    Wunderdinge sollte man nicht erwarten. Anders als beim letzten Treffen mit UWE nach Trainerwechsel, geht es diesmal für Essen noch um etwas, nämlich den Anschluss an die Spitze zu halten. Im April hatten sie gerade den Klassenerhalt perfekt gemacht und sich auch den Luxus geleistet, den Ersatztorwart ins Tor zu stellen gegen uns. Persönlich schätze ich Essen deutlich stärker ein als noch in der letzten Saison. Auch Cottbus haben sie über weite Strecken des Spiels zuletzt dominiert, hier fehlte ihnen ein wenig das Spielglück, um letztlich erfolgreich sein zu können, teilweise waren auch individuelle Aussetzer (Brumme) Schuld an der Niederlage gewesen.

    Gerade über die Außen haben sie mit Obuz und Mizuta schnelle und wendige Spieler. Da dürfte auf Rizzuto und Bretschneider (Schumacher) jede Menge Arbeit zukommen. Auch rechne ich mit dem Einsatz von Safi, der für jeden unserer Innenverteidiger zu schnell sein dürfte im Normalfall.

    Auch wenn jetzt Zeitz vermutlich wieder in die Mannschaft rücken dürfte nach dem Trainerwechsel (wie vergangene Saison in Essen), darf man nicht vergessen, dass er natürlich auch jetzt wieder über sehr wenig Spielpraxis verfügt.

    Am Ende des Tages müssen alle auf dem Platz definitiv eine große Schippe drauflegen, um zu beweisen, dass es wirklich nur am Trainer und seiner vorgegebenen Taktik gelegen hat und nicht an den Leistungen der Spieler selbst. Die Basics wie Laufbereitschaft, Zweikampführung, Wille und auch fußballerische Basics wie sauberes Passspiel, haben sie doch auch ziemlich vermissen lassen in den zurückliegenden Wochen und Monaten.

    Dafür sind Profifußballer auf dem Platz und im Training doch auch immer noch selbstverantwortlich in erster Linie.


    Hoffen wir das Beste, um nicht wirklich unterm Weihnachtsbaum bereits mit dem Rücken zur Wand zu stehen im Abstiegskampf in diesem Jahr.

    Die U23 Trainer sind immer Hopp oder Topp. Du hast einige die funktionieren überragend wie der von Hoffenheim jetzt in Elversberg während der von Stuttgart in Magdeburg schon Geschichte ist

    Hat man das nicht eigentlich bei fast jedem Trainer, egal welchen Alters?

    Es ging mir um einen neuen Ansatz im Vergleich zu den letzten Jahren, mit jungen, modernen Trainertypen, die noch unverbraucht sind. Außerdem habe ich noch andere Namen genannt, wie Ende, Kniat oder Strobl, Marian Wilhelm, auch Thomas Stamm kann man noch hinzunehmen. Du nimmst ausgerechnet ein Negativbeispiel zum Vergleich.

    Ich behaupte sogar, dass Sandhausen mit Danny Galm vielleicht heute noch Drittligist wäre, aber die wollten mit aller Gewalt aufsteigen, um jeden Preis. Ergebnis bekannt.


    Ohne Mut wird es auch in Zukunft nicht gehen, wird man perspektivisch nicht erfolgreich sein können. Die Trainer, die nicht schon aufgrund von Misserfolg gehen mussten, kann man an wenigen Fingern abzählen im Profifußball. Man kann natürlich auch wieder bei den üblichen Verdächtigen landen, die dann ebenfalls nach ein oder zwei Jahren wieder entlassen werden, weil die Mannschaft keinen Bock mehr auf sie hat, siehe Koschinat, Ziehl und jetzt zuletzt Schwartz.

    Gute junge Trainer findet man häufig in den U23-Mannschaften, siehe beispielsweise Verl. Die haben Kniat von der U23 von Paderborn verpflichtet, Alexander Ende von den jungen Fohlen aus Mönchengladbach und jetzt zuletzt Strobl von der U23 der Augsburger Puppenkiste.

    Elversberg wurde bei den Hoffenheim-Bubis mit Vincent Wagner fündig als Steffen-Nachfolger, in Köln ersetzte man Olaf Janßen mit dem eigenen U19-Trainer Wilhelm.

    Dafür benötigt man natürlich entsprechende Kontakte und auch ein gutes Scouting, außerdem auch ein kleines bisschen Mut, eben nicht immer wieder die üblichen Verdächtigen zu verpflichten, sondern offen zu sein für etwas ganz Neues.

    Problem in unserem Fall ist eben, dass noch nicht klar ist, wer zukünftig das Sagen haben wird im sportlichen Bereich in unserem Verein und wann genau diese Person ihr Amt letztlich antreten wird. Das erschwert natürlich die Trainersuche und auch die Kaderplanung für die kommende Saison ein wenig.

    Man kann sich zwar mit der jetzigen Interimslösung in die Winterpause retten, dennoch müssten hinter den Kulissen eigentlich bereits entsprechende Gespräche geführt werden, damit ein neuer Trainer zu Beginn der Wintervorbereitung inklusive Trainingslager zur Verfügung steht und die Mannschaft übernehmen kann.

    Natürlich kann man darauf hoffen, dass man jetzt bis zur Winterpause noch ordentlich punkten wird, eine Garantie dafür gibt es allerdings natürlich nicht, gerade auch im Hinblick auf unser schwieriges Restprogramm bis Weihnachten.

    Und auch im neuen Jahr geht es dann mit Cottbus, Köln und Osnabrück direkt sehr anspruchsvoll wieder los.


    Natürlich kann man mit den entsprechenden Ergebnissen vielleicht auch mit Luginger weitermachen nach der Winterpause, aber die Doppelfunktion, in diesem Fall statt Trainager ein sogenannter Traktor (Trainer + Sportdirektor) war bekanntlich nicht gerne gesehen und sollte auch zukünftig besser vermieden werden.

    Sehr amüsant und interessant zu lesen, wer es hier jetzt plötzlich alles immer schon wusste und dies quasi minütlich auch inzwischen mitteilt.

    Ich glaube mich zu erinnern, von gewissen Usern das alles bis vor wenigen Wochen und Monaten hier noch nicht gelesen zu haben, immerhin haben sie mich genau dafür immer kritisiert. Bemerkenswert.


    Es kam leider so, wie es kommen musste. Schon im Sommer hätte eigentlich jedem klar sein müssen, was uns in dieser Saison blühen könnte. Es hat sich in der Vorbereitung bereits abgezeichnet, und wurde eigentlich nur durch eine Serie gegen noch schwächere Gegner und dank individueller Klasse einiger weniger in der Mannschaft kurzzeitig etwas übertüncht. Die Verpflichtung vom neuen Trainer war genauso ein Fehler, wie die seiner unmittelbarern Vorgänger auch bereits. Aber wehe man hatte damals darauf hingewiesen, wem man Leute wie den Ex-Trainager oder den jetzigen Trainer zu verdanken hatte innerhalb des Vereins. Dann war man hier ein Verschwörungstheoretiker, Hetzer oder SVE-Ultra.

    Auch auf die Defizite in der Kaderplanung wurde aufmerksam gemacht, vor allem in der Defensive. Ich habe geschrieben, dass in meinen Augen Bretschneider kein wirkliches Upgrade zu Schumacher ist, der bereits ein völliger Fehleinkauf gewesen ist letztes Jahr. Auch war es mehr als naiv, nur einen Innenverteidiger im Sommer zu verpflichten, der zudem noch eine langwierige Verletzungshistorie hinter sich hat und bislang allenfalls ein Mitläufer ist, ebenso wie Sonnenberg oder leider auch Bichsel. Sonnenberg dann sogar zum Abwehrchef und Kapitän zu ernennen, setzte dem Ganzen schließlich die Krone auf. Sämtliche Innenverteidiger sind fußballerisch extrem limitiert und ,abgesehen von Wilhelm, auch noch extrem langsam.

    Auf den Ausfall von Sontheimer wurde ebenfalls nicht adäquat reagiert. Kamara ist alles, aber kein Sechser. Technisch gut, aber körperlich nicht robust genug. Ihm fehlt die nötige Zweikampfhärte für die 3. Liga. Das gilt auch für Krahn, bei dem ebenfalls leider keine Weiterentwicklung zu erkennen ist.

    Dummerweise hat man es mit dem neuen Trainer verpasst, der Mannschaft ein anderes Gesicht zu geben, eine neue Spielphilosophie zu etablieren, weg vom reinen Defensivfußball. Wie man auch Fußball spielen kann, zeigen die von mir immer erwähnten Positivbeispiele wie Verl oder Köln. Verl ist jetzt sogar noch spielerisch stärker als vergangene Saison, trotz Trainerwechsel im Sommer und auch dem Abgang weiterer Leistungsträger.

    Die haben nicht die finanziellen Mittel wie wir, oder auch andere Vereine, verpflichten überwiegend Spieler aus den Regionalligen oder Spieler, die anderswo gescheitert sind (Taz). Dafür braucht es allerdings auch ein klares Konzept, eine klare Philosophie und Menschen, die dieses Konzept letztlich auch mit Leben füllen.

    Man kann eine Satzung ändern, aber damit alleine ist es natürlich noch längst nicht getan. Du brauchst die richtigen Köpfe im Verein auf den richtigen Positionen, Menschen, die den Verein leben und im Idealfall auch lieben.


    Dummerweise kommt gerade wieder alles zusammen, wie schon so häufig in den letzten Jahren und Jahrzehnten meines Fanseins. Ich bin mir im Moment nicht einmal wirklich sicher, ob ein reiner Trainerwechsel alleine genügen würde, um wieder sportlich in die Spur zu kommen. Neben der fehlerhaften Kaderplanung, fehlt es inzwischen auch an der richtigen Mentalität innerhalb der Mannschaft meiner Meinung nach. Für das Mannschaftsgefüge wichtige Spieler haben den Verein in den letzten zwei, drei Jahren verlassen, andere sind älter geworden und spielen sportlich kaum noch eine Rolle aus unterschiedlichen Gründen, diejenigen, die dazugekommen sind, sehen den Verein eher nur als normalen Arbeitgeber ohne entsprechendes Herzblut für die blau-schwarzen Farben.

    Ob diese Mannschaft Abstiegskampf kann, und nur darum geht es mittlerweile noch, wage ich ehrlich gesagt doch sehr zu bezweifeln. Dazu kommen natürlich auch noch die ganzen Nebenkriegsschauplätze abseits des grünen Rasen derzeit, die vielen offenen Fragen.

    Leider haben Mitglieder und Fans viel zu lange dem Treiben zugesehen in den letzten Jahren und Jahrzehnten, die jetzt angestrebten Veränderungen hätten viel früher erfolgen müssen, eigentlich spätestens zur Jahrtausendwende, in der Zeit also, in der wir von vielen anderen Vereinen in Deutschland inzwischen meilenweit abgehängt worden sind, selbst in der Nachbarschaft hat man vor Jahren bereits wichtige Änderungen vorgenommen und das zahlt sich langsam aber sicher immer mehr aus, wie man deulich sehen kann.

    Es hat noch nie geschadet, auch Mal ein Stück weit über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, von anderen zu lernen. Da gab es nur wahrlich genügend positive Beispiele in letzter Zeit, an denen man sich hätte orientieren können.

    Hoffentlich kommen die jetzt auf den Weg gebrachten Veränderungen aus sportlicher Sicht nicht bereits etwas zu spät. Ein Neuanfang in der Regionalliga ist natürlich auch möglich, aber deutlich schwieriger zu gestalten, als es in der 3. oder gar 2. Liga der Fall wäre aus nachvollziehbaren Gründen.


    Hoffen wir das Beste, auch wenn die Hoffnung auf eine kurzfristige, positive Veränderung momentan auch bei mir langsam ein wenig schwindet. Die Fehler der Vergangenheit holen einen bekanntlich irgendwann immer wieder ein und leider haben wir dort viel zu viele Fehler gemacht. Immer wieder, meistens sogar die gleichen Fehler.

    Zum Abschluss meines langen Vortrags dazu passend noch einmal mein Lieblingszitat:

    Zitat

    Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten (mutmaßlich Albert Einstein)

    Ich zitiere mich an dieser Stelle einmal selbst aus dem April und der Bekanntgabe des neuen Trainers.


    Es läuft inzwischen sogar noch schlechter, als von mir ohnehin befürchtet, aktuell stehen die Zeichen sogar wieder auf Sturm und statt blau-schwarzen Wolken ziehen leider wieder einmal tiefschwarze Wolken über dem Ludwigspark und dem Sportfeld auf.

    Ich sprach neulich von einer sehr gefährlichen und explosiven Mischung im Verein, ich befürchte, dass der große Knall erst noch folgen wird. Realistisch betrachtet geht es inzwischen nur noch gegen den Abstieg und leider haben wir mit solchen Situationen selten gute Erfahrungen gemacht in den letzten Jahrzehnten, vor allem in solch einer heiklen Konstellation und Situation.

    Hoffentlich kommt die Veränderung im Verein nicht etwas zu spät. Ich hätte sie mir bekanntermaßen schon viel eher gewünscht.