Beiträge von F-Block Fan

    Warum hätte man sollen bereits an die Öffentlichkeit gehen und darüber informieren sollen, dass die Zusammenarbeit im Sommer endet, wenn eine Fortführung doch noch irgendwie vorstellbar wäre? Wenn eine Verlängerung unter bestimmten Umständen noch eine Option wäre, hätte man mit dem Schritt an die Öffentlichkeit ja wohl eher noch abgewartet. Es gibt überhaupt keinen Grund, davon auszugehen, dass Kwasniok hier über die Saison hinaus Trainer sein wird. Alles andere wäre auch unglaubwürdig.

    So ein Quatsch. Nur Dank dem Trainer stehen wir nicht im Keller. Unglaublich, was der aus unserer Mannschaft raus holt. Danke Lukas.

    Wenn man es immer so darstellt, als sei es nur einer sensationellen Trainerleistung zu verdanken, dass wir nicht mitten im Abstiegskampf stehen und ohne Kwasniok aufgeschmissen wären, kommt mir unsere Mannschaft viel zu schlecht weg. Wir haben schon in der Regionalliga immer davon gesprochen, dass wir mit unseren damaligen Mannschaften schon eine gute Rolle in der dritten Liga spielen könnten und davon bin ich nach wie vor überzeugt. Es ist ja auch so gekommen. Mein Vertrauen in die Fähigkeiten der Mannschaft ist groß. Im Gegensatz dazu bin ich mit dem Trainer oftmals nicht einverstanden und froh, dass er nach der Saison weg ist.

    Persönlich würde ich lieber Froese drin sehen, da ich aber nicht erwarte, dass Kwasniok Golley oder Günther-Schmidt draussen lässt, wäre ich auch mit folgender Aufstellung zufrieden. Links aussen würde ich Golley aber nicht wieder sehen wollen, der ist zentral besser aufgehoben. Kerber sollte man langsam heranführen und nicht verheizen.


    Batz

    Jänicke Barylla Uaferro Sverko

    Perdedaj

    Shipnoski Golley Günther-S. Mendler

    Jacob

    Was die Gegenüberstellung der beiden Spieler Mendler und Golley angeht, werde es auch nie verstehen, warum man auf einer Offensivposition den Defensivstärkeren dem deutlich Torgefährlicheren vorzieht. Das ist wohl dieser moderne Fußball...


    Dass Mendler mit mehr mehr Einsätzen von Beginn an und nicht immer nur die letzten 15 Minuten unser Offensivspiel deutlich beleben und für mehr Torgefahr sorgen würde, sehe ich genauso.


    Extrem geärgert hat es mich, wie mit Mendler nach dem Lübeck-Spiel umgegangen wurde. Da war er fast an jeder Torchance beteiligt. Aber weil er die Hundertprozentige vergab, hatte ich schon das Gefühl, als sei er für die (wie die folgenden Spiele zeigten, bei allen anderen ebenso) schlechte Chancenverwertung abgestraft worden, obwohl er nahezu der einzige war, der überhaupt Chancen herausarbeitete. Mit etwas mehr Spielpraxis verwandelt er die, aber stattdessen ging es danach sofort wieder auf die Bank für ihn.

    Ich würde Markus Mendler jetzt mal in der Mannschaft lassen. Für mich unverständlich, warum er so wenig Vertrauen bekommt und momentan fast keine Rolle für die Startelf spielt und man freiwillig so oft auf seine fußballerischen Qualitäten, Freistoßstärke und Torgefahr verzichtet. Seit Jahren einer unserer torgefährlichsten Mittelfeldspieler. Auch jetzt ja bereits trotz deutlich weniger Spielzeit unser drittbester Torschütze hinter den gleichauf liegenden Jacob und Shipnoski.


    Batz

    Barylla - Zellner - Sverko - Müller

    Zeitz

    Shipnoski - Jänicke/ Golley - Perdedaj - Mendler

    Jacob

    Außer dem Regionalverband Saarbrücken (mit 27,1) sind die Corona-Neuinfektionswerte pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen in allen Landkreisen im Saarland nun über 30. Der Kreis WND gehört 109,19 zu den Kreisen mit den höchsten Werten bundesweit.

    Gibt es bei den saarländischen Behörden ein genau festgelegtes Verfahren, indem die Zuschauerzulassung zu Sportveranstaltungen geregelt ist?


    Andere Städte arbeiten da teilweise ja recht willkürlich, in dem einfach ein Wochentag mit einem passenden Wert rausgesucht wird, oder das ab einem bestimmten Wert statt 20-30% auch mal nur noch 10% rein dürfen.

    In den Verordnungen, die in den saarländischen Kreisen kamen, nachdem die Inzidenz von 35 überschritten wurde, stand ja drin, dass die neu eingeführten Beschränkungen von Besucherzahlen für private Feiern, nicht aber für öffentliche Sportveranstaltungen gelten. Daher denke ich, dass die 900 Zuschauer Bestand haben werden. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die 20%-Regel im Saarland nie umgesetzt wurde. Die wäre an einen Inzidenzwert unter 35 gebunden. Die im Saarland zulässige Höchstzahl von 900, an der auch nach der Einführung der 20% im restlichen Bundesgebiet festgehalten wurde, ist dies scheinbar nicht. Zumindest bislang. Mal abwarten, was das "historische" Treffen in Berlin noch so bringt.

    Ich habe die Aussage vom OB, auf die sich in der SZ berufen wird, wie gesagt auch nicht so verstanden, dass es auf jeden Fall bei den 900 bleibt. Eher als typische understatement-Aussage um keine falschen Hoffnungen zu wecken, bevor noch keine Fakten geschaffen wurden, da die bundesweite 20%-Regel zu diesem Zeitpunkt eben noch nicht durch war. In einem Nachsatz hat er, meine ich, sinngemäß noch angeführt, dass das, was erlaubt ist auch ermöglicht wird. Daher habe ich die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben, dass die Zuschauerzahl sich zumindest noch dahingehend entwickeln kann, dass man nachher nicht mit weniger Leuten im Park steht, als in Vk möglich wären. (nämlich 1360, 20% von 6800, dass in Liga3 keine Steher erlaubt wären, stimmt ja auch nicht)

    Zitat

    Dass in dieser Woche möglicherweise beschlossen wird, bundesweit einheitlich mehr Fans in die Stadien zu lassen, wird zumindest für das Rostock-Spiel keine Auswirkung mehr haben. „Im Ausweichstadion in Frankfurt wären 250 Zuschauer zugelassen gewesen. Wir wissen, dass in der 3. Liga keine Stehplätze zugelassen sind. So wäre auch in Völklingen die Sitzplatzkapazität deutlich geringer wie jetzt hier im Ludwigspark. Darum sind 900 schon ein entscheidender Schritt“, sagte Conradt: „Mir ist klar, dass es viel mehr Menschen im Land gibt, die dabei sein wollen. Und wir wollen den Zuschaueranteil auch erhöhen. Das muss aber baulich und coronakonform geschehen.“



    https://www.saarbruecker-zeitu…-ludwigspark_aid-53349641




    Dem gegenüber steht die Aussage bei Saarnews.


    Zitat

    An diesem Tag werden voraussichtlich 900 Fans live dabei sein können, wenn der FCS gegen den FC Hansa Rostock antreten wird. Mehr Zuschauer läßt die gegenwärtig im Saarland geltende Corona-Verordnung nicht zu. Ein Umstand, der anhand der gestern im DFB-Pokal gesehenen Zuschauerzahlen in Leipzig und anderswo, sicherlich ganz schnell zu Diskussionen anregen wird, zumal Martin Welker bestätigte, dass alle Zuschauerplätze nutzbar seien, Stehblöcke ausgenommen.


    http://www.saarnews.com/index.…m-1-heimspiel-verfuegbar/

    Ich habe das auch gelesen in der SZ, wenngleich ich die dazugehörige Aussage in der Pk so nicht interpretiert habe. Bei Saarnews steht ja auch, dass alle Tribünen außer den Stehplätzen einsatzbereit wären. Wenn sich nachher an der Zahl 900 im Park nichts mehr ändern kann, in Völklingen nach der 20-Prozentregel jedoch 1360 Zs möglich gewesen wären, was wohl auch für die letztjährigen Dauerkartenbesitzer gereicht hätte, bekommt die Rückkehr doch einen unschönen Beigeschmack.

    Es müsste doch sogar möglich sein mit ein paar hundert Zuschauern dort zu spielen. Nach der saarländischen Verordnung sind ja 900 erlaubt, weshalb auch Elversberg vor 700 Zuschauern bei nur teilweise geöffneten Stadion spielt. Dass sich in dieser Frage nach den regional geltenden Verordnungen gerichtet werden soll und Unterschiede von Verein zu Verein in der Frage, ob und wenn ja, wie viele Zuschauer teilnehmen, in Kauf genommen werden, es also kein bundesweit einheitliches Vorgehen geben wird, haben dmDFB und Vereine der 3. Liga ja schon beschlossen. Der FCS müsste halt ein Hygienekonzept vorlegen und ein faires Vergabeverfahren der Karten, wahrscheinlich unter den Dauerkarteninhaber*innen finden.

    Zitat

    "Die Chancen, dass zum Saisonstart wieder Fans in die Stadien dürfen, steigen. Zwar soll das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende des Jahres verlängert werden, allerdings ist eine Ausnahme vorgesehen, die die Rückkehr von Zuschauern grundsätzlich möglich machen könnte.
    "


    Zitat

    "Im Klartext: Gibt es in einer Region in den zurückliegenden sieben Tagen nicht mehr als 15 Infizierte auf 100.000 Einwohner und kann sichergestellt werden, dass die Fans nur aus dieser Region oder umliegenden mit ähnlichen Fallzahlen kommen, darf vor Zuschauern gespielt werden. Volle Stadien wird es zunächst aber nicht geben, vielmehr würde es auf eine reduzierte Besucherzahl hinauslaufen. Wie viele Fans jeweils in die Stadien dürfen, entscheiden dann die Gesundheitsbehörden vor Ort."


    https://www.liga3-online.de/po…eckkehr-scheint-moeglich/

    Na ja die gute Frau schreibt auch über Darmstadt 98,für öffentlichkeitsarbeit brauch man ersteinmal einen Pressesprecher den man woll immer noch nicht hat.


    Wo ist Fischer eigentlich? Die Bild-Berichte über den FC stammen ja schon seit längerem ausschließlich aus der Feder von der sonst über Darmstadt schreibenden Frau Geuckler-Palmert.

    Ich bleibe dabei, wenn der DFB sein eigenes Konzept bezüglich An- und Abreise, das eine Vermeidung von ÖPNV vorsieht, ernst nimmt, ist es untragbar uns alle zwei Wochen nach Frankfurt reisen zu lassen. Dann muss uns ein Spielbetrieb im Park auch ohne Nebengebäude, bzw mit behelfsmäßigen mobilen Nebengebäuden ermöglicht werden. Zumal ja noch nichtmal klar ist, bzw. es vom individuellen Umsetzubgskonzept des jeweiligen Vereins abhängt, ob die Imbissbuden überhaupt öffnen dürfen.


    Wegen fehlender Imbissbuden, obwohl die nicht öffnen dürfen nicht im Park spielen dürfen, aber deshalb nach Frankfurt ausweichen müssen, obwohl die Anreise per ÖPNV vermieden werden soll, wäre mal wieder typisch.

    Heute wurde ein erstes aussichtsreiches Konzept zur Wiederzulassung von StadionbesucherI_nnen ab der neuen Saison bekannt, welches vom zuständigen Gesundheitsamt auch bereits gebilligt wurde.


    https://www.mdr.de/sport/fussb…e-mit-anhaengern-100.html


    Wenn dieses flächendeckend zum Einsatz käme, wäre dies einerseits sehr erfreulich, da eine Stadionauslastung vorgesehen ist, die 50 Prozent der Gesamtkapazität betragen soll und somit höher liegen würde, als man es sich erhoffen konnte.
    Andererseits würde dies einmal mehr die Absurdität unseres drohenden Unzugs nach Frankfurt vor Augen führen. Denn dieses Konzept sieht auch vor, dass die Fans nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen sollen. Wie sonst als mit Bus oder Zug würde denn ein großer Teil der wenigen, die sich überhaupt zum Bornheimer Hang begeben würden, dorthin gelangen? Außerdem ist vorgesehen, dass es keinen Verkauf von Speisen im Stadion geben soll, was den Stadionbesuch in unserer Situation, in der ein Heimspiel zu einem kompletten Tagesausflug wird und wo viele zwischen mehrstündiger Hin- und Rückfahrt im Stadion sicher etwas zu sich nehmen würden, weiter an Attraktivität verlieren lässt.


    All dies lässt die Zweifel nicht nur an der Durchführbarkeit, sondern unter den geschilderten Umständen auch an der Zulässigkeit von FCS-Heimspielen in Frankfurt, die ohnehin schon riesig waren, ins Unermessliche steigen und zeigt einmal mehr die Dringlichkeit auf, den Verein dabei zu unterstützen, einen Spielbetrieb im Saarland verwirklichen zu können.


    Daher nochmal an alle die Bitte, die Petition "Der FCS muss in den Park" zu unterstützen.


    https://www.openpetition.de/pe…ludwigspark#petition-main

    Im Völklinger Rathaus wird derzeit intensiver für eine drittliga-saison des FCS im HNS geplant, als im saarbrücker rathaus fürs ludwigsparkstadion


    Das würde mich sehr freuen.


    Edit: Also wenn die Völklinger Lokalpolitik Bereitschaft und Willen zeigt, uns weiterhin auch in Liga3 zu halten und uns bei der Unsetzung eines Spielbetriebs unterstützen würde. Nicht die Unfähigkeit der Saarbrücker wohlgemerkt...

    Der FCS hat damals im Frühjahr einen Bauantrag gestellt um im Juli oder August in Völklingen spielen zu dürfen. Diesen Bauantrag gab es dieses Mal nicht, da man von einer anderen Ausgangslage ausgegangen ist. Entsprechend gibt es auch die nötigen Prokolle nicht bzw. sind mit dem Rückzug des Bauantrages 2018 erlöschen. Ob man die ganze Geschichte inklusive dem Weg über den Völklinger Stadtrat und den Umbaumaßnahmen in drei Monaten erledigen könnte?


    Und genau da meine ich, dass nun die Politik mit einem Entgegenkommen bei Bauanträgen und einer Beschleunigung von solchen, um ein saarländisches Stadion rechtzeitig bespielbar zu machen, am Zug ist, um den FCS, der das Saarland zuletzt weltweit repräsentiert hat, im Saarland zu halten. Auch müsste man wohl auf ein Corona-bedingtes Entgegenkommen durch den DFB hoffen.
    Selbst wenn die Arbeiten in Völklingen nicht direkt im September abgeschlossen wären, wäre es doch dann vorstellbar, da diese sich ja vornehmlich in der zugeschütteten Kurve abspielen würden, zunächst eine Ausnahmegenehmigung für das noch nicht fertig gestellte Hermann-Neuberger-Stadion zu bekommen. Selbst wenn man diese nicht bekäme, also anfangs nach Frankfurt müsste, aber dann doch relativ flott nach Völklingen zurückkehren könnte, wäre dies für alle Beteiligten erträglicher als eine komplette Saison in Hessen zu verbringen.