Beiträge von goalgetter13

    Stand: 21:00 Uhr

    Legende: Verkauft (DK) (Max)

    VK Haupttribüne
    H1: 330 (296) (330)
    H2: 330 (308) (330)
    H3: 238 (238) (238)
    H6: 139 (138) (140)
    H7: 191 (140) (330)
    H8: 142 (054) (330)
    = 1.370 (1.174) (1.698)

    HBT, Unten
    G3: 039 (021) (323)
    G4: 248 (173) (665)
    G5: 477 (349) (665)
    G6: 177 (124) (323)
    = 0.941 (667) (1.976)

    VK HBT, Oben
    T01: 000 (000) (246)
    T02: 000 (000) (131)
    T03: 082 (046) (461)
    T04: 072 (062) (128)
    T05: 089 (041) (464)
    T06: 094 (068) (128)
    T07: 376 (301) (464)
    T08: 128 (128) (128)
    T09: 450 (382) (464)
    T10: 127 (126) (128)
    T11: 424 (312) (465)
    T12: 129 (129) (129)
    T13: 268 (168) (464)
    T14: 048 (023) (128)
    T15: 022 (005) (261)
    = 2.309 (1.791) (4.170)

    West
    A01: 142 (000) (228) (84 Block)
    A02: 334 (000) (348) (108 Block)
    = 476 (000) (576)

    Fantribüne
    D-F: 4.000 (3.730) (4.000)
    = 4.000 (3.730) (4.000)

    VIP
    V1: 125 (123) (126)
    V2: 250 (248) (250)
    V3: 119 (106) (126)
    Logen: 111 (111) (111)
    H4: 74 (74) (75)
    H5: 74 (74) (75)
    = 753 (736) (763)


    Überblick
    Fan: 4.000
    HBT, Oben: 2.309
    HBT, Unten: 0.941
    Haupt: 1.370
    West: 0.476
    Gesamt: 8.923
    VIP: 753
    Rollstuhlfahrer: 28 (Annahme)
    Gesamt: 9.877

    Sieglos
    Zu Beginn des Dezembers war der FCS seit neun Spielen ohne Sieg, ganz vage am Himmel tauchte der negative Vereinsrekord ohne einen Dreier auf. Über zwei Monate später wird aus dem leichten Lächeln in der Richtung nun bitterer Ernst. Nach dem Unentschieden in Aue sind die Malstätter mittlerweile seit sagenhaften 16 Spielen ohne Sieg und konnte folglich auch keine der acht Begegnungen unter Jürgen Luginger als Trainer für sich entscheiden. Der letzte Sieg datiert vom 19.September 2025 als man im Heimspiel gegen den FC Schweinfurt mit 2:1 gewinnen konnte. Dieser Sieg ist mittlerweile über 140 Tagen
    her und man nähert sich langsam der Marke von fünf Monaten. Der Rückspiel gegen Schweinfurt ist nur noch drei Spieltage entfernt.

    Mehr als diese 16 Spiele blieb der FCS in seiner Historie nur in einem einzigen Fall ohne Sieg. Diese Rekordserie umfasst 17 Spiele und wurde in den Spielzeiten 1992/93 und 1993/94 aufgestellt. Sollte man gegen Stuttgart nicht gewinnen, so würde man also tatsächlich den negativen Vereinsrekord einstellen. In einer einzigen Spielzeit ist seit Aue bereits der Fall, dies waren die letzten 16 Spiele der Saison 1992/93. In der 3.Liga baut man ebenfalls den negativen Vereinsrekord weiter aus. Vorher hatte man maximal zehn Spiele ohne Sieg gehabt. Dies war 2010/11 und 2013/14 der Fall gewesen.

    In den letzten sieben Heimspielen konnte man nicht gewinnen. Der Vereinsrekord liegt bei 11 Spielen (1963/64 und 1977/78). Der Rekord in diesem Jahrtausend liegt bei neun Spielen (2004/05 und 2005/06). In der 3.Liga ist es bereits ein Rekord, zuvor lag man bei fünf Spielen (2020/21 und 2010/11).

    Gegen Aue blieb man erstmalig seit 14 Ligaspielen ohne Gegentreffer. Damit verbleibt der negative Vereinsrekord in der 3.Liga bei dieser Anzahl, zuvor lag der Rekord in der Saison 2011/12.

    Mehr als 15 Spiele ohne Sieg gab es Drittligakosmus nur noch drei Mal. Rekordhalter ist Bremen II mit 28 Spielen in 2017/18. All diese Teams sind am Saisonende auch abgestiegen, für den Klassenerhalt muss man diese Serie also durchbrechen.

    Und was ist mit Naifis Reha schiefgelaufen ?


    Der Körper hat im Frühjahr nicht wie gewünscht den Heilungsprozess geschafft wodurch eine Nachoperation nötig wurde. die genauen Hintergründe sind glaub nicht bekannt und gehen ja auch niemanden was an. Im Herbst wurden wie geplant in einer dritten Operation noch Ablagerungen am Kreuzband-Implantat entfernt und seither läuft es nach dem Plan. Also Einstieg ins Indiviualtraining im Januar, im Februar soll nach Möglichkeit der Schritt ins Mannschaftstraining folgen.

    Laut HIER:

    - Gibt es im Aufsichtsraten Überlegungen die Vorstände Finanzen und Marketing zusammenzufassen um Kosten zu sparen.
    - Ein Kandidat soll der ehemalige Jugendspieler Philipp Werthmüller (46) sein. Der Sohn des ehemaligen FCS-Spielers Gerd Werthmüller (Jugend + 1966 - 1972) ist aktuell als Kommunikations- und Marketingexperte bei SaarLB beschäftigt und hat im Fußball in der Marketingschiene bei Alemannia Aachen (2008 - 2013) gearbeitet.

    Der mögliche Kader für das Spiel gegen Stuttgart II

    Nach letzten Infos einsatzfähig (22):
    Philipp Menzel (TW)
    Tim Paterok (TW)
    Joel Bichsel (IV)
    Lasse Wilhelm (IV)
    Robin Bormuth (IV)
    Philip Fahrner (RV)
    Calogero Rizzuto (RV)
    Till Schumacher (LV)
    Abdoulaye Kamara (DM)
    Elijah Krahn (DM)
    Patrick Sontheimer (ZM)
    Sebastian Vasiliadis (ZM)
    Tim Civeja (ZM)
    Richard Neudecker (ZM)
    Kaan Caliskaner (ZM)
    Amine Groune (RA)
    Florian Pick (RA)
    Kasim Rabihic (LA)
    Rodney Elongo-Yombo (LA)
    Dominic Baumann (ST)
    Patrick Schmidt (ST)
    Luca Wollschläger (ST)

    Fraglich (4)
    Sven Sonnenberg (IV)
    Niko Bretschneider (LV)
    Manuel Zeitz (DM)
    Kai Brünker (ST)

    Ausfälle (3)
    Jonas Nickisch (TW)
    Maurice Multhaup (RA)
    Amine Naifi (RA)

    Kartensituation gegen Stuttgart II

    5 gelbe Karten (Sperren abgesessen)
    Wilhelm, Krahn

    4 Gelbe Karten (bei der nächsten Verwarnung gesperrt)
    Schumacher, Sonnenberg, Brünker, Bretschneider

    3 Gelbe Karten
    Kamara, Menzel, Bichsel, Rabihic, Pick, Schmidt, Civeja, Zeitz, Luginger (Trainer/bei der nächsten Verwarnung gesperrt)

    2 Gelbe Karten
    Rizzuto, Elongo-Yombo, Baumann, Pick, Bormuth

    1 Gelbe Karte
    Sontheimer, Multhaup, Fahrner,

    Stenogramm

    • Offizieller Name: Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e. V.
    • Unternehmensform: VfB Stuttgart 1893 AG
    • Gründung: 9. September 1893
    • Vereinsfarben: Weiß-Rot
    • Mitglieder: 126.000 (Juli 2025)
    • Ort: Stuttgart
    • Bundesland: Baden-Württemberg
    • Einwohner: ca. 613.000
    • Entfernung: 243 KM
    • Stadion: WIRmachenDRUCK Arena, Großaspach (10.001)
    • ZS-Schnitt 24/25: 2.064
    • ZS-Schnitt 23/24: 886 (RL Südwest)
    • Bilanz: 8/6/7
    • Letzte Duelle: Saison 2024/25
    • Platzierung 2024/25: 16.Platz
    • Platzierung 2023/24: 1.Platz (RL Südwest)
    • Größter Erfolg: Meister RL Südwest (2024)
    • Ewige Tabelle 3L: 11.Platz

    Und mal wieder kann man vieles aus der Vorwoche auch mit in die aktuelle Woche tragen. Aufstellung hat überrascht, alleine schon das man mit drei eher defensiv orientierten Spielern im zentralen Mittelfeld vor einer Dreierkette agiert. Für die Kette an sich konnte man im Vorfeld angesichts der Probleme auf Linksaußen schon mehr Argumente finden.

    Die Anfangsphase dann mehr als schwierig. Aue ist gut raus gekommen, hat da auch viel Druck aufgebaut. Beim FCS hat man öfter aber das Gefühl das größere taktische Umstellungen ne Zeit lang brauchen ehe sie greifen. So richtig auf dem Platz war man da ja nicht gewesen. Aus der Phase kann man dann zwei positive Dinge mitnehmen. Anders als in Köln gab es keinen Gegentreffer und trotz des großen Druckes auch wenige wirkliche Torchancen für Aue. Klar ist auch: Mit der Hypothek an nicht gewonnenen Spielen im Rücken und generell als Mannschaft die gegen den Abstieg kämpft wird es immer wieder schwierige Phasen geben und die muss man dann auch überstehen.

    Danach hat man dann getan was man tun sollte in einer solchen Situation. Sich Sicherheit durch Aktionen holen und aus einer vernünftig Strukturierten Defensive selbst nach vorne kommen. Was abgesehen von der Bär-Chance funktioniert. Aber die Szene (und auch Bormuth kurz vor Schluss) haben die Probleme mal wieder gezeigt. Selbst wenn du an sich stabil bist haben wir in jedem Spiel größere Klopper drin. Allzu viel mehr hat man an gefährlichen Chancen hat man gar nicht mehr zugelassen und gerade in der ersten Hälfte von Halbzeit 2 hatte man Spiel und Gegner im Griff.

    Vorne ist es dann ein zweischneidiges Schwert. Auch in diesem Spiel hat man wieder mehr als genügend Chancen gehabt um zu gewinnen und ist die bekannte Mischung aus Pech, Unvermögen und Gegner die es verhindert. Was willst du bei Sontheimers Lattenschuss machen? In jeder anderen Gesamtlage macht man den wahrscheinlich rein. Auch Pick und Krahn hatten mit ihren Schüssen auf den langen Pfosten große Chancen. Was dann schon eher in die Richtung geht das man solche Gelegenheiten auch einfach mal nutzen können. Ähnlich wie Baumann nach der Sontheimer-Latte. Freier kommt ein Mittelstürmer wohl nicht mehr zum Abschluss, aber auch er kriegt da den Ball nicht aufs Tor, kann die Rückenlage nicht vermeiden. Auch in Halbzeit 1 das Ding wird er sicherlich öfter auch mal im Tor unterbringen als nicht. Oder das Civeja in der Schlussminute leider nciht die Ruhe und Übersicht für ne Flanke statt nem überhasteten Abschlussversuch hatte.

    Trotz dieser zahlreichen Gelegenheiten hast du auch an Qualität im Offensivspiel verloren. Eigentlich Paradox bei der Anzahl der Chancen und wo man steht in der Tabelle und wie lange man nicht mehr gewonnen hat. An sich funktioniert Baumann mit seinem Stil sogar besser als ich es erwartet hätte, aber die Probleme sind ja da. Man hat keine Mannschaft für einen Strafraumstürmer, wird sich auch weiterhin nicht die individuellen Stärken von Pick dafür raus nehmen. Das kann man sich nicht leisten, denn viele Aktionen des Spiels gingen auf Einzelaktionen von ihm zurück und die Quote ist eher gestiegen in den letzten beiden Spielen. So hat man dann mehr verlorene Angriffe als noch in der Vergangenheit und diese Thematik wird man für die nächsten Spiele auch weiter angehen müssen. Denn die Baumann-Variante sollte weiterhin akut sein, auch wenn Brünker zurückkommt. Aber man braucht ne Lösung das die Mannschaft mehr von seinen Qualitäten profitiert und weniger Qualitäten aufgeben muss. Generell muss man natürlich die Ladehemmung überwinten, drei Spiele ohne eigenen Tor machen es nicht leichter-

    Am Ende ist es dann weder Fisch noch Fleisch. Mit dem Punkt vermeidet man weiter den Abstiegsrang, hat an dem Spieltag nicht an Boden verloren in der Sichtrichtung. Aber du gewinnst wieder nicht, hast wieder nicht deinen Befreiungsschlag und es wäre auch in dem Spiel möglich gewesen, vielleicht sogar über die kompletten 90 Minuten verdient. Zumindest beim Blick auf Anzahl und Qualität der Torabschlüsse war es sicher so. So bist du dann in dieser Spirale gefangen wo es Durchhalteparolen sind, aber auch die anderen Wege fehlen. Nicht zu gewinnen lag heute - wie auch in den letzte Wochen - nicht am Einsatz, nicht an der Leistung oder sonstwas. Das ist schwierig, weil man sich von der Leistung wenig vorwerfen kann, es offenkundig den Spielern nicht egal ist und man alles ins Spiel wirft um mal wieder ein Spiel zu gewinnen. Aber man bekommt genau das nicht hin. Auch aus dem Spiel wirst du jetzt aber die positiven Aspekte ziehen müssen, musst versuchen die Selbstvertrauen daraus zu holen statt mehr Verunsicherung und mehr Kopfblockade um es dann in der nächsten Woche wieder zu probieren. Wird halt nicht einfacher, aber Kopf in den Sand stecken bringt es auch nicht.

    Also die Relationen wahre ich schon. Vielleicht sollte ich anmerken was ich unter "wichtigen" Spielen verstehe....


    Es ging da ja auch natürlich nicht um dich oder deine Sichtweise oder darum irgendwie zu tun als sei ein Sieg morgen (oder generell mal wieder Siege) nicht wichtig. Jeder von uns kann Tabellen und Sieglos-Serien lesen und weiß es.

    Man muss die Aussage aber doch trotzdem im Kontext einordnen, auch wenn Medienvertreter und Online-Portale in ihren Überschriften dies natürlich nicht tun. Die Aussage war Teil einer Antwort auf der Pressekonferenz und im Zusammenhang auf die Frage ob es das brisanteste Spiel der Saison sei und ob die kommenden Wochen die Schlüsselwochen seien. Das wurde nachvollziehbar verneint.

    Natürlich kann man sich jetzt auch auf die Zeit bis zum 1.März konzentrieren und von zehn oder zwölf Punkten träumen. Aber für mich sollten wir erst mal überhaupt wieder ein Sieg gewinnen bevor sich auf nen Zeitraum von Wochen bezieht. Damit tut man sich ja schon schwer genug.

    Irgendwie kann ich mir nicht helfen aber man redet ein wichtiges Spiel mal wieder klein.....


    Man muss halt irgendwo die Relationen wahren und man hat auch ohne großspurige Ankündigungen schon genügend Druck auf dem Kessel. Denn wie soll denn die Aussage sein? Es ist das Schlüsselspiel der Saison? Oder die Schlüsselwochen der Saison? Und bei einer Niederlage am Samstag oder wenn man nach diesen Wochen auf einem Abstiegsplatz stehen sollte stellt man zehn, zwölf Spieltage vor Saisonende die Saison ein?

    Wenn man gewinnt ist man nicht seine Sorgen los und bei einer Niederlage ist man nicht in der Regionalliga. Man muss sich langfristig vom Kopf her auf Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag einstellen. Und kurzfristig darauf zu gewinnen.

    Der Kader für das Spiel in Aue
    - Anhand PK

    Nach letzten Infos einsatzfähig (20):
    Philipp Menzel (TW)
    Tim Paterok (TW)
    Joel Bichsel (IV)
    Lasse Wilhelm (IV)
    Robin Bormuth (IV)
    Philip Fahrner (RV)
    Calogero Rizzuto (RV)
    Till Schumacher (LV)
    Abdoulaye Kamara (DM)
    Elijah Krahn (DM)
    Patrick Sontheimer (ZM)
    Sebastian Vasiliadis (ZM)
    Tim Civeja (ZM)
    Richard Neudecker (ZM)
    Kaan Caliskaner (ZM)
    Amine Groune (RA)
    Florian Pick (RA)
    Kasim Rabihic (LA)
    Rodney Elongo-Yombo (LA)
    Dominic Baumann (ST)
    Patrick Schmidt (ST)
    Luca Wollschläger (ST)

    Fraglich (1)
    Kai Brünker (ST)

    Ausfälle (6)
    Jonas Nickisch (TW)
    Sven Sonnenberg (IV)
    Niko Bretschneider (LV)
    Manuel Zeitz (DM)
    Maurice Multhaup (RA)
    Amine Naifi (RA)


    Mit dem Ausfall von Bretschneider wird man erstmalig im Jahr 2026 seine Viererkette anpassen müssen. Es sollte aber keine Systemveränderung bedingen. Natürlich könnte man Dreierkette spielen mit Bichsel, Wilhelm und Bormuth in der Kette sowie Rizzuto und Fahrner dann auf den Außenbahnen. Dann hätte man mit Schumacher aber auch nur noch einen Abwehrspieler auf der Bank und könnte sonst nur mit Spielern von anderen Positionen aushelfen. In der Viererkette wird man zwei Optionen haben, denn Schumacher wurde auf der Pressekonferenz nicht einmal in den Topf geworfen. Option A wäre klar Fahrner als gelernter Außenverteidiger, dann mit Rizzuto auf der linken Seite. Dann könnte man die bisherigen Aufgaben der Außenverteidiger beibehalten. Option B ist Bichsel auf der linken Abwehrseite. Er hat die Rolle schon gespielt und würde so mal wieder seine Chance bekommen. Er wäre vor allem dann denkbar wenn man auf Rechts die Kombi Rizzuto/Pick nicht sprengen möchte und gleichzeitig auch die Probleme auf der linken offensiven Außenbahn mit nem defensiveren Spieler dort ausgleichen möchte. Die Gefahr noch mehr Rechtslastig zu werden wäre dann vorhanden.

    Auch die Kaderzusammensetzung bekommt mit dem Ausfall von Bretschneider leicht andere Parameter. Man kann sie mit Schumacher beantworten, dann wird es nur ein anderer Name sein. Nimmt man Schumacher nicht mit und verlässt sich alleine auf Bichsel als Auswechselspieler für die Defensive hat man mehr öffnende Felder. Beispielsweise um Brünker und Schmidt mitzunehmen, zwei Stürmer auf der Bank zu haben. Etwas was man sonst nicht so gehändelt hat. Sollte es bei Brünker nicht reichen, so könnte es ein Überangebot im zentralen Mittelfeld zur Folge haben.

    Die Lage beim FCS
    Einen einzigen Punkt holte der FCS aus den drei Spielen im Jahr 2026, leistete sich nach der Niederlage bei Viktoria Köln am vergangenen Samstag auch eine 0:1-Heimniederlage gegen den VfL Osnabrück. Das Fazit konnte dabei in großen Teilen aus den vorherigen Spielen übernommen werden. Man hätte das Spiel nicht verlieren müssen, konnte sich für erneut großen Invest aber nicht mit der nötigen Treffern belohnen und leistete sich in der Defensive (in dem Falle nach einer Ecke) einmal mehr einen Tiefschlaf samt dem entscheidenden Gegentreffer. Der erneut frühe Rückstand verfehlte seine Wirkung sein, auch konnte man im zweiten Abschnitt kaum noch für Torgefahr sorgen. Man wartet nun mittlerweile seit stolzen 15 Spielen auf einen Sieg und muss sich neben allen sportlichen Schwierigkeiten auch mit den Problemen im Kopf beschäftigen. Man spielt nicht schlecht, man bemüht sich Woche für Woche und kann sich keinen Vorwurf in Sachen Einsatz und Bemühen machen. Trotzdem ist man in den letzten beiden Spielen weit weg von einem Sieg gewesen. Wenn nicht schon seit Wochen alle Alarmglocken läuten würden, so wäre diese Kombination ein besorgniserregendes Signal. Nachdem bereits im Dezember der Trainerwechsel in Sachen Ergebnisse verpuffte hat man nun auch die Aufbruchstimmung rund um die Mitgliederversammlung und dem Heimspiel gegen Cottbus nicht nutzen können. Aufbruchstimmung ist spätestens seit Osnabrück nicht mehr vorhanden und man steht umso mehr mit dem Rücken zur Wand und muss sich aus dem Schlammassel ziehen. Der Druck ist nun gewaltig und es wird es auch am Samstag in Aue sein. Ein Ausbruch aus der derzeitigen Situation wird nur mit Siegen und Erfolgserlebnissen möglich sein. Alles andere hilft nicht mehr um sich gegen die Negativspirale zu wehren und dies wird einzig die Mannschaft selbst tun können. Indem sie sich aus den vorhandenen Stärken der letzten sechs, sieben Spiele ein das höchstmögliche Maß an Selbstvertrauen holt, indem sie ein gewisses Maß an Lockerheit mit ins Spiel bringt und die nötigen Dinge mal über 90 Minuten aufs Feld bringt. Also eine angemessene Defensive über 90 Minuten und ohne Aussetzer vorweisen kann, gleichzeitig im Offensivspiel auch den Torbann bricht und generell effektiver ist als zuletzt. In der Situation muss es auch egal sein ob man im Park oder Auswärts spielt. Ziel muss es sein sich in der Frühphase des Spiels - zur Abwechslung mal - Selbstvertrauen aus guten Aktionen zu ziehen (statt in Rückstand zu geraten), mehr und mehr die eigenen Stärken auf den Platz zu bringen und sich dann Treffer und einen Sieg nicht nur mit der Leistung zu verdienen, sondern auch in die Realität umzusetzen. Auch die Gastgeber aus dem Erzgebirge befinden sich vollends im Abstiegskampf. Seit dem vierten Spieltag lag man nie mehr oberhalb von Platz 16, meisten sogar auf einem der Abstiegsränge und so ist es auch aktuell der Fall. Aus den letzten neun Ligaspielen gab es nur einen Sieg, wobei man sich vor Jahresfrist zumindest stabilisieren konnte. In den letzten sechs Spielen gab es nur eine Niederlage gegen Wiesbaden, dazu kamen vier Unentschieden und ein deutlicher Sieg über Schweinfurt. Im Jahr 2026 folgte bis dato drei Niederlagen in Rostock, Havelse und im Heimspiel gegen Ulm. Die jüngste Niederlage in Havelse führte zur Entlassung von Trainer Härtel, Nachfolger ist Christoph Dabrowski. In Aue werden daher die Uhren auf Null gesetzt, in den Vergangenheit war die Mannschaft in einem 4-2-3-1-System unterwegs gewesen.

    Auf Seiten des Personals ist durch Sperren keine Veränderung vorhanden, weiterhin sind fünf Akteure (Luginger, Schumacher, Sonnenberg, Brünker, Bretschneider) vorbelastet. Voraussichtlich sechs Spieler nicht zur Verfügung stehen. Multhaup ist seit November raus, eine zeitnahe Rückkehr nicht in Sicht. Nickisch fehlt mit einem Muskelfaserriss. Naifi ist noch auf dem Weg ins Mannschaftstraining. Zeitz leidet an einer Zerrung in den Adduktoren, sollte keine Ewigkeit fehlen. Auch bei Brünker (Überdehnung Bänder) sollte eine zeitnahe Rückkehr realistisch sein. Beide Akteure werden für Samstag keine Alternative sein. Bei Sonnenberg sollte man weiter von einem Ausfall ausgehen. Beim Kapitän wurde zwar öfter mal eine Rückkehr ins Mannschaftstraining angekündigt, konnte dann jedoch wie in der Vorwoche nicht umgesetzt werden. Ob wenige Einheiten (wenn er denn in der Woche wieder im Mannschaftstraining sein sollte) ausreichen um wieder eine Option zu sein? Der Rückstand (auch mit den Problemen aus Dezember) ist groß. Ohne die sechs Spieler stünden maximal 23 Spieler, darunter zwei Torhüter, zur Verfügung. Nicht im Kader stehen können dann drei Akteure.

    Bei der ersten Elf ist man weiterhin an einem Scheideweg. Trotz der fehlenden Ergebnissen kann man aufgrund der gezeigten Leistungen weiter am bisherigen Grundprinzip festhalten und lediglich geringfügige oder vielleicht auch keine Veränderungen vornehmen. Ebenso bietet sich weiterhin die Möglichkeit eine größere Rotation vorzunehmen und anderen Spielern eine Chance zu geben, auch wenn die Wechsel gegen Osnabrück sich nur bedingt auszahlten. Bisher hat man sich hier bei allen Problemen um Kontinuität bemüht, um sich auf diesem Wege die nötige Sicherheit zu holen. Mit zwei Ausnahme hat man unter Luginger immer die gleiche Viererkette aufgeboten. Nicht der Fall war es gegen Essen (Bretschneider Comeback als Einwechselspieler) und Hoffenheim II (Sperre Wilhelm). Ausgezahlt hat sich das Vertrauen noch nicht, ein Spiel zu Null war nicht dabei. Gegen Osnabrück kassierte man immerhin mal kein Tor aus dem laufenden Spiel heraus. Auf die Chance warten tun zwei Spieler. Für die Außenbahn - hier dann für Bretschneider - ist es Fahrner. Er dürften dann rechts verteidigen während Rizzuto auf die linke Seite wechseln würde. Für die Innenverteidigung hat man Bichsel als Alternative. Beide Akteure sind im Jahr 2026 noch ohne Einsatzminuten. Schumacher dürfte indes klarer Streichkandidat als vierter Außenverteidiger bleiben.

    Welche Lösung man im zentralen Mittelfeld wählen wird? Sontheimer wird gesetzt sein, wird weiterhin als Kapitän auflaufen. Gegen Osnabrück rückte Krahn an seine Seite und zeigte im Grunde ein gutes Spiel. Damit könnte er auch weiterhin der Partner sein. Zusätzlich ist Kamara zurück und sollte von Woche zu Woche wieder mehr zur Option für diese Rolle werden. Bisher hatte er nach seiner Verletzung in 2026 noch keine Einsatzzeit bekommen. Die dritte Position ginge dann mutmaßlich an Vasiliadis. Gegen Osnabrück pennte er beim Gegentor, war abgesehen davon der beste FCS-Spieler auf dem Feld. Man geht natürlich trotzdem ein Risiko ein. Einmal kann er noch lange nicht über 90 Minuten gehen, in den letzten beiden Spielen war es jeweils ne Stunde. Gegen Osnabrück war seine Auswechslung dann auch ein klarer Bruch im FCS-Spiel. Zweitens haben zu viele (und zu schnelle) lange Einsätze nach seinen Verletzungsphasen in der Vergangenheit immer wieder zu Rückschlägen und erneuten Ausfällen geführt. Nimmt man ihn raus, so wäre Civeja erste Wahl. Gleiches gilt für einen Ansatz mit Civeja generell im Zentrum, dann dürfte Vasiliadis statt Krahn in die hintere Rolle schlüpfen. Caliskaner konnte die Joker-Chance gegen Osnabrück nicht nutzen, Neudecker stand erneut nicht im Kader. Überraschungen sind immer möglich, ihre Situation wird sich aber eher nicht verändern.

    In der Offensiven sollten zwei Positionen fest sein. Dies betrifft Pick auf Rechts. Den besten Scorer und der einzige Spieler der zuletzt mal getroffen hat wird man nicht aus der Mannschaft nehmen, kann man sich auch gar nicht leisten. Dies betrifft Baumann im Sturmzentrum. Man hatte erwartungsgemäß seine Schwierigkeiten durch den anderen Stürmertyp, wird dies auch weiterhin haben. Aber er hat das erste Spiel seit längerer Zeit trotzdem nutzen können um die Ansätze seiner Vorzüge zu zeigen und ihn dann direkt wieder aus dem Team zu nehmen wäre merkwürdig. Jetzt muss er erst mal etwas Vertrauen bekommen. Mit Schmidt hat man dann seinen Joker auf der Bank während Wollschläger erneut ein Streichkandidat sein wird. Offen ist die linke Außenbahn. Gegen Osna kam hier Civeja zum Einsatz womit man die großen Probleme auf der Position offen legte. Der Spieler ist kein Außenbahnspieler und seine Stärken passen auch nicht auf die Rolle. Rabihic hatte jedoch einen schwierigen Start in 2026, kam im letzten Spiel auch gar nicht zum Einsatz während Elongo-Yombo zwar Minuten bekam, aber insgesamt auch nicht überzeugen konnte. Groune wurde gegen Osnabrück spät eingewechselt, aber Civeja und Caliskaner wurden ihm vorgezogen.

    Nicht im Kader stünden Schumacher, Caliskaner (wahrscheinlich eher Neudecker) und Wollschläger. Schumacher als vierter Außenverteidiger ist erwartbar, Wollschläger ist Stürmer Nummer 3. Neudecker/Caliskaner wäre das Opfer des Überangebotes im zentralen Mittelfeld. Hier hat man mit Krahn, Kamara und Neudecker/Caliskaner bereits drei Spieler und braucht nicht noch einen vierten Akteur.

    Voraussichtliche Kicker-Aufstellungen

    Erzgebirge Aue

    Voraussichtliche Aufstellung
    Männel - Fallmann, Majetschak, Zobel, Collins - Fabisch, Uhlmann - Stefaniak, Guttau - Bär, Ocansey

    Es fehlen
    Clausen (Sprunggelenkverletzung), Günther-Schmidt (Außenbandriss im rechten Sprunggelenk), Malone (Rotsperre), Özkan (Reha nach Knie-OP)

    Sperren drohen
    Majetschak (4 Gelbe Karten), Uhlmann (9 Gelbe Karten), Zobel (4 Gelbe Karten)


    FCS

    Voraussichtliche Aufstellung
    P. Menzel - Rizzuto, Wilhelm, Bormuth, Bretschneider - Krahn, Sontheimer - Pick, Vasiliadis, Civeja - Baumann

    Es fehlen
    Brünker (Bänderdehnung im Sprunggelenk), Multhaup (Nackenbeschwerden), Naifi (Aufbautraining nach Kreuzbandriss)

    Sperren drohen
    Bretschneider (4 Gelbe Karten), T. Schumacher (4 Gelbe Karten), Sonnenberg (4 Gelbe Karten)

    Nach einem 5:1-Testspielsieg gegen die SG Hochwald wartet am Sonntag gleich der nächste Rheinlandligist auf die Zweite des FCS. Ab 16 Uhr trifft man dann im Sportfeld zum Testspiel auf den SV RW Wittlich. Sie belegen in der Spielklasse den zweiten Platz, sind punktgleich mit dem Spitzenreiter und kämpfen um den Aufstieg in die Oberliga.