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    Der Saisonrückblick (Teil II) - Anschluss an die Spitze


    Der Oktober startete für den FCS mit einem echten Highlight. Eintracht Braunschweig kam an einem Freitagabend unter Flutlich nach Saarbrücken und erstmalig wurde die erlaubte Zuschauerkapazität von zuvor maximal 6.400 Besuchern angehoben. Eine fünfstellige Kulisse erlebte diesen Kracher live im Stadion und sie sahen ein Drittligaspiel auf hohen Niveau. Zwei Mal ging des FCS in Führung. Zunächst durch Adriano Grimaldi, später durch den ersten Profitreffer von Luca Kerber. Wieder brachte der FC jedoch den Sieg nicht über die Zeit, kurz vor Schluss unterlief Abwehrspieler Krätschmer ein Eigentor. Späte Punkte gab es dagegen nach der Länderspielpause in Halle. Nach einem rasanten Spiel köpfte Grimaldi kurz vor Schluss zum Siegtreffer ein. Überragender Mann auf das Feld war Sebastian Jacob, der Offensivspieler war an allen drei Treffern beteiligt. Am 13.Spieltag sah der neue Park das nächste Highlight. Der TSV 1860 München war zu Gast, eine Vollauslastung erlaubt. Über 12.300 Besucher pilgerten in den Park, wieder gab es ein hochklassiges Heimspiel zu bestaunen. Sportlich verpasste der insgesamt überlegene FCS in der Schlussphase den Sieg, erreichte durch einen Elfmetertreffer von Günther-Schmidt immerhin noch ein 1:1-Unentschieden. In dieser Phase wirkte die Mannschaft von Uwe Koschinat stabil, wirkte auf einem guten Weg.


    Dieser Eindruck wurde in den folgenden beiden Wochen aus der Welt gefegt. Zunächst unterlag ein offensivschwacher FCS das Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim mit 0:1, anschließend verlor man das langersehnte Heimderby gegen den 1.FC Kaiserslautern mit 0:2. Insbesondere die Leistung in dieser Begegnung gab heftig zu denken und sorgte für reichlich Widerstand von allen Seiten. Die Mannschaft zeigte - ausgehend von einem souveränen Pokalsieg in Jägersburg (4:0) - eine starke Reaktion. Beim SC Verl siegte der FC mit 4:2, bewies nach einem zwischenzeitlichen Rückstand große Moral und gewann mit einer kämpferisch starken Leistung verdient auf dem Geläuf in Lotte.


    Im Heimspiel gegen Viktoria Berlin tat man sich schwer, zwei späte Treffer von Jänicke und Deville brachten die nächsten drei Punkte. Die Koschinat-Elf spielte in dieser Phase längst keinen guten Fußball, sicherte sich jedoch mit großer Moral und Arbeitswille die Punkte und arbeitete sich aus dem Tief nach der Derbypleite. Den dritten Sieg in Serie gab es in Zwickau. Jacob traf in letzter Sekunde per Elfmeter. Mitte Dezember schlug man schließlich auch den SC Freiburg II mit 1:0. 4.800 Zuschauer im ausverkauften Park sahen einen weiteren dreckigen Arbeitssieg. Doch der FC verpasste die Krönung auf das Jahr. Im letzten Spiel gab es gegen Schlusslicht Havelse ein eher glückliches Unentschieden im eigenen Stadion zu verzeichnen und man verpasste eine noch bessere Ausgangslage in der Winterpause. Trotz des Unentschiedens überwinterte man als Tabellenfünfter und mit lediglich zwei Punkten Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz.

    Ein ungewöhnlicher Saisonverlauf

    Die Weltmeisterschaft in Katar bringt den Zeitplan der nationalen Ligen gehörig durcheinander, so auch in der 3.Liga. Der Saisonstart im Juli ist noch normal und wird am gleichen Wochenende wie üblich ausgetragen. Auch die ersten Wochen sind ähnlich. Die Pause im DFB-Pokal ist einen Spieltag früher angesetzt, auch die englische Woche zu Saisonbeginn findet bereit nach dem 2.Spieltag statt nach dem 5.Spieltag statt. Die übliche Länderspielpause im Oktober gibt es in dieser Saison nicht, sie wird stattdessen im Mitte September über die Bühne gebracht. Anschließend spielt die 3.Liga durch, auch die Länderspielpause im November entfällt natürlich. Stattdessen findet Anfang November noch mal eine englische Woche statt.


    Nach dieser englischen Woche (Abschluss ab 14.November) verabschiedet sich die 3.Liga dann rund fünf Wochen früher als gewohnt in die Winterpause. Bis dorthin sind erst 17 Spieltage bestritten, normal liegt man bei 20 oder 21 Spielen. Es wird eine lange Unterbrechung von neun Wochen geben. Statt den normalerweise sehr gekürzten Wintervorbereitung dürften sich die Drittligisten dieses Mal auf eine Vorbereitung nach Vorbild der Sommervorbereitung einstellen, wobei der Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr zu überbrücken ist und auch die Trainingsbedingungen die Vereine vor Probleme stellen könnten.


    Im Jahr 2023 nimmt die Liga dann ab dem 13.Januar wieder ihren Spielbetrieb auf. Ab diesem Wochenende wird ohne Pause durchgespielt, eine englische Woche gibt es allerdings nur im März. 21 Spieltage sind in Jahr 2023 noch zu bewältigen, dadurch endet die Liga auch zwei Wochen später als üblich. Letzter Spieltag ist am 27.Mai. Die folgenden Relegationsspiele zur 2.Bundesliga gehen bis zum 6.Juni, am 3.Juni dürfte der Finaltag der Amateure auf dem Programm stehen. Durch das spätere Saisonende dürfte auch der Rahmenterminkalender der Saison 2023/24 noch Auswirkungen durch die WM spüren.

    Der Spielplan der 3.Liga

    Vor jeder Saison sind Diskussionen um den neuen Spielplan Pflicht. Gegen welche Mannschaft ist das erste Saisonspiel? Hat man ein Heim- oder Auswärtsspiel? Wie schwer sieht das Auftaktprogramm aus? Wie gestalten sich die letzten Spieltage? Wann warten die Derbys? Standardfragen. Der Spielplan der 3.Liga wird durch den zuständigen Verband, den DFB, erstellt. Als Korsett für den Spielplan dient der Rahmenterminkalender. Anschließend werden Wünsche und Vorgaben der Vereine, der Sicherheitsbehörden oder den Medienpartner erfragt. Aus all diesen Komponenten wird dann der Spieltag gebastelt, allerdings erst nachdem die Spielpläne der beiden Bundesliga (meist in der letzten Juni-Woche) erschienen sind. Erst im Anschluss stehen alle nötigen Informationen zur Verfügung, um den Spielplan endgültig zu konzipieren. Nach Möglichkeit soll der Spielplan rund vier Wochen vor Saisonbeginn veröffentlicht werden, in der Praxis passiert dies jedoch eher selten und der Termin wird auch in dieser Saison kaum zu halten sein. In der Saison 2019/20 wurde der Spielplan so am 3.Juli vorgestellt. Dies waren lediglich zweieinhalb Wochen vor dem Saisonstart. Vergangene Saison war es am 1.Juli der Fall. Die zeitgenauen Ansetzungen der Spiele werden etappenweise vorgenommen. In der 3.Liga werden - im Anschluss an die Terminierung der ersten beiden Ligen - meist vier bis sechs Spieltage final angesetzt, teilweise wie letzte Saison aber auch erst mal nur die ersten beiden Spieltage. Die Planungszeit für Verein und Fans ist mitunter gering.


    Der Spielplan basiert im Grunde auf einem Schlüsselsystem des Verbandes. In der 3.Liga ist es logischerweise ein 20er-System und das normal angewandte System ist auch bekannt. Nach Einpflegung aller relevanter Daten bekommt jeder Verein eine Nummer zugewiesen und so wird der Spielplan aufgebaut. Die Leistung des Computers wird geprüft und im Anschluss freigegeben. Offiziell haben die Medienrechte-Inhaber bei der Erstellung des Spielplanes nur einen geringen Einfluss. So werden die Wünsche bei der Erstellung des Rahmenspielplans berücksichtigt, bei den späteren zeitgenauen Ansetzungen jedoch nicht mehr. Die Einteilung beispielsweise der Montagsspiele ist dann lediglich Verbandssache.

    Der zweite Weg in den DFB-Pokal

    Seit der legendären Pokalsaison 2019/20 samt Halbfinale wartet der FCS auf die Rückkehr in den DFB-Pokal. Sowohl in der Saison 2020/21 als auch in der Saison 2021/22 verpasste man dieses Saisonziel. Auch für die Spielzeit 2022/23 stehen den Malstättern wieder zwei Möglichkeiten offen, um sich für den nationalen Pokal in der folgenden Saison (2023/24) zu qualifizieren. Die ersten vier Plätze der 3.Liga berechtigen zur Teilnahme am DFB-Pokal. Diese Qualifikanten über die Liga bekommen auch die komplette Prämie für die 1.Hauptrunde des Pokals ausgeschüttet. Zum letzten Mal über die Platzierung in der Liga konnte sich der FCS in der Saison 2005/06 für den Pokal qualifizieren. Damals war man als Absteiger aus der 2.Bundesliga automatisch im Teilnehmerfeld dabei. Die andere Möglichkeit auf dem Weg in den DFB-Pokal ist wie in den letzten Jahren auch der Landespokal. Hier ist der FCS nicht mehr die höchstklassige Mannschaft im Wettbewerb und bereits in den vergangenen Jahren war der Wettbewerb mit der starken Konkurrenz der beiden anderen saarländischen Proficlubs nie ein Selbstläufer. Qualifiziert sich der FCS über den Saarlandpokal für den DFB-Pokal, so müsste er wie in den vergangenen Jahren auch einen Teil der Prämie der 1.Hauptrunde an den Verband abgeben.

    Eine Saison ohne Feldverweis

    In der Fairnesstabelle der 3.Liga beendete der FCS die Saison 2021/22 auf den zwölften Tabellenplatz, nachdem man im Jahr zuvor noch die "fairste" Mannschaft der Liga gewesen war. Exakt 90 gelbe Karten sammelten FCS-Spieler in der Saison 2021/22. Nur drei Teams (Halle/92, Verl/95 und Duisburg/104) kassierten mehr gelbe Karten.


    Gleichzeitig sahen die Malstätter jedoch kein einziges Mal in der Spielzeit einen Feldverweis. Diesen Erfolg kann kein anderes Team der Liga vorweisen, allgemein gab es dies in der 3.Liga zuletzt in der Saison 2018/19. Hansa Rostock spielte in der Saison alle Ligaspiele vollständig. Auch haben es Holstein Kiel (2015/16), der VfR Aalen (2011/12) und Kickers Offenbach (2008/09) geschafft. Eine komplette Saison ohne Platzverweis gab es für den FCS in der 3.Liga noch nie. Allgemein ist dies schon ein gutes Stück her. Letztmalig in der Zweitligasaison 1989/90 ging man ohne eine Ampelkarte oder eine rote Karte aus der Saison.




    Feldverweise im Jahrtausend

    2020/21: 4 Feldverweise (2 Rote + 2 Gelb-Rote)

    2019/20: 4 Feldverweise (0 + 4)

    2018/19: 2 Feldverweise (2 + 0)

    2017/18: 2 Feldverweise (1 + 1)

    2016/17: 4 Feldverweise (3 + 1)

    2015/16: 6 Feldverweise (4 + 2)

    2014/15: 2 Feldverweise (2 + 0)

    2013/14: 5 Feldverweise (1 + 4)

    2012/13: 1 Feldverweise (1 + 0)

    2011/12: 3 Feldverweise (1 + 2)

    2010/11: 5 Feldverweise (3 + 2)

    2009/10: 3 Feldverweise (2 + 1)

    2008/09: 4 Feldverweise (2 + 2)

    2007/08: 3 Feldverweise (0 + 3)

    2006/07: 3 Feldverweise (3 + 0)

    2005/06: 6 Feldverweise (1 + 5)

    2004/05: 5 Feldverweise (1 + 4)

    2003/04: 3 Feldverweise (4 + 2)

    2002/03: 7 Feldverweise (3 + 4)

    2001/02: 7 Feldverweise (2 + 5)

    2000/01: 6 Feldverweise (2 + 4)

    DFB-Pokal-Situation der Drittligisten


    Über die Liga qualifiziert (5)

    FC Ingolstadt

    Erzgebirge Aue

    1.FC Kaiserslautern/Dresden

    1860 München

    SpVgg Bayreuth


    Chance über den Landespokal (3)

    Waldhof Mannheim (Finale)

    Viktoria Köln (Finale)

    SV Elversberg (Finale)


    Keine Teilnahme (12)

    FSV Zwickau

    Hallescher FC

    MSV Duisburg

    SC Verl

    SV Meppen

    SV Wehen Wiesbaden

    1.FCS

    VfL Osnabrück

    RW Essen

    VfB Oldenburg/BFC Dynamo Berlin

    Borussia Dortmund II

    SC Freiburg II

    Wenn du etwas einreichten willst das auf die Liste der TOP soll, dann musst du das doch fristgerecht machen oder..?!


    Ja. Aber sofern man das möchte kann man natürlich auch jetzt schon Anträge für die nächste MGV, unabhängig vom Datum, einreichen. Am Tag selbst geht wie schon angesprochen auch.


    Am Ende wird es so ähnlich aussehen. Dazu kommt wahrscheinlich noch die Rückmeldung der Satzungskommission und etwaige Anträge.



    TOP 1:Eröffnung und Begrüßung durch den Präsidenten
    TOP 2:Feststellung der Tagesordnung und Beschlussfähigkeit
    TOP 3:Gedenken an verstorbene Mitglieder, anschließend Ehrungen von Mitgliedern
    TOP 4:Bericht des Präsidiums

    - Präsident Hartmut Ostermann

    - Schatzmeister Dieter Weller
    TOP 5:Bericht des Vorsitzenden des Aufsichtsrates

    - Prof. Dr. Frank Hälsig
    TOP 6:Bericht des 1. Vorsitzenden

    - Jörg Alt
    TOP 7:Bericht der Abteilungsleiter

    - Frauen-Fußball: Winfried Klein,

    - Jugendfußball: Nico Weißmann

    - Handball: Markus Hoffmann
    TOP 8:Bericht der Kassenprüfer

    - Prof. Dr. Peter Bilsdorfer oder Rüdiger Linsler
    TOP 9:Aussprache zu den Berichten
    TOP 10:Entlastung des Vorstandes, des Präsidiums und des Aufsichtsrates



    I. Entlastung des Vorstandes

    - Jörg Alt (1. Vorsitzender),

    - Helmut Schwan (2. Vorsitzender),

    - Prof. Dr. Peter Bilsdorfer (Kassenprüfer)

    - Rüdiger Linsler (Kassenprüfer)

    - Dieter Ferner (Abteilungsleiter Alte Herren)

    - Nico Weißmann (Abteilungsleiter Jugendfußball)

    - Winfried Klein (Abteilungsleiter Frauenfußball)

    - Markus Hoffmann (Abteilungsleiter Handball)



    II. Entlastung des Präsidiums

    - Hartmut Ostermann (Präsident)

    - Dieter Ferner (Vize-Präsident)

    - Dieter Weller (Schatzmeister)



    III. Entlastung des Aufsichtsrates

    - Eugen Hach

    - Prof. Dr. Frank Hälsig (Vorsitzender)

    - Michael Haubrich

    - Meiko Palm (stell. Vorsitzender)

    - Egon Schmitt

    - Wolfgang Seel

    - Aron Zimmer

    TOP 11:Verschiedenes

    Relegation, Hinspiel


    Freitag, 20.Mai 2022 um 20:30 Uhr

    1.FC Kaiserslautern - Dynamo Dresden


    Wer wird vorletzter Teilnehmer der neuen Drittligasaison? Diese Frage wird bis zum nächsten Dienstag beantwortet werden. Bleibt der 1.FC Kaiserslautern ein Drittligist? Oder kehrt die SG Dynamo Dresden nach nur einem Jahr in der 2.Bundesliga wieder in die Drittklassigkeit zurück? Es ist der gewohnte Modus mit Hin- und Rückspiel. Los geht es am Freitagabend um 20:30 Uhr mit einem Heimspiel für den aktuellen Drittligisten. Das Spiel wird live im Sat1 und bei Sky Sport übertragen. Die Auswärtstorregel existiert seit dieser Saison nicht mehr.


    Beim FCK ist es das erste Spiel nach der Zeitrechnung von Marco Antwerpen. Nach drei Niederlagen in Folge und damit dem Verlust des direkten Aufstiegsplatzes hat man in Kaiserslautern den Trainer gewechselt, Dirk Schuster bereitet die Mannschaft nun auf die Relegationsspiele vor. Der Druck ist groß, ein weiteres Jahr in der 3.Liga würde die Planungen des Clubs stören. Da man am letzten Drittligaspieltag spielfrei war, kann man sich beim FCK seit Tagen voll auf die Relegation konzentrieren.


    Zweitligist Dynamo Dresden hatte bereits Anfang März den Trainer gewechselt und das Amt in die Hände des ehemaliger Verlers Guerino Capretti gegeben. Den Horror des Jahres 2022 konnte aber auch er aus Dresdner Sicht nicht überwinden. In der kompletten Rückrunde gab es keinen Sieg, auch am letzten Sonntag im sportlich bedeutungslosen Spiel gegen Absteiger Aue setzte es eine 0:1-Niederlage. Den letzten Sieg gab es im Hinspiel in Aue (Mitte Dezember 2021).

    Das Financial Fairplay der 3.Liga

    Das "Financial Fairplay der 3.Liga" ist ein sogenanntes Belohnungssystem des DFBs und nur leicht an das Modell der UEFA angelehnt. So gibt es keinerlei Sanktionen. Es wurde im September 2018 beschlossen. Der Topf umfasst insgesamt 550.000 € pro Spielzeit. Ausgezahlt werden die Beträge im Herbst/Winter der Folgesaison. Das Konzept belohnt zwei Punkte: Einmal ein positives Saisonergebnis der Vereine und dazu die Planungsqualität. Es soll helfen die finanzielle Stabilität der Vereine in der 3.Liga zu stärken und Liquiditätsengpässe während einer Saison zu vermeiden. Beide Kriterien werden mit jeweils 50% (275.000 €) der aufgerufenen Summe unterstützt. Ein Verein kann in einer Saison für beide Punkte Gelder kassieren. Der FCS hat hier in der Saison 2020/21 einen ausgezeichneten Job gemacht und 60.770,15 Euro erhalten. Nur die Aufsteiger Dynamo Dresden und Hansa Rostock erhielten mehr Geld.



    1.) Positives Saisonergebnis

    137.500 € werden anteilig an alle Vereine mit einem positiven Saisonergebnis ausgezahlt. Bei 20 Vereinen in einer normalen Drittligasaison also ein Mindestbetrag von 6.875 Euro. Die verbliebenen 137.500 € werden anteilig nach der Höhe des positiven Saisonergebnisses ausgezahlt.



    2.) Planungsqualität

    Belohnung für Vereine die ihr angepeiltes Saisonergebnis eingehalten oder sogar übertroffen haben. Also auch bei eingeplanten Verlusten. Die genaue Verteilung ist nicht bekannt, wird aber mutmaßlich auch anteilig auf alle Vereine aufgeteilt, die das Kriterium erfüllen.


    https://www.dfb.de/fileadmin/_…AQ_Financial_Fairplay.pdf



    3.) Änderungen hin zur "Planqualität" "korrigiertes Saisonergebnis"

    Mit Beginn der Saison 2023/24 erlebt das System des Financial Fairplay eine klare Strukturveränderung. So wird das System als Auflage in der Zulassungsverfahren integriert und läuft dort unter dem Namen "Planqualität" und "korrigiertes Saisonergebnis". Ab dann ist es kein reines Belohnungssystem mehr, sondern Verstöße resultieren in Sanktionen. So sollen dann die fälligen Geldstrafen für nicht eingehaltene Auflagen in den Belobigungstopf für die anderen Klubs fließen. Auch wird der Umfang erhöht. Statt 550.000 Euro pro Saison liegt der Grundstock dann bei einer Millionen Euro. Dazu kommen die Geldstrafen. Ab dann findet in der 3.Liga auch eine Eigenkapitalauflage statt. Negatives Eigenkapital muss jährlich um fünf Prozent verbessert werden, bei Absteigern aus der 2.Liga darf es sich nicht verschlechtern. Klubs mit positiven Eigenkapital müssen es erhalten. Abhängig von der Höhe kann ein Abzug von bis zu drei Punkten erhoben werden.

    Das mögliche Saisonziel für die 1.Mannschaft

    3.Liga die Dritte. Nach sechs langen Jahren im Aufstiegskampf der Regionalliga Südwest, einem ungewöhnlichen (jedoch erfolgreichen) ersten Jahr und einem lange Zeit überraschend guten zweiten Jahr nach der Rückkehr in die dritthöchste Spielklasse wartet ab Juli das dritte Jahr in der Spielklasse auf den FCS. Den Klassenerhalt konnte man in beiden Spielzeiten ohne Schwierigkeiten erreichen. Gerade angesichts des Umbruches vor der Saison 2021/22 darf man alleine diese Tatsache bereits als einen Erfolg verbuchen.


    Nun gilt es sich Ziele für die Saison 2022/23 zu setzen. Klar ist: Bevor die Ligazusammensetzung nicht vollständig ist und solange der Kader der Malstätter (beziehungsweise die Kader der anderen Drittligisten) noch im Aufbau steht, kann nur eine grobe Einschätzung und keine endgültige Aussage getroffen werden. Das Dilemma ist aber auch schon in den letzten Tagen und Wochen offensichtlich geworden. Der fünfte Platz aus der ersten Saison sowie die bis Ende März starke zweite Saison haben Hoffnungen und Begehrlichkeiten auf allen Seiten geweckt, zumal ein Daueraufenthalt in der 3.Liga längst nicht bei allen Parteien auf viel Gegenliebe stößt.


    Der Verein hat von sich aus noch kein Saisonziel genannt, hat mit mehr finanziellen Spielraum und durchaus offensiven Aussagen in Richtung der zweiten Bundesliga aber bereits eine Tendenz vorgegeben. Am Ende wird es eine Gratwanderung sein wie man die Ziele verkaufen will. Will man - ähnlich wie bei 1860 München - den Aufstieg als Ziel ausrufen? Es wäre eine äußerst mutige, vielleicht aber auch törichte Entscheidung. Der Druck wäre gewaltig, die eh schon hohen Erwartungen werden noch in die Höhe getrieben. Finanziell wird man aber trotz des größeren Spielraumes nicht die erste Geige in der Liga spielen und bei den Neuzugängen müsste sehr viel zusammenpassen, will man den Gap zwischen den Leistungen der bisherigen beiden Spielzeiten und den tatsächlichen Aufsteigern in die 2.Liga in einem Schritt schließen. Und ein Aufstieg in dieser Liga ist für einen Verein wie den FCS alles andere als planbar. Ein ähnliches Szenario hatte man 2013/14, am Ende ging es in die Regionalliga.


    Ein realistischeres Ziel wäre die Lücke zu verkleinern und wieder möglichst lange an der Spitze hängen zu wollen. In der ersten Saison ging es bis Anfang März, die letzte Saison war man bis Mitte April etwa im Kreis der Anwärter dabei. Diese Region zwischen dem vierten und dem achten Platz wäre am Ende sicher eine gute Bilanz, mit der man beim FCS an sich gut leben könnte. Sich schnell von den Abstiegsrängen distanzieren ist in der 3.Liga auch immer ein zentraler Aspekt, sehr schnell kann man in der ausgeglichenen Liga in die gefährlichen Tabellenregionen rutschen. Alles was sich darüber entwickelt bleibt offen. Aber natürlich ist ein Saisonziel "Klassenerhalt" mit der bisherigen Ausgangslage nicht alleine zufriedenstellend.


    Auch kann und muss man sich weitere Ziele auf die Fahne schreiben. Der Gewinn des Saarlandpokals beziehungsweise die Qualifikation zum DFB-Pokal ist ein solches Ziel. In den letzten Spielzeiten hat das nicht geklappt und eine Rückkehr in den nationalen Pokal muss angestrebt werden. Ob es am Ende über den Landespokal oder über die Liga funktioniert spielt bei der Qualifikation keine große Rolle. Auch die Bilanz bei den Derbys oder den Spielen mit regionaler Brisanz steht auf dem Zettel. Je nach Abschluss der Relegation 2.Liga/3.Liga hat man noch mal mehr solcher Spiele als noch 2021/22 und eine bessere Bilanz ist zwingend. Nur so kann man diese extrem negativen Ausschläge in einer eigentlich mehr als soliden Saison vermeiden.

    Spielerstatistiken des FCS in der 3.Liga


    Einsätze


    Einsätze (TOP 15)

    115 - Marc Lerandy

    114 - Manuel Zeitz

    090 - Martin Forkel

    089 - Lukas Kohler

    085 - Christian Eggert

    084 - Manuel Stiefler

    082 - Marcel Ziemer

    078 - Enver Marina

    075 - Daniel Batz

    075 - Tobias Jänicke

    072 - Stephan Sieger

    069 - Tim Kruse

    069 - Sven Sökler

    069 - Marius Laux

    064 - Tim Stegerer

    064 - Ufuk Özbek



    Einsätze - Heim (TOP 15)

    57 - Marc Lerandy

    57 - Manuel Zeitz

    48 - Martin Forkel

    43 - Marcel Ziemer

    42 - Lukas Kohler

    42 - Christian Eggert

    42 - Manuel Stiefler

    41 - Enver Marina

    38 - Daniel Batz

    37 - Tobias Jänicke

    36 - Stephan Sieger

    36 - Tim Kruse

    34 - Marius Laux

    33 - Sven Sökler

    31 - Tim Stegerer



    Einsätze - Auswärts (TOP 15)

    58 - Marc Lerandy

    57 - Manuel Zeitz

    47 - Lukas Kohler

    43 - Christian Eggert

    42 - Manuel Stiefler

    42 - Martin Forkel

    39 - Marcel Ziemer

    38 - Tobias Jänicke

    37 - Daniel Batz

    37 - Enver Marina

    36 - Stephan Sieger

    36 - Sven Sökler

    35 - Marius Laux

    34 - Ufuk Özbek

    33 - Tim Kruse

    33 - Tim Stegerer



    Einsätze - Trainer

    121 - Jürgen Luginger

    038 - Lukas Kwasniok

    037 - Uwe Koschinat

    015 - Milan Sasic

    014 - Fuat Kilic

    002 - Bernd Eichmann

    001 - Bernd Heemsoth



    Tore


    Torschützen (TOP 10)

    35 - Marcel Ziemer

    19 - Sebastian Jacob

    16 - Julian Günther-Schmidt

    16 - Marius Laux

    15 - Nicklas Shipnoski

    13 - Manuel Stiefler

    13 - Minos Gouras

    12 - Manuel Zeitz

    11 - Adriano Grimaldi

    10 - Stephan Sieger

    10 - Sven Sökler

    10 - Giuseppe Pisano




    Torschützen - Heim (TOP 10)

    26 - Marcel Ziemer

    10 - Nicklas Shipnoski

    09 - Marius Laux

    08 - Manuel Stiefler

    08 - Sebastian Jacob

    08 - Giuseppe Pisano

    08 - Johannes Wurtz

    08 - Julian Günther-Schmidt

    07 - Minos Gouras

    06 - Markus Fuchs

    06 - Stephan Sieger

    06 - Maurice Deville

    06 - Manuel Zeitz



    Torschützen - Auswärts (TOP 10)

    11 - Sebastian Jacob

    09 - Marcel Ziemer

    08 - Julian Günther-Schmidt

    07 - Marius Laux

    07 - Adriano Grimaldi

    07 - Ufuk Özbek

    06 - Manuel Zeitz

    06 - Minos Gouras

    05 - Nicklas Shipnoski

    05 - Manuel Stiefler

    05 - Sven Sökler





    Karten


    Gelbe Karten (TOP 10)

    30 - Manuel Zeitz

    21 - Tim Kruse

    17 - Lukas Kohler

    14 - Manuel Stiefler

    14 - Martin Forkel

    14 - Christian Eggert

    13 - Stefan Sieger

    13 - Marcel Ziemer

    13 - Sven Sökler

    12 - Dominik Ernst



    Gelb-Rote Karten

    02 - Martin Forkel

    01 - Tim Kruse

    01 - Boné Uaferro

    01 - Velimir Grgic

    01 - Manuel Zeitz

    01 - Christian Eggert

    01 - Vito Plut

    01 - Jonathan Zydko

    01 - Julian Günther-Schmidt



    Rote Karten

    02 - Manuel Stiefler

    01 - Manuel Zeitz

    01 - Tim Stegerer

    01 - Velemir Grgic

    01 - José Vunguidica

    01 - Ufuk Özbek

    01 - Jonathan Zydko

    Saisonstatistiken (Liga)


    Torschützen

    01.) Adriano Grimaldi - 11 Tore - 19,0 %

    02.) Julian Günther-Schmidt - 10 Tore - 17,2 %

    03.) Sebastian Jacob - 9 Tore - 15,5 %

    04.) Minos Gouras - 6 Tore - 10,3 %

    05.) Tobias Jänicke - 5 Tore - 8,6 %

    06.) Justin Steinkötter - 4 Tore - 6,9 %

    07.) Manuel Zeitz - 3 Tore - 5,2 %

    08.) Lukas Boeder - 2 Tore - 3,4 %

    08.) Robin Scheu - 2 Tore - 3,4 %

    08.) Maurice Deville - 2 Tore - 3,4 %

    11.) Pius Krätschmer - 1 Tor - 1,7 %

    11.) Dominik Ernst - 1 Tor - 1,7 %

    11.) Luca Kerber - 1 Tor - 1,7 %

    11.) Jalen Hawkins - 1 Tor - 1,7 %



    Vorlagen

    01.) Julian Günther-Schmidt - 7 Vorlagen

    02.) Dominik Ernst - 6 Vorlagen

    03.) Tobias Jänicke - 5 Vorlagen

    03.) Sebastian Jacob - 5 Vorlagen

    05.) Mario Müller - 4 Vorlagen

    05.) Justin Steinkötter - 4 Vorlagen

    05.) Minos Gouras - 4 Vorlagen

    05.) Manuel Zeitz - 4 Vorlagen

    05.) Luca Kerber - 4 Vorlagen

    05.) Adriano Grimaldi - 4 Vorlagen

    11.) Robin Scheu - 3 Vorlagen

    12.) Dave Gnaase - 2 Vorlagen



    Scorer

    01.) Julian Günther-Schmidt - 17 Scorer (10 + 7)

    02.) Adriano Grimaldi - 15 Scorer (11 + 4)

    03.) Sebastian Jacob - 14 Scorer (9 + 5)

    04.) Minos Gouras - 10 Scorer (6 + 4)

    04.) Tobias Jänicke - 10 Scorer (5 + 5)

    06.) Justin Steinkötter - 8 Scorer (4 + 4)

    07.) Dominik Ernst - 7 Scorer (1 + 6)

    07.) Manuel Zeitz - 7 Scorer - (3 + 4)

    09.) Luca Kerber - 5 Scorer (1 + 4)

    09.) Robin Scheu - 5 Scorer (2 + 3)

    11.) Mario Müller - 4 Scorer (0 + 4)

    12.) Dave Gnaase - 2 Scorer (0 + 2)

    12.) Lukas Boeder - 2 Scorer (2 + 0)

    12.) Maurice Deville - 2 Scorer (2 + 0)

    15.) Jalen Hawkins - 1 Scorer (1 + 0)

    16.) Pius Krätschmer - 1 Scorer (1 + 0)



    Einsätze (Spiele - Name - Spielminuten)

    38 - Tobias Jänicke - 2.502

    37 - Daniel Batz - 3.330

    35 - Julian Günther-Schmidt - 2.525

    33 - Manuel Zeitz - 2.892

    33 - Justin Steinkötter - 755

    32 - Dominik Ernst - 2.823

    32 - Sebastian Jacob - 2.188

    31 - Pius Krätschmer - 2.280

    31 - Minos Gouras - 1.839

    29 - Robin Scheu - 1.357

    28 - Dave Gnaase - 1.535

    27 - Lukas Boeder - 2.302

    27 - Luca Kerber - 2.228

    25 - Mario Müller - 1.331

    24 - Adriano Grimaldi - 1.919

    23 - Alexander Groiß - 832

    15 - Maurice Deville - 399

    14 - Steven Zellner - 1.118

    14 - Nick Galle - 892

    09 - Dominik Becker - 716

    09 - Dennis Erdmann - 641

    09 - Boné Uaferro - 600

    09 - Jalen Hawkins - 323

    07 - Marius Köhl - 83

    06 - Rasim Bulic - 153

    06 - Bjarne Thoelke - 151

    01 - Jonas Hupe - 90

    01 - Sebastian Bösel - 3



    Gelbe Karten

    12 - Dominik Ernst

    8 - Manuel Zeitz

    8 - Luca Kerber

    8 - Pius Krätschmer

    7 - Julian Günther-Schmidt

    6 - Robin Scheu

    5 - Dave Gnaase

    4 - Uwe Koschinat

    4 - Adriano Grimaldi

    4 - Tobias Jänicke

    4 - Minos Gouras

    3 - Daniel Batz

    3 - Mario Müller

    3 - Lukas Boeder

    2 - Justin Steinkötter

    2 - Boné Uaferro

    2 - Sebastian Jacob

    1 - Steven Zellner



    Gelb-Rote Karten

    Keine



    Rote Karten

    Keine



    * Wie bei allen Statistiken gilt: Anhand einer Datenbank, die durchaus Unterschiede zu bekannten Seiten (Lupa.de, Transfermarkt.de, Kicker.de) aufweist und es können (gerade in früheren Jahren bzw. bei Saarlandpokalspielen) teilweise Ergebnisse, Aufstellungen und Torschützen nicht mehr ermittelt werden können.

    Saisonstatistiken (Pokal)


    Torschützen

    01.) Sebastian Jacob - 2 Tore - 22,2 %

    01.) Nick Galle - 2 Tore - 22,2 %

    03.) Tobias Jänicke - 1 Tor - 11,1 %

    03.) Julian Günther-Schmidt - 1 Tor - 11,1 %

    03.) Marius Köhl - 1 Tor - 11,1 %

    03.) Dominik Ernst - 1 Tor - 11,1 %

    03.) Justin Steinkötter - 1 Tor - 11,1 %



    Vorlagen

    01.) Sebastian Jacob - 2 Vorlagen

    01.) Dominik Ernst - 2 Vorlagen

    01.) Rasim Bulic - 2 Vorlagen

    04.) Marius Köhl - 1 Vorlage

    04.) Nick Galle - 1 Vorlage



    Scorer

    01.) Sebastian Jacob - 4 Scorer (2 + 2)

    02.) Dominik Ernst - 3 Scorer (1 + 2)

    02.) Nick Galle - 3 Scorer (2 + 1)

    04.) Marius Köhl - 2 Scorer (1 + 1)

    04.) Rasim Bulic - 2 Scorer (0 + 2)

    06.) Tobias Jänicke - 1 Scorer (1 + 0)

    06.) Julian Günther-Schmidt - 1 Scorer (1 + 0)

    06.) Justin Steinkötter - 1 Scorer (1 + 0)




    Einsätze (Spiele - Name - Spielminuten)

    3 - Lukas Boeder - 264

    3 - Julian Günther-Schmidt - 250

    3 - Dominik Ernst - 202

    3 - Manuel Zeitz - 192

    3 - Sebastian Jacob - 182

    3 - Luca Kerber - 169

    3 - Tobias Jänicke - 149

    3 - Dave Gnaase - 123

    2 - Daniel Batz - 180

    2 - Marius Köhl - 180

    2 - Pius Krätschmer - 150

    2 - Rasim Bulic - 135

    2 - Nick Galle - 135

    2 - Justin Steinkötter - 135

    2 - Tim Korzuschek - 70

    2 - Mario Müller - 67

    1 - Dominik Becker - 90

    1 - Marcel Johnen - 90

    1 - Robin Scheu - 78

    1 - Steven Zellner - 61

    1 - Alexander Groiß - 45

    1 - Minos Gouras - 30

    1 - Adriano Grimaldi - 7




    Gelb-Rote Karten

    Keine



    Rote Karten

    Keine



    * Wie bei allen Statistiken gilt: Anhand einer Datenbank, die durchaus Unterschiede zu bekannten Seiten (Lupa.de, Transfermarkt.de, Kicker.de) aufweist und es können (gerade in früheren Jahren bzw. bei Saarlandpokalspielen) teilweise Ergebnisse, Aufstellungen und Torschützen nicht mehr ermittelt werden können.

    Saisonstatistiken (Gesamt)



    Torschützen

    01.) Adriano Grimaldi - 11 Tore

    01.) Julian Günther-Schmidt - 11 Tore

    01.) Sebastian Jacob - 11 Tore

    04.) Minos Gouras - 6 Tore

    04.) Tobias Jänicke - 6 Tore

    06.) Justin Steinkötter - 5 Tore

    07.) Manuel Zeitz - 3 Tore

    08.) Lukas Boeder - 2 Tore

    08.) Robin Scheu - 2 Tore

    08.) Maurice Deville - 2 Tore

    08.) Nick Galle - 2 Tore

    08.) Dominik Ernst - 2 Tore

    13.) Pius Krätschmer - 1 Tor

    13.) Luca Kerber - 1 Tor

    13.) Jalen Hawkins - 1 Tor

    13.) Marius Köhl - 1 Tor



    Vorlagen

    01.) Dominik Ernst - 8 Vorlagen

    02.) Julian Günther-Schmidt - 7 Vorlagen

    02.) Sebastian Jacob - 7 Vorlagen

    04.) Tobias Jänicke - 5 Vorlagen

    05.) Mario Müller - 4 Vorlagen

    05.) Justin Steinkötter - 4 Vorlagen

    05.) Minos Gouras - 4 Vorlagen

    05.) Manuel Zeitz - 4 Vorlagen

    05.) Luca Kerber - 4 Vorlagen

    05.) Adriano Grimaldi - 4 Vorlagen

    11.) Robin Scheu - 3 Vorlagen

    12.) Dave Gnaase - 2 Vorlagen

    12.) Rasim Bulic - 2 Vorlagen

    14.) Marius Köhl - 1 Vorlage

    14.) Nick Galle - 1 Vorlage



    Scorer

    01.) Julian Günther-Schmidt - 18 Scorer (11 + 7)

    01.) Sebastian Jacob - 18 Scorer (11 + 7)

    03.) Adriano Grimaldi - 15 Scorer (11 + 4)

    04.) Tobias Jänicke - 11 Scorer (6 + 5)

    05.) Minos Gouras - 10 Scorer (6 + 4)

    05.) Dominik Ernst - 10 Scorer (2 + 8)

    07.) Justin Steinkötter - 9 Scorer (5 + 4)

    08.) Manuel Zeitz - 7 Scorer - (3 + 4)

    09.) Luca Kerber - 5 Scorer (1 + 4)

    09.) Robin Scheu - 5 Scorer (2 + 3)

    11.) Mario Müller - 4 Scorer (0 + 4)

    12.) Nick Galle - 3 Scorer (2 + 1)

    13.) Marius Köhl - 2 Scorer (1 + 1)

    13.) Rasim Bulic - 2 Scorer (0 + 2)

    13.) Dave Gnaase - 2 Scorer (0 + 2)

    13.) Lukas Boeder - 2 Scorer (2 + 0)

    13.) Maurice Deville - 2 Scorer (2 + 0)

    18.) Jalen Hawkins - 1 Scorer (1 + 0)

    19.) Pius Krätschmer - 1 Scorer (1 + 0)



    Einsätze (Spiele - Name - Spielminuten)

    41 - Tobias Jänicke - 2.651

    39 - Daniel Batz - 3.510

    38 - Julian Günther-Schmidt - 2.775

    36 - Manuel Zeitz - 3.084

    35 - Sebastian Jacob - 3.090

    35 - Justin Steinkötter - 890

    34 - Dominik Ernst - 3.025

    33 - Pius Krätschmer - 2.430

    32 - Minos Gouras - 1.869

    31 - Dave Gnaase - 1.658

    30 - Lukas Boeder - 2.566

    30 - Luca Kerber - 2.397

    30 - Robin Scheu - 1.435

    27 - Mario Müller - 1.398

    25 - Adriano Grimaldi - 1.926

    24 - Alexander Groiß - 877

    16 - Nick Galle - 1.027

    15 - Steven Zellner - 1.179

    15 - Maurice Deville - 399

    10 - Dominik Becker - 806

    09 - Dennis Erdmann - 641

    09 - Boné Uaferro - 600

    09 - Jalen Hawkins - 323

    09 - Marius Köhl - 263

    08 - Rasim Bulic - 288

    06 - Bjarne Thoelke - 151

    02 - Tim Korzuschek - 70

    01 - Jonas Hupe - 90

    01 - Marcel Johnen - 90

    01 - Sebastian Bösel - 3





    Gelbe Karten (ohne Saarlandpokal)

    12 - Dominik Ernst

    8 - Manuel Zeitz

    8 - Luca Kerber

    8 - Pius Krätschmer

    7 - Julian Günther-Schmidt

    6 - Robin Scheu

    5 - Dave Gnaase

    4 - Uwe Koschinat

    4 - Adriano Grimaldi

    4 - Tobias Jänicke

    4 - Minos Gouras

    3 - Daniel Batz

    3 - Mario Müller

    3 - Lukas Boeder

    2 - Justin Steinkötter

    2 - Boné Uaferro

    2 - Sebastian Jacob

    1 - Steven Zellner



    Gelb-Rote Karten

    Keine



    Rote Karten

    Keine



    * Wie bei allen Statistiken gilt: Anhand einer Datenbank, die durchaus Unterschiede zu bekannten Seiten (Lupa.de, Transfermarkt.de, Kicker.de) aufweist und es können (gerade in früheren Jahren bzw. bei Saarlandpokalspielen) teilweise Ergebnisse, Aufstellungen und Torschützen nicht mehr ermittelt werden können.

    Welcher Keeper geht?

    Nach der Verpflichtung von Tim Paterok stehen nun vier Spieler unter Vertrag, ein Abgang ist zwingend. Alleine schon durch die Tatsache, dass die zweite Mannschaft in der Landesliga spielt und man nicht einen der beiden jungen Keeper als Nummer 1 in diesem Team sehen kann. Nur wer wird gehen? Batz steht als Stammtorwart außer Frage, bleiben also noch Hupe und Johnen. Beide Keeper erfüllen noch die U23-Regel und haben Vertrag bis 2023. Beide Spieler haben eine gewisse Wahrscheinlichkeit.


    Johnen gilt als großes Talent, hat beim FCS aber nicht unbedingt die Perspektive um auf Spielpraxis zu kommen. Er war in den letzten Wochen eh eher die Nummer 3 und hat nun zwei erfahrene Spieler vor sich. Es könnte auf Spielpraxis bei einem Regionalligisten drängen. Neben der Option seinen Vertrag langfristig zu verlängern (dann müsste man aber tatsächlich der Meinung sein das er in einem oder zwei Jahre der neue Stammtorwart sein kann) und ihn dann zu verliehen wäre ein Abgang möglich. Hupe geht in sein letzten U23-Jahr und hat ebenfalls wenig Perspektive auf Spielzeit. In seinem Alter wäre es ebenfalls wichtig wieder auf Spielpraxis zu kommen, denn spätestens mit Beginn der Saison 2023/24 wird er für einen Club eine ernsthafte Alternative als Stammtorwart sein müssen.

    Der Saisonrückblick (Teil I) - Tollhaus Ludwigspark


    Mitte Juni startete beim FCS die Vorbereitung auf die neue Saison mit mehreren Veränderungen. Neu-Trainer Uwe Koschinat leitete seine erste Einheit im FC-Sportfeld, auch der neue Kader mit neuen Spieler wie Dominik Ernst, Dave Gnaase oder Adriano Grimaldi präsentierte sich im Sportfeld. Präsentieren konnten sie nach Monaten in tiefster Pandemie auch wieder vor Zuschauern. Nach sechs Testspielen war es dann am 24.Juli 2021 so weit.


    Der 1.FCS gastierte bei Aufsteiger Havelse und die schier endlose Zeit der Geisterspiele fand ein Ende. Rund 400 FCS-Fans reisten mit und bildeten im ersten Auswärtsspiel mit Gästefans seit Walldorf im März 2020 eine gute Kulisse. Durch einen Treffer von Minos Gouras setzte sich der FCS mit 1:0 durch. Sieben weitere Tage später gab es dann den ganz großen Tag X. Nach Jahren im Exil und mit Geisterspielen durfte endlich wieder eine größere Kulisse in den Ludwigspark. Das Heimspiel gegen den VfL Osnabrück am 31.Juli 2021 war für viele Menschen die Rückkehr in den Park, erstmalig seit Jahren hallte wieder Support der Ultragruppierungen von der Ostkurve herab. Die 6.400 verfügbaren Karten waren schnell vergriffen und die Glücksgefühle spiegelten sich trotz vieler Einschränkungen in der Stimmung wieder. Die Fans sorgten für ein akustisches Feuerwerk. Sportlich lief es nicht so rund. Trotz Überzahl über fast das komplette Spiel verlor man mit 1:2. Julian Günther-Schmidt traf für die Malstätter zum zwischenzeitlichen Ausgleich.


    Im nächsten Heimspiel sah die Welt dann wieder besser auf. Wieder sorgten die Fans für eine starke Stimmung und dieses Mal passt das auch Spiel. Der FC siegte mit 2:0 gegen den MSV Duisburg. Es folgte ein Unentschieden in Dortmund, anschließend drehte man bei einer der wohl besten Saisonleistungen das Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg. 6.400 Zuschauer verwandelten den pandemiebedingt erneut ausverkauften Ludwigspark unter Flutlicht in einen noch mal gesteigerten Hexenkessel und trieben den Hype rund um den FCS weiter an. Scheu per Elfmeter und Grimaldi mit dem Kopf ließen die Dämme brechen. Der Nachgang des Spiels rund um die Causa Dennis Erdmann war bitter und zog schmerzhafte Wochen nach sich. Nach einem erneuten Unentschieden in Würzburg (Gouras hatte für den schwachen FC in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielt) ging es im Park - wieder unter Flutlicht - gegen Wiesbaden. Sportlich war die erste Hälfte ein Grauen. 0:4 hieß es zur Pause. Das komplette Stadion stand trotzdem Kopf und witterte im zweiten Abschnitt eine sensationelle Aufholjagd. Steinkötter verpasste das 4:4, der FC verlor knapp. Es folgten ein Unentschieden in Köln, ein 3:1-Heimerfolg gegen Türkgücü München und ein Unentschieden in Meppen. Beim SVM verschenkte der FCS durch eine zu passive zweite Hälfte einen Sieg nach 2:0-Führung. Nach zehn Spieltagen ging es als Siebter und mit unmittelbaren Kontakt zur Spitze in den Oktober. Eine gute Ausbeute, zumal der FCS häufig nicht über die volle Distanz überzeugen konnte.

    Neuzugang: FCS verpflichtet Tim Paterok


    Der erste Neuzugang zur Saison 2022/23 ist unter Dach und Fach. Am Dienstag nahmen die Malstätter mit Tim Paterok einen weiteren Torhüter unter Vertrag. Paterok kommt vom VfR Aalen aus der Regionalliga Südwest, war dort in der vergangenen Saison der Stammkeeper und ist ablösefrei. Paterok unterschreibt beim FCS einen Vertrag über zwei Jahre und bindet sich an der Saar bis zum 30.Juni 2024.


    Der gebürtige Paderborner Paterok startete seine Karriere in Paderborn. Nach einer ersten Station beim SC GW Paderborn wechselte er 2005 in die Jugendabteilung der SC Paderborn. Dort wurde er vom Feldspieler zum Torhüter umgeschult. Beim SCP erlebte er fast seine restliche Jugendzeit und spielte 2009/10 mit der U19 in der Westfalenliga. Als jüngerer Jahrgang war er der Stammkeeper, anschließend ging es in die Jugend der TSG Hoffenheim. In Hoffenheim wurde er jedoch nicht primär für die U19 verpflichtet (drei Einsätze), sondern war in der Spielzeit 2011/12 der Reservekeeper der zweiten Mannschaft. Das gleiche Schicksal erlebte er auch in der folgenden Saison, erste im Saisonendspurt gab es sein Aktivendebüt für die TSG. Nach drei Einsätzen kämpfte er in der Saison 2012/13 unter anderem mit Koen Casteels um den Platz zwischen den Pfosten. Unter dem Strich bestritt er 16 Einsätze und war ab April der Stammkeeper der Hoffenheimer. Auch zu Beginn der Saison 2013/14 war er die Nummer 1, verlor seinen Pfosten jedoch früh in der Spielzeit an Marvin Schwäbe. Nach vier Jahren ohne den rechten Durchbruch in Hoffenheim zog es ihn im Sommer 2014 zu Wormatia Worms. Dort wurde Paterok erstmalig zum absoluten Stammspieler in der Regionalliga und brachte Worms mit starken Leistungen auf den fünften Rang. Auch 2015/16 war Paterok die unangefochtene Nummer 1 im Tor der Wormatia. Er suchte anschließend eine neue Herausforderung und ging im Oktober 2016 nach Rödinghausen. Auch in der Regionalliga West war er sofort der Stammkeeper seiner Mannschaft. Nach nur einer Spielzeit ging der Weg weiter zum VfL Osnabrück. Bei den Lila-Weißen etablierte sich Paterok als Nummer 2 hinter Marius Gersbeck (drei Einsätze), eine längerfristige Perspektive gab es indes nicht und schon nach einer Spielzeit zog es ihn zurück in die Regionalliga. Beim TSV Steinbach wurde er wieder Stammkeeper, verlor jedoch zu Beginn der zweiten Saison seine Stellung. Nach elf Einsätze ging es im letzten Sommer weiter zum VfR Aalen, wieder wurde er auf Anhieb zum ersten Torhüter. Seinen auslaufenden Vertrag wollte Paterok nicht verlängern.


    Der 29-Jährige Tim Paterok bringt die Erfahrung aus mehr als 180 Einsätzen in der Regionalliga mit und war über mehrere Jahre auch Stammtorhüter in der vierten Spielklasse gewesen. Der Sprung in die 3.Liga gelang ihm jedoch nicht, auch wenn er in Osnabrück bereits ein Jahr unter Drittligabedingungen arbeiten durfte.


    „Wir haben unsere Torhüter-Situation genau analysiert und sind gemeinsam mit unserem Torwart-Trainer Michael Weirich zur Überzeugung gelangt, dass wir als Back-up für unsere Nummer 1 Daniel Batz einen stabilen und erfahrenen Keeper verpflichten sollten. Tim Paterok ist einer der besten Torhüter der Regionalliga, hat in Paderborn und Hoffenheim eine hervorragende Ausbildung genossen und hat in Osnabrück bereits Drittliga-Luft geschnuppert. Er strahlt eine entsprechende Ruhe aus und passt auch charakterlich zu unserer Truppe", erläutert Sportdirektor Jürgen Luginger das Anforderungsprofil.


    Vorerst stellt Tim Paterok den vierten Torhüter beim FCS. Es ist ein Keeper zu viel. Seine persönliche Ausgangslage ist klar. Paterok kommt als klare Nummer 2 hinter Daniel Batz nach Saarbrücken und soll den Konkurrenzkampf im Tor erhöhen. Eine große Überraschung stellt ein solcher Transfer nach Aussagen in den letzten Wochen nicht da. Trainer Koschinat hatte doch offen durchblicken lassen, dass die Zusammenstellung mit zwei sehr jungen Torhütern hinter dem Stammkeeper nicht den gewünschten Erfolg brachte. Zwangsläufig stellt sich die Frage ob Marcel Johnen oder Jonas Hupe den Verein verlassen werden und ob womöglich sogar bei beiden Keepern (Vertrag bis 2023) die Zeit in Saarbrücken endet. Mit Blick auf die U23-Regel setzt der Transfer die Malstätter jedoch unter Druck. Die Position des zweiten Keepers war beim FCS seit Jahren ein fester Spot für einen U23-Spieler, Paterok fällt nicht unter die U23-Regelung. In der Folge müsste man den Spieltagskader entweder mit dem dritten Torhüter besetzen oder bräuchte fünf U23-Feldspieler im Aufgebot.


    Nach aktuellen Stand stehen beim FCS bereits 21 Spieler für die kommende Runde unter Vertrag. Es sind jedoch noch etliche Änderungen zu erwarten. Einmal möchten die Malstätter die auslaufenden Verträge mit Boné Uaferro und Bjarne Thoelke verlängern, zudem spielt Mittelfeldspieler Tim Korzuschek (Vertrag bis 2023) keine Rolle mehr und darf den Club verlassen. Neben einem der Torhüter könnten weitere Abgänge folgen. Im Optimalfall möchte Uwe Koschinat seinen Kader mit 28 Spielern bestücken. Neben drei Torhütern und drei Perspektivspieler plant man in diesem Szenario mit 22 Feldspielern.




    Kaderüberblick

    TW: Batz (2024), Paterok (2023), Hupe (2023), Johnen (2023)

    RV: Ernst (2023), Boeder (2023), Recktenwald (2024)

    IV: Zellner (2023), Becker (Leihe/2023)

    LV: Krätschmer (2023)

    DM: Zeitz (2023), Kerber (2024), Gnaase (2023), Groiß (2023)

    RM: Scheu (2023)

    OM: Jänicke (2023), Günther-Schmidt (2023)

    LM: Korzuschek (2023)

    ST: Jacob (2023), Steinkötter (2023), Grimaldi (2023)

    Nachwuchsförderung in der 3.Liga


    1.) Nachwuchsfördertopf

    In der Vergangenheit gab es für einen Drittligisten (außer U23-Teams) einen pauschalen Betrag von 50.000 € pro Saison für die Nachwuchsförderung. Der neue Nachwuchsfördertopf seit der Saison 2018/19 hat dies geändert und enthält einen Betrag von 2,95 Millionen Euro. Erstes Kriterium sind die Nachwuchsleistungszentren anhand derer alle Vereine einen Zuschuss erhalten. Ein Verein mit Nachwuchsleistungszentrum (unabhängig von der Art der Zertifizierung) erhält einen Betrag von 100.000 Euro. Ist ein Leistungszentrum im Aufbau (Vorstufe) wird dies mit einem Betrag von 50.000 Euro prämiert.


    Die verbliebene Summe wird anteilig für die Einsatz Zeiten junger Spieler (U21-Spieler mit deutscher Staatsangehörigkeit) ausbezahlt. Die Einsatzminuten dieser Spieler werden bis zum 33.Spieltag einer Saison erfasst. Die letzten fünf Spieltage fallen raus, um einer möglichen Wettbewerbungsverzerrung bei feststehender Entscheidung am Saisonende zu vermeiden. Spielt ein Spieler in seiner ersten oder zweiten Saison im Verein werden die einfachen Spielminuten gezählt, befindet er sich in seiner dritten oder vierten Saison im Club werden seine Einsatzminuten verdoppelt. Ist er sogar mehr als vier Jahre im Verein werden die Spielminuten verdreifacht. Die so gebildete Summe wird mit dem Grad des Leistungszentrums gekoppelt. Ohne Leistungszentrum bleibt die Summe gleich, ein Leistungszentrum mit keinem oder einem Stern verdoppelt die Einsatzminuten und ein Leistungszentrum mit zwei oder drei Sternen verdreifacht die Spielminuten. Die vorhandene Summe auf dem Topf wird durch die errechneten Gesamteinsatzminuten aller deutschen U21-Spieler in der Liga geteilt und anschließend anteilig für die Vereine berechnet. Alle Auszahlungen aus dem Nachwuchsfördertopf sind zweckgebunden und dürfen nur für die gemeinnützige Nachwuchsförderung der Vereine verwendet werden.



    2.) Nachwuchsleistungszentrum

    Unabhängig von dieser Förderung bleibt die Belohnung für die Leistungszentren mit einem Umfang von 50.000 Euro für ein offiziell anerkanntes Leistungszentrum bestehen. Jeder weitere Stern (maximal drei Sterne möglich) bringt dazu noch mal 25.000 € ein. Die Maximalsumme liegt entsprechend bei 125.000 €. Beide Säulen zusammen können einem Verein in der 3.Liga damit einen Betrag von 225.000 Euro (+ die Gelder für die Einsatzminuten) bescheren.



    3.) Auszahlung der Vergangenheit

    In der Saison 2020/21 erhielt der FCS einen Gesamtbetrag von 189.869,45 Euro ausbezahlt. Der Status des Nachwuchsleistungszentrums brachte 150.000 Euro (100.000 über den Nachwuchsfördertopf, 50.000 über die generelle Förderung von NLZs) ein. Die übrigen fast 40.000 Euro gehen auf das Konto von Einsätzen für junge Spieler. Der FCS belegte damit den zehnten Rang in der 3.Liga. In der Saison 2021/22 sollte der Betrag ansteigen, die Einsatzminuten wurden alleine durch die Spielzeit von Luca Kerber klar übertroffen. Die Bekanntgabe der Summe ist für Juli oder August 2022 zu erwarten, die Überweisung an den Verein erfolgt bis zum 30.September 2022.



    4.) Veränderungen in Planung

    In den kommenden Jahren soll der Nachwuchsfördertopf signifikant ausgebaut und die Summen erhöht werden. Die Planungen soll seit März 2022 die "Arbeitsgruppe zum Projekt Zukunft" vorantreiben. Details sind noch nicht bekannt.



    5.) Wer fließt in die Wertung ein?

    In der Saison fließen die Einsatzzeiten aller Spieler ein, welche am/nach dem Stichtag 1.Juli 2001 geboren worden. Aus dem aktuellen Kader sind Luca Kerber (dreifache Spielminuten), Frederic Recktenwald (dreifache Spielminuten) und Marcel Johnen (einfache Spielminuten) relevant.

    Die Spieltagsaufteilung in der 3.Liga

    Keine Veränderung am Format. Wie in den letzten beiden Spielzeiten auch wird ein Drittligaspieltag am Freitagabend mit einer Begegnung ab 19:00 Uhr eröffnet. Der Hauptspieltag bleibt der Samstag, hier gibt es um 14:00 Uhr gleich sechs Begegnungen. Zwei Spiele werden am Sonntag ausgetragen. Die erste Anstoßzeit ist um 13:00 Uhr, das zweite Spiel beginnt weiterhin um 14:00 Uhr. Den Abschluss des Spieltages stellt ein Montagsspiel um 19:00 Uhr dar. Dieses Spiel steht naturgemäß in der Kritik und soll in der Zukunft auch gestrichen werden. Dies gab der Verband im Februar bekannt. In der anstehenden Saison muss man mit den ungeliebten Montagsspielen jedoch noch Leben, der neue TV-Vertrag greift erst ab der Saison 2023/24. Vor englischen Wochen entfällt die Begegnung am Montag und wird stattdessen als drittes Spiel am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) ausgetragen. In englischen Wochen finden fünf Spiele am Dienstag und fünf Spiele am Mittwoch statt. Anstoßzeit ist jeweils um 19:00 Uhr.