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Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19:39

Interview Michael Müller

Michael Müller über...

... seine Heimat:

Ich komme aus der kleinen Stadt Gengenbach in Südbaden, im Schwarzwald.

... seine Hobbies:

In meiner Freizeit spiele ich gerne mit Kumpels ne Runde PlayStation, gehe ins Kino oder zum Kaffee in die Stadt.

... die Entscheidung Torhüter zu werden:

Als kleiner Junge habe ich im Fußball besonders die Torhüter bewundert. Damals waren es Torhüter wie beispielsweise Oliver Kahn und Stefan Klos. Außerdem fand ich diese Position immer sehr reizvoll, da sie sehr viel Verantwortung beinhaltet und enorm vielseitig sein kann.

... sein Vorbild:

Früher war es ohne Wenn und Aber Oliver Kahn. Mit der Zeit findet man aber natürlich seinen eigenen Stil und interessiert sich für viele Torhüter. Man versucht sich überall die guten Eigenschaften abzuschauen.

... den Umgang mit Kritik und Lob:

Ich denke, dass ich relativ selbstkritisch bin und weiß, wie ich Meinungen nach dem Spiel einschätzen kann. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass man sich nicht von außen beeinflussen lässt, da es im Sport meistens nur Schwarz und Weiß gibt.

... den SC Freiburg:

Der SC wird für mich immer etwas besonderes sein. Ich bin dankbar für meine Zeit in der Jugend und später im Profikader, da ich dort den Großteil meiner Entwicklung genommen habe. Außerdem bin ich davon begeistert, wie man in Freiburg mit sehr geringen Mitteln das Maximum erreicht.

... den aktuellen SC-Trainer Christian Streich:

Es war für mich ein absoluter Glücksfall unter ihm in der Jugend trainieren zu dürfen. Er ist ein absoluter Fachmann und total positiv verrückt. Er hat mich in meiner bisherigen Zeit am meisten geprägt und das nicht nur auf den Fußball bezogen, denn Christian Streich ist nicht nur Trainer, er ist auch ein guter, loyaler und sehr sympathischer Mensch, der auch über den Tellerrand hinaus schaut und sich nicht verbiegt.

... die Kontaktaufnahme zum FCS:

Vor meiner ersten Zeit beim FCS hatte der SC Freiburg das Anliegen mich auszuleihen und wir haben somit gemeinsam einen passenden Verein mit Tradition gesucht, bei dem man nicht, wie in einer zweiten Mannschaft vor 150 Zuschauern spielt. Da war Saarbrücken die perfekte Lösung. Zu meinem jetzigen Wechsel nach Saarbrücken hat ein Anruf vom Trainer und Herrn Ferner genügt, um mich wieder zurück zu bringen.

... seine erste Zeit in Saarbrücken:

Es war eine Zeit mit Höhen und Tiefen. Zu Beginn war es für mich ein Traum mit damals, glaube ich, 19 Jahren, das erste Mal vor so einer Kulisse im Park spielen zu dürfen. Als dann der Torwartwechsel kam, obwohl es eigentlich nicht so schlecht lief, war es für mich als jungen Torhüter natürlich nahezu wie das Ende. Allerdings bin ich in dieser Stadt und dem Umfeld nie untergegangen, sondern habe mich immer wohl und wertgeschätzt gefühlt. Das wir diese Saison mit dem Aufstieg gemeistert hatten, war natürlich das absolute Highlight.

... den Wechsel nach Wolfsburg:

Nachdem die Leihe von Freiburg nach Saarbrücken nicht verlängert worden war, es auch keine Einigung gab, die es möglich gemacht hätte in Saarbrücken bleiben zu können, schließlich war ich mir schon mit dem FCS über eine Weiterbeschäftigung einig, musste ich vorerst wieder zurück nach Freiburg. Da dort für mich aber keine passende Perspektive bestand, war es mein Wunsch zu gehen und so entstand der Kontakt mit Wolfsburg, die dann die passende Ablöse bezahlten und mich verpflichteten.

... die Rückkehr zum FCS:

Wie oben bereits erwähnt hatten zwei Anrufe genügt, dass ich wieder nach Saarbrücken kommen wollte. Der Kontakt ins Saarland ist nie abgerissen und nach zwei Jahren im Norden war es mein Wunsch wieder in den Süden Deutschlands zu gehen. Trotz meiner Verletzung verlief die Integration sehr einfach, da immer noch viele Leute aus meiner ersten Zeit hier arbeiten und sich alles direkt sehr vertraut angefühlt hat.

... Enver Marina und Benedikt Fernandez:


Beide sind sehr gute Torhüter, vor deren Leistungen ich höchsten Respekt habe. Enver hat Unglaubliches für diesen Verein geleistet und Bene war jahrelang bei einem Top-Klub der Bundesliga. Für mich als Jüngsten kann es nur von Vorteil sein mit ihnen zu trainieren, da ich, obwohl ich natürlich meinen eigenen Torwartstil habe, einiges von ihnen lernen kann.

... die Rolle als Stammtorwart:

Also ich denke nicht, dass ich mich zum jetzigen Zeitpunkt als Stammspieler bezeichnen würde. Ich bin überaus glücklich darüber, dass ich die Chance bekommen habe zu spielen und muss versuchen, mich mit konstanter Leistung zu einem Stammspieler zu entwickeln.

... die Mannschaftskollegen:

Wie auch schon in meiner ersten Zeit beim FCS macht es jeden Tag Spaß in die Kabine zu gehen. Wir wissen, dass wir jeden brauchen und jeder bei uns geschätzt wird, denn unsere Ziele können wir nur gemeinsam erreichen. Ich glaube nicht, dass es bei uns jemanden gibt, der sich innerhalb der Truppe außen vor sieht. Auch die Anfangsphase wurde mir als neuem Spieler sehr einfach gemacht, dafür bin ich sehr dankbar.

... Trainer Jürgen Luginger:

Er geht sehr gut auf die Spieler ein und versucht Dinge gemeinsam zu lösen. So nimmt er die Mannschaft und die einzelnen Spieler mit in die Pflicht, büßt aber nichts an Autorität ein. Ich finde der Mix passt sehr gut. Er entscheidet immer im Sinne des Teams, auch wenn es mal unkonventionell ist. Seine fachlichen Qualitäten hat er, denke ich, längst bewiesen mit den Erfolgen, die er hier in den letzten Jahren oder auch in Oberhausen mit geringen Mitteln erreicht hat.

... die bisherige Saison:

Wir haben diese Saison schon zu oft unsere Leistungen nicht belohnt, sind aber immer wieder in schweren Situationen zusammengewachsen und haben gepunktet. Es gab immer wieder angeschlagene und verletzte Spieler, was keine Entschuldigung für die Leistungsschwankungen ist, aber sicherlich ein Mitgrund. Wir haben zu oft zwei Gesichter gezeigt.


Diskussion: Michael Müller [20]
Ich bin Realist, es ist halt so! ;)

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