Unsere Spielstätte: Ludwigsparkstadion

  • Eine unendliche Geschichte nimmt ihr Ende. Etwa fünf Wochen nach der Pressekonferenz im Ludwigspark mit dem prägenden Satz "Der FCS ist nicht mehr Heimatlos" durch den Oberbürgermeister konnten am Montag im Rahmen einer weiteren, gemeinsamen Pressekonferenz auch weitere Fakten präsentiert werden. Es werden nicht zwei, drei oder vier Heimspiele im Jahr 2020 im Ludwigspark gespielt, sondern das intern verfolgte Ziel ist erreicht worden: Der 1.FCS kehrt im laufenden Baubetrieb und (viel wichtiger) unmittelbar in das Ludwigsparkstadion zurück und wird das erste Drittligaheimspiel der Saison gegen den FC Hansa Rostock (Samstag, 26.September 2020, Anstoß ist um 14:00 Uhr) im LuPa bestreiten. Ein Ausweichen nach Völklingen ist nicht mehr notwendig, auch müssen keine Heimspiele in Frankfurt bestritten werden. Gespielt werden soll gegen Rostock mit Zuschauern. Wie viele Zuschauer zugelassen werden ist jedoch noch nicht abschließend geklärt. Der FCS befindet sich hierbei in Gesprächen mit den zuständigen Behörden. Nach der saarländischen Verordnung sind momentan maximal 900 Zuschauer möglich, ob eine Ausnahmeregelung wie in anderen Bundesländern möglich ist, ist noch offen. Die Karten sollen laut Aussage des Präsidenten zwischen Sponsoren, Dauerkartenbesitzern und Mitgliedern aufgeteilt werden. Zunächst soll ausschließlich die Haupttribüne geöffnet werden, auch die Westtribüne ist möglich.


    Für die Molschder endet eine unglaublich schwierige Zeit im Exil. Das letzte Spiel im alten Park fand am 5.Dezember 2015 gegen den TSV Steinbach statt, der FCS gewann mit 4:0. Der Baufortschritt im Stadion (ursprünglich war eine Rückkehr für 2018 angedacht) verzögerte sich durch haarsträubende Planungs- und Ausführungsfehler genauso beständig wie durch "unerwartete" Kostensteigerung und politische Kämpfe. Mit der Rückkehr ist all das nicht vergessen! Es bleibt eine Schande wie der Bauherr über Jahre mit dem Club umgegangen ist, wie egal die existenzbedrohende Situation für den Verein war und wie gerne man zu Lasten des Vereins Wahlkampf betrieben hat. Seit dem Spiel gegen Steinbach sind unfassbare 1.745 Tage ins Land gezogen. Über vier Jahre konnte der FCS kein Pflichtheimspiel auf Saarbrücker Boden austragen. 82 Pflichtheimspiele (oder 4 1/2 Spielzeiten) bestritt der 1.FCS im lange Zeit ungeliebten Ausweichstadion in Völklingen. Dirk Lottner war 125 Spiele Trainer des 1.FC Saarbrücken, erlebte jedoch nie ein Spiel als Cheftrainer des FCS im Ludwigspark. Spieler wie Mario Müller (128), Markus Mendler (119), Steven Zellner (107) oder Tobias Jänicke (101) haben über 100 Pflichtspiele für den FCS bestritten, spielen teilweise seit 2016 für den FC und hatten noch nie das Vergnügen ein echtes Heimspiel im Park zu erleben. Die vergangene DFB-Pokalsaison brachte den Fans das halbe Stadion in Völklingen etwas näher, eine Heimat konnte die Anlage jedoch nie sein. Das Stadion hat den FC unglaubliche viele Zuschauer gekostet, der Zuschauerschnitt ist teils dramatisch eingebrochen und auch die wirtschaftlichen Folgen waren verheerend. Trotzdem ist ein großer Dank nach Völklingen Pflicht. Man hat dem FCS in schwierigen Zeiten beigestanden, trägt keine Schuld an den Problemen und hat mehr für den Club getan als es lange Zeit die eigene Stadt vermochte. Man hat ihm über all die Jahre eine Heimspielstätte im Saarland geboten. Dieser Dienst darf auch in Zukunft nicht vergessen werden!


    Die größten Danksagungen gehen an Herrn Martin Welker. Er hat im Juli eine Baustelle im Katastrophenzustand übernommen und es durch unermüdliche Arbeit in zwei Monaten geschafft ein spiel-taugliches Stadion auf die Beine zu stellen. Seine Leistung (und mit ihm die Leistung seines Teams, aber auch der Arbeiter auf der Baustelle) kann - gerade im Vergleich zu den Leistungen vor seiner Zeit - kaum ausreichend gewürdigt werden. Dank ihm kann der FCS endlich wieder in den Park zurück, hat endlich wieder eine Heimat und spielt endlich wieder in Saarbrücken!


    Wie immer bei neuen Dingen wird es Zeit brauchen bis sich der Betrieb für Verein und für die Zuschauer richtig eingespielt hat. Es ist nicht mehr der gewohnte Gang in den Park wie man ihn über teils über Jahrzehnte hatte, sondern es werden Fragen aufkommen. Zumal ja auch Corona eine große Rolle spielt. Zur Beantwortung dieser Fragen (welcher Block ist der richtige Block für mich?, welchen Eingang muss ich nutzen?, wo bekomme ich Essen & Trinken her?, habe ich Glück und meine Getränke sind kalt?, usw.) dient dieser Thread. Er ist nicht für den restlichen Baufortschritt gedacht.





  • Die Südtribüne (Haupttribüne)


    Zitat

    Daten

    • Kapazität: 2.511 (davon 1.698 Sitzplätze, 652 Business-Plätze, 111 Logen, 40 Presseplätze, 18 Kommentatorenplätze, 32 Rollstuhlfahrerplätze)
    • Überdachte Plätze: 2.511 (davon 1.698 Sitzplätze, 652 Business-Plätze, 111 Logen, 40 Presseplätze, 18 Kommentatorenplätze, 32 Rollstuhlfahrerplätze)
    • Dachhöhe: 15 Meter
    • Versorgungseinheiten:
    • Sanitäranlagen:



    Zitat

    Blockaufteilung


    • Block H1: 330 Sitzplätze + 8 Rollstuhlfahrerplätze (überdacht)
    • Block H2: 330 Sitzplätze + 8 Rollstuhlfahrerplätze (überdacht)
    • Block H3: 140 Sitzplätze + 18 Kommentatorenplätze + 40 Presseplätze (überdacht)
    • Block V1: 126 Businessplätze
    • Block V2: 250 Businessplätze + 2 Rollstuhlfahrerplätze (überdacht)
    • Block V3: 126 Businessplätze
    • Block H4: 75 Sitzplätze
    • Block H5: 75 Sitzplätze
    • Block H6: 238 Sitzplätze (überdacht)
    • Block H7: 330 Sitzplätze + 8 Rollstuhlfahrerplätze (überdacht)
    • Block H8: 330 Sitzplätze + 8 Rollstuhlfahrerplätze (überdacht)
    • Block L: 111 Logen (überdacht)



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    Eingänge


    • Eingang Süd-West (ehemals Eingang A-Block)
    • Eingang Süd/VIP-Zugang (ehemals Eingang Haupttribüne)
    • Eingang Süd-Ost (ehemals Eingang F-Block)




    Beschreibung


    Die Südtribüne dient als das neue Prunkstück des Stadions. An Stelle der alten, wenig Modernen Haupttribüne hat man eine komplette Tribüne samt Funktionsgebäude errichtet und hierfür das meiste Budget investiert. Diese neue Haupttribüne erstreckt sich nun über die komplett Spielfeldseite. Insgesamt finden 2.551 Zuschauer (inkl. rund 60 Leuten, die am Spieltag arbeiten) ihren Platz. Den größten Teil davon machen normale Sitzplätze aus. Von dieser Kategorie stehen insgesamt 1.698 Plätze zur Verfügung. In den zwei Außenblöcken jeder Tribünenseite finden je 330 Zuschauer ihren Sitzplatz. In diesen vier Blöcken sind auch jeweils acht Rollstuhlfahrerplätze enthalten. Der dritte Block von jeder Seite ist dann nicht mehr symmetrisch. Block H3 (vom Spielfeld aus gesehen von links) hat 140 Sitzplätze und bringt zudem die Kommentatoren (18 Plätze) und die Presse (40 Plätze) unter. Block H6 dagegen besteht rein aus 238 Sitzplätzen. Der zentrale Bereich ist für den Verein wohl mit der wichtigste Sektor. Hier können insgesamt 652 Business-Besucher verweilen. Hier verfügt man nun endlich über einen Modernen Business-Bereich. In Sachen Ticketing ist diese Area in fünf Bereiche unterteilt. Über den Business-Bereich und etwa über die Blöcke H3 & H6 erstrecken sich die neuen Logen, ein weiterer großer Fortschritt. 111 Logenplätze in zehn Logen (acht Einzellogen, eine Doppelloge) können angeboten werden. Die Zeiten von behelfsmäßigen VIP-Zelten sind vorbei und steigern die Vermarktungsmöglichkeiten des Vereins deutlich.


    Im Funktionsgebäude selbst sind zahlreiche Räume untergebracht. Dies gilt natürlich für die Catering-Stationen am Rande der beiden Tribünen oder für sanitarische Einrichtungen, aber auch für verschiedene Büros und ein Panorama-Studio. Auch Pressebereiche oder die nötigen Bereiche für VIP- und Business-bereich, aber auch für den Spielbetrieb sind in diesem mehrstöckigen Funktionsgebäude gebündelt. Hinter dem Funktionsgebäude wird es in Zukunft keine größeren Gründe mehr geben zu verweilen. Hier werden die Mannschaftsbusse untergebracht, zudem gibt es Parkplätze für Schiedsrichter und Behindertenparkplätze.


    Die Eingangssituation ändert sich im Vergleich zum früheren Park gar nicht so groß. Für alle normalen Besucher stehen die Eingänge Süd-West und Nord-West zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um die ehemaligen Eingänge im A- und F-Block. Beide Bereiche dienten auch früher zum Befüllen der Tribüne, ein Stehplatzblock muss nun nicht mehr durchquert werden. Der Eingang Süd-West ist dabei in zwei Bereiche (ein Eingang für Sitzplätze Heim auf der Westtribüne) unterteilt, der zweite Eingang steht ausschließlich den Besuchern der Haupttribüne zur Verfügung. Im Bereich zur ehemaligen Einlassbrücke hinter der Haupttribüne gibt es noch einen dritten Eingang. Dieser Eingang steht ausschließlich VIP-Besuchern zur Verfügung und wird über eine Treppe vom Stadionweg aus erfolgen.

  • Die Nordtribüne (Victors-Tribüne)



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    Daten


    • Kapazität: 6.156 (davon 4.180 Sitzplätze im Oberrang und 1.976 Sitzplätze im Unterrang)
    • Überdachte Plätze: 4.180 (davon 4.180 Sitzplätze im Oberrang )
    • Dachhöhe: 22,5 Meter
    • Versorgungseinheiten: 2
    • Sanitäranlagen: 6



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    Blockaufteilung


    • Block T1: 250 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T2: 128 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T3: 464 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T4: 128 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T5: 464 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T6: 128 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T7: 464 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T8: 128 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T9: 464 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T10: 128 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T11: 464 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T12: 128 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T13: 464 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T14: 128 Sitzplätze (überdacht)
    • Block T15: 250 Sitzplätze (überdacht)


    • Block G3: 323 Sitzplätze (nicht überdacht)
    • Block G4: 665 Sitzplätze (überdacht)
    • Block G5: 665 Sitzplätze (überdacht)
    • Block G6: 323 Sitzplätze (nicht überdacht)




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    Eingänge


    • Eingang Nord-West (ehemals Eingang C-Block)
    • Eingang Nord (ehemals Eingang Victors)
    • Eingang Nord-Ost (ehemals Eingang D-Block)






    Beschreibung


    Die imposante Nordtribüne - im Volksmund nur als Victors-Tribüne bekannt - ist die Verbindungsstelle zwischen dem alten Park und dem neuen Ludwigspark. Als einzige Tribüne gab es hier keinen kompletten Neubau, sondern das Aussehen hat sich kaum verändert. Sie besitzt zudem als einzige Tribüne des Stadions einen Oberrang. Dieser Oberrang ist quasi identisch zu früher und hat lediglich neue Sitzschalen (in drei verschiedenen Blaufarben und Weiß) sowie eine Grundreinigung erhalten. 4.180 Sitzplätze stehen auf dem Oberrang zur Verfügung. Mit der neuen Lage des Gästeblocks wird dieser Oberrang nun zu einer kompletten Tribüne für Heimfans. Vor- oder Nachteil dieser Variante: Das Dach der Victors ragt um knapp sieben Meter höher auf als das Dach der anderen Tribünen.


    Der Unterrang der Nordtribüne hat sich verändert und ist doch gleichgeblieben. Die alte Vortribüne wurde abgerissen und durch eine neuen Unterrang ersetzt. Hier stehen weitere 1.976 Sitzplätze für Heimfans zur Verfügung. Als einziger Bereich im Stadion verfügen diese Plätze über kein Dach. Optische Trennungen der einzelnen Blöcke auf beiden Ebenen der Tribüne existieren nicht. Links und rechts neben der Vortribüne gibt es die wohl größte Diskussionsstelle des kompletten Stadions. Die Bereiche des ehemaligen D1- und C1-Blockes wurden aus Kostengründen nicht ausgebaut und werden als "Grüne Tribünen" erhalten bleiben. Ein Ausbau mit rund weiteren 2.000 Sitzplätzen ist in Zukunft möglich. Auf dem Oberrang wurde in weißen Sitzen der Schriftzug "Ludwigspark" angebracht, der Unterrang wurde mit dem Schriftzug "1.FCS" versehen.


    Hinter der Tribüne hat sich einiges verändert. Es gibt nun drei Eingänge auf die Tribüne. Einmal den gewohnten Eingang hinter der Tribüne an der Camphauserstraße (Eingang Nord). Der zweite Eingang ist der alte Eingang zum C-Block (Eingang Nord-West). Dieser Eingang kann nun von Heimzuschauern genutzt werden. Hier ist jedoch kein separates Kassenhäuschen eingeplant. Den dritten Eingang gibt es am Eingang Nord-Ost, sprich dem ehemaligen Eingang zum D-Block. Außerdem gibt es neue Verkaufs- und Sanitäreinrichtungen. Sie wurden gegenüber den alten Einrichtungen errichtet. Geplant sind jeweils drei WC-Bereiche für Frauen & Männer sowie zwei Versorgungsstände. Auch alte WC-Bereiche wurden restauriert und können weiter genutzt werden.

  • Die Westtribüne (Gästekurve)



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    Daten


    • Kapazität: 2.708 (davon 1.488 Stehplätze und 1.220 Sitzplätze)
    • Überdachte Plätze: 2.708 (davon 1.488 Stehplätze und 1.220 Sitzplätze)
    • Dachhöhe: 15 Meter
    • Versorgungseinheiten: 2
    • Sanitäranlagen: 2



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    Blockaufteilung


    • Block A: 1.488 Stehplätze (überdacht) (Gästebereich)
    • Block B: 452 Sitzplätze (überdacht) (Gästebereich)
    • Block C1: 312 Sitzplätze (überdacht) (Heimbereich)
    • Block C2: 456 Sitzplätze (überdacht) (Heimbereich)




    Zitat

    Eingänge


    • Eingang Gast1 (neuer Eingang, Bereich ehemaliges Marathontor) (Zugang Stehplatz Gäste)
    • Eingang Gast2 (neuer Eingang, Bereich ehemaliges Marathontor) (Zugang Sitzplatz Gäste)
    • Eingang Süd-West (ehemals Eingang A-Block) (Zugang Sitzplatz Heim)





    Beschreibung


    Im Westen hat sich das Gesicht des Stadions grundlegend verändert. Die ehemaligen Blöcke A & C sind ebenso verschwunden wie das Marathontor des ehemaligen Ludwigsparkes. Dafür thront hier nun eine komplett neue Tribüne in einem Abstand von rund 10 Metern zum Spielfeld. In Zukunft werden auf dieser Tribüne die Gästefans untergebracht werden. Die Westtribüne wird "klassisch" durch Mundlöcher in der Tribüne befüllt. Der Gästeblock selbst findet sich auf der rechten Seite (vom Spielfeld aus gesehen) der Tribüne und zieht sich bis in die Mitte. Im rechten Teil gibt es den Stehplatzbereich für Gästefans. Zwei Mundlöcher stehen gemeinsam mit drei Treppenanlagen zur Verfügung. Insgesamt bietet dieser Bereich für 1.488 Gästefans einen Platz. Von einem Zaun getrennt liegt der Sitzplatzbereich für Gäste nebenan. 452 Sitzplätze stehen für Gäste zur Verfügung, das gesamte Gästekontingent beläuft sich somit auf 1.940 Zuschauer. Im Sitzplatzbereich gibt es ein Mundloch sowie zwei Treppenanlagen. Der komplette Gästebereich wird mit Zaunanlagen und Sicherheitsvorkehrungen umschlossen. Der linke Bereich der Tribüne gehört zu den Sektoren für Heimfans. Hier stehen in zwei Blöcken noch mal 768 Sitzplätze zur Verfügung. An den Gästebereich schließt sich ein Block mit 456 Plätzen an, der Block ganz links auf der Tribüne umfasst noch mal 312 Sitzplätze. Befüllt werden auch dieser Bereich durch Mundlöcher. Alle Bereiche der Tribüne sind durch ein Membramdach überdacht. Wie bei den anderen beiden neuen Tribünen auch befindet sich das Dach auf einer Höhe von 15 Metern.


    Auch das Erscheinungsbild neben und hinter der Tribüne hat sich komplett verändert. Unterhalb der Westtribüne wurden neue Vorsorgungs- und Sanitäreinrichtungen errichtet. Entsprechend der Aufteilung der Tribüne in Heim- und Gästefans ist auch der Rücken der Tribüne geteilt. Der Einlass für die Gästefans wird von hinter der Tribüne eingeleitet. Zentral gibt es einen eigenen Eingang für den Sitzplatzbereich der Gäste, Außen am Gästeblock gibt es den großen Eingang für den Stehplatzbereich. Den Gästefans steht eine Sanitäranlage sowie ein großer Kiosk zur Verfügung. Gleiches gilt auf der anderen Seite der Tribüne für den Heimbereich. Heimfans gehen über den ehemaligen Eingang im A-Block und einer neuen Treppenanlage zu ihren Plätzen. Hinter der Tribüne, den Kiosken und den Einlässen erstreckt sich dann noch die neue Vorfläche West.

  • Die Osttribüne (Fankurve)



    Zitat

    Daten


    • Kapazität: 4.588 (davon 4.588 Stehplätze)
    • Überdachte Plätze: 4.588 (davon 4.588 Stehplätze)
    • Dachhöhe: 15 Meter
    • Versorgungseinheiten: 2
    • Sanitäranlagen: 4



    Zitat

    Blockaufteilung


    • Block D: 1.258 Stehplätze (überdacht)
    • Block E: 2.072 Stehplätze (überdacht)
    • Block F: 1.258 Stehplätze (überdacht)




    Zitat

    Eingänge


    • Eingang Nord-Ost (ehemals Eingang D-Block)
    • Eingang Ost (ehemals Eingang E-Block)
    • Eingang X (neuer Eingang neben ehemaligem Eingang F-Block)



    Beschreibung


    Auf der Osttribüne soll in der Zukunft das Herz des Stimmungsbereiches der FCS-Fans schlagen. Vor die Reste der alten Ostkurve (bestehend aus D-, E- und F-Block) gesetzt hat sich der Abstand zum Spielpraxis gefühlt um Meilen reduziert. In Zukunft ist die Tribüne noch rund zehn Meter von der Torauslinie entfernt. Aufgrund der baulichen Begebenheit der Anlage wird die Tribüne nicht über Mundlöcher, sondern direkt oben befüllt. Die Treppenanlagen (zwei an den Außen der Tribünen, vier über die Innenbereiche der Tribüne verteilt) teilen die Tribüne zunächst einmal in sieben Stehbereiche auf. Zusammengefasst werden diese Bereiche aufgrund von rechtlichen Bestimmungen in drei Blöcke. Sie sind in Anlehnung an das alte Stadion in die Bereiche D, E und F unterteilt.


    "D" liegt dabei als erster Bereich in Richtung des ehemaligen D-Blocks und auf der linken Seite (vom Spielfeld aus betrachtet) der Tribüne. Er fasst 1.258 Stehplätze. Exakt den gleichen Umfang nimmt auch der Block "F" auf der anderen Seite der Tribüne ein. Er geht in Richtung ehemaliger F-Block. Zentral befindet sich ein größerer Block mit einer Kapazität von 2.072 Zuschauer, der E-Block. In diesem Bereich wird auch der Kern der aktiven Fanszene erwartet und hier werden auch entsprechende Vorrichtungen wie ein Capo-Podest installiert. Die drei Blöcke sind aus rechtlichen Gründen durch Sektorentrennungen mit einer Höhe von 1,40 Meter abgetrennt. Die Stehbereiche der Tribüne sind durch ein Membramdach überdacht. Wie bei den anderen beiden neuen Tribünen auch befindet sich das Dach auf einer Höhe von 15 Metern. Die Versorgungs- und Sanitäreinrichtungen befinden sich unmittelbar über den Stehplätzen. Zwischen der letzten Stehreihe und dem Beginn dieser Einrichtungen liegt ein Puffer von 7,20 Metern. Dadurch wird die Tribüne auch nach hinten abgeschlossen, jedoch trotzdem drei Löcher (Eintrittsbereiche der Zuschauer) besitzen. Zentral stehen zwei Vorsorgungseinrichtungen, nach außen hin stoßen dann pro Seite jeweils zwei WC-Anlagen für Frauen & Männer hinzu.


    Die Eingangssituation verändert sich im Vergleich zum alten Park nicht wirklich. Wie zur alten Ostkurve stehen auch jetzt drei Eingänge zur Verfügung. Der Eingang Nord-Ost (ehemals D-Block) kann - abgetrennt zum Eingang zur Nordtribüne - genutzt werden, zentral hinter der Tribüne existiert der frühere Eingang zum E-Block (jetzt Eingang Ost) fort. Der dritte Eingang ist dagegen ein neuer Zugang, da der ehemalige Zugang zum F-Bock ausschließlich für die Haupttribüne zur Verfügung steht. Rechts neben den Kassenhäuschen gibt den dritten Zugang (bisher ohne Namen). Der Zufluss der Zuschauer auf die Osttribüne erfolgt über drei neue Treppenanlagen und die Zuschauer gehen damit quasi die "alte Kurve" herunter. Eine sehr sinnige Verbindung zwischen altem Flair und neuer Tribüne. Ein Teil dieser alten Tribüne im ehemaligen E1-Block sollte auch in ihrem ursprünglichen Zustand gelassen und von Fans auch noch gestaltet werden können, wurde nun im Zuge der vergessenen Kühleinrichtungen aber geopfert. Das ehemalige Feuerwehrfahrzeug in der Fankurve schafft den Weg in den Block kein zweites Mal, dafür wird das Gebäude im ehemaligen E3-Block zu Teilen für Belange der Fans, des Fanprojektes und der Fanbetreuung zur Verfügung stehen.

  • Ein Licht am Ende des Tunnels ist sichtbar. Nach über viereinhalb Jahren im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen erscheint für den FCS eine Rückkehr in den Ludwigspark früher oder später realistisch. Eine - im deutschen Fußball wahrscheinlich einzigartige - Leidenszeit würde dann ihr Ende finden. Allerdings bedeutet früher oder später in diesem Fall immer noch den einen oder anderen Monat, aktuell ist man laut Medienberichten bei Oktober 2020 gelandet. Weitere Verschiebungen nicht ausgeschlossen.

    Bei aller Wertschätzung - aus dem Licht am Ende des Tunnels
    haben wir aktuell ein kaum wahrnehmbares Schimmern am Ende eines sehr langen Tunnels


    Oktober könnte passen - aber das Jahr lassen wir mal offen
    denn mit den "Weiteren" Verschiebungen liegst Du goldrichtig

  • Conradt zum Ludwigspark: Mehr als zwei Spiele in diesem Jahr


    Zitat

    In einem Statement, das in der kommenden Woche im Saisonmagazin des 1. FC Saarbrücken erscheinen wird, nimmt der Saarbrücker Oberbürgermeister auch Stellung zur aktuellen Diskussion zum Stadion: “ Wir haben inzwischen die Strukturen verbessert und mit Martin Welker als neuem GIU-Geschäftsführer einen ausgewiesenen Bauexperten als Kopf des Projektes installiert. Die Neuerungen tragen inzwischen Früchte, das Tempo auf der Baustelle hat merklich zugelegt. Wir werden in diesem Jahr im Ludwigspark Fußball spielen und zwar mit Zuschauern, sollte es Corona zulassen. Und wir werden mehr als zwei Ligaspiele im Park machen können – mit der Höchstzahl der Zuschauer spielen, die unter Coronabedingungen und den Bedingungen des DFB zulässig sind. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir mit dem Verein konstruktiv und vertrauensvoll zusammen. Diese Art der Zusammenarbeit möchte ich auch in den kommenden Jahren fortführen.“

  • Das Ende des Martyriums - FCS kehrt in den Lupa zurück


    Eine unendliche Geschichte nimmt ihr Ende. Etwa fünf Wochen nach der Pressekonferenz im Ludwigspark mit dem prägenden Satz "Der FCS ist nicht mehr Heimatlos" durch den Oberbürgermeister konnten am Montag im Rahmen einer weiteren, gemeinsamen Pressekonferenz auch weitere Fakten präsentiert werden. Es werden nicht zwei, drei oder vier Heimspiele im Jahr 2020 im Ludwigspark gespielt, sondern das intern verfolgte Ziel ist erreicht worden: Der 1.FCS kehrt im laufenden Baubetrieb und (viel wichtiger) unmittelbar in das Ludwigsparkstadion zurück und wird das erste Drittligaheimspiel der Saison gegen den FC Hansa Rostock (Samstag, 26.September 2020, Anstoß ist um 14:00 Uhr) im LuPa bestreiten. Ein Ausweichen nach Völklingen ist nicht mehr notwendig, auch müssen keine Heimspiele in Frankfurt bestritten werden. Gespielt werden soll gegen Rostock mit Zuschauern. Wie viele Zuschauer zugelassen werden ist jedoch noch nicht abschließend geklärt. Der FCS befindet sich hierbei in Gesprächen mit den zuständigen Behörden. Nach der saarländischen Verordnung sind momentan maximal 900 Zuschauer möglich, ob eine Ausnahmeregelung wie in anderen Bundesländern möglich ist, ist noch offen. Die Karten sollen laut Aussage des Präsidenten zwischen Sponsoren, Dauerkartenbesitzern und Mitgliedern aufgeteilt werden. Zunächst soll ausschließlich die Haupttribüne geöffnet werden, auch die Westtribüne ist möglich.


    Für die Molschder endet eine unglaublich schwierige Zeit im Exil. Das letzte Spiel im alten Park fand am 5.Dezember 2015 gegen den TSV Steinbach statt, der FCS gewann mit 4:0. Der Baufortschritt im Stadion (ursprünglich war eine Rückkehr für 2018 angedacht) verzögerte sich durch haarsträubende Planungs- und Ausführungsfehler genauso beständig wie durch "unerwartete" Kostensteigerung und politische Kämpfe. Mit der Rückkehr ist all das nicht vergessen! Es bleibt eine Schande wie der Bauherr über Jahre mit dem Club umgegangen ist, wie egal die existenzbedrohende Situation für den Verein war und wie gerne man zu Lasten des Vereins Wahlkampf betrieben hat. Seit dem Spiel gegen Steinbach sind unfassbare 1.745 Tage ins Land gezogen. Über vier Jahre konnte der FCS kein Pflichtheimspiel auf Saarbrücker Boden austragen. 82 Pflichtheimspiele (oder 4 1/2 Spielzeiten) bestritt der 1.FCS im lange Zeit ungeliebten Ausweichstadion in Völklingen. Dirk Lottner war 125 Spiele Trainer des 1.FC Saarbrücken, erlebte jedoch nie ein Spiel als Cheftrainer des FCS im Ludwigspark. Spieler wie Mario Müller (128), Markus Mendler (119), Steven Zellner (107) oder Tobias Jänicke (101) haben über 100 Pflichtspiele für den FCS bestritten, spielen teilweise seit 2016 für den FC und hatten noch nie das Vergnügen ein echtes Heimspiel im Park zu erleben. Die vergangene DFB-Pokalsaison brachte den Fans das halbe Stadion in Völklingen etwas näher, eine Heimat konnte die Anlage jedoch nie sein. Das Stadion hat den FC unglaubliche viele Zuschauer gekostet, der Zuschauerschnitt ist teils dramatisch eingebrochen und auch die wirtschaftlichen Folgen waren verheerend. Trotzdem ist ein großer Dank nach Völklingen Pflicht. Man hat dem FCS in schwierigen Zeiten beigestanden, trägt keine Schuld an den Problemen und hat mehr für den Club getan als es lange Zeit die eigene Stadt vermochte. Man hat ihm über all die Jahre eine Heimspielstätte im Saarland geboten. Dieser Dienst darf auch in Zukunft nicht vergessen werden!


    Die größten Danksagungen gehen an Herrn Martin Welker. Er hat im Juli eine Baustelle im Katastrophenzustand übernommen und es durch unermüdliche Arbeit in zwei Monaten geschafft ein spiel-taugliches Stadion auf die Beine zu stellen. Seine Leistung (und mit ihm die Leistung seines Teams, aber auch der Arbeiter auf der Baustelle) kann - gerade im Vergleich zu den Leistungen vor seiner Zeit - kaum ausreichend gewürdigt werden. Dank ihm kann der FCS endlich wieder in den Park zurück, hat endlich wieder eine Heimat und spielt endlich wieder in Saarbrücken!



  • Saartext, 14.September 2020

  • FCS schon zum ersten Heimspiel im Ludwigspark


    Zitat

    Pünktlich zum ersten Heimspiel in der 3. Liga kann der 1. FC Saarbrücken wieder in den Ludwigspark zurückkehren. Beim Spiel gegen Hansa Rostock in der kommenden Woche sind auch Zuschauer zugelassen.


    Der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) sprach von einem „Tag der Freude“, als er die Rückkehr des 1. FC Saarbrücken in den Ludwigspark verkündete. Beim ersten Heimspiel in der 3. Liga am 26. September wird der FCS also wieder „zu Hause“ spielen. Bis zu 900 Zuschauer sind nach der momentanen Corona-Verordnung bei den Heimspielen zugelassen.


    Vorerst werden nicht alle Tribünen für Zuschauer geöffnet. Zunächst sollen Sitzplatzkarten für die Haupttribüne in den Verkauf gehen, die zu 33 Prozent belegt werden darf. Dauerkarten soll es vorerst keine geben. Stattdessen plant der FCS, die Tickets für jedes Spiel einzeln online zu verkaufen. Dabei haben Mitglieder, Fangruppen und Sponsoren Vorrang.

  • FCS darf schon zum ersten Heimspiel in den Park


    Zitat

    An diesem Montag um 11.45 Uhr war es offiziell. Nach fast fünf Jahren, das letzte Heimspiel im Ludwigsparkstadion war im Dezember 2015 gegen den TSV Steinbach, kann der 1. FC Saarbrücken zeitnah in den Park zurückkehren. Damit entgeht der Drittliga-Aufsteiger nach langen Jahren im „Exil“ den befürchteten Heimspielen im Stadion des FSV Frankfurt. Das ist der Inhalt einer Pressekonferenz am Montagmittag mit Stadionbaustellen-Chef Martin Welker, FCS-Präsident Hartmut Ostermann und Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU).


    Schon zum ersten Heimspiel in der 3. Liga können die FCS-Fußballer den FC Hansa Rostock im umgebauten Ludwigsparkstadion empfangen. Stattfinden wird die Partie am Samstag, 26. September, um 14 Uhr. Dabei werden gegen die Hansa-Kogge insgesamt 900 Zuschauer zugelassen, hieß es am Montag. Betriebsbereit seien die Haupt- und die Westtribüne, gegen die Ostdeutschen aus Rostock werde aber nur die Haupttribüne offen sein. Es gibt ein Hygienekonzept, Abstandsregeln und wahrscheinlich eine Maskenpflicht, genaue Details wird der Verein in den nächsten Tagen kommunizieren.

  • Rückkehr in den Park schürt die Euphorie


    Zitat

    Er hat nie ein Tor für den 1. FC Saarbrücken geschossen oder einen entscheidenden Elfmeter gehalten, und dennoch wird Martin Welker künftig wohl in einem Atemzug mit den ganz Großen der Vereinsgeschichte genannt. Für die Fans wird er der Mann sein, der dafür gesorgt hat, dass der FCS am 26. September 2020 aus dem ungeliebten Exil in Völklingen ins Saarbrücker Ludwigsparkstadion zurückkehren kann. „Dafür bin ich doch hier angetreten“, sagt Welker, der sich der Bedeutung seiner Leistung für die Blau-Schwarzen noch nicht bewusst ist: „Wenn die Fans das so sehen, würde mich das unheimlich stolz machen.“

  • Vielleicht kann man unter allen die eine Karte von einem Auswärtsspiel in Rostock nachweisen können, auch nochmal ein paar Karten verlosen ;-) Es waren ja nie mehr als 80 Hardcore Fans in Rostock :-D Daraus zumindest ein Pool von zehn Karten raus zu picken, würde es zumindest kaum einen falschen treffen

  • ich werde auch nicht zu den glücklichen zählen die eine Karte bekommen, ist mir aber auch egal.
    Wichtig ist nur, das der FCS wieder zu Hause spielen kann, alles andere ist Nebensache.
    Bitte nur in dieser Geschwindigkeit auch weiter Arbeiten damit alles so schnell wie möglich fertig wird.

  • Vielleicht kann man unter allen die eine Karte von einem Auswärtsspiel in Rostock nachweisen können, auch nochmal ein paar Karten verlosen ;-) Es waren ja nie mehr als 80 Hardcore Fans in Rostock :-D Daraus zumindest ein Pool von zehn Karten raus zu picken, würde es zumindest kaum einen falschen treffen


    Top Idee...hab doch tatsächlich seinerzeit 2 Jahre nacheinander die weite Tour nach Rpstock auf mich genommen,Karten sind natürlich vorhanden ;-)

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