Beiträge von Mladen Bartolovic

    Also wenn Grimaldi richtig fit und in Form ist, halte ich ihn sogar für den besseren Fußballer. Ihn kann man noch besser ins Spiel mit einbinden, da er richtig was mit dem Ball anfangen kann. Vermeij ist für mich der reine Vollstrecker, spielst du ihn im MF an, ist das keine so gute Idee.

    Einen Spieler aus Essen zu holen ist doch eh schwierig , da wird gut bezahlt , die sind den Angriff Aufstieg aggressiv angegangen und mit denen ist in Liga 3 auf alle Fälle zu rechnen . Die Reise soll nicht zu Ende sein.


    Der FCS wird sich strecken müssen .

    Ich klopfe mir selbst auf die Schulter. Ich habe Simonn Engelmann damals schon für den FCS vorgeschlagen, als er noch Torschützenkönig der RL West beim SV Rödinghausen war und bevor RWE ihn verpflichtete.

    Viele hier im Forum hielten ihn für zu alt. Na ja, er hat ja danach auch nur 24 Tore bei RWE in der Saison geschossen. Der Mann ist 33. Quizfrage: Welcher relativ bekannte Stürmer, der zum x-ten Mal die Torjägerkanone bekam, ist auch 33? :/


    P.S.: Ich predige es die ganze Zeit: Wann gelingt es den sportlich Verantwortlichen beim Drittligisten FCS endlich, solche Granaten der unteren Ligen zu identifizieren und zu holen, bevor unterklassige Vereine später zuschlagen:?:

    Gute Tradition beim FCS zuerst einen Torhüter zu holen. Kenne Paterok aus seiner Zeit beim TSV Steinbach. Hat damals in einem RL-Spiel in VK die FCS-Angreifer immer wieder zur Verzweiflung gebracht. Wenn Batz mal ausfallen sollte, wird Paterok keine Schwächung darstellen. Bei Hupe und Johnen hätte ich ein mulmiges Gefühl, nicht weil ich ihr Können anzweifele, sondern weil sie Null Spielpraxis haben.

    Auf Elversberg bin ich echt gespannt, Die nehmen fast den kompletten Regio-Kader mit in die 3. Liga + 4-5 Verstärkungen.

    Freue mich darauf, nach längerer Zeit mal wieder an die Kaiserlinde zu fahren (von mir aus zeitlich näher als der LuPa :)).

    Es ist doch ganz normal, dass sich die Dinge hinziehen. Im ersten Drittligajahr gab es den ersten Neuzugang Anfang Juli, aber natürlich war das nach der Corona-Situation eine andere Ausgangslage. Letztes Jahr hatte man zum aktuellen Zeitpunkt dann Nick Galle verpflichtet gehabt als Spieler aus der Regionalliga. In die Phase der letztjährigen Neuzugänge (Gnaase, Grimaldi, Ernst) kommt man dann in rund eineinhalb Wochen.


    Man buhlt ganz offenkundig ja auch um Spieler die ne entsprechende Qualität oder ne entsprechende Perspektive versprechen. Es ist wenig überraschend das sich diese Spieler zu diesem frühen Zeitpunkt zieren einen Vertrag beim FCS zu unterschreiben. Viele Spieler pokern noch und die Spieler die nicht pokern möchten zieht es natürlich eher zu Vereinen wie 1860 oder Ingolstadt, wo man im Gesamtpaket einfach viel mehr erhält. Es ist keine Regionalliga mehr und der FCS damit nicht mehr eine der absoluten Top-Adressen der Liga. Wenn da ein Spieler wie Barylla einen Schritt zurück gehen wollte war der der FCS automatisch eine der naheliegendste Optionen. Das was neben den beiden bayrischen Vereinen in dieser Liga eher Aue, Osnabrück, Dresden/Kaiserslautern sind. Wenn wir versuchen in diesen Ebenen Spieler zu verpflichten muss man damit leben das man auch absagen kassieren wird wie bei Eberwein.


    Wenn man es nicht so extrem möchte und diese Geduld nicht aufbringen mag, muss man sich noch verstärkter in der Regionalliga umschauen und auch dort heißt es dann nicht die Spieler ins Auge zu fassen die überragt haben. Denn die stehen natürlich auch bei vielen anderen Teams auf dem Zettel. Dann muss es eher die Kategorie Galle/Korzuschek sein in der Hoffnung, dass diese Spieler den Durchbruch schaffen. Davon gibt es in der Regionalliga viele Spieler und mit Sicherheit sind diese Spieler auch eher bereit, jetzt schon hier zu unterschreiben.

    Wenn der FCS tatsächlich um den Aufstieg mitspielen will - man hört es ja von den sportlich Verantwortlichen , dann ist das, was du schreibst, ziemlich deprimierend. Es bedeutet nämlich, dass der FCS als Regio-Spiltzenclub für gute Neuzugänge interessanter und lukrativer war wie heute als Drittligist

    (Beispiel Barylla). Und wenn der FCS sogar nur für durchschnittliche, biedere RL-Kicker wie Galle und Kozuschek infrage kommt, dann können wir die Hoffnung auf einen vielleicht möglichen Aufstieg heute oder morgen endgültig ad acta legen.


    Ich frage mich nur, wie Vereine wie der SC Freiburg oder Union Berlin, die zu den "ärmsten" Clubs der BuLi zählen, jetzt europäisch spielen und Vereine, die wesentlich reicher sind (Hertha, Gladbach....), hinter sich lassen? :/

    Fazit: ich habe so meine Bedenken, dass die Stimmung kippt wenn die Saison nicht gleich mit 3 Siegen startet. Dann kennt man ja das übliche Geschrei und hoffe dann auf eine weiterhin ruhige Arbeit der Verantwortlichen.

    Das mittlerweile von einigen Medien postulierte Ziel Aufstieg kommt da erschwerend dazu. Keiner weiß wie die Mannschaft aussehen wird und trotzdem labert bereits jeder drüber. Ich kann mit einer langsamen, positiven Weiterentwicklung (Platz 5-10) leben. Und wenn z. B. Zwickau so viele Drittligajahre schafft sollten wir das finanziell auch schaffen, um eines Tages, basierend auf einem stabilen Fundament, das große Ziel 2. Liga (Bundesliga finde ich nicht erstrebenswert) dauerhaft zu packen.

    Die Stimmung nach 3 sieglosen Spielen zu Beginn wird nur dann kippen, wenn sehr gute Spieler geholt wurden und die Spiele dennoch nicht nur nicht gewonnen wurden, sondern die Leistungen auch richtig schlecht waren.

    Ein erneuter Platz 5-10 hatten wir bereits 2 mal, bedeutet Stillstand ohne Weiterentwicklung.

    Eine ewig lange Verweildauer in der Dritten Liga bringt nur Ungemach. Zwickau ist für den fCS wirklich kein nachahmenswertes Beispiel. Kicken jede Saison ums Überleben. Man kann nicht unendlich lange wirtschaftlich das Zusatzgeschäft in dieser Liga ausgleichen und zusätzlich Mittel für bessere Spieler bereitstellen.

    Das Ziel, sich in Liga 3 gemütlich zu etablieren und zu konsolidieren, sollte der FCS strategisch tunlichst unterlassen.

    Das könnte sonst böse ins Auge gehen. In Liga 2 ist dieses Ziel sehr wohl erstrebenswert bei ganz anderen Rahmenbedingungen.

    Huseinbasic von den Offenbacher Kickers wäre auch ein Kandidat aber da sind wahrscheinlich auch 2 Ligisten dran

    Steht sogar kurz vor dem Wechsel zu Bundesligisten 1. FC Köln. Von der Regio gleich in die BuLi, alle Achtung.

    Scheint für die Geißböcke noch interessanter zu sein als unser Luca Kerber, der die gleiche Position spielt und das gleiche Alter hat.

    Darum geht es nicht ich habe mal die 3 Liga Tabelle angeschaut von den interessantesten Spielern da sind 2/3 schon unter.

    Müssen es immer Drittligaspieler sein, die jeder Trainer in dieser Liga in- und auswendig kennt?

    Extrem gute RL-Spieler oder Zweitligaspieler, die beim Verein einen noch besseren vor sich haben, könnten doch auch eine Variante sein - vor allem sollte man stärker von der Möglichkeit der Ausleihe Gebrauch machen. So kann man Spieler gewinnen, die man sich sonst regulär nicht leisten könnte.

    Beispiel: #7 Panagiotis Vlachodimos (Linksaußen, Dynamo Dresden) wäre solch ein Kandidat. Schnell und unglaublich dribbelstark mit hervorragenden Flanken. Fiel mir bereits in diesem Testspiel im FC Sportfeld vor Beginn der letzten Regio-Saison des FCS auf (4:0 gegen den damaligen Drittligisten Sonnenhof Großaspach). Dieser Vlachodimos war von keinem FCS Spieler allein zu halten.


    (Heute bin ich mir noch nachträglich das Gehirn am zermartern wie ein Verein wie Großaspach einen solchen Spieler bei einem französischen Verein wie Olympique Nîmes FC entdeckt und verpflichtet). :/


    Du kannst so gute Stürmer haben wie du willst; wenn diese oft mutterseelen allein vorne gegen eine zahlenmäßige Übermacht an Verteidigern stehen, sind die Bälle zwangsläufig schnell weg. Und das, weil hinter den ein, zwei Stürmern oft ein riesen Loch klafft weil die zentralen MF-Spieler in Höhe der Mittellinie stehen bleiben und nicht nach vorne durchlaufen. Frage mich immer noch, ob das an den Spielern oder an den Anweisungen des Trainers liegt.

    Natürlich war vieles nicht gut, insbesondere die individuellen Schwächen haben viele gute Eröffnungen zunichte gemacht. Daran müssen wir arbeiten und uns mit mehr Qualität im Kader verstärken.


    Deine Unterstellung, ich wolle nur Negatives finden, ist falsch. Meine Aussage hat sich auf deine objektiv falsche Wahrnehmung bezogen, dass wir diese Saison alle 15 Minuten eine Großchance kreiiert hätten, die unsere Stürmer versemmelt haben.

    In deinen Worten könnte man sagen, du hetzt gegen unsere Stürmer, vor allem gegen Jacob, um von den Fehlern des Trainers abzulenken.

    Angenommen, Grimaldi hätte unverletzt bis zum Schluss mitgemacht, dann hätten wir deutlich mehr Treffer erzielt und den ein oder anderen Punkt mehr erreicht.

    Aber eines ist für mich (und da bin ich nicht allein) klar: um ganz oben mitzuspielen braucht es nicht nur bessere Spieler, sondern auch eine offensivere Taktik. Wenn die komplette Mannschaft in dem Koschinat-System immer ziemlich tief steht, ist der Weg zum gegnerischen Tor bei Ballgewinn so weit, dass der Gegner immer die Chance hat, den FCS-Angriff bereits im MF abzuwürgen. Um mit dieser zurückhaltenden Spielweise oben in der Tabelle mitzumischen, bräuchte man derartige Qualitätsspieler mit überragender Technik, Ballsicherheit und Schnelligkeit, die man in dieser Anzahl sicherlich nicht bekommen wird. À propos Innenverteidiger: Früher nannte man sie Ausputzer. Sie bilden die letzte Verteidigungslinie und sollten, wenn das Mannschaftsgefüge funktioniert, nicht allzu oft in den 90 Minuten eingreifen müssen, Wenn das - wie beim FCS - aber ziemlich oft der Fall ist, hat vorher einiges nicht gestimmt. Die 6-er sowie die beiden Außenverteidiger müssen schnell und aggressiv sein, die IV müssen keine Sprinter sein, sondern über körperliche Robustheit, Größe, Stellungs- und Kopfballspiel verfügen. In die Verlegenheit, in Sprintduelle mit Stürmern gehen zu müssen, sollten sie so selten wie möglich kommen.

    Drei Innenverteidiger Ü30 ist natürlich auch schon eine Marke. Umso wichtiger wird sein, dass der neue Innenverteidiger sich in einem Alter zwischen 24 und 26/27 Jahren bewegt und die Altersstruktur verbessert.

    Wie alt waren nochmal die beiden Innenverteidiger von Europameister Italien 2021? Ich glaube zusammen 72 Jahre.

    Schnatterer ist in seinem hohen Fußballeralter auch eingeschlagen bei Mannheim. Fit und motiviert, darauf kommt es an.

    Nicht zu vergessen der 35 jährige Mike Wunderlich, um den viele hier im Forum den FCK beneiden ("...kein Wunder, wenn man sich einen wie Wunderlich leisten kann"). Einer der besten Flankengeber der BuLI (Christopher Trimmel, Union Berlin) ist auch 35. Oder "die Wampe aus Giesing"!

    Hätten wir einen Knipser, wär die Wahrnehmung eine ganz andere.

    Hätten wir mehr Strafraumszenen und mehr Personal in der gegnerischen Box und würde das MF höher nachrücken, um zweite Bälle postwendend wieder in den Strafraum zu befördern, hätten wir mehr Torchancen und und würden öfters treffen. Wenn man gefühlt nur alle 1/4 Stunde mal in den Strafraum des Gegners kommt und dann nur max. 2 Hanseln (Sebi & noch jemand) gegen 5 Abwehrspieler stehen, sind die Aussichten auf einen Treffer logischerweise gering.

    Außer der Qualität der Neuzugänge wird es ebenso wichtig sein, dass der Trainer sein System etwas variiert. Das komplette Team muss auf dem Platz höher stehen und die Mannschaftsteile enger beieinander. Das Spiel muss offensiver - nicht offen wie unter LK - werden. Mit einem System, bei dem die Mannschaft tief steht, kannst du nicht ganz oben mitspielen.

    Dieses System ist nur geeignet, um mit einem unterlegenen Kader in der Liga eine einigermaßen ordentliche Saison zu spielen. Das hat aktuell 21/22 gut funktioniert, ist jetzt aber mal genug. Ich möchte jetzt zur Abwechslung was anderes sehen!

    Ich würde UK noch eine Saison eine Chance geben. Mal sehen, was er mit einem besseren Kader ausrichtet.

    Auf jeden Fall ist es wichtig, dass die zukünftige Mannschaft mind. 10 - 15 m "höher" steht und somit das MF verdichtet wird.

    Weiterhin wichtig: körperlich robuste und große Typen, die nicht nach jedem Zweikampf liegen bleiben.

    Die aktuell Mannschaft ist ab jetzt zwar Geschichte, was ich aber dennoch bedenklich sehe, ist, dass die Moral nach dem Verpassen der letzten Ziele fast dahin war. Man beachte den Waldhof, der auch nur noch um die Ehre kickte aber dann so ein 7 : 0 raushaut und auch davor seinen Hurra-Fußball weiter spielte. Das bereitet mir ein gewisses Unbehagen für was der FCS-Fußball steht.

    Magdeburg hat gezeigt das es gehen kann, die pressen superfrüh und waren giftig am Mann, obwohl fast alle sehr gute Techniker sind, aber der Weg ging sofort nach Balleroberung mit einer hohen Gradlinigkeit in die Spitze und suf die aussen. Die Anspiele und Abschlüsse schon um die 20 Meter waren super und oft von Erfolg gekrönt. Dagegen sieht unser Spiel wie Schlafwagenfussball aus, obwohl wir die Leute dafür gehabt hätten wurde immer quergepasst und das eigene Spiel verlangsamt oder furchtbar Fehler im Kurzpassspiel der Gegner sofort wieder ins Spiel gebracht und das fast immer über unsere linke Seite.

    Da stimme ich zu. Jedoch nicht bei der Behauptung "...obwohl wir die Leute dafür gehabt hätten...".

    Das halte ich für eine gewagte Aussage. Vergleiche mal Position für Position wer individuell stärker ist.

    Man muss es wirklich sagen, die Passquote war manchmal wirklich unterirdisch.

    Stimmt, liegt aber nicht immer am passgebenden Spieler, sondern oft daran, dass das Positionsspiel des FCS ziemlich schlecht ist. Meist ist der ballführende Spieler der ärmste Wicht auf dem Rasen, weil alle Mitspieler zugedeckt sind - vor allem im MF. Umgekehrt haben die gegnerischen MF-Spieler jede Menge Raum und Zeit, um Pässe zu erhalten und zu verarbeiten.

    Oh als Beispiel hätte man auch Freiburg2 nehmen können.

    Warum ich das so deutlich sage? Weil ein ehemaliger Teamkollege von mir bei der u23BVB gespielt hat und ich ziemlich gut weis was die Ziele sind von den U23 Spielern. Und ein Ziel davon ist nicht bei Saarbrücken unter zu kommen. Außer wir würden jetzt ein seeehrr attraktives Gehalt bezahlen, was wir nicht getan haben in der Vergangenheit. Vielleicht jetzt nächste Saison.

    Und Reservemannschaften sind in der Tat sehr attraktive für solche Spieler. Besseres Gehalt, bessere Trainingsbedingungen, und die geringe Chance auf einen Durchbruch.

    ....und die allermeisten verschwinden in der Versenkung.