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goalgetter13

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Dienstag, 27. März 2018, 07:54

FCS vorerst ohne Schmidt und im Pokal ohne viele Fans

Zitat

Patrick Schmidt, mit 19 Treffern derzeit bester Torjäger des Fußball-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken, wird heute beim Spiel beim TSV Eintracht Stadtallendorf (Anstoß 19 Uhr) fehlen. Der Webenheimer zog sich bei der 0:1-Niederlage gegen die TuS Koblenz am Samstag einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu. „Ich will nichts übereilen, aber da kann man sicher bald wieder mit einem Tapeverband spielen“, sagte Schmidt erleichtert, dass es nicht schlimmer kam.


Zitat

Lottner will nach der 0:1-Heimniederlage gegen die TuS Koblenz am Samstag eine entsprechende Antwort seiner Mannschaft sehen: „Die Jungs haben es in den letzten Monaten immer wieder geschafft, sich zu fokussieren. Dass mal so ein Spiel dazwischen ist wie Koblenz ist, gehört irgendwo dazu. Wichtig ist es jetzt, wieder unser wahres Gesicht zu zeigen.“ Nach dem Ausfall von Schmidt denkt Lottner über eine Systemumstellung von 4-4-2 auf 4-2-3-1 nach. So könnte Markus Obernosterer endlich eine Chance als hängende Spitze bekommen – die Position, auf der der Österreicher in der vergangenen Spielzeit bei der SV Elversberg überragende Spiele abgeliefert hat. Dafür spricht auch, dass Sebastian Jacob noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist und Christoph Fenninger bei seinen vergangenen Einsätzen eher wenig Werbung für eine Berücksichtigung in der Startelf machen konnte.

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22

Dienstag, 27. März 2018, 07:56

Zellner: „Müssen uns zusammenreißen“

Zitat

Heute (19 Uhr) soll bei Aufsteiger Stadtallendorf aber endlich wieder in die Spur gefunden werden. Innenverteidiger Steven Zellner (27): „Es wäre jetzt gut, wenn wir uns wieder zusammen reißen und wieder zu alter Stärke zurück finden.“

Sieht sein Trainer Dirk Lottner (46) genauso: „Es galt jetzt nach der Niederlage, sich mal zu schütteln und die nötige Frische zu sammeln, um wieder an die Leistungen der Vorwoche anzuknüpfen.“

Klar ist: Dem FCS wird die Teilnahme an den Aufstiegsspielen kaum noch zu nehmen sein. Zellner: „Die Zeit müssen wir aber nutzen, um dann die beste Leistung abliefern zu können. Vielleicht war die Niederlage gegen Koblenz auch ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit.“

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23

Dienstag, 27. März 2018, 07:57

Dirk Lottner:

Zitat

"Es wird sicher eine andere Mannschaft als beim 0:1 gegen Koblenz auflaufen."


Zitat

"Wir werden uns nicht in die Karten schauen lassen. Trotzdem spielen wir natürlich auf Sieg."


Bild, 27.März

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Dienstag, 27. März 2018, 08:22

Der Primus kommt

Zitat

Die zehnte Saisonniederlage kassierte Stadtallendorf am letzten Spieltag gegen den SV Waldhof Mannheim. Nichts zu holen gab es beim letzten Ligaauftritt, als sich Saarbrücken auf eigener Anlage mit 0:1 der TuS Koblenz geschlagen geben musste. Im Hinspiel erlitt der TSV eine knappe 1:2-Niederlage gegen den FCS. Springt dieses Mal mehr für den TSV Eintracht Stadtallendorf heraus?

Im Tableau ist für Stadtallendorf mit dem zwölften Platz noch Luft nach oben. Der Gastgeber überließ den Gegnern in den letzten fünf Spielen jede Menge Punkte und sicherte sich nur einen Sieg.

Mit 66 Zählern führt der 1. FC Saarbrücken das Klassement der Regionalliga Südwest souverän an. Der Gast weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von 20 Erfolgen, sechs Punkteteilungen und zwei Niederlagen vor. Der Defensivverbund von Saarbrücken ist nur äußerst schwer zu knacken. Die erst 24 kassierten Gegentore suchen in der Liga ihresgleichen.

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Dienstag, 27. März 2018, 08:23

Heute vor...
... 08 Jahren: 1. FC Saarbrücken - 1. FSV Mainz 05 II 0:0
... 14 Jahren: 1. FC Saarbrücken - Offenbacher FC Kickers 1:1
... 25 Jahren: 1. FC Kaiserslautern - 1. FC Saarbrücken 1:1
... 36 Jahren: Fußball-Club 08 Homburg-Saar e.V. - 1. FC Saarbrücken 1:0
... 37 Jahren: 1. FC Saarbrücken - VfR Wormatia Worms 08 2:1
... 42 Jahren: SpVgg Bayreuth 1921 - 1. FC Saarbrücken 0:0
... 52 Jahren: 1. FC Saarbrücken - SV 1919 Alsenborn 3:1
... 55 Jahren: SV Saar 05 Saarbrücken - 1. FC Saarbrücken 1:0
... 58 Jahren: 1. FC Saarbrücken - FK 03 Pirmasens 1:0
... 63 Jahren: 1. FC Saarbrücken - SV Phönix 03 Ludwigshafen 4:1
... 69 Jahren: 1. FC Saarbrücken - FC 1899 Rouen 10:1

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Dienstag, 27. März 2018, 08:27

Flutlichtspiel am Herrenwald +++ Dinler fehlt gelbgesperrt +++ Solak und Geljic wohl wieder dabei!

Zitat

Am morgigen Dienstag erwartet uns ein ganz besonderes Spiel. Es kommt der Spitzenreiter der Regionalliga Südwest ins heimische Herrenwaldstadion und gibt seine Visitenkarte ab. Die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Lottner ist unangefochtener Tabellenführer und wird ziemlich sicher einen der beiden Plätze behaupten, die zur Aufstiegsrelegation berechtigen. Da ändert es auch nichts, dass sie am Wochenende eine überraschende Heimniederlage gegen Koblenz kassiert haben, die uns so gar nicht geschmeckt hat. Das zeigt aber, dass auch die Jungs aus der saarländischen Landeshauptstadt nicht unbezwingbar sind.

Der absolut Trumpf des FCS ist die Offensive um Schmidt und Behrens, die zusammen schon 35 Tore erzielen konnten! Da kommt mächtig Arbeit auf unsere Defensive zu. Sicaja / Markesic werden die Aufstellung zwangsläufig umbauen müssen, denn Cey Dinler fällt wegen der 5. gelben Karte aus. Neben Erdinc Solak dürfte außerdem Stürmer Mihovil Geljic eine Option sein. Warten wir es ab, welchen Matchplan sich unser Trainerteam überlegt hat und wie die taktische Marschroute aussehen wird.

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Dienstag, 27. März 2018, 08:29

Ex-Bundesligist in Stadtallendorf

Zitat

Bei Stadtallendorfs Gastspiel in Mannheim feierte der Tabellendritte zwar einen letztlich verdienten 2:0-Sieg, bis in die Nachspielzeit hinein war ein Punkt bei einem 0:1-Rückstand aber für den Aufsteiger noch in Reichweite. Dennoch musste Norbert Schlick die Überlegenheit der Hausherren anerkennen. "Mannheim war spielerisch unheimlich stark, das war schon beeindruckend. Wir haben es aber gut gemacht, hatten auch ein wenig Glück, aber unsere Leistung - vor allem in Halbzeit zwei - konnte sich schon sehen lassen", so der Eintracht-Teammanager. Vor allem Keeper Hrvoje Vincek hatte in Baden-Württemberg einen guten Abend erwischt und bewahrte die Herrenwalder in Hälfte eins vor einem Rückstand. Und je länger der Aufsteiger das 0:0 hielt, desto mutiger wurde er. Und wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn Laurin Vogts Schuss nach gut einer Stunde nicht von der Linie gekratzt worden wäre.

Doch lange über die Niederlage grämen ist nicht angesagt, denn bereits am Dienstag stellt sich der Tabellenführer aus dem Saarland bei der Eintracht vor.

Der spielt bislang eine überragende Saison und weist - obwohl mit einer Partie weniger auf dem Konto - bereits neun Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Offenbach auf. War die Bilanz des Jahres 2018 bis am Samstag noch makellos (vier Spiele, vier Siege), setzte es für das Team von Trainer und Ex-Profi Dirk Lottner eine überraschende Heimniederlage gegen den TuS Koblenz. Dies war zugleich die erste Punktspielpleite der Saarländer seit Ende August 2017. Ob dies für die Eintracht hilfreich war, bleibt abzuwarten, denn auf die leichte Schulter dürfte der ehemalige Bundesligist die Partie in Stadtallendorf sicherlich nicht nehmen.

28

Dienstag, 27. März 2018, 20:50

Sehr wichtiger Sieg! Gute Reaktion.
Ich bin Realist, es ist halt so! ;)

29

Dienstag, 27. März 2018, 21:15

Zitat

Die Pressekonferenz:
Dirk Lottner: Unsere Aufgabe war es, dass wir
das Ergebnis vom Wochenende korrigieren. Das ist uns ganz gut gelungen,
wir hatten schon die eine oder andere Chance. Dass wir vor der Halbzeit
in Führung gehen, hat uns natürlich ins die Karten gespielt. Wir haben
dann direkt nachgelegt und am Schluss ein Stück weit verwaltet. Das hier
kann eine ganz schwerer Kiste werden, von daher sind wir natürlich
zufrieden. Wir haben eine gute Antwort gegeben. Ein Dankeschön
an den Gastgeber. Wir sind hier super aufgenommen worden und es war
eine echte Gastfreundschaft zu spüren. Ich hoffe, dass die Eintracht
drin bleibt, sie hat es verdient.“
Dragan Sicaja: Es ist kein
Alltag, dass wir in dieser Klasse spielen. Ich glaube, dass muss ich
immer und immer wieder wiederholen. Wir sind heute an unsere Grenze
gestoßen, gegen eine Profimannschaft, die Zweit- und Drittligaspieler in
ihren Reihen hat. Es war ein Klassenunterschied und wir müssen das
Ergebnis so akzeptieren.
Motto 2018 I'm waking the lions in me
https://www.youtube.com/watch?v=DOhsP6F2RmQ&html5=1

30

Dienstag, 27. März 2018, 21:53

vor allem total souverän und niemals gefährdet. Und zu Null. Die waren noch gut bedient. Mit KG warten wir jetzt einfach ab. Vielleicht hat nur der Muskel zu gemacht.

31

Dienstag, 27. März 2018, 22:01

Motto 2018 I'm waking the lions in me
https://www.youtube.com/watch?v=DOhsP6F2RmQ&html5=1

Pete

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32

Dienstag, 27. März 2018, 22:36

Erst mal...wichtige 3 Punkte und souverän geholt! Alles richtig gemacht.

Aber mit dem was Lottner sagt, hat er absolut Recht. Die verletzen bzw wieder "genesenen" Stammspieler wollen natürlich so schnell wie möglich wieder spielen und setzen den Trainer und die med. Abteilung logischerweise auch etwas unter Druck. Das darf nicht sein! KG hätte vlt noch min ne Woche gebraucht und da muss man einfach härter durchgreifen. Vlt ist das auch ein Problem wo man einfach konsequenter handeln muss!
Ist ja kaum zu glauben, dass KG evtl schon wieder einen Muskelfaserriss hat! DH doch, dass er definitiv noch nicht bei 100% war. Etwas fahrlässig ein paar Wochen vor der Reli und das darf nicht passieren.

33

Mittwoch, 28. März 2018, 00:19

Super gemacht Jungs, wichtiger Sieg um ohne Selbstzweifel den Waldhof zu empfangen.
In Sachen KG, fahrlässig vlt., auf der anderen Seite aber auch nachvollziehbar, da sich jeder Rückkehrer wieder in den Stammkader vor der Reli spielen will.
„Tradition macht nur dann Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.“ Franz Kremer

34

Mittwoch, 28. März 2018, 01:38

Ein entspannter Sieg und genau die eigenen Qualitäten auch in Tore umgemünzt. Das war auch nicht immer so.

Bei Kehl-Gomez ist es jetzt eben so. Anstatt ihm hinterherzutrauern sollten wir lieber froh sein, dass wir mit Oschkenat so einen starken Ersatz haben. Der würde wohl bei jedem anderen Regionalligisten Stamm spielen. Mir ist es lieber, schon vorher dieses Szenario mit KG zu haben, als wenn es dann zur Relegation oder im zweiten Spiel der Relegation komplett neu wäre. Der Optimalfall wäre ja natürlich, dass er fit ist. Gegen Mannheim kann das Team jetzt beweisen, dass wir gut aus der Pause gekommen sind. :)
Aller guten Dinge sind drei! :love:

goalgetter13

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Mittwoch, 28. März 2018, 08:54

Am Dienstag Abend gastierte der FCS bei Aufsteiger Eintracht Stadtallendorf. Die Stadtallendörfer haben sich bis dato gut aus der Affäre gezogen und liegen im Mittelfeld der Tabelle, zuletzt gab es eine 0:2-Pleite gegen Waldhof Mannheim. Die Gastgeber nahmen dabei im Vergleich zur Niederlage einige Wechsel vor. Völk (für Dinler), Döringer (für Baltic), Suero (für Ademi), Arifi (für Zildzovic), Heuser (für Vogt) und Geljic (für Williams) kamen neu ins Team und ersetzten quasi das komplette Mittelfeld und den Sturm neu. Die Mannschaft von Dirk Lottner war darauf aus, nach der überraschenden Heimniederlage gegen die TuS Koblenz vom vergangenen Samstag, sofort wieder in die Spur zu finden und vor allem wieder eine normale Leistung zu zeigen. Auch Lottner veränderte dabei seine Startaufstellung. Marlon Krause (für Zellner), Marco Kehl-Gomez (für Oschkenat), Holz (für Perdedaj) und Markus Obernosterer (für Schmidt) rückten neu in die Mannschaft. In der Folge organisierte man sich in einem 4-2-3-1-System mit Obernosterer als Zehner. Rund 200 Saarbrücker fanden den Weg in das Hessische Örtchen und erlebten vor rund 1.400 Zuschauern im Herrenwaldstadion den erwarteten Ground. Ein Sportplatz in der Dimension des Saarwiesenstadion in Saarbrücken-Burbach mit einem Zaun um den Gästeblock. Oder auch Spielberg in einer Nummer größer. Jedes Jahr aufs neue stellt sich die Frage wo die hohen Ausgaben für Saar 05 auf dem Kieselhumes gewesen wären.

Rein ins Spiel und dort gab es von Beginn an nur eine Rollenverteilung. Die Gastgeber standen extrem tief und probierten wie Wormatia Worms zu ihrem Glück zu kommen. Ohne jegliche Ambitionen Fußball zu spielen sondern nur Destruktiv ein Gegentor zu verhindern. Dazu passt halt auch, dass der Torwart quasi ab Minute 1 auf Zeit gespielt hat. War in dieser Form nicht völlig unerwartet und ist ein legitimes Mittel. Die Molschder starteten dagegen gleich mit einer ganz anderen Körpersprache als noch gegen Koblenz und waren von der ersten Minute an brutal dominant. Sowohl bei Ballbesitz (dieser lag in der ersten Halbzeit sicher bei weit über 80%) als auch in Zweikämpfen. Eigentlich jeder Ballverlust (und gegen einen solch Defensiven und eng stehenden Gegner gibt es die nun mal) wurde durch brutales Gegenpressing wieder geholt und den Gastgeber damit auch kaum eine Chance gelassen. Der FC dominierte quasi nach belieben und fand gegen den Abwehrriegel auch immer wieder die Lücken um zu Chancen zu kommen. So bereits nach nicht mal fünf Minuten, man schickte Behrens steil und in der Mitte muss Jänicke eigentlich schon die Führung machen, verzieht jedoch. Auch danach hat man noch ausreichend Chancen. Schön zu sehen ist, dass man sowohl über flache Kombinationen Lücken findet als auch mit einigen hohen Bällen über die Abwehr oder durch Seitenverlagerungen für Gefahr sorgt. Der FC geht aber mal wieder äußerst fahrlässig mit seinen Chancen um. Obernosterer wird im Strafraum völlig frei gespielt und scheitert am Keeper, kurz darauf spielt er nicht quer auf Behrens und scheitert erneut am Torwart. Auch Behrens und Mendler stehen in dieser Phase alleine vor dem gegnerischen Torwart, bringen die Kugel jedoch nicht im Tor unter. Die Gastgeber dagegen haben genau eine Chance. Einen Fernschuss-Aufsetzer aus 25 Meter pariert Batz zur Seite. So steht es nach 30 Minuten noch 0:0 (statt einem längst entschiedenem Spiel). Den ersten Schockmoment gab es fünf Minuten vor der Pause. Langer Ball von Stadtallendorf auf der Außenbahn, Kehl-Gomez läuft den Ball ab und bekommt noch einen Schlag ab und muss dann raus. Verdacht wohl wieder auf Muskelfaserriss, für ihn kommt Oschkenat. Geht es darüber hinaus mit einem 0:0 in die Pause und man darf sich endgültig auf ein Geduldsspiel einstellen? Zum Glück nicht: Zwei Minuten vor der Pause nutzt der FCS einen Eckball der Gastgeber für einen schnellen Konter. Behrens schickt von der Mittelinie Wenninger steil, dessen Flanke von Rechts kommt auf den zweiten Pfosten und dort nimmt Mendler den Ball auf der Luft zum Führungstreffer. Verdient? Steht überhaupt nicht zur Debatte! Halbzeit!

Zweite Halbzeit, gleich Bild. Nur der FCS am Ball und mit den Ambitionen Fußball zu spielen, daran hatte auch der Treffer nichts geändert. Man gibt Gas, spielt nach vorne und sucht weiter die Lücken im gegnerischen Abwehrverbund. Da kam zu Beginn des zweiten Abschnitt nicht mehr zu so vielen Chancen, war dafür aber deutlich effektiver als noch in Halbzeit 1. Holz köpft eine Ecke von Mendler aufs Tor, den Abpraller drückt Jänicke aus kurzer Distanz über die Linie. Damit war die Begegnung mehr oder minder entschieden. Würde Stadtallendorf bei zwei Toren Rückstand nun versuchen nach vorne zu spielen? Nö. Die Gastgeber stellten sich weiterhin mit Mann und Maus hinten rein. Der FCS blieb entsprechend dominant, spielte Fußball und ließ den Ball laufen. Auch da erspielte man sich nun nicht mehr die großen Chancen weil man deutlich das Risiko für Konter minimierte und mehr auf Sicherheit spielte. Mehr war ja aber auch nicht nötig. Entsprechend ereignisarm waren nun die folgenden Minuten. Erst etwa 20 Minuten vor Spielende änderte sich das Spielgeschehen minimal. Der FCS nahm nun deutlich Tempo aus dem Spiel, stellte sich Defensiver auf und wollte im angesichts der englischen Wochen Kraft sparen. Dadurch kamen die Gastgeber tatsächlich etwas Offensiver auf, blieben aber weiterhin vor allem auf die Defensive orientiert. Nun wechselten sich Ballbesitzphasen des FCS mit versuchten Offensivaktionen der Gastgeber ab. Wirklich zwingend wurde der Aufsteiger nie, durch den ein oder anderen Standard besteht aber immer die Gefahr das ein Ball durchrutscht. Der FCS selbst konnte die "Konter" nie wirklich zu Ende spielen da Stadtallendorf trotzdem mit 6, 7 Mann hinten blieb. Lottner brachte 15 Minuten vor Schluss Marwin Studtrucker für Markus Mendler (Fleischwunde). Studtrucker feierte damit nach monatalangem Ausfall sein Comeback und spielte das erste Mal seit dem 6.August 2017 (Heimspiel gegen Kassel) wieder. Nach 80 Minuten ersetzte Pierre Fassnacht noch Markus Obernosterer. Zwei Momente bleiben in diesem Spiel noch zu nennen: In Minute 88 fiel Stadtallendorf dann auf das einen 0:2-Rückstand zu verteidigen genau null Punkte gibt und fing nun an mit frühem Anlaufen. Der FCS nutzte diesen Raum sofort, nach einem langen Ball wird Behrens im Strafraum gelegt. Den fälligen Elfmeter verwandelt Marlon Krause mit dem Schlusspfiff zum 3:0-Endstand.

Der Sieg ist hochverdient. Die Blauschwarzen waren eigentlich über 90 Minuten Herr auf dem Sportplatz und spielten wieder ihr gewohnt starkes Spiel. Mit einer besseren Chancenverwertung ist die Sache bereits nach spätestens 30 Minuten komplett gelaufen. Die Leistung und die Art des Fußballs wussten zu gefallen. Sollte ein neutraler Zuschauer ohne Kenntnisstand der Tabelle vor Ort gewesen sein, wird er nun wissen das da der Tabellenführer zu Gast war. Es war über viele Strecken mindestens ein Klassenunterschied. Man hat einen guten Mix zwischen Spielkontrolle und Chancenerarbeitung gefunden und gerade in der ersten Halbzeit durch Zweikämpfe dem Aufsteiger eigentlich jede Chance genommen. Egal ob man da jetzt vom zentralen Mittelfeld mit Zeitz und Holz über der Viererabwehrkette ausgeht. Im Endeffekt hat man dann vor der Pause noch einen ganz wichtigen Treffer erzielt und konnte schnell in der zweiten Halbzeit nachlegen. So war die Sache doch relativ früh in klaren Bahnen und man konnte Kräfte sparen. Nützt ja nichts wenn man die gestern noch mit fünf oder sechs Toren abfertigt. Aus meiner Sicht war das die richtige und auch erwartete Antwort nach Koblenz. Man hat gesehen das es an einem schlechten Tag und mit einem Schritt weniger nicht reicht. Nun waren die Sinne wieder geschärft und sofort sind in keine Verlegenheit gekommen. So kennt man die Mannschaft und deswegen darf man nach gestern Abend sehr zufrieden sein. Verbunden mit der Hoffnung das sich keine Spieler verletzt haben. Abgesehen von Kehl-Gomez, da ist das leider zu erwarten. Ist echt schade weil er in der Zeit die er auf dem Platz stand schon wieder der "Alte" war. Auch Mendler und Krause hatten während des Spiels so ihre Probleme. Auch weil man gegen eine total unsympatische Mannschaft gespielt hat. Das Umfeld in Stadtallendorf ist richtig gut mit der aktiven Fanszene. Da muss man richtig Respekt vor haben. Die Mannschaft gehört davon ausgenommen. Das war gestern Steinbach in Schwarz. Nach jedem Zweikampf wenn der Ball bereits weg war haben die noch mal geschubst, nachgetreten oder den Körper reingestellt. Absolut sinnlos und nur mit Blick auf Verletzungen beim Gegner. Mit dem (sinnlosen) Videobeweis der Bundesliga hätten die das Spiel kaum zu Acht beendet. Gut, das man das Spiel nun hinter sich hat. Viel Zeit bleibt nach dem Spiel erneut nicht. In der Tabelle geht man durch den 21.Saisonsieg den nächsten Schritt in Richtung Aufstiegsspiele. Sieben Spieltage vor Schluss liegt man zwölf Punkte vor Kickers Offenbach und 14 Punkte vor dem SC Freiburg II. Beide Mannschaften haben die gleiche Spielanzahl. Offenbach spielt heute Abend noch in Walldorf und kann dann wieder auf neun Punkte (aber auch ein Spiel mehr) an den FCS rücken. Waldhof Mannheim liegt momentan 15 Punkte zurück, war nun aber spielfrei und hat daher noch eine Begegnung mehr zu spielen als der FC. Und gegen diese Waldhöfer geht es nun auch am kommendem Samstag. Zur ungewohnten Zeit um 15:00 Uhr (Sport1-Livespiel) empfängt der FCS die Waldhöfer vor heimischer Kulisse im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen.

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Mittwoch, 28. März 2018, 09:05

Stadtallendorf unterliegt Saarbrücken

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"Alles in allem ist der Sieg Saarbrückens hochverdient. Sie waren spritziger, schneller und auch technisch unheimlich stark", berichtete Eintracht-Teammanager Norbert Schlick.

Dabei standen die Vorzeichen für die Hausherren bereits vor der Partie am heimischen Herrenwald denkbar ungünstig, denn gegen den Primus musste Stadtallendorfs Trainer auf Del Angelo Williams, Ceyhun Dinler und Tomislav Baltic verzichten, Erdinc Solak saß zunächst nur auf der Bank.

Dennoch hielt der Aufsteiger zunächst gut dagegen. Nach dem ersten Gästeversuch (4.) flog ein Schuss Jascha Döringers (17.) nur knapp am FCS-Gehäuse vorbei.

Nachdem Kevin Vidakovics (26.) in höchster Not den Rückstand verhindert hatte, war die Eintracht wieder am Zug, doch Israel Suero Fernandez' Geschoss (42.) wurde von Saarbrückens Torhüter Batz soeben noch zur Ecke gelenkt.

Die kalte Dusche gab es für Stadtallendorf im Gegenzug und damit unmittelbar vor der Pause: Nach einem schnellen Konter und feiner Ballstafette traf Markus Mendler (43.) zur 1:0-Pausenführung.

Und im zweiten Durchgang sorgte der Spitzenreiter dann schnell für die Vorentscheidung. Nach einer Ecke konnte Eintracht-Keeper Hrvoje Vincek zunächst noch hervorragend reagieren, den Abpraller drückte aber Tobias Jänicke (54.) mit der Brust über die Linie.

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Mittwoch, 28. März 2018, 09:06

Eintracht ist chancenlos gegen Saarbrücken

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„Das war absolut ein Klassenunterschied“, räumte Stadtallendorfs Trainer Dragan Sicaja nach dem Abpfiff ein. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die von ihren etwa 200 Fans an den Herrenwald begleiteten Gäste, warum sie derzeit das Maß aller Dinge in der Südwest-Staffel sind. Der FCS dominierte die Partie nach Belieben. Nach der 2:0-Führung kurz nach dem Wiederanpfiff ließen es die Saarländer etwas ruhiger angehen, blieben aber am Drücker.

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Mittwoch, 28. März 2018, 09:07

DOMINANTER FCS SIEGT IN STADTALLENDORF

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Vom Anpfiff weg zeigten die Blau-Schwarzen, dass sie gewillt sind, die drei Punkte mit ins Saarland zu nehmen. Sie schnürten die Hausherren tief in der eigenen Hälfte ein, kontrollierten Ball sowie Gegner und dominierten die Partie nach Belieben.

Die erste große Gelegenheit bot sich nach vier Minuten Tobias Jänicke. Behrens wurde über links steil geschickt, spielt scharf in die Mitte und Jänicke verzieht. Nach zwanzig Minuten bieten sich für die Saarländer Chancen im Minutentakt. Jedoch bekommen zweimal Obernosterer, Behrens und Mendler die Kugel nicht im Gehäuse der Gastgeber unter.

In der 38. Minute dann ein Wermutstropfen für den FCS. Marco Kehl-Gomez musste ausgewechselt werden aufgrund einer Muskelverletzung im bereits zuvor lädierten Oberschenkel. Für ihn kam Oliver Oschkenat in die Partie.

Kurz vor der Pause belohnen sich die Malstatter dann. Nach der ersten Ecke der Stadtallendorfer schaltet der FCS über rechts schnell um. Behrens schickt Wenninger steil, der flankt an den zweiten Pfosten, wo Markus Mendler das erlösende 1:0 erzielt.

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Mittwoch, 28. März 2018, 09:09

Drei Punkte und ein Einspruch

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Fußball-Regionallist 1. FC Saarbrücken ist nach der 0:1-Niederlage gegen die TuS Koblenz wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Mannschaft von Trainer Dirk Lottner siegte gestern Abend bei Eintracht Stadtallendorf mit 3:0 (Halbzeit 1:0) und bleibt damit weiter souverän Tabellenführer.

Lottner hatte sein Team im Vergleich zum Koblenz-Spiel kräftig durcheinandergewürfelt. Vorne spielte Markus Obernosterer für den verletzten Patrick Schmidt. Im Mittelfeld erhielt Marco Holz den Vorzug vor Fanol Perdedaj. Die Innenverteidigung wurde komplett verändert. Steven Zellner und Oliver Oschkenat mussten auf die Bank, Marlon Krause und Marco Kehl-Gomez spielten – letzterer aber nur bis zur 36. Minute. Da war die Rückkehr von Kehl-Gomez zu Ende – Verdacht auf erneuten Faserriss im linken Oberschenkel.

Saarbrücken reagierte wenig geschockt. Nach einer Ecke der Gastgeber überbrückte der Gast mit drei Stationen das ganze Feld. Die Flanke von Sascha Wenninger drückte Markus Mendler zum 1:0 über die Linie (43. Minute). Nach der Pause legte Saarbrücken nach: Eine Ecke von Mendler verlängerte Holz per Kopf vor das Tor, Jänicke vollendete zum 2:0 (54.). Den Schlusspunkt setzte Krause per Foulelfmeter in der Schlussminute.

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Mittwoch, 28. März 2018, 09:14

Geht der 1. FC Saarbrücken als Erster über die Ziellinie?

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Der 1. FC Saarbrücken (mit Ex-Löwe Fanol Perdedaj) steht in der Regionalliga Südwest kurz vor dem Titel: Der ehemalige Erstligist siegte am Dienstagabend bei Eintracht Stadtallendorf mit 3:0 und hat sich damit für die jüngste 0:1-Pleite in Koblenz rehabilitiert.

Sieben Spieltage vor Schluss liegt die Lottner-Elf mit 12 Punkten vor Verfolger Kickers Offenbach. Auf Platz drei (derzeit Freiburg II) haben die Saarländer sogar 14 Zähler Vorsprung.

Am 7. April werden die möglichen Paarungen für die Relegation zur Dritten Liga ausgelost - aus der Regionalliga Bayern wäre derzeit der TSV 1860 qualifiziert.