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goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

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Montag, 14. Dezember 2015, 18:46

Ausweichspielstätte: Hermann-Neuberger-Stadion

Die Würfel sind gefallen. Kurz bevor der FCS am Donnerstag eine Spielstätte für die erhoffte 3.Liga beim DFB angeben musste hat man sich für ein Stadion entschieden und dabei die insgeheim erwartete Entscheidung getroffen. Auch bei einem Aufstieg in die 3.Liga wird der FC über den Sommer hinaus im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen verbleiben und dazu dann das Stadion auf die Anforderungen der 3.Liga aufrüsten. Die kolportierten Kosten liegen bei rund zwei Millionen Euro und müssen vom Verein getragen werden. Bereits seit Februar 2016 fristet der FCS in Völklingen sein da sein und hat bisher 41 Heimspiele auf der Anlage ausgetragen. Im besten Falle muss (oder darf) der FCS das Stadion noch für rund 22 Monate als seine Heimspielstätte ansehen. Mit Beginn des Jahres 2020 könnte die Molschder dann - zumindest auf dem Papier - nach Saarbrücken zurückkehren. Ein deutlich längerer Aufenthalt in Völklingen und im Endeffekt unbeliebten Ausweichspielort steht jedoch nach den bisherigen Erfahrungen zu erwarten.

Das Hermann-Neuberger-Stadion ist den FCS-Fans mittlerweile ja bestens bekannt. Seit 1994 trägt die Spielstätte analog zum angrenzenden Hallenkomplex den Namen des ehemaligen saarländischen DFB-Präsidenten. Hauptmieter ist der Fußball-Regionalligist SV Röchling Völklingen. Außerdem nutzen auch der TV Völklingen, der LC Völklingen sowie weiterführende Schulen in der Umgebung die Anlage. Das Hermann-Neuberger-Stadion birgt eine lange Geschichte, auch wenn die Glanzzeiten merklich schon etliche Jahre zurückliegen und sich vor allem auf die Zweitligazeiten von Röchling Völklingen beziehen. Damals wurden u.a. Mannschaften wie Mainz 05, der Karlsruher SC, Waldhof Mannheim oder 1860 München in Völklingen empfangen. Oder aber das DFB-Pokal-Viertelfinalspiel gegen Hertha BSC Berlin im April 1976. Highlights waren auch die Spiele gegen den FCS vor großen Zuschauerkulissen. So kamen am 26.Oktober 1975 16.380 Besucher zum Zweitligaspiel zwischen dem SVR und dem FCS - Zuschauerrekord für das Stadion. In den vergangenen Jahren gab es allerdings nur noch wenige Highlights der Völklinger. Der Aufstieg von Röchling in die Regionalliga im Sommer 2017 ist sicher ein solches Ereignis. Einst fasste die Anlage in Völklingen bis zu 16.000 Zuschauer, heutzutage liegt die offizielle Zuschauerkapazität bei 8.400. Tatsächlich dürfen jedoch nur noch 6.800 Zuschauer ins Stadion bis man "ausverkauft" melden würde. Zeitgemäß ist die Anlage längst nicht mehr, die Charakteristik des Stadions als halbes Rund vermittelt eher das Gefühl eines Sportplatzes denn eines Stadions. Das Merkmal der Anlage ist sicher die fehlende Gegengerade. Dort trennt lediglich ein einfacher Zaun die Anlage vor dem angrenzenden Schwimmbad und dem Parkplatz. Fehlende Eingänge und mangelnde Infrastruktur im Stadion kommen hinzu. Ansonsten ist das jetzige Stadion dem geneigten FCS-Fan ja bestens bekannt. Es existieren die Stehblöcke A (Gäste, 1.200), B (2.200), C (2.200) und D (2.200) sowie die Haupttribüne (566 Plätze). Alle Zahlen basieren auf der offiziellen Kapazität und sind – mit Ausnahme der Haupttribüne - in der Realität deutlich geringer. Dazu kommt momentan noch die zugeschüttete zweite Kurve vor dem Köllerbach. Das Stadion wird zudem von einer intakten Leichtathletik-Bahn umgeben.

Verschiedene Maßnahmen muss der FCS treffen um mit dem Stadion eine Lizenz für die 3.Liga zu erhalten. Dafür hat der Verein zu Jahresbeginn einen Bauantrag bei der Stadt Völklingen beantragt. Das Stadion muss sich zwar verändern, die Charakteristik wird jedoch ähnlich bleiben. Zwingend notwendig ist eine verstärkte Flutlichtanlage. Das bisherige Flutlicht verfügt über lediglich 400 Lux, vorgeschrieben sind 800 Lux. Im Anschluss könnte der FCS erstmals seit 2016 wieder Abendspiele austragen ohne eine mobile Flutlichtanlage anmieten zu müssen. In einem zweiten Jahr oberhalb der Regionalliga müsste der FCS darüber hinaus eine kostspielige Rasenheizung installieren. Weiterhin muss die Kapazität der Anlage auf 10.001 Plätze angehoben und rund 1.500 zusätzliche Sitzplätze installiert werden. Die genauen Pläne des FCS sind bis dato nicht bekannt, lediglich einige (unbestätigte) Fetzen sind durchgesickert. Demnach wird die Kurve vor dem Köllerbach wieder freigelegt und die Gäste wandern von Block A ans Ende der Kurve. Nach einem Pufferblock (evtl. auch ein paar Sitzplätzen für Gäste?) folgt dann ein Stehplatzbereich für Heimfans. Der jetzige B-Block würde mit einer mobilen Sitzplatztribüne aufgerüstet und würde für die noch nötigen Sitzplätze sorgen. Dazu kommen weitere kleinere infrastrukturelle Angelegenheiten die angepasst werden müssten. Die tatsächlich geplanten Maßnahmen werden eventuell auf der Pressekonferenz des FCS am Mittwoch bekannt gegeben oder zumindest näher erläutert. Alle Baumaßnahmen sollen bei Notwendigkeit innerhalb der Sommerpause umgesetzt werden. Das Ende der Aufstiegsspiele und der Beginn der 3.Liga liegen rund neun Wochen auseinander. Würde man die Saison mit einem Auswärtsspiel beginnen wäre es eine weitere Woche und man hätte wohl Zeit bis zum 4.August 2018.

Die Entscheidung pro Völklingen mag die erwartete Entscheidung gewesen sein und stellt angesichts der Probleme bei den Alternativen auch keine Überraschung dar (denn bei allen Präferenzen hatte jede mögliche Option ihre Schwächen und wäre zudem auf Dauer auch kaum von den Zuschauern angenommen worden), wird aber zugleich auch kein wirklich positives Echo mit sich ziehen. Dafür wurde die Spielstätte seit 2016 schlicht zu wenig angenommen. Klar ist damit auch: Unabhängig von einem etwaigen Aufstieg muss der Verein nun umso mehr auch Ideen in die Richtung entwickeln wie man seine Zuschauer halten kann. Zumindest in der vermeintlichen Übergangsphase bis 2020. Die infrastrukturellen Aufbesserungen in Völklingen werden nicht ausreichend sein um aus der Anlage ein zuschauerfreundliches Stadion zu machen. Mehr Sitzplätze sind selbstredend ein Gewinn und könnten hoffentlich noch mal den einen oder anderen Zuschauer mehr ins Stadion locken. Alles andere ist dagegen keine Verbesserung. Weiterhin bleiben die Stehplätze in einer Kurve wo man stellenweise extrem weit weg vom Geschehen ist. Das fehlende Panorama und die fehlende Stadionakustik werden auch weiter im gleichen Umfang vorhanden sein und das gilt auch für die Situation am Einlass und bei den WC-Bereichen. Da stößt man infrastrukturell her auch schnell an die Grenzen des Machbaren, eine genaue Betrachtung der Lage ist aber wichtig. Klar ist: Es wird keine Identität geben, aber man muss trotzdem versuchen alles Mögliche dafür zu tun den Verein samt seinen Ambitionen so lange wie möglich zu erhalten. Auch wenn man auf Sicht von Menschen außerhalb des Vereins abhängig ist. Es kann aber für den FCS und sein Umfeld nur darum gehen alles möglich zu machen um 2020 den Verein und alles was am FCS hängt im bestmöglichen Zustand zu haben für den – unwahrscheinlichen – Fall das man wieder in sein Stadion darf. Eine Herkulesaufgabe. Positiv ist jedenfalls das die Geschichte nun ein Ende hat und man den vollen Blick auf die sportlichen Geschicke lenken.

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Montag, 14. Dezember 2015, 18:47

Hermann-Neuberger-Stadion

1.) Allgemein Informationen zum Stadion (vor Umbaumaßnahmen)


Zitat

Name: Hermann-Neuberger-Stadion

offizielle Bezeichnung: Hermann-Neuberger-Stadion

Ort: Völklingen

Adresse: Stadionstraße, 66333 Völklingen

Eröffnung: 1930

Letzter Ausbau: 2007 (Sanierung Stehränge)

Entfernung zum Park: 13,40 KM

geplanter Aufenthalt: Februar 2016 bis Sommer 2020 (inkl. Ausstiegsoption für den Verein?)

Kapazität (offiziell): 8.237 (davon 566 Plätze überdacht)

Anzahl Stehplätze (offiziell): 7.671 (davon 0 Plätze überdacht)

Anzahl Sitzplätze (offiziell): 566 (davon 566 Plätze überdacht)

---------------------------------------------------------------------------------------------
2.) Umbaumaßnahmen im Sommer


Zitat

Blöcke
Folgt

Sonstiges
- Errichtung/Aufrüstung einer/der Flutlichtanlage mit 800 Lux
- ...

---------------------------------------------------------------------------------------------
3.) Informationen zur Blockaufteilung


Zitat

Stehplätze
Block A - Kapazität: 1.100 Plätze (bisheriger Gästeblock)
Block C - Kapazität: 2.200 Plätze (Hauptblock/Fanblock)
Block D - Kapazität: 2.200 Plätze
Block x - Kapazität: x.xxx Plätze (neue Kurve/Gästeblock)


Sitzplätze
Haupttribüne Bereich 1 - Kapazität: 170 (überdachte) Plätze (Reihe 01 - 04)
Haupttribüne Bereich 2 - Kapazität: 176 (überdachte) Plätze (Reihe 05 - 08 )
Haupttribüne Bereich 3 - Kapazität: 220 (überdachte) Plätze (Reihe 09 - 13)
Zusatztribüne Block B - Kapazität: nicht bekannt


Alter Stadionplan






Weitere Informationen folgen

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goalgetter13

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Freitag, 18. Dezember 2015, 09:41

Saarbrücker Heimspiele ab März im Sportpark?

Zitat

„Wir sind mit den Verantwortlichen vom FK Pirmasens und 1. FC Saarbrücken im Gespräch“, sagt Stadtsprecher Maximilian Zwick auf PZ-Anfrage. „Der 1. FC Saarbrücken ist an uns herangetreten. Wir sind im Kontakt. Aktuell geht es um ein Sicherheitskonzept“, sagt Karsten Volberg, Präsident des FK Pirmasens, im Gespräch mit der PZ.

Fakt ist: Das Saarbrücker Ludwigsparkstadion wird umgebaut. Eigentlich wollte der 1. FC Saarbrücken während der Bauphase in Saarbrücken seine Heimspiele in der Ursapharm-Arena in Elversberg austragen. Entsprechende Gespräche zwischen beiden saarländischen Vereinen werden seit Monaten geführt. Aber einen Vertragsabschluss gibt es noch nicht.

Der 1. FC Saarbrücken hat noch keinen Mietvertrag für die Elversberger Arena, unterzeichnet. Nach PZ-Informationen soll der Verein mindestens 300 000 Euro Miete an die Stadiongesellschaft in Elversberg zahlen.

Ein weiteres Problem aus Sicht des 1. FC Saarbrücken sind auch die wenigen Parkplätze rund um das Elversberger Stadion. Dieses Problem kennt die SV Elversberg und möchte ein Waldstück kaufen und mindestens 400 Parkplätze bauen. Doch das scheiterte bislang, weil in dem Waldstück geschützte Haselmäuse leben, die erst gefangen und dann woanders untergebracht werden müssen.
An den Plänen des 1. FC Saarbrücken nach Pirmasens auszuweichen, gibt es auch Kritik von zahlreichen Saarbrücker Anhängern, denen der Weg nach Pirmasens einfach zu weit ist.

Nach PZ-Informationen bleibt aber nur die Option Pirmasens als FCS-Spielstätte nach der Winterpause. Das Homburger Waldstadion scheiterte am Veto der Polizei und an der Fan-Feindschaft. Das gleiche gilt für Trier. Das teilweise marode Neunkirchener Ellenfeldstadion muss saniert werden. Rund um den Ludwigspark ist kein Geheimnis: Was die FCS-Fans sich wünschen würden, wäre ein Umzug ins französische Nancy, wo es auch einen 1. FC Saarbrücken-Fan-Klub gibt, aber das ist aufgrund der DFB-Statuten nicht möglich.

Nach PZ-Informationen würde der 1. FC Saarbrücken zwischen 70 000 und 80 000 Euro Stadionmiete an die Stadt Pirmasens zahlen. Ob der 1. FC Saarbrücken oder der FK Pirmasens den Getränke- und Speisenverkauf bei den Saarbrücker Heimspielen übernehmen werden, ist offen. FKP-Präsident Karsten Volberg: „Darüber wurde bislang noch nicht gesprochen.“

4

Freitag, 18. Dezember 2015, 10:48

Gut so, eine Seite für unsere Forumsdiskussionen Ausweich-Stadion!
Noch einmal die Regio dominieren wie die Bayern die Liga und alles wird gut!

5

Freitag, 18. Dezember 2015, 14:21

Elversberg ist wohl sehr teuer was ich im Vergleich zu Pirmasens so lese. 300 TEUR zu 80 TEUR ?

Aber diese Entscheidung ist schwierig. Und könnte letztlich auch negative Auswirkungen auf die Saisonziele haben.

In Pirmasens wäre die Fanunterstützung sicherlich nicht so wie in Elversberg. Da spielt die Entfernung doch eine in meinen Augen nicht zu unterschätzende Rolle. Hoffentlich klappt das in Elversberg noch.

6

Freitag, 18. Dezember 2015, 15:37

egal wo letztendlich gespielt wird. es wird jede menge fans kosten. pirmasens natürlich erheblich mehr als elversberg.

für mich bleibts halt nach wie vor unerklärlich daß man nicht im lupa weiterspielen kann.
bei einer so langen bauphase sollte es immer eine freie ecke geben wo man zuschauer unterbringen könnte.
es wäre müßig all die stadionumbauten in deutschland der letzten jahre als beispiel ranzuziehen. hier muss halt alles immer irgendwie "anders" laufen.

capw_2

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7

Freitag, 18. Dezember 2015, 16:21

egal wo letztendlich gespielt wird. es wird jede menge fans kosten. pirmasens natürlich erheblich mehr als elversberg.

für mich bleibts halt nach wie vor unerklärlich daß man nicht im lupa weiterspielen kann.
bei einer so langen bauphase sollte es immer eine freie ecke geben wo man zuschauer unterbringen könnte.
es wäre müßig all die stadionumbauten in deutschland der letzten jahre als beispiel ranzuziehen. hier muss halt alles immer irgendwie "anders" laufen.



Die Unterbringung der normalen Zuschauer ist da auch nicht das Problem. Wenn die Haupttribüne abgerissen ist, dann gibt es keine Kabinen, Duschen, Mannschaftsräume, Presseräume (und auch VIP-Räume) mehr im Stadion. Und das ist der Punkt an dem es meiner Meinung nach scheitert. Natürlich auch verbunden mit den entstehenden Mehrkosten durch einen laufenden Spielbetrieb während der Bauphase (den man aber vielleicht noch mit den Zuschauermehreinnahmen ausgleichen könnte).

8

Freitag, 18. Dezember 2015, 23:07

Ich muss in sämtlichen Medien überlesen haben, dass einige Fans sich Nancy wünschen. 1,5 Stunden ein Weg für ein Heimspiel? Pirmasens ist nun wirklich schon hart an der Grenze, wenn es soweit kommt.
Ich bin Realist, es ist halt so! ;)

9

Samstag, 19. Dezember 2015, 03:37

Also ich denke Nancy ist sogar für Mega Hardcore Ultra zu weit weg. Evtl haben die Nancy mit Metz verwechselt aber das würde ja ähnlich wie Homburg an der Rivalität scheitern

Dome

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10

Samstag, 19. Dezember 2015, 07:35

Das ganze hin und her wird auch von mir und den Mitgliedern unseres Fanclubs kritisch beobachtet.
Ich kann dazu nur sagen,daß es beschämend für ein Bundesland und für eine Landeshauptstadt ist,für ein Gründungsmitglied der Bundesliga und einen Traditionsverein keinen Plan B in der Schublade liegen zu haben.

Ich weis,es ist ein altes Thema mit den Steuergeldverschwendungen in diesem Bundesland,in dieser Stadt..aber daß man hier nicht mal in die Bresche springen kann,um dem FCS zu helfen,ist beschämend.Heimspiele in Elversberg sind schon total niveaulos,aber die Option Pirmasens ist ein No Go!

Ich weis eigentlich nicht mehr,warum ich stolz sein sollte,Saarländer bzw. Saarbrücker zu sein...alleine die Familie und der FCS hält mich hier in diesem armseligen Fleck Erde.

Euch allen schöne Feiertage!

11

Samstag, 19. Dezember 2015, 09:34

Ich sage schon seit Jahren; das Saarland sollte geschlossen und an die Pfalz angegliedert werden.
Und nicht nur wegen eines Stadions.

Dome

"Ehrennadel" des Forums + WM-Tippspielsieger 2018

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12

Samstag, 19. Dezember 2015, 10:13

Ich sage schon seit Jahren; das Saarland sollte geschlossen und an die Pfalz angegliedert werden.
Und nicht nur wegen eines Stadions.

Ich wette,es wäre nicht von Nachteil!

13

Samstag, 19. Dezember 2015, 10:24

Die Frage ist allerdings ob es auch von Vorteil waere. Und ob die Pfaelzer noch ein bisschen zusaetzliche Provinz ueberhaupt wollen.
"Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."

Evelyn Beatrice Hall

goalgetter13

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Samstag, 19. Dezember 2015, 10:40

Zitat

Wegen einer Viertelmillion Euro - trägt der FCS seine Heimspiele nun tatsächlich in Pirmasens aus? Rund 60 Kilometer entfernt? Fakt ist: Die SV Elversberg avisierte eine Stadionmiete von rund 350.000 Euro. In Pirmasens würde sich die auf knapp 100.000 Euro inklusive Sicherheitskosten belaufen.


Zitat

Aber warum das ganze? Stand der Umzug nach Elversberg ins neue Stadion nicht längst fest? Nein! Eine mündliche Vereinbarung gab es, doch Verträge sind auch jetzt noch nicht unterschrieben. Die Gründe sind vielfältig: Der Umbau an der Kaiserlinde stockt seit nun fast zwei Jahren, Genehmigungen fehlen, Parkplätze fehlen, der Innenausbau der Haupttribüne, in deer sich auch die VIP-Logen befinden, steht stillt.



Zitat

Doch die Hoffnung scheint sich zu zerschlagen. Das Problem: Die SVE darf im eigenen Stadion mit Ausnahmegenehmigung spielen - sie dürfte sich aber keinen weiteren Mieter mit ins Boot holen.


Bild, 19.12.

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Samstag, 19. Dezember 2015, 10:41

FCS vor Umzug nach Pirmasens

Zitat

Frage beschäftigt vor allem die Fans des 1. FC Saarbrücken: Wo spielt der Fußball-Regionalligist im neuen Jahr? Im Saarbrücker Ludwigsparkstadion, das umgebaut wird, nicht mehr, dafür aber mit immer größerer Wahrscheinlichkeit im Sportpark Husterhöhe in Pirmasens. Kontakt zwischen den Verantwortlichen gibt es bereits seit Ende Oktober und Anfang November. Kommende Woche soll es in weiteren Treffen um das Sicherheitskonzept gehen, im Januar soll Klarheit herrschen.

16

Samstag, 19. Dezember 2015, 10:45

egal wo letztendlich gespielt wird. es wird jede menge fans kosten. pirmasens natürlich erheblich mehr als elversberg.

für mich bleibts halt nach wie vor unerklärlich daß man nicht im lupa weiterspielen kann.
bei einer so langen bauphase sollte es immer eine freie ecke geben wo man zuschauer unterbringen könnte.
es wäre müßig all die stadionumbauten in deutschland der letzten jahre als beispiel ranzuziehen. hier muss halt alles immer irgendwie "anders" laufen.



Die Unterbringung der normalen Zuschauer ist da auch nicht das Problem. Wenn die Haupttribüne abgerissen ist, dann gibt es keine Kabinen, Duschen, Mannschaftsräume, Presseräume (und auch VIP-Räume) mehr im Stadion. Und das ist der Punkt an dem es meiner Meinung nach scheitert. Natürlich auch verbunden mit den entstehenden Mehrkosten durch einen laufenden Spielbetrieb während der Bauphase (den man aber vielleicht noch mit den Zuschauermehreinnahmen ausgleichen könnte).

ich denke daß man auch diese "Probleme" mit etwas Willen locker regeln könnte.
Dann müsste man halt die Haupttribüne in der Sommerpause abreißen und dann vll. ein paar Wochen oder Monate in ein anderes Stadion ausweichen. In der Hälfte der Zeit wo hier ein unbenutztes Stadion umgebaut werden soll, haben andere es geschafft im laufenden Betrieb ein komplettes Stadion umzubauen.
Oder was weiß ich. Duschen und Umkleiden in der Saarlandhalle nutzen und für die Vips und Presseleute Container aufstellen.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Nur leider gibts den Willen hier nicht.

17

Samstag, 19. Dezember 2015, 11:07

Man koennte durchaus in der Baustelle spielen, das ist immer wieder gesagt worden. Das wuerde die Baustelle allerdings teurer machen und den Bau in die Laenge ziehen und beides ist nicht erwuenscht gewesen. Vielleicht wird das allerdings auch schlussendlich die Loesung der Probleme die kommt, es ist halt davon abhaengig wie viel teurer die Baustelle damit wird.
"Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."

Evelyn Beatrice Hall

18

Samstag, 19. Dezember 2015, 11:11

das Saarland sollte geschlossen und an die Pfalz angegliedert werden.
Und nicht nur wegen eines Stadions.


Bedenken wir nur die Gehälter und Pensionen der vielen nutzlosen Entscheider hier an der Saar, die in Ihrem Amt im Laufe eines einzigen Jahres so viele Fehlentscheidungen treffen, dass es für ein top Stadion reichen würde! Allein die Mehrkosten für den Museumsbau von über 30 Millionen hätte uns an der Saar ein Stadion - Umbau erlaubt, wie es sich für diese Stadt und denn Verein gehört!

Doch der FC-Fan bleibt ruhig hält die Klappe und fährt auch noch nach all den Jahren der Schlamperei im Stadion zum Heimspiel 150 Km! Ob die Stadtoberen ihren Theater und Museum - Besucher auch 150 Km anfahrt zumuten würden?. Ich sage euch die Medien an der Saar und darüber hinaus wären voll von Frust und Häme, oder?
Noch einmal die Regio dominieren wie die Bayern die Liga und alles wird gut!

Fimpen

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19

Samstag, 19. Dezember 2015, 12:56

Pirmasens wird dann viele Fans kosten. Warum so weit? Gibt es wirklich kein anderes Stadion in der Nähe, das mit wenig Kostenaufwand geeignet wäre?

20

Samstag, 19. Dezember 2015, 14:36

Sicher gäbe es eins, aber da kann man sich bei den Saarbrückern und Homburgern bedanken, die das über Jahre unmöglich gemacht haben. Homburg wäre eine akzeptable Lösung gewesen und wir wären im Saarland geblieben. So muss man halt in den sauren Apfel beißen.
Ich bin Realist, es ist halt so! ;)

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