19. Spieltag, 1. FC Saarbrücken - FSV Zwickau 1:2 (0:0)

  • Sechste Heimpleite: Zwickau verliert auch gegen Rostock


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    Nach der kalten Dusche und einigen Minuten der Schockstarre begannen die Mannen von Joe Enochs wieder Fußball zu spielen, blieben aber in der Offensive meist harmlos. Viele Hereingaben in den Strafraum der "Kogge" waren zu ungenau und leichte Beute für Keeper Kolke. Ausnahmen waren ein Abschluss mit der Innenseite des eingewechselten Can Coskun (68.), den Kolke erst im Nachfassen sichern konnte, und ein Schuss von Pechvogel Schikora (87.), der knapp über die Latte flog. Dann kam der Abpfiff und am Ende steht für die "Schwäne" die bereits sechste Heimniederlage in den Büchern, der letzte und einzige Saisonsieg in der GGZ-Arena datiert vom 19. September.

  • NEUE IMPULSE DURCH FRISCHES PERSONAL?


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    Die sechste Heimpleite sorgt dafür, dass der FSV Zwickau auf einem Abstiegsplatz überwintert. Nicht gerade rosige Voraussetzungen für gemütliche Weihnachtsferien.


    "Ich wünsche euch, dass ihr in der Liga bleibt", sagte Hansa-Coach Jens Härtel auf der Pressekonferenz nach der Partie, die sein Team ungefährdet 2:0 gewann.


    Man mag sich dem anschließen, nur müssen die Schwäne dafür in der Winterpause noch mal in sich gehen und schonungslos analysieren, woran die anhaltende Misere liegt.

  • FSV MIT BROTLOSER KUNST AM 4. ADVENT! ZWICKAU KASSIERT SECHSTE HEIMPLEITE


  • Heimfluch hält auch gegen Hansa an


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    Beim FSV gab es eine Veränderung in der Startelf. Für den gesperrten Nils Miatke begann Maximilian Wolfram. Wolfram startete zentral, so dass Manfred Starke ins linke Mittelfeld wechselte. Hansa hatte die letzten drei Partien verloren, begann aber recht selbstbewusst. Der FSV hatte eine erste gefährliche Aktion als eine kurz ausgeführte Ecke über Starke flach in den Strafraum kam. Die Gäste konnten jedoch den Ball aus der Gefahrenzone klären (5.). Nach einer Viertelstunde dann der erste gefährliche Angriff der Kogge, der dann auch gleich zur Führung führte. Omladic tanzte auf rechts Schikora aus und schlenzte den Ball unhaltbar zum 0:1 in die Maschen (16.). Mit der Führung im Rücken beschränkte sich Hansa auf konsequentes Vereidigen, was dem FSV arge Probleme bereitete. So richtig gefährlich wurde der FSV erst, als Starke einen Freistoß um die Mauer zirkelte und Kolke zur Glanztat zwang (32.). Ein weiterer Freistoß aus aussichtsreicher Position wurde von Wolfram getreten. Beim Versuch von Nkansah an den Ball zu kommen wurde der Zwickauer Abwehrmann von Neidhardt und Riedel in die Zange genommen. Ein möglicher Elfmeterpfiff blieb aus (39.). Die zweite Hälfte begann mit einem Schuss von Schröter, der aber über das Tor ging (47.). Im Gegenzug kam Hansa über den zur Pause eingewechselten Farrona Pulido nach vorne. Seine Eingabe wurde von Schikora unglücklich zum 0:2 ins eigene Tor geleitet (49.). Joe Enochs stellte daraufhin seine Elf um und brachte Stürmer Wegkamp für Abwehrmann Nkansah. Hansa zog sich immer weiter zurück und ließ den FSV anlaufen. Ein Steilpass von Jensen in die Spitze konnte dann von Kolke gerade noch vor Wolfram entschärft werden (62.). Auch Coskun fand mit seiner Direktabnahme im gegnerischen Torwart seinen Meister (66.). Es gab für den FSV kein Durchkommen. Einzig Schikora nahm sich noch einmal ein Herz, ließ mehrere Gegenspieler aussteigen und zog ab. Sein Schuss senkte sich tückisch, ging aber knapp über das Tor. Mit dieser erneuten Heimniederlage bleibt der FSV über die Weihnachtspause im Tabellenkeller hängen. Im Januar geht es dann weiter mit dem Heimspiel gegen Lübeck.

  • Nachholspiele: FSV Zwickau kritisiert DFB für Ansetzungen


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    Corona-bedingt waren beim FSV Zwickau mehrmals Spiele abgesagt worden. Momentan haben die Westsachsen, die auf einem Abstiegsplatz überwintern werden, lediglich 14 Spiele absolviert - so wenige wie kein anderer Drittligist. Im Januar soll das Team von Cheftrainer Joe Enochs diesen Rückstand aufholen - allerdings hat das einen dichten Spielplan zur Folge, der auch große Belastung bedeutet.


    Das sorgt nun für einen Zwist, denn wie der FSV via Twitter erklärte, habe der Klub beim DFB um einen deutlich gestreckteren Spielplan gebeten. "Heftig - sechs Spiele in 16 Tagen", kommentierte die Schwäne die zeitgenauen Ansetzungen. "Der Wunsch des FSV Zwickau, die Nachholspiele etwas dosierter zu verteilen, fand leider keine Beachtung."

  • Enochs-Endspiel gegen den VfB Lübeck?


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    Mit einem Heimspiel gegen den VfB Lübeck startet der FSV Zwickau in zwei Wochen in die restliche Saison. Laut der "Bild" soll die Partie zum Endspiel für Trainer Joe Enochs werden.


    Auch wenn die Westsachsen nach der Corona-Quarantäne noch drei Nachholspiele in der Hinterhand haben: Mit nur 15 Punkten aus 14 Spielen und dem 18. Tabellenplatz blieb das Enochs-Team bisher hinter den Erwartungen zurück. Nach dem guten Saisonstart mit drei Siegen aus den ersten sechs Spielen konnte Zwickau nur noch eine von acht Partien gewinnen (2:1 gegen Meppen) und präsentierte sich vor allem zuhause desaströs (nur vier Punkte aus acht Spielen). Aufgrund der bisher schwachen Saisonbilanz soll der Aufsichtsrat dem Vorstand nun die Empfehlung ausgesprochen haben, sich ernsthaft mit einem möglichen Trainerwechsel zu beschäftigen, wie das Blatt berichtet.


    Bereits Anfang Dezember war die Nachholpartie in Verl zum Endspiel für Enochs ausgerufen worden, doch nachdem das Duell aufgrund von Corona-Fällen abgesagt wurde und Zwickau nach dem Re-Start in Meppen gewann, blieb der US-Amerikaner im Amt. Die 0:2-Pleite gegen Rostock vor einer Woche war jedoch ein erneuter Rückschlag.

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    Das Coronavirus ist zurück beim FSV Zwickau: Mehrere Personen aus dem Trainerteam sind nach Angaben des Vereins positiv getestet worden.

    Wer konkret betroffen ist, dazu äußerte sich der Klub nicht. Bekannt ist nur: Falk Schindler, der vom VFC Plauen kommt und eigentlich als Trainer im Nachwuchsbereich eingeplant war, wird "zunächst unseren Drittliga-Profis unterstützend zur Seite stehen", schreibt der FSV auf seiner Homepage.




    https://www.liga3-online.de/fs…na-faelle-im-trainerteam/

    Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions


    [media]https://www.youtube.com/watch?v=DzjfNI2XEBs[/media]



  • BEIM FSV ZWICKAU KNIRSCHT ES IM GEBÄLK!


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    Nachdem mit Enochs im Frühjahr vorzeitig bis 2022 verlängert wurde, trennte man sich im März vom streitbaren "Co" Danny König (46) und ersetzte diesen durch Robin Lenk (36), was neue Impulse geben sollte.


    Trotzdem knirscht es im Gebälk. Wachsmuths "Endspiel"-Ansage in Richtung Enochs wurde zwar vom Vorstand umgehend kassiert, ist aber nun einmal ausgesprochen - und damit in der Welt.


    Nachvollziehbar ist das Gebaren beider Seiten: Wachsmuth muss versuchen, dem Abwärtstrend gegenzusteuern, die Chefetage zusehen, wie sie unnötige Kosten vermeidet - auch in Hinblick auf die DFB-Nachlizenzierung.

  • WIEDERKEHRENDE TRAINERDEBATTE BEIM FSV ZWICKAU! COACH ENOCHS: "DAS DISKUTIEREN ÜBERLASSE ICH ANDEREN"


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    "Ich weiß aus den Medien, dass über meine Person diskutiert wird. So ist das Geschäft", kommentiert Enochs die Debatte. Mit entscheiden kann er sie nicht, allenfalls zu seinen Gunsten beeinflussen - mit entsprechenden Resultaten. "Das Geschäft ist einfach so, dass bei Misserfolg am ehesten der Trainer infrage gestellt wird. Insofern kann ich nur Einfluss nehmen, wenn ich erfolgreich bin und die Ergebnisse einhole. Das Diskutieren überlasse ich anderen", so Enochs.


    In seiner Stimme ist kein Anflug von Trotz, vielmehr ehrliche Überzeugung: "Während der Quarantäne im Dezember hat es gute gemeinsame Gespräche mit dem Vorstand gegeben, in denen mir versichert wurde, dass man hinter mir steht, was ich sehr zu schätzen weiß. Außerdem gab es eine Ansprache an die Mannschaft. Bei ihr habe ich das Gefühl, sie zieht nach wie vor voll mit. Ich arbeite gerne mit den Jungs zusammen", betont der US-Amerikaner mit Nachdruck.

  • KNAPP ZWEI MILLIONEN EURO FEHLEN! FSV BLEIBEN 15 TAGE ZUR LIQUIDITÄTS-SICHERUNG!


  • "ZWEITE CHANCE EINGERÄUMT." ENTSCHEIDUNG ÜBER ENOCHS' ZUKUNFT VON LÜBECK ABHÄNGIG


  • FSV ZWICKAU SUCHT VERSTÄRKUNG FÜR DEN ANGRIFF: GIBT'S NOCH EINEN STÜRMER?


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    Erfüllt der FSV Zwickau die vom DFB im Zuge der Nachlizenzierung geforderten Auflagen und kratzt die knapp zwei Millionen Euro bis 21. Januar zusammen, kann nochmal personell nachgelegt werden - egal ob auf der Trainerposition oder im Kader.


    Wo der Schuh drückt, ist kein Geheimnis. Mit 14 Toren stellt die Enochs-Elf die nach Magdeburg (13) und mit Uerdingen zweitschlechteste Offensive der 3. Liga. Sportchef Toni Wachsmuth hat unlängst Verstärkung für den Angriff angekündigt.

  • Erster Heimspielgegner wird nächsten Samstag der FSV Zwickau sein. Der FSV hat auf einem Abstiegsplatz überwintert, hat jedoch die wenigsten Spiele der Liga bestritten. Entsprechend stehen im Januar gleich sieben Spiele an was drei englische Wochen in Folge bedeutet. Los geht es am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den Tabellennachbarn VfB Lübeck. Es ist gleich ein richtungsweisendes Spiel für Zwickau.

  • FSV-STÜRMER RONNY KÖNIG: "WIR MACHEN DIE FEHLER, NICHT DER TRAINER!"


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    Hinten klafften Lücken, die Mirko Boland zweimal mit tiefen Pässen schonungslos aufdeckte. Den ersten Versuch über Pascal Steinwender machte Jozo Stanic noch zunichte. Aber bei Yannick Deichmann kam niemand mehr heran. Es drohte die siebte Heimpleite in Serie.


    König verhinderte sie. Wer sonst! "Die Reaktion in der zweiten Halbzeit war phänomenal. Es muss, glaube ich, jedem bewusst sein, dass das unser Spiel ist: zielstrebig, aber nicht so einschläfernd spielen wie in der ersten Halbzeit", so König. Er ist der Zielspieler, kam zuvor in der Box mit dem Fuß schon zweimal gefährlich zum Zug.


    Aber "King" ist nun mal der Herr der Lüfte. Da macht ihm so schnell niemand etwas vor. Wobei, etwas unorthodox fiel das 1:1 dann doch.

  • "Harte Zeit": Königs Jubiläumstor verschafft FSV und Enochs Luft


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    2:1 hieß es nach umkämpften 90 Minuten in und vor allem für Zwickau. "Die Situation ist gefährlich", hatte Enochs vor dem Spiel am Mikrofon von MagentaSport erklärt, der FSV stand da noch einen Zähler hinter Lübeck. Nun haben die Schwäne mit dem Dreier zwei Punkte mehr auf dem Konto als der VfB und auch noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. "Die bringen uns, Stand jetzt, auch erst mal nicht weiter", hatte Sportdirektor Toni Wachsmuth noch in der Halbzeit des Spiels erklärt, Zwickau lag da 0:1 hinten. "Da muss dann aber auch mehr kommen."


    Und es kam mehr. Routinier Ronny König beendete seine zehn Spiele andauernde Torflaute mit seinem vierten Saisontreffer und gleichzeitig seinem 50. Drittliga-Tor zum 1:1 (64.), Manfred Starke drehte sechs Minuten vor dem Ende das Spiel. "Das fühlt sich sehr gut an", meinte König, der den "Einschlaf-Fußball wie in der 1. Halbzeit" monierte, es aber auch "phänomenal" fand, wie sich der FSV in Durchgang zwei zurückgemeldet hat.

  • Mit dem gedrehten Spiel gegen Lübeck konnte der FSV einen perfekten Start ins Jahr vollziehen und hat zugleich die Abstiegszone verlassen. Zudem hat man noch mindestens ein Nachholspiel auf die Konkurrenz, teilweise sogar zwei oder drei Spiele weniger. Am Mittwoch bestreitet man nun ein Nachholspiel gegen den FC Ingolstadt und kann im zweiten Heimspiel in Folge weitere, wichtige Zähler holen.

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