18. Spieltag, SC Freiburg II - 1. FC Saarbrücken 2:1 (1:0)

  • Der FCS zu Gast in Freiburg. Was ist drin? 21

    1. Auswärtssieg! (17) 81%
    2. Unentschieden! (1) 5%
    3. Niederlage! (3) 14%

    Datum: Freitag, 27.November
    Anstoß: 19:00 Uhr


    Spielort: Dreisamstadion, Freiburg (Kapazität: 24.000)
    Live-Übertragungen: FCS-Fanradio, evtl. Livestream
    Zusammenfassung: Arena am Samstag (SR), FCS-TV (Youtube/Samstag)






    SC Freiburg II (16.) - 1.FC Saarbrücken (04.)


  • Es wäre so wichtig den positiven Trend zu untermauern. In die Winterpause retten ist nicht. In der Vergangenheit war die Qualität der Wintertransfers bei uns sehr sehr dürftig, auch wenn Ausnahmen die Regel bestätigen. Wen gewinnst du schon während der Saison für die Regionalliga oder den Abstiegskampf in Liga 3... Von daher muss die spielerische Entwicklung und das Abstellen der Probleme bereits in den kommenden beiden Spielen weiter vorangetrieben werden. Ich will einfach sehen, dass man aus dem völlig unnötigen Punkteverlust im Hinspiel gelernt hat.


    0:1 (Tor Taylor), vlt. diesmal ja so

  • Die Situation hat sich nach dem Sieg in Offenbach nicht verändert !!
    Der FCS hat durch den Erfolg lediglich seine Minimal-Chance auf die Relegation gewahrt !!
    Gegen Freiburg und Steinbach muss auch gewonnen werden,
    ansonsten ist der Käse gegessen und man kann ein weiteres Jahr 4.Liga planen !!

  • Stadion: Dreisamstadion
    Der FCS kehrt ins Dreisamstadion zurück. Normal trägt die U23 der Freiburger ihre Heimspiele im Möslestadion aus. Aus Sicherheitsgründen und aufgrund von fehlenden Flutlicht (der FC soll zeitgleich mit der ersten Mannschaft spielen) wurde die Begegnung ins große Stadion verlegt. Das 1954 eröffnete Stadion steht dabei vor der Ablösung. Ein Bürgerentscheid in Freiburg ist positiv ausgefallen und so soll an anderer Stelle eine neue Arena errichtet werden. Zuletzt gastierte man am 16.Oktober 2005 in diesem Stadion! Damals unterlag man vor 14.500 Zuschauern in der 2.Liga dem SCF mit 1:3. Bereits damals hieß die Anlage aber nicht mehr Dreisamstadion sondern Badenova-Stadion. Nach einigen Änderungen trägt es aktuell den Namen Schwarzwald-Stadion. Das Dreisamstadion wurde in der Vergangenheit mehrfach renoviert und erweitert. Zuletzt wurde das Stadion 2004 modernisiert und ein Funktionsgebäude errichtet. Zusätzlich wurden auf den Dächern der Tribüne Solarzellen angebracht. Insgesamt bietet das Stadion 24.000 Zuschauern Platz. Neben 10.000 Stehplätzen sind auch 14.000 Sitzplätze verfügbar. Alle Plätze sind überdacht. Die Haupttribüne wurde 1980 erbaut und anschließend 1994 noch einmal aufgestockt und modernisiert. So bietet die Tribüne mittlerweile 5.000 Besuchern eine Sitzgelegenheit und umfasst auch den VIP-Bereich des Stadions. Links von der Haupttribüne wurde 2004 auch ein Funktionsgebäude errichtet das als VIP-Bereich genutzt wird. Neben diesem Gebäude liegt die Nordtribüne. 6.000 Stehplätze bilden die Heimat der treuesten Anhänger der Freiburg. Die größte Tribüne liegt gegenüber der Haupttribüne. Die Gegenrade wurde 1999 im Zuge der letzten größeren Arbeiten umgebaut und ist nun für 7.000 Sitzplätze ausgelegt. Die letzte Tribüne ist auf der Südseite. Es ist zugleich der einzige Bereich im Stadion wo es sowohl Steh- als auch Sitzplätze gibt. Quasi im Untergang befinden sich 4.000 Stehplätze, im Oberrang gibt es noch mal 2.000 Sitzplätze. Am rechten Rand dieser Tribüne findet sich auch der Gästeblock wieder. Es handelt sich beim Stehbereich um einen Eckblock. Über einem Teil der Gästekurve ist zugleich auch der Sitzplatzblock im Oberrang angesiedelt. Zusätzlich gehört in der 2.Liga noch Block D der angrenzenden Gegentribüne zum Gästebereich. So stehen den Gästen insgesamt 2.277 Plätze zur Verfügung. Auf den Stehbereich entfallen dabei 1.100 Stehplätze!


    Bisher gibt es noch keine offiziellen Informationen darüber welche Bereiche des Stadions geöffnet sein werden. Wie die Internetseite Fupa allerdings berichtet wird wohl die wahrscheinlichste Variante umgesetzt. Demnach ist ein Teil der Haupttribüne für die Heimfans geöffnet während der übliche Gästebereich auch in diesem Spiel den Gästeblock bildet. Ob du nur die beiden Blöcke auf der Südtribüne oder auch der Sitzbereich auf der Gegengerade gemeint ist bleibt abzuwarten.




    In der 2.Bundesliga besuchen im Schnitt 22.863 Zuschauer die Heimspiele der Freiburger im Dreisamstadion. Am Freitag wird man ein leeres Stadion sehen. Abgesehen von einem für U23-Verhältnisse schwachen bis normalen Zuschauerzuspruch spielt praktisch zeitgleich die Zweitligamannschaft in Heidenheim. In der Saison 2012/13 kamen so im Schnitt 177 Besucher zu den Heimspielen. Man belegte den letzten Platz in der Zuschauertabelle. Diesen Platz verteidigte man erfolgreich in den vergangenen beiden Spielzeiten. Den Schnitt steigerte man 2013/14 beim SCF zwar auf 285 Besucher pro Spiel aber den letzten Platz konnte man ebenso wenig verlassen wie in der letzten Saison. Dort ging der Schnitt wieder auf 226 Besucher pro Spiel zurück. Ein Schnitt über 200 Zuschauern lag aber fast nur an den beiden Duellen gegen Waldhof Mannheim (650 Zuschauer) am ersten Spieltag und dem FCS (500 Zuschauer). In 10 der verbliebenen 15 Heimspielen kamen weniger als 200 Besucher ins Stadion. Den negativen Rekord stellte man gegen Walldorf, Elversberg und Zweibrücken mit jeweils 100 Besuchern ein. Selbst gegen Homburg (200) und Offenbach (250) kamen nur wenige Zuschauer. In dieser Saison dürfte der Schnitt nun steigen. Denn nach neun Heimspielen kamen insgesamt 3.600 Zuschauer ins Stadion. Im Schnitt sind dies 400 Besucher pro Heimspiel. Damit liegt man vor den U23-Mannschaften von Kaiserslautern und Hoffenheim sowie der SpVgg Neckarelz auf dem 15.Platz der Zuschauertabelle. Der allgemeine Zuspruch ist etwas angestiegen, vor allem aber spielt das Derby gegen Bahlingen eine Rolle. Zum Auftakt kamen gegen Hessen Kassel 300 Zuschauer ins Möslestadion. Es folgten 150 Zuschauer im zweiten Heimspiel gegen den FC Homburg. In diesem Spiel stellte man den bisher gültigen Negativenrekord der Saison auf. Im Anschluss konnte man sich über 200 Zuschauern einpendeln. Gegen Steinbach kamen 250 Besucher, das Heimspiel gegen Pirmasens wurde vor 350 Anhängern ausgetragen und gegen Elversberg kam man exakt auf 200 Besucher. Dank Gästefans konnte man gegen Waldhof Mannheim sogar 500 Zuschauer im Möslestadion begrüßen. Das Heimspiel gegen Eintracht Trier sahen im Anschluss 300 Zuschauer. Im vorletzten Heimspiel dann ein Rückschlag. Gegen Astoria Walldorf verloren sich wie gegen Homburg nur 150 Zuschauer im weiten Rund. Nach acht Spielen lag der Schnitt so bei ordentlichen 275 Zuschauern pro Heimspiel. Am Samstag empfing man Bahlingen zum Derby. Das Spiel lockte die Rekordkulisse von 1.400 Zuschauern an. Zum ersten Mal in diesem Jahrtausend lockte man eine vierstellige Kulisse zu einem Heimspiel der Freiburger U23. Unter den Zuschauern befanden sich auch viele Anhänger des Aufsteigers aus Bahlingen.

  • "Saarbrücker Anhänger und Freiburger Zweitliga-Fans sollen sich nicht begegnen"
    "Saarbrücker Fans hätten dann noch genügend Zeit, um am Abend um 19 Uhr in der Landeshauptstadt wieder als Platzhirsche aufzutreten"


    In was für einer brutalen Welt wir doch leben. Ich glaube die Leidtragenden werden nicht die Freiburger sein. Für die zweite Mannschaft ist es das erste Spiel im großen Stadion, was das für die Motivation des Teams bedeutet, haben wir in der Vergangenheit regelmäßig in Kaiserslautern erfahren. Da steht er wieder, der große Name des FCS. Zumindest Angst und Schrecken verbreitet er. Sorry, aber das ist doch echt mit Kanonen auf Spatzen geschossen und teilweise Paranoia. Und die wenigen Chaoten, die sich vlt. wirklich irgendwo kloppen wollen hält es nicht im entferntesten auf. Komme mir so ein wenig vor, als wären Spiele des FCS eine Ausbildungsplattform für Polizeiarbeit.

    „Tradition macht nur dann Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.“ Franz Kremer

  • Ich denke das Problem ist nicht nur die Sicherheit, sondern eher das geringe Zuschauerinteresse. Als wir noch gegen deren erste gespielt haben, ist nie ein Termin verlegt worden, vor allem nicht auf absichtlich zuschauerfeindliche Zeiten. Wir haben ja auch gegen Mannschaften wie Fch, Waldhof etc...gespielt ohne dass da vorher so ein Zirkus war. Das wirft dann wieder die Frage nach der Existenzberechtigung der U23 auf, wenn die keinen Bock haben vor Zuschauern zu spielen.


    Zum sportlichen: ich würde gerne einen Sieg sehen, denn wenn die anderen doch noch schwächeln, ärgern wir uns schwarz wenn wir zu früh aufgegeben haben.

  • Regionalliga Südwest - Saison 2015/16 - 18.Spieltag
    Freitag, 27.November - 19:00 Uhr
    Dreisamstadion, Freiburg (Kapazität: 24.000)




    SC Freiburg II (16.) - 1.FC Saarbrücken (04.)





    Fakten


    Gesamt
    16 - Platz - 04
    14 - Punkte - 35
    17 - Spiele - 18
    0,82 - Punkte/Spiel - 1,94
    22:34 - Tore - 27:15
    -12 - Tordifferenz - +12
    1,29:2,00 - Tore/Spiel - 1,50:0,83


    3/5/9 - Bilanz – 10/5/3
    N/N/S/U/U - Tendenz - U/U/N/S/S



    Heim/Auswärts
    18 - Platz - 04
    04 - Punkte - 18
    09 - Spiele - 10
    0,44 - Punkte/Spiel - 1,80
    12:22 - Tore - 14:10
    -10 - Tordifferenz - +4
    1,33:2,44 - Tore/Spiel - 1,40:1,00


    1/1/7 - Bilanz – 5/3/2
    N/N/N/S/U - Tendenz - N/U/U/S/S



    Letzte 5 Spieltage
    10 - Platz - 05
    05 - Punkte - 09
    05 - Spiele - 06
    1,00 - Punkte/Spiel - 1,50
    10:11 - Tore - 7:4
    -1 - Tordifferenz - +3
    2,00:2,20 - Tore/Spiel - 1,17:0,67


    1/2/2 - Bilanz – 2/3/1
    N/N/S/U/U - Tendenz - U/U/N/S/S



    SC Freiburg im Stenogramm


    Verein
    Vollständiger Name: Sport-Club Freiburg e. V
    Ort: Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg
    Gründungsdatum: 30.Mai 2004
    Präsident: Fritz Keller
    Mitglieder: ca. 8.000
    Homepage: http://www.scfreiburg.com/
    Forum: http://www.transfermarkt.de/sc…5/thread_id/65841/page/10
    Facebook: https://www.facebook.com/SCFreiburg/?fref=ts
    Vereinsfarben: Rot-Weiß
    Stadion: Dreisamstadion/Möslestadion
    Kapazität: 24.000/5.000
    Entferung: 224 KM
    Aktueller Zuschauerschnitt: 400 (Platz 15)
    Vorjahresplatz: Platz 7, Regionalliga Südwest



    Sportliche Seite
    Trainer: Martin Schweizer (36)
    Im Amt seit: 01.07.2015
    Bester Torschütze: Kosuke Kinoshita (4)
    Kapitän: Tim Schraml (22)
    Spiele mit Torerfolg: 11 von 17
    Spiele zu Null: 2 von 17
    offizielle Kadergröße: 24 Spieler
    Durchschnittliches Alter: 20,7 Jahre
    Bisher eingesetzte Spieler: 32 Spieler
    Platz Fairnesstabelle: 7.Platz
    Anzahl gelbe Karten: 40 (5.Platz)
    Anzahl Platzverweise: 2 (5.Platz)




    Bilanz: SC Freiburg II - FCS


    Gesamt
    3 Spiele - 2 Siege - 1 Unentschieden - 0 Niederlagen - 4:2 Tore


    Heim
    2 Spiele - 1 Sieg - 1 Unentschieden - 0 Niederlagen - 2:1 Tore


    Auswärts
    1 Spiel - 1 Sieg - 0 Unentschieden - 0 Niederlagen - 2:1 Tore


    Der FC spielt in der zweiten Saison in Folge in einer Liga mit der U23 des SCF während man sich vor der Saison 2014/15 nie in Pflichtspielen traf. Entsprechend gibt es bisher drei Ligavergleiche aus der vergangenen Saison die man heranziehen kann. Das Hinspiel der vergangenen Saison entschied der FCS Anfang August 2014 mit 2:1 für sich. Es war der zweite Spieltag und parallel zur aktuellen Saison das erste Heimspiel. Der SCF ging kurz nach der Pause in Führung doch der FC drehte vor 4.000 Zuschauern das Spiel. Nach 66 Minuten traf Felix Luz nach Flanke von Matthew Taylor per Fallrückzieher. Fünf Minuten vor Ende des Spiels traf Taylor selbst nach starker Vorarbeit von Luz. Auch das Rückspiel im November des letzten Jahres gewann der FCS mit zum 2:1. 500 Besucher im Freiburger Möslestadion sahen dabei in einer starken ersten Hälfte der Blauschwarzen die Führung durch Matthew Taylor und Dennis Wegner. In der zweiten Hälfte kam Freiburg durch Gabriele lediglich zum Anschlusstreffer. Es war der bisher einzige Auftritt in bei der Freiburger U23. Am ersten Spieltag dieser Saison empfing man Freiburg im Park. Der FCS war zwar über die gesamte Spielzeit die deutlich bessere Mannschaft, traf trotz größter Chancen vor knapp 5.000 Besuchern aber die Hütte nicht und musste sich am Ende mit einem 0:0-Unentschieden zufrieden geben. Gegen die Profis der Freiburger hat man insgesamt 27 Spiele bestritten, zuletzt traf man sich in der Saison 2005/06 in der 2.Bundesliga. Während man aber von 1978 bis 1991 regelmäßig auf Augenhöhe in der 2.Bundesliga lag sind diese Zeiten längst vorbei. Die Bilanz spricht noch leicht für den FCS der 9 von 27 Vergleichen gewinnen konnte, dem SCF gelangen acht Siege. In 13 Spielen in Freiburg gab es nur einen einzigen Sieg. Diesen Sieg gab es am 9.September 1989. Damals siegte man beim SCF mit 4:1. 8.300 Zuschauer sahen einen Doppelpack von Norbert Schlegel sowie Treffer durch Florian Gothe und Tony Yeboah. Beim letzten Duell in Freiburg am 16.Oktober 2005 unterlag man mit 1:3. Amri stellte nach 0:2-Rückstand den Anschluss her, ein Elfmeter in den letzten Minuten besiegelte jedoch die Niederlage. Der letzte Vergleich der beiden ersten Mannschaften stammt aus einem Freundschaftsspiel am Ende einer Drittligasaison. Damals gewann Freiburg mit 5:2 beim FCS.




    Die letzten Spiele des SC Freiburg II
    17.Spieltag, SCF II - Bahlingen 3:3 (1:1) (Dorn, 2x Faller) ZS: 1.400
    16.Spieltag, FCK II - SCF II 1:1 (0:0) (Hofgärtner) ZS: 350
    15.Spieltag, SCF II - Walldorf 4:1 (1:0) (Hingerl, Dorn, Stenzel, Schleusener) ZS: 150
    14.Spieltag, Neckarelz - SCF II 1:0 (0:0) ZS: 230
    13.Spieltag, SCF II - Trier 2:5 (2:1) (Schleusener, Hofgärtner) ZS: 300

    12.Spieltag, TSG II - SCF II 1:2 (1:1) (Schleusener, Hufnagel) ZS: 330
    11.Spieltag, SCF II - Mannheim 1:3 (0:2) (Kinoshita) ZS: 500
    10.Spieltag, Saar 05 - SCF II 0:2 (0:0) (Stenzel, Kinoshita) ZS: 230
    09.Spieltag, SCF II - Elversberg 0:1 (0:1) ZS: 200
    08.Spieltag, Spielberg - SCF II 1:1 (1:0) (Kath) ZS: 550
    07.Spieltag, SCF II - Pirmasens 0:2 (0:1) ZS: 350
    06.Spieltag, Worms - SCF II 3:3 (2:1) (2x Kinoshita, Dräger) ZS: 640




    Statistik: Rückrundenstart


    Gesamt
    25 Spiele - 11 Siege - 5 Unentschieden - 9 Niederlagen - 35:26 Tore


    Heim
    13 Spiele - 8 Siege - 3 Unentschieden - 2 Niederlagen - 26:10 Tore


    Auswärts
    12 Spiele - 3 Siege - 2 Unentschieden - 7 Niederlagen - 9:16 Tore



    Überblick
    25.11.14: FCS - Homburg 1:0 (1:0) (Wegner) ZS: 5.540
    21.12.13: Wehen - FCS 1:0 (1:0) ZS: 3.265
    01.12.12: FCS - Stuttgart II 0:0 ZS: 3.284
    17.12.11: Chemnitz - FCS 1:0 (0:0) ZS: 3.865
    15.02.11: FCS - Offenbach 2:0 (0:0) (2x Zimmermann) ZS: 5.600
    12.12.09: FCS - SVE 1:0 (1:0) (Grgic) ZS: 5.982
    10.03.09: SVE - FCS 0:4 (0:3) (2x Petry, Mozain, Hajdarovic) ZS: 2.600

    01.12.07: FCS - Neunkirchen 0:1 (0:0) ZS: 3.600
    25.11.06: FCS - Ingolstadt 6:0 (4:0) (3x Jäger, 2x Saglik, Samb) ZS: 1.800
    22.01.06: Bochum - FCS 3:0 (1:0) ZS: 15.177
    23.01.05: RW Erfurt - FCS 0:1 (0:1) (Hagner) ZS: 8.796
    29.11.03: FCS - SC Feucht 1:1 (1:0) (El Idrissi) ZS: 5.000
    23.11.02: SV Wehen - FCS 2:0 (2:0) ZS: 1.100
    19.12.01: Mannheim - FCS 4:0 (1:0) ZS: 5.000
    17.12.00: FCS - M´Gladbach 0:4 (0:1) ZS: 21.700

    11.12.99: F.Düsseldorf - FCS 0:0 ZS: 4.000
    05.04.99: SF Siegen - FCS 1:2 (0:1) (Séchet, Musa) ZS: 11.930
    30.11.97: FCS - Bonner SC 6:0 (4:0) (3x Choji, Brose, 2x Zibert) ZS: 2.000
    01.12.96: FCS - RW Ahlen 2:1 (1:1) (2x Zibert) ZS: 1.600

    10.12.95: Bocholt - FCS 2:1 (1:0) (Dröge) ZS: 1.200
    18.02.95: F.Düsseldorf - FCS 0:0 ZS: 6.500
    18.02.94: FCS - RW Essen 3:1 (1:1) (Krätzer, Wynalda, Stickroth) ZS: 4.600
    20.02.93: FCS - Bayer Leverkusen 3:1 (1:0) (Lust, Kristl, Stickroth) ZS: 14.000

    06.10.91: Mannheim - FCS 2:1 (2:0) (Zechel) ZS: 7.500
    07.12.90: FCS - FC Schalke 04 1:1 (1:0) (Kristl) ZS: 15.000

  • Der Gegner: SC Freiburg II
    Die Reserve des Bundesligabsteigers ist ein Urgestein der Regionalliga und war im Jahre 2012 auch ein Gründungsmitglied der Regionalliga Südwest. Nach dem siebten Platz in der Saison 2012/13 und dem zweiten Platz in der Saison 2013/14 (der SCF verzichtete freiwillig auf die Relegation) landete man in der Abschlusstabelle der vergangenen Saison wieder auf dem siebten Tabellenplatz. Mit Daniele Gabriele und seinen 21 Saisontreffer stellte man zudem den Torschützenkönig der Liga. Die Freiburger hatten dabei trotz der sehr gut ausgebildeten Nachwuchsspieler ihre Probleme und kam nie über den Status eines Mittelfeldteams heraus. Im Gegenteil: Bis fünf Spieltage vor Schluss betrug der Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz lediglich zwei Punkte. Und das obwohl man mit 66 Toren die mit Abstand beste Offensive der Liga stellte. Die Probleme der Freiburger in der vergangenen Saison lagen klar in der Defensive. Man kassierte 46 Gegentore und gehörte damit in Sachen Gegentoren dem unterem Mittelfeld an. Seit dem Hinspiel am ersten Spieltag hat sich im Kader der Freiburger nicht allzu viel geändert. Im Oktober verpflichteten die Freiburger mit Julian Grupp einen vereinslosen Spieler. Der 24-Jährige defensive Mittelfeld war zuvor für Drittligist Wehen Wiesbaden aktiv. Dazu gab es bis zum Ende der Transferphase im Sommer noch zwei Abgänge. Christos Almpanis (21/LA) wechselte am letzten Tag des Transferfensters in seine Heimat nach Griechenland zurück und Ethan Sonis (20/DM) wurde an den Jacksonville Armada FC aus Amerika verliehen.


    Nach dem 0:0 zum Auftakt im Park und einem etwas überraschenden Punktgewinn konnte die U23 der Freiburger keinen sorgenfreien Start in die Saison erleben. Nach einem spielfreien Wochenende (Gegner Kassel stand im DFB-Pokal) ging es zu Meister aus Offenbach. Beim OFC kam man mit 5:1 unter die Räder. Das Tor der Freiburger war ein Eigentor. Das Nachholspiel gegen Kassel - zugleich das erste Heimspiel - ging ebenfalls in die Hose. Zwei frühe Tore sorgten für eine 2:0-Niederlage aus Sicht der Freiburger. Anschließend empfing man den FC Homburg im Möslestadion und musste sich auch dem FCH mit 0:2 geschlagen geben. Nach vier Spieltagen lag man auf Platz 16 und empfingt anschließend den damals punkt- und torlosen Vorletzten Steinbach zum Kellerduell. Es sah aus als würde Freiburg in der Liga ankommen. Nach 30 Minuten führte der SCF mit 2:0 und erzielte die ersten eigenen Saisontore. Doch der Aufsteiger drehte im zweiten Abschnitt das Spiel komplett und gewann mit 3:2 in Freiburg. Nach vier Pleiten in Serie ging es dann zum nächsten Kellerduell zu Wormatia Worms. Worms drehte dabei die frühe Führung durch Kinoshita bis zur Pause, im zweiten Abschnitt konnte dann der SCF selbst das Spiel noch mal zu den eigenen Gunsten drehen und schien auf dem Weg zum Saisonsieg. Doch in der Nachspielzeit kam Worms doch noch zum 3:3. Anfang September ging auch der zweite Versuch in die Hose. Auer nach 3 und 88 Minuten besiegelte einen 2:0-Auswärtssieg für Pirmasens und ließ Freiburg auf dem vorletzten Platz. Auch bei Aufsteiger Spielberg sollte kein Sieg gelingen. Man konnte sich aber zumindest das dritte Unentschieden der Saison sichern. Am neunten Spieltag konnte man zwar der SV Elversberg eine ebenwürdige Leistung anbieten, musste sich nach einem frühen Gegentreffer durch Maek aber doch geschlagen geben und blieb auch nach fünf Heimspielen ohne Punktgewinn. Spieltag 10 sorgte so für den absoluten Kellerkracher. Freiburg gastierte bei Saar 05. Auf dem Kieselhumes war es dann endlich soweit. Die Freiburger gewannen 2:0 beim Schlusslicht und konnten das erste richtige Erfolgserlebnis einfahren. Der erhoffte Aufwind war allerdings zunächst nicht spürbar. Das folgende Heimspiel gegen das Spitzenteam Waldhof Mannheim ging mit 1:3 verloren. Freiburg war in dieser Begegnung nicht schlechter als die Waldhöfer, zahlte aber einmal mehr ordentlich Lehrgeld bei den Gegentoren. Das interne Duell der U23-Mannschaften in Hoffenheim sorgte jedoch für den zweiten Saisonsieg. Der SCF gewann bei der TSG mit 2:1 und verschaffte sich etwas Luft. Doch vor heimischen Publikum blieb man dann beim gewohnten Bild. Gegen Eintracht Trier drehte man einen frühen Rückstand zur zwischenzeitlichen Führung, kassierte im zweiten Abschnitt jedoch vier Gegentore und unterlag der Eintracht mit 2:5. Es folgte in Neckarelz eine weitere Niederlage. Nach 90 Minuten hieß es 1:0 für die Gastgeber und drohte wieder den Anschluss zu verlieren. Doch endlich konnte man den Heimbann brechen. Astoria Walldorf wurde mit 4:1 aus dem Möslestadion geschossen und man rückte wieder vor auf Platz 15. Zuletzt konnte man auch bei Kaiserslautern II einen Punkt entführen. Vergangene Woche empfing man schließlich den Bahlinger SC zum Abschluss der Hinrunde und zum Baden-Derby. Oder auch das Duell des Vorletzten beim Drittletzten. Dorn sorgte nach sechs Minuten für die Führung die der BSC vor der Pause egalisieren konnte. 1.400 (!) Zuschauer sahen dann einen SCF auf der Siegesstraße. Ein Doppelpack von Faller brachte Freiburg mit 3:1 in Front, doch der BSC schaffte durch Tore nach 70 und 85 Minuten noch den Ausgleich.


    Nach Ende der Hinrunde belegen die Freiburger den 16.Tabellenplatz. Nachdem man aus den vergangenen Jahren gewohnt war sich mindestens im gesicherten Mittelfeld der Liga zu etablieren hat man in dieser Spielzeit den Abstiegskampf vor sich. In den bisherigen 17 Spielen holte man 14 Punkte. Man ist aber zumindest seit drei Spielen ungeschlagen und holte in diesem Zeitraum fünf Punkte. Diese Punkte waren auch nötig um den Anschluss zu halten. Man liegt zwar auf einem möglichen Abstiegsplatz, hat aber "nur" drei Punkte Rückstand auf Wormatia Worms auf dem ersten definitiven Nichtabstiegsplatz. Auf der anderen Seite ist man aber auch punktgleich mit dem Vorletzten aus Bahlingen und damit einem definitiven Abstiegsplatz.In 17 Spielen gab es lediglich drei Siege, aber auch schon neun Niederlagen. 22 erzielte Saisontore sind dabei ein mittlerer Wert in der Staffel, das Problem ist jedoch die Defensive. Dort gab es bereits 34 Gegentore und man stellt die viertschlechteste Defensive der Liga. Nur in zwei Spielen gab es keinen Gegentreffer, zuletzt am 10.Spieltag gegen Saar 05. Die Probleme des SCF waren bisher vor allem zuhause zu finden. In der Heimtabelle belegt man mit vier Punkten und noch hinter Saar 05 den letzten Tabellenplatz. In neun Spielen gab es sieben Niederlagen. Allerdings gab es sämtliche Niederlagen in den ersten Heimspielen, die letzten beiden Auftritte vor heimischen Publikum hat man jedoch nicht verloren. Am 15.Spieltag gab es gegen Walldorf den bisher einzigen Saisonsieg. Man gewann zugleich aber auch mit 4:1 und am Wochenende spielte man gegen Bahlingen 3:3-Unentschieden. 22 Gegentore bedeuten den mit Abstand schlechtesten Wert bei den Gegentoren. Man muss allerdings auch beachten das man bereits gegen Kassel, Elversberg, Mannheim und Trier im Möslestadion ran musste. Der beste Torschütze der Freiburger ist Kosuke Kinoshita. Er erzielte in der bisherigen Saison vier Tore. Einen überragenden Torjäger gibt es entsprechend nicht. Insgesamt haben zehn Spieler bereits getroffen und drei Akteure stehen bei drei Saisontoren.



    Aufstellung im letzten Spiel gegen Bahlingen
    Steffen - Schöttgen, Lang, Bohro, Rodas-Steeg - Hofgärtner, Hingerl, Dorn, Stenzel - Brünker , Falahen


    Im Tor gibt es keine klare Nummer 1 sondern die Freiburger routieren zwischen drei Keepern. Zack Steffen, Kai Eisele und Kostantin Führy spielen da bisher eine Rolle. Gegen Bahlingen durfte zuletzt Steffen ran der mit acht Einsätzen auch die meisten Spiele absolviert hat. Im Spiel davor war es Fuhry (5 Einsätze) der die Nummer 3 der Profis ist und wird teilweise nach unten "verliehen" und gegen Walldorf Eisele. Auch in der Innenverteidigung gibt es viele Wechsel. Zuletzt einen Platz gewonnen hat Jonas Lang. Er stand in den letzten drei Spielen in der Startelf und verdrängte damit Bohro aus der ersten Elf. Sein Partner ist normal Aushilfskapitän Faiz Gbadamassi. Dieser fehlte jedoch gegen Bahlingen komplett und wurde von Bohro ersetzt der auch noch in der U19 spielen dürfte. Mit Föhrenbach und Torreron kamen bereits auch Spieler aus der ersten Mannschaft zum Einsatz. Weitere Optionen sind Faller und Tobias Müller während Kapitän Schraml verletzt fehlt. Die Position des rechten Verteidigers ist ebenfalls umkämpft. Zunächst war Faller dort gesetzt, ehe sich der zweite Aushilfspapitän Müller dort festspielte. Gegen Kaiserslautern spielte Neuzugang Grupp dort und im letzten Spiel gegen Bahlingen durfte der wieder fitte Schöttgen ran. Auf der Linken Abwehrseite ist zumeist Pedro Rodas Steeg gesetzt. Alternativen sind auch hier Grupp und Faller. Die häufigen Wechsel spielen auch im Mittelfeld eine große Rolle, gerade da mit Kath, Stanko und Hofnagel drei "Profi-Spieler" regelmäßig bei der U23 aushelfen. Die letzten 3 Spiele bestritt Hofgärtner im rechten Mittelfeld. Er ist einer der wenigen echten Stammspieler, kam im Saisonverlauf aber auch regelmäßig auf der Sechs zum Einsatz. Neben Stanko ist auch Stenzel schon zum Einsatz gekommen. Weitere Optionen sind Pimentel, Kinoshita, Dorn oder Dräger. Im linken MIttelfeld gibt es keinen Stammspieler. Die letzten vier Spiele kamen jeweils andere Spieler zum Zuge. Gegen Bahlingen durfte so Stenzel ran, aber auch Dorn, Hingerl und Schleusener kamen in den letzten Wochen zum Einsatz. Im zentralen Mittelfeld war lange Zeit Hofgärtner eine Konstante ehe er auf Rechts wechselte. Nach seiner Genesung hat sich dafür Marco Hingerl - für die Profis verpflichtet - festgespielt. Partner waren zuletzt Dorn, Bohro oder Grupp, aber auch Stanko und Hufnagel aus den Profis sind Optionen. Im Angriff ist Schleusener gesetzt sofern er nicht im linken Mittelfeld spielt oder wie zuletzt bei den Profis aushilft. Ansonsten sind Kinoshita, Mees, Brünker, Stenzel und Dorn die möglichen Partner.

  • Schiedsrichter: Marcel Göpferich
    Assistenten: Marco Unholzer, zweiter Assistent noch nicht bekannt



    Spiele mit FCS-Beteiligung
    21.10.12: Chemnitzer FC - FCS 4:1 (2:0) (2 Gelbe Karten)
    02.06.12: FCS U19 - Mainz 05 U19 0:4 (0:1) (0 Gelbe Karten)
    14.04.12: Preußen Münster - FCS 1:0 (0:0) (5 Gelbe Karten)


    Bilanz
    3 Spiele - 0 Siege - 0 Unentschieden - 3 Niederlagen - 1:9 Tore


    Auswärts
    2 Spiele - 0 Siege - 0 Unentschieden - 2 Niederlagen - 1:5 Tore



    Spiele mit SCF-Beteiligung
    18.10.14: SCF II - Baunatal 5:0 (0:0) (0 Gelbe Karten)
    29.03.14: SCF II - Großaspach 1:3 (0:2) (2 Gelbe Karten)
    05.10.13: SCF II - Offenbach 1:0 (0:0) (3 Gelbe Karten)
    07.09.11: SCF II - Bayern II 2:1 (1:0) (0 Gelbe Karten)

    21.09.10: SCF II - Großaspach 0:2 (0:0) (2 Gelbe Karten)
    20.03.10: SCF II - Bamberg 1:2 (1:2) (5 Gelbe Karten)

    12.05.09: SCF II - Pfullendorf 4:2 (1:1) (5 Gelbe Karten)
    08.12.07: Schwieberdingen - SCF II 0:3 (0:2) (3 Gelbe Karten)

    22.09.07: SSV Ulm - SCF II 2:0 (1:0) (3 Gelbe Karten)



    Bilanz
    9 Spiele - 5 Siege - 0 Unentschieden - 4 Niederlagen - 17:13 Tore


    Heim
    7 Spiele - 4 Siege - 0 Unentschieden - 3 Niederlagen - 14:10 Tore

  • Schließlich war vergangenes Jahr ein kleiner Teil der Freiburg Ultras beim Spiel gegen uns anwesend.


    Merci für den Hinweis, war mir nicht mehr präsent. Finde es halt nur etwas schade, dass wir da nicht einfach gemütlich ins Möslestadion fahren können, ohne viel Aufsehen 1:0 gewinnen und gut (eben wie die Elven). Durch die Verlegung bekommt so ein 0815 Spiel für den Gegner wieder den Charakter eines Spiel des Jahres. Aber klar dafür hat unser Team auch einen Support im Rücken, was in dieser Liga nicht selbstverständlich ist...

    „Tradition macht nur dann Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.“ Franz Kremer

  • Flutlichtspiel gegen 1. FC Saarbrücken


    Zitat

    Allerdings, bedauert der SC-Trainer, stelle sich die personelle Situation vor dem Vergleich mit dem letztjährigen Regionalliga-Vizemeister und aktuellen Tabellenvierten nicht wesentlich besser dar als am vergangenen Wochenende. Julian Grupp ist gegen den 1. FC Saarbrücken ein zweites und letztes Mal wegen seiner Roten Karte in Kaiserslautern gesperrt. Tim Schraml (Knie-Operation) und Marvin Weiss (Aufbautraining) fehlen weiterhin und auch hinter den gegen Bahlingen zusätzlich ausgefallenen Tobias Müller (Prellung am Schienbeinkopf) und Faiz Gbadamassi (Zerrung) stehen nach wie vor Fragezeichen. Dazu hat Marco Hingerl im Derby einen Schlag abbekommen und zunächst nicht trainieren können. Zurückgekehrt ins Mannschaftstraining ist nach einem Infekt Jonas Bergmann.

    Was in der Summe die „richtig schwierige Aufgabe gegen Saarbrücken noch einmal schwieriger macht", erklärt Martin Schweizer. Die Gäste, die bereits ein Spiel mehr bestritten haben, weil sie am vorletzten, regulär punktspielfreien Wochenende das vorgezogene zweite Stadtderby gegen den SV Saar 05 Saarbrücken absolvierten und mit 3:0 für sich entschieden, gewannen auch am vergangenen Spieltag das Duell beim Vorjahresmeister Kickers Offenbach mit 1:0. Insgesamt, betont der Freiburger Coach, besitze die Mannschaft von Trainer Falko Götz nicht nur enorme Erfahrung, sondern sie sei auch von der Qualität der Einzelspieler, von der Qualität auf der Bank und besonders in der Offensive „extrem gut aufgestellt." Auch weil die Angreifer Matthew Taylor, Solomon Okoronkwo und Felix Luz nicht die einzigen Akteure im Team mit einiger Profierfahrung sind.

    „Wir müssen zunächst abwarten, wer uns am Freitag zur Verfügung steht und dann schauen, welche Ausrichtung am sinnvollsten ist", blickte Martin Schweizer der Heimpartie im Schwarzwald-Stadion entgegen. „Es wird schwer, aber grundsätzlich ist in einem Spiel immer alles möglich." So holte der SC II beim 0:0 im Hinspiel beim 1. FC Saarbrücken zum Saisonstart gleich den ersten Punkt. Beim SV Saar 05 folgte einige Wochen später der erste Auswärtssieg. In der Hinserie blieb das Team von Martin Schweizer und Uwe Staib somit gegen Saarbrücken ungeschlagen. Noch schöner wäre wohl, wenn dies auch in der Rückrunde so bleiben würde.

  • Blick auf den FCS
    Die personelle Situation könnte sich nach wie vor besser gestalten. Wie gewohnt fehlen auch am Freitag die Langzeitverletzten Ivan Sachanenko und Dennis Wegner. Auch Marco Meyerhöfer dürfte noch nicht zur Verfügung stehen. Der Außenverteidiger ist zwar am Montag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, ein Comeback noch in diesem Jahr scheint aber unrealistisch. Rein in der Theorie könnte er aber eine Option werden. Keine Alternative ist auch Patrick Zoundi. Dazu hat man weiter zwei Sperren zu verkraften. Abwehrchef Peter Chrappan befindet sich bereits in der Winterpause und unterzieht sich in Kürze einer Leisten-OP nachdem er die beiden ausstehenden Spiele aufgrund seiner Rot-Sperre aus dem Spiel gegen Saar 05 Saarbrücken verpassen wird. Zudem kassierte Kapitän Jan Fießer in Offenbach die fünfte gelbe Karte der laufenden Saison und muss nun pausieren. Aufgrund einer Schleimbeutelentzündung wäre es aber auch sonst fraglich gewesen. Fraglich ist zusätzlich auch Sven Sökler. Der offensive Mittelfeld der eine Zahn-OP über sich ergehen lassen musste und daher einige Tage aussetzen muss. Ob er für Freitag reicht ist offen. Im Gegenzug seine Sperre abgesessen und daher wieder spielberechtigt ist Solomon Okoronkwo. Mit Sven Sökler würden dann 22 Spieler für das Spiel zur Verfügung stehen, der FCS dürfte aber sicher noch ein Update bringen.


    In Sachen Aufstellung muss man schauen ob man allzu viele Veränderungen vornehmen möchte und wird. Durch die Sperre von Fießer wird man ja mindestens eine Position neu besetzen müssen. Etliche Positionen dürften relativ klar sein. So natürlich David Hohs im Tor, da gibt es keine Diskussionen. Rechts hinten hat sich Steffen Schäfer das Vertrauen verdient. Die Leistungen waren absolut in Ordnung und die Baustelle nach dem Ausfall von Meyerhöfer konnte halbwegs geschlossen werden. Auf der linken Abwehrseite ist erneut mit Filip Luksik zu rechnen, die Alternative dürfte Hassan Amin sein. In der Innenverteidigung ist Alexander Hahn quasi gesetzt. Es ist sehr schön zu sehen das die Formkurve wieder klar nach oben zeigt. Als Partner hat sich in Offenbach Mounir Chaftar beworben. Es war eine grundsolide Leistung und auch da könnte man der Abwehr vertrauen, auch wenn man sicher berücksichtigen sollte das es eine andere Begegnung als beim OFC werden sollte. Die Alternative hieße wohl Daniel Döringer oder eben Schäfer im Zentrum. Im defensiven Mittelfeld sollte die Besetzung durch Lukas Kiefer relativ klar sein. Sollte man mit zwei Sechsern spielen muss man einen Partner finden. Erste Alternative dürfte hier Daniel Döringer sein. Es mag nur eine Täuschung gewesen sein, aber Döringer zeigte sich bei der Einwechslung in Offenbach deutlich formverbessert und wenn dies die Realität sein sollte ist er zurecht erste Alternative. Ansonsten könnten Sauter, Mandt oder Steiner die Position von Fießer übernehmen. Der rechte Flügel ist für Alex Mendy reserviert und im zentralen Mittelfeld ist Sven Sökler klar. Die Formkurve zeigt auch beim Zehner wieder nach oben. Er muss halt lediglich zur Verfügung stehen. Ansonsten könnten Puclin oder Rohracker die Position einnehmen oder man agiert erneut mit zwei Spitzen. Auf dem linken Flügel kam bisher Puclin zum Zuge. Der Kroate hat aber durchaus seine Probleme mit dem Kampfbetonten Spiel in der Liga. Möglicherweise kommt ihm da eine U23 als Gegner entgegen, aber mit der Rückkehr von Willsch dürfte da auch wieder mehr Druck auf ihn entstehen. Und im Angriff hat sich Matthew Taylor mit den vergangenen beiden Auftritten das Vertrauen des Trainers verdient. Gerade da er auch in beiden Spielen wichtige Tore geschossen hat. Den Aufwind muss er mitnehmen, denn die Arbeit für die Mannschaft bleibt konstant auf hohem Niveau. Okoronkwo muss sich da ebenso anstellen wie Luz und Meyer.



    Schema
    ---------------Hohs----------------
    Schäfer----Hahn---Chaftar----Luksik
    ----------Kiefer--Döringer---------
    Mendy---------Sökler---------Puclin
    --------------Taylor---------------



    Für den FCS und die Mannschaft gilt vor allem auf dem Boden bleiben. Der Sieg in Offenbach war wichtig und er war insbesondere ein Zeichen das man die Krise wieder überwunden hat. Es war elementar nach dem Sieg gegen Saar der doch mehr oder minder als Pflicht angesehen wurde beim OFC zu bestehen. Natürlich kann man aber nicht innerhalb von zwei Wochen alle Problemfelder egalisieren. Es gibt in der momentanen Phase keine Pflichtsiege. Siehe auch das Spiel von Mannheim bei Saar 05. Auch wird man komplett andere Rahmenbedingungen vorfinden. Es geht von einem Prestige-Duell mit großer Kulisse und Atmosphäre in ein fast komplett Stadion und gegen eine U23 wo es kein großes Prestige gibt. Diese Umstellung muss bewältigt werden. In diesem Zusammenhang muss man dann auch den SCF betrachten. Ohne Zweifel lügt die Tabelle nicht und die Freiburger finden sich im Abstiegskampf wieder. Trotzdem steht da eine junge Mannschaft auf dem Platz die richtig gut kicken kann und die durch die Bank taktisch und technisch exzellent ausgebildet sind. Zusätzlich ist die letzte Lektion in Bahlingen ja noch nicht so lange her. Willst du dort die drei Punkte mitnehmen wird man eine gute bis sehr gute Mannschaftsleistung benötigen. Der Gegner hat seine Qualitäten, vielleicht wird auch der ein oder andere Spieler aus der 1.Mannschaft dabei sein der den Sprung in den Kader der Zweitligamannschaft nicht schafft und die Möglichkeit im großen Stadion spielen zu dürfen wird gerade die jungen Spieler auch beflügeln können. Aus Sicht des FCS gibt es daher wieder einige Kernpunkte zu beachten. Vordergründig gilt es sicher mit dem gleichen Einsatz und der gleichen Leidenschaft ins Spiel zu gehen wie man es zuletzt getan hat. Gerade in der Defensive ist dies umungänglich. Alle Spieler müssen ihre defensiven Aufgaben erfüllen und die defensiven Zweikämpfe müssen gewonnen werden. Wir müssen uns aber natürlich auch darauf einstellen das wir wieder mehr das Spiel machen müssen. Freiburg wird mit den individuell guten Einzelspielern kaum mauern, aber der FC muss mehr mitspielen als er es phasenweise in Offenbach getan hat. Auch weil wir in Freiburg gewinnen wollen und man für einen Sieg investieren muss. Nur darf es nicht zulasten der Defensive gehen. Da liegt der Schlüssel für Erfolg. Im Spiel nach vorne dürfen es dann ohne Zweifel wieder mehr Aktionen werden und in mehr Chancen resultieren. Aber auch ein dreckiger Sieg würde vollkommen ausreichen. Wenn wir diesen Spagat zwischen Defensive und Offensive noch besser hinbekommen sind wir auf einem guten Weg. Denn natürlich hat man weiterhin Luft nach oben. Aber wir haben jetzt auch wieder zwei Siege im Rücken, haben wieder Selbstvertrauen gewonnen und die Brust wird breiter werden. Sollte das mit einer spielerischen Steigerung einher gehen wäre es in Ordnung. Auch da die Platzverhältnisse im Dreisamstadion durchaus besser sein dürften als noch beim OFC. In erster Linie muss man eine reine U23 aber vor körperlich und kämpferisch beherrschen. Wir haben da Vorteile und diese Vorteile gilt es umzusetzen. Es ist eine knifflige Aufgabe, doch die wird der FCS lösen. 2:0-Erfolg vor 270 Zuschauern, darunter etwa 170 Saarbrücker.

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