SL-Pokal, Finale: SV 07 Elversberg - 1. FC Saarbrücken 1:2 (1:2)

  • Saarlandpokalhistorie des FCS
    Beim Finale gegen Elversberg wird der FCS sein 105.Spiel im Saarlandpokal bestreiten. Bisher gab es 92 Siege und neun Pokalsiege. In all den Teilnahmen seit 1981 gab es auch zwölf Niederlagen. Noch nie hat man dabei in diesem Wettbewerb drei Mal gegen einen Gegner verloren. Sowohl Elversberg, als auch Hertha Wiesbach, der SV Mettlach und der FC Homburg konnten je zwei Siege gegen den FCS landen. Dazu gewannen Neunkirchen, Gresaubach und Völklingen einmal. Die höchste Niederlage gab es 1996 in Homburg (1:6), den höchsten Sieg gab es 2012 in Altstadt (18:0).


    9 der 104 Spiele konnten nicht nach 90 Minuten entschieden werden. Zwei Spiele (beide gegen Homburg) gewann der FCS in der Extra-Time, vier Spiele gingen verloren (zwei Mal gegen Wiesbach, in Mettlach und 1982 im Finale gegen Ensdorf). Drei Spiele gingen bis ins Elfmeterschießen, hier verlor der FCS nur 2006 beim legendären Spiel in Gresaubach. 1997 gegen Homburg und 2017 bei Röchling Völklingen setzten sich die Blauschwarzen durch.


    Manuel Zeitz und Ricco Cymer können am Samstag ihr jeweils 18.Saarlandpokalspiel für den FCS bestreiten. Gemeinsam liegen sie auf Platz 4 der Spieler mit den meisten (nachweisbaren) Einsätzen im Saarlandpokal. Rekordspieler des FCS sind Sven Sökler und Lukas mit 23 Einsätzen. Auch Marc Lerandy (19) hat noch mehr Saarlandpokalspiele absolviert.


    Sowohl Zeitz (2011 & 2017) als auch Cymer sowie Mendy (jeweils 2017 & 2018) stehen vor ihrem jeweils dritten Pokalfinale mit dem FCS. Berücksichtigt man alle bekannten Einsätze, so hat nur ein Spieler beim FCS mehr Finals bestritten. Und zwar Branko Zibert. Er kam zu vier Einsätzen (1997 - 2000). Auch Harald Ebertz könnte diese vier Einsätze haben, bei ihm sind jedoch nur drei Finals dokumentiert. Drei Pokaleinsätze hatten auch Lukas Kohler, Jean-Philippe Séchet, Sven Sökler und Manuel Stiefler.


    Für Trainer Dirk Lottner wird es das dritte Finale mit dem FCS sein. Vor ihm stand nur Jürgen Luginger bei drei Endspielen für die Molschder an der Seitenlinie, auch er spielte drei Jahre in Folge im Finale (2011 - 2013).

  • Kohler ist der Mann für die Rekorde


    Zitat

    An diesem Samstag (16.15 Uhr) trifft die SV Elversberg im eigenen Stadion an der Kaiserlinde auf den 1. FC Saarbrücken – im Endspiel um den Saarlandpokal. Kohler war schon als kleiner Junge beim FCS im Stadion und feuerte den Verein in der 2. Bundesliga an. Als Jugendlicher wechselte das in Dudweiler aufgewachsene Talent von Viktoria St. Ingbert zum FCS, spielte dort bis in den Aktivenbereich, feierte Meisterschaften und Saarlandpokalsiege mit den Blau-Schwarzen.

  • Der Weg ins Finale


    1.FC Saarbrücken
    4R: Hertha Wiesbach (OL) - 1.FCS 0:4 (0:1) (Quirin, Jacob, Obernosterer, Oschkenat) ZS: 1.500
    5R: VfL Primstal (SL) - 1.FCS 1:3 (0:2) (Carl, Mendy, Vunguidica) ZS: 1.200
    AF: 1.FCS - FC 08 Homburg (RL) 2:1 n.V (1:1, 1:0) (Jacob, Carl) ZS: 3.500
    VF: Röchling Völklingen (OL) - 1.FCS 0:2 (0:1) (2x Jurcher) ZS: 1.700
    HF: Saar 05 Saarbrücken (SL) - 1.FCS 1:3 (0:2) (2x Jänicke, Mendler) ZS: 1.700


    Es gab schon deutlich einfachere Wege im Saarlandpokal für den FCS als in diesem Jahr. Man hatte keinen Gegner unterhalb der Saarlandliga (bzw. alte Verbandsliga), dies gab es seit 2008 nicht mehr. Drei Gegner kamen aus der Ober- und Regionalliga. Gleich zum Auftakt ging es zum Angstgegner von Hertha Wiesbach, beim Oberligisten siegte man ohne Mühe mit 4:0. Schwerer tat man sich beim 3:1-Sieg beim Saarlandligisten Primstal. Bereits im Achtelfinale kam es zum direkten Duell mit dem FC Homburg. In einer umkämpften Begegnung setzte sich der FCS verdient mit 2:1 nach Verlängerung durch. Das entscheidende Tor erzielte Marcel Carl. Im Viertelfinale war man zu Gast in Völklingen, ein Doppelpack von Jurcher brachte den FCS durch und vor wenigen Wochen konnte man das Stadtduell gegen Saar 05 im Halbfinale mit 3:1 gewinnen. Angesichts des - für Saarlandpokalverhältnissen - straffen Programms hätte der FCS den Pokalsieg in diesem Jahr absolut verdient.



    SV 07 Elversberg/Saar
    4R: SF Köllerbach (SL) - SVE 0:5 (0:3) (3x Lahn, Kohler, ET)
    5R: FC Noswendel-Wadern (VL) - SVE 0:11 (0:7) (4x Meha, 2x Perstaller, Lahn, 3x Alawie, Fernandez)
    AF: SC Roden (KL) - SVE 0:5 (0:3) (2x Meha, Lahn, Merk, Koffi)
    VF: FSV Jägersburg (OL) - SVE 0:7 (0:5) (2x Merk, 2x Koffi, Maek, Grech, Sellentin)
    HF: Borussia Neunkirchen - SVE 0:6 (0:2) (2x Lahn, Koffi, Feil, Kohler, Tekerci)


    Von den Gegnern her hatte es die SVE vielleicht ein Ticken leichter als der FCS, dafür ist Elversberg aber auch ohne Probleme bis ins Finale marschiert. 34 eigenen Treffern in fünf Spielen steht kein einziges Gegentor gegenüber. Saisonübergreifend hat man damit seit sieben Pokalspielen kein Gegentor mehr kassiert, den letzten Gegentreffer gab es im März 2018 bei der TuS Herrensohr. Zum Auftakt der Pokalsaison spielte man beim Saarlandligisten Köllerbach und siegte mit 5:0, bereits zur Pause war das Spiel entschieden. In Runde 5 gab es einen zweistelligen Sieg beim Verbandsligisten Noswendel Wadern. Im Achtelfinale ging es zum Kreisligisten SC Roden, die SVE siegte ohne Mühe mit 5:0. Das Viertelfinale führte Elversberg zum klassenhöchsten Gegner der bisherigen Runde. Es ging zum FSV Jägersburg. Der Oberligist spielte aufgrund des Abstiegskampfes in der Liga und einiger personeller Sorgen jedoch mit einer Mischung aus Ersatzspielern, Spielern aus der zweiten Mannschaft und Jugendspielern und wurde erwartungsgemäß klar vom Feld gefegt (7:0). Borussia Neunkirchen war im Halbfinale die letzte Hürde, auch hier gab sich die SVE keine Blöße und gewann ohne Zucken mit 6:0.


  • SFV, Facebook (inkl. Video)

  • Seit 1975 wird der Saarlandpokal ausgetragen, wodurch am Samstag das 45.Pokalfinale in der Historie des Saarlandpokals ansteht. Erster Sieger war 1975 die SC Friedrichsthal, insgesamt konnten sich bisher 16 verschiedene Vereine den Sieg in diesem Wettbewerb holen, der FCS als einziger Club sogar mit der Ersten und der Zweiten Mannschaft. Bis dato waren 28 verschiedene Vereine in einem Pokalfinale vertreten, seit 2014 standen jedoch nur noch drei unterschiedliche Clubs (FCS, SVE, FCH) im Finale.


    Mit 10 Siegen (9x erste Mannschaft, 1x zweite Mannschaft) in 14 Teilnahmen ist der FCS die erfolgreichste und häufigst vertretende Mannschaft in einem Finale gewesen, es folgt in beiden Disziplinen noch Borussia Neunkirchen. Sollte der FCS am Samstag gewinnen würde man entsprechend mit der ersten Mannschaft den zehnten Pokaltriumpf der Vereinsgeschichte erreichen.


    Zum dritten Mal überhaupt findet ein Endspiel nicht auf einem neutralen Platz statt. Bisher der Fall war dies im Jahre 1999. Damals spielten der FCS und Halberg Brebach in Saarbrücken gegeneinander. Und im letzten Jahr fand das Finale zwischem dem FCS und der SVE bekanntlich auch in Elversberg statt.


    Die Elversberger haben mit dem erneuten Finaleinzug ihren eigenen Rekord verbessert und stehen mittlerweile zum sechsten Mal in Folge im Finale, zuletzt gelang dies im Jahre 2014 nicht.


    In den bisherigen 44 Finalspielen kamen insgesamt 113.073 Zuschauer in die Stadien, im Schnitt entspricht dies 2.692 Zuschauern. Die meisten Besucher lockte das Finale 2017 in Homburg an. 6.800 Zuschauer sahen den Sieg des FCS über die SVE. Im vergangenen Jahr waren 6.623 Zuschauer vor Ort an der Kaiserlinde. Bei den elf Finalspielen mit Beteiligung der ersten Mannschaft des FCS waren durchschnittlich 4.220 Zuschauer vor Ort gewesen.


    Die Mannschaften erzielten (ohne Elfmeterschießen) 181 Tore, im Schnitt fielen also pro Finale 4,11 Tore. Die meisten Treffer, nämlich 9, sah das Pokalfinale im Jahre 1980 zwischen dem ASC Dudweiler und der FSV Hemmersdorf. Dudweiler gewann mit 7:2. Sieben Finalspiele endeten mit einem 1:0. Das torreichste Finale mit Beteiligung der ersten Mannschaft des FCS stammt aus dem Jahre 2000. Damals siegte der FCS gegen Halberg Brebach mit 5:3. Zwölf Spiele konnten nicht nach 90 Minuten entschieden werden. Sieben Mal brachte eine Verlängerung einen Sieger hervor, zuletzt war dies im Jahr 2015 der Fall und in den restlichen fünf Spielen musste ein Elfmeterschießen den Sieger ermitteln. Zuletzt konnte im Jahre 2007 der SV RW Hasborn ein solches Elfmeterschießen gewinnen (gegen Homburg) und sich so den Pokalsieg sichern.

  • Saarlandpokal - Saison 2018/19 - Finale
    Samstag, 25.Mai 2019 - 16:15 Uhr
    Waldstadion Kaiserlinde, Elversberg



    Finale


    SV 07 Elversberg (RL) - 1.FC Saarbrücken (RL)





    Fakten


    Gesamt
    04 - Platz - 02
    60 - Punkte - 67
    34 - Spiele - 34
    1,76 - Punkte/Spiel - 1,97
    61:40 - Tore - 77:35
    +40 - Tordifferenz - +42
    1,79:1,18 - Tore/Spiel - 2,26:1,03


    19/3/12 - Bilanz – 20/7/7
    S,S,N,S,S - Tendenz - U,N,S,S,S



    Heim/Auswärts
    05 - Platz - 03
    36 - Punkte - 26
    17 - Spiele - 17
    2,12 - Punkte/Spiel - 1,53
    35:19 - Tore - 36:23
    +16 - Tordifferenz - +13
    2,06:1,12 - Tore/Spiel - 2,12:1,35


    12/0/5 - Bilanz – 7/5/5
    S,S,S,S,S - Tendenz - U,S,N,N,S



    Rückrunde
    02 - Platz - 03
    39 - Punkte - 36
    17 - Spiele - 17
    2,29 - Punkte/Spiel - 2,12
    43:16 - Tore - 44:16
    +27 - Tordifferenz - +28
    2,53:0,94 - Tore/Spiel - 2,59:0,94


    13/0/4 - Bilanz – 11/3/3


    Horst Steffen - Trainer – Dirk Lottner
    Koffi (19) - Torschütze - Sebastian Jacob (17)

  • Saarlandpokal - Saison 2018/19 - Finale
    Samstag, 25.Mai 2019 - 16:15 Uhr
    Waldstadion Kaiserlinde, Elversberg



    Finale


    SV 07 Elversberg (RL) - 1.FC Saarbrücken (RL)





    Wer kann mit etwas in der Hand die Saison beenden? Nachdem es für die saarländischen Viertligisten in der gerade abgelaufenen Regionalligasaison mal wieder nicht für den Aufstieg gereicht hat gilt es nun um den Trostpreis zu spielen. Ein Trostpreis dotiert mit einem sechsstelligen Betrag. Im Finale des Saarlandpokals geht es nicht nur um den Titel, sondern auch um die Qualifikation für den DFB-Pokal. Der FCS ist zum dritten Mal in Serie im Finale vertreten und auch der Finalgegner ist bestens bekannt. Wie in den beiden Vorjahren ist die SV 07 Elversberg/Saar die letzte Hürde. Gespielt wird an diesem Samstag und die Begegnung ist erneut in den "Tag der Amateure" des DFB eingebunden. Die Anstoßzeit ist entsprechend unüblich, Kick-Off ist dieses Mal um 16:15 Uhr. Gespielt wird wie bereits in der letzten Saison auf neutralem Platz im Waldstadion Kaiserlinde in Elversberg.


    Mit keinem anderen Verein hat sich der FCS in diesem Jahr öfter gemessen als mit Elversberg (insgesamt 29 Duelle zwischen den beiden ersten Mannschaften), allgemein gab es seit dem zweiten Weltkrieg mittlerweile 37 direkte Vergleiche. 30 Begegnungen entfallen auf die Ligaspiele, sieben Spiele fanden im Saarlandpokal statt. Die allgemeine Bilanz spricht mit 19 Siegen und 11 Niederlagen für den FCS. Die Molschder erzielten 66 Tore und kassierten 44 Gegentore. Lässt man die Spiele im Saarlandpokal raus stehen 30 Vergleiche zu Buche, wovon der FCS 14 Spiele gewinnen konnte bei sieben Unentschieden und neun Niederlagen. Und auch in Elversberg besitzt der FCS noch eine positive Bilanz. Sieben der 17 Spiele in Elversberg gingen an den FCS, dem gegenüber stehen sechs Niederlagen und vier Unentschieden. Von den bisherigen sieben Pokalspielen konnte der FCS fünf Spiele gewinnen, zwei Begegnungen gingen an die SVE. Das letzte Pokalspiel war das Finale im letzten Jahr als die SVE mit 1:0 gewinnen konnte, im Jahr zuvor siegte der FCS im Finale in Homburg mit 3:2. Die zweite Niederlage gab es im April 2009 im Ludwigspark. Gerade die Bilanz in Elversberg ist in den letzten Jahren aber keine Gute gewesen. Der letzte Ligasieg in Elversberg gab es im Mai 2007 als ein Eigentor und ein Doppelpack von Jonathan Jäger für einen 3:1-Sieg folgten. In den folgenden sieben Auswärtsspielen bei der SVE (6x Kaiserlinde, 1x Ellenfeld) gab es dann noch zwei Unentschieden und fünf Niederlagen. Ganze zwölf Jahre wartet man auf einen Sieg an der Kaiserlinde jedoch nicht. Es sind nur sieben Jahre. Denn am 29.März 2011 konnte man sich im Saarlandpokalviertelfinale in Elversberg durchsetzen. Vor 4000 Zuschauern besorgten Manuel Stiefler und ein Hattrick von Markus Fuchs die vier FCS-Treffer, das Spiel endete 4:2. Entsprechend hat der FCS noch nie in der umgebauten Kaiserlinde gewinnen können. In dieser Saison ist die Bilanz bisher ausgeglichen. Das Hinspiel in Völklingen entschied der FCS mit 2:0 für sich. Perdedaj per Fernschuss und Jacob per Elfmeter trafen für die Molschder, die rund 35 Minuten in Unterzahl agieren musste (Ampelkarte gegen Mendler). Das Rückspiel vor wenigen Wochen in Elversberg war dann ein echtes Spektakel. Im Endeffekt siegte die SVE vor 3.400 Zuschauern mit 4:3.



    Der Gegner: SV 07 Elversberg
    Die 1907 gegründete Sportvereinigung 07 Elversberg/Saar teilt in den vergangen Jahren das Schicksal des FCS. Seit man 2014 wieder in die Regionalliga abgestiegen ist hat man Jahr für Jahr das Ziel vom Aufstieg auf der Fahnenstange und findet doch den Ausweg aus der Regionalliga nicht. Dies gilt auch für diese Saison wieder. Parallel zum FCS wurden die großen Ziele stets mit großem finanziellen Aufwand angegangen, das Engagement zahlte sich allerdings nur sehr bedingt aus. In der Saison 2014/15 landete man auf dem dritten Platz und verpasste damit gar die Aufstiegsspiele. Im Jahr darauf konnte dieses Etappenziel unter Trainer Michael Wiesinger zwar erreicht werden (die SVE landete hinter Waldhof Mannheim auf dem zweiten Platz), man scheiterte in der Relegation jedoch am Nordost-Meister FSV Zwickau. Der nächste Anlauf brachte das gleiche Ergebnis. Die finanziellen Mitteln wurden aufgestockt, die Mannschaft weiter verstärkt. So ging man wieder als Favorit in die Saison und qualifizierte sich erneut für die Relegation, diesmal als Meister. Gegen die SpVgg Unterhaching scheiterte man zum zweiten Mal in Folge an der Aufstiegsrelegation. In der letzten Saison gab es dann einen Knacks. Unter einem neuen Trainer spielte man keine wirklich große Rolle um die Aufstiegsplätze und wurde am Ende einer mehr als enttäuschenden Saison nur Fünfter. Dies hatte im Sommer einige Veränderungen zur Folge. Das Gesicht des Kaders wurde verändert um das Ziel 3.Liga zu erreichen. Eine Zielsetzung die unter Trainer und Sportdirektor Roland Seitz nie auch nur im Ansatz erreicht wurde. Ende Oktober wurde Seitz dann auch entlassen und von Horst Steffen ersetzt. Ohne Perspektive nach oben war es seine Aufgabe die nächste Saison vorzubereiten und dies hat er geschafft. Große Veränderungen am Kader gab es daher im Winter nicht. Man verzichtete komplett auf Abgänge und holte in Dennis Rosin einen Neuzugang dazu. Der 22-Jährige Mittelfeldspieler stand zuvor in Diensten des Drittligisten Sportfreunde Lotte. In Lukas Kohler und Benno Mohr stehen zwei ehemalige FCS-Spieler im Aufgebot.


    Im Anschluss an den 4:3-Sieg Anfang April konnte die SVE weiter erfolgreich spielen. Es folgte ein 6:2-Sieg bei Eintracht Stadtallendorf, alleine Kevin Koffi sorgte in dieser Begegnung für einen Viererpack und ein 3:1-Heimsieg über den TSV Steinbach. Tekerci brachte Elversberg in Front, noch vor der Pause erhöhte Kohler. Den Anschlusstreffer des TSV direkt nach der Pause konterte Suero Fernandez nach einer Stunde zum Endstand. Unter der Woche gab es dann im Saarlandpokalhalbfinale einen lockeren 6:0-Sieg in Neunkirchen. Zur Pause führte man schon 2:0 und ließ über die komplette Spielzeit nichts anbrennen. Am 32.Spieltag gastiete man beim Meister aus Mannheim, lange Zeit stand es 0:0 ehe die Waldhöfer zwei Minuten vor Schluss doch noch den Siegtreffer erzielen konnte. Die letzten beiden Ligaspiele war dann wieder Siege. Im letzten Heimspiel der Saison besiegte man Aufsteiger Balingen mit 3:1 und am letzten Samstag war man in Pirmasens zu Gast und konnte sich wieder mit 3:1 durchsetzen.


    Mit dem guten Endspurt hat die SVE in der Regionalliga noch den SSV Ulm und Kickers Offenbach überholen können und hat die Saison auf dem vierten Platz abgeschlossen. Insgesamt holte man 60 Punkte aus 34 Spielen. Es gab 19 Saisonsiege, dazu kommen nur drei Unentschieden und insgesamt zwölf Niederlagen. Der Rückstand auf den Meister Mannheim betrug 28 Punkte. Sieben Zähler lag man hinter dem FCS und vier Zähler hinter dem FC 08 Homburg. Die gute Form bestätigt auch die Rückrundentabelle, hier liegt Elversberg auf Platz 2. Unter dem Strich ist es bei den Ambitionen der SVE aber eine mehr als enttäuschende Saison gewesen. Nächste Saison wird dann wieder der volle Angriff auf den Aufstieg zu erwarten sein. In der Heimtabelle hat Elversberg die Regionalligasaison auf dem fünften Platz abgeschlossen. 12 Heimsiege und fünf Niederlagen stehen zu Buche. Die letzten sieben Heimspiele wurden allesamt gewonnen. Zuletzt gelang es Kickers Offenbach am 23.November 2018 einen Auswärtssieg in Elversberg zu holen. Die SVE erzielte in der Regionalligasaison 61 Tore bei 40 Gegentreffern. Eine bessere Offensive hatten lediglich Waldhof Mannheim und der FCS, in der Defensive liegt Elversberg im Mittelfeld. Gerade diese Marke ist aber auch der Anfangsphase dieser Saison geschuldet. Der beste Torschütze der Elversberg ist Kevin Koffi. Er hat in dieser Saison den Durchbruch bei der SVE geschafft und hat insgesamt 19 Saisontore erzielt. Er konnte sich damit zugleich die Torjägerkanone der Regionalliga Südwest vor Mannheims Sulejmani, Mannheims Timo Kern und Sebastian Jacob beziehungsweise Gillian Jurcher sichern. Gefährlich ist aber nicht nur Koffi. Mittelfeldspieler Sinan Tekerci gelangen neun Treffer, dazu kommen noch Manuel Feil und Israel Suero Fernandez mit jeweils acht Saisontoren.



    Aufstellung beim FK Pirmasens
    Lehmann - Winter, A. Skenderovic, Leandro, Kohler - Feil, Dragon, G. Krebs, Tekerci - Suero, Koffi


  • Im Tor ist normal Frank Lehmann die klare Nummer 1. Die Nummer 2 ist Dominik Draband, er hat die letzten beiden Pokalspiele im Tor gestanden. Hier wird man sehen müssen wie die SVE dies im Finale handhaben wird. Davor vertraut man auf eine eingespielte Viererkette.Der etatmäßige Rechtsverteidiger ist Nils Winter. Er hat die Erwartungen an seine Person erfüllt und ist gesetzt. Auf der linken Seite ist wie gewohnt Lukas Kohler. An ihm führt überhaupt kein Weg vorbei. In der Innenverteidigung war über viele Wochen Mike Eglseder gesetzt, die letzten beiden Ligaspiele verpasste er jedoch aufgrund einer Wadenverletzung. Am Samstag sollte er wieder zur Verfügung stehen und könnte dann wieder von Beginn an spielen. Neben ihm würden dann Leandro Grech und Aldin Skenderovic um den zweiten Platz kämpfen, zuletzt spielten beide Spieler zusammen. Wobei Routineir Grech wohl erste Wahl sein dürfte, er hat in den Ligaspielen eigentlich immer gespielt. Für das zentrale Mittelfeld stehen grundsätzlich drei Alternativen zur Verfügung. Patryk Dragon ist hier als defensivster Spieler gesetzt. Er hat - abgesehen von Gelb-Sperre und Gelbrot-Sperre - in diesem Jahr eigentlich immer von Beginn an gespielt. In aller Regel ist Dürholtz sein Partner. Er fehlte gegen Pirmasens gesperrt, wird am Samstag aber sicher auflaufen und ist mehr für das Aufbauspiel bei der SVE zuständig. Die Alternative wäre Routinier Gaetan Krebs. Auch in der Offensive vertraute man relativ klar auf seine Stammspieler. Auf dem Flügel betrifft dies natürlich Senan Tekerci. Er hat neun Saisontore und ist nicht nur deshalb eine Waffe. Er wird von Beginn an spielen. Auf der anderen Seite kommt dann Israel Suero zum Zuge. Er ist unter Steffen voll durchgestartet und hat seine Gefährlichkeit auch gegen den FCS schon unter Beweis gestellt. Und der Dritte im Bunde ist Manuel Feil. Er ist wahrscheinlich der zentrale Punkt im Offensivspiel von Elversberg. Es ist aber kein starres System, so kann Suero auch locker auf der Zehn oder als hängende Spitze auflaufen und Feil geht auf die Außenbahn. Dahinter hat man in Kevin Lahn und Benno Mohr noch zwei Alternativen. In vorderster Spitze ist Kevin Koffi zu erwarten. Der 19-Tore-Mann ist mittlerweile voll durchgestartet bei der SVE und wird den Club im Sommer wohl auch in höhere Ligen verlassen. Die Alternative ist Julius Perstaller.

  • Blick auf den FCS
    Abgesehen vom Pokalspiel bei Saar 05 Saarbrücken hatte der FCS in den letzten beiden Monaten im Grunde nur Pflichtfreudschaftsspiele im Gewand einer Ligaserie zu absolvieren. Am Wochenende geht es im Finale mal wieder um etwas greifbares und um ein halbwegs versönliches Ende der Spielzeit. Im Sportfeld wurden die Zügel in dieser Woche dafür weiter angezogen. Sonntag war der Tag für Pflege & Behandlung, seit Montag läuft die unmittelbare Vorbereitung mit insgesamt mit insgesamt sechs Einheiten. Aufgrund des ungewöhnlichen Anpfiffzeitpunkts wurden die üblichen Trainingszeiten auch leicht angepasst. Das Saisonabschlusstraining findet am Freitag um 15:00 Uhr statt.


    Martin Dausch wird dem FCS verletzungsbedingt auch im Finale nicht zur Verfügung stehen. Dies dürfte auch für Oliver Oschkenat, Pierre Vunguidica und Markus Obernosterer gelten. Obernosterer spielt ja schon länger keine Rolle mehr und fehlt zudem angeschlagen, auch Oschkenat trainiert angeschlagen nicht und kann daher kaum eine Option sein. Ein Fragezeichen steht hinter der Verfügbarkeit von Markus Mendler (Achillessehnenprobleme) und Pierre Vunguidica (muskuläre Probleme). Während es bei Mendler gut aussieht (er ist wie geplant zu Wochenbeginn in das Mannschaftstraining eingestiegen und hat die Woche über trainiert ist der gleiche Plan bei Vunguidica nicht in Erfüllung gegangen. Er ist nicht vollständig im Training und wird daher wohl auch Samstag keine Option sein können. Auch die Verfügbarkeit von Fatih Köksal scheint fraglich. Wieder zur Verfügung stehen dagegen Daniel Batz und Sebastian Jacob. Batz fehlte gegen Dreieich aufgrund von Handproblemen, in einem wichtigen Spiel hätte er aber zur Verfügung gestanden und so wird es auch am Samstag der Fall sein. Und Sebastian Jacob fehlte am letzten Wochenende mit einem Magen-Darm-Infekt, ist aber wieder voll im Training dabei. Sonstige Ausfälle sind nicht bekannt, hier gilt es wie gewohnt auf die Meldung des Vereins vor dem Spiel zu warten. FCS-Trainer Dirk Lottner stünden somit im Kern 19 Spieler zur Verfügung, mehr Akteure sind abhängig davon ob Köksal bzw. Vunguidica im Kader stehen können. Die Kaderzusammenstellung wird in diesem Spiel daher auch keine große Aktion sein. Die U23-Regelung (die allerdings in dieser Saison auch kein Problem war) zählt im Saarlandpokal nicht und dazu ist man auch nicht an einen 18-Kader gebunden, sondern es dürfen mehr Spieler für den Kader (wahrscheinlich bis zu 21 Akteure) nominiert werden. Eine vierte Auswechslung im Falle einer Verlängerung - vergleichbar zu der Regelung im DFB-Pokal - gibt es im Saarland allerdings nicht.


    Im Tor wird Ricco Cymer stehen. Er absolviert die Pokalspiele, Lottner hat schon angekündigt dies auch im Finale so praktizieren zu wollen und somit wird er sein letztes Spiel für den FCS bestreiten. In der Liga hat er zuletzt ja auch etwas Spielpraxis bekommen. Als Ersatzmann steht Daniel Batz zur Verfügung, auch wenn Cymer dieses Jahr hoffentlich auch über die komplette Zeit spielen kann. Bei den Feldspielern kommt es entscheidend auf das System an. Wie gewohnt stehen Dreierkette (zuletzt gespielt) und Viererkette als Möglichkeit offen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Die Dreierkette hat die Defensive so in den letzten Wochen durchaus stabilisiert, gegen Dreieich war sie aber Fehl am Platz. Und die Viererkette war im Ligaspiel in Elversberg nicht wirklich produktiv. Die Dreierkette stellt sich von alleine auf. Dann werden Nino Miotke, Marco Kehl-Gomez und Steven Zellner von Beginn an spielen. In einer Viererkette wären in der Zentrale Zellner und Kehl-Gomez die erste Wahl. Raus auf die Außenbahn. Auf der linken Seite dürfte die Wahl in beiden Fällen auf Mario Müller fallen. Vunguidica wird nach der Verletzung wohl kaum für die Startelf in Frage kommen und sonstige Kandidaten hat man nicht. Bei einer Dreierkette steht auf der rechten Seite Tobias Jänicke außer Diskussion, er ist absolute Stammkraft. Bei einer Viererkette wird ein echter rechter Verteidiger gesucht, die Kandidaten heißen Mendy und Wenninger. Wenninger kam zuletzt nicht zum Einsatz, Mendy immerhin 60 Minuten gegen Dreieich. Bei vier Verteidigern sucht man zwei zentrale Mittelfeldspieler, im anderen Falle werden sogar drei Spieler beginnen. In beiden Fälle erste Wahl sein werden Manuel Zeitz und Fanol Perdedaj. Um die mögliche dritte Position kämpfen Lukas Quirin und Marco Holz. Quirin hat in der Endphase der Saison seine Einsätze bekommen, nun muss man sehen wie es Lottner hält wenn es auch tatsächlich um etwas geht. Holz wäre zumindest die erfahrenere Option. Eine Viererkette macht wohl nur Sinn wenn Mendler auch von Beginn an spielen kann. Ansonsten fehlen für die offensive Außenbahn die Alternativen. Jänicke wäre in diesem Fall gesetzt und Mendler wohl der zweite Spieler mit der Option von Franjic. Ein 4-3-1-2-System wie in der Endphase gegen Dreieich könnte ein überraschender Zug sein. Im Angriff ist Sebastian Jacob klar. Er ist wieder fit, er ist unglaublich wichtig für die Mannschaft und ist als Stürmer Nummer 1 gesetzt. Daneben kommen Gillian Jurcher und Fabian Eisele in Frage. Von der Qualität her hat Jurcher klar die Nase vorne. Er bringt mit seinem Tempo, seinem Zug zum Tor und seiner Schnelligkeit sehr viel Variabilität und Qualität in die Offensive. Er kann in einem Spiel absolut den Unterschied ausmachen. Allerdings fährt er ja doch seinen Ego-Trip und hat es momentan scheinbar nicht wirklich nötig den Ball an besser postierte Mitspieler abzuspielen. Von daher muss man sich gründlich überlegen ob man ihn von Beginn an spielen lässt. Eisele bringt ganz andere Qualitäten mit, ist vor allem im Strafraum in seinem Element und torgefährlich. Er setzt sich immer voll für die Mannschaft ein und arbeitet extrem viel.



    Bank:
    Daniel Batz (ETW), Sascha Wenninger, Alexandre Mendy, Lukas Quirin, Markus Mendler, Ivan Franjic, Marcel Carl, Fabian Eisele




    Bank:
    Daniel Batz (ETW), Alexandre Mendy, Nino Miotke, Lukas Quirin, Marco Holz, Ivan Franjic, Marcel Carl, Fabian Eisele

  • Mit Sicherheit besitzt die SVE den Vorteil des Heimrechts. Wenn man im eigenen Stadion spielt, dort wo man alle zwei Woche aktiv ist und jeden Stein kennt ist dies ein klarer Vorteil. Jammern darüber ist aber keine Option. Es ist ein Spiel, es ist ein Finale und es geht nur darum wer am Ende den Pokal nach oben stemmt und wer bedröppelt daneben zusehen darf. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr ob man zehn Mal in Folge in Elversberg gewonnen hat, ob man seit sieben Jahren dort auf einen Sieg wartet oder ob es in der Liga noch ein paar Jahre mehr sind. In diesem Spiel wird das überhaupt keine Rolle spielen. Dasselbe in Grün betrifft die Jammerei vor dem Spiel und in den letzten Wochen. Wenn man am Samstag verliert hat man noch genügend Zeit um sich in Selbstmitleid zu suhlen, aber bisweilen konnte man ja das Gefühl bekommen es sei besser erst gar nicht zu diesem Spiel anzutreten. Da kann man nur hoffen, dass wenigstens die Mannschaft und die Leute die ins Stadion gehen sich diese Art ersparen und mit Zuversicht und Willen das Spiel bestreiten. Der Rest ist mehr als Peinlich. Der FCS fährt dort hin um das Spiel zu gewinnen, den Titel zu holen und den Einzug in den DFB-Pokal zu schaffen.


    Es gibt auch keinen großen Favorit in diesem Spiel. Ohne Zweifel hat sich die SVE unter Horst Steffen absolut stabilisiert und hat in den letzten Wochen und Monaten vieles richtig gemacht. Entsprechend sind sie mittlerweile auch auf dem Niveau ihres Kaders und laufen da nicht mehr ewig hinterher. Sie haben einfach riesige Qualität im Kader. Gerade wenn man sich das Mittelfeld anschaut. Manuel Feil ist ein fantastischer Fußballer, Sinan Tekerci muss man in die gleiche Sparte einordnen und im Offensiven Bereich kommt mittlerweile auch ein durchgestarteter Isral Suero dazu. Dies sind drei gefährlicher Offensivsspieler im Mittelfeld und davor hat man dann mit Kevin Koffi noch nen Spieler der weiß wo das Tor steht. Dahinter hat man mit Dragon und Dürholtz eine gute Doppelsechs und auch die Abwehr ist mit Spielern wie Kohler, Winter oder Lehmann gut besetzt. All das ist auch nichts neues, von der Qualität her hatte man ja auch in den letzten Spielzeiten tolle Mannschaften. Aber sie sind halt auch nicht die absolute Übermannschaft der Regionalliga, auch unter Horst Steffen nicht. Auch da gibt es Niederlagen gegen Mannheim, Ulm oder Freiburg. Am Samstag geht es schlicht darum die eigene Qualität auf den Platz zu bringen und damit Elversberg zu begegnen. Die Einzelspieler und auch die Qualität auf die gesamt Mannschaft gesehen nehmen sich nicht viel, wenn es da überhaupt einen Unterschied gibt.


    Für die Molschder ist daher auch der Blick auf die eigene Mannschaft entscheidend. Natürlich muss es noch einen weiteren Leistungssprung zu den letzten Wochen geben, aber man wird auch mit einer komplett anderen Einstellung und einer komplett anderen Körpersprache als in den letzten Ligaspielen in das Spiel gehen. Alles andere wäre nicht nachvollziehbar. Dieses Spiel war über Wochen im Blick und nicht das Spiel um Nichts gegen Dreieich oder Mainz II. Und wenn man bei der Lottner-Elf ist kann man aus dem Ligaspiel gegen die SVE lernen. Gerade Defensiv wird sich der FCS komplett anders präsentieren müssen, wird man die Räume viel enger machen müssen und man braucht ein komplett anderes Gesicht. Wenn man genauso sorglos wie im April verteidigt wird man ohne Zweifel keine Chance haben den Pokal zu gewinnen. Der Blick auf die Defensive ist der erste elementare Punkt. Ein zweiter elementarer Punkt ist Geduld. Man hat 90, eventuell 120 Minuten, Zeit in diesem Spiel und so muss man das Spiel auch angehen. Es ist daher auch denkbar abwartender zu spielen als in normal in der Liga um erst mal in das Spiel zu kommen und dann die nächsten Schritte zu gehen. Man will in einem Finale ungern in Rückstand geraten. Und der FCS-Mannschaft kommen Räume - wie in Hoffenheim gesehen - durchaus entgegen und mit Sicherheit hat die Elversberger Abwehrkette auch ihre Probleme wenn viel Tempo im Spiel ist. Die Gratwanderung liegt dann darin das Thema nicht zu übertreiben. Würde man sich quasi nur hinten rein stellen würde man den Offensivstarken Elversberger mehr in den Karten spielen als es der Lottner-Elf nutzen wird. Dann können sie viel Druck aufbauen, können in einen Rausch kommen und es wird schwer sie aufzuhalten. Auch geht es für den FCS darum den eigenen Anhang mitzunehmen. Mit einer entsprechenden Spielweise ist dies möglich da wieder viele FCS-Fans auf dem Gelände sein werden und so wie das faktische Heimspiel für Elversberg ein kleiner Vorteil ist so kann die Atmosphäre ein kleiner Vorteil für den FCS sein.

  • Knifflige Angelegenheit für unseren Trainer in Bezug auf Jurcher. Was tun? Einen Spieler bringen der sich gerade in seiner Trotz und Trauerphase befindet dass er (wohl) bleiben "muss", oder auf einen Spieler wie Eisele setzen, der Alles gibt in solch einem Kampfspiel und dem die (verdiente) Vertragsverlängerung bestimmt nicht schlecht tut.
    Viele wären nicht sehr traurig darüber wenn Lottner Jurcher zunächst auf der Bank lässt, aber ich glaube dass Lottner seiner Linie treu bleibt und in einem solchen Spiel die besten Spieler bringt und dass wir einen anderen Jurcher sehen werden. Der Junge kann gar nicht anders als in einem solchen Spiel die Fetzen fliegen zu lassen und wir brauchen ihn auch.
    Und vlt besitzt dieses Spiel für Jurcher auch die Möglichkeit, seine Trotz und Trauerphase zu überwinden in dem wir Pokalsieger werden und er maßgeblich daran beteiligt ist.
    Diesen Kick könnte es auch für die ganze Mannschaft geben, Trainer und Fans. Mit einem Saarland-Pokalsieg gegen die Elfen im Rücken und beim DFB-Pokal dabei, geht man besser gelaunt in den Urlaub, die Vorbereitung macht auch mehr Spass und man fiebert dem erneuten Angriff in die 3. Liga positiver entgegen.

  • Ich würde mich auch freuen, wenn man mit dem Abgesang auf den FCS bis nach dem Spiel warten könnte. Es ist sau bitter, dass zuletzt Entscheidungsspiele ärgerlich verkorkst wurden und wir betröppelt da standen. Jedem ist klar, dass man in diesem Spiel jetzt liefern muss und wenn wir drei Gegentore fangen, müssen wir halt vier schießen. Bis zum Schluß supporten und daran glauben und sollte es dann nicht reichen, ist lange Zeit für ausführliche Kritik.

    „Tradition macht nur dann Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.“ Franz Kremer

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