Saarlandpokal (Sparkassenpokal) - Saison 2020/21

  • Alles läuft auf Saisonabbruch hinaus


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    Ein weiteres Thema, das die Verbände beschäftigt, sind die Landespokale. Hier sollen bis zum 29. Mai bundesweit die Endspielteilnehmer feststehen, weil die ARD an diesem Termin den „Finaltag der Amateure“ senden möchte. Dieser bringt Fernseheinnahmen – auch in die Kassen des SFV. Im Saarlandpokal ist allerdings bei den Männern erst die dritte Runde gespielt. Das heißt, dass 64 Teams noch im Wettbewerb vertreten sind und viele Partien bis zum Finale über die Bühne gebracht werden müssen – wie das gehen soll? Das ist noch völlig offen.


    „Wenn wir Anfang Mai anfangen, wäre es zwar anspruchsvoll, das noch durchzubekommen – aber es wäre möglich“, erklärt Ohlmann. Auch hier soll in einer Videokonferenz mit den im Wettbewerb vertretenen Clubs – darunter sind auch Drittligist 1. FC Saarbrücken und die Regionalligisten FC Homburg und SV Elversberg – nach einer Lösung gesucht werden. Ohlmann sagt: „Im Pokal wären für uns als Verband im Gegensatz zur Liga auch Geisterspiele eine Option, aber das hängt auch von der Meinung der Vereine ab.“ Zudem wäre es möglich, dass der Verband abfragt, welche Clubs unter den gegebenen Voraussetzung noch Interesse an dem Wettbewerb haben. „Es könnte ein Vorschlag werden, dass Vereine, die aus dem Pokal aussteigen wollen, dies auch können“, öffnet der Verbandsboss die Tür zum Rückzug aus dem Wettbewerb.

  • Es wäre eine logische Folge, sollten nur jene weiter spielen die auch wollen und würde den Terminplan für den FCS und die Regionalligisten bei weniger Runden auch entspannen. Ob aber bei einem sonstigen Saisonabbruch und bei Geisterspielen überhaupt eine Mannschaft unterhalb der Regionalliga dabei bleibt ist eine andere Sache. Für viele Teams wird es keinen Sinn machen diesen Aufwand für vielleicht ein Spiel und ohne realistische Chance auf den DFB-Pokal zu betreiben. Auf der anderen Seite hat man sonst wohl nie eine so große Chance auf eine späte Runde und auf einen der großen Drei. Auch ohne Zuschauer ist es für Amateursportler ja doch ein Highlight gegen Profis spielen zu dürfen.


    Ohne Rückzüge und im gleichen Modus ist der Wettbewerb mit Start Anfang Mai und Ende am 29.Mai jedoch für 3.Liga und Regionalliga nicht haltbar. Da stehen einfach zu wenige Spieltermine zur Verfügung (oder man müsste zwei Mal unter der Woche spielen, also bsp. Dienstag und Donnerstags).

  • Trotz der Absage der Meisterschaften im saarländischen Fußball (soll Freitag beschlossen werden) will man weiterhin am Saarlandpokal festhalten. Ein mögliches Modell ist noch nicht bekannt, aber es dürften wohl nur jene den Wettbewerb fortsetzen die auch wollen. Und die Anzahl dürfte eher gering denn hoch sein.

  • Dürfte die wahrscheinlichste Variante sein, für die anderen Teams dürfte sich der Aufwand für ein Spiel kaum lohnen. Wobei als Oberligist könnte man sich das vielleicht noch mal überlegen. Im günstigsten Falle nur ein Sieg für den DFB-Pokal könnte ein Anreiz sein.


    Und ansonsten sehe ich zwei Modelle:

    A:) Mit einem Halbfinale (also Homburg gegen den FCS) und einem Freilos für das Finale


    B.) In einer Dreiergruppe. Dann aber aus Termingründen eher nur mit einmal Jeder gegen Jeden. Wobei natürlich die Termingeschichte mit nur den drei Teams entspannter wäre wie im normalen Wettbewerb. Und man könnte ja auch schon vor Mai beginnen

  • B.) In einer Dreiergruppe.


    Freie Termine (3L + RL) bis Ende Mai

    Mittwoch, 7.April

    Mittwoch, 14.April

    Mittwoch, 28.April

    Mittwoch, 12.Mai

    Mittwoch, 19.Mai

    Mittwoch, 26.Mai



    Die letzten drei Termine (im "Relegationsmodus") würde Sinn machen. Das letzte Spiel könnte als "Finale" auch an ihrem tollen Finaltag der Amateure laufen, sofern dieses Konstrukt in diesem Jahr überhaupt durchgeführt werden kann.

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    Der Saarlandpokal soll dagegen zu Ende gespielt werden. Die vierte Runde im Pokal ist ausgelost, aber noch nicht gespielt. Zudem gibt es noch einige Nachholpartien der dritten Runde. „Die Pokalspiele können wir wohl ab Mai noch durchbekommen“, erklärte der SFV-Spielausschuss-Vorsitzende Josef Kreis, „die Vereine, die noch im Pokal spielen, müssen sich aber wohl damit abfinden, ohne Zuschauer zu spielen.“ Sogenannte „Geisterspiele“ hatte der SFV für den Ligabetrieb immer ausgeschlossen.


    Bis zum 29. Mai sollen die Teilnehmer am Pokalfinale feststehen, denn dann überträgt die ARD den „Finaltag der Amateure“, der dem Verband Einnahmen im mittleren fünfstelligen Bereich bringt. Der Sender hält bislang an diesem Sendetermin fest, obwohl auch andere Landesverbände Probleme haben, ihre Teilnehmer zu ermitteln.


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    Am kommenden Dienstag wird der Verband mit den noch im Saarlandpokal vertretenen Vereinen beraten, wie der Wettbewerb weitergehen soll. Offenbar soll dabei auch abgefragt werden, welche Vereine unter den aktuell herrschenden Bedingungen bereit sind, weiterzuspielen. Vermutlich sind das längst nicht alle Clubs: „Für uns macht der Pokal keinen Sinn. Wir wollen da nicht mehr mitmachen“, sagte Thorsten Kunz, Trainer des Kreisligisten SF Winterbach, in der Sitzung. Sein Team würde in einem Nachholspiel der dritten Runde auf Verbandsligist SG Lebach-Landsweiler treffen. Vorgeschaltet vor den Termin am Dienstag ist eine Beratung mit den Profi-Teams 1. FC Saarbrücken, SV Elversberg und FC Homburg an diesem Donnerstag.


    SZ, 24.März 2021

  • Den Pokal (bis zum 29.05.) durchzubekommen, funktioniert jedoch nur mit maximal vier Runden für die Proficlubs. Sie bräuchten also ein zusätzliches Freilos. Mehr Termine gibt der Plan für die beiden Regionalligisten nicht mehr her. Spielwillige Amateurmannschaften hätten mit den Wochenenden natürlich ausreichend Optionen und könnten theoretisch 3.Runde/4.Runde/5.Runde bis zu einem Achtelfinale am 12.Mai absolviert haben.

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    Der bedeutet aber nicht, dass der Ball bis zum Beginn der neuen Spielzeit 2021/2022 komplett ruht. Denn der Saarlandpokal-Wettbewerb soll zu Ende gespielt werden. Bei den Männern bis zum 29. Mai, weil die ARD dann den Finaltag der Amateure im TV überträgt. Wie es gehen soll, dass die Endspielteilnehmer bis dahin feststehen, darüber berät die Verbandsspitze am Dienstag mit den noch im Wettbewerb verbliebenen Clubs.


    Offenbar soll Vereinen, die nicht mehr mitmachen möchten, die Möglichkeit geboten werden, aus dem Pokal auszusteigen. Bei den Frauen wurde dies den Clubs bereits angeboten. Das Ergebnis: „Mehr als 50 Prozent der 23 Vereine, die noch im Pokal sind, wollen noch weiterspielen“, sagte Nicole Recktenwald, die Vorsitzende des Verbandsausschusses für Frauen- und Mädchenfußball, am Freitag.


    Der Abbruch ist besiegelt, aber es soll noch gespielt werden

  • Saarlandpokal soll unter den “Großen” ausgespielt werden


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    Bevor hierzu die Diskussionen losgingen machte der Vizepräsident des SFV Lars Diedrich einen Vorschlag des SFV Vorstandes so wie er auch mit den drei “großen” teilnehmenden Vereinen 1. FC Saarbrücken, SV Elversberg und FC Homburg besprochen wurde. Die Pokalrunde soll nur unter den drei Profivereinen, die zurzeit im Trainings- und Spielbetrieb sich befinden und alle Auflagen ohne Probleme erfüllen könnten, ausgespielt werden. Die rund 40.000 € Preisgelder, die unter den letzten 16 teilnehmenden Mannschaften im Saarlandpokal jedes Jahr aufgeteilt werden, sollen nun unter allen verbleibenden Mannschaften gleich verteilt werden. Dies wären ca. 600 € pro Verein. Diese “solidarische Lösung” will der SFV den verbleibenden Teilnehmern im Saarlandpokal unterbreiten und diese gerne einstimmig unter allen Teilnehmern beschließen.

  • Sparkassen-Pokal Saar: 1. FC Saarbrücken, FC 08 Homburg und SV Elversberg kämpfen um den Titel


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    SFV-Präsident Heribert Ohlmann dazu: „Gemeinsam mit unseren Vereinen haben wir über einen Fortgang im Sparkassen-Pokal Saar beraten. Fast alle noch im Wettbewerb vertretenen Amateurvereine wollten nicht mehr in den Spielbetrieb einsteigen. Deshalb wird der Pokalsieger in diesem Jahr zwischen dem 1. FC Saarbrücken, dem FC 08 Homburg und der SV Elversberg ermittelt. Den Modus legen die drei Vereine in Abstimmung mit uns noch fest. Abschließend entscheidet der Verbandsvorstand am 14. April.“


    Alle Amateurvereine werden finanziell entschädigt. Um dies zu ermöglichen, verzichtet der Sieger des Sparkassen-Pokals Saar auf einen Teil der Einnahmen aus den „Fernsehgeldern“.


    „Es ist ein großes Zeichen der Solidarität, dass der 1. FC Saarbrücken, der FC 08 Homburg und die SV Elversberg diesen Weg ermöglicht haben. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, so Ohlmann.

  • Im Pokal sollen nur noch die Profis ran


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    Mit den drei Profi-Clubs hatte der Verband schon Ende vergangener Woche über dieses angedachte Modell geredet. Die zeigten sich einverstanden – auch mit dem Verzicht auf Geld. „Es gehört zur Solidarität in diesen schweren Zeiten dazu, dass beide Seiten etwas geben“, erklärte FCS-Sportchef Jürgen Luginger. Dem Drittligisten und den beiden Regionalligisten dürfte ein verkürzter Pokalwettbewerb eh entgegenkommen, weil es damit weniger englische Wochen in der Endphase der Saison gäbe.


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    Einer der wenigen Vereine, die sich mit dem SFV-Plan nicht einverstanden zeigten, war Oberligist FV Diefflen. „Wir würden lieber spielen, als die Runden zu schenken“, erklärte Sportvorstand Andreas Montag.


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    Neben Diefflen hatte auch Ligakonkurrent SV Röchling Völklingen erklärt, dass er zumindest darüber am Nachdenken sei, ob er noch im Pokal spielen wolle.

  • Laut Stellungnahme im SR favorisiert der SFV übrigens eine Art Dreierrunde. Allerdings nicht als Gruppe, sondern als KO-Spiele Sprich

    Spiel 1: A gegen B

    Spiel 2: Verlierer Spiel 1 - C

    Spiel 3: Sieger Spiel 1 - Sieger Spiel 2


    Es gibt kein Unentschieden, sondern im Zweifel ein Elfmeterschießen. Dadurch wäre es am Ende ein echtes Finale und keiner Mannschaft könnte ein Unentschieden reichen.

  • Goali dann wird ja eine Mannschaft benachteiligt, es kann nur jeder gegen jeden bedeuten.

    Nach deiner Auflistung

    Spiel1 z.b Elversberg gegen Homburg 1:0

    Spiel2 Homburg gegen Saarbrücken 1:0

    Spiel3 Homburg gegen Elversberg 1:0

    Diese Spiele wären dann möglich, geht wohl so nicht

  • Nein genau deine Variante ist nach der Aussage des Funktionärs so korrekt. Das Finale kann auch die gleiche Besetzung wie das erste Spiel haben. Und klar: Eine Mannschaft hat dann nur eine Chance auf das Finale während die anderen beiden Teams zwei Chancen haben. Der Aspekt ist mir vorher nicht aufgefallen.

  • Hmm das um eine Frei-Niederlage beraubt Team muss zum "Ausgleich" nur gegen das unterlegene Team des ersten Spiels antreten. Wenn man aber unterstellt, dass die Teams leistungsmäßig nicht Lichtjahre auseinanderliegen, dann ist das nur marginal besser als ein Freilos aber keine richtig saubere Lösung. Wenn man am Ende aber ein Finalspiel möchte und drei Gruppenspiele zu viel sind, bleibt so oder so nur der Faktor Losglück. Man könnte Diefflen dazunehmen, die unbedingt wollen, aber sobald Röchling auch will steht man wieder am Anfang :)

    „Tradition macht nur dann Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.“ Franz Kremer

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