SL-Pokal, Halbfinale: FC Homburg - 1. FC Saarbrücken 3:0 (1:0)

  • gebe meinen Senft auch noch ab,
    Ich für meine Person mag diesen Trainer und seine Spielweise gar nicht?
    Er ist, unbelehrbar, uneinsichtig und will mit aller Macht beweisen das er mit seinen Aufstellungen richtig liegt.
    Lottner musste wegen der gleichen Einstellung gehen, auch der Lautstarke wird die Vorrunde nicht überleben.
    Ferner weis genau warum er Luginger zurück geholt hat.

    Also, erst einmal muss der Trainer seinen Kopf für seine taktische Ausrichtung hinhalten - deshalb finde ich das gut und bin auch dafür dass er seine Mache durchzieht. Es gibt nix schlimmeres als einenTrainer der jede Woche seine Meinung ändert, weil er sich der allgemeinen Stimmung in den sozialen Medien anpasst.


    Lotte hatte über 3 Jahre Zeit sich hier zu beweisen und erst dann musste er gehen - dem neuen Trainer wollen viele noch nicht mal 3 Monate (mit durchgehendem Spielbetrieb) geben. Viele sind schon vor dem ersten Spiel über ihn hergezogen und das ist einfach nicht fair.

  • Ich fand die Spielweise bis auf einige Fehler in der Defensive (Bösel und Zeitz hatten ein paar Fehlpässe, Breitenbach lässt sich bei der Chance in Minute 1 zu leicht ausspielen) und was im letzten Drittel vor dem Homburger Tor passiert ist gar nicht so schlecht.


    Gefühlt wurde um jeden Ball gekämpft, bei Ballverlust sofort gepresst. Vor allem der hier von vielen gescholtene Mendler hat gebissen und keinen Ball verloren gegeben.


    Die langen Bälle waren wahrscheinlich dem Bewegungsmangel im Sturm zu verdanken.


    Nichtsdestotrotz muss da natürlich noch viel passieren und vor allem an der Offensive gearbeitet werden. ich denke aber nicht, dass es irgendetwas bringt, jetzt den Trainer in Frage zu stellen. Es wird seinen Grund haben, warum er hierher geholt wurde. Außerdem weiß ich von Spielern, dass sie sein Training sehr schätzen, was bei Lottner nicht immer der Fall war. Dass das Training unter Kwasniok rein fachlich ein ganz andere Qualität hat als unter Lottner weiß man nach der ersten Einheit, die man gesehen hat.


    Von daher bleibe ich trotz dieses Spiels zum vergessen optimistisch für die Saison.


    Und alle, die glauben, dass Luginger sich nochmal auf die Trainerbank setzt: warum sollte er das tun, wenn er noch einigermaßen bei Verstand ist? Als Trainer ist er immer das schwächste Glied und sitzt im Schleudersitz. Als SD ist er der Chef.




  • :thumbsup:


  • Da kann man nur 1903% zustimmen. Unter Lottner wurde längst nicht so intensiv gearbeitet. Die Mannschaft war doch oft nicht fit - am Ende der Spiele oft müde. Auch das offensive Pressing gefällt mir gut. Das muss halt auch erstmal verinnerlicht werden. Was fehlt ist sicherlich die Durchschlagskraft in der Offensive. Das kann aber noch kommen. Was mir auch gut gefällt ist Kwasnioks Coaching an der Linie. Der ist aktiv dabei. Lotte saß zu oft teilnahmslos auf seinem Campingstuhl und hat seine Mannschaft „allein“ gelassen. Lasst uns alle mal abwarten und Trainer und Team unterstützen. Mit ständigem Gegenwind aus der Fanecke Wird es nicht leichter.

  • 1903% :thumbup:

  • Ist identisch zum Beitrag bei liga3-online. Dieser wurde bereits hier zitiert und verlinkt: http://forum.fc-saarbruecken.d…&postID=253978#post253978

  • Kwasniok zu bild.de: „Ich will
    keine Ausrede finden. Ich will es nur erklären. Unser Plan mit dem Ball
    war ein anderer, als wir es gemacht haben. Dass der taktische Plan
    nicht umgesetzt wurde, hat mich überrascht. Wenn das Positionsspiel
    nicht wie vereinbart läuft, dann kommst du auch nicht in die Situation,
    die du geplant hast.“Kwasniok will nach dem Aufstieg anders Fußball
    spielen. Mehr Ballbesitz, mit Mut nach vorne. „Wir sind ganz klar in der
    Findungsphase, haben noch kein Selbstverständlichkeit in unserem
    Handeln, denken noch zu viel. Das ist uns gegen Homburg um die Ohren
    geflogen.“



    https://www.bild.de/sport/fuss…remId=1599279179421324978

  • In Halbzeit 1 hatte man den Plan zumindest erahnen können, nur das am gegnerischen 16er der Mut plötzlich verloren ging. Wenn wir mit Mut nach vorne preschen, muss aber auch die Abwehr sattelfest sein. Und das ist sie bei weitem nicht. Ich denke hier sollte Kwasniok als erstes ansetzen, bevor wir reinen Offensivfußball spielen. Wenn jeder Konter ein Tor für den Gegner ist, nutzt uns das nichts :D

  • In Halbzeit 1 hatte man den Plan zumindest erahnen können, nur das am gegnerischen 16er der Mut plötzlich verloren ging. Wenn wir mit Mut nach vorne preschen, muss aber auch die Abwehr sattelfest sein. Und das ist sie bei weitem nicht. Ich denke hier sollte Kwasniok als erstes ansetzen, bevor wir reinen Offensivfußball spielen. Wenn jeder Konter ein Tor für den Gegner ist, nutzt uns das nichts :D

    Genau das macht er. Denn es wird nur besser, wenn wir es permanent trainieren und spielen.
    Rückschläge sind dabei normal. Fatal wäre, wenn er je nach Gegner davon abrücken würde, denn dann ist das ein Signal an die Spieler, dass er es Ihnen nicht zutraut. Ich hoffe, er bleibt standhaft, denn sein System ist die Zukunft des Fußballs. Perfektioniert spart man damit enorm viel Körner und ist kaum zu verteidigen und entlastet die Abwehr. Bei Bayern kann man sehen, wie es funktioniert. Das geht auf jdem Liga-Level, auch in der Dritten oder Landesliga.

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