SL-Pokal, Halbfinale: FC 08 Homburg - 1. FC Saarbrücken 5:6 i.E. (1:1, 1:1)

  • Nach Krimi: Drittligist 1. FC Saarbrücken schlägt FC Homburg im Halbfinale des Saarpokals


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    Rustikale Härte, Gelbe Karten, Verlängerung, Elfmeterschießen: ln einem rassigen Derby im Halbfinale des saarländischen Verbandspokals wurde das Derby Homburg - Saarbrücken seinem spektakulären Ruf gerecht. Nach dem 7:6 nach Elfmeterschießen trifft der 1. FC Saarbrücken am „Finaltag der Amateure“ am 29. Mai auf Regionalligist SV Elversberg, der das Endspiel per Freilos erreicht hat.

  • Batz rettet FCS nach schwachem Spiel


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    Saarbrückens Helden des Abends nach einer schwachen zweiten Halbzeit und 30 Minuten Verlängerung waren einmal mehr Torwart Daniel Batz und der eingewechselte Boné Uaferro. Der lange Innenverteidiger war der insgesamt 16. und letzte Schütze im Elfmeterschießen, er verwandelte eiskalt rechts unten. „Ich war nicht wirklich aufgeregt. Das ist meine Ecke, und da habe ich ihn reingemacht“, sagte Uaferro. Kollege Batz scherzte: „Eigentlich wollte ich schießen, aber Boné hat sich vorgedrängelt.“ Homburgs Trainer Timo Wenzel war bedient: „Wir haben 120 Minuten alles aus unseren Körpern rausgeholt, aber wurden einfach nicht belohnt. Es ist eine sehr, sehr harte Niederlage.“

  • Homburg verliert Pokalkrimi im Elfmeterschießen


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    Dann große Aufregung im Strafraum des FCS: Nachdem der eingewechselte Schuck gefoult wurde, entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Dulleck übernahm die Verantwortung und scheiterte, denn FCS-Keeper Batz parierte den Foulelfmeter (106.). Die Zeit lief dem Ende entgegen und ein Torschuss jagte in diesen Minuten den nächsten. Wieder wurde Dulleck mustergültig bedient, traf aber nicht korrekt und zielte etwas zu hoch (112.). So ging es nach packenden 120 Pokalminuten, nahtlos ins Elfmeterschießen über.

  • FCS ZIEHT INS POKALFINALE EIN


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    Ristl traf für Homburg, Shipnoski für den FCS, dann wieder Carl für die Gastgeber, Vunguidica für die Kwasniok-Elf, auch Sachanenko ließ das Netz zappeln und dann traf ausgerechnet Zeitz, der beste Saarbrücker, nur den Pfosten. Jetzt war Lienhard an der Reihe, wieder kein Herankommen für Batz. Sverko musste treffen, damit die Blau-Schwarzen im Spiel bleiben und tat es. Di Gregorio hatte dann die Entscheidung auf dem Fuß, zielte aber über den Kasten und der FCS war wieder im Rennen. Froese verwandelte den nächsten Elfer sicher.


    Nach den ersten fünf Schützen ging es ins KO-Schießen. Marceta trat an und jagte den Ball über das Tor. Müller war es eigentlich vorbehalten, den Sack zuzumachen, doch er traf nur den Querbalken. Sommer legte dann für Homburg vor und Kerber für die Blau-Schwarzen nach. Dann war Schuck an der Reihe. Batz tauchte ab und parierte. Uaferro ließ sich die Chance nicht nehmen und machte den Finaleinzug mit dem 6:5 perfekt.

  • FCS nach Elfmeterschießen im Finale


  • Wen man sich unsere Torausbeute in Liga 3 anschaut, hat man doch in der Offensive nicht wirklich soviel falsch gemacht hat.

    Wenn Sebi Jacob immer fit und in Form ist und ein Shipnoski noch "brennt", dann ja. Ansonsten wird es sehr schnell bitter.

    Wenn du jedoch der Ansicht bis, dass gestern ein gefährlicher und durchschlagskräftiger Sturm beim FCS auf dem Platz stand, ist ja alles gut.

  • - 18.Halbfinale für den FCS im Saarlandpokal. Zum 13.Mal qualifiziert man sich für das Finale.


    - 12.Pokalspiel zwischen den beiden Clubs. Achter FCS-Sieg. Zum dritten Mal setzt man sich in einem Halbfinale durch. Zum zweiten Mal (nach 1997) braucht es dafür ein Elfmeterschießen. Zum ersten Mal gewinnt man ein Elfmeterschießen in Homburg.


    - 1.Sieg unter Kwasniok gegen den FCH (im zweiten Spiel).


    - Zum vierten Mal im Saarlandpokal ging es ins Elfmeterschießen. Drei Duelle entschied der FCS für sich, zuletzt 2017 bei Röchling Völklingen. Ein Duell (das "legendäre" Elfmeterschießen 2006 in Gresaubach) ging verloren.


    - Wettbewerübergreifend hat der FCS nun die letzten vier Elfmeterschießen für sich gewinnen können. Allgemein steht die Bilanz bei sieben Siegen aus elf Elfmeterschießen (seit 1976).


    - Zum 38.Mal in der Vereinsgeschichte erlebte man eine Verlängerung. Im Saarlandpokal gab es acht Verlängerungen (vier Siege, vier Niederlagen).


    - Markus Mendler erzielt den 440.Treffer für den FCS im Saarlandpokal.

  • Immer wieder Batz


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    Auch am Tag danach war die Stimme von Trainer Lukas Kwasniok noch rau. „Ich habe ja als Profitrainer noch nicht so viele Elfmeterschießen gehabt. Aber ich habe noch nie erlebt, dass ich Mühe hatte, fünf Schützen zu finden“, sagte der Trainer des Drittligisten 1. FC Saarbrücken nach dem 7:6-Erfolg beim Regionalligisten. Es war kurz vor halb acht, als sich im Waldstadion skurrile Szenen abspielten. Während beim FC Homburg innerhalb von Sekunden fünf Hände hochgehen, redete Kwasniok minutenlang auf seine Spieler ein. Schließlich platzte Nicklas Shipnoski der Kragen. „Das ist doch nicht euer Ernst, Männer“, rief er laut hörbar. „Ich wusste in dem Moment nicht, ob ich wütend werden oder beruhigend einwirken soll“, sagte Kwasniok, „aber am Ende ist es Gott sei Dank gut gegangen.“ Neben Shipnoski hatte sich zunächst nur „Joe“ Vunguidica bereit erklärt, Verantwortung zu übernehmen. Kapitän Manuel Zeitz, der nach einem Foul während der Verlängerung kaum noch laufen konnte, schleppte sich dann ebenfalls zum Punkt und verschoss prompt: „Als Kapitän muss man ran. Ich war nicht fit, aber ich muss ihn trotzdem nicht an den Pfosten schießen. Das ist keine Ausrede“, sagte der 30-Jährige.

  • Die machen mich echt noch fertig. Vor dem Spiel hatte ich noch darauf gehofft, gegen Homburg endlich mal nicht zittern zu müssen, aber dann kam es doch wie immer gegen die.


    Allerdings sehe ich es nicht so, dass Homburg die klar bessere Mannschaft war. Homburg hat das ohne Frage sehr stark gemacht, ist in jeden Zweikampf geflogen, hat leidenschaftlich verteidigt und starke Konter durch ein gutes Umschaltspiel gesetzt (meist eingeleitet durch unsere zu häufigen Fehler im Aufbauspiel).

    Dennoch waren wir klar Feldüberlegen mit deutlich mehr Ballbesitz und der klaren Spielkontrolle, solange es keine Fehler im Spielaufbau gab. Es war ein typisches Spiel einer höherklassigen Mannschaft gegen eine tieferklassige, die sich primär auf das Verteidigen konzentriert und Nadelstiche setzen will. Das hat Homburg auch ohne Frage super umgesetzt, da waren sie vom Coach perfekt eingestellt. Bei uns war es offensiv aber viel zu ideenlos und auch die Bewegung hat gefehlt. Dies liegt wohl daran, dass wir es nicht mehr ganz so gewohnt sind, gegen tief stehende Gegner zu spielen und viele Spieler des FCS hatten auch einen gebrauchten Tag. Am Ende hat allerdings trotzdem die fußballerisch bessere Mannschaft gewonnen.

  • Wenn Sebi Jacob immer fit und in Form ist und ein Shipnoski noch "brennt", dann ja. Ansonsten wird es sehr schnell bitter.

    Wenn du jedoch der Ansicht bis, dass gestern ein gefährlicher und durchschlagskräftiger Sturm beim FCS auf dem Platz stand, ist ja alles gut.

    Das bin ich absolut nicht - aber die Mannschaft wurde nun mal für eine Saison zusammengestellt und nicht für ein Spiel und da hat die Zusammenstellung nun mal gepasst. Ich bin aber der Meinung dass gestern ein MS die Offensive nicht entscheidend verbessert hätte......

  • Batz will kein Elfmeterschießen im Finale


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    Es ist die glücklichste wie grausamste Art, ein Fußball-Pokalspiel zu entscheiden: das Elfmeterschießen. Auch das einzige Halbfinale im diesjährigen Saarlandpokal zwischen dem Regionalligisten FC Homburg und dem Drittligisten 1. FC Saarbrücken endete mit der emotionalen Achterbahnfahrt. Die Gastgeber im Homburger Waldstadion waren nach der 6:7-Niederlage (1:1 nach 120 Minuten) auch vom Lob für ihre engagierte Leistung nicht zu trösten. Kapitän Patrick Lienhard weinte wie ein Schlosshund. „Leider gibt es im Fußball keine Gerechtigkeit. Ich habe keinen Klassenunterschied gesehen“, meinte Daniel di Gregorio, um jedes Wort ringend: „Ich bin sauer auf mich selbst. Hätte ich getroffen, würden wir jetzt vor Freude tanzen.“

  • „Leider gibt es keine Gerechtigkeit“


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    „Leider gibt es im Fußball keine Gerechtigkeit. Ich bin sauer auf mich selbst. Hätte ich getroffen, würden wir jetzt vor Freude tanzen“, sagte di Gregorio, um jedes Wort ringend. Patrick Lienhard kämpfte sogar vergeblich gegen die Tränen an. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben über 120 Minuten Paroli geboten. Man hat keinen Klassenunterschied gesehen“, sagte der Kapitän.


    Auch die anerkennenden Worte des ehemaligen Homburger Trainers und heutigen Saarbrücker Sportdirektors Jürgen Luginger konnten Lienhard nicht trösten. „Das war für uns ein ganz schweres Spiel. Homburg hat sich hervorragend verkauft. Im Elfmeterschießen hatten wir das nötige Glück “, sagte Luginger.

  • Wenn Sebi Jacob immer fit und in Form ist und ein Shipnoski noch "brennt", dann ja. Ansonsten wird es sehr schnell bitter.

    Wenn du jedoch der Ansicht bis, dass gestern ein gefährlicher und durchschlagskräftiger Sturm beim FCS auf dem Platz stand, ist ja alles gut.

    Ich sehe es für die nächste Saison so: Als Patrick Schmidt und Kevin Behrens als Tormaschinen uns verlassen haben, konnte ich mir nicht vorstellen, was jetzt im Sturm werden soll. Dann kam mit Sebi Jacob ein ganz anderer Stürmertyp und traf und traf. Für die aktuelle Saison dachte ich wieder, man braucht neben Sebi noch einen Sturmtank oder sowas, falls Sebi Ladehemmung hat oder verletzungsbedingt ausfallen sollte. Aber Kwasi sah es anders und ging mit Sebi als einzigem echten Mittelstürmer und einigen schnellen Offensivspielern in die Saison und wieder haben wir mit die meisten Tore erzielt. Und das, obwohl Sebi ja auch seine Verletzungs- und Ladehemmungszeiten hatte.


    Ich vertraue mal drauf, dass man zur neuen Saison wieder wqs hinkriegen wird. Ansonsten: Wenn wir wenig Tore machen, muss die Abwehr halt dicht stehen und wir machen es so, wie Michael Wiesinger bei Bayer Uerdingen, der mit wenig erzielten Treffern und vielen knappen Siegen auch oben stand (zumindest eine Zeitlang).


    Aber ich wünsche es mir anders, lieber so eine verrückte Offensivshow, wie unter Kwasi. Ich setze hier auch mal auf eine weitergehende Entwicklung bei Minos Gouras, der ja bisher schon zeigt, dass er ein Glücksgriff sein kann. Auch JGS hatte ja schon einiges angedeutet, wenngleich er nach seiner Coronaerkrankung bisher noch nicht so in Tritt kam. Hoffe, er hat keine Longcovidprobleme.

  • Die Vergangenheit muss nicht Zwingend etwas mit der Zukunft zu tun haben.

    Zu sagen, vorher hat dies und das geklappt und da muss es auch in der Zukunft so sein wäre Fahrlässig.


    Wir brauchen einen Gelernten Mittelstürmer, besser gesagt zwei davon.

    Aber bitte keine die auch Mittelfeld und Abwehr Spielen können, das wären allrounder die alles können aber nichts richtig.

  • Ich möchte noch was anderes anmerken: mir ist aufgefallen, dass bei vielen anderen Drittligisten immer mal wieder die Außen- und Innenverteidiger treffen (nicht nur bei Elfmetern!). Vielleicht sollte der neue Trainer die Mannschaft so zusammen- bzw. taktisch aufstellen, dass hiervon auch mal ein wenig Gefahr ausgeht. Umso unberechenbarer wird das Team dann.


    Dabei ist mir schon klar, dass die Saarbrücker Abwehrreihe stets "alle Hände voll" zu tun hatte, um die zahlreichen Flanken in den Strafraum weg zu verteidigen. Auch hier muss der Hebel angesetzt werden.


    Der 1. FCS ist in der kommenden Saison kein Aufsteiger mehr. Sollten die aktuell 3 Ersten in Liga 2 aufsteigen, ist der FCS von den dann aktuellen Teams der Dritten Liga das zweitbeste. Genauso wird man ihm vom ersten Spieltag an bierernst zu Leibe rücken. Der Welpenschutz aus den ersten Spielen der letzten Saison ist dann endgültig vorbei.

  • Saar-Seb

    Hat das Thema geschlossen

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