Die DFL

  • die Zeit der Fussball-Romantiker ist abgelaufen - die Super-League steht vor der Tür und keiner will es glauben

    bis Ende des Jahrzehnts sind wir alle in der neuen Realität

    Übel...gerstern noch drüber geredet.

    Heute bringt die DFL Geschäftsführerin Donata Hopfen , Play offs in der Bundesliga und Supercupfinals in Saudi Arabien auf den Tisch.

    Heute im N-TV Interview gelesen.

    (Kotz)

  • Und das beste dabei war (Stand auch beim Kicker): Sie will die Fans wieder mehr in den Mittelpunkt stellen. Da muss man sich dann schon mal fragen welche Fans die so im Kopf hat. Oder welches Saudi-Arabien. Vielleicht gibt es ja noch eins wo man die Leute nicht steinigt und das auch ansonsten ein netter, flauschiger Ort ist.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."


    Evelyn Beatrice Hall

  • Überraschender Weise ist O.Kahn von den Bayern den Play offs gegenüber nicht abgeneigt.

    Das Thema ist im Rollen aufgrund dessen hat der Kicker eine Umfrage geschaltet um festzustellen ob die Fanbasis ebenfalls dafür ist. Abstimmen könnt ihr auf Kicker.de wenn sich jemand beteiligen möchte.

  • Tja... ganz oben kann man keine Relegationsspiele machen. Also braucht man etwas anderes mit ueberschaeumenden Emotionen. Bis irgendwann wieder Fanausschreitungen zunehmen. Wobei ich auch glaube dass das Bayern noch mehr entgegenkommt. Im Endspielmodus sind die Bayern in Deutschland noch ueberlegener als bei normalen Spielen.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."


    Evelyn Beatrice Hall

  • und wieder eine Reform mit noch mehr Spielen


    vermutlich wird dann Bayern verlangen das die BL auf 16 reduziert wird

    um die Play-Off Spiele zu kompensieren

    Hintergrund: mehr freie Spieltage für die neue Super - ähm ich meinte die reformierte Champions League zu haben

    denn da wird ja in der Zukunft das Milliarden-Geld verdient


    viel wichtiger sind Reformen im Amateur-Bereich bzgl. Aufstieg- und Abstieg-Runden

    aber das ist ja eine DFB- bzw. Länderverbände-Angelegenheit

  • Überraschender Weise ist O.Kahn von den Bayern den Play offs gegenüber nicht abgeneigt.

    Ob das so überraschend ist? Bayern würde wohl niemals etwas zustimmen, was nicht ihrem Vorteil dient.

    Im Endspielmodus sind die Bayern in Deutschland noch ueberlegener als bei normalen Spielen.

    Genau das ist der springende Punkt. Jedes Endspiel bedeutet wohl mehr Kohle und mehr Kommerz und Eigenwerbung.

  • Also ich weiss nicht wie es euch geht,aber Frau Hopfen und ihre Ansichten kommen mir vor wie der Sargnagel für den Fussball wie wir ihn kennen.

    Folgendes Szenario: Wir hätten Leverkusen im Halbfinale des DFB Pokals auch noch besiegt und müssten dann nach Riad in Saudi Arabien fahren um das Endspiel zu sehen. Das ist doch völlig irre.

    Ich weiss, im Moment wird nur über den Supercup geredet aber andere finale Spiele wird man dann wohl auch auslagern.

    Und die Play Offs....bildet die Frau sich etwa ein wie im American Football einen Superbowl zu schaffen?? Der Super Kick?

    Das ist doch alles Irrsinn.

  • nein - kein Irrsinn

    sondern Marketing - die Präsenz des deutschen Fussballs im Ausland muss deutlich verbessert werden

    denn es geht um Markt-Optimierung = bessere Kapitalisierung des deutschen Fussballs weltweit

    Vorbild ist die Premier League - deren Auslandsvermarktung alleine ca. 1,5 Mrd pro Jahr einnimmt

    dagegen ist die Bundeliga - Vermarktung nur Kleingeld


    und der Benchmarker der Liga verlangt immer mehr und höhere Einnahmen und das am liebsten für sich allein

    Seifert und Hopfen waren und sind die Geld-Eintreiber der FC Bayern, dessen Interessen müssen geschützt werden


    und btw warum geht die NFL neue Wege mit Spielen außerhalb von USA = nach Mexico und Europa

    eben es sollen und müssen mehr Einnahmen generiert werden


    jeder Sport sucht nach Möglichkeiten der Einnahme-Verbesserung - that´s it


    und jeder Arbeitnehmer macht dasselbe - wenn ich für dieselbe Leistung woanders mehr Geld bekomme

    wechsele ich den Arbeitgeber, sofern es - im Einklang mit dem Privatleben - möglich ist


    also sind die Ideen der Sportvermarktung nicht Irrsinn, sondern Vernunft-Getrieben


    siehe


    https://www.kicker.de/so-koenn…a-aussehen-889538/artikel


    ich wiederhole mich die Zeit der Fussball-Romantiker ist vorbei

  • https://www.kicker.de/kahn-bef…ge-debatte-889549/artikel


    und der Kicker - der Steigbügelhalter des FC Bayern - schlägt sich schnell auf die Kahn-Seite

    wahrscheinlich musste Kahn nicht mal beim Kicker anrufen


    das nenne ich blinden vorauseilenden Gehorsam - da ist der Kicker und die Blöd vorbildlich

    der FC Bayern gibt vor was gut für Ihn ist und die Medien marschieren mit


    und die anderen Medien: das FC Bayern Wochen-Magazin = Sport-Bild

    die Fussball-Sender wie SKY und DAZN, die über hervorragende Experten verfügen = alles ehemalige Bayern-Profis

    werden ins selbe Horn blasen - am meisten der bekannteste Nicht-Greenkeeper der FCB


    die größte Angst der Bayern ist der tatsächliche Rückfall von 50+1 bei den anderen Bundesligisten


    wenn z.B. ein Finanz-Investor á la Scheichs sich einen Buli-Verein aneignen kann und dort kräftig investiert

    kann es für den DAX-Club FCB recht unlustig werden


    ich bin der Meinung, dass bis ende des Jahrzehnts die Mauer 50+1 fallen wird

    und Fussball goes public herrschen wird

  • Bloedsinn... Wenn wir erst in Liga 2 sind dann gehoeren wir zu den Topadressen. Dann brauchen wir auf solchen niederen Poebel keine Ruecksicht mehr zu nehmen.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."


    Evelyn Beatrice Hall

  • Ich mache mich mal unbeliebt: Irgendwie ist die Idee mit den Play-Offs schon etwas nachvollziehbar. Denn was geschieht wenn die Buyern auch die nächsten 10 Jahre Meister werden? Ist ja nicht soo unwahrscheinlich. Somit könnte man dann vielleicht doch mal einen anderen Meister erleben anstatt die pure Langeweile. Die haben ja in den letzten beiden Pokalsaisons gezeigt, dass sie auch in wichtigen Spielen verlieren können.

    Spiele außerhalb Deutschlands halte ich natürlich für totalen Blödsinn und sind wohl auch zum Glück nicht umzusetzen.

    Im Allgemeinen finde ich aber sowieso nur 2. und 3. Liga interessant weil hier einfach noch ordentlich Spannung besteht. OK, ab nächstem Jahr nur noch 2. Liga...^^

    • Offizieller Beitrag

    Ich mache mich mal unbeliebt: Irgendwie ist die Idee mit den Play-Offs schon etwas nachvollziehbar. Denn was geschieht wenn die Buyern auch die nächsten 10 Jahre Meister werden? Ist ja nicht soo unwahrscheinlich. Somit könnte man dann vielleicht doch mal einen anderen Meister erleben anstatt die pure Langeweile. Die haben ja in den letzten beiden Pokalsaisons gezeigt, dass sie auch in wichtigen Spielen verlieren können.



    Aber nur, weil sie Kiel unterschätzt haben und Gladbach einen Sahne-Tag mit Verzierung erwischt hat, bei dem Bayern komplett von der Rolle war. Wenn die Bayern richtig eingestellt sind, dann haben die anderen gerade in KO-Spielen kaum eine Chance. Leverkusen in unserer Pokal Saison im Finale war mehr als klar (dann hätten sie auch ruhig gegen uns verlieren können) und selbst gegen Frankfurt war der FCB die bessere Mannschaft.


    Stellen wir uns mal vor, die Play-Offs kommen und Bayern wird trotzdem weiterhin Meister, was dann? Wie lautet dann die Lösung? Das wird von Seiten der DFL und allen Befürwortern gar nicht bedacht.


    Die Tabelle sieht ja wie folgt aus, Bayern hat 17 Siege, 1 Remis und 3 Niederlagen. Dortmund hat 14 Siege, 1 Remis und 6 Niederlagen. Wenn der BVB jetzt folgende Bilanz hätte mit 19 Siegen, 1 Remis und 1 Niederlage, dann stünde man vor Bayern. Solch eine Bilanz nach 21 Partien wäre nicht unmöglich. Übrigens auch nicht für Leverkusen.

    Aber man braucht halt bei den anderen Klubs Ausreden, weil einfach die unbedingte Gier fehlt, einen Titel holen zu wollen. Das überträgt sich auch u.a. auf die Europa League, die letztmals 1997 durch Schalke als UEFA Cup gewonnen wurde. Und mit Ausnahme von Frankfurt vor ein paar Jahren war das von allen anderen dort unfassbar schwach. Man denke an der Bayer-Ausscheiden gegen YB Bern.


    Übrigens dürfte Bayern, wenn es nur um Geld geht, gar nicht mehr erst das Halbfinale der CL erreichen im Vergleich zu vielen anderen Vereinen aus Spanien und vor allem England, aber sie tun es und gewinnen das Ding sogar, weil sich Mentalität durchsetzt. Und ob man die Bayern mag oder nicht, die haben sie. Das fehlt den anderen Spitzenteams in der Bundesliga komplett (und hatte der BVB letztmals in der Art und Weise unter Klopp).

  • Ich mache mich mal unbeliebt: Irgendwie ist die Idee mit den Play-Offs schon etwas nachvollziehbar. Denn was geschieht wenn die Buyern auch die nächsten 10 Jahre Meister werden? Ist ja nicht soo unwahrscheinlich. Somit könnte man dann vielleicht doch mal einen anderen Meister erleben anstatt die pure Langeweile. Die haben ja in den letzten beiden Pokalsaisons gezeigt, dass sie auch in wichtigen Spielen verlieren können.

    Spiele außerhalb Deutschlands halte ich natürlich für totalen Blödsinn und sind wohl auch zum Glück nicht umzusetzen.

    Im Allgemeinen finde ich aber sowieso nur 2. und 3. Liga interessant weil hier einfach noch ordentlich Spannung besteht. OK, ab nächstem Jahr nur noch 2. Liga...^^

    Sorry, aber der MODUS entscheidet nicht über die Stärke einer Mannschaft. Da geht es nicht um mehr Spannung, sondern um Vermarktung und Flocken..

    Nänä...das wird ja immer Dollar..$

  • Nach einer Managerumfrage in der causa Play offs scheint man kein klares Ergebnis zu haben. Völler von Leverkusen findet es den völlig falschen Ansatz und ist strikt dagegen. Auch Streich von Freiburg zeigt sich nicht überzeugt, Schäfer von Wolfsburg äussert Zweifel an der Machart und an Vertragslaufzeiten bzw. Spielerwechsel da die Runde ja nicht mit den Play Offs aufhört. Der VFL Bochum sprach sich ebenfalls dagegen aus.

    Watzke von Dortmund zeigte sich offen, aber gab kein ganz klares Statement ab.

    Die Sache scheint diskutiert zu werden. Mal sehen ob es auch Spruchreif wird.

  • Während Oliver Kahn die Diskussion über Play offs begrüsst,sieht sein Vorgänger Uli Hoeness die Play offs sehr kritisch.

    In keiner anderen Top Liga gibt es sowas.

    Mehr noch greift er die neue Geschäftsführerin Hopfen an, sie tue alles um dem FC Bayern zu schaden.

    Frau Hopfen möchte ja durch die Änderung mehr Spannung in die Bundesliga bringen um so die vormachtsstellung des FC Bayern ins wanken bringen.


    Für mich immer noch absoluter Käse, da gehts nur ums Geld! Warum muss die DFL anderen Vereinen unter die Arme greifen das es mal einen anderen Meister gibt? Das ist irrsinn.

    Wenn sie schon was sinnvolles machen möchte sollte sie die Verteilung der TV Gelder mal neu staffeln. So das kleinere Vereine mehr bekommen und entsprechend investieren können.

  • Wenn man wirklich ne Änderung (Thema Spannung) in der Bundesliga haben will gibt es nur 3 Möglichkeiten


    1. Gelder(um)verteilung (wird auch nicht passieren)

    - Wäre aber unfair, weil Bayern sich das Geld auch einfach Verdient hat.

    - Oder man bräuchte einfach mehr Geld was ausgeschüttet wird, damit die unter Bayern auch an den teuren Spielerpot ran kommen, Geld ist aber nicht da. Wird man mit rechnen müssen das viele Mannschaften bei Abstieg in die Insolvenz gehen, weil die Lücke zwischen 1. und 2. Liga größer wird.



    2. Weg für Investoren aufmachen

    - Wäre auch nur bedingt ne Lösung, da Bayern auch den größten Investor bekommen würden, da sie die größte Reichweite haben und die meisten Märkte bedienen (Weltweit)

    - Wird man auch mit rechnen müssen das viele Mannschaften bei Abstieg in die Insolvenz gehen, weil die Lücke zwischen 1. und 2. Liga größer wird (siehe England)


    2. Dieses ganze Transferkonstrukt müsste geändert werden

    - Problem daran ist: Das braucht DEU alleine garnicht anfangen das müsste Europaweit wenn nicht sogar Weltweit mit der FIFA geändert werden.

    - Und das wäre eine KOMPLETTE System umstellung wie wir unseren Sport kennen = Zu große Veränderung


    Alle anderen Ideen klingen gut sind aber Quatsch.

    Playoffs in der Liga sind für mich nicht vermittelbar in unserer Kultur

    Wir Deutschen/Europäer wollen jedes Wochenende ins Stadion und mit unserem Verein mitfiebern ob Absteig oder Meister. Soll dann der Augsburg Fan 2 Monate im Fernsehe zugucken wie Gladbach, Leverkusen, Dortmund, Bayern etc die Playoffs ausspielen.

    Das wird die Emotionalität der Fans zerschlagen derjenigen die eben fast jedes Jahr keine Chance auf Playoffs haben, mit Sommerpause dann so lange ohne Stadion etc. Das wäre ein weiterer Schritt Richtung "Eventsport" was Fans glaube ich nicht begrüßen würden.

    - Man müsste ja trotzdem Hin und Rückrunde spielen, das heißt 34 Spieltag + danach die Playoffs. Geht weder Zeitlich noch Körperlich mit den anderen Veranstaltungen


    Gehaltsobergrenze/Salarycap ist Quatsch. Müssten alle in Europa machen, sonst hauen uns die Spieler ab.


    Was ich eine gute Idee finden würde.

    Man könnte einen "Schlüssel" berechnen vor der Saison was ein erwarteter Tabellenplatz für eine Mannschaft ist. Da gibt es bestimmt paar schlaue Köpfe die das könnten.

    Z.b. Freiburg - Anhand Kaderwert,Erfahrung im Kader, Tabellenplatz voriges Jahr, Transferausgaben und an vielen mehr Faktoren, das für sie ein Tabellenplatz 9 realistich ist am Ende der Saison.

    Schneiden sie 9. oder schlechter ab am Ende, bekommen sie keinen Bonus, sind sie besser bekommen sie einen Bonus am Ende des Jahres für die gute Arbeit.

    Damit würde man den kleineren mehr Geld anbieten können ohne das man Bayern/Dortmund Geld weg nimmt.

    -> War jetzt nur ein schneller Gedanke, habe ich nie dran zeit verschwendet. Falls ich nen Denkfehler habe kanns ja jemand schreiben.

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