Nachwuchsleistungszentrum

  • Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions


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  • Der 1. FC Saarbrücken pflegt den Nachwuchs


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    „Bislang konnten uns andere Vereine die Talente einfach so abwerben. Das ist mit dem NLZ nicht mehr so einfach“, sagt Schäfer, „in der Bundesliga muss man mehr verteidigen, in der Regionalliga mehr selbst das Spiel machen. Wir sehen sie derzeit darum für unsere Talente als die bessere Spielklasse an.“ Dass die Bundesliga kommen soll, steht außer Frage, dass dies mit der Entwicklung des Gesamtvereins zusammenhängt ebenso. „Als Regionalligist leisten wir gute Arbeit, aber mit dem Aufstieg der ersten Mannschaft bekommen auch wir andere Möglichkeiten“, sagt Weißmann und denkt auch an ein Internat für auswärtige Spieler. „Wir forsten auf wie im Wald. Setzen viele zarte Pflänzchen und hoffen, aus ihnen starke Bäume werden zu lassen“, erläutert Schäfer mit einem Bild, das klarmacht, welche große Rolle die Geduld in dieser Angelegenheit spielt.

  • Kein Verständnis für DFB


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    Groß ist der Frust bei Andreas Hahn, bei Wormatia Worms im Vorstand für den Jugendbereich zuständig, wenn er an den jüngsten Brief aus dem Haus des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) denkt. In dem Schreiben, das im Dezember über die Regionalverbände bei den Vereinen landete, wurde angekündigt, dass die „Zuschüsse zur Förderung der zweithöchsten Junioren-Spielklassen“ ab der neuen Saison nicht mehr gezahlt werden. Das betrifft die A- und B-Jugend-Regionalliga, wo Wormatia Worms bislang pro Saison knapp 5 000 Euro erhalten hat. Diese werden nun ersatzlos gestrichen.

  • ,,Gerade deshalb passt die Ankündigung in den Augen von Andreas Hahn auch so gar nicht zu dem seitens des DFB oft zitierten Anspruch, die Basis und die Jugendarbeit auch außerhalb der Leistungszentren zu unterstützen. Er ruft mit Blick auf jedes noch so vielversprechende Talent in Erinnerung: „Alle haben bei einem kleinen Verein angefangen.“ Und er wundert sich: „Der DFB ist doch kein Verband nur für die Profivereine.“


    Die machen sich die Taschen voll und die Jugend hängt am Tropf X(

  • FCS GEWINNT AUERSMACHER ALS KOOPERATIONSPARTNER


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    Im Rahmen der Weiterentwicklung unseres Nachwuchsleistungszentrums ist es uns gelungen, mit dem SV Auersmacher einen weiteren Kooperationspartner neben den Sportfreunden aus Köllerbach zu gewinnen. Auch hier ist eine enge Zusammenarbeit zur Förderung des Jugendfußballs angestrebt. Der SV Auersmacher ist für eine sehr familiäre Jugendarbeit und erfolgreiche Seniorenabteilung bekannt. Hieraus entsprang Jonas Hector. Unser ehemaliger Jugendleiter Jan Berger ist dort Trainer der 1. Mannschaft, welche etabliert in der Saarlandliga spielt und den Aufstieg in die Oberliga anpeilt. Zur Unterschrift war der Jugendleiter von Auersmacher, Thomas Bähr, vor Ort.

  • Das gefällt mir das Saarländisches Vereine kooperieren, gut für den FCS und sein Image und man kann den Ligatieferen Vereine Spieler anbieten zur Weiterentwicklung ohne das sie das Saarland verlassen müssen. Das ist ein guter Weg und er sollte ausgebaut werden mit anderen Vereinen.

  • Sport im Regionalverband Saarbrücken kommt quasi zum Erliegen


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    Eine besondere Verantwortung tragen in diesen Tagen im Sport Jugendleiter und Trainer. Beim 1. FC Saarbrücken nehmen knapp 150 Kinder- und Jugendliche aus dem gesamten Saarland am Trainings- und Spielbetrieb des Nachwuchsleistungszentrums der Fußball-Abteilung teil. „Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und stehen im ständigen Austausch“, sagt Jugendleiter Nico Weißmann: „Wir halten uns an die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden und des Bildungsministeriums.“ Spieler aus Schulen, die geschlossen sind, dürfen nicht am Training teilnehmen. Das seien Stand Donnerstag, 12 Uhr, zwei. Ansonsten habe man zusätzliche Spender mit Desinfektionsmittel und Seife aufgestellt. „Der Körperkontakt beim Training scheint derzeit ja das kleinere Problem zu sein“, sagt Weißmann. Und er erklärt: „Wir haben nochmal auf verschiedene Verhaltensmaßregeln hingewiesen, wie das Vermeiden von Händeschütteln.“ Man beurteile die Situation täglich neu, wolle den Betrieb aber aufrechterhalten. „Wenn alle Schulen geschlossen werden, werden natürlich auch wir zumachen“, erklärt Weißmann, der Sportlehrer ist: „Bis dahin versuchen wir, mit gesundem Menschenverstand und ohne Panik mit dem Problem umzugehen.“

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    FCS: Schäfer geht trotz Aufstieg


    Der 1. FC Saarbrücken muss sich trotz des Bundesliga-Aufstiegs einen neuen Trainer für seine U19 suchen. Oliver Schäfer, seit 2016 für die A-Jugend verantwortlich und seit 2019 an der Spitze des Nachwuchsleistungszentrums, wird den Verein verlassen. Dies bestätigte Jugendleiter Nico Weißmann am Sonntag: ,,Wir hätten gerne mit ihm weitergearbeitet, aber letztlich gingen die Vorstellungen auseinander.“ Schäfers Nachfolge als NLZ-Leiter wird der bisherige U17-Trainer Karsten Specht antreten. Als Fußballlehrer für das NLZ hatte der FCS bereits zuvor den Georgier Dimitri Abadadze verpflichtet. ,,Für die U19 sondieren wir den Markt. Ein hauptamtlicher Fußballlehrer wird präferiert“, sagte Weißmann, der die Auswahl gemeinsam mit Specht und Sportdirektor Marcus Mann treffen wird. Der ehemalige Pirmasenser Trainer Peter Tretter ist laut Weißmann ,,kein Thema“.


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  • Woanders gibt es bessere Bedingungen und mehr Mittel. Wir sind im Jugendbereich ein kleines Licht und er hat in den letzten Jahren gute Werbung für sich betrieben. Gute Jugendtrainer gibt es aber ausreichend und mit der Bundesliga kann man hoffentlich einen guten Mann aus der Region dazu nehmen. Mit Weißmann, Mann und Specht bleibt die Achse.


    Dimitri Abadadze war zuletzt bei Kooperationspartner Köllerbach aktiv.

  • Schäfer verlässt den FCS, Specht wird NLZ-Leiter


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    Schäfers Nachfolger als NLZ-Leiter wird der bisherige U17-Trainer Karsten Specht. „Das wurde im Trainingslager der ersten Mannschaft in der Türkei so eingetütet“, erzählt Weißmann. Specht macht bislang auch die Videoanalyse für die FCS-Profis. Da ihm allerdings die vom DFB für die Zertifizierung der Nachwuchsförderung vorgeschriebene Fußballlehrer-Lizenz fehlt, hat der FCS den Georgier Dimitri Abazadze verpflichtet, der die U15 trainieren soll. „Für die U19 sondieren wir den Markt“, sagt Weißmann, der dafür gerne einen weiteren Fußballlehrer verpflichten würde: „Bei einem Drittligisten eine U19-Bundesliga-Mannschaft zu trainieren – das sind sicher nicht die schlechtesten Voraussetzungen.“

  • Keine U-Bundesligen mehr: So will der DFB den Nachwuchs umkrempeln


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    Inzwischen hat der DFB die konkreten Pläne bereits allen Profiklubs und allen Amateurvereinen der Junioren-Bundesligen sowie den Landesverbänden vorgestellt. Chatzialexiou und Schönweitz setzen gegenüber allen involvierten Akteuren auf Transparenz, eine öffentliche Präsentation soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Nach kicker-Recherchen beinhalten die Pläne vor allem große Veränderungen für die Vereinswettbewerbe im Spitzenbereich der Altersklassen U 14 bis U 19. Demnach sieht der DFB vor, die 56 offiziellen Leistungszentren (LZ) ab der U 14 aus dem bestehenden Ligensystem auszukoppeln und die herkömmliche Form der U-17- sowie U-19-Bundesliga aufzulösen.


    In regionalen Gruppen sollen die LZ-Teams gegeneinander so genannte "Entwicklungsspiele" bestreiten und nicht mehr absteigen können, solange sie den an spezielle Anforderungen gebundenen LZ-Status behalten. Der DFB und die DFL argumentieren in ihrem Konzept mit besserer Planungssicherheit für alle Vereine und dadurch mehr Freiraum für die individuelle Entwicklung der jungen Spieler. Das Verhältnis von Wettbewerb und Entwicklung soll altersgerechter gestaltet werden. Es soll nicht mehr die reine Vorbereitung auf das nächste Punktspiel im Fokus stehen, das oft zu großem Ergebnisdruck bei den Akteuren und bei schlechter Tabellenlage zu Existenzängsten bei Vereinen und insbesondere Trainern führt, sondern die Ausbildung der Spieler.

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    Im Sommer hatte der FCS noch den Wechsel des Sturmtalents Köhl aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum gefeiert. Seine aktuelle Ausbootung wirkt wie ein Schlag ins Gesicht der Nachwuchsarbeit. Wie will man künftig Talenten vermitteln, dass es bei den Malstattern eine Durchlässigkeit von der Jugendabteilung zu den Profis gibt? Warum sollten Talente sich also den Blau-Schwarzen anschließen? „Ob das Auswirkungen hat, kann ich so nicht sehen“, sagt FCS-Jugendleiter Nico Weißmann: „Dass Marius einen Vertrag bekommen hat, zeigt die Durchlässigkeit. Dass Lukas Kwasniok zuletzt unter anderem auch U17-Spieler Johannes Minke ins Training eingeladen hat, ebenso.“ Sportdirektor Luginger relativiert: „Für Marius ist die Tür zurück nicht zu. Er muss jetzt zeigen, dass er Profi werden will. Aus dem eigenen NLZ zu kommen, reicht nicht.“ Heißt übersetzt wohl, dass Köhl vor allem neben dem Platz nicht immer die Vorgaben eingehalten hat.


    SZ, 4.Januar 2021

  • Einmal war sogar Nagelsmann der Gegner


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    Böffel wird auch kommende Saison weiter im Jugendbereich des FCS, der mittlerweile auch als NLZ zertifiziert ist, arbeiten. „Ich werde auf jeden Fall weitermachen, aber nicht bei der U17. Die soll ein Fußballlehrer und ein fest angestellter Trainer übernehmen. Ich werde wohl ein Team aus dem jüngeren Altersbereich übernehmen, da ich auch noch Koordinator der Teams von der U 10 bis zur U 15 bin.“

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