8. Spieltag, KFC Uerdingen - 1. FC Saarbrücken 1:0 (0:0)

  • Auswärtsspiele in Liga3 (Samstag) (ab Saison 2013/14)


    Bilanz

    14 Spiele - 02 Siege - 03 Unentschieden - 09 Niederlagen - 13:35-Tore


    Übersicht

    19.09.20: VfB Lübeck - FCS 1:1 (1:0) (Jänicke) ZS: 1.860

    03.05.14: RB Leipzig - FCS 5:1 (4:0) (Reisinger) ZS: 42.713

    22.03.14: SV Darmstadt - FCS 1:0 (1:0) ZS: 7.500

    08.03.14: Chemnitzer FC - FCS 2:0 (1:0) ZS: 4.830

    22.02.14: FC Heidenheim - FCS 2:1 (1:0) ZS: 8.300

    08.02.14: VfL Osnabrück - FCS 4:1 (1:0) (Ishihara) ZS: 7.095

    25.01.14: SV Elversberg - FCS 3:1 (1:0) (Ziemer) ZS: 8.200

    07.12.13: RW Erfurt - FCS 0:1 (0:1) (Hoffmann) ZS: 4.953

    23.11.13: Wacker Burghausen - FCS 1:2 (1:1) (Hoffmann, Deville) ZS: 3.000

    02.11.13: Hallescher FC - FCS 1:1 (1:0) (Deville) ZS: 7.007

    19.10.13: MSV Duisburg - FCS 3:3 (2:0) (Ziemer, Korte, Hoffmann) ZS: 12.764

    07.09.13: Jahn Regensburg - FCS 2:0 (0:0) ZS: 3.228

    31.08.13: SpVgg Unterhaching - FCS 3:1 (1:0) (Maek) ZS: 2.200

    27.07.13: Holstein Kiel - FCS 5:1 (0:0) (Korte) ZS: 5.325

  • Der 8.Spieltag des FCS (seit 2000)


    Bilanz

    19 Spiele - 7 Siege - 6 Unentschieden - 6 Niederlagen - 24:21 Tore


    Heim

    09 Spiele - 6 Siege - 2 Unentschieden - 1 Niederlagen - 18:04 Tore


    Auswärts

    10 Spiele - 1 Siege - 4 Unentschieden - 5 Niederlagen - 06:17 Tore




    Überblick

    17.09.19: FCS - TSG Hoffenheim II 0:0 ZS: 2.912

    08.09.18: FCS - FK Pirmasens 2:0 (1:0) (2x Eisele) ZS: 2.646

    10.09.17: FCS - FSV Frankfurt 3:0 (2:0) (2x Schmidt, Behrens) ZS: 3.076

    10.09.16: FCS - FK Pirmasens 1:1 (0:1) (Behrens) ZS: 2.789

    13.09.15: Mannheim - FCS 3:1 (1:1) (Okoronkwo) ZS: 9.716

    05.09.14: FCS - TuS Koblenz 3:0 (1:0) (Wegner, Taylor, Sökler) ZS: 4.215

    07.09.13: Jahn Regensburg - FCS 2:0 (0:0) ZS: 3.082

    02.09.12: KSC - FCS 3:0 (0:0) ZS: 14.317

    10.09.11: Aalen - FCS 1:1 (0:1) (Ziemer) ZS: 3.200

    17.09.10: Bayern II - FCS 0:0 ZS: 939

    19.09.09: FCS - VfL Bochum 1:0 (1:0) (Lerandy) ZS: 3.825

    19.09.08: FCS - SC Hauenstein 3:0 (2:0) (Weißmann, Schug, Wollscheid) ZS: 2.900

    14.09.07: FC Homburg - FCS 1:1 (1:1) (Hajdarovic) ZS: 10.000

    16.09.06: Stuttgarter Kickers - FCS 1:1 (1:0) (Gebhardt) ZS: 4.180

    30.09.05: SpVgg Unterhaching - FCS 0:1 (0:1) (Bencik) ZS: 2.500

    17.04.04: Dynamo Dresden - FCS 2:1 (2:1) (Hagner) ZS: 16.998

    20.09.03: FCS - FC Eschborn 3:0 (0:0) (Hagner, El Idrissi, Caruso) ZS: 6.000

    04.09.02: FC Augsburg - FCS 3:0 (2:0) ZS: 2.500

    30.09.01: FCS - Union Berlin 2:3 (0:1) (2x Choji) ZS: 6.500

    14.10.00: FSV Mainz - FCS 1:0 (1:0) ZS: 8.961

  • Die möglichen Jubiläen am 8.Spieltag


    3.Liga-Spiele (Allgemein)

    - 135.Spiel von Boné Uaferro

    - 100.Spiel von Sebastian Bösel

    - 95.Spiel von Christopher Schorch

    - 30.Spiel von Nicklas Shipnoski

    - 5.Spiel von Steven Zellner

    ---------------------------------------------------

    Ligaspiele für den FCS


    Gesamt

    - 225.Ligaspiel von Manuel Zeitz

    - 115.Ligaspiel für Mario Müller

    - 5.Ligaspiel von Sebastian Bösel


    Auswärts

    - 114.Auswärtsspiel von Zeitz

    -> Damit ginge er an Theodor Puff vorbei (Platz 11)

    - 10.Auswärtsspiel von Schorch

    - 5.Auswärtsspiel von Breitenbach

    - 1.Auswärtsspiel von Schleimer

    ---------------------------------------------------

    Pflichtspiele


    Gesamt

    - 253.Spiel von Manuel Zeitz

    -> Albert Keck (Platz 10) dann überholt

    - 135.Spiel von Mario Müller

    - 125.Spiel von Markus Mendler

    - 70.Spiel von Fanol Perdedaj

    - 65.Spiel von Sebastian Jacob

    - 40.Spiel von José Pierre Vunguidica


    Auswärts

    - 132.Spiel von Zeitz

    -> Zieht dann mit Wolfgang Seel (Platz 9) gleich

    - 55.Spiel von Zellner

    - 10.Spiel von Breitenbach

    - 10.Spiel von Deville

    - 5.Spiel von Shipnoski

  • Historie: Das Halbfinale 1985

    Fällt der Begriff KFC Uerdingen im Umfeld des FCS, so geht der Blick quasi unweigerlich zurück in das Jahr 1985 und die damalige Saison des FC. In der Liga stieg man am Ende in die Bundesliga auf, im DFB-Pokal sorgte man für Furore und marschierte bis ins Halbfinale. 27 Jahre nach dem Doppelpack in den Jahren 1957 & 1958 war man wieder in der Vorschlussrunde des nationalen Pokals. Gegner im Halbfinale: Bayer Uerdingen.


    Wie im heutigen DFB-Pokal auch gingen 64 Mannschaften in der 1.Hauptrunde an den Start. In der 1.Hauptrunde ging es für den FCS dabei an die Essener Hafenstraße und zu Rot-Weiss Essen. Essen spielte in der Amateuroberliga Nordrhein und damit drittklassig. Vor 4.500 Zuschauern im Geierg-Melsches-Stadion ging der Außenseiter nach 57 Minuten in Front, durch Jean-Santos Muntubila nach 70 Minuten sowie Stefan Jambo nach 75 Minuten drehten das Spiel zugunsten der Elf von Uwe Klimaschefski. In der zweiten Runde bekam der FCS ein Heimspiel gegen den Ligakonkurrenten vom 1.FC Nürnberg. Nürnberg wurde in der 2.Bundesliga in dieser Spielzeit Meister, hatte Mitte November im Park jedoch keine Chance. 10.000 Zuschauer sahen vor der Pause einen Doppelpack von Stefan Jambo. Nürnberg verkürzte zwar kurz nach Beginn der zweiten Hälfte auf 1:2, doch Norbert Hönnscheidt stellt nach einer Stunde den alten Abstand wieder her und Wolfgang Seel gelang kurz vor Spielende der vierter Treffer für die Saarländer.


    Im Achtelfinale gab es dann den ersten richtigen Brocken der Pokalrunde. Das Los bescherte dem FCS eine Reise zum VfB Stuttgart und damit zum amtierenden deutschen Meister. In der laufenden Saison lag der VfB im Mittelfeld der Bundesliga, war jedoch trotzdem der große Favorit in diesem Duell. 10.700 Zuschauer im Neckarstadion erlebten jedoch zwei Tage vor Weihnachten nicht den erwarteten Heimsieg des Bundesligisten. Der FCS um Torhüter Hallmann, Kapitän Walter Müller oder Routinier Wolfgang Seel lieferten dem Favoriten einen großen Fight und verteidigten das eigene Tor eisern. Nach 90 torlosen Minuten ging es in die Verlängerung, beim FCS musste im Laufe der Verlängerung Reinhard Brendel verletzungsbedingt vom Feld. Da beide Auswechslungen bereits getätigt waren ging es mit zehn Spielern weiter. Der FCS überstand jedoch auch diese Phase und trotzte auch nach 120 Minuten dem VfB ein Remis ab. Elfmeterschießen sahen die damaligen Regeln nicht unmittelbar vor, zunächst gab es ein Rückspiel. Anfang Februar (übrigens auf den Tag genau wie das Spiel dieser Pokalsaison gegen Karlsruhe) kam der deutsche Meister dann nach Saarbrücken und in den Ludwigspark. 25.000 Zuschauer im Park hofften auf die Sensation und erlebten früh eine kalte Dusche. Bereits nach 14 Minuten ging der Bundesligist durch Kempe in Front. Kurz vor der Pause glich Hönnscheidt für den FCS aus und lange Zeit in Hälfte 2 stand es Remis. Zehn Minuten vor Schluss gelang dem damals 20-Jährigen VfB-Angreifer Jürgen Klinsmann der erneute Führungstreffer für die Gäste. Blättel sorgte nach 87 Minuten per Kopf für den erneuten Ausgleich, kurz darauf sah Klinsmann die rote Karte und musste vom Feld. Anders als in Stuttgart agierte der FCS nun in der Verlängerung in Überzahl, der entscheidende Treffer zum 3:2 gelang dem Zweitligisten jedoch nicht. Wieder stand es nach 120 Minuten Unentschieden, dieses Mal musste die Entscheidung per Elfmeterschießen fallen. Die Geschichte des Elfmeterschießens: Jambo traf für den FCS, Hallmann hielt. Blättel traf für den FCS, Hallmann hielt. Schlegel traf für den FCS, Hallmann schaute den Ball an den Pfosten. Diese überragende Leistung von Hallmann machte ihn zum Helden des Abends.


    Das Ticket für das Viertelfinale war gebucht. Dort hatte man etwas Losglück und bekam in Hannover 96 einen Konkurrenten aus der zweiten Bundesliga. Wie Nürnberg und der FCS sollte Hannover am Ende dieser Saison in die Bundesliga aufsteigen. Die Euphorie des Erfolgs über Stuttgart hallte nach und Mitte Februar kamen bei widrigen Bedingungen über 26.000 Zuschauer in den Ludwigspark. Ein schwieriges Spiel auf schneebedeckten Untergrund musste lange Zeit ohne Tore auskommen. Blättel sorgte nach 75 Minuten für das einzige Tor das Tages und schoss den FCS damit ins Halbfinale.


    Im Halbfinale kam dann mit Bayer 05 Uerdingen ein Bundesligist nach Saarbrücken. Uerdingen kämpfte um die internationalen Plätze. Rund 32.000 Zuschauer im Ludwigspark sahen Pokalheld Carsten Hallmann im Tor. Im Feld vertraute Klimaschefski auf Kapitän Walter Müller, Norbert Hönnscheidt, Zbigniew Kruszynski, Norbert Schlegel, Guido Szesni, Stefan Jambo, Sascha Jusufi, Jean-Santos Muntubila sowie die Angreifer Michael Blättel und Wolfgang Seel. Die große Form der vorherigen Pokalauftritte und vor allem der beiden Spiele gegen Stuttgart erreichte des FCS an diesem 6.April 1985 jedoch nicht und konnte sich kaum eigene Torchancen erspielen. Trotzdem hielt man den Bundesligisten lange Zeit in Schach, hielt über 70 Minuten das Unentschieden und steuerte auf die Verlängerung zu. Doch Norbert Brinkmann traf nach 74 Minuten doch für die Gäste und der Favorit setzte sich durch. Wie schon 1957 und 1958 gewann der FCS-Gegner aus dem Halbfinale dann auch den DFB-Pokal. Uerdingen bezwang in Berlin den FC Bayern München mit 2:1.



    Schema



  • vorwärtsblaurot1591103508ac3e343719b9928722c8c.jpgFür mich mal interessant, was so die Fans von KFC Uerdingen in ihrem Forum so über den 1. FCS schreiben:

    vor 23 Stunden#21

    Ich hab mir mal die Tore von Saarbrücken in dieser Saison angeschaut.



    Lübeck: langer Ball, den Lübeck eigentlich schon verteidigt hat

    Rostock: Elfmeter und ein spätes Tor, nachdem man sich über die Seite durchgespielt hatte

    Halle: erstes Tor absolut tödlicher Ballverlust von Halle im eigenen Sechzehner, zweites Tor wieder viel zu nachlässig verteidigt (Flanke und im Strafraum), drittes Tor wieder ein riesiger Bock in der Hallenser Abwehr, viertes Tor schnell durchs Zentrum freigespielt

    Unterhaching: Stürmer stiehlt sich beim ersten Tor im gegnerischen Sechzehner tief dem Abwehrspieler davon (starker Laufweg), zweites Tor ist eine nicht verhinderte Flanke und im Zentrum ist der Stürmer völlig blank

    1860: erstes Tor ist ein Kopfballtor nach Freistoß, beim zweiten Treffer spielt die Kette von 1860 auf Abseits, sodass der Stürmer ganz alleine von den Torhüter zulaufen kann

    Verl: Der Außenverteidiger von Verl pennt aufgrund einer Einwurfdiskussion (wie Dorda ab und zu), schöne Flanke in Seelenruhe, im Rückraum auch keine Zuordnung



    Insgesamt waren das bis jetzt noch keine wirklich total angsteinflößenden Leistungen von Saarbrücken. Wir dürfen den Außenspielern keine Räume lassen, weil diese viele gute Flanken nach innen schlagen, wo Jacob sehr präsent ist. Zudem müssen wir das Zentrum wieder absolut dicht machen wie in der 2. Hälfte gegen Duisburg, damit keine tiefen Pässe auf Jacob gespielt werden können.
  • Vorbericht: Zu Gast beim KFC Uerdingen

    Am siebten Spieltag hat es auch den FCS erwischt. Im Heimspiel gegen den SC Verl gab es die erste Niederlage. In einer knappen Begegnung ging die 1:2-Pleite am Ende auch in Ordnung. Das Rückschläge in der Saison kommen würden war klar, ebenso konnte auch die Tabellenführung nur als Momentaufnahme angesehen werden. Nach fünf Tagen ohne Spiel geht es nun am Samstag mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter und dann sollen weitere Punkte auf das Konto des FCS gehen. Es ist zugleich schon der Auftakt zur nächsten englischen Woche. Die Reise führt die Malstätter jedoch zunächst einmal nach Düsseldorf, dort bestreitet man die Begegnung gegen den KFC Uerdingen. Anstoß ist am Samstag, 31.Oktober um 14:00 Uhr.




    Livestream

    Der WDR hat sich zu Beginn dieser Saison aus der Übertragung von Spielen der 3.Liga zurückgezogen, der SR wird selbstständig keine Auswärtsspiele übertragen. Entsprechend werden am Wochenende zwei andere Spiele von den ARD-Programmen übertragen. Das FCS-Spiel wird ausschließlich bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Weitere Informationen.


    Die Spielstätte/Zuschauer

    Die Begegnung findet in der Merkur-Spiel-Arena in Düsseldorf statt. Dort trägt Uerdingen seit Beginn der Saison 2019/20 die eigenen Heimspiele aus. Insgesamt weicht man in der dritten Saison in Serie in eine andere Spielstätte aus. Das Leben im Exil ist dem FCS bestens bekannt. Die traditionelle Heimspielstätte ist das Grotenburg-Stadion in Krefeld. Das Stadion wird jedoch - in aller Ruhe - für die 3.Liga umgebaut. Der KFC soll 2021/22 zurückkehren können. Die Merkur-Spiel Arena in Düsseldorf im Überblick.



    Bilanz

    Lange sind die Duelle gegen Uerdingen her und unter der heutigen Bezeichnung trafen sich beide Teams überhaupt erst zwei Mal in der Saison 1999/2000. Zuvor lief Uerdingen noch als Bayer Uerdingen auf. Insgesamt stehen zehn Spiele in der Datenbank, acht Ligaspiele und zwei Pokalspiele. Beide Pokalspiele verlor der FCS, unter anderem das Halbfinale in der Saison 1984/85. Damals marschierte man als Zweitligist bis in die Vorschlussrunde und scheiterte dort mit 0:1 an einem Spitzenteam der Bundesliga. Insgesamt gab es für den FCS drei Siege und drei Unentschieden bei vier Niederlagen. In Uerdingen gab es vier Spiele. Zwei Mal siegte der FCS, dazu kommt je ein Unentschieden und eine Niederlage. Die letzten beiden Duelle in Uerdingen gewann man dabei. 1994 siegte man durch Tore von Bürger, Savichec und Wynalda mit 3:1, fünf Jahre später besorgte ein Hattrick von Sambo Choji den erneuten Sieg. Das letzte Spiel zwischen beiden Clubs fand am 19.Dezember 1999 statt und konnte nur durch eine Schneeschipp-Aktion vor dem Spiel angepfiffen werden. 4.000 frierende Zuschauer im Park sahen den FCS zwei Mal in Führung gehen, Muschinka und Gerlach (per Elfmeter) trafen. Doch Uerdingen kam beide Mal zurück, erzielte den Ausgleich in der letzten Minute (und in Unterzahl). Am Saisonende stieg der FCS trotzdem in die 2.Bundesliga auf. Die letzte Niederlage gab es 1986 in der Bundesliga. Im Park verlor man mit 1:2.



    Der Gegner: KFC Uerdingen

    Der Krefelder Fußball-Club Uerdingen 05 e. V. - kurz - KFC Uerdingen - wurde 1905 als FC Uerdingen 05 gegründet. Vor dem Krieg gab es überschaubare Erfolge bis man sich 1953 mit der Betriebssportgruppe des Chemiekonzern Bayer zusammenschloss. Als FC Bayer 05 Uerdingen folgte ein langsamer Aufstieg und 1974 wurde man in die 2.Bundesliga Nord aufgenommen. Dort folgte direkt der Aufstieg, doch die Premiensaison in der Bundesliga schloss man als Tabellenletzter ab. Bis 1983 spielte man fünf Jahre in der zweiten und zwei weitere Jahre in der Bundesliga. Mit dem Aufstieg 1983 etablierte man sich für einige Zeit in der Bundesliga. 1984/85 spielte man eine der beste Saisons der Vereinsgeschichte. Neben dem siebten Platz in der Bundesliga gewann man auch den DFB-Pokal (und schaltete im Halbfinale den FCS aus). 1986 zog man bis ins Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger ein, in der Bundesliga wurde man Dritter. Anschließend sank der Stern des Vereins langsam. Man stieg zwei Mal aus der Bundesliga ab, 1995 zog sich Bayer trotz Klassenerhalt in der 1.Liga zurück. Der Verein kämpfte nun mit finanziellen Problemen und rutschte in den folgenden Jahren immer weiter ab. Ab 2005 spielte man in der Oberliga, von 2008 bis 2011 war man sogar in der sechstklassigen Verbandsliga unterwegs. Der Verein pendelte von 2011 bis 2016 zwischen der vierten und fünften Spielklasse, der Einstieg von Investor Ponomarew sorgte anschließend für den Durchmarsch bis in die 3.Liga. Dort spielt Uerdingen seit 2018. In der letzten Saison lag man meist im Mittelfeld und hatte mal eher den Kontakt nach oben und dann mal wieder nach unten. Nach dem Conora-Restart zeichnete man sich dann als erstes richtiges Mittelfeldteam der Liga ab und ließ die Saison dann auch gemütlich austrudeln. Unter dem Strich konnte man sich 48 Punkte erspielen und landete damit auf Platz 13. Für die hohen Ambitionen des Clubs sicher zu wenig.


    Denn aus finanzieller Sicht sind die Uerdingen seit dem Einstieg des Investors sehr gut aufgestellt, möglicherweise haben sie sogar trotz des dauernden Umzugs nach Düsseldorf und der Miete dort (sie soll bei 1,6 Millionen Euro pro Saison liegen) die besten Voraussetzungen der gesamten Liga. Der Spieleretat der Uerdinger ist nicht genau bekannt, soll aber im letzten Jahr bei mindestens acht Millionen Euro gelegen haben. Monatsgehälter von 50.000 Euro für einzelne Spieler unterstützen diese These. Der russische Investor ist trotz der finanziellen Mittel auch in Uerdingen ein zweischneidiges Schwert. Der Trainerstuhl ist ein Schleudersitz und Ruhe im Verein nicht immer gegeben. Aktuell ist Stefan Krämer der Trainer in Uerdingen. Er ist seit März 2020 im Amt, zuvor war er bereits vom März 2018 bis Januar 2019 als Trainer aktiv gewesen. In den 14 Monaten dazwischen hatte man fünf unterschiedliche Trainer (inklusive Interimstrainern). Er soll in dieser Saison einen anderen Ansatz in Sachen Kader fahren.


    Im Trainerteam von Uerdingen findet sich auch eine Verbindungsstelle zum FCS. Co-Trainer und Teamchef (sowie zwei Mal Interimstrainer) ist seit 2017 der ehemalige FCS-Spieler Stefan Reisinger. Reisinger kam im Winter 2014 zum FCS und gehörte zu jenen Spielern die "heldenhaft" gegen den Abstieg in der Saison 2013/14 gekämpft haben. Er bestritt in diesem Jahr acht Einsätze in der 3.Liga und erzielte zwei Tore. In der anschließenden Sommerpause wurde er vom damaligen Trainer Kilic suspendiert und fristlos ("Foto-Gate") entlassen, vor Gericht wurde diese Kündigung als unwirksam angesehen und Reisinger bestritt in der Saison 2014/15 noch neun Einsätze für die zweite Mannschaft des FCS.

  • Transferaktivitäten

    Im Sommer entschied man sich in Uerdingen bewusst für einen Umbruch. Man hatte zuletzt mit den ältesten Kader der Liga, ist mit dieser Maxime bei allen finanziellen Mitteln nicht optimal gefahren und will nun mehr jüngeren Spielern eine Chance geben. Entsprechend haben gleich 17 Spieler den Club im Sommer verlassen, weitere Spieler spielen keine Rolle mehr (wie Dominic Maroh). Unter den Abgängen sind Akteure wie die beiden Torhüter Robin Udegbe und Philipp Bachmeier, die am Ende eh keine Rolle spielten. Dazu zählen im Feld Hakim Guenoche (LV) und Necirwan Khalil (DM). Nur eine geringe Rolle spielten noch Dennis Daube (ZM/Münster) und Selim Gündüz (RM/Halle). Auch Offensivspieler Patrick Plücke konnte sich nie auf Dauer in der Mannschaft durchsetzen und ging nun in die Niederlande. René Vollath ersetzte am Saisonende den verletzten Königshofer und war ansonsten nur die Nummer 2. Er wechselte zu Türkgücü München. Zum Aufsteiger zog es auch den niederländischen Angreifer Tom Boere. Er war der beste Torschütze von Uerdingen und bis zu seiner Ausbootung auch Stammspieler. Die Verträge mit den Routiniers Alexander Bittroff (RV) und Adam Matuschyk (DM) - beide kann man durchaus als Stammspieler bezeichnen - wurden nicht verlängert. Auch den erfahrenen Roberto Rodriguez (LM) kann man in dieser Kategorie verbuchen, sein Vertrag wurde vorzeitig aufgelöst. Die Leihverträge mit Jean Mbom (DM/Bremen), Franck Evina (LA/Bayern München) und Boubacar Barry (RA/Bremen) endeten, alle drei Spieler haben viele Einsätze bestritten. Manuel Konrad (DM/zwischen Stammspieler und Bank) wurde suspendiert und löste seinen Vertrag kurz vor Ende der Transferperiode auf. Kevin Großkreutz (RV) wurde fristlos entlassen und befindet sich im Rechtsstreit mit dem Club.


    Unter den 15 Neuzugängen hat man einige junge Spieler dabei. Aus der eigenen Jugend wurde Torhüter Paris (18) mit einem Profivertrag ausgestattet. Innenverteidiger Leon Schneider (20/Leihgabe von Köln) und Flügelspieler Anapak (19) aus der U19 von Bayer Leverkusen sind ebenfalls sehr jung. Man hat aber auch Qualität verpflichtet. Von PSV Eindhoven kam Torhüter Hidde Juris. Er war letzte Saison in die zweite niederländische Liga verliehen und dort Stammspieler. Für die Defensive kam zudem Omar Traoré. Der 22-Jährige spielte zuletzt beim SV Rödinghausen und galt als bester Rechtsverteidiger der Regionalliga West. Innenverteidiger Stefan Velkov (23) war Stammspieler beim niederländischen Zweitligisten FC Den Bosch. In Uerdingen setzt man große Hoffnungen auf den Nationalspieler Bulgariens. Im Mittelfeld steht Fridolin Wagner von Absteiger Münster neu im Kader, er war dort Stammspieler. Stammspieler war auch Tim Albutat beim MSV Duisburg. Der 27-Jährige hatte Zweitligaambitionen, seine Verpflichtung zeigt die hohen Ansprüche in Uerdingen. Auch Peter van Ooijen (28) ist ein starker Mittelfeldspieler. Er war zuvor Stammspieler in der ersten niederländischen Liga und kann auch auf der Außenbahn spielen. Außerdem wurde Gino Fechner vom 1.FC Kaiserslautern (15 Einsätze) unter Vertrag genommen, David Gnaase kam auf 30 Einsätze für die Würzburger Kickers. Kolja Pusch (ehemals Heidenheim) kehrt aus Österreich nach Deutschland zurück und ist ein offensiverer zentraler Mittelfeldspieler. Für die Flügelposition konnte man Mike Feigenspan von Eintracht Braunschweig verpflichten und im Angriff hat man sich mit dem vielfach umworbenen Heinz Mörschel (22) von Preußen Münster verstärkt. Zusätzlich kam im September noch Muhammed Kiprit von Hertha II nach Uerdingen. Auch er war Stammspieler in der Regionalliga gewesen.v



    Bisherige Saison

    Uerdingen musste gleich zum Auftakt nach Ingolstadt und verlor dort mit 1:2. Der KFC lag dabei mit 0:2 zurück, Kiprit schaffte Mitte der zweiten Hälfte nur den Anschlusstreffer. Durch eine 0:2-Heimpleite gegen den SV Meppen setzte man in der Folge den Saisonstart endgültig in den Start. Das erste Erfolgserlebnis in der Saison gab es am dritten Spieltag. Bei Hansa Rostock erkämpfte man sich ein Unentschieden. Ein Remis gab es auch im Heimspiel gegen Bayern II. Uerdingen schlug dabei schnell nach dem Rückstand zurück, Kiprit glich mit einem Rechtsschuss aus. Am fünften Spieltag gab es dann endlich den ersten Saisonsieg. Man war zu Gast in Zwickau und die Gastgeber gerieten bereits nach vier Minuten in Unterzahl. Ein Eigentor von Velkov brachte Zwickau trotzdem in Front, doch ein Distanzschuss von Pusch und Kiprit drehten noch vor der Pause das Spiel. In Halbzeit 2 verwaltete man überwiegend das Ergebnis. Im letzten Heimspiel ging es dagegen wieder zwei Schritte zurück. Gegen Wiesbaden sah man überhaupt kein Land und lag schon nach 36 Minuten mit 0:3 hinten. Am Ende verlor man gar mit 0:4. Eine Reaktion musste her und gab es mit veränderten Personal am letzten Samstag. Beim MSV Duisburg siegte man mit 2:0. Marcussen traf kurz nach der Pause zur Führung, nach 71 Minuten machte Top-Torjäger Kiprit den Deckel drauf.


    Durch den zweiten Auswärtssieg in Folge verbesserte sich Uerdingen auf den 14.Tabellenplatz. Acht Punkte aus sieben Spielen sind eine mittelmäßige Bilanz, doch mit den beiden Siegen hat man den Anschluss an das breite Mittelfeld hergestellt und in der engen 3.Liga kann man sich schnell in vordere Tabellenregionen vorkämpfen. Die Formtabelle stimmt dabei, mit Blick auf die letzten fünf Spieltage liegt man auf dem achten Platz. Nötig ist dabei eine bessere Heimbilanz: Man hat zuhause noch nicht gewonnen, hat nur einen Punkt aus drei Spielen geholt und ist momentan das Schlusslicht in der Heimtabelle. Im Mittelfeld der Krefelder stand in der bisherigen Saison Muhammed Kiprit. Der Sommerneuzugang ist für vier von sechs Uerdinger Tore in dieser Saison verantwortlich. Tore braucht es jedoch auch von der restlichen Mannschaft, mit den sechs Treffern stellt man bisher die verschlechteste Offensive der Liga. Im Gegenzug gab es bisher zehn Gegentreffer. Das ist im Mittelfeld der Liga gelegen.




    Aufstellung gegen den MSV Duisburg


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  • Zitat

    Trainer Lukas Kwasniok (39) deutete bereits an, dass er von Schorch eine andere Körpersprache erwartet, sagte aber auch: "Wir haben viele englische Wochen, wir brauchen jeden Spieler." Auch Schorch bald wieder?

    Der gebürtige Hallenser schob zuletzt viele Sonderschichten, verriet: "Ich werde immer fitter. Nach meiner Auswechslung in Lübeck habe ich schon gemerkt, dass ich wohl erst mal draußen bin."

    Es sind auch außerhalb des Platzes schwere Zeiten für den Ex-Bundesligaprofi: Trauerfall in der Familie und Stress wegen eines geklauten Handys.

    Aufgefangen wird er von Freundin Celine Preuß, der Schorch bei Instagram deswegen auch eine Liebesbotschaft widmete. Unter ein Foto der beiden schrieb er: "Dankbar für deine Kraft und Liebe in der schweren Zeit."




    https://www.bild.de/sport/fuss…chorch-73641550.bild.html

    Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions


    [media]https://www.youtube.com/watch?v=DzjfNI2XEBs[/media]



  • Voraussichtliche Aufstellung lt. Kicker




  • 3.Liga - Saison 2020/21 - 8.Spieltag

    Samstag, 31.Oktober - 14:00 Uhr

    Merkur-Spiel-Arena, Düsseldorf



    KFC Uerdingen (14.) - 1.FC Saarbrücken (03.)



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    Fakten


    Gesamt

    14 - Platz - 03

    08 - Punkte - 13

    07 - Spiele - 06

    1,14 - Punkte/Spiel - 2,17

    06:10 - Tore - 12:05

    -4 - Tordifferenz - +7

    0,86:1,43 - Tore/Spiel - 2,00:0,83


    2/2/3 - Bilanz – 4/1/1

    U/U/S/N/S - Tendenz - S/S/S/S/N



    Heim/Auswärts

    20 - Platz - 11

    01 - Punkte - 04

    03 - Spiele - 02

    0,33 - Punkte/Spiel - 2,00

    01:07 - Tore - 03:02

    -6 - Tordifferenz - +1

    0,33:2,33 - Tore/Spiel - 1,50:0,00


    0/1/2 - Bilanz – 1/1/0

    N/U/N/-/- - Tendenz - U/S/-/-/-



    Form

    08 - Platz - 01

    08 - Punkte - 12

    05 - Spiele - 05

    1,60 - Punkte/Spiel - 2,40

    05:06 - Tore - 11:04

    -1 - Tordifferenz - +7

    1,00:1,20 - Tore/Spiel - 2,20:0,80



    Stefan Krämer - Trainer – Lukas Kwasniok

    Kiprit (4) - Torschütze - Jacob (3)

    Feigenspan (2) - Vorlagen - Schleimer/Jacob (2)

  • So könnte Uerdingen spielen...


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    Vom System her scheint sich Uerdingen mittlerweile in einem 4-2-3-1-System festgespielt zu haben, wobei die kleine Abweichung in Richtung 4-1-4-1-System oder 4-3-3-System fließend funktioniert. In den letzten fünf Spielen hat man immer so begonnen, zuvor hatte man gegen Meppen ein 4-4-2-System (Raute) auf dem Feld. Allgemein kommen sie unter Kramer sehr gerne aus einer funktionierenden Defensive und sind im Spiel nach vorne oft auf lange Bälle oder Pässe in die Tiefe bedacht. Funktioniert diese Maxime nicht weicht man in der Regel auf die Flügel aus und versucht über frühe Flanken in den Strafraum zu kommen. In Sachen Personal agiert man flexibel und bereits 24 Spieler kamen in dieser Saison zum Einsatz. Nur Bayern II hat bisher mehr Spieler (26) eingesetzt.


    Im Tor stellt sich die Frage nach Lukas Königshofer oder Hidde Jurjus. Der erfahrene Königsdorfer (31) war letzte Saison Stammspieler und hat auch die ersten sechs Saisonspiele bestritten. Gegen Duisburg stand dann Sommerneuzugang Jurjus im Tor. Der Niederländer (26) könnte damit die neue Nummer 1 in Uerdingen sein.


    In der Innenverteidigung ist seit seiner Genesung Assani Lukimya gesetzt. Der 34-Jährige ist zugleich der Kapitän der Mannschaft und hat die letzten drei Spiele jeweils über 90 Minuten bestritten. Der ehemalige Bundesligaspieler (Bremen) ist seit dem Winter 2019 Stammspieler. In Jan Kirchoff gehört ein zweiter erfahrener Innenverteidiger zu den Langzeitverletzten, die Optionen sind damit Velkov, Girdvainis und Fechner. Girdvainis (27) ist seit dem letzten Winter dar und litauischer Nationalspieler. Er bekam zuletzt gegen Duisburg die Chance und konnte sie nutzen. Zuvor spielte drei Mal Stefan Velkov von Beginn an. Fechner war zu Saisonbeginn eine Option auf der ungewohnten Position.


    Auf der linken Abwehrseite ist Christian Dorda gesetzt. Der 31-Jährige ist seit 2017 eine Konstante in Uerdingen und hat in dieser Saison bisher in jedem Spiel begonnen. Auf der rechten Abwehrseite fehlt Omar Traore verletzungsbedingt. Er wurde über einige Spiele von Leon Schneider vertreten, der 20-Jährige stand dann gegen Duisburg aber gleich nicht mal im Kader. Stattdessen begann Patrick Göbel rechts hinten, er wurde erst Anfang Oktober unter Vertrag genommen und war zuletzt schon in der 3.Liga aktiv. Der 27-Jährige absolvierte ein gutes Debüt und dürfte wohl auch am Samstag wieder von Beginn an dabei sein.


    Im defensiven Mittelfeld ist eigentlich Tim Albutat gesetzt, er fehlte zuletzt jedoch wegen einer Sprunggelenksverletzung und ist auch für Samstag noch fraglich. Dazu fehlten für den zentralen Bereich gegen Duisburg auch Peter von Ooijen (Muskelriss) und Kolja Pusch. Pusch könnte nach überstandener Gehirnerschütterung wieder dabei sein und würde die Möglichkeiten im Mittelfeld klar erhöhen. Gegen Duisburg begann man mehr oder minder mit drei Sechsern. Fridolin Wagner kehrte nach abgesessener Rotsperre ins Team zurück und könnte auch am Samstag eine Position einnehmen. Sein Konkurrent ist Dave Gnaase. Er hat gegen Duisburg den offensivsten Part im Mittelfeld gespielt und könnte nun wieder etwas tiefer rutschen. Die andere Position sollte in beiden Fällen an Gino Fechner gehen, er hat in sechs von sieben Spielen von Beginn an gespielt und ist das Verbindungsglied der Mannschaftsteile. Die offensive Position könnte wieder an Gnaase gehen. Alternativ würde Kolja Pusch bei überstandener Verletzung wieder auf diese Position rücken. Er ist ein offensiverer Spielertyp. Auch Heinz Mörschel kann diese Position spielen. In den letzten Wochen kam er jedoch nur von der Bank. Weniger Einsatzzeiten hatten bisher Kobiljar und Ibrahimaj.


    Auf der rechten Außenbahn kämpfen Feigenspan und Kinsombi um den Startplatz. Beide Spieler haben schon ihre Chancen bekommen, gegen Duisburg spielte Feigenspan (26) von Beginn an. Kinsombi (21) wurde in der Schlussphase eingewechselt. Er schwankte schon letzte Saison zwischen der Startelf und der Rolle als Joker. Auf der linken Seite scheint sich mehr und mehr Gustav Marcussen durchzusetzen. Der Däne kam im September aus seiner Heimat, hat gegen Duisburg sein erstes Tor gemacht und belebt die Offensive der Krefelder. Feigenspan, aber auch Ibrahimaj sein Alternativen. Dazu hat man in Hans Anapak einen jungen, unbekümmerten Spieler im Kader. Er hat schon Einsatzzeiten bekommen und kann eine Überraschung sein. Im Angriff hat Neuzugang Muhammes Kiprit seine Chance genutzt. Adriano Grimaldi (Muskelfaserriss) und Osayamen Osawe (Syndesmoseband) sind verletzt und der 21-Jährige spielte in den letzten vier Spielen immer über 90 Minuten. Er steht in der Saison auch schon bei vier Saisontreffern, hat einen Lauf und braucht nur wenige Chancen. Die Alternative ist Mörschel.

  • Wenn die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung tatsächlich so sein wird, dann hätte ich Mario Müller nicht als Linksaußen, sondern für Bösel als Linksverteidiger aufgeboten. Barylla dann auf rechts. Meine Güte, sind die linken Außenstürmer Mendler, Jonas Singer bzw. Deville soo schwach, dass man lieber eine Defensivkraft - auch wenn Müller Offensivfähigkeiten besitzt - auf der linken Außenbahn stürmen lässt? Oder verfolgt man einen Plan, den der gemeine Fan nicht durchschaut? Ich hoffe, es geht gut und das Spielergebnis rechtfertigt die Aufstellung.

  • ausserdem is je nach gegner unn gegenspieler auf den jeweiligen positionen auch ne andere fähgkeit(en) gefragt unn somit auch ein anderer spieler?

    wenn müller LA spielen sollte, dann hatg uerdingen auf der gegenüberliegenden position vllt. nen spieler bei dem ein kwasniok müller als bestes pendent sieht...

    es gibt da so viele variationen warum man wieso aufstellt.

  • Die Lage des FCS vor Uerdingen


    Nach dem verlorenen Spiel gegen Verl hieß es beim FCS erst mal durchschütteln und die anstrengende Woche abzuschütteln. Gegen Verl wirkte der FCS nicht so spritzig und nicht so wach wie noch in den letzten Spielen und musste sich daher am Ende nicht unverdient geschlagen geben. Fünf spieltage Tage blieben dem FC nun in dieser Woche Zeit um die Schlüsse aus dem Spiel zu ziehen. Eine weitere Aufgabe bestand darin, die nächste englische Woche vorzubereiten. Zu diesem Zweck wurde am Montag rein regenerativ gearbeitet, am Dienstag war frei. Mittwoch, Donnerstag und Freitag ist jeweils eine Einheit angesagt, wobei es nach dem Anschlusstraining am Freitag in Richtung Düsseldorf geht.


    Beim KFC Uerdingen sollen nun zunächst die nächsten Punkte geholt werden. Es ist wie immer in dieser Liga eine schwere Aufgabe, doch die Reise wird mit dem klaren Ziel nach drei Punkten angetreten. So wie man auch nach München gefahren ist um dort zu gewinnen. Die Konstellation der Heim- und Auswärtsspiele dürfte angesichts der ständigen Geisterspiele eine geringer Rolle einnehmen als in der Vergangenheit.



    Personelle Situation

    Minos Gouras und Rasim Bulic fehlen erwartungsgemäß, beide Spieler sind noch nicht wieder im Training. Ein Fragezeichen steht noch hinter der Verfügbarkeit von Timm Golley. Der Mittelfeldspieler hat zumindest am Mittwoch nicht trainiert, die Hintergründe sind offen. Zuletzt hatte er immer mal wieder mit Rückenproblemen zu kämpfen. Im Gegenzug ist Abwehrchef Steven Zellner nach den widersprüchlichen Corona-Tests seit Mittwoch wieder beim Team. Seine Quarantäne ist jedoch schon am Samstag beendet worden, so konnte er zumindest individuelles Lauftraining bestreiten. Ein Einsatz gegen Verl oder eine frühere Rückkehr ins Mannschaftstraining scheiterte am fehlenden grünen Licht durch den DFB. Der restliche Kader - auch Manuel Zeitz - hat unter der Woche trainiert und sollte dem FCS - unter der Bedingung keines kurzfristigen Ausfalles oder eines positiven Corona-Testes - voraussichtlich am Samstag zur Verfügung stehen. Ohne Golley wären dies wieder 24 Spieler, gleich sechs Akteure verpassen dann den Sprung in den Kader.


    Wie könnte der FCS beginnen?

    Im gewohnten 4-1-4-1-System (auch wenn man zuletzt phasenweise immer wieder auf ein 4-4-2-System umgestellt hat) wird man auch in das Spiel in Düsseldorf gehen. Die Unterschiede zu einem klassischen 4-3-3-System sind marginal und sicher kann man die Grundformation des FCS auch auf diese Weise ausgeben. Viele Seiten tun dies bei unseren Heimspielen auch, obwohl die grundsätzliche Spielweise identisch ist mit Auswärtsspielen. Mit dem Spiel gegen Verl hat Kwasniok laut Medien seine Erkenntnisse bezüglich Rotation in englischen Wochen gezogen und könnte in Zukunft weniger rotieren. Dies würde dann die Spiele gegen Duisburg und Dresden betreffen, zunächst gilt es mit voller Kapelle in Düsseldorf zu beginnen. Im Tor heißt dies natürlich Daniel Batz.


    In der Innenverteidigung ist die Rückkehr von Steven Zellner zu erwarten. Der Ausfall des Abwehrchefs hatte den FCS inbesondere gegen Verl getroffen. Sein Aufbauspiel fehlte. Für ihn dürfte Boné Uaferro auf die Ersatzbank rutschen. Uaferro hat es ordentlich gemacht in seinen beiden Spielen, kann nach dem längeren Ausfall aber noch nicht in der Form der Vorbereitung oder der letzten Saison sein. Jetzt hat er zwei Spiele über 90 Minuten in den Knochen, hat noch ein paar Tage mehr trainiert und wird immer näher an seine Bestform kommen können. In der englischen Woche wird er sicher wieder seine Chance bekommen. Somit sollte einmal mehr Marin Sverko den zweiten Platz in der Innenverteidigung einnehmen. Sverko wurde jüngst erneut für die Nationalmannschaft Kroatiens eingeladen und zeigt beim FC durchgängig starke Leistungen. Dahinter bleibt Anthony Barylla die vierte Option während Christopher Schorch weiter einen schweren Stand besitzt. Er ist in einer schwierigen Situation, wird im Laufe der Saison aber sicher auch seine Chance bekommen.


    Mario Müller wird auf seine angestammte Position als linker Verteidiger zurückkehren. Gegen Verl wurde er von Barylla vertreten. Trotz des Tores geht Barylla auf der linken Seite etwas die offensive Power verloren und Müller hatte zuvor starke Spiele gezeigt. Barylla kämpft dafür weiterhin mit Sebastian Bösel um den Platz auf der rechten Abwehrseite. Man kann davon ausgehen, dass auf dieser Seite die Rotation weiter fortgesetzt wird. Man hat zwei starke Spieler für die Position und wird diesen Vorteil weiter nutzen. Am Samstag könnte dabei Bösel den Vorzug vor Barylla erhalten.


    Im defensiven Mittelfeld bleibt es bei Manuel Zeitz. Der Kapitän kämpft sich auch mit Schmerzen durch und hat unter der Woche trainiert. Mit Fanol Perdedaj hat man nun auch wieder eine echte Option dahinter. Perdedaj konnte zuletzt gegen Verl etwas mehr als 20 Minuten spielen und könnte Zeitz in den nächsten Wochen etwas entlasten. Perdedaj ist auch eine Alternative für die beiden Halbpositionen. Ein Einsatz von Beginn an könnte für ihn jedoch noch zu früh kommen und nachdem die Wade immer wieder Probleme machte gilt es auch ihn langsam ans Team zu führen. So wird Tobias Jänicke zurück im Team erwartet nachdem er gegen Verl nur von der Bank kam. Die zweite Position ist dann ein Kampf von Perdedaj, Froese, Mendler und Schleimer. Froese sollte an sich die erste Wahl sein, allerdings war er bisher ein Einwechselspieler deutlich stärker gewesen. Doch auch Mendler und Schleimer konnten sich zuletzt von Beginn an nicht auszeichnen.


    Für den rechten Flügel ist dann wieder Nicklas Shipnoski die erste Wahl. Ihm hat man die Strapazen der englischen Woche deutlich angemerkt. Mit mehr Pause und verbesserter Frische sollte er am Samstag wieder zulegen können. Eine Alternative fehlt und der linke Flügel ist doch wieder eine Problemzone. Gouras fehlt verletzt, Deville verpasste zuletzt gar den Kader. In München hat man mit Breitenbach experimentiert und gegen Verl durften sich Schleimer und Mendler beweisen. Es drängt sich kein Spieler wirklich auf und es wird wohl auch nach taktischen Punkten gehen müssen. Im Sturmzentrum liegt die Wahl auf Sebastian Jacob. Der Angreifer ist ohne Zweifel gesetzt.



    Mögliche Aufstellung


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