13. Spieltag, 1. FC Saarbrücken - 1. FC Kaiserslautern 1:1 (0:0)

  • Andreas Müllers Kunstschuss beschert Magdeburg das Remis


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    Erst in der Endphase legte der FCK noch einmal zu: Mit seiner letzten Aktion - danach kam Sessa für den Torvorbereiter - hätte Ritter per Dropkick fast die erneute Führung des FCK gesorgt, doch Behrens entschärfte den 16-Meter-Schuss (74.). Wenig später schoss Sessa nach Zuck-Ablage bei einer Joker-Kombination aus sieben Metern nur ans Außennetz (78.).


    Magdeburg setzte noch einen gefährlichen Nadelstich, Kath scheiterte erst an Spahic und im Nachsetzen an Kraus (85.). Der Sieg wäre für die Sachsen-Anhalter aber auch des Guten zuviel gewesen und war eigentlich eine Sache der Roten Teufel: Doch Zuck verpasste bei seiner guten Kopfballchance den durchaus möglichen Dreier (87.).

  • Realistisch gesehen ( am TV ) stecken die Pfälzer die nächsten Wochen noch unten drin.

    Bei denen passt überhaupt nichts zusammen, da gibt es ganz andere Mannschaften mit denen zu rechnen ist.

    Ganz ehrlich, mir pers. ist’s egal was bei den Pfälzern noch geht oder auch nicht.

    Wir sollten mal aufhören auf andere zu schauen und unser Ding durchziehen, was dann am Ende rauskommt werden wir sehen:!:

    Erfolgreich ist wer als Team funktioniert und nicht wer den höchsten Etat hat.

  • Jeder der den FCK abschreibt begeht einen Fehler

    Die werden das Feld noch aufrollen, es sei denn Sie werden von uns gebremst

    Hab jetzt schon ein paar Spiele gesehen, die haben immer so 20 starke Minuten über das Spiel verteilt und das wars dann. Nach einem Tor sind sie meist geschockt und es läuft nicht mehr viel. Von Spitzenmannschaft noch nicht viel zu sehen. Ein paar sehr starke Spieler sind dennoch drin wie zB. Ciftci, Pourie oder Ritter. Die sind echt gefährlich.

    Dennoch natürlich ein Derby und das wird die pushen ohne Ende, uns aber auch.

  • „Sind anscheinend schlechter als wir denken“


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    Genau genommen waren die Gäste aber zwei Mal vor dem Tor von FCK-Schlussmann Avdo Spahic aufgetaucht. In der 55. Minute mit gravierenden Folgen für die Pfälzer. Ob der Gegentreffer zum 1:1 durch Andreas Müller dabei Geniestreich oder Zufallsprodukt war, ist schwer zu beurteilen. Nach einer kurz ausgeführten Ecke der Magdeburger jedenfalls schien Müller den Ball Richtung zweiter Pfosten flanken zu wollen. Doch das Leder senkte sich über den verdutzten Spahic hinweg zum 1:1-Endstand ins Netz.


    Zuvor waren die Roten Teufel vor den leeren Rängen auf dem Betzenberg das klar bessere Team, auch wenn die Gastgeber sich in der ersten halben Stunde keine glasklaren Gelegenheiten herausspielen konnten. Das änderte sich in der 35. Minute. Hikmet Ciftci chippte den Ball mit viel Gefühl auf den durchgestarteten Marvin Pourié. Der nahm das Leder aus vollem Lauf mit dem Knie mit und schloss aus sieben Metern Torentfernung ab. Doch Magdeburgs Schlussmann Morten Behrens parierte mit einem starken Reflex. Den Nachschuss setzte Tim Rieder über den Querbalken. Weil Behrens wenige Minuten später auch bei einem Distanzschuss von Ritter auf dem Posten war (38.), wurde beim Stand von 0:0 die Seiten gewechselt. Und dennoch: Nach dem ersten Saisonsieg der Roten Teufel beim FSV Zwickau (2:1) am Spieltag zuvor schien auch der erste Heimerfolg zum Greifen nah.

  • Entwarnung bei Sessa: Keine neue Knieverletzung


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    Nur sieben Minuten nach der Einwechslung bei seinem Debüt für den 1. FC Kaiserslautern musste Nicolas Sessa wieder verletzt vom Feld. Sein Trainer signalisierte nach dem Schlusspfiff vorsichtig Entwarnung.


    "Das ist sicher ein muskuläres Problem und hat nichts mit seinem Knie zu tun. Wie schlimm die muskuläre Verletzung ist, werden wir aber erst morgen oder übermorgen wissen", erklärte Jeff Saibene auf der Pressekonferenz nach dem 1:1 gegen den 1. FC Magdeburg.


    Sessa war nach dreimonatiger Verletzungspause erst in der 75. Minute eingewechselt worden und hatte sein Debüt im FCK-Trikot gegeben. Nur sieben Minuten später musste er dann verletzungsbedingt wieder ausgewechselt werden. Im ersten Training der Saisonvorbereitung - am 05. August - hatte sich Sessa eine schwere Bänderdehnung im Knie zugezogen und seither monatelang an seinem Comeback gearbeitet.

  • Jeff Saibene spricht von Unvermögen


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    Die Roten Teufel waren über 90 Minuten das bessere Team, die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff ist dementsprechend deutlich groß. „Wir haben so viele Torchancen. Unglücklicher kannst du nicht 1:1 spielen. Aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Anscheinend sind wir doch schlechter, als wir denken. Aber es muss weitergehen„, so Marlon Ritter nach der Partie gegenüber dem „SWR Sport“.


    Auch der FCK-Cheftrainer Jeff Saibene ist verärgert darüber, dass man nach dem Schlusspfiff wieder einmal nur mit einem Punkt da steht. „Ich habe heute so viel Überlegenheit und so viele Chancen von uns gesehen. Der Gegner macht aus einem Tor aus dem Nix, das ist eigentlich ein Witz. Wir müssen dieses Spiel gewinnen. Die Leistung war wieder in Ordnung, aber wenn du so viele Torchancen vergibst, dann ist es irgendwann auch Unvermögen.“ Dennoch will man auf der Partie aufbauen und es im nächsten Spiel gegen den Halleschen FC besser machen.

  • Der 1. FC Kaiserslautern spielt wieder unentschieden - Marvin Pourié setzt Serie fort


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    Danach hatte Lautern die Chance zum 2:0, der Ball ging aber an die Latte. Stattdessen erreichte Magdeburg überraschend den Ausgleich (55.). Man merkte den Roten Teufeln an: An dem Ausgleich hatten sie durchaus zu knabbern. Die Partie verflachte und erst in der Schlussphase kam der FCK wieder zu Chancen, die aber nicht zum Torerfolg führten.


    Der 1. FC Kaiserslautern steht durch den Punktgewinn auf dem 15. Tabellenplatz. In der kommenden Woche trifft die Mannschaft erneut auf einen direkten Tabellennachbarn, den Halleschen FC.

  • Besondere Derbys: Das Letzte Mal

    Am Sonntag, 29.November 2020 bestreitet der FCS sein erstes Pflichtspiel seit 23 Jahren gegen die erste Mannschaft des 1.FC Kaiserslautern und trifft zum ersten Mal nach 27 Jahren in einer Ligabegegnung auf die roten Teufel. Zuvor gab es diese Duelle öfter, nach 1945 trafen beide Teams in 43 Pflichtspielen aufeinander. Grund genug um sich noch mal das ein oder andere Spiel aus alten Tagen ins Gedächtnis zu rufen.


    Zum Auftakt geht es gleich zurück zum letzten Mal. Am 24.September 1997 empfing der FC den FCK zur zweiten Pokalrunde im Ludwigspark. 33.000 Zuschauer pilgerten in den Park. Der FCS spielte in der drittklassigen Regionalliga West/Südwest und ging als klarer Außenseiter in die Begegnung gegen den Bundesligaaufsteiger (am Ende der Saison wurde der FCK deutscher Meister). Der FC hatte einen sehr schwierigen Saisonstart, auch wenn man in der erste Pokalrunde gegen Freiburg gewinnen konnte. Nach acht Spielen in der Regionalliga lag man gerade mal auf Platz 11, am Saisonende war man immerhin Vierter.


    Im Spiel selbst war der FCS absolut Chancenlos. Die Gäste gingen bereits nach zwei Minuten durch Olaf Marschall in Führung, fünf Minuten später erhöhte der FCK durch ein Eigentor von Joachim Trautmann auf 2:0 und mit diesem Treffer war die Begegnung bereits entschieden. Den endgültigen Decke machte Marco Reich mit dem 3:0 nach 52 Minuten auf das Spiel. Jürgen Rische stellte nach 61 Minuten mit dem vierten Gegentreffer den Endstand her.





    Schema


    Mittwoch, 24.September 1997

    1.FC Saarbrücken - 1.FC Kaiserslautern 0:4 (0:2)


    Spielort: Ludwigsparkstadion

    Zuschauer: 33.000



    Tore:

    0:1 Olaf Marschall (02.)

    0:2 Jochachim Trautmann (07./Eigentor)

    0:3 Marco Reich (52.)

    0:4 Jürgen Rische (61.)



    Aufstellung 1.FC Saarbrücken

    Harald Ebertz - Peter Eiden, Matthias Sellmann, Joachim Trautmann, Dario Brose, Juan Carlos Corvalan, Angelo Donato, Janne Lindberg, Stephan Musa, Mario Nickeleit, Branko Zibert (63./Sambo Choji)


    Aufstellung 1.FC Kaiserslautern

    Andreas Reinke - Miroslav Kadlec, Harry Koch (76,/Pascal Ojigwe), Axel Roos (63./Michael Ballack), Michael Schjönberg, Andreas Buck, Ratinho, Ciriaco Sforza (46./Marco Reich), Martin Wagner, Olaf Marschall, Jürgen Rische

  • Besondere Derbys: Jahrhundertduelle im Südwestpokal

    Am Sonntag, 29.November 2020 bestreitet der FCS sein erstes Pflichtspiel seit 23 Jahren gegen die erste Mannschaft des 1.FC Kaiserslautern und trifft zum ersten Mal nach 27 Jahren in einer Ligabegegnung auf die roten Teufel. Zuvor gab es diese Duelle öfter, nach 1945 trafen beide Teams in 43 Pflichtspielen aufeinander. Grund genug um sich noch mal das ein oder andere Spiel aus alten Tagen ins Gedächtnis zu rufen.


    Im zweiten Teil geht der Blick auf zwei Jahrhundertduelle. In der Saison 1955/56 erlebte der FCS gegen den AC Mailand seine ersten beiden Spiele im Europacup der Landesmeister und erreichte in Mailand beim 4:3-Sieg einen der größten Momente der Vereinsgeschichte. In der Oberliga Südwest landete man in jener Saison nur auf dem dritten Platz. Vier Punkte hinter der TuS Neundorf und 14 Zähler hinter dem 1.FC Kaiserslautern. Zwei legendäre Spiele gelangen dem FCS auch im Halbfinale des Südwestpokals.


    An Sylvester 1955 empfing der FCS den 1.FC Kaiserslautern. 15.000 Zuschauer kamen ins Stadion und wurden für ihr Erscheinen mehr als belohnt. Der FCS agierte mit Camille Fischbach, Theodor Puff, Albert Keck, Karl Berg, Peter Momber, Waldemar Philippi, Gerhard Siedl, Herbert Martin, Peter Krieger, Herbert Binkert und Karl Schirra. Bei den Gästen aus Kaiserslautern standen unter anderem Horst Eckel und Ottmar Walter auf dem Feld. Binkert eröffnete schon nach zwei Minuten den Torreigen und glich nach 33 Minuten auch die zwischenzeitliche Führung des FCK aus. Bis zur Pause zogen die Gäste wieder davon. Ottmar Walter schoss seine Tore 2 & 3 an diesem Tag. Der FCS zeigte nach der Pause eine unglaubliche Aufholjagd. Peter Krieger verkürzte nach 49 Minuten, Gerhard Siedl gleich drei Minuten später aus und das dritte Tor innerhalb von fünf Minuten war wieder Peter Krieger vorbehalten. Besser noch: Nach 55 Minuten traf Herbert Binkert und vollendete ebenfalls seinen Hattrick. Mit diesen vier Toren in Eiltempo führte der FCS mit 6:4, doch das Pendel schwang erneut um. Schroer erzielte für Kaiserslautern nach 64 Minuten den Anschluss, Willi Wenzel glich nach 75 Minuten aus. Beim Stande von 6:6 ging es in die Verlängerung: Gleich zu Beginn gelang hier Wenzel sein dritter Treffer und der FCK führte wieder. Drei Minuten später setzte Herbert Martin dem Spektakel die Krone auf und erzielte den Ausgleich sowie den Endstand. Niemals durften die Zuschauer gegen einen Gegner auf Augenhöhe mehr Tore bei einem FCS-Spiel sehen. Ein Elfmeterschießen existierte damals noch nicht und so wurde zunächst Kaiserslautern per Los zum Sieger gekürt. Nach Protesten wurde stattdessen ein Wiederholungsspiel angesetzt. Dieses Wiederholungsspiel fand am 1.Februar 1956 erneut in Saarbrücken statt und könnte beim Blick auf die erste Begegnung fast als langweilig gelten. Auch dieses Spiel bot jedoch wieder alles was sich das Fußballerherz nur wünschen kann. Der FCS ging früh durch Peter Krieger in Führung, der FCK glich Mitte der ersten Hälfte aus. Herbert Martin brachte die Molschder noch vor der Pause wieder in Front. Ein Doppelschlag der Gäste (62./64.) drehte das Spiel zugunsten von Kaiserslautern. Herbert Martin glich diesen Rückstand 15 Minuten vor Schluss aus und drei Minuten später besorgte Gerhard Siedl den Siegtreffer für die Malstätter.





    Schema


    Halbfinale


    Mittwoch, 31.Dezember 1955

    1.FC Saarbrücken - 1.FC Kaiserslautern 7:7 n.V (6:6, 2:4)


    Spielort: ?

    Zuschauer: 15.000


    Tore:

    1:0 Herbert Binkert (2.)

    1:1 Willi Wenzel (11.)

    1:2 Ottmar Walter (24.)

    2:2 Herbert Binkert (33.)

    2:3 Ottmar Walter (38.)

    2:4 Ottmar Walter (43.)

    3:4 Peter Krieger (49.)

    4:4 Gerhard Siedl (52.)

    5:4 Peter Krieger (53.)

    6:4 Herbert Binkert (55.)

    6:5 Herbert Schroer (64.)

    6:6 Willi Wenzel (75.)

    6:7 Willi Wenzel (92.)

    7:7 Herbert Martin (95.)


    Aufstellung 1.FC Saarbrücken

    Camille Fischbach, Theodor Puff, Albert Keck, Karl Berg, Peter Momber, Waldemar Philippi, Gerhard Siedl, Herbert Martin, Peter Krieger, Herbert Binkert, Karl Schirra


    Aufstellung 1.FC Kaiserslautern

    Wagner, Karl Schmidt, Werner Kohlmeyer, Horst Eckel, Werner Liebrich, Werner Mangold, Erwin Scheffler, Willi Wenzel, Ottmar Walter, Karl Wanger, Herbert Schroer




    Wiederholungsspiel


    Mittwoch, 1.Februar 1956

    1.FC Saarbrücken - 1.FC Kaiserslautern 4:3 (2:1)


    Spielort: ?

    Zuschauer: ?


    Tore:

    1:0 Peter Krieger (12.)

    1:1 Werner Baßler (23.)

    2:1 Herbert Martin (?)

    2:2 Otto Render (62.)

    2:3 Willi Wenzel (64.)

    3:3 Herbert Martin (76.)

    4:3 Gerhard Siedl (79.)



    Aufstellung 1.FC Saarbrücken

    Camille Fischbach, Theodor Puff, Albert Keck, Karl Berg, Peter Momber, Günter Haerthe, Gerhard Siedl, Herbert Martin, Peter Krieger, Herbert Binkert, Karl Schirra



    Aufstellung 1.FC Kaiserslautern

    Willi Hölz, Gerhard Ahrens, Karl Schmidt, Horst Eckel, Werner Liebrich, Otto Render, Herbert Schroer, Willi Wenzel, Werner Baßler, Karl Wanger, Werner Kohlmeyer

  • Sonntag in einer Woche kommt es zum Derby gegen den FCK, zuvor stehen auch für Kaiserslautern noch zwei Spiele an. Am Samstag ist man so zu Gast beim Halleschen FC. Das nächste wichtige Spiel für den FCK. Man hat zuletzt drei Spiele nicht mehr verloren, nach dem ersten Saisonsieg über Zwickau folgte zuhause aber nur das Remis gegen Magdeburg. Halle liegt in ähnlichen Tabellenregionen wie der FCK und da dort der Aufstieg weiterhin ein Ziel ist, ist ein Sieg Pflicht

  • Besondere Derbys: Comeback-Jahr

    Am Sonntag, 29.November 2020 bestreitet der FCS sein erstes Pflichtspiel seit 23 Jahren gegen die erste Mannschaft des 1.FC Kaiserslautern und trifft zum ersten Mal nach 27 Jahren in einer Ligabegegnung auf die roten Teufel. Zuvor gab es diese Duelle öfter, nach 1945 trafen beide Teams in 43 Pflichtspielen aufeinander. Grund genug um sich noch mal das ein oder andere Spiel aus alten Tagen ins Gedächtnis zu rufen.


    Der dritte Teil ruft das Jahr 1977 ins Gedächtnis. Sowohl im Februar als auch im August diesen Jahres spielte der FCS in der Bundesliga zuhause gegen Kaiserslautern. Im Februar war es ein Kellerduell. Der FCS stand auf dem ersten Abstiegsplatz, der FCK eine Position darüber. Drei Punkte betrug der Rückstand (Zwei-Punkte-Regelung!), der FCS hatte noch ein Spiel mehr auszutragen und zuletzt in Bremen mit 0:1 verloren während der FCK zuhause Hamburg geschlagen hatte. Mit einer Niederlage wäre der Rückstand weiter angewachsen. Der FCS spielte mit Dieter Ferner im Tor, außerdem bot Trainer Manfred Krafft noch Bernd Förster, Egon Schmitt, Nikolaus Semlitsch, Ludwig Denz, Dieter Finkler, Jovan Acimovic, Harry Ellbracht, Peter Hayduk, Roland Stegmayer und Heinz Traser. Horst Bender und Manfred Cremer wurden eingewechselt. Im vollen Park gehörte das Spiel zunächst eher den Gästen. Nach 27 Minuten kombinierten sich die Gäste durch und Klaus Toppmöller traf am langen Pfosten zur Führung. Nach 56 Minuten erhöhte Sandberg nach einem Konter auf 2:0. Er dauerte nur zwei Minuten bis zur Antwort. Nach einer Flanke gab es ein Gestochene im Strafraum, Harry Ellbracht drückte den Ball schließlich über die Linie. Danach spielte nur noch der FCS. Nach 70 Minuten brach man über links durch, bei der folgenden Flanke stand Ellbracht wieder richtig und verwandelte den zweiten Ball zum Ausgleich. Am Ende blieb es beim Remis. Wenige Wochen später startete der FCS seine beste Phase in der Bundesliga und hielt am Ende die Klasse.


    Sechs Monate später war es der 2.Spieltag der Saison 1977/78. Beim FCS spielten Dieter Ferner, Bernd Förster, Egon Schmitt, Ernst Traser, Reinhold Zech, Werner Lorant, Ludwig Schuster, Heinz Traser, Harry Ellbracht, Werner Heck und Roland Stegmayer. Auch in diesem Spiel ging Kaiserslautern durch Klaus Toppmöller in Führung (7.), Werner Heck glich eine Minute später aus. Nachdem der FCK nach 53 Minuten durch Pirrung erneut in Führung ging und Toppmöller nach 75 Minuten nachlegen konnte schien das Spiel entschieden. Elf Minuten vor Schluss verkürzte Roland Stegmayer auf 2:3, nur zwei Minuten später sorgte Werner Lorant per Elfmeter für den Ausgleich und ließ die offiziell 28.000 Zuschauern jubeln.

  • Saibene: "Nicht nur von Pourié abhängig sein" - Hoffnungsträger Kleinsorge


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    Nicht aus der Welt ist aber das eigentliche Problem: Das Toreschießen. Mit lediglich neun Treffern weist der FCK gemeinsam mit dem SV Meppen den zweitschlechtesten Angriff der Liga auf, nur die SpVgg Unterhaching präsentierte sich bisher noch harmloser. "Wir dürfen nicht nur von Marvin Pourié (4 Tore, d. Red) abhängig sein", sagte Saibene: "Sondern alle Spieler können, alle Spieler dürfen Tore schießen. Daran arbeiten wir."

  • FCK-Torwart Avdo Spahic: "Man will am liebsten selbst den Ball reinschießen"


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    Seit diesem Sommer ist Avdo Spahic der Stammtorhüter des 1.FC Kaiserslautern - und bisher ein starker Rückhalt. Für einen Sieg beim Halleschen FC am Samstag (14:00 Uhr) müssen sich aber auch seine Kollegen steigern.


    Wenn er von hinten aus dem eigenen Strafraum das Spielgeschehen verfolgt, verzweifelt er gerne mal an seinen Vorderleuten. "Man will am liebsten selber nach vorne laufen und den Ball reinschießen", sagt Avdo Spahic, der seit Beginn der Spielzeit endlich Stammtorhüter bei den roten Teufeln ist. Den Saisonstart setzte der 1.FC Kaiserslautern in den Sand, mit ihm hatte das aber wenig zu tun. Spahic hielt bisher über weite Strecken sehr gut und sicherte den Lautrern so den einen oder anderen Punkt.

  • Die Chancen einfach mal reinmachen


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    Der 1. FC Kaiserslautern läuft seinen eigenen Ansprüchen in dieser Saison weiter meilenweit hinterher und steht in der durch die vielen noch auszutragenden Nachholspiele der Konkurrenz ungeraden Drittliga-Tabelle nur auf dem 16. Platz. Da ist es auch nur ein schwacher Trost, dass die Roten Teufel seit drei Spielen ungeschlagen sind. Spannend dürfte sein, ob der FCK die gute Leistung der vergangenen Woche konservieren kann, denn schon oft folgte auf einen guten Auftritt ein sehr schlechter: Jüngstes Beispiel dafür sind Ingolstadt und Meppen. Fakt ist: Die Chancenverwertung muss endlich besser werden, Tore müssen her! Neben Angreifer Marvin Pourié müssen diesbezüglich nun aber auch andere Spieler in die Bresche springen. Bislang stellt der FCK mit nur neun Treffern aus zehn Spielen nach der Spvgg Unterhaching (acht Spiele, sieben Tore) die zweitschlechteste Offensive der Liga.


    Personell hat Saibene für das Spiel in Halle die Qual der Wahl: Außer den Langzeitverletzten trainierten in dieser Woche alle Akteure mit. Marius Kleinsorge ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt, auch Alexander Winkler könnte endlich erstmals im Kader stehen. Großartige Veränderungen an der nun eingespielten Startelf dürfte Saibene aber nicht vornehmen.

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