12. Spieltag, Hallescher FC - 1. FC Saarbrücken 2:3 (2:1)

  • Überblick: FCS am 12.Spieltag (3.Liga)


    Bilanz

    5 Spiele - 1 Siege - 3 Unentschieden - 1 Niederlagen - 4:6 Tore


    Heim

    0 Spiele - 0 Siege - 0 Unentschieden - 0 Niederlagen - 4:6 Tore


    Auswärts

    5 Spiele - 1 Siege - 3 Unentschieden - 1 Niederlagen - 4:6 Tore



    Überblick

    24.11.20: Türkgücü - FCS 1:1 (1:0) (Mendler) ZS: 0

    04.10.13: Hansa Rostock - FCS 0:0 ZS: 9.700

    29.09.12: SV Babelsberg - FCS 0:1 (0:0) (Ziemer) ZS: 2.262

    01.10.11: Jahn Regensburg - FCS 4:1 (1:1) (Kruse) ZS: 4.006

    16.10.10: VfR Aalen - FCS 1:1 (1:0) (Grgic) ZS: 2.639

  • Die ewige Tabelle der 3.Liga

    Der FCS steht am Freitag vor dem 202.Spiel in der Drittligageschichte. Im Rahmen des Spiels gegen Braunschweig konnte zuletzt der Sprung in die TOP20 der ewigen Tabelle der 3.Liga vollzogen werden. Aktuell belegt man mit 266 Zählern genau den 20.Platz. Mit einem Sieg in Halle könnte der FCS einen weiteren Platz nach oben klettern und Wacker Burghausen (268 Punkte) überholen. Ebenso nähert sich der FC aktuell der Marke von 300 geschossenen (295) beziehungsweise kassierten Treffern (291) an.


    In der Fremde steht der FCS vor dem 101.Auswärtsspiel in der 3.Liga. Auch in dieser Statistik liegt man auf Platz 20 der ewigen Tabelle der 3.Liga. Mit 106 erzielten Punkten ist der nächste Club (VfR Aalen mit 116 Punkten) ein Stück entfernt. Von hinten ist der FSV Zwickau (102 Punkte) in der Nähe.


    Auch in Sachen Heimstatistik kann im 101.Heimspiel der Sprung in die TOP20 gelingen. Hierfür ist jedoch ein Sieg nötig. Mit dann 162 Punkten würde man Holstein Kiel überholen.

  • Voraussichtliche Aufstellung des Kickers



    Hallescher FC


    Voraussichtliche Aufstellung

    Schreiber - Landgraf, Nietfeld, Samson, Sternberg - Eberwein, Titsch Rivero - Badjie, Shcherbakovski, Guttau - Boyd


    Es fehlen

    Eilers (Knie-Ödem), Herzog (Kreuzbandriss), Kreuzer (Gelb-Rot-Sperre), Lindenhahn (Knorpelschaden), Löhmannsröben (Außenbandriss im Knie), Menig (Hüftprobleme), S. Müller (Fraktur im Sprunggelenk), Reddemann (Wadenbeinbruch), Vollert (Außenbandriss), Zimmerschied (Bänderverletzung in der Schulter)



    1.FCS


    Voraussichtliche Aufstellung

    Batz - Ernst, Zeitz, Erdmann, Mar. Müller - Groiß, Kerber - Jänicke, Gouras - Jacob, Grimaldi


    Es fehlen

    Bösel (Sehnenriss im Oberschenkelbeuger), Uaferro (Achillessehnenriss), Zellner (Aufbautraining nach Außenmeniskusriss)

  • Wer ist fit, wer fällt aus? So könnte der HFC gegen Saarbrücken spielen


    Zitat

    Dass der Coach noch darüber spaßen kann, liegt sicher auch daran, dass die Krankheitswelle im Kader am Samstag im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken (14 Uhr im Liveticker) wohl für keine weiteren Ausfälle gesorgt hat. „Louis Samson ist noch ein bisschen schlapp, hat aber heute mittrainieren können“, sagte Schnorrenberg über den letzten Patienten.


    Zitat

    Auch bei Niklas Kastenhofer geht der Trainer davon aus, „dass es für Samstag reicht“. Der so dringend für die Startelf benötigte Verteidiger hatte zuletzt wegen einer Knieprellung angeschlagen gefehlt und auch das Landespokalspiel in Sandersdorf verpasst.

  • DUELL DER PUNKTGLEICHEN


    Zitat

    „Saarbrücken ist wuchtig und robust, sucht aber auch spielerische Lösungen. Das ist eine Mannschaft, die in allen Segmenten wirklich gut ist“, schätzt Michael Eberwein, der beste Torschütze des Halleschen mit sieben Treffern, ein. Zudem kennt er den Trainer des FCS aus eigenem Erleben und dessen Herangehensweise. Unter Uwe Koschinat trug Michael Eberwein 2018 das Trikot von Fortuna Köln, ehe der Coach in die 2. Bundesliga zum SV Sandhausen wechselte und „Ebi“ ihm in diese Spielklasse folgte – mit seinem Engagement bei Holstein Kiel.

    Neben den Langzeitverletzten fehlt am Sonnabend um 14 Uhr auch Julian Derstroff, der noch immer nicht trainieren kann. Niklas Kastenhofer könnte dagegen rechtzeitig zurück sein, was Fynn Otto mit Zerrung nicht vergönnt ist. Fabian Menig tastet sich nach halbjähriger Pause zwar langsam wieder heran, die lange Verletzung lässt eine Nominierung aber noch nicht zu. Zudem fehlt dem HFC mit dem gesperrten Niklas Kreuzer ein absoluter Leistungsträger nach Gelb-Rot in Freiburg.

  • Die Lage des FCS vor Halle


    Der FCS nutzte die Länderspielpause zunächst für ein freies Wochenende. Anschließend konnte man eine Trainingswoche ohne Rücksicht auf ein Pflichtspiel bestreiten. Uwe Koschinat nutzte diese Tage um Inhalte zu vertiefen, setzte aber auch stark auf eine individuelle Belastung der Spieler. Wie bei der Pokalpause im August soll diese Maßnahme die Spieler auf ein Level bringen. Diese Woche lag ein Fokus auf dem Pokalspiel in Mettlach und die Einheiten am Montag und Dienstag wurden angepasst. Am Mittwoch absolvierten die längerfristig eingesetzten Spieler gegen Mettlach eine Regenerationseinheit, der übrige Teil des Kaders bereitete sich auf Halle vor. Neben der Einheit am Donnerstag wartet morgen um 10:00 Uhr noch das Abschlusstraining. Anschließend macht sich der FCS-Tross auf den Weg nach Sachsen-Anhalt. In Mettlach selbst zeigte der FCS einen souveränen Auftritt und siegte am Ende ohne Mühe mit vier Toren Unterschied. In der Liga hat man dagegen in den letzten beiden Spielen spät Punkte abgegeben. Sowohl in Meppen als auch zuhause gegen Braunschweig kassierte man den Ausgleich in den letzten Spielminuten und leistete bei den Gegentoren zu große Mithilfe. In der engen Tabelle der 3.Liga hat man durch diese Ergebnisse eine bessere Ausgangslage verpasst. Als Sechster hat man unmittelbaren Anschluss nach oben, liegt aktuell sogar nur zwei Zähler hinter einem direkten Aufstiegsplatz. Zugleich existiert kein großes Polster nach unten, der erste Abstiegsplatz ist gerade einmal fünf Zähler entfernt.


    Die Gastgeber aus Halle kämpfen mit ähnlichen Personalproblemen wie vor der Länderspielpause. Sie haben mehrere langzeitverletzte Spieler zu beklagen, dazu kommt am Samstag eine Sperre und einige fragliche Spieler. Im letzten Ligaspiel in Freiburg hatten sie nur 17 Spieler im Kader, am Samstag wird die Gruppe ähnlich groß sein. Denn der ein oder andere fragliche Spieler (wie Sechser Samson) wird das Aufgebot noch ergänzen können. Wichtiger: Halle ist diese Situation gewohnt und hat sich in der Liga trotzdem gut aus der Affäre gezogen. Ähnlich wird es auch am Samstag sein. Klar wird das beim Blick auf die mögliche Aufstellung der Hallenser stehen auch weiterhin durchgängig etablierte und starke Drittligaspieler wie Nietfeld, Titsch Rivero, Eberwein oder Boyd zur Verfügung. Wie in den meisten Drittligaspielen lässt sich auf dieser Basis kein großer Favorit ausmachen. Beide Teams begegnen sich auf Augenhöhe. Sowohl die Tagesform als auch das Spielglück werden eine gewichtige Rolle einnehmen. Dazu kommt der Heimvorteil für den HFC. Wie in Meppen wartet ein echtes Auswärtsspiel auf den FCS und durch das überdachte Stadion wird die Lautstärke auch größer sein als in Meppen. An diese Situation konnte man sich nach den Geisterspielen wieder gewöhnen.



    Personelle Situation

    Wie erhofft hat sich die personelle Situation des 1.FCS in der Länderspielpause beruhigt. Gänzlich ohne Sorgen gehen die Malstätter jedoch nicht in die Begegnung gegen Halle. In Steven Zellner, Sebastian Bösel und Boné Uaferro fehlen weiterhin drei Defensivspezialisten. Uaferro ist mit seinem Achillessehnenriss frühestens in der Endphase der Saison wieder eine Alternative. Zellner und Bösel sind auf dem Weg zu ihrem Comeback. Intensitäten im Mannschaftstraining oder ein komplettes Training ist bei Zellner noch ein gutes Stück entfernt und der Trainer wollte sich zuletzt nicht auf einen möglichen Rückkehrzeitpunkt festlegen. Bösel sollte nach seinem Sehnenriss als erster Spieler wieder zur Verfügung stehen, er steht vor einer Rückkehr in das Mannschaftstraining. Die Anzahl der Alternative erhöht Dennis Erdmann. Der Abwehrspieler ist nach der abgewandelten Strafe durch das DFB-Bundesgericht seit Mittwoch wieder spielberechtigt und darf zwei Wochen früher als bisher angenommen wieder in den Wettbewerb eingreifen. Aus sportlicher Sicht hat er seine Kniebeschwerden überstanden und stand schon zuletzt wieder voll im Training.


    Fragezeichen stehen hinter Pius Krätschmer, Robin Scheu und Maurice Deville. Krätschmer hatte schon vor dem Heimspiel gegen Braunschweig mit Beschwerden im Adduktorenbereich zu kämpfen und in der Länderspielpause wurde die Belastung bei ihm individuell gesteuert. Als einziger verfügbarer Feldspieler stand er in Mettlach nicht im Kader. Nun muss es trotzdem mit muskulären Problemen passen. Maurice Deville war in der Pause mit der Nationalmannschaft unterwegs und sammelte in zwei Länderspielen rund 110 Minuten Spielpraxis. Nach dem Spiel am Dienstag in Portugal plagt auch er sich mit muskulären Problemen. Tim Korzuschek ist zum ersten Mal seit Köln auch in der Liga wieder ein Thema. Zuletzt sammelte er im Pokal immerhin 45 Minuten Spielpraxis. Auch Robin Scheu steht wieder zur Verfügung. Der Flügelspieler hat seinen Bänderriss auskuriert, wurde jedoch von einem grippalen Infekt erwischt. Am Montag war Scheu im individuellen Training aktiv. Mittlerweile trainiert er mit dem Team.


    Ohne sonstige Ausfälle & mit den drei fraglichen Spielern stehen dem FCS dann 22 Spieler zur Verfügung. Erstmalig seit Wochen müsste Uwe Koschinat folglich einen weiterne Spieler neben Torhüter Jonas Hupe aus dem Kader streichen. Spieler wie Bulic, Korzuschek oder Köhl sind denkbar.




    U23-Regel

    Seit dieser Saison dürfen die Drittligisten insgesamt 20 Spieler an einem Spieltag in den Kader berufen. Weiterhin müssen vier Spieler die U23-Regel erfüllen. U23-Spieler ist in der Saison 2021/22, wer nach dem 30.Juni 1998 geboren wurde. Angesichts des erweiterten Kaders hat die Bedeutung der U23-Regel abgenommen und wird für den FCS auch am Samstag keine Rolle spielen. Alle neun U23-Spieler stehen zur Verfügung, vier Akteure haben ihren Kaderplatz sicher.



    Die FCS-Taktik

    Mehr personelle Alternativen bedeuten auch mehr taktische Alternativen. Neben dem zuletzt etablierten flachen 4-4-2-System ist die Rückkehr zu einem 4-5-1-System denkbar. Neben dem klassischen 4-2-3-1 ist mit der Rückkehr von Günther-Schmidt auch ein 4-1-4-1-System möglich. Das System aus der Vorsaison unter Lukas Kwasniok wurde bisher von Uwe Koschinat jedoch nur im Saarlandpokal gespielt. Auch innerhalb eines 4-4-2-System sind Umstellungen hin zu einer Raute möglich. Mit den vermehrten Alternativen in der Defensive kommt die taktische Möglichkeit einer Dreierkette hinzu. Eine solche Vielfalt an taktischen Möglichkeiten hatte der FCS in der bisherigen Saison vermisst.



    Wie könnte der FCS beginnen?

    Klar ist: Die Startaufstellung von Mettlach ist keine Referenz für Samstag. Im Gegenteil. Beim Saarlandligisten durften sich all jene Akteure über einen längeren Zeitraum austoben, die im Ligaalltag hinter ihrer Konkurrenz liegen und eher selten von Beginn an spielen. Durch die frühzeitige Rotation können alle Akteure mit normaler Frische in das Spiel gehen. Dem Trainer stehen aber auch im Vergleich zum Spiel gegen Braunschweig einige Änderungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ausgenommen ist das Tor. Marcel Johnen kam im Pokal zu seinem Aktivendebüt, strahlte dabei wie schon in der Vorbereitung eine gute Körpersprache aus. Torwartspezifisch musste der 19-Jährige quasi nicht aktiv werden und nun kehrt er zurück auf seine Position des zweiten Torhüters. Jonas Hupe wird auf der Tribüne sitzen. Stammtorwart ist Daniel Batz, in Mettlach nicht im Kader. In den vergangenen Spielen gab es den ein oder anderen Patzer zu viel, seine Klasse und seine Stellung beim FCS bleiben unbestritten.


    In der Abwehrkette stehen auf allen Position echte Alternativen zur Verfügung. Die linke Seite sieht den gewohnten Zweikampf zwischen Mario Müller und Nick Galle. Müller hat in der Liga seit einigen Wochen die Nase vorne, Galle (vier Ligaspiele ohne Einsatz) sendete im Pokal ein großes Lebenszeichen und zeigte 90 starke Minuten. Reicht die Vorstellung beim Saarlandligisten um sich wieder in die Startelf zu schieben? Auf der zweiten defensiven Außenbahn bekommt Dominik Ernst in Lukas Boeder eine Konkurrenz. Der jüngste Neuzugang hat die Rolle im Pokal für eine Halbzeit übernommen. Alternativen auf der Rechtsverteidigerposition zur Verfügung zu haben ist wichtig, doch Ernst ist der gesetzte Mann. Die Zusammenarbeit mit Tobias Jänicke hat sich gut entwickelt und er kann mit seiner Lauf- und Zweikampfstärke die Position gut interpretieren. Für Boeder waren die 90 Minuten gegen Mettlach wichtig. Er konnte Spielpraxis sammeln, sich auf zwei Positionen zeigen und muss spätestens jetzt eine vollwertige Option in den Überlegungen sein. Das gilt auch in der Innenverteidigung. Dazu kehrt Dennis Erdmann zurück. Mit nun vier Innenverteidigern hat man plötzlich ein quantitatives Überangebot an Spielern für die zwei Positionen. Die Chancen für Rasim Bulic auf einen Startelfeinsatz sind - trotz des erneut ansprechenden Pokalspieles - entsprechend gering. Im Normalfall sollten Manuel Zeitz und Dennis Erdmann zum ersten Mal seit Magdeburg die Innenverteidigung bilden. Erdmann fehlt nach der Sperre die Spielpraxis, auch wird im ersten Spiel nach der Sperre das Augenmerk besonders auf ihn gerichtet sein. Doch er hat es zu Saisonbeginn schon einmal mit schlechten Voraussetzungen geschafft und der Trainer hat seinen Einsatz bereits auf der letzten Pressekonferenz durchblicken lassen. Mit Zeitz hat er schon gespielt, hatte im August bereits Automatismen gebildet und aus sportlicher Sicht sollte ihm ein bekannter Nebenmann helfen. Der Kapitän ist definitiv gesetzt und soll unter Koschinat wohl auch weiter im Abwehrzentrum eine Konstante sein. Es wäre aber möglich ihn nun eine Position nach vorne zu ziehen.

  • Die zusätzlichen Optionen sorgen auch im zentralen Mittelfeld für neue Überlegungen. Gänzlich aus allen Überlegungen raus ist Luca Kerber. Der 19-Jährige ist eine absolute Säule der Malstätter und ohne jeden Zweifel gesetzt. Gegen Braunschweig belohnte er sich für mehr und mehr Impulse in der Offensive mit seinem ersten Tor. Er ist kein reiner Sechser und seine Entwicklung ist beeindruckend. Die letzten vier Spiele agierte Groiß als sein Partner. Er übernimmt eher die Rolle des klaren Sechsers und hat auch aus diesem Grund den Vorzug vor Dave Gnaase erhalten. Ein Problemfeld war die zweite zentrale Position definitiv. Mit Zeitz könnte nun ein weiterer Spieler in die Verlosung kommen und eine neue Dynamik auslösen. Bei Zeitz weiß man um die Qualitäten auf dieser Position. Er hat die Rolle über viele Jahre gespielt und könnte einen starken Abräumer vor der Abwehr geben. Es würde Kerber die aktuellen Freiheiten lassen. Ähnlich viel Auswahl würde man sich auch auf den offensiven Außenbahnen wünschen und es gibt Lichtblicke in diese Richtung zu verzeichnen. Tobias Jänicke auf der rechten Seite und Minos Gouras auf dem linken Flügel sind die gesetzten Spieler. Gouras konnte im Pokal komplett geschont werden und seine individuellen Qualitäten sowie sein Tempo nehmen eine zentrale Bedeutung in der FCS-Offensive ein. Ein absoluter Stammspieler. Jänicke auf Rechts glänzte zuletzt mit guter Form, bildet eine starke rechte Seite mit Ernst und bleibt der bekannt intelligente Flügelspieler. Eine Alternative für beide Seiten ist Tim Korzuschek. Nach seinen Verletzungen konnte er im Pokal sein Debüt feiern, zeigte 45 Minuten ordentliche Minuten. Für den Spielverlauf kann er eine Option als Joker werden. Dies ist maximal auch Maurice Deville, sofern er nach Länderspielreise in den Kader berufen wird. Marius Köhl besitzt trotz guter Leistung im Pokal nur geringe Chancen. Erste Wechseloption sollte Robin Scheu werden. Durch seinen grippalen Infekt konnte er in Mettlach keine Spielpraxis sammeln, körperlich muss er trotzdem weiter sein als noch gegen Braunschweig.


    Die beiden Sturmspitzen werden Adriano Grimaldi und Sebastian Jacob werden. Grimaldi (im Pokal ohne Einsatz) hat sich seine zentrale Rolle in den letzten Wochen erarbeitet. Der 30-Jährige arbeitet viel, trifft dazu auch und ist ein guter Wandspieler. Auch körperlich ist er in der Zwischenzeit in einer guten Verfassung angelangt. Jacob bekam gegen Mettlach eine Hälfte für weitere Spielpraxis und konnte die Länderspielpause nutzen um den Rückstand weiter aufzuholen. Er profitiert von Grimaldi, kann sich seinen Stärken entsprechend um den zweiten Angreifer bewegen und viele Räume nutzen. Dazu kommt mit Julian Günther-Schmidt endlich wieder eine echte Alternative. Im Pokal durfte er schon 70 Minuten ran und die Konkurrenz wird ihm eine Rückkehr in die Startelf schwierig machen. Mit seiner Person und Scheu besitzt man in der Offensive endlich wieder zwei Wechseloptionen um frischen Wind zu bringen. Diese neuen Impulse konnte die Einwechselspieler weder in Meppen noch gegen Braunschweig bringen. Dies gilt auch für Justin Steinkötter. Im Pokal mit einer ordentlichen Vorstellung, in der Liga tat er sich dagegen bisher schwer.




    Mögliche Aufstellung


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    Ersatzbank


    Marcel Johnen (ETW)Nick GalleLukas BoederRasim BulicDave GnaaseTim KorzuschekRobin ScheuJulian Günther-SchmidtJustin Steinkötter



    Nicht im Kader



    Jonas HupeNicht Nominiert
    Marius KöhlNicht Nominiert
    Maurice DevilleMuskuläre Probleme
    Steven ZellnerKnieverletzung
    Boné UaferroAchillessehnenriss
    Sebastian BöselTrainingsrückstand
    Pius KrätschmerMuskuläre Probleme
  • Die möglichen Jubiläen am 12.Spieltag



    Pflichtspiele


    Gesamt

    - 295.Pflichtspiel von Manuel Zeitz

    - 168.Pflichtspiel von Mario Müller

    -> Zieht mit Anton Jungfleisch (Platz 31) gleich

    - 153.Pflichtspiel von Tobias Jänicke

    -> Zieht mit Markus Mendler und Albert Kempf gleich

    -> Platz 38

    - 152.Pflichtspiel von Daniel Batz

    -> Überholt Dieter Ferner

    -> Nur zwei Torhüter (Wahlen/163 Spiele, Eich/176 Spiele) bestritten mehr Spiele

    - 30.Pflichtspiel von Julian Günther-Schmidt

    - 10.Pflichtspiel von Alexander Groiß

    - 10.Pflichtspiel von Justin Steinkötter



    Auswärts

    - 155.Spiel von Manuel Zeitz

    - 84.Spiel von Mario Müller

    -> Zieht mit Emil Poklitar und Alfred Wahlen (Platz 34) gleich

    - 75.Spiel von Daniel Batz

    -> Zieht mit Gerd Werthmüller (Platz 43) gleich

    - 5.Spiel von Alexander Groiß

    - 5.Spiel von Nick Galle

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    Ligaspiele für den FCS


    Gesamt

    - 145.Spiel von Mario Müller

    - 134.Spiel von Tobias Jänicke

    -> Zieht mit Stefan Jambo gleich (Platz 39)

    - 10.Spiel von Dave Gnaase


    Auswärts

    - 70.Spiel von Daniel Batz

    -> Zieht mit Sven Sökler (Platz 35) gleich

    -> Platz 6 im Jahrtausend

    - 5.Spiel von Justin Steinkötter

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    Ligaspiele für den FCS (3.Liga)


    Gesamt

    - 50.Drittligaspiel von Daniel Batz

    - 10.Drittligaspiel von Dave Gnaase, Rasim Bulic


    Auswärts

    - 25.Drittligaspiel von Daniel Batz

    - 25.Drittligaspiel von Tobias Jänicke

    - 20.Drittligaspiel von Sebastian Jacob

    - 5.Drittligaspiel von Justin Steinkötter

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    Debüts

    - Mögliches Pflichtspieldebüt für Jonas Hupe

    - Mögliche Ligadebüts für Marcel Johnen und Tim Korzuschek

    - Mögliches Auswärtsdebüt (Liga) für Lukas Boeder

    - Bisher wurden 105 Spieler in der 3.Liga eingesetzt

    - In Auswärtsspielen wurden 103 Spieler eingesetzt

    - 21 Spieler wurden in der Saison eingesetzt

    - Alle außer Zellner, Bösel, Uaferro (verletzt), Johnen, Hupe, Korzuschek

    - Auswärts wurden 20 Spieler eingesetzt

    - Alle außer Zellner, Bösel, Uaferro (verletzt), Johnen, Hupe, Korzuschek, Boeder

    ------------------------------------------------------------

    Einsatzserie

    - 73.Ligaspiel von Daniel Batz in Serie

    - 7.Längste Serie für den FCS

    -> Spielt durchgängig seit dem 1.Spieltag 2019/20

    -> Zum letzten Mal bei einem Ligaspiel stand Batz am 34.Spieltag der Saison 2018/19 nicht im Tor

    -> Damals ging es am letzten Spieltag gegen Hessen Dreieich

    -> Rekordhalter ist Egon Schmitt (105)

    -> Nur Wahlen (88) und Ebertz (99) kamen als Torhüter länger am Stück zum Einsatz

    ------------------------------------------------------------

    Trainer

    - 12.Pflichtspiel von Uwe Koschinat

    - Zieht mit Gerd Warken (Platz 51) gleich

    - 6.Auswärtsspiel von Uwe Koschinat

    - Zieht mit Gerd Warken (Platz 50) gleich

    - 5.Auswärtsspiel/Liga von Uwe Koschinat

    -> Zieht mit Taifour Diane gleich

  • Hallescher FC geht vor Duell mit Saarbrücken auf dem Zahnfleisch


    Zitat

    Jeder fitte Spieler mehr hilft gegen die in den vergangenen Wochen zwar etwas auf der Stelle tretenden (sieben Punkte aus sechs Spielen), aber definitiv ambitioniert nach oben schauenden Saarländer. Michael Eberwein, mit sieben Saisontreffern aktuell zweitbester Drittliga-Torjäger, warnte auf der offiziellen HFC-Homepage: "Saarbrücken ist wuchtig und robust, sucht aber auch spielerische Lösungen. Das ist eine Mannschaft, die in allen Segmenten wirklich gut ist."

  • Personalsorgen beim HFC: "Haben noch genügend Spieler"


    Zitat

    Zumal der HFC mit Michael Eberwein (sieben Tore/zwei Vorlagen) einen der formstärksten Torschützen auf seiner Seite hat. Gerade nach Eckbällen war der Offensivspieler zuletzt mit dem Kopf zur Stelle. "Unser Ziel ist es nicht, dass wir jetzt jeden Ball auf mich spielen, weil es gerade gut klappt. Wir haben genügend andere kopfballstarke Spieler", lächelte der 25-Jährige über das Lob hinweg. Ob dem Stürmer der neue Rasen im Leuna-Chemie-Stadion zugute kommen wird? "Er muss noch anwachsen, glaube ich, es ist noch nicht perfekt. Aber ich kenne mich da nicht aus", musste Eberwein auch bei dieser Nachfrage lachen. Klar scheint, dass es zumindest kein Nachteil werden wird, dass das Geläuf in Halle nach zehn Jahren erneuert wurde. Jetzt fehlt nur die passende Einweihung.

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