36. Spieltag, TSV Schott Mainz - 1. FC Saarbrücken 1:3 (0:1)

  • Schiedsrichter: Dennis Meinhardt (Regionalliga, seit 2017)
    Assistenten: Simon Heß, Patrick Glaser


    Spiele mit TSV-Beteiligung (1SP - 1S - 0U - 0N - 3:2)
    28.03.18: Wormatia Worms - Schott 2:3 (2:1) (4 Gelbe)


    Spiele mit FCS-Beteiligung (1SP - 1S - 0U - 0N - 3:0)
    27.08.17: FCS - Stuttgarter Kickers 3:0 (1:0) (4 Gelbe, 1 Gelb-Rote)

  • Kabinenwechsel – Cheftrainer Sascha Meeth zum 17. Heimspiel


  • Seitenwechsel – 1.FC Saarbrücken schafft Relegation zur Dritten Liga


    Zitat

    Zu unserem vorletzten Heimspiel der Saison begrüßen wir sehr herzlich den 1.FC Saarbrücken.


    Der Verein wurde bereits 1903 gegründet. 1943 und 1952 feierten die Saarländer ihre größten Erfolge, sie wurden in beiden Jahren Deutscher Vizemeister. Auch konnten sie sich 1963 als einer von 16 Vereinen für die neu gegründete Bundesliga qualifizieren. Jedoch stiegen sie als Tabellenletzter sofort wieder ab.


    Bis Mitte der 2000er Jahre pendelte der FC zwischen der Ersten und Zweiten Liga. 1974 noch in die neu geschaffene Zweite Bundesliga aufgenommen, gelang 1976 für zwei Jahre sogar die Rückkehr in die Erste Liga. Letztmals gelang den Saarländern 1992 unter Kulttrainer Peter Neururer der Sprung in die Bundesliga, nach furiosem Saisonstart aber folgte der sofortige Abstieg. 2004 waren die Landeshauptstädter noch einmal für zwei Jahre zweitklassig, danach begann jedoch der freie Fall, der nach Lizenzverweigerungen und finanziellen Problemen in der fünftklassigen Oberliga Südwest endete.

  • Heute vor...
    ... 06 Jahren: Offenbacher FC Kickers - 1. FC Saarbrücken 2:3
    ... 11 Jahren: 1. FC Saarbrücken - TSG 1899 Hoffenheim 1:3
    ... 16 Jahren: SV Babelsberg 03 - 1. FC Saarbrücken 1:2
    ... 22 Jahren: FC Gütersloh - 1. FC Saarbrücken 1:1
    ... 34 Jahren: 1. FC Saarbrücken - TSV Alemannia Aachen 2:0
    ... 50 Jahren: Ludwigshafener SC 1925 - 1. FC Saarbrücken 2:2
    ... 61 Jahren: 1. FC Saarbrücken - SG Eintracht 02 Bad Kreuznach 3:1
    ... 72 Jahren: 1. FC Saarbrücken - Binger FVgg Hassia 9:0

  • Cymer,Wenninger,Oschkenat,Zellner,Fassnacht,Mendy,Steiner,Perdedaj,Dausch,Fenninger,Jacob


    Bank
    Herbrand,Zeitz,Schmidt,Holz,Behrens,Jänicke

    Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions


    [media]https://www.youtube.com/watch?v=DzjfNI2XEBs[/media]



  • Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions


    [media]https://www.youtube.com/watch?v=DzjfNI2XEBs[/media]



  • Der drittletzte reguläre Spieltag der Saison führte den FCS am Samstag nach Mainz und ins Bruchwegstadion. Eine Woche nach der festgezurrten Relegation gegen Offenbach gastierte man beim TSV Schott Mainz und konnte mit der Meisterschaft den nächsten kleinen Schritt gehen. Dirk Lottner nutzte die Situation für eine vollumfassende Rotation und veränderte seine Startelf im Vergleich zum Spiel gegen Offenbach auf gleich acht Positionen. Cymer ersetzte Batz im Tor und kam zu seinem ersten Einsatz in dieser Ligasaison. Die Abwehr blieb fast gleich. Rechts verteidigte Wenninger und die Innenverteidigung bildeten Oliver Oschkenat und Steven Zellner. Auf der linken Abwehrseite begann Fassnacht statt Müller. Im rechten Mittelfeld stand Alex Mendy zum ersten Mal seit seiner Verletzung wieder in der ersten Elf (statt Jänicke), auf der linken Seite gab Martin Dausch sein Startelfcomeback im Jahre 2018 (statt Mendler). Vorne drin begannen Christoph Fenninger und Sebastian Jacob (Startelfdebüt) statt Schmidt und Behrens. Vor den 1.000 Zuschauern (rund 700 Saarbrücker) tummelten sich so etliche Stammspieler auf der Bank. Neben Ersatztorwart Herbrand waren dies Müller, Zeitz, Holz, Jänicke, Schmidt und Behrens. Eine stärkere Bank hatte der FCS lange Zeit nicht. Nicht im Kader standen Batz und Mendler.


    Die zahlreichen Umstellungen auf Seiten des FCS machten sich von Beginn an bemerkbar, war es doch eine komplette andere Mannschaft als gewohnt und damit auch ein komplett anderes Auftreten. Den ersten Schuss in Richtung Tor gaben dann auch die Gastgeber ab, der Angreifer zielte jedoch deutlich am Tor vorbei. Ansonsten erarbeitete sich der FC von Beginn an ein Übergewicht, war in den Zweikämpfen robuster und bestimmte das Spielgeschehen. Merkbar jedoch die zahlreichen Umstellung und entsprechend waren von Beginn an auch Missverständnisse dabei. Trotzdem gab es die frühe Führung. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld spielte man im Strafraum von Mainz Ping-Pong ehe Perdedaj den Ball im Tor versenkte (9.). Die Molschder spielten weiter ihr Spiel, dominierten die Begegnung (auf sicher überschaubaren Niveau) klar und wirkten nur selten in Schwierigkeiten. So nach etwa 15 Minuten als die Zuordnung in der Defensive nicht stimmte und Ripplinger knapp über das Tor schoss. Der FCS hätte auch nachlegen können. Die größte Chance hatte mit Sicherheit Christoph Fenninger. Der Angreifer stand nach einem langen Ball von Dausch frei vor dem Tor, zielte aber zu genau und traf nur die Latte. Dazu wurde Alexandre Mendy ein klarer Elfmeter verwehrt. Er setzte sich gegen drei Mann durch, hätte frei vor dem Tor schießen können und wurde schließlich von der Seite gelegt. Elfmeter pfiff der Schiedsrichter jedoch nicht. Stattdessen bekam im folgenden Spielaufbau der Mainzer Fanol Perdedaj die gelbe Karte für ein Tackling. Wenige Minuten später erlaubte sich Perdedaj im Mittelfeld ein zweites Foul und erhielt dafür die Ampelkarte. Eine - in Anbetracht beider Situationen - mehr als harte Entscheidung. Der FCS also in den letzten 55 Minuten in Unterzahl und Lottner reagierte bis zur Pause indem er Fenninger ins linke Mittelfeld zog und Dausch neben Steiner ins Zentrum rückte. Der Spielverlauf änderte sich erst mal nicht, weiterhin blieb der FC die spielbestimmende Mannschaft. Bis zur Halbzeitpause passierte allerdings nicht mehr viel, die Lottner-Elf ließ vor allem den Ball laufen und hätte durch Jacob den zweiten Treffer erzielen können. In der Pause brachte Lottner Marco Holz für Sascha Wenninger und stellte auf ein 4-3-2-System um. Die Gastgeber kamen nun aktiver aus der Kabine, auch in dem Wissen das sie das Spiel gewinnen müssen wenn sie die Klasse halten wollen. Sie konnten nun viel mehr Ballbesitz für sich verbuchen als noch in Halbzeit 1, spielten im Mittelfeld einen ordentlichen Ball ohne jedoch für Gefahr im letzten Drittel zu sorgen. Der FC machte das Zentrum dicht, verschob geschickt und konnte selbst immer wieder Ballstaffetten zeigen. Der eine Mann weniger war durch die deutliche bessere Spielanlage kaum zu spüren. Entsprechend der individuellen Qualität legte Blauschwarz auch nach. Nach einem Freistoß von Dausch traf Mendy per Kopf ins Eck (55.). Der FC nun klar auf der Siegerstraße, hätte man den Gegner nicht mit dem nächsten Angriff wieder ins Spiel gebracht. Zuordnungsproblem in der Defensive und am Ende schiebt ein Mainzer ohne Mühe ein (56.). Das Tor sorgte für Aufwind bei Schott die nun noch mutiger wurden und mehr Druck aufbauen wollten. Chancen aus dem Spiel heraus blieben weiterhin Mangelware und Lottner legte mit Schmidt und Jänicke (für Fenninger und Dausch) nach. Die große Ausgleichchance ließen die Gastgeber liegen, auf der Gegenseite zeigten die beiden eingewechselten Spieler ihre Qualität. Schneller Konter, Schmidt bedient Jänicke und der trifft zum 3:1 (74.). Die Entscheidung in diesem Spiel. Zwar bemühten sich die Mainzer auch in der Folge redlich, kamen jedoch zu keinen nennenswerten Torchancen mehr und konnte den FC auch nicht mehr in Gefahr bringen. Die Lottner-Elf spielte die Begegnung gekonnt nach unten und ließ nun nichts mehr anbrennen.


    Ein verdienter Sieg für den FCS in einem Spiel auf überschaubaren Niveau. Etwas anderes war mit der Aufstellung aber nicht zu erwarten. Die Gastgeber waren an ihrem Limit und der FC spielte mit einer zusammengewürfelten Truppe. Dies war sichtbar. Die komplette Spannung im Spiel wurde durch die Gelb-Rote Karte gegen Perdedaj erzeugt, ansonsten hätte Blauschwarz die Begegnung noch klarer nach Hause gespielt. So musste man mehr Investieren, wurde richtig gefordert und für all jene Spieler die nicht so viel Spielpraxis haben war dies ein gutes Spiel. Gerade Mendy, Dausch, Steiner und Jacob wird ein solches Spiel auf Wettkampfbedingungen gut tun. Denn die Mainzer haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles probiert und keinen Sieg geschenkt. Und der FC hat dieses Spiel trotz feststehender Qualifikation voll angenommen. Wie und welche Erkenntnisse man aus dem Spiel zieht ist eine andere Sache. Als Mannschaft macht das wenig Sinn, auch wenn man in ähnlicher Formation im Pokalfinale zwar der Außenseiter, aber nicht vollkommen Chancenlos sein wird. Auf ein Spiel kann das funktionieren. Jacob hat nicht nur über 90 Minuten gespielt sondern auch ein paar gute Ansätze gezeigt. Er ist halt noch mal ein anderer Stürmertyp als Schmidt oder Behrens und kann eine wertvolle Alternative in den wichtigen Spielen sein. Mendy ebenfalls über die volle Distanz und auch im Zweikampf voll dabei. Bis Mitte Mai sollte er noch einige Schritte weiter sein. Dies gilt auch für Dausch, er hat ein richtig gutes Spiel gezeigt und ein großes Laufpensum absolviert. Nach 70 Minuten war er dann auch am Ende seiner Kräfte. Mit dem Sieg hat der FC nun 78 Punkte auf dem Konto und durfte den nächsten kleinen Erfolg feiern. Da Verfolger Waldhof Mannheim bei der TSG Hoffenheim nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus kam steht die Lottner-Elf nun als Meister der Regionalliga Südwest 2017/18 fest. Das letzte reguläre Heimspiel der Saison findet am kommenden Samstag ab 14:00 Uhr statt. Im Rahmen dieser Begegnung sollte der FCS auch die Meisterschale überreicht bekommen.

  • Für Blau und Schwarz wird's wieder Zeit,
    und stell dir vor die ganze Scheiße ist vorbei.
    Der Block ist high, Blau-Schwarz dreht frei.
    Und nächstes Jahr spielt Saarbrücken in Liga 3!
    ALLEZ ,ALLEZ...Oh oh oh...

    Wie ist denn der Wortlaut des Liedes das Gestern gesungen wurde?


    - Für Blau und Schwarz wirds wieder Zeit
    - und stell dir vor die ganze scheisse ist vorbei
    - ?
    - ?
    - und nächstes jahr spielt saarbrücken in liga 3

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