Offener Brief an die Politik

  • Es wird Zeit das wir Fans unseren Unmut über den Stadionbau los werden. Aus diesem Grund hat der Fanclub "Treue Jungs F1" diesen Brief an die saarländische Politik verfasst:


    Sehr geehrte Frau Rehlinger,
    sehr geehrte Frau Kramp-Karrenbauer,
    sehr geehrter Herr Hans,
    sehr geehrter Herr Conradt,


    ich wende mich heute mit einer eindringlichen Bitte an Sie:


    "Lassen Sie, den 1.FC Saarbrücken nicht so im Regen stehen"!


    Vor einigen Wochen, waren Sie alle des Lobes, was der Verein im DFB Pokal für das Saarland erreicht hat und 14 Tage später steht im Raum das die Heimspiele des 1.FC Saarbrücken in Frankfurt austragen werden. Ist das wirklich im Sinne der Saarländer?


    Der Verein kann nichts dafür das der Stadionbau ein einziges Desaster ist und muss nun das ausbaden was andere zu verantworten haben.
    Bitte helfen Sie mit, das der 1.FC Saarbrücken seine Heimspiele im Saarland austragen kann.


    Was hier genau benötigt wird und wie die Hilfe aussehen kann, besprechen Sie am besten mit den Verantwortlichen des 1.FC Saarbrücken.
    Noch ist es Zeit, z.B. den Ludwigspark so herzurichten das Spiele mit Zuschauer zu Beginn der neuen Saison möglich sind.


    Schöne Worte hatten wir genug gehört, wir Saarländer wollen den 3. Ligafußball im Saarland sehen und nicht in Frankfurt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Rainer Buch
    1. Vorsitzender "Treue Jungs F1"

  • Ich finde es toll dass jetzt erstmalig ein Fanclub etwas unternommen hat und einen Brief an unsere tollen Politiker geschrieben haben. Ich hoffe es werden sich weitere Fanclubs anschließen und den Druck etwas erhöhen :thumbsup:


    An die Deutschlehrer unter uns - ihr seid herzlich eingeladen einen eigenen Brief zu schreiben, anstatt in den von Anderen nach Fehlern zu suchen.

  • Aber ja ihr habt recht. Druck machen! Es müssen ja nicht nur öffentliche Briefe sein. Bombadiert die Stadt und die Politiker mit E-Mails und Anrufen. Schreiben wir etliche Leserbriefe für die regionalen Zeitungen. Hängen wir das Rathaus mit Protestbanner zu!



    Jeden Tag fürs Stadion kämpfen

  • Seid nicht seit

    Danke, hab es geändert :thumbup:


    Ich finde es halt demotivierend wenn Leute etwas unternehmen und dann nix außer klugen Sprüche kommt.


    Ich habe auch schon Mails an Conradt und Konsorten geschrieben, wir müssen gemeinsam den Druck aufrecht erhalten.

  • Ist doch völlig sinnlos sich an solche .............zu wenden. Die sind doch nur mit sich selbst beschäftigt. Damit sie ihre gut bezahlten Posten
    behalten können. Wenn möglich auch noch nach den nächsten Wahlen.
    Schaue ich nach Berlin, komme ich aus dem Grinsen nicht mehr raus. Drei von ihnen! Eine schon gescheitert, Maas, der ewige Saar- Verlierer
    auf großer Welttour :D :D :D. Er war Oskars Ziehsohn, hat aber dieses " politische Schwergewicht " schwer enttäuscht.
    Mein Ratschlag: überhäuft die bundesdeutschen Medien mit den Fakten. Unter 20/30 wird schon einer ( eine ) anbeißen.
    Spreche da aus Erfahrung. Nur eins ist wichtig...........................dranbleiben und nicht aufstecken!
    Viel Glück!

  • also, ich (bzw. wir als Fanclub) haben auch einen Brief geschrieben und heute kam sogar eine Antwort, die für mich aber verdächtig nach Copy and Paste klingt.


    Sehr geehrter Herr xxx,


    vielen Dank für ihre E-Mail. nach meinem Amtsantritt habe ich das Stadion zur Chefsache gemacht und zunächst versucht, die Baustelle auf Basis der vorliegenden Planungen und der bestehenden Projektstruktur zum Abschluss zu bringen. im Zeitraum ab 1. Oktober 2019 wurden 33 Vergabeverfahren abgeschlossen, das sind 45 Prozent der bisherigen Vergabeverfahren. Vom Spatenstich bis zu meinem Amtrantritt wurden pro Monat im Schnitt rund 260.000 € verbaut, seit meinem Amtsantritt konnte dies im Schnitt auf 900.000 € pro Monat gesteigert werden. Engmaschig haben wir uns von Beginn mit den Baufirmen getroffen und abgestimmt. Wir wurden schneller, aber das ist noch nicht schnell genug. IN den zurückliegenden 9 Monaten sind immer wieder neue Probleme und Planungsdefizite zutage getreten.
    Erst nach und nach habe ich erkannt, dass eine falsche Grundannahme zu Grunde lag. Bis zum heutigen Tag sind mache Planungen nicht fertiggstellt, deshalb können Ausschreibungen nicht erfolgen. Daher weiß ich auch nicht, wie hoch der Baupreis tatsächlich sein wird. Der Wunsch, das Stadion schnellstmöglich fertig zu stellen, ist daher immer wieder von diesen mangelhaften Planungen, aber auch durch nicht asureichende Kommunikation und Information über Probleme sowie Defizite in der Organisation verhindert worden. Am 3. Juli habe ich die Organisation, Information und Kommunikation dieses Projektes, mit dem Ziel, den Spielbetrieb schnellstmöglich zu ermöglichen und die Baustelle schnellstmöglich abzuschließen, geändert.
    Das Projekt hat eine neue Struktur mit einem neuen Kopf, der die zentrale Steuerung und Verantwortung für die Baustelle übernimmt, bekommen. Martin Welker wird als neuer GIU-Geschäftsführer diese Aufgabe übernehmen. Ich bin froh, Herrn Welker als ausgewiesenen Baufachmann und Juristen mit langjähriger Erfahrung in Großprojekten für diese schwierige Herausforderung gewonnen zu haben.
    Herr Welker kennt das Projekt und die handelnden Person sehr gut und benötigt daher keine Einarbeitungszeit. Ich hab das Baudezernat angewiesen, bestmöglich mit Herrn Welker zu kooperieren und ihn in seiner Arbeit zu unterstützen. Er erhält größtmögliche Befugnisse, um schnell entscheiden und Abstimmungs- sowie Arbeitsabläufe auf der Baustelle beschleunigen zu können. Herr Welker berichtet unmittelbar an mich.
    Gleichzeitig wird eine wöchentliche Bauherrenrunde auf der Baustelle eingerichtet. Dort ist neben mir, dem neuen GIU-Geschäftsführer und dem Werkleiter des städtischen Gebäudemanagementbetriebes GMS auch ein Vertreter des 1. FCS vertreten. In diesen Terminen werde ich mich über den Projektstand, Probleme und den Baustellenfortschritt informieren.
    Ich habe den neuen Geschäftsführer beauftragt, das Thema "Spielen auf der Baustelle" mit Nachdruck anzugehen. Martin Welker wird mit seinem Team und in Abstimmung mit dem Verein prüfen, ob unter welchen Bedingungen und an wann das Spielen auf der Baustelle möglich und sinnvoll ist. Diese Frage wird in einem Monat verlässlich geklärt sein.


    Weiter habe ich Martin Welker beauftragt, einen verlässlichen Bauzeitenplan zu erstellen und das Budget detailliert zu prüfen.
    Ich werde die städtischen Kommunikationsmaßnahmen zur Baustelle ausbauen und den Austausch mit den Fans und Interessierten intensivieren. Dazu sollen unter anderem regelmäßige Führungen über die Baustelle organisiert werden - angepasst an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort und die aktuellen Corono-Regelungen. Sobald die Modalitäten festgelegt sind, wird die Stadt darüber informieren.


    Auch der Austausch mit dem 1. FCS wird verbessert, hierzu werden verlässliche und klare Kommunikationswege vereinbart - sowohl auf der Führungs- als auch auf der Arbeitsebene.


    Zudem wird zeitnah ein öffentliches Baustellen-Briefing eingeführt. Unter http://www.ludwigsparkstadion.de finden Sie aktuelle Informationen zur Baustelle.


    Wir haben jetzt die Weichen gestellt, um das Projekt erfolgreich zu Ende zu führen.
    Mit freundlichen Grüßen blabla

  • Vor allem legt er wie immer extrem viel Wert drauf dass die anderen Schuld sind und es bei ihm ja eigentlich schon total gut laeuft.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."


    Evelyn Beatrice Hall

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