16. Spieltag, 1. FC Magdeburg - 1. FC Saarbrücken 1:2 (1:1)

  • FCS-Nachholspiele in Liga 3


    Gesamt

    06 Spiele - 05 Siege - 00 Unentschieden - 01 Niederlagen - 20:09-Tore


    Heim

    04 Spiele - 03 Siege - 00 Unentschieden - 01 Niederlagen - 10:07-Tore


    Auswärts

    02 Spiele - 02 Siege - 00 Unentschieden - 00 Niederlagen - 10:02-Tore



    Überblick

    04.11.20: MSV Duisburg - FCS 2:3 (0:1) (Shipnoski, Sverko, Jänicke) ZS: 0

    20.02.13: FCS - Arminia Bielefeld 2:4 (1:2) (Sökler, ET) ZS: 3.036

    13.03.12: FCS - VfR Aalen 4:2 (2:0) (3x Ziemer, Stiefler ZS: 3.408

    15.02.11: FCS - Kickers Offenbach 2:0 (0:0) (2x Zimmermann) ZS: 5.600

    08.12.10: FCS - Wacker Burghausen 2:1 (1:0) (Pisano, ET) ZS: 2.565

    11.08.10: CZ Jena - FCS 0:7 (0:3) (Fuchs, Sieger, 2x Özbek, Zydko, Grgic, Otto) ZS: 7.007

  • Im Blick: MDCC-Arena in Magdeburg

    Seit dem Ende des Jahres 2006 spielt der 1.FC Magdeburg seine Heimspiele in der MDCC-Arena aus und ist nach einem Sponsor benannt. Als ursprünglicher Name wurde der Begriff Stadion Magdeburg verwendet. Das Stadion wurde in nicht mal zwei Jahren und mit einem Budget von rund 31 Millionen Euro umgesetzt. Bis 2004 war das Ernst-Grube-Stadion mit einem Fassungsvermögen von rund 26.000 Zuschauern die Heimspielstätte der Magdeburger gewesen.


    Die heutige Arena in Magdeburg ist beim Fußball mit einem Fassungsvermögen von

    30.098 Zuschauern ausgestattet, allerdings sind de Fakto maximal 28.000 Plätze nutzbar. Die Hintertortribüne war lange Zeit eine Sitzplatztribüne, dient jedoch als Stehbereich. Statikprobleme tauchten auf, mittlerweile wurde dieser Bereich zu Stehplätzen umgebaut. Es ist Heimat von Block U, der aktiven Fanszene des FCM. Auf der gegenüberliegenden Südtribüne ist auch Block 14 noch ein Stehbereich, es handelt sich um den Gästeblock und er ist in der Südostkurve unterbracht. Das restliche Stadion ist mit Sitzplätzen ausgestattet. Dies gilt sowohl für die weitere Südtribüne (inklusive dem Sitzplatzblock für Gäste), für die Osttribüne (Gegentribüne) und die Haupttribüne auf der Westseite. Dort sind auch VIP-, Presse- und Businessbereich untergebracht.


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    Normal gehört das Magdeburger Stadion zu den stimmgewaltigsten Plätzen in der Liga. Es ist ein Verein mit großer Vergangenheit und einer treuen Fangemeinde. Obwohl man viele Jahre ab vom Profifußball war (und teilweise in der Oberliga im Schnitt bei unter 2.000 Besuchern war) hat man das große Potenzial behalten. In der Meistersaison der Regionalliga kamen 2014/15 im Schnitt über 8.500 Zuschauer ins Stadion, der Aufstieg in die 3.Liga hat gleich einen Zuwachs von rund 10.000 Besuchern gebracht. In der 2.Liga lag der Schnitt gar über 20.000. Vergangene Saison lag der Schnitt vor den Geisterspielen bei 16.853 Zuschauern (Platz 3 in der Liga). In dieser Saison durfte man in immerhin vier Heimspielen eigene Zuschauer im Stadion genießen, auch dieser große Club hatte jedoch Schwierigkeiten die zulässige Anzahl ins Stadion zu bekommen. Gegen Halle waren 5.200 Zuschauer vor Ort, 4.400 Besucher kamen gegen Viktoria Köln, das Heimspiel gegen Türkgücü München verfolgten 5.100 Besucher und das letzte Heimspiel mit Zuschauern gegen Wiesbaden konnte einen Besuch von 3.600 Zuschauern vorweisen. In anderen Spielzeiten hätte man am Dienstag unter Flutlicht mit einer großen und sehr stimmungsvollen Kulisse und Atmosphäre rechnen dürfen.

  • Die Fakten stimmen. Jacob ist aber auch auf seine Mitspieler angewiesen. Wenn 98 % der Angriffsbemühungen des FCS bereits im Mittelfeld im Sand verlaufen, kann Jacob schlecht knipsen. Kwasniok muss J G-S in Magdeburg gemeinsam mit Sebi bringen, damit sich die Magdeburger Defensivakteure nicht nur auf Sebi konzentrieren müssen. Golley würde ich dafür draußen lassen. Der Mann ist in der Dritten Liga fehl am Platz. Als Zirkusdirektor würde ich ihn sofort für die Manage verpflichten. Er könnte dann als Pausenfüller Kunststückchen mit dem Ball vorführen.


    Insgesamt ist es für den FCS lebenswichtig, dass die einzelnen Mannschaftsteile wieder - wie zu Beginn - enger zusammenstehen. Man muss auch vor dem Spiel schauen, wie sich der Platz präsentiert. Ist es ein Acker wie in Meppen, muss ich anders spielen lassen wie auf einem guten Geläuf.

    Gut geschrieben :thumbup:

  • Also, wenn das morgen bei der bisherigen Taktik auch in die Hose geht und der FCS erneut als Loser dasteht und die Platzverhältnisse bei dem Wetter und der Vielzahl der Spiele immer schlechter werden, hilft dem FCS bis auf weiteres nur noch eins: Kick and rush!


    Will heißen: Der FCS gibt das Mittelfeld total preis (da läuft eh nichts) steht ca. 10-15 m vor dem eigenen 16-er kompakt und wenn der Gegner aufrückt , kommen lange Bälle auf die 3, 4 Offensiven vorne. Mit deren Schnelligkeit könnte es dann in 1 zu 1 Situationen mit Torchancen klappen. Das müsste dann aber ein paar mal vorher noch trainiert werden. Eine andere Möglichkeit sehe ich derzeit nicht. Wenn im Frühling die Plätze wieder trocken sind, kann man ja wieder mehr auf das Spielerische setzen.

  • Die Baustelle ist nicht der Sturm, der hofft auf gute Vorlagen durch das Mittelfeld

    sondern das Mittelfeld - schaut mal da genauer hin

    welche Spieler aktuell keine Hilfe sind und woran das liegen könnte?

    ist aktuell eine Mentalitätsfrage - da kann man leider nicht an einer Schraube drehen

    hier muss man menschlich behutsam miteinander reden

    Alle Spieler haben auf jeden Fall die Qualität besser zu agieren und das wird mMn auch wieder kommen

    Magdeburg wird ein anderer Gegner - vor allem der Rasen wird besser sein


    BTW ein Golley hat desöftern Aktionen gebracht die uns zum Sieg führten oder die Niederlage abgewendet

    haben, die Kritik ist unwürdig


    es muss nicht immer gleich alles verteufelt werden - lasst mal die Mannschaft und Trainer in Ruhe weiterarbeiten

    wenn es bis Ende Januar weitere 5 Niederlagen gegeben haben sollte ( was ich nicht glaube ) dürft ihr gerne

    - und dann auch zu Recht - auf den Trainer und den Rest der Sportlichen Leitung draufhauen

  • FCM punktet zum Jahresauftakt gegen KFC Uerdingen


    Zitat

    Der 1. FC Magdeburg ist mit einem Unentschieden ins neue Fußballjahr gestartet - und hat seine Ungeschlagen-Serie damit auf fünf Spiele ausgebaut. Beim 1:1 (1:0) gegen den KFC Uerdingen am Samstag (09.01.) reichte der Elf von Thomas Hoßmang ein direkt verwandelter Freistoß von Sören Bertram, um nicht als Verlierer gegen Ex-Trainer Stefan Krämer vom Platz zu gehen.


    Bitter für den FCM: Der Ausgleich der Gäste fiel durch ein Eigentor von Tobias Müller, der eine Eingabe von Gino Fechner unglücklich ins eigene Tor abfälschte (54.). Zuvor war der 1. FC Magdeburg durch einen Freistoßtreffer von Sören Bertram in Führung gegangen (42.). Dennoch: Der eine Punkt ist zu wenig für den FCM, um aus dem Keller zu kommen, auch wenn man man die Rote Laterne vorerst an den MSV Duisburg abgeben konnte.

  • Hoßmang kritisiert Offensiv-Auftritt seines Teams


    Zitat

    Die Möglichkeit zu einem perfekten Start in das neue Fußballjahr war für den 1. FC Magdeburg am Samstagnachmittag definitiv gegeben. Trotz schwacher Vorstellung im ersten Durchgang ging die Elf von Thomas Hoßmang mit einer 1:0-Führung gegen den KFC Uerdingen in die Pause, nachdem Sören Bertram einen Freistoß direkt im gegnerischen Kasten untergebracht hatte (42.). Der erwartete Aufschwung blieb nach dem Treffer allerdings aus. Im Gegenteil: Der KFC kam nach Wiederanpfiff durch ein Eigentor von Tobias Müller (54.) zunächst zum Ausgleich und besaß in der Folge sogar noch weitere Möglichkeiten zur Führung. Selbst ein Platzverweis gegen Uerdingens Edvinas Girdvainis (78.) sorgte am Ende nicht mehr dafür, dass Magdeburg noch einmal gefährlich wurde Und so verlassen die Blau-Weißen nach dem 15. Saisonspiel zwar den letzten Tabellenplatz, verbleiben aber weiterhin tief im Keller der Liga.


    "Wir haben ein ganz schlechtes Spiel gesehen – von beiden Mannschaften", sagte Magdeburgs Torschütze hinterher vor dem Mikrofon von "MagentaSport", wobei Bertram sogar den einen Punkt noch als glücklich einordnete: "Wir haben quasi um das Gegentor gebettelt. Am Ende können wir froh sein, dass wir nicht noch einen Gegentreffer bekommen haben. Der Sieg für Uerdingen wäre durchaus verdient gewesen." Sein Trainer war dabei insbesondere mit dem Offensivspiel des FCM nicht zufrieden: "Wir müssen anders auftreten vorne. Wir müssen uns viel mehr wehren und Bälle festmachen. Aber wenn wir uns nicht wehren und vorne auch nicht die tiefen Bälle spielen, dann ist das schwer. Weil dann kommt immer wieder die nächste Welle auf unsere Abwehr zu. Und da müssen wir uns einfach anders verhalten", meinte Hoßmang, der zunächst noch auf seine drei Offensiv-Neuzugänge Saliou Sané (kam in der 69. Minute für Beck), Baris Atik und Nico Granatowski (beide nicht im Kader) verzichtet hatte.

  • FCM trennt sich 1:1 von Uerdingen


    Zitat

    Wie in der letzten Partie des alten Jahres hat Thomas Hoßmang erneut einem 4-2-3-1 vertraut. Und im Vergleich zum damaligen 1:1 in Lübeck nur eine personelle Änderung vorgenommen. Sirlord Conteh rückte für Daniel Steiniger ins Zentrum direkt hinter die einzige Spitze Christian Beck, dafür besetzte Sören Bertram die rechte Außenbahn.


    Von den beiden Neuzugängen, die Anfang der Woche verpflichtet wurden, gehörte nur Saliou Sané zum Kader. Für Baris Atik kam ein Einsatz nach einem halben Jahre ohne Spielpraxis noch zu früh.

  • Vorbericht Nachholspiel 1. FC Magdeburg - 1. FC Saarbrücken


    Zitat

    Nach der Niederlage in Meppen - die den ein oder anderen Ratlos zurück gelassen hat- geht es für den FCS am Dienstag um 19 Uhr in der MDCC Arena gegen Magdeburg weiter. Die Niederlage in Meppen war trotz bescheidener Leistung überflüssig. Nach der vergebenen Großchanche ganz zu Beginn des Spiels kam nach vorne so gut wie nichts mehr. In der Meppener hälfte gingen die Ideen aus. Man hat zu den hinteren Rängen immer noch ein Polster muss nun langsam aber sicher wieder in die Spur kommen. Es gilt das offensiv Spiel wieder mit mehr Leben und Ideen zu füllen, in Magdeburg ist die Gelegenheit dazu.

  • 3.Liga - Saison 2020/21 - 16.Spieltag

    Dienstag, 12.Januar 2021 - 19:00 Uhr

    MDCC-Arena, Magdeburg



    1.FC Magdeburg (19.) - 1.FC Saarbrücken (06.)


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    Fakten


    Gesamt

    19 - Platz - 06

    15 - Punkte - 26

    16 - Spiele - 17

    0,94 - Punkte/Spiel - 1,53

    14:22 - Tore - 29:24

    -8 - Tordifferenz - +4

    0,88:1,38 - Tore/Spiel - 1,71:1,41


    3/6/7 - Bilanz – 7/5/5

    U/S/U/U/U - Tendenz - U/N/N/U/N



    Heim/Auswärts

    17 - Platz - 11

    09 - Punkte - 11

    08 - Spiele - 08

    1,13 - Punkte/Spiel - 1,38

    07:09 - Tore - 10:11

    -2 - Tordifferenz - -1

    0,88:1,13 - Tore/Spiel - 1,25:1,38


    2/3/3 - Bilanz – 3/2/3

    N/S/U/U/U - Tendenz - S/S/U/N/N



    Form (ohne Nachholspiele)

    17 - Platz - 20

    03 - Punkte - 01

    03 - Spiele - 04

    1,00 - Punkte/Spiel - 0,25

    02:02 - Tore - 05:10

    0 - Tordifferenz - -10

    0,67:0,67 - Tore/Spiel - 1,25:2,50



    Thomas Hoßmang - Trainer – Lukas Kwasniok

    Obermair/A. Müller (4) - Torschütze - Nicklas Shipnoski (9)

    Mehrere (2) - Vorlagen - Nicklas Shipnoski (6)

    Raphael Obermair (6) - Scorer - Nicklas Shipnoski (15)

  • 3.Liga - Saison 2020/21 - 16.Spieltag

    Dienstag, 12.Januar 2021 - 19:00 Uhr

    MDCC-Arena, Magdeburg



    1.FC Magdeburg (19.) - 1.FC Saarbrücken (06.)


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    Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt dem FCS nach der Niederlagen in Meppen nicht. Gerade einmal drei Tage nach der Pleite zum Jahresauftakt ist der FCS schon wieder in der Fremde gefordert. Es geht zum 1.FC Magdeburg. Das Duell gegen den Traditionsclub von der Elbe sollte ursprünglich im Dezember steigen, musste aufgrund von Corona-Fällen beim FCM jedoch kurzfristig abgesagt werden. An diesem Dienstag, 12.Januar bestreitet man nun das Nachholspiel. Für beide Teams ist es eine eminent wichtige Begegnung. Anstoß in der MDCC-Arena ist um 19:00 Uhr. Das Flutlichtspiel ist ausschließlich über die Kanäle von Magenta Sport zu empfangen. Das Spiel wird als Einzelspiel (ab 18:45 Uhr) übertragen. Auch das Spiel in Magdeburg ist ein Geisterspiel. Eine Auswärtsfahrt für die FCS-Fans gab es seit dem Wiederaufstieg in die 3.Liga noch nicht. Beide Faktoren werden auch in den kommenden Wochen & Monaten noch Bestand haben. Mit dem sonst so stimmungsvollen Stadion (zumal unter Flutlicht) in Magdeburg entgeht den Fans ein weiteres Highlight dieser Saison.


    Ein Pflichtspiel zwischen dem 1.FCS und dem 1.FC Magdeburg gab es bis dato noch nicht, der FCM stellt somit den neunten Debütgegner des FCS in seiner Drittligazeit dar. In dieser Spielzeit waren auch schon der VfB Lübeck, Viktoria Köln und Türkgücü München Debütgegner gewesen. Zugleich ist Magdeburg der 125.FCS-Gegner in einem Ligaspiel in diesem Jahrtausend. Einen Berührungspunkt zwischen den beiden Vereinen gab es im Jahr 1997. Damals empfing der FCS (in roten Trikots) den 1.FC Magdeburg zu einem Freundschaftsspiel auf den Burbacher Saarwiesen. Die Begegnung endete 3:3-Unentschieden.



    Der Gegner: 1.FC Magdeburg

    Der 1.FC Magdeburg - die offizielle Bezeichnung lautet 1. Fußballclub Magdeburg e. V. ist einer der ganz großen Traditionsvereine in der 3.Liga. Der Fußballverein wurde allerdings erst im Jahre 1965 auf Initiative der DDR-Sportführung gegründet, die Vorgängervereine reichen bis ins Jahr 1945 zurück. Mit rund 9.300 Mitgliedern ist der FCM heute der größte Sportverein in Sachsen-Anhalt. Seit 2017 ist der Club in die "1. FC Magdeburg Spielbetriebs GmbH" mit Geschäftsführer Mario Kallnik ausgegliedert. Die Glanzzeiten Magdeburgs liegen in der Zeit der DDR. Man war eine der erfolgreichsten Mannschaften des DDR-Fußballs und wurde 1972, 1974 und 1975 Meister der DDR. Weitere sieben Mal gewann man den nationalen Fußballpokal der deutschen Demokratischen Republik. 1974 gab es den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Durch einen Finalsieg über den AC Mailand sicherte man sich als einzige DDR-Mannschaft überhaupt den Europapokal der Pokalsieger und wähnte unter anderem Jürgen Sparwasser in seinen Reihen. Mit der Wende verlor Magdeburg den Kontakt zum Spitzenfußball. Man wurde in der entscheidenden Saison nur Zehnter, scheiterte zudem in der Qualifikationsrunde zur 2.Bundesliga und ging erst mal in der drittklassigen Oberliga an den Start. Ab 1994 war man nach einer Ligareform nur noch viertklassig und konnte dort nur knapp die Klasse halten. Man pendelte bis 2002 (Lizenzentzug durch Insolvenz) zwischen Regionalliga und Oberliga und etablierte sich danach über einige Jahre in der Oberliga. 2006 gelang der Aufstieg, bis 2015 hing man dann in der Regionalliga fest. Endlich gelang der langersehnte Aufstieg in den Profifußball und eine neue Euphorie in Magdeburg war geboren. Zwei Mal landete man in der 3.Liga auf Platz 4, 2018 wurde man schließlich Meister und spielte in der 2.Bundesliga. Es folgte jedoch der direkte Abstieg. In der Saison 2019/20 lief es für den Absteiger alles andere als wunschgemäß. Statt den Kampf um den direkten Wiederaufstieg aufnehmen zu können ging es für den Club gegen den Abstieg. Über einen lange Zeitpunkt lag man zwischen vier und sechs Punkten Vorsprung, teilweise war man aber sogar punktgleich. Am vorletzten Spieltag sicherte man sich durch einen Sieg in Ingolstadt den Klassenerhalt, am Ende landete man mit 47 Punkten auf dem 14.Platz. In dieser Saison wurde der erneute Klassenerhalt als Ziel ausgerufen, nach Möglichkeit will man jedoch nicht so sehr zittern müssen wie in der Vorsaison. Der 54-Jährige Thomas Hoßmang zeichnet sich als Magdeburger Trainer für diese Aufgabe verantwortlich. Er trainierte zuvor die U19 des Clubs, war aber auch schon in Plauen oder Bautzen aktiv. Im Juni 2020 übernahm er zunächst Interimsmäßig das Amt und führte die Mannschaft zum Klassenerhalt. Anschließend erhielt er einen Vertrag bis 2022.


    Seit der ursprünglichen Ansetzung hat der FCM den eigenen Kader auf drei Positionen verändert. Mit Baris Atik, Nico Granatowski und Saliou Sané wurden drei neue Offensivspieler verpflichtet. Einen Abgang gab er derweil nicht. Atik (25) spielt im offensiven Mittelfeld und war seit Sommer ohne Verein. Zuvor spielte er für Dynamo Dresden, die TSG Hoffenheim oder den SV Darmstadt 98. Saliou Sané (28) ist ein neuer Angreifer. Er wurde von Zweitligist Würzburg ausgeliehen und steht zunächst einmal bis zum Sommer zur Verfügung. Erst am Samstag kam Granatowski aus Osnabrück als dritter Neuzugang.

  • Allen guten Vorsätzen zum Trotz ging der Saisonauftakt in die Hose. Trotz 2:0-Führung zur Pause unterlag man im DFB-Pokal dem Zweitligisten Darmstadt noch mit 2:3 nach Verlängerung. In der Liga kassierte man zum Auftakt eine 0:2-Pleite gegen den Lokalrivalen aus Halle. Nach einem hart erkämpften Punktgewinn bei 1860 München folgte eine weitere Heimniederlage gegen Viktoria Köln (0:2) sowie eine knappe Niederlage bei Dynamo Dresden. Umso wichtiger war der 2:0-Heimsieg über Türkgücü München am fünften Spieltag. Man hatte einiges umgestellt, Andreas Müller und Brünker trafen. Der erhoffte Befreiungsschlag war der Sieg jedoch nicht. Beim SC Verl unterlag man mit 1:3, den Ehrentreffer erzielte wieder Müller. Im Heimspiel gegen Wiesbaden ging man dann zwar durch einen Schuss von Burger in Front, verlor am Ende aber auch mit 1:2. Bei Waldhof Mannheim hielt man lange Zeit gut mit, gleich zwei Mal aus. 20 Minuten vor Spielende kassierte man jedoch einen weiteren Gegentreffer und in der Schlussphase bekam man noch zwei weitere Gegentore. Als Tabellenletzter mit vier Punkten stand man nach acht Spielen dar. Franzke und Obermaier sorgten in der Folge für einen wichtigen 2:1-Heimsieg über die kleinen Bayern, in Kaiserslautern ermauerte man sich in der Folge ein 1:1-Unentschieden. Einmal mehr sorgte Andreas Müller für den Lichtpunkt der Begegnung. Am elften Spieltag startete man stark in Ingolstadt, kassierte jedoch schon nach 25 Minuten eine Ampelkarte. Auch danach war Magdeburg lange Zeit gut im Spiel und verteidigte eisern. Ein unglückliches Eigentor kurz vor Schluss beendete die Hoffnungen auf einen Punkt für die Moral. Doch die Mannschaft hatte sich in dieser Phase gefangen und kam im Heimspiel gegen Hansa Rostock zu einem Punktgewinn. Routinier Beck hatte seine Mannschaft in Führung gebracht. Müller sorgte mit einem weiteren Fernschuss für den knappen, aber extrem wichtigen 1:0-Sieg beim FSV Zwickau und im folgenden Heimspiel gab es keine Tore im Kellerduell gegen den SV Meppen. Im letzten Spiel vor der Winterpause gastierte man in Lübeck. Obermair glich Mitte der ersten Hälfte einen Rückstand nach Vorarbeit von Müller aus, nach 63 Minuten gerieten die Lübecker in Unterzahl. Trotzdem konnte Magdeburg nicht gewinnen, hatte im Gegenteil kurz vor Schluss sogar noch Glück. Behrens hielt einen Elfmeter gegen den FCM. Danach kam die Corona- und die Winterpause. Am Samstag startete man nun mit einem Heimspiel gegen Uerdingen. Bertram brachte Magdeburg kurz vor der Pause mit einem Freistoß in Front, die Gäste erzielten in Halbzeit 2 durch ein Eigentor den Ausgleich.


    Nur eines der letzten acht Spiele hat Magdeburg verloren. Im gleichen Zeitraum gab es aber auch fünf Unentschieden und nur zwei Siege. In den letzten fünf Spielen gab es überhaupt keine Niederlage mehr zu verzeichnen, außer dem Spiel in Zwickau endeten jedoch alle Spiele ohne einen Sieger. Man konnte sich im Vergleich zum Saisonstart deutlich stabilisieren, tritt aber mit den vielen Unentschieden auf der Stelle. Nach dem achten Spieltag war man Tabellenletzter mit einem Rückstand von vier Punkten gewesen. Mittlerweile ist man Vorletzter und weißt einen Rückstand von drei Punkten auf die Nichtabstiegszone aus. Sollte Zwickau im zusätzlichen Nachholspiel noch mal punkten wären es wieder vier Zähler. Der Januar ist entsprechend wichtig für den FCM. Mit vielen Punkten kann man die eigene Ausgangslage deutlich verbessern, ansonsten droht eine Lücke zu den Nichtabstiegsplätzen zu entstehen und dies will man in Magdeburg unter allen Umständen verhindern. Insgesamt gab es in der Saison schon sieben Niederlagen und bisher lediglich drei Siege. Nur Kaiserslautern und Duisburg stehen ebenfalls bei drei Erfolgen. Die Magdeburger Problemzone ist bisher klar die Offensive: Man hat erst 14 Treffer erzielt. Keine andere Mannschaft in der Liga war so selten erfolgreich wie der FCM. Auch der Blick auf die interne Torjägerliste zeigt dieses Problem. Die meisten Treffer (jeweils vier Tore) gehen auf das Konto von Raphael Obermair und Andreas Müller. Obermair wurde teilweise als Linksverteidiger eingesetzt, Müller ist defensiver Mittelfeldspieler. Obermair ist zugleich der beste Scorer der Mannschaft. Schon fünf Mal hat man kein eigenes Tor erzielt. Erst drei Mal gelang dagegen mehr als ein eigener Treffer. Dazu gab es bisher 22 Gegentore, dies stellt einen ordentlichen Wert in der Liga dar. In drei Spielen gab es keinen Gegentreffer. In der Tabelle ist Magdeburg auf Platz 17 einsortiert. In acht Heimspielen gab es zwei Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen. Die letzten drei Heimspiele endeten allesamt Remis und die letzte Heimniederlage gab es im Oktober gegen den SV Wehen Wiesbaden.



    Aufstellung gegen den KFC Uerdingen

  • Bei uns muss vielleicht auch mal jetzt ein frischer Wind rein in der Aufstellung. Mein Favorit wäre: 4-4-2 mit stabiler doppelsechs vor der Abwehr und einer hängenden Spitze die das Spiel aufziehen kann.

    TW: Batz

    LV: Müller

    IV: Uaferro, Zellner

    RV: Barylla

    ZDM: Zeitz, Froese

    LM: Mendler

    RM: Shipnoski

    ST: Günther-Schmidt, Jacob

  • wenn es bis Ende Januar weitere 5 Niederlagen gegeben haben sollte ( was ich nicht glaube ) dürft ihr gerne

    - und dann auch zu Recht - auf den Trainer und den Rest der Sportlichen Leitung draufhauen

    Bei aller Liebe:


    Weitere 5 Niederlagen und wir stehen kurz vor den Abstiegsrängen (oder drin). Dann ist es zwar immer noch nicht zu spät, aber dann ist es wirklich aller höchste Eisenbahn. Meiner Meinung nach sollte man noch genau 2 Spieltage gegen MG und Zwickau abwarten. Werden da keine Punkte geholt, muss die Reißleine gezogen werden. Der Verein hat hoffentlich keine Lust mehr auf Experimente, sondern sorgt dafür, dass wir unter allem Umständen die Klasse halten. Koste es was es wolle.


    Ansonsten noch ein Wort zum Mittelfeld:


    Auch Zeitz - hier muss man ehrlich sein - hat aktuell schwer kommen gelassen.


  • :D Kolosseum Ludwigspark :D

    Einmal editiert, zuletzt von Hecky-J () aus folgendem Grund: Kritik an Golley ist anhand seiner Fehlpassquote durchaus berechtigt! Von seinen Standards ganz zu schweigen!

  • Golley liegt eben immer zwischen Genie und Wahnsinn, ich werde manchmal verrückt und wütend wenn er wieder einer seiner schlampigen Pässen oder Standards spielt, anderseits denke ich manchmal, ein echt genialer Fußballer. Die Frage lautet nur, können wir uns diese Ambivalenz momentan leisten.

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