1. Spieltag, TSV Havelse - 1. FC Saarbrücken 0:1 (0:1)

  • Ein ganz schwacher Gegner. Erinnerte mich sehr an den Bahlinger SC. Der FC hat das suverän runtergespielt. Die Neuen haben mir gut gefallen. Offensiv wünsche ich mir noch mehr auf den Aussen mehr Mut auch mal in den Zweikampf zu gehen. Wenn die Abläufe besser abgestimmt werden habe ich gute Hoffnung. Nächste Woche kommt ein stärker Gegner, da wird sich zeigen wo wir stehen. Heute hat auch noch ein wenig die Wettkampfpaxis gefehlt,, denke wir werden von Spiel zu Spiel besser. 3 Punkte alles Gut.


    Schönes Restwochenende.

  • Zu viele Chancen nicht verwertet, hoffentlich noch Abstimmungsfehler zum Anfang. Offensives Mittelfeld noch zu schwach, gegen andere Kaliber wird das eng. Kerber sehr gut gespielt, Erdmann bis auf zwei mal guter Einstand. Kann nur besser werden. Grimaldi da, aber Anspiele auf ihn schwach. Tor durch Gouras sehr glücklich, schlecht verteidigt und Tormann muss den haben. Glück für uns. Erstaunlich der wiederholte Abbruch im Spiel ab 65 Minute, ähnlich wie letztes Jahr.

  • Es war das 1.Spiel gegen einen motivierten und eingespielten Aufsteiger. Letzte Saison war es ein ähnlich knappes Spiel wo nur 1 Punkt heraus kam. In der 1.HZ und kurz danach haben wir es verpaßt den Sack zu zumachen. Dann wäre es eine entspannte 2.HZ geworden. Aber auch so hat man keine wirkliche Großchance des Gegners zugelassen. So ähnlich wird es wohl die ganze Saison gehen. Hinten ziemlich dicht stehen und vorne muß auch mal 1 Tor reichen.


    Man hat allerdings auch gesehen das die Laufwege noch nicht so richtig passen. Bei solch einem Umbruch und einer doch recht kurzen Vorbereitung ist das aber normal. Erdmann z.b. hat das richtig gut gemacht obwohl er erst ein paarmal mit der Mannschaft trainierte. Von Galle war ich positiv überrascht, da wird es Müller schwer haben. Grimaldi war der Spieler den wir die letzten Jahre so schmerzlich vermißt haben. Das aktuelle Spielsystem paßt aber auch sehr gut zu ihm. Generell gibt es bei fast allen aber noch Luft nach oben. Wenn Scheu, Bösel, Groiß demnächst zurückkommen werden wir noch mehr Optionen haben... Speziell von Scheu erwarte ich mir auf der rechten Seite viel.


    PS: Es ist vielleicht nur meine persönliche Meinung, aber ich sehe Manu auf der 6 wesentlich stärker als in der IV. Hinten fehlte mir (speziell bei hohen Bällen) ein gelernter großer IV der die Lufthoheit sicherstellt. Aber in der IV legen wir ja (laut Luginger bei Magenta) noch nach.

  • Drei Punkte zum Saisonstart , also das Maximum raus geholt.Erste Spiel ist auch immer ein ran tasten und wie

    Uwe ja selber richtig angemerkt hat Luft nach oben ist

    natürlich noch.Der Ausfall von Bone ist ein Schreck gewesen

    und so oder so müssen sich alle noch einspielen und abstimmen.Bin sehr gespannt und denke das man gegen

    Liganeulingen immer unter Siegdruck steht.Uwe uns seine

    Jungs haben drei Punkte verdient geholt heute.Gratuliere !


    Denke auch das , wenn Scheu zurück ist , noch was mehr

    „Alarm“ auf dem Spielfeld statt findet.Der ist eine „Kampfsau“ im positiven Sinne und ggf manchmal etwas arg

    ungestüm kann aber für richtig gute Aktionen sorgen.

    Und den Gegner so in Bedrängnis. bringen.

    Uwe hat den nicht umsonst von Sandhausen geholt.

  • Das wichtigste war stabil im Zentrum zu stehen. Luca, Erde und Manu haben das defensiv sehr gut gemacht. Nach Bones Ausfall war das für heute das wichtigste. Dass wir uns hier Selbstvertrauen holen und für die nächsten Spiele Sicherheit holen. Offensiv war JGS bärenstark. Adriano immer anspielbar, immer gefährlich, so hatten Minos un d Mo genug Raum. Und Minos klar verbessert, zugelegt in der Physis. Gerade ihm tut UK gut. Insgesamt ein gelungener Start, ehrlicherweise gegen einen sehr braven Gegner. Trotzdem fürs Selbstvertrauen enorm wichtig, denn so lassen sich die drei nächsten Aufgaben besser angehen. Danach wird man schon eine Tendenz erkennen können.

  • Spielbericht: Arbeitssieg zum Auftakt


    Auswärtssieg zum Saisonstart! Mit einem 1:0-Erfolg beim TSV Havelse startete der FCS am Samstag in die Saison und sicherte sich bei der Rückkehr der Zuschauer die ersten drei Punkte der Saison. Mittelfeldspieler Minos Gouras sorgte nach rund 20 Minuten in der umkämpften, jedoch selten hochklassigen Begegnung für den einzigen Treffer des Tages. Für den FCS ist es der erste Auftaktsieg seit dem Jahr 2020 (3:1 beim FK Pirmasens) und der erst zweite Auftakterfolg in der 3.Liga überhaupt. Den bisher einzigen Sieg gab es 2012 beim VFB Stuttgart II (1:0, Torschütze Marcel Ziemer).



    Wie war die Kulisse?

    Offiziell fanden sich rund 2.200 Zuschauer im Stadion in Hannover ein. Die gefühlte Zuschauerzahl lag niedriger (ca. 1.500 Besucher). Rund 450 FCS-Fans hatten die Reise auf sich genommen.



    Das Personal

    Die angespannte personelle Situation war bereits vor dem Spiel bekannt und am Ende konnte der FCS auch die neugeschaffene Möglichkeit von 20 Spielern im Kader nicht ausreizen, sondern ließ einen Kaderplatz ungenutzt. Neben Steven Zellner (Knieverletzung) und Bonn Uaferro (Achillessehnenriss) fehlten dem FC auch Sebastian Bösel, Robin Scheu und Tim Korzuschek durch muskuläre Verletzungen. Bösel soll nach Möglichkeit im nächsten Spiel wieder zur Verfügung stehen. Bei Alexander Groiß reichte die Zeit nach seiner Entzündung nicht, Torhüter Jonas Hupe spielte ebenfalls verletzungsbedingt keine Rolle.



    Die FCS-Taktik

    Fünf Neuzugänge beorderte der Trainer bei seinem eigenen Debüt in der erwarteten Ausrichtung eines 4231-Systemes in die Startelf. Im Vergleich zur Generalprobe in Karlsruhe gab es lediglich einen Wechsel (Erdmann für Uaferro). Vor Daniel Batz blieb nur Manuel Zeitz als Innenverteidiger übrig. An seiner Seite spielte der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Dennis Erdmann. Die Neuzugänge Ernst (rechts) und Galle (links) verteidigten auf den defensiven Außenbahnen. Galle bekam den Vorzug vor Mario Müller. Im defensiven Mittelfeld begannen Dave Gnaase und Luca Kerber. Vor ihnen zog Julian Günther-Schmidt seine Kreise. Maurice Deville startete auf dem rechten Flügel, Minos Gouras nahm die Rolle des linken Flügelläufers ein. Im Sturm begann Adriano Grimaldi. Auf der Reservebank saßen neben Torhüter Marcel Johnen noch die Feldspieler Rasim Bulic, Mario Müller, Tobias Jänicke, Justin Steinkötter, Marius Köhl und Sebastian Jacob. Der Angreifer stand erstmalig seit dem 34.Spieltag der Vorsaison im Aufgebot.



    Die Taktik der Gastgeber

    Als Außensteher gab der Nord-Aufsteiger vor dem Spiel einige Fragezeichen auf. Am Ende konnte man sich auf das gespielte 3-5-2-System, die taktische Anordnung mit Plume und Meien als zentrale Mittelfeldspieler hinter Meyer und das gewählte Personal der Mannschaft von Trainer Ziehl gut einstellen.



    Spielbericht

    Den besseren Zugang zum Spiel fand der FC. Man dominierte die ersten Spielminuten, verbuchte mehr Ballbesitz auf der eigenen Seite und hatte die ersten Torannäherungen zu verbuchen. Nach zwei Minuten brachte Galle eine Ecke von Links in die Mitte, Zeitz kam im Zentrum an den Ball und traf die Kugel nicht richtig. Dies hätte brandgefährlich werden können. Galle war heute Standardschütze und haute nach zwölf Minuten einen Freistoß in die Mauer. Nach 15 Minuten sorgte der FC ein weiteres Mal für Gefahr. Deville bediente Gouras hinter der Abwehr, dessen Zuspiel fand Grimaldi in der Mitte, doch der bedrängte Angreifer brachte die Kugel aus kurzer Distanz nicht im Tor unter. Den entscheidenden Treffer des Tages gab es nach 18 Minuten zu bestaunen. Der FCS gewann den Ball im Mittelfeld durch Zeitz (nach einem Abstoß der Havelser) und nutzte den sich bietenden Raum im Umschaltspiel und eine unsortierte Hintermannschaft. Julian Günther-Schmidt setzte Minos Gouras in Szene und der Linksaußen entschied sich goldrichtig für die mutige Variante: Seine Volleyabnahme landete im rechten Eck des Tores, der gegnerische Keeper beruhte den Ball noch, konnte jedoch nicht mehr entscheidend abwehren. Der Treffer hatte sich nicht übermäßig angekündigt, war zu diesem Zeitpunkt aber sicher verdient gewesen. Zwei Minuten zeigte sich der TSV mal gefährlich. Eine Flanke von ihrer rechten Offensivseite fand Plume im Zentrum, der Sechser köpfte über das Tor von Daniel Batz. Der FCS kontrollierte über weite Strecken das Spiel und ließ die Gastgeber laufen. Manuel Zeitz kam noch einmal aus acht Metern relativ frei zum Kopfball. Doch der Kapitän köpfte den Ball am langen Pfosten vorbei. Ansonsten fand die Begegnung fast ausschließlich zwischen den Strafräumen statt. Erst zwei Minuten vor der Pause kam Havelse noch mal zu einer Chance, Batz zeigte sich gegen Jaeschke aufmerksam. Mit einer verdienten - weil reifere Spielanlage und den besseren Aktionen in der Offensive - Führung gingen die Blauschwarzen in die Kabinen. Während der FCS in gleicher Besetzung aus der Pause kam wechselte Havelse einmal und brachte Leihgabe Daedlow für Meyer ins Spiel.


    Die erste Aktion nach der Pause gehörte allerdings wieder den Malstättern. Die große Chance auf den zweiten Treffer wurde jedoch vergeben. Günther-Schmidt hatte Deville in der zweiten Welle hinter der Abwehrkette gefunden, der Flügelstürmer entschied sich jedoch gegen den Querpass auf den freistehenden Grimaldi. Es wäre quasi der sichere Treffer gewesen, zudem kein Abseits. Deville's Abschluss aus 13 Metern vereitelte der gegnerische Keeper. Es sollte die letzte Offensivaktion auf Seiten des FCS für längere Zeit sein. Gefahr gab es zunächst nur noch nach 53 Minuten. Nach einem langen Ball verschätzte sich der Keeper der Havelser, Grimaldi konnte den steilen Ball jedoch nicht erlauben und Kapital aus dem Fehler ziehen. In den folgenden Minuten wirkte Havelse zum ersten Mal gefährlich. Zunächst klärte der FCS mit vereinten Kräften eine Ecke, nach 59 Minuten fiel der Ball dem Angreifer Düker im Strafraum vor die Füße. Er bekam das Leder allerdings nicht unter Kontrolle. Den ersten Spielerwechsel als FCS-Trainer übte Koschinat nach etwas mehr als einer Stunde aus: In Tobias Jänicke kam eine Menge Erfahrung ins Spiel, für ihn rückte Dave Gnaase aus der Mannschaft. Aus sportlicher Sicht passierte in dieser Phase quasi nichts mehr vor den Toren. Havelse hatte nun viel Ballbesitz und spielte um die Defensive des FCS herum. Gefährlich in oder an den Strafraum kam man jedoch nicht und blieb gegen einen gut gestaffelte FCS-Defensive harmlos. Der FC auf der anderen Seite konnte sich nicht wirklich aus der Umklammerung lösen und selbst Akzente nach vorne setzen. Durch den Permanenten Ballbesitz lag so doch ein Treffer für den Aufsteiger in der Luft.18 Minuten vor dem Ende der Begegnung nahm der Trainer die nächsten beiden Wechsel vor: Justin Steinkötter ersetzte auf der rechten Außenbahn Maurice Deville, außerdem feierte Angreifer Sebastian Jacob sein Comeback. Er kam für Adriano Grimaldi ins Spiel und bekam von den Rängen einen großen Applaus. Jacob konnte auch sofort eine starke Aktion zeigen, ansonsten blieben die beiden Wechsel jedoch ohne große Wirkung und die Blauschwarzen taten sich mit einem konstruktiven Ballbesitzspiel nun immer schwerer. Oft wurde der Ball zu leicht verloren und man konnte nicht für die erhoffte Entlastung sorgen. Zugleich wurde Daniel Batz weiterhin nicht ernsthaft gefordert und der Schlussmann zeigte sich auch bei langen Bällen in den Strafraum souverän. Eine Minute vor den Wechseln von Koschinat hatte Havelse mit Lakenmacher einen frischen Angreifer eingewechselt. Der FCS kam dagegen noch einmal gefährlich durch. Jänicke trieb den Ball über weite Strecken und zog in den Strafraum. Der Allrounder fand im Zentrum jedoch keinen Abnehmer. Vier Minuten vor Spielende zog Koschinat seine letzten Wechseloptionen. Auf der linken Seite brachte er den defensiver orientierteren Mario Müller statt Torschütze Gouras ins Spiel, auch im Zentrum kam mit Rasim Bulic statt Julian Günther-Schmidt ein defensiver Spieler ins Spiel. Jänicke rückte dafür eine Position nach vorne. In den letzten vier Minuten der regulären Spielzeit und in der Nachspielzeit passierte nicht mehr viel. Der FCS sicherte sich nun mehr Ballbesitz und konnte auf diese Art und Weise für Entlastung sorgen. Zwar gelang keine echte Chance mehr auf das zweite Tor, auch weil Steinkötter in aussichtsreicher Position zu lange für eine Entscheidung benötigte. Man spielte jedoch Zeit von der Uhr, entlastete die Defensive und spielte das Spiel zu Ende. Da half auch der letzte Wechsel der Gastgeber mit Innenverteidiger Sonnenberg als Stürmer nichts mehr.

  • Spielfazit


    Der vielzitierte Begriff des Arbeitssieges passt zum Spiel. Der FCS spulte alles andere als ein Feuerwerk ab, nahm jedoch die Punkte mit und wurde so der Favoritenrolle auf dem Papier gegen den Aufsteiger gerecht. Es war kein untypisches Spiel gegen einen Aufsteiger in der ersten Saisonphase und auch nicht unüblich für ein erstes Saisonspiel. Viele Dinge haben nach der kurzen Vorbereitung nicht gepasst und so konnte man sich nicht entscheidend vom Gegner absetzen. Eine Leistungssteigerung in den folgenden Spielen wird nötig sein. Gerade wenn man sich die zweite Halbzeit vor Augen führt, kann es in dieser Hinsicht keine zwei Meinungen geben. Dafür hat man noch viel zu viel Luft nach oben gezeigt. Wie schwer ein erster Spieltag bei einem Aufsteiger sein kann, kennt man noch aus der Vorsaison noch und so muss man das Spiel dann auch von mehreren Gesichtspunkten aus einordnen. Ob der Sieg am Ende verdient war? Nicht zwingend, denn der Ausgleich lag im zweiten Abschnitt auch ohne große Chancen durchaus in der Luft. Völlig unverdient ist der Sieg aber sicher nicht, dafür präsentierte sich der TSV insgesamt zu harmlos in der Offensive. Oder anders gedeutet: Sofern man von einem verdienten Sieg sprechen kann, so ist dies auf die Defensive Leistung bezogen werden. Diesen Teil des Spiels kann man aus FCS-Sicht hervorheben. Und die Fähigkeit Spiele mit 1:0 zu gewinnen zu können darf man nicht unterschätzen.


    Über die kompletten 90 Minuten hat man eine solide Leistung in der Abwehr auf das Parkett gebracht und ließ trotz einiger Druckphasen der Gastgeber kaum mal eine echte Torchance zu. Angesichts einer komplett neuen Abwehrkette und der Tatsache, dass eine Abstimmung rund um Erdmann quasi nicht möglich war, hat man hier einen guten Job gemacht. Zeitz und Erdmann als die beiden Innenverteidiger haben es weitgehend mit ihrer individuellen Qualität gelöst und bei den nicht verhinderbaren Probleme in den Automatismen sich jeweils geholfen. Die Außenverteidiger hatten es da schon schwerer, zumal Havelse mit ihrem System regelmäßig für Überzahl sorgte. Sowohl Ernst als auch Galle mussten viel Arbeiten und hatten gute Szene. Ernst merkte man die Rückschläge in der Vorbereitung an, bei Galle zog sich die schwankende Leistung aus der Vorbereitung weiter durch. Die eigene Offensive war das Problem. Man hat es nicht geschafft, aus einer stabilen Defensive für ein druckvolles Offensivspiel zu sorgen. Hier zogen sich die Eindrücke aus Karlsruhe weiter durch. Gnaase hatte im Mittelfeld bei allen Bemühen große Probleme die Bälle zu verteilen, Partner Kerber erledigte diese Aufgabe deutlich besser. Der 19-Jährige knüpfte nahtlos an seinen Leistungen aus der Vorsaison an und war der beste FCS-Spieler auf dem Feld. Günther-Schmidt leistete viel Arbeit gegen den Ball, mit der Kugel tauchte er jedoch ab. Dies gilt dann auch viel für den läuferisch auffälligen Deville. Adriano Grimaldi hing im Angriff ordentlich in der Luft, ihm fehlte wie in Phasen der Vorbereitung die Bindung zum Team, im zweiten Abschnitt gelang es ihm dann auch nicht mehr Bälle zu sichern. Auch ein klarer Kritikpunkt: Trotz der Führung war man nicht zielstrebig genug um sich Konterchancen auf den zweiten Treffer zu erarbeiten oder zu erspielen.



    Wie verlief die Rückkehr der Fans?

    Aus FCS-Sicht war es ein positiver Tag. Die rund 450 mitgereisten Schlachtenbummler aus dem Saarland kosteten die Möglichkeit nach eineinhalb Jahren mal wieder ein Spiel live im Stadion verfolgen zu dürfen voll aus und sorgten über das komplette Spiel für eine ansprechende Atmosphäre in der weitgehend leeren HDI-Arena. Dabei beteiligte sich ein ordentlicher Teil der Gäste dauerhaft am Support. Ein wenig überraschendes Fazit: Fußball live vor Ort bleibt um Welten attraktiver als vor dem Fernseher. Auch die Mannschaft und der Trainer freuten sich sichtlich über die Rückkehr der Fans in die Stadien. Negativ zu erwähnen bleibt die komplette Überforderung der Gastgeber in den Abläufen, die langen Wege zu Sanitär und Catering in den Blöcken S15 und S16, den Verkauf von Karten auf nicht existierenden Plätzen, die nicht vorhandene Möglichkeit mit Bargeld zu zahlen sowie provozierendes Sicherheitspersonal.



    In schweren Momenten im Herzen - Sieg für Boné Uaferro

    Den Sieg widmete die Mannschaft dem schwerverletzten Innenverteidiger. Beim Siegtreffer wurde sein Trikot mit der Nummer 14 empor gehalten, nach dem Spiel trug die Mannschaft das Trikot vor die Gästekurve und posierte für ein Foto vor dem Block. Eine schöne Geste in Richtung Boné. Wir freuen uns auf den Tag seiner Rückkehr.



    Endlich wieder in den Park pilgern - Osnabrück kommt

    Zum Heimauftakt wartet in der kommenden Woche der Zweitligaabsteiger VFL Osnabrück auf die Elf von Uwe Koschinat. Gespielt wird am Samstag um 14:00 Uhr. Bei dieser Begegnung kehren endlich wieder die Zuschauer in den Ludwigspark zurück. 6.400 Besucher und auch Gäste aus Osnabrück sind erlaubt. Der Vorverkauf startet am Montag, dann legt auch unsere Vorberichterstattung rund um dieses Highlight los.



    Gibt es eine zweite Auswärtstour?

    Nach den zwei anstehenden Heimspielen und der Länderspielpause geht es für den FCS erst in rund einem Monat wieder zu einem Auswärtsspiel. Dann gastiert man wieder bei einem Aufsteiger und spielt im prestigeträchtigen Stadion Rote Erde in Dortmund. Ob zu diesem Spiel wieder Gästefans erlaubt werden ist aktuell nicht klar. Angesichts steigender Inzidenzzahlen steht jedoch mindestens ein großes Fragezeichen im Raum.



    Spieldaten

    Datum:Samstag, 24.Juli 2021 um 14:00 Uhr
    Spielort:HDI-Arena, Hannover
    Zuschauer:2.230 (450 Gäste)



    Tore

    SpielstandSpielminuteTorschütze
    0:118.Minos Gouras (1.Saisontor)



    Taktik

    System:4-2-3-1



    Aufstellung

    b4c53.png%20



    Ersatzbank

    Marcel Johnen (ETW)Rasim BulicMario MüllerJustin SteinkötterTobias JänickeSebastian JacobMario Köhl



    Wechsel

    SpielminuteEingewechseltAusgewechselt
    62.Tobias JänickeDave Gnaase
    72.Justin SteinkötterMaurice Deville
    72.Sebastian JacobAdriano Grimaldi
    86.Mario MüllerMinos Gouras
    86.Rasim BulicJulian Günther-Schmidt



    Nicht im Kader

    SpielerGrund
    Steven ZellnerKnieverletzung
    Sebastian BöselIndividuelles Training
    Frederik RecktenwaldAufbautraining
    Alexander GroißIndividuelles Training
    Robin ScheuMuskelfaserriss
    Jonas Hupeangeschlagen
    Tim KorzuschekMuskelfaserriss
  • AUFTAKTSIEG BEIM TSV HAVELSE


    Zitat

    Jacob erarbeitete direkt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld. Günther-Schmidt flankte den Standard nach innen, Zeitz stieg hoch, brachte aber nicht genug Druck hinter den Ball. Quindt konnte klären.


    Jetzt war auch die Kontrolle im Spiel zurück. Der FCS glänzte nicht, ließ aber die Gastgeber nicht mehr ins Spiel kommen. Kurz vor Schluss durften Mario Müller und Rasim Bulic noch für Gouras und Günther-Schmidt ran. Chancen ergaben sich keine mehr und die Blau-Schwarzen sicherten sich die drei Punkte zum Auftakt in die Saison 2021/22.

  • So waren die Spieler des TSV Havelse beim Auftakt in Form


    Zitat

    Da wäre durchaus etwas drin gewesen: Doch trotz einer engagierten Vorstellung war dem TSV Havelse beim Start in die Saison in der 3. Liga nichts Zählbares vergönnt. Wie die Spieler des Aufsteigers bei der 0:1-Heimniederlage gegen Saarbrücken in Form waren, lest ihr in unserer Einzelkritik.


    Eine couragierte Leistung war es, die der TSV Havelse beim Start ins Abenteuer 3. Liga abgeliefert hat. Allerdings mangelte es der Mannschaft von Trainer Rüdiger Ziehl speziell in der ersten Halbzeit an der nötigen Durchschlagskraft, um Gefahr zu erzeugen. So unterlag der Aufsteiger dem 1. FC Saarbrücken am Ende vor 2230 Zuschauern in der HDI-Arena durchaus verdient mit 0:1 (0:1).

  • "Wir können mithalten": Havelses Trainer Ziehl trotz Auftaktniederlage guter Dinge


    Zitat

    Das Spiel nicht gewonnen, dafür aber etliche positive Erkenntnisse. So oder so ähnlich ließe sich der Start der Mission Klassenerhalt in der 3. Liga für Rüdiger Ziehl zusammenfassen. Der Trainer des TSV Havelse war nach der 0:1-Heimniederlage zum Auftakt der neuen Saison 2021/22 gegen Saarbrücken nicht unzufrieden.


    "Insgesamt waren wir nicht die schlechtere Mannschaft, trotz der Niederlage", sagte der Coach des Aufsteigers nach der Partie. "Für mich war's ein gutes Zeichen, wie sich die Mannschaft gezeigt hat - im Kollektiv. Das stimmt mich optimistisch."

  • FCS gewinnt zum Saisonauftakt beim Aufsteiger TSV Havelse


    Zitat

    Trainer Uwe Koschinat hatte fünf Neuzugänge in die Startformation gestellt: Vor Torwart Daniel Batz spielten drei davon in der Viererkette. Nick Galle links, Dominik Ernst rechts, Dennis Erdmann innen neben Kapitän Manuel Zeitz. Neu und jung nebeneinander hieß es im defensiven Mittelfeld mit Dave Gnaase und Luca Kerber. Der 19-Jährige war bester Mann auf dem Feld. Bekannte Gesichter hinter dem fünften Neuen, Adriano Grimaldi, im Sturmzentrum: Minos Gouras, Julian Günther-Schmidt und Maurice Deville bildeten die offensive Mittelfeldreihe.

  • Gäste sind zielstrebiger: TSV Havelse unterliegt Saarbrücken zum Auftakt mit 0:1


    Zitat

    Das Abenteuer 3. Liga hat der TSV Havelse nicht mit einem Erfolgserlebnis starten können. In der HDI-Arena unterlag der Aufsteiger dem 1. FC Saarbrücken verdientermaßen mit 0:1 (0:1). Das einzige Tor des Tages vor 2230 Zuschauern in der HDI-Arena erzielte Minos Gouras bereits in der 19. Minute.


    Erst wummerte die „Avengers“-Filmmusik durch die Stadion-Lautsprecher, dann kamen um 13.59 Uhr die Havelser Aufstiegshelden auf den Rasen. Das Abenteuer 3. Liga startete für den TSV offiziell mit vier Minuten Verspätung – Samstag, 14.04 Uhr, los geht der Traum. Den Anstoß hatte der Aufsteiger da sogar schon ausgeführt, aber etwas vorschnell bei der Rückkehr in die Profiligen. Der Schiri pfiff noch mal ab für eine Schweigeminute wegen der Hochwasserkatastrophe vor wenigen Tagen.

  • FCS will unter Coach Koschinat weiter oben mitspielen


    Zitat

    Am Samstag ist der 1. FC Saarbrücken in seine zweite Drittliga-Spielzeit nach dem Wiederaufstieg gestartet. Mit vielen neuen Spielern soll unter dem ebenfalls neuen Trainer Uwe Koschinat am Ende möglichst mehr herausspringen als Rang fünf. Der erste Prüfstein für den FCS ist das Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger TSV Havelse.


    Nach dem fünften Platz als Drittliga-Aufsteiger unter Vorgänger Lukas Kwasniok liegt die Latte für FCS-Neutrainer Uwe Koschinat nicht gerade niedrig. "Wir wollen uns auf keinen Fall verschlechtern", sagte Koschinat noch beim Trainingsauftakt der Saarbrücker vor einigen Wochen. Als grobes Saisonziel gab er eine Platzierung im oberen Tabellendrittel aus.

  • 1. FCS siegt 1:0 bei TSV Havelse


    Zitat

    Der 1. FC Saarbrücken ist mit drei Punkten in die Saison gestartet. Die Blau-Schwarzen gewannen gegen den TSV Havelse auswärts mit 1:0.


    Schon in der 15. Minute hatte der FCS eine solide Torchance, als Minos Gouras den Ball mit einem Querpass auf Andriano Grimaldi im Fünfmeterraum vorm gegnerischen Tor landete. Grimaldi kann jedoch nicht einnetzen. Vier Minuten später gelingt dann aber Gouras selbst das 1:0 – mit einem Flachschuss in die rechte Torecke.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!