Kaderplanung - Saison 2020/21

  • FCS VERPFLICHTET MINOS GOURAS


    Zitat

    Am heutigen Vormittag hat der 1. FC Saarbrücken seinen vierten Neuzugang für die kommende Spielzeit unter Dach und Fach gebracht. Dabei handelt es sich um Minos Gouras vom FC-Astoria Walldorf.


    Der 22-Jährige hat in den vergangenen anderthalb Jahren nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht in der Regionalliga Südwest. Gouras besticht durch ein hohes Tempo und kann aufgrund seiner Beidfüßigkeit auf allen Positionen im Offensivbereich spielen. In Walldorf kam er vorzugsweise im linken Mittelfeld zum Einsatz. Der kleine Wirbelwind kann beachtliche Zahlen vorweisen, in 35 Spielen in der Regionalliga Südwest gelangen ihm neun Tore und zehn Vorlagen.

  • Mit der Verpflichtung von Gouras zeichnet sich auch endgültig ab, wie die Idee eines Spielsystems für die nächste Saison wohl aussieht. Schnelle, trickreiche Außenbahnspieler, die weite Wege gehen können.


    Sollte auch Deville kommen, wären wir auf den Außenbahnen in der Liga sicher mit am stärksten besetzt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Mendler und Jänicke schon da sind.


    Guter Transfer.

  • Am heutigen
    Vormittag hat der 1. FC Saarbrücken seinen vierten Neuzugang für die
    kommende Spielzeit unter Dach und Fach gebracht. Dabei handelt es sich
    um Minos Gouras vom FC-Astoria Walldorf.
    Der 22-Jährige hat in
    den vergangenen anderthalb Jahren nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht
    in der Regionalliga Südwest. Gouras besticht durch ein hohes Tempo und
    kann aufgrund seiner Beidfüßigkeit auf allen Positionen im
    Offensivbereich spielen. In Walldorf kam er vorzugsweise im linken
    Mittelfeld zum Einsatz. Der kleine Wirbelwind kann beachtliche Zahlen
    vorweisen, in 35 Spielen in der Regionalliga Südwest gelangen ihm neun
    Tore und zehn Vorlagen.
    „Minos ist ein temporeicher sowie
    dribbelstarker Außenbahnspieler. Mit seinen 22 Jahren ist er noch nicht
    am Ende seiner Entwicklung und wir sind uns sicher, dass er beim FCS den
    nächsten Schritt absolvieren kann. Er bringt definitiv die Anlagen mit,
    den Konkurrenzkampf weiter anzuheizen“, wie Sportdirektor Jürgen
    Luginger den Techniker vom FC-Astoria Walldorf beschreibt.
    „Für
    mich ist es eine große Ehre für einen solchen Traditionsverein spielen
    zu dürfen. Ich freue mich sehr darauf zukünftig die Blau-Schwarzen
    Farben tragen zu dürfen. Darüber hinaus möchte ich zeigen, dass das in
    mich gesetzte Vertrauen zu Recht angebracht ist“, so ein strahlender
    Minos Gouras nach seinem Wechsel zum 1. FC Saarbrücken.

  • Maurice Deville verstärkt den FCS
    Der 1. FC
    Saarbrücken begrüßt recht herzlich einen weiteren Offensivspieler in
    seinen Reihen. Vom Ligakonkurrenten SV Waldhof Mannheim wechselt Maurice
    Deville ins Saarland. Der luxemburgische Nationalspieler unterschreibt
    für zwei Jahre bei den Blau-Schwarzen.
    Mit Maurice Deville
    kommt ein Offensivspieler an die Saar, der verzugsweise auf der rechten
    Außenbahn zu Hause ist. Aufgrund seiner Größe kann er aber auch im
    Sturmzentrum agieren. Deville ist kein Unbekannter im Saarland, da er in
    jungen Jahren für die SV Elversberg auflief und bereits ein Jahr für
    den FCS die Fussballstiefel schnürte. Sein fußballerisches Rüstzeug
    erhielt er jedoch im Nachwuchs von Alemannia Aachen.
    Nach der
    Zeit im Saarland wechselte er zum 1. FC Kaiserslautern, wo er u.a. 17
    Spiele in der 2. Bundesliga absolvierte. Nach einer kurzen
    Zwischenstation beim FSV Frankfurt spielte der in Sulingen geborene
    Deville die vergangenen drei Jahre beim SV Waldhof Mannheim. Mit dem
    Waldhof gelang ihm auch der Aufstieg in die 3. Liga in der Saison
    2018/2019. Insgesamt absolvierte er 96 Pflichtspiele für die Mannheimer
    in denen er an 38 Toren direkt beteiligt war.
    „Mit Maurice
    gewinnen wir einen Spielertypen, den wir so bisher noch nicht in unseren
    Reihen haben. Trotz seiner Größe bringt er eine gewisse Leichtigkeit
    sowie Tempo mit. Er hat in den letzten Jahren nachhaltig unter Beweis
    gestellt, dass er definitiv die Qualität hat in der 3. Liga zu spielen“,
    so Sportdirektor Jürgen Luginger.
    „Ich freue mich sehr darauf,
    wieder für den 1. FC Saarbrücken aufzulaufen. Seit meiner ersten Phase
    beim FCS, die leider etwas unglücklich verlaufen ist, habe ich ein Auge
    auf den Verein. Mein Antrieb ist es zu zeigen, dass wir als Team zu
    Recht in der 3. Liga spielen und wir wollen für die eine oder andere
    Überraschung sorgen. Ich freu mich heute altbekannte Gesichter
    wiederzusehen und mit ihnen in die neue Saison zu starten“, wie Maurice
    Deville seinen Wechsel zum 1. FC Saarbrücken kommentiert.

  • Kaderplanung nach der Verpflichtung von Minos Gouras und Maurice Deville
    Kurz vor dem Start in die Vorbereitung zur Saison 2020/21 hat der FCS zwei weitere Neuzugängen zur Saison 2020/21 verpflichtet: Vom FC-Astoria Walldorf aus der Regionalliga Südwest wechselt Minos Gouras nach Saarbrücken. Die Vertragslänge des 22-Jährigen ist bis dato nicht bekannt. Sein Vertrag in Walldorf lief Ende Juni aus und Gouras kommt ablösefrei an die Saar. Von Waldhof Mannheim kehrt zudem Maurice Deville an die Saar zurück. Deville - schon in der Saison 2013/14 für den FCS am Ball - unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre. Auch er kommt ablösefrei. Zuvor hatte der FCS bereits Sebastian Bösel (Großaspach), Jonas Singer (Kaiserslautern II) und Nicklas Shipnoski (Wehen-Wiesbaden) verpflichtet.


    Minos Gouras ist 22 Jahre alt und ist damit nach der dritte Neuzugang in Folge, der in der Saison 2020/21 noch unter die U23-Regel fällt. Mit Jonas Singer, Jayson Breitenbach, Rasim Bulic, Marius Köhl, Nicklas Shipnoski und Gouras stehen nun sechs Spieler für diese Regel im Kader und das Gerüst an Spielern unter 23 Jahren steht. Der FCS hat seine Hausaufgaben erledigt und könnte mit einem Innenverteidiger oder einem Torhüter noch zusätzliche U23-Spieler unter Vertrag nehmen. Aus sportlicher Sicht ist Gouras eine höchstinteressante Personalie und ist ähnlich wie zuvor Shipnoski mit Sicherheit kein Spieler der ausschließlich verpflichtet wurde da er die U23-Regel erfüllt. Er hat in den letzten eineinhalb Jahren in Walldorf einen Unterschied gemacht und sich damit für höhere Aufgaben empfohlen. Die Tauglichkeit in der Regionalliga Südwest muss er nicht weiter beweisen, sondern kann sein Können nun in der 3.Liga und unter Profibedingungen probieren. Aus Spielersicht ein sinnvoller Wechsel und mit seinen 22 Jahren muss er diesen Schritt nach der Saison 2019/20 auch gehen.


    Maurice Deville ist 27 Jahre alt und nach Sebatian Bösel der zweite Neuzugang über 23 Jahren und in der letzten Saison auch Stammspieler bei Waldhof Mannheim. Seine erste Saison beim FCS war absolut zu vergessen, nun ist er im besten Alter für einen Fußballer und bekommt die Chance einen besseren Eindruck zu hinterlassen. Sportlich wechselt er innerhalb einer Liga. Neben finanziellen Gründen dürfte vor allem die familiäre Situation im Saarland für einen Wechsel zum FCS gesprochen haben. Die Vertragslaufzeit von zwei Jahren ist folgerichtig. Deville ist über 1,90 Meter groß und bringt damit zusätzliche Körpergröße in den FCS-Kader.


    Ein Talent und ein etablierter Spieler finden den Weg zum FCS und beide Akteure haben ihre Heimat auf den offensiven Außenbahnen. Diese Position (beziehungsweise die offensive Dreierreihe) hat sich damit endgültig stark verändert. Mit Markus Mendler, Timm Golley, Tobias Jänicke, Mergim Fejzullahu Jonas Singer, Nicklas Shipnoski sowie den beiden Neuzugängen hat man mittlerweile acht Spieler für diese Positionen unter Vertrag. Fejzullahu will sich nach Medienaussagen beim FCS durchsetzen und den Verein im Sommer nicht verlassen. Eine nachvollziehbare Haltung aus Sicht des Spielers, wird er doch in der Corona-Zeit Schwierigkeiten haben einen gleichwertigen Vertrag bei einem anderen Club zu erhalten. Der Verein steht nun in der Pflicht ihm die Chance zu geben und den laufenden Vertrag zu respektieren. Und vielleicht ändert sich die Sachlage bis Oktober noch mal, denn die Chancen auf mehr Einsatzzeiten sind kaum gestiegen.


    Die Blutauffrischung hat es auf dieser Position gebraucht, denn in den letzten Jahren gab der Kader hinter Tobias Jänicke und Markus Mendler selten etwas her und diese beiden etablierten Spieler werden nun von jungen Herausforderern und Deville unter Druck gesetzt und müssen sich beweisen. Dies gilt auch für Timm Golley. Um eine bessere Rolle als in seiner ersten FCS-Saison zu spielen muss er den höheren Wettbewerb annehmen und sich nun beim FCS durchsetzen. Singer ist eine Wundertüte und vielleicht mehr der typische Nachwuchsspieler, Shipnoski und Gouras dagegen werden ihre Chance auf einen Stammplatz in der 3.Liga suchen wollen und auch mit den entsprechenden Ambitionen zum FCS kommen. Bei Deville steht dies so oder so außer Frage. Gleich vier Neuzugänge sprechen mittlerweile jedoch auch deutlich in Richtung eines neuen Systems, denn sieben oder acht Spieler für die beiden Außenbahnen wären klar doch zu viel. Stattdessen scheint es mehr in Richtung eines 4-5-1-Systems (mit den Möglichkeiten eines 4-2-3-1-Systems oder einem Hang hin zu einem 4-1-4-1-System) als eingeplantes System zu gehen. Die Neuzugänge können ebenso wie Jänicke, Mendler und Golley über beide Außenbahnen kommen und auch wenn kein "Zehner" als Hauptposition geholt wurde hat man hier mit Mendler, Golley, Froese oder Gouras auch viele Optionen. Bei den Neuzugängen muss man sehen wie genau sie in diesen Systemen eine wirkliche Rolle spielen können.


    Mit Plan eines 4-2-3-1-Systems als Hauptsystem wird ein Neuzugang als Alternative für den Sturm eingeplant sein. Maurice Deville dürfte hier die Favoritenstellung inne haben. In der Folge wären die Personalplanungen in der Offensive mit den angekündigten drei neuen Offensivspielern auch abgeschlossen. Einen echten zweiten Stürmer hinter Jacob würde nur Vunguidica darstellen, dazu hätte man mit Deville oder Shipnoski unterschiedliche Spielertypen in Ergänzung. Die Flexibilität von Spielern steht im Vordergrund und der Verein geht sicher ein Risiko ein. Vungudica hat sich zwei Jahre im Sturm nicht durchsetzen können und Sebastian Jacob hat seine Verletzungshistorie und ein längerer Ausfall könnte den FCS hart treffen. Zugleich wird man einen weiteren Angreifer auf diesem Level nicht finanzieren können. In diesem Szenario wäre noch ein junger Innenverteidiger offen, auch das Thema Torwart scheint nicht beendet und die (zuletzt nicht mehr erwähnte) Alternative für die linke Abwehrseite könnte auch noch geöffnet werden. Mit Blick auf ein mögliches 4-1-4-1-System könnte man Froese mit in die Riege der offensiveren Spieler ziehen. Vor den drei etablierten Sechsern (Zeitz, Perdedaj, Bösel) hätte man dann neun Spieler für die vier Positionen und auch genügend Spieler um auf dem Papier einen großen Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen und den beiden zentralen Positionen zu haben. In diesem Fall könnte die Verpflichtung eines weiteren Stürmers auf dem Plan stehen.


    Vorerst stehen nun 25 Spieler unter Vertrag und es bleibt noch sehr viel Zeit in diesem Transferfenster. Der Trainerstab kann mit einem quasi kompletten Kader in die Vorbereitung starten und bei Bedarf kann weiter nachgelegt werden. Mit dem gesuchten Innenverteidiger wäre man bei 26 Spielern und dann wird es auch entscheidend sein ob noch Spieler den Verein verlassen wollen. Offenkundig ist jedoch, dass die "Verstärkungen auf dem Papier" in diesem Sommer weitgehend ausbleiben. Bösel ist mit der Konkurrenz im defensiven Mittelfeld kein sicherer Stammspieler, Deville wird es bei der neuen Auswahl im Offensivbereich wohl auch nicht sein. Die jüngeren Spieler sind als (ernsthafte) Herausforderer zu sehen. Durch den großen Stamm an Spielern aus der letzten Saison. den offenen Positionen und der Notwendigkeit in Sachen U23-Regel nachlegen zu müssen war dies zum größten Teil zu erwarten, es ist aber auch kein Weg ohne Risiko. Auf der anderen Seite kann man nicht über Jahre von einem Drittligakader in der Regionalliga sprechen und dann bei Aufstieg den vorhandenen Spielern diese Tauglichkeit nicht mehr zusprechen.



    Ansatz der Kaderplanung (4-2-3-1)
    TW (2): Batz, Castellucci
    RV (2): Breitenbach, Barylla
    IV (2): Zellner, Schorch
    IV (2): Uaferro, ???
    LV (1): Müller
    DM (2): Zeitz, Froese
    DM (3): Perdedaj, Bösel, Bulic
    LM (2): Golley, Gouras,
    RM (3): Jänicke, Shipnoski, Singer,
    OM (2): Mendler, Fejzullahu
    ST (5): Jacob, Deville, Vunguidica, Herr, Köhl



    Ansatz der Kaderplanung (4-1-4-1)
    TW (2): Batz, Castellucci
    RV (2): Breitenbach, Barylla
    IV (2): Zellner, Schorch
    IV (2): Uaferro, ???
    LV (1): Müller
    DM (4): Zeitz, Perdedaj, Bösel, Bulic
    LM (2): Golley, Gouras,
    RM (3): Jänicke, Shipnoski, Singer,
    OM (2): Deville, Froese
    OM (2): Mendler, Fejzullahu
    ST (5): Jacob, ???, Vunguidica, Herr, Köhl



  • Saartext, 20.Juli 2020

  • Zwei weitere Neuzugänge beim 1. FC Saarbrücken


    Zitat

    Das Offensivtalent Minos Gouras wird den 1. FC Saarbrücken in der kommenden Saison verstärken. Außerdem kehrt mit Maurice Deville ein alter Bekannter zurück.


    Noch vor dem Trainingsauftakt am Montagnachmittag hat Drittligist 1. FC Saarbrücken zwei weitere Neuzugänge vermeldet. Der 22-jährige Minos Gouras kommt vom ehemaligen Liga-Konkurrenten FC Astoria Walldorf. „In 35 Spielen in der Regionalliga Südwest gelangen ihm neun Tore und zehn Vorlagen“, so der FCS. Sportchef Jürgen Luginger sieht im Offensivspieler durchaus Potenzial, den Konkurrenzkampf im Team weiter anzuheizen.

  • (mit den Möglichkeiten eines 4-2-3-1-Systems oder einem Hang hin zu einem 4-1-4-1-System)


    4-2-3-1 ist für mich eins der besten Spielsysteme, dass bei Ballbesitz in der Offensive zu einem guten 4-3-3 werden kann. Die Transfers sprechen alle dafür. In dem System hat man auch den Vorteil, dass die nominellen äußeren Mittelfeldspieler (LM + RM) schon fast als Außenstürmer fungieren. Das kommt den neuen Transfers sicher zu gute.


    Auch eine echte 10er Position ist vorhanden und durch die Doppel-6 Platz für Zeitz und Perdedaj / Froese/Bösel mit offensiverer und defensiverer Ausrichtung möglich. Vernünftige Abwehrdreiecke sind in der Formation gut zu organisieren, führen aber zu einem Vor- und einem Nachteil. Vorteilhaft, wenn sich ein 6er mit in die Offensive einschaltet um Überzahl zu erzeugen. Nachteilig für den jeweiligen Außenverteidiger, der noch mehr als in anderen Systemen laufen muss und Zweikämpfe für sich entscheiden muss.


    Vorteilhaft ist, dass sich das System mit echtem Mittelstürmer und "falscher Neun" spielen lässt, was gut zu Jacob passt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man dass System offensiv und defensiv gestalten kann, je nach dem, wie eng man die Reihen zieht. So muss man nicht zwangsweise umstellen, wenn man auf einen Gegner trifft, den man defensiver angehen will.


    Schwierig finde ich hier, dass es für die Mannschaft (und den Trainer) mit eins der schwersten Systeme ist. Hier ist es noch mehr als in anderen Systemen erforderlich das mit jeder Konsequenz offensiv und defensiv gearbeitet wird. Ansonsten entstehen brutale Räume für den Gegner. Ich hoffe, die Mannschaft bekommt das hin. 4-2-3-1 als Kollektiv zu beherrschen ist die fußballtaktische Königsdisziplin.




    Das 4-1-4-1 ist natürlich das beste Schwarmsystem, bei dem die Positionierung und das Verschieben extrem leicht zu lernen sind. Pressing ist einfach überall möglich ohne Räume zu verlieren. Ich denke, dass ein oder andere Mal werden wir das System sehen. Dagegen spricht aus meiner Sicht, dass wir mit Fanol nur einen 6er haben, der hierfür benötigt wird.


    Gut, Bösl kann ich noch nicht einschätz, aber sowohl Bulic, Froese als auch Manu haben ihre Stärken nicht unbedingt in der im 4-1-4-1 notwendigen Beherschung der toten Zone (bzw. roten Zone) wenn sie alleine auf der 6 Spielen. Und das ist in dem System extrem wichtig.

  • Zitat

    Mit 1,94 Meter Körpergröße ist der 41-fache luxemburgische Nationalspieler aber auch eine Option fürs Sturmzentrum, wo der FCS neben dem überragenden Sebastian Jacob und José Pierre Vunguidica noch nicht ausreichend besetzt scheint. „Wir haben mit Sebi den Fußball-intelligentesten Neuner der 3. Liga. Ich kann da sehr viel drumherum basteln“, sieht Trainer Lukas Kwasniok im Sturm keinen Handlungsbedarf mehr, dafür aber bei den Innenverteidigern: „Auf der Position war das Lächeln der Spieler heute am größten. Da haben wir keinen verpflichtet und haben zur Zeit nur drei. Um erfolgreich und problemlos durch die Saison zu kommen, ist das ein bisschen dünn.“


    SZ, 21.Juli 2020

  • Zitat

    Trainingsauftakt beim 1. FCS


    Mit der Verpflichtung von Angreifer Maurice Deville (Waldhof Mannheim) und Außenbahnspieler Minos Gouras (Astoria Walldorf) sind die Personalplanungen beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken vorerst abgeschlossen - was die Offensive angeht. ,,Wir haben mit Sebastian Jacob den wohl spielintelligentesten Neuner der Dritten Liga. Bei der Suche nach einem weiteren Mittelstürmer haben wir uns dann früh auf Deville festgelegt, weil er den Anspruch hat, auf mehreren Positionen Stammspieler sein zu können. Zudem bringt er Tempo und Größe mit. Außerdem haben wir mit Vunguidica und den Talenten Köhl und Herr weitere Optionen“, sagte Trainer Lukas Kwasniok nach dem Trainingsauftakt und fügte hinzu: ,,Dass wir vorne noch etwas machen, schließe ich Stand jetzt aus.“
    Anders sieht der Trainer die Sachlage in der Defensive: ,,Wir haben drei gelernte Innenverteidiger, das ist eigentlich zu wenig.“ Auf dem Wunschzettel steht ein Linksfuß, der nach Möglichkeit noch unter die U23-Regel fällt. Auf die Frage nach möglichen Abgängen erklärte der Trainer: ,,Ich habe der Mannschaft gesagt, dass es unser Ziel sein muss, die Saison zu beginnen und als Team die Saison zu beenden. Ob das am Ende in jedem einzelnen Fall gelingt, wird man sehen. Aber wir schicken niemanden einfach so weg.“


    Magazin Forum, 20.Juli 2020

  • Das sehe ich auch so. Ein Linksverteidiger würde uns noch sehr gut tun. Von mir aus auch ein Innenverteidiger, der auch hinten links spielen kann...


    Auch im Sturm hätte ich gerne noch ein Backup, sonst hätte man Eisele auch behalten können. Aber vielleicht schlägt Vunguidica ja endlich vorne mal ein oder auch Golley und Deville sind eher für den Sturm vorgesehen, wer weiß. Ich lasse mich auf jeden Fall gerne (positiv) überraschen.

  • Saarbrückens Doppel-Angriff auf die 3. Liga!


    Zitat

    Der 1. FC Saarbrücken startete am Montag in die Vorbereitung auf die Drittliga-Saison. Und fühlt sich ordentlich gewappnet – schon jetzt stehen 5 Neuzugänge fest!


    Den vierten und fünften präsentierte Saarbrücken gestern im Doppelpack. Mit den Mittelfeldspielern Maurice Deville (27, zuletzt Mannheim) und Minos Gouras (22, Walldorf) kommt Verstärkung für die Offensive, wie BILD vorab berichtete.

  • Dem Kader fehlt noch ein LV. Mario Müller hat auf dieser Position schon des längeren arg nachgelassen.
    Drittliga Tauglichkeit hat er nicht.


    Bzgl. der Technik und der Schnelligkeit besitzt er nach meinem Dafürhalten Drittliganiveau. Nach vorne war er für mich der beste Linksverteidiger der RL Südwest. Probleme hat er im def. Zweikampfverhalten und im Taktischen. Da ist er oft zu weit weg von seinem Gegenspieler.


    Er hatte aber oft das Problem, dass er defensiv alleine die linke Abwehrseite zumachen musste. Meist keine Unterstützung durch den Linksaußen (z.B. Mendler)
    oder das defensive Mittelfeld. Als Kevin Behrens noch beim FC war und auf (Halb)links wie ein Tier auch zurückarbeitete und Bälle eroberte, konnte Mario Müller glänzen und seine Stärken ausspielen.


    Es fehlt dennoch ein LV, allein schon, um Mario zu vertreten, wenn dieser verletzt oder gesperrt sein sollte.

  • Das kann man so pauschal nicht sagen, wie oben drüber schon geschrieben kommt es auch immer darauf an welches System/Taktik gespielt wird, wie die Mannschaft zusammenspielt, sich gegenseitig unterstützt usw. Der starke Mario Müller der mit Sicherheit 3. Liga Niveau hat, hat ja nix verlernt. Dass er kein 2. Liga Niveau hat ist klar.

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