DFB-Pokal Halbfinale, 1. FC Saarbrücken - Bayer Leverkusen 0:3 (0:2)

  • realistischer Optimist: hoffe das Beste - aber erwarte Das Schlimmste


    Pessimist: Sagt das werden wir nicht überleben - ich wette darauf :!: da würde ich sofort einschlagen


    Fakt der Virus ist da - aber mit den notwendigen Maßnahmen, auch beherrschbar
    Wer sich dem Virus untertan macht - hat schon verloren
    Sollen wir uns jetzt alle einsperren
    ich halte es eher wie Martin Luther


    es ist wie unser Spiel gegen Bayer - wer haben keine Chance, aber die werden wir nutzen


    denn ich verbleibe wie immer verhalten optimistisch

  • MANN beantragt Training per Sondergenehmingung


    Zitat

    Kwasniok fürchtet, dass seine Elf ohne richtiges Training kein gutes Resultat erzielen kann: „Wenn wir einen Kaltstart hinlegen müssten, könnte es auch etwas höher ausgehen.“


    Sportdirektor Marcus Mann (36) hat deshalb beim saarländischen Innenministerium die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes beantragt – bislang hat er aber noch keine Rückmeldung bekommen.


    Mann: „Alleine um im Hinblick auf das Pokalspiel körperlich einigermaßen auf der Höhe zu sein, versuchen wir, auf den Platz zu kommen. Natürlich werden dort auch alle Maßnahmen getroffen, Anordnungen sorgfältig eingehalten. Wir haben jetzt nichts gefordert, was in anderen Bundesländern nicht schon gang und gäbe ist.“

  • Die Situation ist so oder so bitter. Natürlich wird man einen Wettbewerbsnachteil haben wenn die Bundesliga läuft und die Regionalliga nicht. Genauso wie es eine extrem bittere Geschichte ist das erste Halbfinale nach 35 Jahren und das wahrscheinlich größte Einzelspiel in diesem Jahrtausend ohne Zuschauer austragen zu müssen.


    Also persönlich fände ich es viel schlimmer wenn du dann das Ding auch noch gewinnst und dann nicht zum Pokalfinale nach Berlin darfst ^^

    • Offizieller Beitrag

    Boah Leute hört auf den Teufel an die Wand zu malen ....
    Es reicht schon das wir das Halbfinale zuhause ohne Fans austragen müssen. Stellt euch mal vor, unsere Blau SChwarzen kommen ins Pokalfinale um die Bayern zu verhauen und wir dürfen nur am Fernseher dabei sein :( AAARGHH Mein armes kleines Herz ....

  • Der 1.FCS steht 2020 im Halbfinale des DFB-Pokals. Nach einer märchenhaften Pokalsaison und einer historischen Pokalsaison als erster Viertligist in der Vorschlussrunde und trifft dort auf Bayer Leverkusen. Angesichts der aktuellen Krisensituation der Welt gibt es noch keinen Termin, bei keinem anderen FCS-Spiel in der ausstehenden Saison 2019/20 stehen jedoch die Chancen so hoch das hier tatsächlich noch ein Fußballspiel bestritten wird. Zuschauer sind dabei ausgeschlossen, der FCS kann am Mittwoch zumindest mal wieder einen leichten Trainingsbetrieb starten. Da die komplette Fußballwelt sonst ruht bietet es die Gelegenheit die Wartezeit mit einem Rückblick auf die bisherigen Halbfinalspiele mit FCS-Beteiligung zu blicken. Insgesamt drei Mal stand der FCS schon im Halbfinale des nationalen Pokals.


    Erstmalig war dies im Jahr 1957 der Fall. Der Modus ist nicht mit dem heutigen Turnier vergleichbar, denn der eigentliche DFB-Pokal fand erst ab dem Halbfinale statt. Zuvor wurden regionale Pokale um die vier Startplätze ausgespielt, beim FCS war dies der Südwestpokal. Das Teilnehmerfeld dieses Pokals umfasste wohl das Saarland und komplett Rheinland-Pfalz. Hier musste der FCS fünf Spiele bestreiten. Zum Auftakt siegte man beim SV St. Ingbert mit 3:1. Herbert Binkert, Manfred Alf und Herbert Martin trafen. In Runde 2 siegte man durch einen Hattrick von Peter Nimsgern mit 3:0 bei Preußen Merchweiler. Im Viertelfinale konnte die SpVgg Andernach vor heimischer Kulisse mit 10:0 geschlagen geben. Zägel und Albert erzielten einen Hattrick, Martin und Binkert einen Doppelpack. Im Halbfinale war die TuS Neuendorf (heute TuS Koblenz) zu Gast. Vor 10.000 Zuschauern stellte der FCS bis zur 23.Minute die Weichen auf Sieg: Ein Doppelpack von Zägel und ein Treffer von Martin ließen den FCS 3:0 führen, das Spiel endete 3:1. Im Finale ging es gegen Wormatia Worms. Tore von Günther Albert und Herbert Martin brachten einen 2:1-Sieg ein.


    Das Halbfinale gegen den Gewinner des Süddeutschen Pokals und damit gegen den FC Bayern München. Die Begegnung fand im November 1957 statt und wurde im Stadion an der Grünwalder Straße ausgetragen. Vor 24.000 Zuschauer spielte der FCS, trainiert von Hans Pilz, mit folgender personeller Besetzung: Helmut Maklizca im Tor, im Feld mit Albert Keck, Waldemar Philippi, Erich Rohe, Herbert Binkert, Herbert Martin, Günther Albert, Paul Düwel, Peter Krieger, Werner Prauß und Ernst Zägel. Bei den Bayern war unter anderem Gerhard Siedl am Ball. Er spielte von 1953 bis 1956 auch für den FCS und war zudem saarländischer Nationalspieler. Lange Zeit sah es vielversprechend aus für die Malstätter. Günther Albert brachte den FCS nach einer halben Stunde in Front und diese Führung hielt bis weit in die zweite Halbzeit. Nach 72 Minuten glich Velhorn für die Bayern aus, das Spiel musste in der Verlängerung entschieden werden. Hier waren die Bayern die glücklichere Mannschaft. Jobst und Siedl trafen in der Verlängerung und die Bayern gingen mit diesem 3:1-Erfolg ins Finale und wurden dort auch Pokalsieger.



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  • Der 1.FCS steht 2020 im Halbfinale des DFB-Pokals. Nach einer märchenhaften Pokalsaison und einer historischen Pokalsaison als erster Viertligist in der Vorschlussrunde und trifft dort auf Bayer Leverkusen. Angesichts der aktuellen Krisensituation der Welt gibt es noch keinen Termin, bei keinem anderen FCS-Spiel in der ausstehenden Saison 2019/20 stehen jedoch die Chancen so hoch das hier tatsächlich noch ein Fußballspiel bestritten wird. Zuschauer sind dabei ausgeschlossen, der FCS kann am heutigen Mittwoch zumindest mal wieder einen leichten Trainingsbetrieb starten. Da die komplette Fußballwelt sonst ruht bietet es die Gelegenheit die Wartezeit mit einem Rückblick auf die bisherigen Halbfinalspiele mit FCS-Beteiligung zu blicken. Insgesamt drei Mal stand der FCS schon im Halbfinale des nationalen Pokals.


    Zum ersten Mal war dies 1957 der Fall, die zweite Teilnahme ließ der FCS gleich in der nächsten Spielzeit folgen. Wie schon 1957 lässt sich der damals gespielte Modus nicht mit dem heutigen Turnier vergleichen, denn der eigentliche DFB-Pokal fand auch dieses Mal erst ab dem Halbfinale statt. Ausnahme war ein Ausscheidungsspiel zwischen zwei regionalen Pokalsiegern, die verbliebenen drei Startplätze wurden direkt in regionalen Pokalen ausgespielt. Beim FCS führte der Weg über den Südwestpokal.


    Das Teilnehmerfeld dieses Pokals umfasste wohl das Saarland und komplett Rheinland-Pfalz. Parallel zum Jahr 1957 musste der FCS fünf Runden überstehen. Eine weitere Parallele bestand in einem Auswärtsspiel bei Preußen Merchweiler. Dieses Mal gab es dieses Duell gleich in der 1.Runde. Der FCS siegte durch einen Hattrick von Herbert Martin sowie einen Treffer von Herbert Binkert mit 4:2. Pokalrunde 2 führte die Malstätter dann den Berg hinaus zum SC Altenkessel. Dort sorgten Zägel, Albert und Binkert für einen 3:0-Erfolg. Ein Doppelpack von Herbert Martin sorgte dann auch in der dritten Runde für einen Sieg, dieses Mal war der Gegner Phönix Ludwigshafen. Das Halbfinale bestritt man vor heimischer Kulisse gegen den FV Engers. Der FCS kassierte früh den Rückstand, glich aber schon nach 15 Minuten durch Albert aus. Thiel brachte den FCS nach 26 Minuten in Führung. Krieger und Zägel erhöhten in Halbzeit 2 zum Endstand. Das Finale wurde dann gegen den saarländischen Konkurrenten von Borussia Neunkirchen ausgetragen. Günther Albert gelang nach 31 Minuten das einzige Tor des Tages für die Malstätter.


    Im Halbfinale des DFB-Pokals ging es dann für den FCS erneut gegen den Gewinner des Süddeutschen Pokals. In diesem Jahr war dies der VfB Stuttgart. Der FCS hatte ein Heimspiel bekommen. Vor 15.000 Zuschauer spielte der FCS, trainiert von Hans Pilz, mit folgender personeller Besetzung: Horst Klauck im Tor wurde im Feld von Albert Keck, Waldemar Philippi, Erich Rohe, Theodor Puff, Herbert Binkert, Herbert Martin, Günther Albert, Peter Krieger, Horst Thiel und Ernst Zägel unterstützt. Gleich acht Spieler aus dem letztjährigen Halbfinale waren beim FCS also noch am Start.


    Auch dieses Halbfinale war lange Zeit offen. Der VfB ging zwar durch Rolf Geiger nach 35 Minuten in Führung und erhöhte kurz nach der Pause gar auf 2:0 (wieder traf Geiger), doch Ernst Zägel verkürzte nach 65 Minuten auf 1:2. Dieses Ergebnis hatte Bestand bis zur 86.Minute. Dann lief der FCS in einen Konter und Waldner entschied für Stuttgart das Spiel. Der vollendete Hattrick von Geiger (88.) war dann nur noch Ergebniskosmetik. Die Stuttgarter blieben in der Folge auch im Finale die siegreiche Mannschaft und bezwangen Düsseldorf nach Verlängerung mit 4:3.




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  • Jeder kann sich eine virtuelle Eintrittskarte kaufen samt mit seinem Handy verbundenem Lautsprecher, dann kann man die Anfeuerung sogar live nach TV-Bildern machen :D


    Ich weiss, technisch kaum realisierbar, waere aber trotzdem cool.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."


    Evelyn Beatrice Hall

    • Offizieller Beitrag

    k.a. bin kein Veranstaltungstechniker ob man sowas irgendwie per internet realisieren kann. Massen Chor der von jedem ais dem Wohnzimmer übertragen wird oder so ^^


    Aber ne Virtuelle Eintrittskarte wäre für den Verein bestimmt realisierbar

  • So eine virtuelle Eintrittskarte fände ich auch sehr gut und da würde ich auch sofort zuschlagen. Wenn man den Erwerb dann noch im Rahmen der Liveübertragung bei der ARD möglich machen würde, dann könnte das ganz schön zusätzliches Geld in die Kassen spülen. Vielleicht verbunden mit einem kleinen Gewinnspiel, so wie man das im Fernsehen ja häufiger sieht.

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