6. Spieltag, TSV 1860 München - 1. FC Saarbrücken 1:2 (0:2)

  • Muss es nochmal sagen. sowas von abgezockt, einfach stark. Der Elfer war natürlich unnötig aber da hat Boné einfach das Timing gefehlt. sonst fast nix zugelassen außer Ballbesitz und mega effizient und clever genetzt. also von mir aus kann’s so weiter gehen.


    P.s.: Kwasniok musste sich im Interview richtig zurückhalten. 8)

  • Ich war heute gar nicht mehr so nervös. Mein Vertrauen in den Mannschaft ist inzwischen schon ziemlich groß. Natürlich war heute auch etwas Glück dabei. Aber wenn wir ehrlich sind, so viele klare Torchance hatten die Münchner auch nicht. Unser SpielSystem ging heute zwar nicht 100 % auf, dafür gab es zu viele schnelle Ballverluste, aber dennoch zugelassen haben wir kaum was. Man darf auch nicht vergessen, wir mussten heute unseren besten Abwehrspieler Zellner ersetzen. Das ist sehr gut gelungen.


    Großer Glückwunsch an die Mannschaft und die Trainer. Das war ein hart erkämpfter Sieg.

  • Eine echt super Leistung..... Die Mannschaft hat gezeigt dass sie auch eine Abwehrschlacht bestehen kann. Wieder 3 Punkte näher am Klassenerhalt und 2 Punkte größerer Abstand zum F(u)CK :thumbup::thumbup::thumbup:

  • wieder eine fantastische kämpferische Leistung..1860 war zwar spielbestimmend,aber meiner Meinung nach bis auf die letzten 10 Min harmlos.Viel lange weite Bälle,die für unsere Defensive kein großes Problem war

    Unentschieden wäre wohl das gerechte Etgebnis gewesen,da wir eigentlich nur 2 mal vors Tor kamen(und die waren drin)..Aber den Dreier holen wir natürlich gerne mit

  • Echte Pittis unsere Jungs...hat mir richtig gut gefallen heute! Einige mal vorne und zwei Tore und danach hinten richtig dicht gemacht. Auch in diese Spiel die Erkenntnis "Den Gegner kommen lassen geht auch" Und danach der Trainer im interview ,deutliche Worte von Kwasniok seiner Worte und den folgen bewusst steht der voll hinter seiner Mannschaft, super Kerl der Trainer.-

    Kuhweiden zu Sitzplätzen ausbauen, Ecken zu Steher ausbauen Dach drüber und fertig.

  • Was für ein Spiel, wirklich nix für schwache Nerven!

    War das erwartete schwere Auswärtsspiel gewesen, und die Mannschaft hat den Kampf zu 100% angenommen.

    Wer denkt, dass in der 3.Liga alles spielerisch lösbar ist wurde heute eines besseren belehrt.

    Ganz starke Leistung unserer Mannschaft 8)

  • Das Spiel war definitiv nichts für schwache Nerven. Eingeplant war für mich 1 Punkt.


    Am Ende wurde es ein geiler, dreckiger und vor allem enger 3er auswärts beim Tabellenführer, Fußballherz was willst du mehr ;)

  • Was soll ich da noch sagen, hätte ich nie gedacht, dass wir dort 3 Punkte holen.

    Vorne die wenigen Chancen voll genutzt und hinten einfach super gestanden. Und mal ehrlich so viele Chancen hat München gar nicht gehabt, klar nach 5 Minuten müssen sie eigentlich in Führung gehen aber das war dann aber auch die einzige klare Gelegenheit in der 1. Halbzeit.

    Der einzige Kritikpunkt den man aufgreifen kann, ist dass man am Schluß kaum noch Entlastung nach vorne hatte. So was kann dann auch mal in's Auge gehen.

  • Wahnsinn, habe immer noch Puls. Krasser Matchplan, bitte nicht zur Regel werden lassen, das halte ich vor der Glotze nicht aus.


    Vor dem Spiel hab ich reagiert mit "breitenbach wtf", Trainer und Jayson sollten mich Lügen strafen mit dieser cleveren Idee.


    Am Ende natürlich auch etwas glücklich, aber wenn man ehrlich ist, hatte 60 kaum richtig zwingende Szenen. Die Schüsse waren alle haltbar und das hatte seinen Grund in der Abwehrarbeit. Das war hinten schon abgezockt.

  • Das war genau so gewollt von Kwasniok. Wenn man einen schnellen Breitenbach auf links spielen lässt, setzt man auf Konter, das ging im Endeffekt genau so auf. Das Spiel haben wir in Hälfte 1 gewonnen.

  • FCS-Bollwerk stürmt an die Spitze


    Die erste englische Woche der Saison läuft und am Mittwoch stand für den FCS das attraktive Auswärtsspiel beim TSV 1860 München auf dem Programm. Das erste Duell nach den Aufstiegsspielen 2018 musste jedoch als Geisterspiel im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße ausgetragen werden. Dafür war es das zweite Spitzenspiel in dieser Woche. 1860 München ging als Tabellenführer ins Spiel, der FCS war vor dem Spieltag der unmittelbare Verfolger gewesen. Früher Saisonzeitpunkt, eine Tabelle mit beschränkter Aussagekraft und doch ging tabellarisch in der Tabelle nichts größeres. Dazu Auswärtsspiel bei 1860 und im Grünwalder Stadion. Die Begegnung sollte auch der nächste Härtetest für den FC werden. Die Gastgeber aus München hatten einen sehr starken Saisonstart. Elf Punkte aus fünf Spielen waren die Bilanz und man ging ungeschlagen in dieses Spiel. Im letzten Heimspiel bezwang man Aufsteiger Lübeck deutlich mit 4:1, am vergangenen Samstag hatte man sich mit Mühe einen wertvollen Punkt beim FC Hansa Rostock erkämpft. Im Vergleich zu diese Spiel gab es bei den Löwen nur eine Veränderung in der Startelf. Leon Klassen ersetzte erwartungsgemäß den gesperrten Linksverteidiger Steinhart in der Viererkette. Damit stand auch der ehemalige FCS-Spieler Marius Willsch (2016 - 2018) in der Startaufstellung von 1860. Der FCS hatte erst am Sonntag die SpVgg Unterhaching in letzter Sekunde geschlagen und damit drei weitere wichtige Punkte geholt. Am Dienstag musste man jedoch eine Hiobsbotschaft verkraften: Abwehrchef Steven Zellner konnte krankheitsbedingt die Reise nach München nicht antreten. Außerdem fehlten Minos Gouras und Rasim Bulic verletzungsbedingt. Christopher Schorch (Trainingsrückstand nach Erkältung), Fanol Perdedej (Trainingsrückstand und immer wieder auftretende Probleme an der Wade), Mergim Fejzullahu, Teo Herr, Marius Köhl und Jonas Singer (hat seine muskulären Probleme überwunden) standen allesamt nicht im Kader. Insgesamt nahm Lukas Kwasniok vier Veränderungen im Vergleich zum letzten Spiel vor. Boné Uaferro rückte statt Zellner in die Innenverteidigung. Der Innenverteidiger gab damit nach einigen Wochen Verletzung gleich sein Comeback in der Startelf und kam zum ersten Einsatz in der Saison. Zweiter Innenverteidiger war erneut Marin Sverko. Auf der rechten Abwehrseite kam Anthony Barylla für Sebastian Bösel ins Spiel. Links begann erneut Mario Müller. Vor Manuel Zeitz agierten Tobias Jänicke und Kianz Froese auf den Halbpositionen. Der Kanadier begann statt Timm Golley. Über den rechten Flügel begann Nicklas Shipnoski, auf der linken Seite vertraute man überraschend auf Jayson Breitenbach in ungewohnter Rolle. Sebastian Jacob begann wenig überraschend in der Sturmspitze. Auf der Bank saßen neben Ersatzkeeper Castellucci noch Sebastian Bösel, Timm Golley, Lukas Schleimer, Maurice Deville, Markus Mendler und José Vunguidica.


    Rein in die Begegnung. Das Spiel begann ohne große Abtastphase, aber etwa auf Augenhöhe. Der FCS erwischte dabei im Grunde den leicht besseren Start und hatte früh seine Ballbesitzphasen und Bewegungen in der Hälfte der 1860er. Ein erster Eckball brachte nichts ein. Die erste Großchance lag dann auf Seiten der Gastgeber. Neudecker hob einen Ball über die FCS-Defensive, Mölders legt vor dem Tor quer auf Lex. Doch Batz bleibt lange Groß und entschärft den Abschluss mit dem Kopf. Das muss eigentlich die Führung für München sein. Das Tempo in der Begegnung blieb auch in der Folge hoch und beide Teams gingen mit viel Selbstvertrauen in die Aktionen. Für Chancen vor den beiden Toren reichte dies jedoch nicht, auch wenn beide Teams ihre Gefahr in der Offensive andeuten konnten. Vor allem beharkte man sich im Mittelfeld und rieb sich in Zweikämpfen auf, der FC war bis zu diesem Zeitpunkt immer noch die leichte bessere und aktivere Mannschaft gewesen. Nach 12 Minuten landete eine Flanke von Barylla auf dem Tornetz, nach 14 Minuten wurde eine Flanke von Müller mit der Hand abgewehrt, Willsch war der Übeltäter. Den anschließenden Freistoß bringt Müller mit links in den Strafraum, Jacob entkommt Bewacher Mölders und köpfte den Ball in die Ecke. Die frühe Führung für Blauschwarz! Mit der Führung im Rücken ließ sich der FCS nun tiefer fallen. 1860 übernahm die meiste Zeit den Ball und die Spielkontrolle, biss sich an der FCS-Defensive jedoch die Zähne aus. Chancen gab es keine, auch weil Sverko mit einer Monstergrätsche vor Tallig am Ball war (22.). Für Torgefahr sorgten die Hausherren maximal durch Distanzschüsse. So auch nach 27 Minuten. Einen langen Ball legte Mölders (sonst von Sverko an die Kette gelegt) ab und Neudecker prüfte auf der Distanz Batz. Das Spiel änderte sich auch in der Folge nicht. Der FC stand tief, stand kompakt und machte die Räume eng. Gegen das aufgestellte Bollwerk fand München keine Mittel und lief sich immer wieder fest. Fünf Minuten vor der Pause kam der FCS dann mal wieder in einen Umschaltmoment. Jacob wird gefoult, der Schiedsrichter lässt jedoch Vorteil laufen und Shipnoski steckt durch auf Breitenbach. Der schnelle Flügelspieler enteilt der Innenverteidiger und behält vor Hiller die Nerven. Das wichtige 2:0 für den FCS ist nach einem sauberen Konter eingetütet. Noch vor der Pause hätte der FC den dritten Treffer nachlegen müssen. Ein Eckball von Barylla kam scharf in den Fünfter, Sverko war da und köpfte aus kurzer Distanz deutlich über das Tor. Wenn er den Ball etwas nach unten drücken kann sind die Löwen machtlos. So ging es mit einem 2:0 in die Pause. Die Gastgeber wechselten zur Pause: In Martin Pusic kam ein weiterer Offensivspieler, dafür ging Stefan Lex vom Feld. Mit zwei Toren im Rücken hatte der FCS wenig Grund seinen Spielstil zu verändern. Sicher stehen, kompakt sein und Nadelstiche nach vorne setzen hieß die Devise. Sechs Minuten ging die Sache ohne Probleme gut. Dann kam ein Ball über die Abwehr, der FCS eigentlich trotzdem in Überzahl und außer Gefahr. Doch Uaferro packt die Grätsche aus, kommt gegen Tallig zu spät und fällt den Mittelfeldspieler. Die einzig richtige Entscheidung war Strafstoß für 1860. Moll trat an und traf in die Ecke, Daniel Batz war mit den Fingerspitzen am Ball. 2:0-Führung in München, eine Elfmeterentscheidung an dieser Strafraumstelle und der Anschlusstreffer. Es war eine unheimliche Parallele zum Aufstiegsspiel vor zwei Jahren. Der Treffer gab den Giesingern weiteren Auftrieb, doch zunächst hatte der FCS die große Chance um wieder mit zwei Tore weg zu ziehen. Breitenbach wurde frei gespielt, tauchte frei vor dem Keeper auf und zielte dieses Mal deutlich am Tor vorbei. Es sollte die letzte offensive Aktion der Gäste für lange Zeit werden. Das Spiel verlagerte sich nun noch mehr in die Hälfte des FCS und die Gastgeber zogen ein Powerplay auf. Wie schon in Halbzeit 1 fanden sie jedoch so gut wie keine Mittel um das FCS-Bollwerk zu entriegeln und kamen zu keinen großen Torchancen. Gefahr hat man bei vielen Bällen in den Strafraum immer mit dabei. Die beste Aktion war noch ein Freistoß deutlich über das Tor. Doch dem FC gelang keine Entlastung mehr. Dies wollte Kwasniok ändern und brachte nach 66 Minuten Markus Mendler für Jayson Breitenbach. Er hat sich auf der ungewohnten Rolle gut geschlagen und hat zum 2:0 getroffen. Man hat aber sicher gehofft ihn noch öfter ins Tempo zu bringen. Der FCS hatte längst auf ein 4-4-2-System umgestellt und agierte mit Jänicke auf dem Flügel. Klares Ziel der Doppelspitze (Jacob und Shipnoski): Das Aufbauspiel der Löwen zu stören und Bälle zu halten. Trotz des Wechsels änderte sich das Spielgeschehen nicht und der FCS fightete sich Minute um Minute weiter. Ein großer Kampf und mit dem immer gleichen Bild ohne Höhepunkte vergingen die Minuten. 13 Minuten vor Schluss kam José Vunguidica für Nicklas Shipnoski. Shipnoski komplett ausgepumpt und Vunguidica sollte mit seinem Körper Bälle halten und mit seiner Geschwindigkeit punkten. Die Hausherren wurden wütender, versuchten nun auch in jeder Situation noch einen Elfmeter zu schinden oder die FCS-Spieler zu provozieren. Doch mit nachlassenden Kräften beim FCS kam man in der Schlussphase auch zu Chancen. Nach einer Flanke von Links verpassten Pusic und Mölders knapp, zwei Mal gewann man den zweiten oder dritten Ball im Strafraum und scheiterte an der vielbeinigen Abwehr des FCS. Fünf Minuten vor Schluss zog Kwasniok seine letzte Karte und brachte den hochgewachsenen Deville statt Jänicke in die Mannschaft. Es waren noch lange Minuten vor den Batz und Batz zeigte kurz vor Schluss gegen Neudecker noch eine Glanzparade. Danach konnte man endlich wieder für Entlastung sorgen, gerade Jacob kam wieder öfter in Ballbesitz und konnte der Defensive mal Zeit zum Durchatmen verschaffen. Nach 93 Minuten beendete der Schiedsrichter schließlich die Begegnung.

  • Der FCS setzt mit diesem 2:1-Auswärtssieg in München seinen starken Saisonstart fort und liefert einen echten Husarenritt ab. Es ist der vierte Sieg in Folge und mit 13 Punkten liegt man wieder an der Tabellenspitze der 3.Liga. Und hat dabei noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Eine geile Momentaufnahme und absolut verdient für die Truppe. Es ist der erste FCS-Sieg überhaupt bei 1860 München und (auch wenn an das vom Vereinsseite im Vorfeld nach unten gespielt hat) auch eine kleine Revanche für 2018. Es ist Balsam für die Seele aller FCS-Fans. Trotz des damaligen Scheiterns spielt man in der gleichen Liga und hat sie geschlagen. Der Sieg ist am Ende auch nicht gänzlich unverdient. Natürlich sprechen Ballbesitz, Spielkontrolle, Dominanz und all diese Dinge für die Hausherren. Aber alle Überlegenheit im Mittelfeld konnte sie nicht umsetzen. Im Gegenteil: Der FC war effizient und lag zur Pause nicht unverdient mit zwei Toren in Front. Mit etwas Fortune von Sverko liegt man sogar bei 3:0. Defensiv hat man wenig zugelassen. Die Chance nach fünf Minuten für 60 kann so ein Spiel in die andere Richtung laufen lassen, aber ansonsten? Waren Torchancen Mangelware und das gilt auch für den zweiten Abschnitt. Boné schenkt ihnen den Elfmeter, aber ansonsten wurden sie selten Gefährlich und ohne das Geschenk kommen sich wahrscheinlich auch nicht mehr ins Spiel zurück. Die Molschder haben sich die drei Punkte mit ihrem Kampfgeist verdient. Das 1860 eine extrem starke Mannschaft hat, viele unglaublich tolle Fußballer in den eigenen Reihen war vorher klar. Sie waren extrem resistent gegen Pressing, hatten wenige Spielfehler im eigenen Ballbesitz und gegen solche Gegner muss man als Aufsteiger und Außenseiter auch vermehrt über Kampf und Einsatz kommen. Das hat die Truppe getan und ist bis an die Grenze der Belastbarkeit gegangen. Trotz englische Woche, trotz einem Tag weniger Pause. Man hat immer wieder die Wege gemacht, immer wieder ein Bein dazwischen gekommen und mit voller Leidenschaft verteidigt. Das gilt es Anzuerkennen, auch wenn es fußballerisch besser geht. Wenn man sich vor Augen führt was ein Jacob heute für Wege zurückgelegt hat. Wenn man sich überlegt wie lange Uaferro raus war und was für ein Spiel er heute (trotz Elfmeter) über 90 Minuten gezeigt hat. Es war ein Sieg des Willens. Der Lohn ist die Tabellenführung als Momentaufnahme und 13 Punkte aus fünf Spielen gegen den Abstieg. Viel Zeit bleibt dem FCS nun wieder nicht. Es gibt drei spielfreie Tage, am kommenden Sonntag beendet man dann die englische Woche mit einem Heimspiel gegen den SC Verl. Anstoß im Ludwigspark ist gegen den Mitaufsteiger um 13:00 Uhr. Für den FCS heißt es nun die Rückkehr nach Saarbrücken hinter sich bringen und dann viel Regeneration zu betreiben.

  • FCS schafft bei 1860 München Sprung an die Tabellenspitze


    Zitat

    Der 1. FC Saarbrücken hat sein Auswärtsspiel in der 3. Liga bei Tabellenführer 1860 München gewonnen. Durch den 2:1-Sieg übernehmen die Blau-Schwarzen am 6. Spieltag wieder die Tabellenführung.


    Nach dem Heimsieg gegen Unterhaching am vergangenen Spieltag wollten die Saarbrücker im Grünwalder Stadion gegen Tabellenführer 1860 München nachlegen. Zuletzt waren die beiden Gründungsmitglieder der Fußballbundesliga im Mai 2018 in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga aufeinandergestoßen. Damals zog der FCS nur knapp den Kürzeren. Im direkten Duell um die Tabellenführung in Liga drei hatten die Malstatter dieses Mal die Nase vorn.

  • "Wir haben uns selbst geschlagen!"


    Zitat

    Der TSV 1860 hat mit dem 1:2 gegen den 1. FC Saarbrücken nicht nur seine erste Saison-Niederlage kassiert, sondern auch die Tabellenführung in der Dritten Liga verloren. Die Pleite für die Köllner-Elf war unnötig wie ein Kropf - das Fazit des Trainers war treffend: “Wir sind enttäuscht, dass wir das Topspiel verloren haben.Wir haben uns selbst geschlagen. Die Reaktion in der zweiten Hälfte war gut. Wir haben einen immensen Druck ausgeübt. Wir haben uns viele hochkarätige Möglichkeiten herausgespielt. Wir haben einige Großchancen liegengelassen. Schade, weil wir heute gut unterwegs waren - vor allem in der zweiten Hälfte. Wir müssen das abhaken.”

  • Saarbrücken schießt sich an die Spitze


    Zitat

    2:1 gewinnt der 1. FC Saarbrücken das Spitzenspiel der 3. Liga bei 1860 München, übernimmt als einzig ungeschlagene Mannschaft die Tabellenführung.


    Trainer Lukas Kwasniok hatte im Vorfeld personelle Wechsel angedeutet, vollzog im Grünwalder Stadion gleich vier. Zellner (krank), Bösel, Deville und Golley rutschten raus, Barylla, Uaferro, Breitenbach und Froese rein.

  • FCS zähmt die Löwen im Spitzenspiel


    Zitat

    Dementsprechend hatten die Hausherren im Geisterspiel vor leeren Rängen die erste Gelegenheit. Nach Pass von Kultstürmer Sascha Mölders hatte Stefan Lex freie Bahn – traf aber nur den Kopf von FCS-Schlussmann Daniel Batz. Da waren fünf Minuten gespielt. Saarbrücken antwortete nach einer Viertelstunde – und wie. Nach einem Handspiel des Ex-Saarbrückers Marius Willsch gab es Freistoß für den FCS. Mario Müller schoss den Ball hoch in den Strafraum, Sebastian Jacob hatte viel Platz und köpfte ein – das 1:0. „Wir hatten noch etwas gutzumachen von der Relegation, ich denke, das ist uns gelungen“, sagte Stürmer Jacob nach dem Spiel bei Magenta Sport.


    Die Löwen erhöhten in der Folge den Druck, schnürten die Saarländer in der eigenen Hälfte ein. Die verteidigten aber sehr geschickt, ließen außer einem Schuss von Richard Neudecker (27.) aber absolut nichts zu. Und nutzten ihre zweite Möglichkeit konsequent. Nicklas Shipnoski spielte in die Schnittstelle, Breitenbach lief alleune auf Löwen-Torwart Marco Hiller zu und ließ diesem nicht den Hauch einer Chance – das 2:0 (40.). „Junge! Überragend“, brüllte Golley von der Bank – symptomatisch für den Zusammenhalt der Truppe. Der FCS ging also mit einer 2:0-Führung in die Kabine.

  • KÖLLNER: „WIR HABEN UNS EIN STÜCK WEIT SELBST GESCHLAGEN!“


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    Löwen-Trainer Michael Köllner hatte ein „rassiges Spiel“ gesehen. „Das war einem Topspiel würdig“, fand der 50-Jährige. In der 1. Halbzeit hätte bei seinem Team das „Ball- und Passtempo“ gefehlt. „Nach fünf Minuten hatten wir schon die Chance zur Führung, dann waren wir bei einem Standard nicht aufmerksam“, beschrieb er das 0:1. „Dann sind wir noch in einen Konter gelaufen. Aber die Reaktion der Mannschaft in der 2. Halbzeit war gut. Nach dem 1:2 haben wir immens Druck ausgeübt, viele hochkarätige Möglichkeiten herausgespielt, aber leider alle Großchancen liegengelassen.“ Letztlich sei die Niederlage verdient, „weil wir in der 1. Halbzeit nicht unser Spiel auf den Platz gebracht haben und bei den beiden Gegentoren Pate gestanden sind. Da hätten wir besser verteidigen müssen.“ Trotzdem hätte man gesehen, dass die Mannschaft Charakter habe. „Wir haben uns in der 2. Halbzeit extrem aktiv gezeigt und wollten unbedingt was mitnehmen. Heute haben wir uns ein Stück weit selbst geschlagen. Im Strafraum von Saarbrücken hat es lichterloh gebrannt, aber wir waren nicht effektiv genug.“ Es gelte jetzt, das Spiel in der Englischen Woche schnell abzuhaken. „Wir müssen unsere Lehren daraus ziehen, gut regenerieren und am Montag in Unterhaching wieder angreifen.“

  • 1860 München verliert Top-Spiel gegen Saarbrücken


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    Der TSV 1860 München verpasst die Chance sich an der Tabellenspitze der 3. Liga festzusetzen: Gegen den 1. FC Saarbrücken verlieren die Löwen ihr erstes Saisonspiel unglücklich mit 1:2. Der Gegner zeigt sich eiskalt.


    Während Stefan Lex schon früh an Daniel Batz scheiterte, nutzte Saarbrücken direkt seine beiden Gelegenheiten in der ersten Halbzeit: Erst nickte Sebastian Jacob (14.) nach Freistoß-Hereingabe von Mario Müller ein, dann traf Jayson Breitenbach (40.) nach Konter und Steckpass von Nicklas Shipnoski. 1860 München hatte zwischenzeitlich deutlich mehr Spielanteile, agierte im Gegensatz zu den Gästen in der Offensive aber zu umständlich.

  • Druckverlust im leeren Stadion


    Zitat

    Doch mit zunehmender Spieldauer erinnerte dann doch einiges an die Relegation: Saarbrücken ging auch diesmal 2:0 in Führung, der TSV 1860 München fand wieder dank eines Foulelfmeters zurück ins Spiel - aber nun endete das Spiel nicht mit einem rettenden Unentschieden, sondern mit einer knappen, insgesamt unglücklichen 1:2 (0:2)-Niederlage für die Löwen.

  • Jacob und Breitenbach treffen vor der Pause: Saarbrücken übernimmt Tabellenführung


    Zitat

    Im Spitzenspiel der 3. Liga setzten sich die Gäste aus Saarbrücken gegen 1860 München mit 2:1 durch und übernahmen die Tabellenführung. Der Aufsteiger zeigte sich wie in den Spielen zuvor als die effektivere Mannschaft, mit einer enorm stabilen Defensivleistung zog der FCS den Löwen bereits früh den Zahn. Im zweiten Durchgang warfen die Münchner Löwen noch einmal alles nach vorne, am Ende musste Saarbrücken ordentlich zittern.

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