3. Liga - Saison 2021/22

  • Die Drittligagegner: TSV Havelse


    Das zweite Drittligajahr nach dem Wiederaufstieg steht für den FCS vor der Tür. Der Kader und die sportliche Leitung bei den Malstättern haben sich verändert, aber auch in der restlichen Liga hat sich in der Sommerpause einiges getan und die Kader werden sich bis zum Ende des Transferfensters am 31.August 2021 noch weiter verändern. Neunzehnhundertdrei.de schaut sich diese Veränderungen an, sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2021/22 beleuchten. Von Montag, 28.Juni bis zum Freitag, 16.Juli ist am jedem Tag eine Mannschaft geplant. Der 16.Abschnitt dreht sich um den ersten FCS-Gegner, den Nord-Aufsteiger TSV Havelse.




    Ausgangslage

    Nicht mal einen Monat ist der erstmalige Aufstieg des TSV in die eingleisige 3.Liga her, es stellt den größten Erfolg seit dem Aufstieg in die 2.Bundesliga 1990 dar. In den Relegationsspielen gewann Havelse gegen Schweinfurt, nachdem die Regionalliga Nord bereits nach neun Spieltagen abgebrochen wurde. Der kleine Verein nimmt nun eine ähnliche Außenseiterrolle wie der SC Verl in der Vorsaison ein. Man hatte nach den acht Monaten ohne Spiel die Relegationsspiele und dann eine nur kurze Sommerpause. Finanziell ist der Club nicht auf Rosen gebettet, der Saisonetat wird sich am unteren Ende der 3.Liga bewegen. Größe Sprünge sind nicht möglich, die Umstellung von Halbprofitum auf Profitum benötigt seine Zeit. Ein Nachteil: Das heimische Stadion ist nicht drittligatauglich. Bei Spielen mit Zuschauern muss man so in das große Stadion von Nachbar Hannover 96 ausweichen. Ein Vorteil: Die eingespielte Aufstiegsmannschaft konnte weitgehend gehalten werden und wird mit viel Euphorie in das Abenteuer 3.Liga gehen, die Neuzugänge sollen den Kader verstärken. Auf der Trainerbank hat sich Erfolgstrainer Jan Zimmermann in höhere Ligen verabschiedet, sein Nachfolger ist der 43-Jährige Rüdiger Ziehl. Das Saisonziel ist der Klassenerhalt.




    Wer ist weg?

    Vier Spieler haben den Club im Sommer definitiv verlassen. Mit Antonio Brandt und Alexander Rehberg gingen zwei Ersatztorhüter, auch Sechser Max Kummer war lediglich ein Ergänzungsspieler. Schmerzhaft ist der Abgang von Kevin Schumacher. Der 23-Jährige Linksaußen war ein Stammspieler und Leistungsträger, wechselte nun jedoch zu Hansa Rostock. Auch den Leistungsträger auf der rechten Seite, Leon Damer, wird man womöglich verlieren. Der 21-Jährige will einen Wechsel in die 2.Bundesliga, sein Vertrag in Havelse ist zum 30.Juni ausgelaufen. Havelse hofft bei ihm auf eine sofortige Rückausleihe.



    Wer ist neu?

    Vier Spieler haben sich dem TSV angeschlossen. Fynn Arkenberg (259 kommt als Stammspieler von Regionalligist Rödinghausen und kann sowohl in der Innenverteidigung als auch als Rechtsverteidiger spielen. Außenbahnspieler Linus Meyer (29) verpflichtete man von Altglienicke. In der 4.Liga konnte er schon überzeugen, nun soll er in Liga 3 helfen. Viel Drittligaerfahrung bringt Julius Düker mit. Der Angreifer spielte in der Vorsaison noch für den SV Meppen, erlebte dort jedoch eine schwierige Saison. Dazu kommt Oliver Daedlow. Der zentrale Mittelfeldspieler (21) wurde von Hansa Rostock ausgeliehen. Dort war Daedlow in der Vorsaison ein Ergänzungsspieler und soll nun Spielpraxis sammeln.



    Wer soll noch kommen?

    25 Akteure gehören dem aktuellen Kader an. Unabhängig von der Entscheidung um Damer soll noch mindestens ein neuer Spieler folgen. Auf der linken Seite sucht man eine Konkurrenz zu Niklas Teichgräber.



    Denkbare Aufstellung zum Saisonstart


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    Stand: 13.Juli

  • Die Drittligagegner: 1.FC Magdeburg


    Das zweite Drittligajahr nach dem Wiederaufstieg steht für den FCS vor der Tür. Der Kader und die sportliche Leitung bei den Malstättern haben sich verändert, aber auch in der restlichen Liga hat sich in der Sommerpause einiges getan und die Kader werden sich bis zum Ende des Transferfensters am 31.August 2021 noch weiter verändern. Neunzehnhundertdrei.de schaut sich diese Veränderungen an, sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2021/22 beleuchten. Von Montag, 28.Juni bis zum Freitag, 16.Juli ist am jedem Tag eine Mannschaft geplant. Im drittletzten Abschnitt steht der 1.FC Magdeburg im Fokus.



    Ausgangslage

    Eine starke Aufholjagd rettete Magdeburg in der Vorsaison. In einer chaotischen Saison hielt man lange Zeit am Trainer fest, doch auch nach dem Trainerwechsel lief es zunächst schlecht. Anfang März gab es einen 4:2-Auswärtssieg im Kellerduell bei Viktoria Köln, zugleich der Auftakt in einer Serie von elf Spielen ohne Niederlage. Dadurch beendete man die Saison am Ende auf dem elften Platz und hatte sich frühzeitig den Klassenerhalt gesichert. In der Saison 2021/22 soll nun eine ruhige Saison folgen, auch wenn sich die Verantwortlichen beim FCM mit einem genauen Saisonziel und ihren tatsächlichen Ambitionen beim Blick nach oben noch stark zurückhalten. Die nächsten Schritt soll weiter Christian Tietz betreuen. Der 50-Jährige ist seit Mitte Februar als Cheftrainer in der Verantwortung und hat den Kader im Sommer gemeinsam mit dem Sportdirektor Otmar Schork ordentlich umgebaut. Die finanziellen Weichen wurden dafür gestellt. Der Personaletat wurde im Vergleich zur Vorsaison aufgestockt, auch plant man in Magdeburg bewusst mit einem negativen Jahresergebnis.



    Wer ist weg?

    13 Spieler haben den Club verlassen. Im Zentrum der Abgänge steht Christian Beck. Der Angreifer verabschiedete sich nach acht Jahren in Magdeburg, sportlich spielte der ehemalige Kapitän aber keine Rolle mehr. Auch Winterleihgabe Sané (nach guten Beginn in der Versenkung verschwunden) ging im Angriff wieder. Im Tor hat man Morten Behrens verloren. Der 24-Jährige Schlusslicht wechselte nach Darmstadt, die Leihe der letztjährigen Nummer 2 Timon Weiner endete. Er kehrte zu Holstein Kiel zurück. Auch in der Abwehr gab es einen Umbruch. Als Rechtsverteidiger ging Dominik Ernst als Stammspieler bekanntlich zum FCS, Links hat Timo Perthel den Club verlassen. Verletzungsbedingt kam er schon in der Vorsaison nur zu acht Einsätzen. Außerdem wurden drei Innenverteidiger abgegeben. Routinier Dustin Bomheuer fehlte die komplette Saison verletzt, Brina Koglin (20 Einsätze) war meistens kein Stammspieler und Philipp Harant ein Reservist. Im defensiven Mittelfeld ist in Thore Jacobsen ein Stammspieler gegangen. Der 24-Jährige war zuvor aus Bremen ausgeliehen und ein Leistungsträger gewesen. Der Vertrag von Klaus Gjasula lief Ende Juni aus, der 35-Jährige trainiert aber weiter mit der Mannschaft. Auf den offensiven Positionen im Mittelfeld gingen Daniel Steininger (17 Einsätze) und Sören Bertram. Bertram war trotz seiner 31 Einsätzen jedoch meist nur Joker.



    Wer ist neu?

    Die Flügelspieler Maximilian Franzke und Florian Kath konnten nach dem Ende ihrer Leihen fest verpflichtet werden. Kath spielte verletzungsbedingt nur zehn Mal in der Vorsaison, bei Franzke waren es acht Einsätze. Man hat jedoch in beiden Fällen noch große Hoffnungen. Die Qualität bringen beide Spieler sicher mit. Innenverteidiger Leon Schmökel und Sechser Ole Hoch aus der eigenen U19 bekamen einen Profivertrag. Die letztjährigen Leihspieler Nico Mai (20) und Julian Weigel (19) sind zurückgekehrt, beide Akteure dürfen den Verein jedoch verlassen. Dazu kommen neun externe Neuzugänge. Die Neuzugänge sind fast alle maximal 24 Jahre alt. Im Tor war eine komplette Neubesetzung notwendig und man verpflichtete Dominik Reimann. Der 24-Jährige war in der Vorsaison der Ersatzkeeper bei Holstein Kiel. Auf Leihbasis vom FC Augsburg kam zudem Benjamin Leneis (22). Als neue Außenverteidiger kamen Tobias Knost (21) und Tim Sechelmann (22). Rechtsverteidiger Knost kam aus der U23 des Hamburger SVs, Linksverteidiger Tim Sechelmann war Stammkraft beim 1.FC Köln II. Im zentralen Mittelfeld sind Amara Condé und Julian Rieckmann neu. Rieckmann (20) kam von Werder Bremen II, Condé (24) war bei RW Essen ein Spieler mit vielen Einsätzen. Etwas offensiver eingesetzt werden Jason Ceka (21) und Connor Krempecki. Ceka kam von Schalke II und bestritt dort 25 Einsätze mit zwölf Toren. Krempecki ist mit seinen 26 Jahren der einzige Neuzugang über 24 Jahren. Im Angriff hat man den ehemaligen FCS-Jugendspieler Luca Schuler unter Vertrag genommen. Schuler spielte zuletzt ebenfalls bei Schalke II und war dort Leistungsträger mit neun Saisontoren.



    Wer soll noch kommen?

    30 Spieler stehen im Kader, mit Gjasula könnten es gar 31 Spieler sein und damit hat man den Kader laut Trainer Tietz vorerst zusammen. Den ein oder anderen Transfer mit einem externen Zugang kann es bis Ende August aber noch geben, vor allem wenn man die Streichkandidaten abgeben kann.



    Denkbare Aufstellung zum Saisonstart


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    Stand: 12.Juli

  • DFB terminiert die Spieltage 3 - 10


    Der DFB hat heute alle Begegnungen bis zum zehnten Spieltag (Ende September) terminiert. Bereits zuvor wurden die ersten beiden Saisonspiele des FCS in Havelse und gegen Osnabrück auf einen Samstag gelegt.


    Nach der DFB-Pokal-Pause am ersten Wochenende geht es für den FCS am dritten Spieltag mit einem Heimspiel gegen den MSV Duisburg weiter. Dieses Spiel wird am Samstag, 14.August ausgetragen.


    Am fünften Spieltag empfängt man den 1.FC Magdeburg an einem Mittwoch im Ludwigspark, das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (7.Spieltag) wurde auf Freitag, den 3.September gelegt. Für Samstag, 4.September (17:00 Uhr) ist ein Heimspiel der Saarland Hurricanes angesetzt. Anders als am zweiten Spieltag kommt es damit zu keiner Kollision bei den Terminen. Am neunten Spieltag empfängt man auf einen Samstag Türkgücü München im eigenen Stadion. Die Auswärtsspiele bei Borussia Dortmund II, Viktoria Köln und dem SV Meppen werden am Samstag ausgetragen. Das Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers wurde auf einen Sonntag terminiert.





    Übersicht - Spielplan


    SpieltagDatumBegegnung
    1Samstag, 24.Juli 2021 um 14:00 Uhr
    TSV Havelse - 1.FC Saarbrücken
    2Samstag, 31.Juli 2021 um 14:00 Uhr1.FC Saarbrücken - VfL Osnabrück
    3Samstag, 14.August 2021 um 14:00 Uhr1.FC Saarbrücken - MSV Duisburg
    4Samstag, 21.August 2021 um 14:00 Uhr
    Borussia Dortmund II - 1.FC Saarbrücken
    5Mittwoch, 25.August 2021 um 19:00 Uhr1.FC Saarbrücken - 1.FC Magdeburg

    6Sonntag, 29.August 2021 um 14:00 Uhr
    Würzburger Kickers - 1.FC Saarbrücken
    7Freitag, 3.September 2021 um 19:00 Uhr1.FC Saarbrücken - SV Wehen Wiesbaden
    8Samstag, 11.September 2021 um 14:00 Uhr
    Viktoria Köln - 1.FC Saarbrücken
    9Samstag, 18.September 2021 um 14:00 Uhr
    1.FC Saarbrücken - Türkgücü München
    10Samstag, 25.September 2021 um 14:00 Uhr
    SV Meppen - 1.FC Saarbrücken
    11Samstag, 2.Oktober 2021*1.FC Saarbrücken - Eintracht Braunschweig
    12Samstag, 16.Oktober 2021*
    Hallescher FC - 1.FC Saarbrücken
    13Samstag, 23.Oktober 2021*
    1.FC Saarbrücken - TSV 1860 München
    14Samstag, 30.Oktober 2021*
    Waldhof Mannheim - 1.FC Saarbrücken
    15Samstag, 6.November 2021*1.FC Saarbrücken - 1.FC Kaiserslautern
    16Samstag, 20.November 2021*

    SC Verl - 1.FC Saarbrücken
    17Samstag, 27.November 2021*
    1.FC Saarbrücken - Viktoria Berlin
    18Samstag, 4.Dezember 2021*FSV Zwickau - 1.FC Saarbrücken

    19Samstag, 11.Dezember 2021*

    1.FC Saarbrücken - SC Freiburg II
    20Samstag, 18.Dezember 2021*

    1.FC Saarbrücken - TSV Havelse
    Winterpause
    21Samstag, 15.Januar 2022*VfL Osnabrück - 1.FC Saarbrücken
    22Samstag, 22.Januar 2022*
    MSV Duisburg - 1.FC Saarbrücken
    23Mittwoch, 26.Januar 2022*1.FC Saarbrücken - Borussia Dortmund II
    24Samstag, 29.Januar 2022*
    1.FC Magdeburg - 1.FC Saarbrücken
    25Samstag, 5.Februar 2022*1.FC Saarbrücken - Würzburger Kickers
    26Samstag, 12.Februar 2022*

    SV Wehen Wiesbaden - 1.FC Saarbrücken
    27Samstag, 19.Februar 2022*
    1.FC Saarbrücken - Viktoria Köln
    28Samstag, 26.Februar 2022*
    Türkgücü München - 1.FC Saarbrücken
    29Samstag, 5.März 2022*1.FC Saarbrücken - SV Meppen
    30Samstag, 12.März 2022*

    Eintracht Braunschweig - 1.FC Saarbrücken
    31Samstag, 19.März 2022*
    1.FC Saarbrücken - Hallescher FC
    32Samstag, 2.April 2022*TSV 1860 München - 1.FC Saarbrücken

    33Samstag, 9.April 2022*

    1.FC Saarbrücken - Waldhof Mannheim
    34Samstag, 16.April 2022*
    1.FC Kaiserslautern - 1.FC Saarbrücken
    35Samstag, 23.April 2022*
    1.FC Saarbrücken - SC Verl
    36Samstag, 30.April 2022*
    Viktoria Berlin - 1.FC Saarbrücken
    37Samstag, 7.Mai 2022*1.FC Saarbrücken - FSV Zwickau
    38Samstag, 14.Mai 2022SC Freiburg II - 1.FC Saarbrücken
    Play-Off, Hin:Freitag, 20.Mai 2022*
    Play-Off, Rück:Dienstag, 24.Mai 2022*


    * Spiele sind noch nicht fix terminiert, Terminierung erfolgt im Verlaufe der Saison

  • 3.Liga wird bei fünf Wechseln bleiben


    Nachdem bereits in der vergangenen Rückrunde anhand zahlreicher Spielverlegungen und der Corona-Pandemie in der 3.Liga insgesamt fünf Wechsel zugelassen waren, wird die Liga nun auch in der Saison 2021/22 bei dem erhöhten Auswechselkontigent bleiben und geht nicht zur Normalität mit drei Wechseln erlaubt. Weiterhin stehen den Vereinen drei Wechselphasen im laufenden Spiel und die Halbzeitpause zur Verfügung. Angesichts des normalen Spielkalenders in der Saison 2021/22 war ursprünglich mit einer Rückkehr zu drei Wechseln gerechnet worden. Außerdem werden die Drittligisten ab Saisonbeginn zwei zusätzliche - und damit insgesamt 20 - Spieler für den Kader nominieren dürfen.


    Ursächlich für diese Entscheidung ist eine Abstimmung auf der Mitgliederversammlung der DFL. An das Votum der Erst- und Zweitligisten wird sich auch die 3.Liga unter der Obhut des DFB anschließen. Dies verkündete die Managertagung der 3.Liga bereits in der Vorwoche. Eine offizielle Bestätigung am heutigen Tage gab es noch nicht. Bei den Drittligisten entspannt sich damit die Thematik rund um die U23-Regel deutlich. Zu Gute kommt die Regel den eher finanzkräftigen Vereinen der Liga. Diese Teams können sich einen breiten Kader leisten und könnten die fünf Wechsel vermeintlich besser nutzen als andere Teams. Beim Blick auf den Kader des FCS können nun in Zukunft maximal sechs fitte Spieler nicht im Spieltagskader stehen. Zum Saisonauftakt werden es mit den Verletzungen von Steven Zellner und Tim Korzuschek sowie dem dritten Torhüter höchstens drei Akteure sein.

  • Zu Gute kommt die Regel den eher finanzkräftigen Vereinen der Liga. Diese Teams können sich einen breiten Kader leisten und könnten die fünf Wechsel vermeintlich besser nutzen als andere Teams.

    Leider kommt UNS das nicht zu gute. Denn JETZT geht die Rechnung des FCS mit einem der kleinsten Kader der "Spitzengruppe" nicht mehr auf.


    Die 9 Vereine mit einem Kader zwischen 28-33 haben dadurch einen schönen Vorteil. Neben 3x U23 Feldspielern können sie 15 gestandene Spieler im Spieltagskader nominieren und bei allen Wechseln kann man Qualität nachlegen. Und Vereine wie Braunschweig, Osnabrück, Wehen, Duisburg suchen ja bekanntlich noch nach Spielern und wollen oben angreifen.


    Da ist unser 21er Feldspielkader (ohne 3x TW, Zelle, Recktenwald) für 18 freie Plätze einfach zu dünn besetzt. Vor allem wenn man mit Köhl+Bulic 2 Spieler mitzählt welche man eigentlich abgeben wollte.

  • Leider war das so abzusehen, weshalb ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe, dass man noch nachlegt auf dem Markt. Ich verstehe es einfach nicht wieso man sich das Risiko antut wenn doch die Finanzierung eigentlich gedeckt ist... Es sei denn der Etat wurde doch reichlich nach unten geschraubt ohne dass es kommuniziert wurde. Übrigens sind die ersten zehn Spiele auch gar nicht so einfach da außer havelse und Meppen alle Gegner mindestens gleichwertig sind. Man wird aufpassen müssen dass man da nicht schon nach acht neun Spieltagen unten drin hängt.. ich würde mich deutlich wohler fühlen wenn man noch einen guten Verteidiger und noch einen Mittelfeldspieler der auf den Flügeln richtig gefährlich ist holen würde.. vor allem in der Verteidigung mache ich mir riesige Sorgen weil man evtl noch mehr als eine Schwachstelle ( Müller ) bekommen kann wenn Soares oder bone nicht zünden..

  • Eine evtl. zu kleine Kadergröße wird sich - wahrscheinlich - erst gegen Mitte der Rückrunde bemerkbar machen (wenn die Kräfte nachlassen).

    Aber dennoch bin ich nach wie vor der Meinung; "besser Qualität als bloße Quantität".

    J.L. hat damals als FCS-Trainer was gesagt, das ich mir gut behalten habe; "Jede Neuverpflichtung muss die Qualität des Kaders erhöhen."

    Von reiner Quantität war nicht die Rede. Was nutzen dir 35 Mann, von denen du nur 15 mit gutem Gewissen bringen kannst?

    Viele Spielerkader der anderen Drittligateams kommen mir vor wie eine CD, auf der sich nur 2 Hits befinden. Die übrigen Titel sind nur Füllmaterial.

    Das einzige, was mich etwas bedenklich stimmt, ist, dass man mit den aktuellen Neuverpflichtungen beim FCS noch etwas mehr Klasse hätte holen können.

    Aber vielleicht sind die Neuen ja stärker als wir denken.

  • Hui Panikmodus ist angeschaltet ;)

    JL hatte erst kürzlich in einem gedruckten Interview erklärt, dass man den Markt weiterhin im Auge behalten wird.

    UK hat sich ähnlich geäußert. So sinngemäß , man weiss ja bekanntlich, dass sich im August immer was tun kann auch wenn man vorher die Kaderplanung für beendet erklärt hatte.

  • Die Drittligagegner: Eintracht Braunschweig


    Das zweite Drittligajahr nach dem Wiederaufstieg steht für den FCS vor der Tür. Der Kader und die sportliche Leitung bei den Malstättern haben sich verändert, aber auch in der restlichen Liga hat sich in der Sommerpause einiges getan und die Kader werden sich bis zum Ende des Transferfensters am 31.August 2021 noch weiter verändern. Neunzehnhundertdrei.de schaut sich diese Veränderungen an, sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2021/22 beleuchten. Von Montag, 28.Juni bis zum Freitag, 16.Juli ist am jedem Tag eine Mannschaft geplant. Der vorletzte Tag beschäftigt sich mit Absteiger Eintracht Braunschweig.



    Ausgangslage

    Es war ein kurzes Gastspiel in der 2.Bundesliga. Der Aufsteiger aus Braunschweig musste am Ende der letzten Saison gleich wieder den Gang in die 3.Liga angehen und geht dort gleich wieder als einer der Favoriten auf den Aufstieg in die Saison. Neben einigen wichtigen Vertragsverlängerungen konnten auch gute neue Spieler verpflichtet werden, das Gesicht der Mannschaft hat sich definitiv verändert und der Kader ist noch nicht vollständig. Auch die Trainerposition wurde mit Michaele Schiele (Würzburg) neu besetzt. Finanziell ist die 3.Liga für Braunschweig - auch mit dem erneuten Wegfall von großen TV-Geldern - eine schwierige Spielklasse. Im ersten Jahr lautet das offizielle Saisonziel jedoch lediglich einen Platz unter den besten acht Teams zu belegen.



    Wer ist weg?

    Wie oft nach einem Abstieg gab es auch in Braunschweig einen großen Umbruch. Gleich 17 Spieler haben den BTSV im Sommer verlassen. In Felix Dornebusch verließ die Nummer 2 im Tor den Club, dazu gingen vier Innenverteidiger. Felix Burmeister (2 Einsätze), Robin Ziegele (15 Einsätze) und Niko Klaß (15 Einsätze, eher links eingesetzt) spielte keine oder nur eine überschaubare Rolle. Oumar Diakhite hätte man gerne gehalten. Der 27-Jährige kam im Winter und war absoluter Leistungsträger der Mannschaft. Er zog einen Wechsel zum SV Sandhausen vor. Dominik Wydra war Stammspieler in der Innenverteidiger oder im defensiven Mittelfeld gewesen. Der Österreicher erhielt kein neues Angebot. Die Leihe von Patrick Kammerbauer (25 Einsätze) lief aus. Leon Bürger uns Matthias Heiland spielte keine Rolle. Nicht mit in die 3.Liga gingen Felix Kroos und Yassin Ben Balla. Beide Akteure waren feste Stützen im zentralen Mittelfeld. Im rechten Mittelfeld hat man Stammspieler Favio Kaufmann an den Karlsruher SC verloren, auf der linken Seite ging Reservist Manuel Schwenk zu Kiel II in die Regionalliga. Auch im Angriff gab es vier Abgänge zu verzeichnen. Kuposovic spielte quasi keine Rolle, die Leihen von Dong-won Ji und Suleiman Abdullahi liefen aus. Ji war im Winter gekommen und hat viel auf der linken Seite gespielt während Abdullahi insgesamt nur 16 Einsätze bestritt. In Marcel Bär (30 Einsätze, 15x Startelf) wechselte zudem ein flexibler Offensivspieler zum Ligakonkurrenten 1860 München.



    Wer ist neu?

    Von den zehn Neuzugängen kommen mit Torwart Lennart Kökelsum und Linksverteidiger Jannis Kleeberg zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Außerdem kehrten Torhüter Yannik Bangsow und Innenverteidiger Michael Schultz von ihren Leihen (beide Viktoria Köln) zurück. Schultz war in Köln Stammspieler und soll dies nun auch in Braunschweig werden. Auf der rechten Seite kamen Abwehrspieler Luis Görlich und Mittelfeldspieler Maurice Multhaup. Görlich (21) war über den größten Teil der Saison ein Stammspieler bei Hoffenheim II, Holthaup (24) kam zu 26 Zweitligaeinsätzen für Mitabsteiger Osnabrück. Ebenfalls aus Osnabrück kam Sechser Byran Henning. Er kam zu 32 Einsätze (18 Einwechslungen) beim VfL. Im zentralen Mittelfeld sicherte man sich außerdem die Dienste von Ron Krauße. Der 27-Jährige bestritt letzte Saison 17 Einsätze für den FC Ingolstadt. Im Angriff verpflichtete man in Benjamin Girth einen erfahrenen Stürmer. Er hatte in Kiel keine einfache Saison und kam auf 16 Einsätze. Nun soll der Neustart folgen. Von Werder Bremen II lieh man Luc Ihorst aus, vergangene Saison war er an den VfL Osnabrück ausgeliehen und war dort ein Einwechselspieler in der 2.Liga



    Wer soll noch kommen?

    Mindestens drei Neuzugänge sollen den Kader noch verstärken. In der Defensive soll noch ein Innenverteidiger zur Mannschaft stoßen, im Mittelfeld sucht man einen Spieler für die linke Seite und einen Akteur im offensiven Mittelfeld. Dann würde der Kader aus 24 Spielern bestehen. Abgänge wie von Benjamin Kessel sind ebenso möglich wie weitere Zugänge.


    Denkbare Aufstellung zum Saisonstart

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    Stand: 14.Juli 2021

  • Saisonprognose #4: Waldhof, Verl, Wiesbaden, Saarbrücken


  • Die Drittligagegner: VfL Osnabrück


    Das zweite Drittligajahr nach dem Wiederaufstieg steht für den FCS vor der Tür. Der Kader und die sportliche Leitung bei den Malstättern haben sich verändert, aber auch in der restlichen Liga hat sich in der Sommerpause einiges getan und die Kader werden sich bis zum Ende des Transferfensters am 31.August 2021 noch weiter verändern. Neunzehnhundertdrei.de schaut sich diese Veränderungen an, sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2021/22 beleuchten. Von Montag, 28.Juni bis zum Freitag, 16.Juli ist am jedem Tag eine Mannschaft geplant. Den Abschluss macht mit Zweitligaabsteiger Osnabrück der erste Heimspielgegner für den FCS.



    Ausgangslage

    Chance verpasst? Nach dem Klassenerhalt in der Saison 2019/20 hatte der VfL in der vergangenen Spielzeit die große Chance die Weichen für eine Etablierung in der 2.Bundesliga zu stellen. Nach elf Spieltagen lag man noch auf Platz 5. Es folgte eine eklatanter Absturz mit nur einem Sieg aus 15 Spielen. Man fiel damit in den Abstiegskampf und beendete die Saison als Sechszehnter. In der Relegation unterlag man schließlich Osnabrück. Nun steht der VfL vor einem Neuaufbau. Als neuer verantwortlicher Trainer verpflichtete man den 37-Jährigen Daniel Scherning. Der 37-Jährige war zuletzt Co-Trainer beim SC Paderborn. Seine Aufgabe ist es einen weitgehend neuen Kader in die Spur zu bringen. Zusammengestellt wurde das Aufgebot vom neune Sportdirektor Amir Shapourzadeh. Ein Saisonziel hat der VfL noch nicht ausgegeben. Aus finanzieller Sicht will der Club weiter solide wirtschaften, auch wenn man in der letzten Saison einen Verlust von rund 600.000 Euro hinnehmen musste. Nun fallen die großen TV-Gelder weg, dafür hat man die Strukturen verschlankt.



    Wer ist weg?

    Gleich 18 Abgänge musste der VfL nach dem Abstieg verkraften, auch wenn viele Spieler freiwillig abgegeben worden. Fünf Angreifer sind weg. Luc Ihorst (18 Einsätze) war von Bremen ausgeliehen und spielt nun in Braunschweig. Der niederländische Winterneuzugang Grot spielte verletzungsbedingt quasi keine Rolle. Auch Sebastian Müller (8 Einsätze) kam erst im Winter, seine Leihe endete. Routinier Christian Santos hatte acht Toren in 29 Spielen erzielt, sein Vertrag wurde aufgelöst. Etienne Amenyido wurde dagegen an Zweitligist St. Pauli verkauft. Der 23-Jährige war einer der Lichtblicke der Vorsaison. Im Mittelfeld musste man Sebastian Kerk durch eine Ausstiegsklausel ziehen lassen. Er erzielte beim Absteiger 20 Scorerpunkte. Etwas defensiver hatte man bei Ludovit Reis keine Chance. Die Leihgabe aus Spanien spielt nun in Hamburg. Im zentralen Mittelfeld kam auch Bryan Henning fast immer zum Einsatz, er entschied sich für einen Wechsel zu Mitabsteiger Eintracht Braunschweig. Nicht verlängert wurde der Vertrag von David Blacha (Meppen). Auch Reservespieler Marc Augé musste gehen. Die Leihe von Niklas Schmidt (22 Einsätze) endete. Flügelspieler Multhaup (26 Einsätze) ging als einer von drei Spielern nach Braunschweig. In der Defensive endete die Leihe mit dem zweiten Torwart Moritz Nicolas, auf der linken Abwehrseite gingen mit Ken Reichel (20 Einsätze) und Kevin Wolze (22 Einsätze) zwei erfahrene Spieler. Rechts gilt das gleiche für Konstantin Engel (13 Einsätze). Stammspieler Bashkim Ajdini zog einen Wechsel zum SV Sandhausen vor. Innenverteidiger Adam Susac spielt mittlerweile beim FSV Zwickau.



    Wer ist neu?

    Die Liste der Neuzugänge umfasst 13 Spieler. Fast alle Neuzugänge sind noch in einem jungen Alter. In der Abwehr bekam Luis Sprekelmeyer aus der eigenen U19 einen Vertrag, Außenverteidiger Hakim Traoré kehrte von einer Ausleihe zum VfB Oldenburg zurück. Ebenfalls neu auf der linken Seite sind Florian Kleinhansl und Manuel Haas. Kleinhansl (20) kam von Stuttgart II, Haas (25) spielte letzte Saison eine untergeordnete Rolle beim SV Ried. Auf der rechten Seite konnte man Omar Traoré (23) vom KFC Uerdingen verpflichten, von Wolfsburg II kam Davide Itter (22). Im zentralen Mittelfeld kehrte Sven Köhler nach seiner Leihe aus Verl zurück und soll nun in Osnabrück eine deutlich größere Rolle einnehmen. Oliver Wähling kam vom FSV Mainz 05 II. Nach guten Jahren in der Regionalliga will der 21-Jährige nun den nächsten Schritt gehen. Lukas Kunze war Stammspieler beim SV Rödinghausen in der Regionalliga. Für die Offensive kam Ba-Mauaka Simakala. Der 24-Jährige kam ebenfalls aus Rödinghausen und sorgte dort für 14 Saisontore. Den nächsten Schritt geht auch Felix Higl (24). Er kam vom SSV Ulm und erzielte letzte Saison 13 Treffer. Aus der eigenen Jugend erhielt Tom Bertelsmann einen Vertrag. In Andrew Wooten holte man auch noch einen Routinier. Der 31-Jährige spielte zuletzt für Admira Wacker in Österreich.



    Wer soll noch kommen?

    24 Spieler stehen unter Vertrag. Gesucht wird auf jeden Fall noch ein - vielleicht auch zwei - Spieler für die offensiven Außenbahnen. Danach will man sich den Markt bis Ende August anschauen und möglicherweise noch auf anderen Positionen nachlegen.




    Denkbare Aufstellung zum Saisonstart

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    Stand: 14.Juli

  • Wenn die DK in der Pfalz fuer Spiele mit begrenzter Kapazitaet keine Gueltigkeit haben dann hat der FCK mal wieder seine Fans abgezogen... Dass es viele Spiele ganz ohne Begrenzung gibt ist doch sehr unwahrscheinlich.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."


    Evelyn Beatrice Hall

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