31. Spieltag, 1. FC Saarbrücken - Türkgücü München 2:1 (2:0)

  • FCS beendet Sieglos-Serie gegen Türkgücü


    Am heutigen Samstag empfing der 1.FCS den Mitaufsteiger von Türkgücü München im Ludwigspark. Beide Aufsteiger sorgten in dieser Spielzeit für ordentlich Furore und hatten mit dem Abstieg nie war zu tun. Die Gäste aus München kamen mit 43 Punkten im Gepäck zum FC und hatten zuletzt aufsteigende Form bewiesen. In der Liga gewann man letzten Sonntag gegen den SV Meppen mit 2:0, zuvor gab es im Landespokal zwei Siege gegen Drittligisten. Ihnen fehlte am Samstag nicht nur Top-Angreifer Sliskovic, auch der überragende Serkan Sararer stand nicht im Kader und wurde mit Wadenproblemen für das anstehende "Derby" gegen den TSV 1860 München geschont. Neben Sararer fehlte auch Awudja in der Startaufstellungen. Dafür begannen Sijaric und Jakob bei den Gästen.


    Beim FCS gab es in den letzten fünf Spielen wenig Grund zur Freude. Trotz ansprechender Leistungen reichte es in diesem Zeitraum nicht für einen Sieg. Gerade der leichtfertig verspielte Sieg beim SV Wehen Wiesbaden am letzten Samstag war ein Wirkungstreffer gewesen. In Wiesbaden hatten die Malstätter ohne Not eine 2:0-Führung in den letzten Spielminuten aus der Hand gegeben. Die kleine Serie sollte am heutigen Samstag beendet werden. Ein Sieg war nötig, um weiterhin eine Rolle im Kampf um den vierten Platz und die direkte Qualifikation zum DFB-Pokal zu spielen. Zugleich auch um mit positiven Ergebnissen den Endspurt dieser erfolgreichen Saison einzuleiten. Im Vergleich zum Unentschieden in Wiesbaden nahm Trainer Lukas Kwasniok vier Veränderungen an seiner Startformation vor. Steven Zellner (nach überstandenen Kniebeschwerden), Marin Sverko (Pause nach Länderspielreise) kehrten erwartungsgemäß in die Mannschaft zurück. Dazu wurden auch Minos Gouras (zuletzt Bank) und Lukas Schleimer (zum zweiten Mal überhaupt) in die erste Elf befördert. Dafür auf die Bank gingen Boné Uaferro, Fanol Perdedaj und Markus Mendler. Julian Günther-Schmidt stand dem FCS durch einen positiven Corona-Test nicht zur Verfügung und muss die kommenden beiden Wochen in Quarantäne verbringen. Alle anderen Spieler lieferten jedoch negative Ergebnisse und das Spiel konnte so plangemäß ausgetragen werden. Außerdem standen Thoelke, Vunguidica, Bösel und Golley nicht zur Verfügung. Spielen konnte dafür Sebastian Jacob. Der Angreifer klagte über Kniebeschwerden, erst nach dem Aufwärmen konnte er grünes Licht für einen Einsatz gegen. Jacob spielte in der Sturmspitze und wurde von Minos Gouras und Niklas Shipnoski flankiert. Luca Kerber spielte erneut den Sechser, Jänicke und Schleimer spielten die zentralen Mittelfeldpositionen. Barylla verteidigte dieses Mal rechts, Sverko dafür auf der linken Abwehrseite. Zellner und Zeitz spielten in der Innenverteidigung. Uwe Koschinat - unter der Woche als neuer Trainer ab der kommenden Saison präsentiert - war nach Aussage von Sportdirektor Luginger heute noch nicht im Stadion.


    Die Malstätter erwischten einen Traumstart in die Begegnung. Gleich nach wenigen Sekunden tauchte der FCS vor dem gegnerischen Strafraum auf, Gouras setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und schloss aus 20 Metern ab. Sein abgefälschter Ball landete auf dem Tornetz. Die anschließende Ecke sorgte für den Führungstreffer. Barylla brachte den Ball halbhoch auf den ersten Pfosten, Zellner verlängerte mit dem Kopf ins Zentrum. Dort verpasste Jacob den Treffer, im Gewühl brachte Kapitän Zeitz den Ball über die Linie. Da waren noch nicht einmal 90 Sekunden gespielt. Für den Kapitän war es der 43.Pflichtspieltreffer für den FCS im 274.Pflichtspiel. In Sachen Einsätzen ist er nun mit Aufsichtsmitglied Wolfgang Seel gleichgezogen. Mit diesem frühen Tor im Rücken wurde der FCS zur spielbestimmenden Mannschaft und sicherte sich in der Anfangsphase viel Ballbesitz gegen verhaltene Gäste. Ihr erster Abschluss gab es nach sechs Minuten, der Ball ging ans Außennetz. Große Gefahr für das Tor von Batz existierte jedoch nicht. Der FC störte früh, störte konsequent und setzten auf ihr bekanntes frühes Pressing. Mit Erfolg: In der 13.Minute blieb der FCS nach einem eigenen Einwurf aggressiv, eroberte den Ball rund 20 Meter vor dem Tor zurück und Innenverteidiger Zellner bediente Schleimer im Strafraum. Dessen Zuspiel in die Mitte wurde vom grätschenden Sorge mit der Hand gespielt, Schiedsrichter Lars Erbst zeigte unmittelbar auf den Punkt. Nicklas Shipnoski traf an, blieb cool und verwandelte unten links zum zweiten Treffer. Mit seinem zwölften Saisontreffer hat er den bisherigen FCS-Bestwert für einen Mittelfeldspieler in der 3.Liga (Marius Laux aus der Saison 2011/12) übertroffen. Angesichts der Überlegenheit des FC war der Vorsprung von zwei Treffern bereits nach einer Viertelstunde absolut verdient, auch wenn sich die Blauschwarzen effektiv zeigten. Der FCS blieb bei seinem aggressiven Spiel und dominierte die Partie auch in der Folge. Defensiv wurde man vor keine Probleme gestellt, in der Offensive tat man sich aus dem Spiel heraus schwer zu echten Torchancen zu kommen. Denn die Gäste standen trotz des Ergebnisses sehr tief und konnten selbst keine Ballbesitzphasen aufbauen. Erst nach einer halben Stunde kamen die Gäste etwas besser in die Begegnung und hielten ab und zu auch mal den Ball über mehrere Stationen. Zehn Minuten vor der Pause bekamen sie auch die große Chance zum Anschluss. Sie kamen über ihre rechte Seite zu leicht durch und spielten Niemann am Fünfer frei. Zeitz mit der Hacke und Batz im Nachsetzen verhinderten in letzter Sekunde den Gegentreffer. Viel mehr passierte bis zur Halbzeit nicht mehr. Die Malstätter konnten noch zwei vielversprechende Umschaltmomente für sich verbuchen. In der ersten Szene verpasste Lukas Schleimer den richtigen Moment um Shipnoski in die Tiefe zu schicken, bei der zweiten Aktion bediente Shipnoski selbst dann weder Gouras noch Jacob. Sein Abschluss aus 22 Metern wurde abgeblockt.


    Mit zwei Toren Vorsprung ging es in die Kabine und die Gäste reagierten auf ihr bisherige Spiel mit zwei Wechseln. Gorzel und Barry kamen für Sijaric und Maier in die Begegnung. Neben den Wechseln kamen sie auch mit einer anderen Körpersprache auf der Pause und das Gesicht der Begegnung änderte sich. Nun hatten die Gäste mehr Ballbesitz und waren die aktivere Mannschaft. Die Kwasniok-Elf stand tiefer, stand kompakter und wartete auf mögliche Umschaltaktionen. Die ersten zehn Minuten im zweiten Abschnitt vergingen ohne Aktionen. Es gab keine Toraktionen, keine gefährlichen oder nennenswerten Ansätze. Die Gäste ließen die Kugel zumeist im Mittelfeld laufen. Bei der ersten Torannäherung in Halbzeit 2 grätschte Zellner den Ball vor Röser weg. Nach einer Stunde zog Lukas Kwasniok seinen ersten Doppelwechsel: Fanol Perdedaj und Mario Müller ersetzten Anthony Barylla und Lukas Schleimer. Die Gäste brachten zwei Minuten später Akkaynak für Erhardt. Dazwischen gab es den ersten gefährlichen Vorstoß des FC im zweiten Abschnitt. Nach einem Angriff über rechts kam Marin Sverko aus der Distanz zum Abschluss. Sein strammer Schuss war jedoch etwas zu zentral, Vollath klärte zur Ecke. Wie oft in dieser Saison gelang es dem FC in der Folge allerdings nicht eine Begegnung routiniert nach Hause zu spielen. Man hatte insgesamt zu wenig Entlastung im eigenen Spiel, die Umschaltmomente kamen nicht und früher oder später bekommt man seinen Gegentreffer. Dieses Mal war es nach 67 Minuten der Fall. Man ließ den Gästen fahrlässig viel Raum im Mittelfeld, Müller störte nach einer Spielverlagerung Barry überhaupt nicht und dessen Ball in die Mitte (er rutschte aus) fand Angreifer Röser. Aus kurzer Distanz traf er in die Ecke. Bis dahin hatte die FCS-Defensive stabil gewirkt, wieder einmal kassierte man jedoch ein leichtes Gegentor. Kwasniok nahm zwei weitere Wechsel vor: Minos Gouras (im zweiten Abschnitt abgetaucht) und Sebastian Jacob (möglicherweise durch seine Kniebeschwerden) gingen nach 69 Minuten vom Feld und wurden durch Markus Mendler und Boné Uaferro ersetzt. Uaferro gab bis Spielende den Mittelstürmer. Beim FCS begann nun das Zittern, begann die Angst erneut einen souveränen Vorsprung auf der Hand zu geben und es wurden lange 20 Minuten. Die Gäste taten sich weiterhin schwer sich Chancen zu erarbeiten, eine Aktion reicht ja aber. Der FCS versuchte nun wieder mehr für Entlastung zu sorgen, so recht gelingen wollte dies den Malstättern jedoch auch nicht. So vergingen die Minuten ohne Höhepunkte. Zehn Minuten vor Schluss kam beim FCS noch Froese für Shipnoski. Froese vergab dann auch die große Chance auf die Entscheidung. Nach einer Ecke verlängerte Zeitz auf den langen Pfosten, der Mittelfeldspieler konnte die Kugel jedoch nicht mehr entscheidend auf das Tor drücken. So ging das Zittern weiter. Der FCS wartet weiterhin sehr tiefstehend und verteidigte vieles weg. Die Gäste hatten nur noch eine Torchance. Nach einer Flanke köpfte Röser mit dem Rücken zum Tor und aus 16 Metern auf den Kasten, Batz hatte keine Mühe. Nach etwas mehr als 93 Minuten erfolgte der Abpfiff des Schiedsrichter.

  • Der 1.FCS beendet seine Serie ohne Sieg und bezwingt Türkgücü München im Park mit 2:1. Nach fünf Spielen ohne Sieg und nach drei Heimspielen ohne einen Dreier ist dieser Erfolg noch mal eine kleine Befreiung. Am Ende ist der Sieg auch nicht unverdient. Ohne Zweifel war es aber keine Glanzleistung des FCS. In der zweiten Halbzeit war man dafür zu mäßig unterwegs und hat echt keine gute Hälfte gespielt. Man hat es sich selbst schwer gemacht und konnte wieder einen klaren Vorsprung nicht routiniert nach Hause spielen. Man hat in den letzten Wochen oft geführt und oft noch den Ausgleich bekommen oder gar noch verloren und diese Ereignisse hatte die Mannschaft im Hinterkopf. Gerade nach dem Gegentreffer. Von daher war der Sieg auch für den Kopf wichtig. Mehr Eigeninitiative, mehr offensive Aktionen und mehr Zug auf das dritte Tor hätte den Malstättern einige Nerven ersparen können. Die Tatsache, dass man in Halbzeit 2 tiefer steht, das man nach den letzten Erfahrungen den Sieg über die Runden bringen will ist nachvollziehbar. Es fällt beim FC jedoch zu extrem aus. Man bekommt dann keine Ruhe mehr in das Mittelfeld und kommt auch nicht in die Konterchancen. Aus dem Spiel heraus hatte man keine Chance nach einem Konter. Obwohl man viele Bälle in der Abwehr oder im Mittelfeld gewonnen hatte und Ansätze hatte. Erwähnungswert auch: Trotz Zittern, trotz der Option das noch ein zweites Mal ein Ball durchrutscht und man wieder nicht gewinnt stand die Abwehr an sich solide und hat den Gästen auch in der zweiten Hälfte quasi keine Chance gewährt. Mit der ersten Hälfte kann der FC dagegen gut leben. Man ist perfekt ins Spiel gestartet, hat früh zwei Tore gemacht und das Spiel dann kontrollieren können.


    Mit dem Sieg erhöht der FCS sein Punktekonto auf 49 Zähler. Es bleibt ein sehr guter Wert für den Aufsteiger und man wird auch nach diesem Spieltag definitiv auf dem starken fünften Platz verweilen. Am Rückstand auf Platz 4 hat sich durch den Sieg von 1860 München jedoch nichts verändert und man bleibt fünf Punkte hinter den Löwen. Es bleiben noch sieben Spieltage um 1860 abzufangen und eine starke Saison mit der direkten Qualifikation zum DFB-Pokal zu krönen. Ansonsten geht es in der Liga nur noch um einen angemessen Ausklang dieser Saison. Man will auch im Endspurt möglichst erfolgreich sein. Dazu warten jetzt zwei hochinteressante Spiele. Am nächsten Samstag geht es zum lange ersehnten Derby zum 1.FC Kaiserslautern. Angesichts der Tabellensituation der Lauterer ist das Derby umso brisanter. Der FCK muss in der Tabelle. Der FCS muss in der Tabelle nicht zwingend, auch wenn man nur mit Siegen 1860 München unter Druck setzten kann. Das Umfeld sehnt sich jedoch nach einem Sieg über den Erzrivalen. Und danach wartet das Südwestduell gegen den SV Waldhof Mannheim. Auch ohne die Brisanz eines Auf- oder Abstiegskampfes bleibt die Drittligasaison für die Malstättern spannend. Im Hinblick auf die anstehenden beiden Spiele war ein Erfolgserlebnis heute eine wichtige Sache.

  • Naja, die Wechsel haben aus meiner Sicht wenig bis nichts bewirkt. Mendler wirkt völlig saft- und kraftlos. Uaferro als Konterspieler die falsche Wahl. Wenn dann doch besser Breitenbach. Der hat wenigstens Tempo. Froese war okay. Müller beim Gegentor in seiner typischen Art viel zu weit weg vom Gegner und völlig passiv. Einzig Perdedaj hat mich überzeugt. Aber er kam für Barylla und der hat seine Sache bis dahin auch gut gemacht.


    Kerber fand ich heute wieder sehr stark. Schon beeindruckend wie ruhig er spielt. Zeitz und Zelle als IV auch okay.


    Tut mir leid, aber Shipi finde ich von seiner Körpersprache her nicht mehr gut. Er wirkt auf mich etwas überheblich. Er sollte nicht abheben.

  • Naja, die Wechsel haben aus meiner Sicht wenig bis nichts bewirkt.


    Es ist und bleibt eine Erkenntnis aus diesem Jahr: Die Entscheidung für fünf Wechsel in einem Spiel hat uns nicht gut getan. Es fehlt einfach an der Breite in der Offensive. Auch natürlich weil Spieler fehlen oder nicht in der erhofften Form sind. Und die Wechsel sorgen bei uns oft einen Bruch. Ob das jetzt heute mit Uaferro als Sturmspitze bei einer eigenen Führung ist oder in den letzten Wochen mit Deville, Schleimer oder Mendler. Fehlende Kaderbreite ist für einen Aufsteiger aber auch in Ordnung.

  • Naja, die Wechsel haben aus meiner Sicht wenig bis nichts bewirkt. Mendler wirkt völlig saft- und kraftlos. Uaferro als Konterspieler die falsche Wahl. Wenn dann doch besser Breitenbach.

    Genau das habe ich mir auch gedacht. Der Gedanke war wohl das man Uaferros Kopfballstärke braucht. Mit Breitenbach hatten wir allerdings noch einen schnellen Mann auf der Bank gehabt. Bone war langsamer als die Verteidiger mit 90min in den Beinen. So sind wir dann zu keinen echten Kontern mehr gekommen.


    Die Wechsel von Lukas sind eh gewöhnungsbedürftig. Beim Stand von 2:1 die letzten der 4 vorhandenen Stürmer (Schleimer, Jacob, Gouras, Shippi) vom Platz zu nehmen ist schon grenzwertig. Da muß man sich doch zumindest 1 für die letzten 30min in der Hinterhand halten. Was wenn das 2:2 fällt? Spielen wir dann die letzten 10min ohne Stürmer auf Sieg?


    Zum Spiel

    UK war zwar nicht im Stadion, er wird das Spiel aber im TV gesehen und analysiert haben. Unser riskantes "hinten herum spielen" bringt jedesmal extreme Gefahr. Klar kann man hinten den Ball laufen lassen und den TW mit einbeziehen. Aber sich unnötig in höchste Not bringen muß nicht sein. Als Abwehrspieler hat man einfach nicht ins 1:1 gegen einen Stürmer zu gehen. Am Ende war das heute trotz überragender 1.HZ am Ende doch ein Zittersieg.

  • Es ist und bleibt eine Erkenntnis aus diesem Jahr: Die Entscheidung für fünf Wechsel in einem Spiel hat uns nicht gut getan. Es fehlt einfach an der Breite in der Offensive. Auch natürlich weil Spieler fehlen oder nicht in der erhofften Form sind. Und die Wechsel sorgen bei uns oft einen Bruch. Ob das jetzt heute mit Uaferro als Sturmspitze bei einer eigenen Führung ist oder in den letzten Wochen mit Deville, Schleimer oder Mendler. Fehlende Kaderbreite ist für einen Aufsteiger aber auch in Ordnung.

    Die 5 Wechsel sind allerdings auch nur erlaubt und keine Pflicht. Man darf auch weiterhin nur 3 mal Wechseln, wenn man das möchte. Und wenn ich als Trainer irgendwann merke, dass mir 5 Wechsel eher Schaden als Nutzen, dann Wechsel ich eben nicht so oft. Wie gesagt, WENN ich es merke....

  • Es ist und bleibt eine Erkenntnis aus diesem Jahr: Die Entscheidung für fünf Wechsel in einem Spiel hat uns nicht gut getan. Es fehlt einfach an der Breite in der Offensive. Auch natürlich weil Spieler fehlen oder nicht in der erhofften Form sind. Und die Wechsel sorgen bei uns oft einen Bruch. Ob das jetzt heute mit Uaferro als Sturmspitze bei einer eigenen Führung ist oder in den letzten Wochen mit Deville, Schleimer oder Mendler. Fehlende Kaderbreite ist für einen Aufsteiger aber auch in Ordnung.

    eigentlich sehe ich das nicht als unser problem, ich finde sogar, wir haben eine überdurchschnittliche bank. es sitzen immer leute draußen, von denen man sich bei ihrer einwechselung eine verbesserung oder zumindest einen impuls erhoffen kann. es gibt viele mannschaften, die sich über einen einwechselspieler froese, mendler, perdedaj etc. freuen würden. ich gebe dir aber recht, was die form von einzelnen angeht. am meisten tut mir die schwächephase von sebi weh. aber solche schwankungen sind ja über die ganze saison nicht ganz

    ungewöhnlich. und andere mannschaften haben auch keine 3 völlig gleichwertigen mittelstürmer im kader.

  • Jeder hat so seine Meinung dazu, was auch gut ist:)

    In einem Punkt sind wir wahrscheinlich alle einer Meinung: Unser Spiel kostet extrem viel Körner, Zuviel mMn und dafür stimmt oft der Ertrag nicht.

    Es muss doch möglich sein, dass Profis 90 Minuten gehen können, da fragt man sich schon warum das bei uns so extrem anders ist.

  • Die Mannschaft muß bei der 2:0 Führung auf Ballhalten spielen und den Gegner zum Laufen hin und her zwingen. Nicht schön aber oft erfolgreich.

    Hatten wir ja in HZ 1 so gemacht. In HZ 2 hat München mehr riskiert und wir standen dann noch tiefer. Viel Chancen hatt München jedenfalls nicht mehr, was ja auch unser Verdienst war.

  • Die Mannschaft muß bei der 2:0 Führung auf Ballhalten spielen und den Gegner zum Laufen hin und her zwingen. Nicht schön aber oft erfolgreich.

    Das funktioniert bei uns Größtenteils überhaupt nicht. Das viel zu passive Spiel bewirkt bei unserer Mannschaft das Gegenteil. Dann wird zu fahrlässig hintenrum gespielt und zu guter letzt werden die IV zu offensiven MF Spielern.

  • Ein Zittersieg vor dem großen Derby


    Zitat

    Entlastung gab es kaum. Auch weil Kwasniok, der für den corona-infizierten Julian Günther-Schmidt mit Lukas Schleimer einen guten Ersatz gefunden hatte, mit Markus Mendler, Boné Uaferro, Fanol Perdedaj, Kianz Froese und Mario Müller defensivere Akteure ein- und mit Shipnoski, Minos Gouras, Sebastian Jacob, Schleimer und Barylla eher schnellere, offensive auswechselte. So musste lange gezittert werden.


    „Das war eine Phase, da wünschte ich mir, Uwe Koschinat wäre schon Trainer und ich irgendwo NLZ-Leiter“, gestand Kwasniok: „Das kannst du nicht jede Woche mitmachen, aber es gehört zum Fußballsport dazu. Es war schon ein Brustlöser, vor dem Südwest-Derby einen Vorsprung über die Zeit zu bringen.“

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