13. Spieltag, 1. FC Saarbrücken - TSV 1860 München 1:1 (0:0)

  • Es gibt aber neben den echten Hardcore Fans, die immer kommen, noch solche Zuschauen die Fussball als Event sehen und nur kommen wenn die Leistung stimmt. Und es ist wichtig diese Zuschauer anzusprechen - sonst stehst Du halt bei ca. 5000 Zuschauern. Deswegen ist es richtig dass es IN sein muss den FCS zu sehen.

  • Es gibt aber neben den echten Hardcore Fans, die immer kommen, noch solche Zuschauen die Fussball als Event sehen und nur kommen wenn die Leistung stimmt.

    Richtig. Und über die freut sich nicht nur unsere Geschäftsführer sondern die ganze Fangemeinde. Da sind immer mal kids dabei die den Fanblock von morgen bilden.

    Deshalb ist es auch so wichtig "in" zu sein.

  • Es gibt aber neben den echten Hardcore Fans, die immer kommen, noch solche Zuschauen die Fussball als Event sehen und nur kommen wenn die Leistung stimmt. Und es ist wichtig diese Zuschauer anzusprechen - sonst stehst Du halt bei ca. 5000 Zuschauern. Deswegen ist es richtig dass es IN sein muss den FCS zu sehen.

    Und die Möchtegern - Fans nehmen dann mitunter den seit Jahrzehnten in den Park gehenden Fans die Plätze weg, toll!

    Auf die kann ich gerne verzichten!

    Und auf die, die Fußball als ein Event sehen sowieso!

    Sollen Sie zum Tennis oder Golf gehen oder was weiß ich wohin, aber nicht in den Park!

    Ich brauche solche Menschen nicht!

    Denn das sind keine 1.FCS Fans, Anhänger oder Menschen die mit dem Herzen beim Verein sind!

    Sondern die, wenn es mal nicht gut läuft die Mannschaft ausbuht, pfeift und schlechte Stimmung verbreiten.


    Noch mal, wir sind keine Modeerscheinung!


    Wir sind seit 1903 "in"!


    Forever 1.FCS

  • Es gibt aber neben den echten Hardcore Fans, die immer kommen, noch solche Zuschauen die Fussball als Event sehen und nur kommen wenn die Leistung stimmt. Und es ist wichtig diese Zuschauer anzusprechen - sonst stehst Du halt bei ca. 5000 Zuschauern. Deswegen ist es richtig dass es IN sein muss den FCS zu sehen.

    Ich war am Samstag umzingelt von solchen "Fans". Alle erdenklichen blau-schwarzen Kleidungsstücke am Körper, aber die Spieler kennen sie nicht. Verwechseln ständig Groiß und Boeder und nachher Krätschmer. Ein anderer meinte:" Der Jacobs ist heute schwach." Ganz ehrlich, da habe ich lieber ein paar weniger Zuschauer um mich herum, die ich aber schon vom Sehen kenne und weiß, dass das richtige Fans sind. Von den 12.500 am Samstag waren mindestens 4500 solche Operetten-Fans.

  • Ich war am Samstag umzingelt von solchen "Fans". Alle erdenklichen blau-schwarzen Kleidungsstücke am Körper, aber die Spieler kennen sie nicht. Verwechseln ständig Groiß und Boeder und nachher Krätschmer. Ein anderer meinte:" Der Jacobs ist heute schwach." Ganz ehrlich, da habe ich lieber ein paar weniger Zuschauer um mich herum, die ich aber schon vom Sehen kenne und weiß, dass das richtige Fans sind. Von den 12.500 am Samstag waren mindestens 4500 solche Operetten-Fans.

    Siehst Du, darum geht es mir!


    Ziehen sich aus Event - Gründen einen Schal über und kennen nicht mal die Spieler. Das ist doch lächerlich!

    Auf die kann ich echt verzichten!

  • Tut mir leid - das ist totaler Schwachsinn. So was kann man sagen wenn das Stadion jedes Heimspiel ausverkauft ist, ist es aber nicht. Die Realität ist aber dass auch solche Event-Fans dem Verein Geld bringen...... ob es Dir gefällt oder nicht.


    Außerdem braucht man auch solche Fans um aus ihnen evtl. neue Hardcore-Fans zu gewinnen.....

  • Es muss doch Niemand ein Hardcore Fan sein und natürlich werden die Menschen durch den FC und die ganze Stimmung gerade angezogen, so läuft das doch und vielleicht werden von diesen Event Fans einige Hardcore. In meinem Umfeld selber erlebt, vom Eventi zum Mitglied!

    Ich saß auch neben einem auf der Victors, der kannten keinen Namen. Hat sich aber begeistert und angefeuert.

    Alles gut, Jeder der den FC anfeuern und unterstützen möchte, ist herzlich Willkommen. Das ist wohl auch im Interesse des Vereins.


    Und nochmal, man kann es Niemandem übel nehmen, wenn er keine Lust auf Regio und VK gehabt hat.

  • Tut mir leid - das ist totaler Schwachsinn. So was kann man sagen wenn das Stadion jedes Heimspiel ausverkauft ist, ist es aber nicht. Die Realität ist aber dass auch solche Event-Fans dem Verein Geld bringen...... ob es Dir gefällt oder nicht.


    Außerdem braucht man auch solche Fans um aus ihnen evtl. neue Hardcore-Fans zu gewinnen.....

    Das ist leider noch mehr als Schwachsinn, für Vereine ist das ein existenzgefährdendes Meinungsbild...

  • Jeder muss sich selbst hinterfragen: wie und warum bin ich FCS-Fan geworden ?

    wir alle sind da hineingewachsen - manche wurden von Ihren Vätern mitgenommen o.ä.

    ich denke Keiner von uns ist als Hard-Core-FCS-Fan auf die Welt gekommen


    die Meisten zufällig und haben sich zum Hard-Core-Fan entwickelt und sind dabei geblieben

    und daher gilt - gebt den Event-Fans eine Chance das ebenfalls zu werden

    denn wir ALTEN leben nicht ewig und was würde aus dem Verein werden


    Wir alle müssen uns weiterentwickeln - das ehemalige marode große Rund ist einem kompakten kleinen Komfort-Stadion gewichen

    es gibt somit deutlich weniger Platz - aber das war uns Allen auch bewusst


    ein User würde sagen: ich bin Realist - es ist halt so

  • Das hat was mit Respekt seine Mitmenschen gegenüber zu tun, aber das ist für dich anscheinend ein Fremdwort! Außerdem habe ich geschrieben, mitunter.

    Ich kann dir die Definition dieses Wortes gerne erklären, falls das deinen Intellekt überschreiten sollte.

    Echt jetzt - dein Statement strotzt ja gerade vor Respekt gegenüber Mitmenschen :D:D:D

  • Wenn ihr nicht erst seit gestern FCS Fans wäret, dann wüsstet ihr, dass solche Fans bei den ersten Niederlagen oder bei Regenwetter sofort zu Hause bleiben.


    Schon oft in den letzten 30 jahren erlebt. Basta.

    ja es gibt solche und solche: die reinen Eventis und solche die Gefallen am Verein und Fussball finden und Treue entwickeln

    aber pauschal alle Zuschauer die über der 5k Marke da sind als reine Eventis hinzustellen ist auch nicht richtig


    Abwarten - ja bei Niederlagen und Absturz in Liga 4 würde der Verein einige dieser "Erfolgs-Fans" verlieren

    aber manche bleiben dabei - eben die nächste Hard-Core-Fan-Generation wächst heran

    aber der Regen ist nicht mehr das Ausschluß-Kriterium - Wir haben jetzt -fast- Alle ein Dach über dem Kopf 8)

  • Wenn ihr nicht erst seit gestern FCS Fans wäret, dann wüsstet ihr, dass solche Fans bei den ersten Niederlagen oder bei Regenwetter sofort zu Hause bleiben.


    Schon oft in den letzten 30 jahren erlebt. Basta.

    Das streitet doch keiner ab - natürlich tun Sie das. Aber ohne diese Fans hast Du halt 4 - 5000 Zuschauer die bei jedem Spiel, bei allen Bedingungen im Stadion sind - jedenfalls in Liga 3. Der Rest kommt wenn die Leistung stimmt oder der Gegener interessant ist - mit anderen Worten für diese Zuschauer muss der Verein IN sein und bleiben, weil er dann einfach mehr Geld einnimmt.


    Und ich bin seit über 45 Jahren FCS-Fan - hab als Eventi an der Hand meines Vaters das erste Spiel im Stadion gesehen und war danach infiziert. Später hab ich den einen oder anderer Freund überzeugt mit ins Stadion zugehen und einige gehen noch heute regelmäßig.

  • Spielbericht: Spektakel im Park


    Was für ein Spektakel im Park. In einer weitgehend hochklassigen Drittligabegegnung trennten sich der FCS und der TSV 1860 München am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden. Wie gewohnt in der Liga geht das Ergebnis unter dem Strich in Ordnung, auch wenn beide Teams ihre Möglichkeiten auf den Dreier hatten.


    Der FCS startete wie die Feuerwehr in die Begegnung, bot am Anfang eine dominante Vorstellung. Drei Ecken in den ersten Minuten, eine gute Kopfballchance durch Zeitz und viel Offensivpower sorgten für Begeisterung auf den Rängen. Nach der Anfangsphase drehte sich die Begegnung schließlich. Nun übernahmen die Gäste die Spielkontrolle, konnten viel Ballbesitz generieren und überzeugten mit der besseren Spielanlage. Die Folge waren auch Torchancen. Zwei Mal scheiterte Sascha Mölders knapp. Im temporeichen Spiel kam aber auch die Koschinat-Elf zu ihren Chancen. Sebastian Jacob tauchte frei vor dem gegnerischen Keeper auf, Minos Gouras fehlte nur ein Schritt zum 1vs1 gegen den Torwart, Adriano Grimaldi hätte einen Elfmeter zugesprochen bekommen können. Der insgesamt schwache Schiedsrichter pfiff den klaren Zieher am Trikot nicht. Torlos ging es in die Kabine. Im zweiten Abschnitt wurden die Spielanteile zunächst ausgeglichener, der FCS drehte mehr und mehr auf. Mit einem Makel: In der Defensive schwand die Konzentration. Früh im zweiten Abschnitt müssen die Gäste eigentlich durch Greilinger in Führung gehen (51.). Die Enge der Liga zeigte sich sechs Minuten später. Gouras ging über links in die Einzelaktion, sein Schlenzer traf den Pfosten. Im Gegenzug kamen die Gäste über rechts, Mölders legte die Flanke ab und Biankadi traf unhaltbar ins lange Eck. Die kalte Dusche für den FCS. Die Gäste hätten unmittelbar das zweite Tor nachlegen können, die Malstätter agierten in der Defensiv nach dem Gegentreffer konfus. Zugleich schaltete man in der Offensive den Turbo ein, ließ die taktischen Ketten fallen. Man erhöhte immer weiter das Tempo, drückte die Löwen tief in die eigene Hälfte und dominierte klar. Die Einwechslungen von Günther-Schmidt und Scheu (für Jänicke und Groiß) nach 62 Minuten brachten noch mal Qualität von der Bank. In einem zweiten Doppelwechsel kamen der starke Krätschmer und Galle für Jacob und Müller. Ernst scheiterte mit seinem Abschluss am Keeper, Scheu traf einen Lupfer mit dem Schienbein. Der zweite Pfostentreffer im Spiel war die Folge. Zwei Minuten später sorgte der Dauerdruck für einen Elfmeter. Salger rang Scheu im Stile des griechisch-römischen Ringens zu Boden. Ein Elfmeter den man geben kann. Günther-Schmidt übernahm die Verantwortung und schob zum verdienten Ausgleich ein. Beflügelt von diesem Treffer bebte der Park, der FCS spielte voll auf Sieg. Nach einem langen Ball war Günther-Schmidt frei durch, wurde vom Innenverteidiger der Löwen von den Beinen geholt. Der gut postierte Schiedsrichter sah in dieser Aktion keinen Regelverstoß und verwehrte dem FCS einen klaren Elfmeter. Grimaldi stand bei der Aktion zehn Zentimeter zu weit vorne, ansonsten hätte er den Ball ins leere Tor schieben können. Auch eine potenziell gefährliche Freistoßsituation aus 17 Metern gab der Schiedsrichter mit einer seltsamen Definition der Vorteilsregelung nicht.


    So muss sich der FCS unter dem Strich über den Punkt ärgern. In der Endphase hat man München mehr oder minder überrollt, aber nicht noch den Siegtreffer erzielt. Es wäre die Belohnung für einen überragende Schlussphase der Malstätter gewesen. Über das komplette Spiel kann man - wie oben erwähnt - das Unentschieden das gerechtes Ergebnis nehmen. So bleiben für den FCS wichtige Erkenntnisse. Die Mannschaft ist topfit und kann gegen alle Mannschaften in der Liga bestehen. München hat einen schwächeren Tabellenplatz, gehört fußballerisch jedoch zu den besten Clubs der Liga. Die Mannschaft hat große Moral und lässt sich in ihrem Offensivspiel aktuell auch nicht von Gegentoren aus der Bahn bringen. In diesem Bereich wirkt man stabil. Man hat die Möglichkeit von der Bank mit Qualität nachzulegen. Günther-Schmidt ist ein solcher Fall, auch Robin Scheu konnte wieder seine Qualitäten andeuten. Krätschmer ist mit seiner fußballerischen Qualität eine Option im zentralen Mittelfeld. Dazu sind es keine schmeichelhaften Unentschieden oder mittelmäßige Drittligaspiele. Im Gegenteil sind es packende, begeisternde Drittligaspiele mit viel Tempo und hoher Intensität.



    Wie war die Kulisse?

    Schon einige Tage vor dem Spiel war die bisherige Rekordkulisse in der 3.Liga (11.194 im Jahr 2013) geknackt. Trotz noch gültiger 3G-Regeln und der Tatsache, dass Tests selbst gezahlt werden müssen pilgerten am Ende stolze 12.347 Zuschauer in den Park. Bei der bisher größten Kulisse seit der Rückkehr in den Ludwigspark war auch erstmalig die Fantribüne voll besetzt. Aus München waren rund 700 Gäste angereist. Sie bildeten den bisher größten Auswärtsmob im neuen Stadion, die aktive Fanszene verzichtete jedoch auf einen organisierten Support. Trotz vereinzelter Schlachtrufe waren die Gäste auf der Fantribüne kein Mal zu verstehen. Die Stimmung im Heimbereich präsentierte sich über den größten Teil des Spieles als stark. Angetrieben von einer voll besetzten und gut aufgelegten Virage Est konnte eine gute Unterstützung erreicht werden.


    Der Zuschauerschnitt des FCS steigt von 6.960 Besuchern auf einen Wert von 7.712. Nach sieben Heimspielen liegt man damit nur leicht unter dem Wert zum gleichen Zeitpunkt der letzten Zweitligasaison (7.743). In der Zuschauertabelle der 3.Liga verbessert sich der FCS auf den dritten Platz.



    Personal & Taktik

    Steven Zellner, Marcel Johnen, Boné Uaferro und Maurice Deville fehlten dem FCS gegen die Löwen. Sebastian Bösel wurde nach Trainingsrückstand noch nicht nominiert, auch Tim Korzuschek und Marius Köhl verpassten den Sprung in den Kader. Dort wieder dabei: Pius Krätschmer und Robin Scheu. Im Vergleich zum Sieg in Halle veränderte Uwe Koschinat seine Mannschaft lediglich auf einer Position: Lukas Boeder begann für Dennis Erdmann (Bank) in der Innenverteidigung. Für Boeder war es sein Startelfdebüt in der Liga für den FCS.



    Die Tabellensituation

    Das Tabellenbild der 3.Liga bleibt ungemein eng beisammen. Mit nun 21 Punkten belegt der FCS den Relegationsplatz der Liga und besitzt nach wie vor eine starke Ausgangslage. Zugleich können zwei Mannschaften von hinten den FCS noch überholen, der Vorsprung auf Platz 12 beträgt gerade einmal drei Zähler. Der SC Freiburg II auf dem 15.Rang liegt ebenfalls nur fünf Punkte zurück.



    Der "Fluch" der Kulisse hält an

    Der 1.FCS wartet weiter auf einen Sieg vor einer fünfstelligen Kulisse. Es war das elfte Pflichtspiel vor einer solchen Kulisse in Serie ohne Sieg. Letztmalig gelang ein Erfolg im Jahr 2013 (DFB-Pokal gegen Werder Bremen). In der Liga liegt der letzte Sieg sogar schon fast 16 Jahre zurück. Im Dezember 2005 gewann man vor 17.000 Zuschauern in Braunschweig. Der letzte Heimsieg stammt vom 30.Januar 2005 (4:1 gegen den MSV Duisburg).



    Nächster Halt: Südwestduell in Mannheim

    Die nächsten beiden Ligaspiele warten mit einer großen Brisanz auf. Am kommenden Samstag gastiert der 1.FCS zum Südwestduell beim SV Waldhof Mannheim! Anstoß wird um 14:03 Uhr (Live-Spiel im SR) sein. Auch in Mannheim ist mit einer fünfstelligen Kulisse zu rechnen, bis zu 2.100 Saarbrücker könnten den Weg nach Mannheim auf sich nehmen. Da beide Mannschaften im großen Pulk der 3.Liga vertreten sind handelt es sich um das nächste Spitzenspiel für den FC. Der Waldhof - zuletzt von Corona-Fällen geplagt - konnte am Samstag ein 1:1-Unentschieden gegen den FSV Zwickau erreichen. Unter der Woche kann man die Waldhöfer ein letztes Mal in Augenschein nehmen. Am Mittwoch (18:30 Uhr) empfängt Mannheim im DFB-Pokal den Bundesligisten Union Berlin. Im nächsten Heimspiel empfangen die Molschder dann den 1.FC Kaiserslautern zum Derby. Aktueller Spieltermin ist Samstag, 6.November um 14:00 Uhr.

  • Wenn ihr nicht erst seit gestern FCS Fans wäret, dann wüsstet ihr, dass solche Fans bei den ersten Niederlagen oder bei Regenwetter sofort zu Hause bleiben.


    Schon oft in den letzten 30 jahren erlebt. Basta.

    Wir sind nicht seit gestern FCS Fans und kennen alle Höhen und Tiefen. Aber DAS ist doch ganz normal?? Das gibt es überall auf der Welt. Die Fans kommen je höher man spielt und wenn der Erfolg da ist, ansonsten ist eben für Viele uninteressant. Das muss man einfach akzeptieren, da Fußball für Viele nicht Alles auf der Welt ist.


    Ich war sehr oft bei Wind und Wetter in Vk am Start, um sehr mehr freut es mich doch dass es jetzt ganz andere Ausmaße hat.


    Vielleicht erleben wir jetzt den Nachwuchs des harten Kerns oder eben auch viele, die es begeistert. Mich freut es.

  • Und ich bin seit über 45 Jahren FCS-Fan - hab als Eventi an der Hand meines Vaters das erste Spiel im Stadion gesehen und war danach infiziert. Später hab ich den einen oder anderer Freund überzeugt mit ins Stadion zugehen und einige gehen noch heute regelmäßig.

    Ich glaube bei der kritischen Diskussion geht es auch weniger um Familienbesucher oder allgemein Fußballinteressierte. Beides würde im Stadion keinesfalls negativ auffallen. Im Gegenteil ist es aktuell natürlich super, dass wir endlich wieder auch Kindern eine Stadionatmosphäre bieten können, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen. Das beeindruckt und hinterlässt Spuren. Dann macht es auch vlt. klick, dass es kein Automatismus sein muss dem Mainstream aus Kaufhäusern und Schulfreunden nachzueifern, dass es nur die Roten und Gelben in Deutschland gibt.


    Ein ganz anderes Thema ist aber der Respekt vor der Institution "Fan-Tribüne". Es erwartet ja garkeiner ein Abzeichen dafür, dass er die Scheißjahre des Vereins treu durchgängig mitgemacht hat. Ich hab aber ein Problem mit den Heiopeis, die 0 Interesse an der Fankultur haben. Die Fans stehen dort nicht auf der Tribüne weil es die billigsten Plätze sind, sondern sie etwas verbindet und sie dort gemeinsam aktiv etwas gestalten und erleben möchten. Es geht hier nicht um Unterordnung, sondern um gegenseitigen Respekt. Das beginnt damit, dass ich mich nicht cool an den Anstehschlangen vorbei ganz vorne einreihe und die Kippe in den Park schnippe. Dann stehen dort halt Gruppierungen, die sich seit Jahren und Jahrzehnten kennen. Da komme ich nicht 5 Minuten vor Spielbeginn und drücke mich zwischen irgendwelche Gruppen. Um mich herum auf der linken Seite der Fan-Tribüne war die Anfeuerungsbereitschaft zäh wie Fenner Harz. Und da rede ich bei weitem noch nichtmal über die Textsicherheit der Lieder sondern einfach das Mitmachen bei einfachsten Aktionen. Stattdessen gibt es Dauergenöle über den FC, bevor man dann in den letzten 10 Minuten, in denen sich der FC zum möglichen Sieg abmüht über die Wochendplanung unterhält, wer einem die Karten gegen Lautern besorgt und dann quer durch die Leute nochmal zum Bier holen muss. Ich bleibe aber positiv, dass aus einer Steh-Tribüne mit vielen Leuten drauf, doch noch eine Fan-Tribüne wird. Die Planer sind ja auch nicht ganz unschuldig, günstige Steh- oder Sitzplätze auf den Kuhweiden hätten diese unterschiedlichen Interessen auf der Stehtribüne vermeiden können. Ich weiß, genug mimimi ;(, aber es musste halt mal raus ;)

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