DFB-Pokal Achtelfinale, 1. FC Saarbrücken - Borussia Dortmund 0:2 (0:1)

  • 1.FC Saarbrücken (3.Liga) - Borussia Dortmund (1.Bundesliga)




    Fakten


    Gesamt
    19 - Platz - 03
    16 - Punkte - 31
    18 - Spiele - 14
    0,89 - Punkte/Spiel - 2,21
    22:32 - Tore - 35:15
    -10 - Tore/Spiel - +20


    3/7/8 - Bilanz – 10/1/3
    S,U,U,S,N - Tendenz – S,S,N,N,S


    Heim/Auswärts
    19 - Platz - 02
    09 - Punkte - 13
    09 - Spiele - 7
    1,00 - Punkte/Spiel - 1,86
    13:14 - Tore - 14:8
    -1 - Tore/Spiel - +6


    2/3/4 - Bilanz – 4/1/2
    U,N,S,U,N - Tendenz – U,N,S,N,S


    Milan Sasic - Trainer – Jürgen Klopp
    Hoffmann/Rathgeber/Ziemer (4) - Torschützen - Lewandowski (11)



    Spiel in den Medien


    Vorberichte:
    Aktueller Bericht (SR, 02./03.Dezember ab 19:20 Uhr)
    Pressekonferenz FCS – Milan Sasic


    Spiel:
    Ab 20:25 Uhr Live auf Sky Sport 2 als Einzelspiel (Kommentator: Kai Dittmann)
    Ab 20:25 Uhr Live auf Sky Sport 1 in der Konferenz (Kommentator: Tom Bayer)
    FCS-Fanradio (ab 20:10 Uhr)
    BVB-Netradio


    Nachberichte:
    ARD-Sportschau (ab 22:15 Uhr)
    Aktueller Bericht (SR, 04.Dezember ab 19:20 Uhr)


    (gerne Ergänzen!)



    Bilanz im direkten Vergleich:


    Gesamt aus Sicht des FCS:
    13 Spiele : 3 Siege – 4 Remis – 6 Niederlagen – 21:25 Tore


    Heimbilanz aus Sicht des FCS:
    7 Spiele : 3 Siege – 3 Remis – 1 Niederlagen - 15:11 Tore


    Auswärtsbilanz aus Sicht des FCS:
    6 Spiele : 0 Siege - 1 Remis - 5 Niederlage - 6:14 Tore


    Pokalbilanz aus Sicht des FCS:
    1 Spiel: 0 Siege - 0 Remis- 1 Niederlage - 1:1 Tore


    Bisher gab es 13 Duelle zwischen dem FCS und der ersten Mannschaft des BVB, der Großteil von 10 Spielen wurde in den fünf Bundesligajahren der Blauschwarzen absolviert, zudem kommen Spiele aus einer Vorrunde um die deutsche Meisterschaft 1961 und das DFB-Pokalspiel im Jahr 1998. Die Bilanz spricht dabei mit sechs Siegen zu drei Niederlagen für den BVB, gerade in Dortmund hatte der FC selten etwas zu lachen. Im Park sieht das anders aus, dort siegte der FC in drei von sieben Spielen und musste sich nur einmal dem BVB geschlagen geben.


    Die ersten Spiele gab es 1961, bei der Vorrunde zur dt. Meisterschaft erreichte der FC in Dortmund ein 2:2-Unentschieden (der bis heute einzige Punktgewinn beim BVB) und gewann im Rückspiel mit 4:3 vor ausverkauften Haus. Es folgten die Bundesligaspiele wo mindestens drei Tore pro Spiel Standard waren. Die letzten Ligaspiele zwischen FCS & BVB gab es 1992/93, das Hinspiel im Ludwigspark entschied der FC mit 3:1 für sich. 27.500 Zuschauer konnten am 31.Oktober 1992 den letzten FC-Sieg über Borussia Dortmund bejubeln, das Rückspiel verlor der FC glatt mit 0:3. Nach der Saison verabschiedete sich der 1.FCS bis heute auf der Bundesliga und durfte daher nur noch 1998 im Pokal gegen den BVB antreten. Als Regionalligist empfing der FC den amtierenden Weltpokalsieger im Ludwigspark und 34.000 Besucher sahen eine hochdramatische Partie als der krasse Außenseiter die Star-Truppe um Kohler, Reuter, Möller, Ricken, Chapuisat & Co. an den Rand einer Niederlage brachte. Der Spieler des Spiels war dabei keiner der großen BVB-Stars sondern ein damals 21-Jähriger nigerianische Stürmer im Diensten des Drittligisten. Der FC begann in diesem Spiel mit viel Respekt und Dortmund ging nach 20 Minuten in Führung. Nerlinger erzielte den Treffer für den Bundesligisten. Danach legte der FC den Respekt ab, erarbeitete sich mehr Spielanteile und wurde teils zur dominierenden Mannschaft der Begegnung. Kurz vor der Pause war es jener erwähnte Stürmer, der einen Ball nach mehreren guten Chancen zum Ausgleich verwandelte. Sambo "Sammy" Choji, die Perle aus Nigeria traf für den FC. Auch in der zweiten Hälfte blieb der FC am Drücker, immer wieder waren es Caillas, Zibert und Choji die den BVB durcheinander wirbelten und Chancen erspielten. Als Herrlich nach 77 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz gehen musste war die Sensation zum Greifen nah. Spätestens in der Verlängerung hätte der FC gewinnen müssen, doch Choji vergab freistehend vor dem Torwart die große Chance zur Führung. Im Elfmeterschießen setzte sich der Weltpokalsieger dann glücklich durch und zog in die zweite Runde ein.



    Überblick Begegnungen zwischen den Clubs (FCS-Torschützen):


    Saison 1998/99: DFB-Pokal
    1.Hauptrunde: FCS - BVB 2:4 n.E (1:1) (Choji) (34.000 ZS)


    Saison 1992/93: 1. Bundesliga
    29.Spieltag, BVB - FCS 3:0 (2:0) (40.021 ZS)
    12.Spieltag, FCS - BVB 3:1 (2:0) (Thomas Kristl, Henning Bürger, Michael Krätzer (27.500 ZS)


    Saison 1985/86: 1. Bundesliga
    18.Spieltag, BVB - FCS 3:1 (1:0) (Dieter Müller) (17.000 ZS)
    01.Spieltag, FCS - BVB 1:1 (1:1) (Norbert Hönnscheidt) (25.000 ZS)


    Saison 1977/78: 1. Bundesliga
    30.Spieltag, BVB - FCS 2:1 (1:0) (Roland Stegmayer) (29.000 ZS)
    13.Spieltag, FCS - BVB 2:2 (1:2) (Ludwig Denz, Harry Ellbracht) (32.000 ZS)


    Saison 1976/77: 1. Bundesliga
    19.Spieltag, FCS - BVB 2:2 (1:1) (Bernd Förster, Roland Stegmayer) (24.000 ZS)
    02.Spieltag, BVB - FCS 2:1 (2:0) (Marc Berdoll) (41.000 ZS)


    Saison 1963/64: 1. Bundesliga
    19.Spieltag, FCS - BVB 2:1 (0:0) (Werner Rinas, Dieter Krafczyk (18.000 ZS)
    04.Spieltag, BVB - FCS 2:1 (0:1) (Dieter Krafczyk) (18.000 ZS)


    Saison 1960/61: Deutsche Meisterschaft Gruppe 1
    04.Spieltag, FCS - BVB 4:3 (1:2) (Herbert Martin, Horst Thiel, Heinz Vollmar, Hans-Dieter Diehl) (35.000 ZS)
    03.Spieltag, BVB - FCS 2:2 (0:2) (Horst Remark, Horst Thiel) (25.000 ZS)



    Der Gegner: Borussia Dortmund
    Viel muss man über den morgigen Gegner nicht berichten. Der aktuelle Tabellendritte kommt mit einer der besten Mannschaft Deutschlands/Weltweit in den Ludwigspark und ist der große, große Favorit in diesem Pokalspiel. In den letzten Wochen hatten es die Dortmunder nicht immer leicht, Niederlagen in unbekannter Häufigkeit ließen insbesondere die Medienlandschaft aufhorchen. In den vielen englischen Wochen hat man aber gerade in der Bundesliga wichtige Punkte liegen gelassen und liegt nicht nur aufgrund der direkten Niederlage gegen die Bayern (0:3) sieben Punkte hinter den Bayern. Am Wochenende gab es aber einen wichtigen 3:1-Erfolg in Mainz und in der Bundesliga kam man nach zwei Niederlagen in Serie wieder in die Erfolgsspur. In der Championsleaque hat man nach einem Heimsieg über Neapel in der "Todesgruppe" wieder alles in der eigenen Hand und muss nächste Woche in Marseille gewinnen um ins Achtelfinale einzuziehen. Beim Anspruch des BVB ist der Einzug ins Achtelfinale ebenso wie der Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein absolutes Muss.


    Vor wenigen Wochen verpflichtete Dortmund noch den vereinslosen Manuel Friedrich. Die Verpflichtung war weniger ein Akt der Freundschaft denn eine notwendige Nachverpflichtung aufgrund zahlreicher Verletzungen im hochbesetzten Kader. Neven Subotiv, Mats Hummels und Ilkay Gündogan fallen lange aus, dazu sind gleich eine ganze Reihe von Spielern verletzt oder angeschlagen (Blaszczykowski, Lewandowski, Reus, Sahin, Bender).



    Borussia Dortmund : Erfolge
    Mit dem BVB kommt eine der erfolgreichsten deutschen Mannschaften in den Ludwigspark. Die Dortmunder konnten in ihrer Vereinsgeschichte achtmal deutscher Meister werden. Hinter Bayern München (23x Meister) und dem FC Nürnberg (9x Meister) ist der BVB damit die Mannschaft mit den drittmeisten deutschen Meisterschaften. International konnte man durch Siege im europäischen Pokalwettbewerb und in der Champions-Leaque auftrumpfen. Zudem sicherte sich der BVB dreimal in seiner Vereinsgeschichte den DFB-Pokal, zuletzt 2012 durch einen 5:2-Erfolg über Bayern München.


    Überblick:
    - Champions-Leaque-Sieger (1): 1997
    - Champions-Leaque-Finalist (1): 2013
    - Sieger Europapokal der Pokalsieger (1): 1966
    - Weltpokalsieger (1): 1997
    - deutscher Meister (8 :( 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
    - deutscher Vizemeister (5): 1949, 1961, 1966, 1992, 2013
    - DFB-Pokalsieger (3): 1965, 1989, 2012
    - DFB-Pokalfinalist (2): 1963, 2008
    - ewige Bundesligatabelle: Platz 5

  • Zuschauerzahlen:
    Das Achtelfinalspiel gegen den CL-Finalisten Borussia Dortmund zieht natürlich die Massen an. Das Spiel ist bereits seit Wochen ausverkauft, einen Status den es in Saarbrücken schon lange, lange nicht mehr gegeben hat. Offiziell war letztmalig ein Heimpflichtspiel des FCS am 17.Oktober 1992 ausverkauft. Am 10.Spieltag der Bundesligasaison 92/93 empfing der FC den FC Bayern München, das Spiel endete vor 36.000 Zuschauer 1:1-Unentschieden. Seit 7.718 Tagen war der Park damit beim Heimspielen des FCS nicht mehr ausverkauft! In dieser Bundesligasaison knackte man zudem noch gegen Kaiserslautern (31.000) und Köln (30.000) die Marke von 30.000 Zuschauern. Das Spiel gegen Köln am 17.April 1993 ist das letzte Heimspiel der FCS in einer Liga vor 30.000 Zuschauer oder mehr. Seit dem Abschied aus der Bundesliga wurde diese Zahlen nur höchst selten, selbstredend im Pokal erreicht. In der Liga liegt die Bestmarke seit 1993 bei 22.000 Zuschauer gegen den FC Schweinfurt 2004.


    Im DFB-Pokal konnte man noch zweimal mehr als 30.000 Besucher begrüßen. 1997 kam der FCK in den Park und offiziell 33.000 Zuschauer (inoffiziell war das Stadion wohl ausverkauft) fanden sich zu diesem Derby in der zweiten Pokalrunde ein. Ein Jahr später wurde die bisherige, offizielle Bestmarke aufgestellt. 34.000 Zuschauer kamen 1998 zum Erstrundenspiel gegen Borussia Dortmund. Mehr als 15 Jahre später oder genauer gesagt 5.577 Tage nach diesem Spiel gegen den BVB wird man erneut gegen die Dortmundern erstmalig wieder über die 30.000 Zuschauer kommen. Man wird damit selbstredend auch die Bestmarke in diesem Jahrtausend aufstellen die aktuell bei 28.000 Besuchern gegen Schalke 04 aus dem August 2012 datiert. Letztmalig ausverkauft war der Park beim Freundschaftsspiel gegen die Bayern im Januar 2007! Letztmalig mehr als diese ominösen 30.000 Besucher bei einem Pflichtspiel erlebte unser Verein zuletzt am 7.Mai 2006 in der Münchener Allianz-Arena gegen 1860 München (2.Bundesliga/60.000 Zuschauer)


    Das Stadion ist zwar ausverkauft und der FC hätte 60-80.000 Karten an den Mann/die Frau bringen können, der FCS darf sich aber nicht über 35.503 Zuschauer freuen die das Fassungsvermögen des Ludwigsparks darstellen. Der DFB hat aufgrund einiger veränderter Parameter das maximale Fassungsvermögen auf 30.931 Zuschauer begrenzt. Diese knapp 31.000 Karten wurden binnen kürzester Zeit verkauft und könnten, je nach Spielverlauf und Sanierungsplänen, das letzte Heimspiel des FCS in diesen Dimensionen werden. Durch diese Begrenzung ist aber auch klar dass die Marken aus dem letzten Jahrtausend unerreicht bleiben werden. Für viele Fans wird es am Dienstag aber zum ersten Mal beim FCS lauten: Ausverkauft!


    Übersicht Zuschauerzahl > 20.000 seit dem letzten Abstieg aus der Bundesliga:
    - 28.August 1998 34.000 gegen Borussia Dortmund (1.Runde DFB-Pokal)
    - 24.September 1997 33.000 gegen den FC Kaiserslautern (2.Runde DFB-Pokal)
    - 19.August 2012 28.000 gegen Schalke 04 (1.Runde DFB-Pokal)
    - 05.Juni 2004 22.000 gegen FC Schweinfurt (34.Spieltag, Regionalliga Süd Saison 2003/04)
    - 17.Dezember 2000 21.700 gegen Borussia Mönchengladbach (18.Spieltag, 2.Bundesliga Saison 2000/01)
    - 22.Mai 2005 21.500 gegen Eintracht Trier (34.Spieltag, 2.Bundesliga Saison 2004/05)
    - 02.April 2000 21.000 gegen Sportfreunde Siegen (30.Spieltag, Regionalliga West/Südwest Saison 1999/00)
    - 14.Mai 2000 20.000 gegen SV Elversberg (36.Spieltag, Regionalliga West/Südwest Saison 1999/00)




    Der Weg ins Achtelfinale:


    Borussia Dortmund:
    1.Hauptrunde: SV Wilhelmshafen (Regionalliga) - Borussia Dortmund 0:3 (0:0) (Großkreutz, Duksch, Lewandowski) (8.000 ZS/ausverkauft)
    2.Hauptrunde: TSV 1860 München (2.Bundesliga) - Borussia Dortmund 0:2 nV (0:0) (Aubameyang, Mkhitaryan) (71.000 ZS/ausverkauft)


    Die ersten beiden Auftritte bei unterklassigen Vereinen konnte der BVB mehr oder weniger souverän hinter sich bringen. In der 1.Runde siegte man in Wilhelmshafen, beim Regionalligisten tat man sich trotz großer Überlegenheit aber lange schwer und erzielte die drei Treffer erst in den letzten 20 Minuten. Eine Nummer kniffliger wurde die Aufgabe beim Zweitligist 1860 München, dort beherrschte die Borussia zwar den Gegner über die komplette Zeit, verpasste es jedoch selbst aus größten Chancen Treffer zu erzielen und musste in die Verlängerung. Dort bracht der Mann und der BVB siegte in München mit 2:0.


    1.FC Saarbrücken:
    1.Hauptrunde: 1.FC Saarbrücken - Werder Bremen (Bundesliga) 3:1 nV (1:1, 1:0) (Nils Fischer, Tim Stegerer, Marcel Ziemer) (15.424 ZS)
    2.Hauptrunde: 1.FC Saarbrücken - SC Paderborn (2.Bundesliga) 2:1 (2:0) (2x Thomas Rathgeber) (7.300 ZS)


    Der FC konnte sich in dieser DFB-Pokalsaison als Pokalschreck erweisen und erlebte seine Lichtmomente in dieser Saison in diesem Wettbewerb. In der ersten Runde kam Bundesligist Werder Bremen in den Park, der FC war die bessere Mannschaft und hätte das Spiel in der regulären Spielzeit für sich entscheiden müssen. Die Entscheidung fiel jedoch erst in der Verlängerung als erst Tim Stegerer und später Marcel Ziemer die Sensation vor 15.500 Zuschauern perfekt machten. Knappe zwei Monate später feierte Milan Sasic gegen den SC Paderborn sein Heimspieldebüt als Trainer des FCS, bei der Rückkehr von Manuel Zeitz, Johannes Wurtz und Mahir Saglik erwischte die Sasic-Truppe eine traumhafte erste Hälfte und führte schnell durch zwei Rathgeber-Tore mit 2:0. Nach einer Abwehrschlacht in Hälfte zwei siegte der FC vor 7.500 verzückten Zuschauern mit 2:1 und qualifizierte sich erstmalig seit 1994 für das Achtelfinale im DFB-Pokal!



    Historie: Achtelfinale in der Vereinsgeschichte
    Inklusive der laufenden Spielzeit kommt der FC auf 44 Pokalteilnahmen seit der Gründung des Tschammer-/DFB-Pokals. Das Spiel gegen den BVB ist aber auch ein Jubiläum, denn es ist der 80.Auftritt der Blauschwarzen in diesen Pokalwettbewerben (ohne Qualifikation). Die Bilanz ist dabei mit 31 Siegen (3x Extra Time, 2x Elfmeterschießen) zu 43 Niederlagen (5x Extra Time, 2x Elfmeterschießen) noch im Rahmen. Fünf Spiele endete Unentschieden nach der Verlängerung und erzwangen ein Wiederholungsspiel. Die Blauschwarzen scheiterten 20x in der 1.Hauptrunde, 11x in der 2.Hauptrunde, 1x in einer dritten Hauptrunde und qualifizierten sich insgesamt 11x für das Achtelfinale oder eine der folgenden Runden. Dabei muss man allerdings erwähnen das aufgrund des jeweiligen Modus das Achtelfinale teilweise die erste Runde (61, 62, 63) oder die zweite Runde (43, 64) war. 1994 stand der FCS in einem 128-Feld in der 3.Hauptrunde, 1995 gelang dem FCS der Sprung ins Achtelfinale (4.Runde). Der FC schaffte also viermal den Sprung in eine dritte Hauptrunde, die diesjährige Spielzeit ist der fünfte Erfolg dieser Größenordnung. In den bisherigen Achtelfinals gelangen dem FCS fünf Siege, er musste drei Niederlagen hinnehmen und zweimal in ein Wiederholungsspiel gehen (je 1 Sieg/Niederlage).


    Das erste Achtelfinale spielte der FCS 1943, als FV Saarbrücken konnte man bei den Offenbachern Kickers gewinnen und zog ins Viertelfinale ein. 1961 folgte eine Niederlage gegen Werder Bremen, ehe der FC 2x Eintracht Braunschweig und den VfL Wolfsburg aus dem Pokal schmeißen konnte. Das größte Achtelfinale waren sicher die Spiele gegen den amtierenden deutschen Meister VfB Stuttgart in der Saison 84/85. Als Zweitligist erreichte man in Stuttgart ein 1:1 nach 120 Minuten und erzwang ein Wiederholungsspiel im Park. Kurz vor Schluss führte dort der VfB 2:1, doch Michael Blättel erzielte vor 25.000 Zuschauern drei Minuten vor Schluss das 2:2. Nach der Verlängerung ging es ins Elfmeterschießen das der FCS klar mit 3:0 für sich entschied und erst im Halbfinale an Bayer Uerdingen scheiterte. Es war zugleich auch der letzte Sieg in einem Achtelfinale für unseren FCS. 1994/95 gelang dem FC letztmalig der Sprung ins Achtelfinale, gegen den FC St.Pauli (1:4) war am 25.Oktober 1994 aber kein Land zu sehen. Mehr als 19 Jahre später - genauer gesagt sind es 6.979 Tage - steht der FCS nun wieder in einem Achtelfinale im DFB-Pokal!



    Überblick: Bisherige Achtelfinalespiele des FCS


    1994/95
    FCS - FC St.Pauli 1:4 (0:2) (Milos Tomas) (6.000 ZS)


    1990/91
    FCS - Eintracht Frankfurt 0:0 n.V (20.000 ZS)


    Wiederholungsspiel:
    Eintracht Frankfurt - FCS 3:2 n.V (2:2, 1:1) (Anthony Yeboah, Michael Preetz) (9.783 ZS)


    1988/89
    VfB Stuttgart - FCS 2:0 n.V (0:0) (6.150 ZS)


    1984/85
    VfB Stuttgart - FCS 0:0 n.V (10.700 ZS)


    Wiederholungsspiel:
    FCS - VfB Stuttgart 3:0 i.E (2:2, 1:1) (Norbert Hönnscheidt, Michael Blättel) (25.000 ZS)
    (Aus im HF gegen Bayer Uerdingen, 0:1)


    1963/64 (32-Feld)
    FCS - Eintracht Braunschweig 2:1 n.V (1:1, 1:0) (Werner Rinas, Erich Rohe) (8.000 ZS)
    (Aus im VF gegen 1860 München, 1:3)


    1962/63 (16-Feld):
    FCS - VfL Wolfsburg 3:0 (0:0) (Albert Port, 2x Rainer Schönwälder) (2.000 ZS)
    (Aus im VF beim Hamburger SV, 1:0)


    1961/62 (16-Feld):
    FCS - Eintracht Braunschweig 4:1 (2:1) (2x Heinz Vollmar, 2x Rainer Schönwälder) (12.000 ZS)
    (Aus im VF gegen Fortuna Düsseldorf)


    1960/61 (16-Feld):
    FCS - Werder Bremen 0:1 (0:1) (5.000 ZS)


    1943 (32-Feld):
    Kickers Offenbach - FV Saarbrücken 1:2 (0:0) (Herbert Baier, Herbert Binkert) (13.000 ZS)
    (Aus im VF gegen Schalke 04, 1:2 n.V)

  • Mal was anderes:


    In meiner Mittagspause war ich (wie fast immer) in der Europagallerie. Aufgebaut vor dem Rewe-Eingang zwischen den zwei Rolltreppen ein riesen BVB-Stand mit allem drum und dran.


    Warum kriegt das nicht mal der FCS hin? Unfassbar wie man der Konkurrenz so das Feld überlassen kann...

  • Und weiter vorne ist noch ein riesiger Gewinnspielstand des BVB inklusive Mitarbeiter, die die Passanten anquatschen aufgebaut.


    Lustig zu sehen, welche Fanartikel verkauft werden: Waffeleisen mit BVB-Enblem, Miniaturbaukasten zu deren Stadion .




    Etwas überzogen ist das schon, was in der Europagalerie los ist !

  • Blick auf den FCS:
    Nach sechs Spielen ohne Niederlage musste der FCS am letzten Samstag mal wieder eine Niederlage hinnehmen, gegen Leipzig verlor die Sasic-Truppe im Park mit 2:3. Sieg der Gäste war absolut verdient, aufgrund der Tatsache das der FC trotz deutlicher Unterlegenheit zweimal in Führung lag ist die Niederlage trotzdem bitter. Wer sich von den letzten Ergebnissen ein wenig hat blenden lassen dürfte nun wieder sehen welch weiter Weg wir noch vor uns haben. Die Lage hat sich mit der Niederlage wieder verschärft, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt momentan vier Punkte. Am Wochenende geht es nach Erfurt und bei den heimstarken Erfurtern wäre einer oder mehrere Punkte extrem wichtig um den Anschluss zu halten. Wichtig ist aber nicht nach jedem Sieg oder jeder Niederlage vom Himmel in die Hölle zu fallen und umgekehrt. Es war klar das es Rückschläge gibt, es war klar das es ein langer, beschwerlicher Weg wird und da gilt es die Nerven zu behalten. Die Lage war prekär, sie ist prekär und sie wird auch noch einige Wochen und Monate prekär bleiben. Das muss jeder verinnerlichen.


    Bis Mittwoch Morgen darf die prekäre Lage in der Liga aber mal aus den Köpfen verschwinden und es darf geflüchtet wäre in die schöne, heile Welt des DFB-Pokals, jenen Wettbewerb in welchem der FCS in dieser Saison positiv überraschen konnte und sowohl Bremen als auch Paderborn aus dem Wettbewerb ausschalten konnte. Der größte Pokalerfolg seit 1994 ist bereits geschafft und das dritte Pokalspiel ist ein absolutes Highlight für den Verein. Mit Borussia Dortmund kommt eine der besten Mannschaften der Welt und kurzzeitig darf man sich nun auf dieses Highlight freuen und dieses Spiel einfach genießen. Klar ist dabei das der BVB der große Favorit in diesem Spiel ist, ein FCS-Sieg wäre eine gewaltige Sensation, ein Erdbeben in der deutschen Fußballlandschaft. Diese Ausgangslage ist aber kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen. Wir haben absolut nichts zu verlieren in diesem Spiel und genau so sollte man das Spiel dann auch annehmen. Wir können nur gewinnen und sei es nur durch einen leidenschaftlichen Auftritt. Eines steht aber außer Frage. Egal wie groß der Unterschied zwischen den Mannschaften ist, egal wie klar eine Angelegenheit zu sein scheint oder wie die aktuelle Situation der Mannschaften ausschaut. Fußball ist ein Spiel das immer gespielt wird um zu gewinnen! Und genau das muss die Mannschaft morgen auch zeigen, dass sie trotz der Welten die zwischen den beiden Teams liegen willig sind zu gewinnen.



    Personelle Lage:
    Milan Sasic wird abgesehen von den Langzeitverletzten Markus Hayer, Kevin Maek, Philipp Kreuels und Andreas Glockner auf fast seinen kompletten Kader zurückgreifen können. Anders als gegen Leipzig sind Kim Falkenberg und Vito Plut wieder spielberechtigt und auch ansonsten sind die meisten Spieler einsatzfähig. Ein Fragezeichen steht einzig hinter dem Einsatz von Christian Eggert, der Mittelfeldspieler fehlte mit Knieproblemen bereits gegen Leipzig und seine Verfügbarkeit ist fraglich. Ist Eggert nicht fit (und einen angeschlagenen Spieler sollte man nicht spielen lassen, dafür ist die Liga viel zu wichtig!) stehen Sasic 19 Drittligaspieler zur Verfügung. Viel mehr geht in der aktuellen Besetzung auch nicht.



    Aufstellung:
    Die Auswahl der Spieler ist für FCS-Verhältnisse unverhältnismäßig groß, Milan Sasic muss auf 19 Spielern die richtige Startelf basteln. Bei einem Spiel mit solch besonderer Ausgangslage stellt sich natürlich auch immer die Frage ob man im normalen System bleibt oder extra taktisch bastelt. Da wir zuletzt im 4-2-3-1 unterwegs waren sehe ich diesen Punkt nicht als so groß an, es kann und wird so oder so nur über eine sehr defensive Ausrichtung gehen können. Trotzdem gilt es abzuwarten ob Sasic nicht vielleicht doch die ein oder andere taktische Überraschung auspackt.


    Vor Timo Ochs im Tor ist die Besetzung der Viererkette wieder einmal Thema beim FCS. Nicht zuletzt das Spiel gegen Leipzig hat aufgezeigt das die Blauschwarzen im Defensivspiel der kompletten Mannschaft nach wie vor große Probleme haben und der Status eines sattelfesten Defensive weiterhin Lichtjahre entfernt scheint. Gegen Leipzig zeigten sich insbesondere die Außenverteidiger anfällig, weder Marque noch Stegerer konnten den Leipzigern Angreifern auf Dauer Paroli bieten. Die letzten beiden Tore waren folgerichtig weil wir viel zu selten Zugriff auf die Angreifer bekommen haben. Gerade Stegerer war mit seinem Gegenspieler (zur Ehrenrettung sei vielleicht erwähnt das dieser Gegenspieler einer der besten Drittligaspieler war die man im Park in den letzten Jahren sehen durfte) absolut überfordert. Die Innenverteidiger hatten es folgerichtig extrem schwer eine gute Figur zu machen. Morgen dürfte Kim Falkenberg relativ sicher wieder in die Startelf rutschen und hinten rechts verteidigen. Links fällt die Wahl dann zwischen Forkel, Stegerer und Marque. Eine Optimallösung sehe ich da nicht, es wäre denkbar Forkel wieder auf die Außenbahn zu ziehen. Folgerichtig würde die Innenverteidigung aus dem Duo Marque/Knipping bestehen und Fischer könnte auf die Doppelsechs rutschen, eine Position wo wir gegen Leipzig ebenfalls riesige Probleme hatten. Humbert ist nicht so weit um zu helfen, nach seiner Einwechslung am Samstag ist Julien untergetauscht, Eggert fällt relativ sicher aus und die Alternative ist dann lediglich noch Kruse von der Bank, der eventuell mal wieder seine Chance verdient hätte. Bleibt Kruse auf der Bank könnte es dann auf Fischer und Korte hinauslaufen, es bedarf aber mindestens einem Zweikampfstarken defensiven Mittelfeldspieler in unserem Spiel und ich würde gerne wieder das Duo Fischer/Kruse sehen. In der offensiven Dreierreihe könnte man dann mit Korte und Hoffmann auf der Außenbahn agieren, Serkan Göcer hat gegen Leipzig nicht den besten Tag gehabt und konnte sich nicht wirklich empfehlen, aufgrund seiner Schnelligkeit und Laufstärke ist er aber sicher eine Option für ein solches Spiel. Auf der "Zehn" oder als hängende Spitze wären in diesem Szenario Deville und Plut in der Verlosung, Maurice konnte in der Startelf leider nicht gänzlich an die guten Leistungen als Joker anknüpfen während Plut die Wochen zuvor auch keine überragenden Leistungen zeigen konnte. Eine erneute Nominierung von Deville wäre auch ein Vertrauensbeweis von Sasic, ich könnte mir aber auch eine Aufstellung mit Göcer - Korte - Hoffmann vorstellen. Mangels verfügbarer Sechser wäre sogar eine erneute Systemumstellung zu einem 4-1-4-1 denkbar, aber grundsätzlich sollte man in der Annahme verbleiben das Sasic erst mal im 4-2-3-1 bleiben möchte. In der Sturmspitze wird wieder Marcel Ziemer auflaufen, der Stürmer hat gegen Leipzig die kleine Serie von torlosen Spielen beendet und konnte wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte wie wertvoll er für diese Mannschaft ist.



    Schema:
    -----------------Ochs---------------
    Falkenberg--Marque--Knipping--Forkel
    -----------Fischer---Kruse----------
    Korte-----------Deville-----Hoffmann
    ----------------Ziemer--------------



    Ausblick:
    Die Ausgangslage ist klar, die Rollenverteilung ist bekannt. Man könnte nun viel von den eigenen Gesetzen des Pokals, von den typischen Floskeln sprechen und verwenden. Es ist aber nicht zwingend nötig. Wichtig ist das wir uns gut präsentieren, das wir mit Wille, Glaube und Leidenschaft in die Begegnung gehen und dem BVB einen harten Kampf liefern. Für was es am Ende reicht muss man dann abwarten, aber wir müssen unseren Teil zu einem hoffentlich spannenden Pokalspiel beitragen. Gas geben, das Highlight ein Stück weit auch genießen und Spaß am Fußball haben. Weit weg vom Druck in der Liga, weit weg von Abstiegskampf in Liga 3, sondern einfach nur mit der Gelegenheit sich mit einer der besten Mannschaft der Welt in einem ausverkauften Stadion und im Pokalachtelfinale messen zu können. Für einen Abend darf man aus dieser katastrophalen Ligasituation ausbrechen, sie bei Seite schieben und einfach Fußball im Park genießen! Mit einer guten Leistung ist auch möglich Selbstvertrauen und Aufwind für die Liga zu tanken und da benötigen wir jedes kleinste Element, jede kleinste Hilfe. Am Mittwoch ist der Pokal dann ganz weit weg, ab Mittwoch steht Erfurt wieder voll im Vordergrund und dieses bescheuerte Schauen auf das Pokalspiel gegen Dortmund über Wochen wird endlich (unabhängig vom Ausgang) ein Ende haben. Dienstag Abend ist aber Pokal, ist Borussia Dortmund im Ludwigspark und die Chance auf Sensationen und historische Ereignisse. Es ist Pokalzeit, es ist die Zeit für unvergessene Momente und für kleine und große Erdbeben. Auf geht´s FCS!


  • EKELHAFT :thumbdown:

    <- 2ter Account (-B- nach 1903 Beiträgen eingefroren :))


    Wars de Occean? Alda es war de Occean!!

  • Meine Wunschformation gegen Dortmund:


    -----------------Ochs---------------
    Falkenberg--Marque--Knipping--Forkel
    -----------Fischer---Kruse----------
    -----------------Hoffmann-------------
    --------Korte------------ ---Ziemer
    ---------------- Plut-------------------


    Morgen wird gemauert was das Zeug hält und Ochs zum Held des Spieles !!



    Ich hoffe auf einen schönen tiefgefronen Boden damit die arme Dortmunder noch mehr weinen können !!!!

  • Bin richtig heiß auf das Spiel :thumbup:
    Wenn wir so ein Tor machen wie gegen Leipzig nach der Halbzeit und dann ordentlich stehen werden wir das Spiel gewinnen 8)

    Richtig, dieser Verein...
    Besteht aus Chaoten in allen Reih’n!
    Trotzdem lieb ich ihhhhnnnn
    Das Dramageschrei kriegt die Kurve nicht klein!
    Vorwärts FCS, ohohoh Nur der FCS!

  • Zitat

    Bitte beachten Sie, dass für die Stadionblöcke E1, E2 und E3 keinen Personen
    Zugang gewährt wird, die erkennbar Fanutensilien von Borussia Dortmund tragen.


    Aus dem offiziellen Fanbrief der Polizei an die Dortmunder,
    Damit wäre auch dieses Thema erledigt

  • Das witzige daran ist das erst sehr viele rum heulten, dass unsere Blöcke zu Schwarz-Gelb statt Blau-Schwarz sind.
    Und diese Helden haben sich alle mit diesen "Pokalschals" eingedeckt..
    Find die Schals an sich, nicht so schlimm. Sonst wurden diese immer von irgendwelchen dritthändlern gemacht, diesmal kassiert der Verein ordentlich Kohle damit. Aber die oben genannte Tatsache ist dennoch witzig und ein wenig kurios.


  • Was ist der Sinn eines solchen Schals? Wenn man grad keinen Bock mehr hat, FCS-Fan zu sein, dreht man ihn einfach um und ist dann BVB-Fan? Je nachdem was grad passt?


    Der Schal ist wohl als Souvenir an das Spiel gedacht,womit man wohl viele Eventis abzieht, da sich wohl kaum ein Saarbrücker son Ding kauft.

    Richtig, dieser Verein...
    Besteht aus Chaoten in allen Reih’n!
    Trotzdem lieb ich ihhhhnnnn
    Das Dramageschrei kriegt die Kurve nicht klein!
    Vorwärts FCS, ohohoh Nur der FCS!

  • Mein Tipp für die Aufstellung des BVB:


    ----------------Weidenfeller--------------


    Piszczek---Sokratis---Friedrich---Durm


    --------------------Kehl-------------------
    -------Hofmann-----------Großkreutz---
    Aubameyang----------------Mkhitaryan


    ----------------Lewandowski-------------


    Habe hier alle Verletzten rausgenommen und trotzdem haben wir hier nur Buli Spieler :S

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