16. Spieltag, 1. FC Magdeburg - 1. FC Saarbrücken 1:2 (1:1)

  • Jacob köpft Sieglos-Serie weg


  • Jacob sorgt für Saarbrückens Sieg in Magdeburg


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    Der 1. FC Saarbrücken hat seine Sieglos-Serie in der 3. Fußball-Liga beendet. Die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok gewann am Dienstagabend das Nachholspiel beim 1. FC Magdeburg mit 2:1 (1:1). Der Aufsteiger hatte zuvor in sieben Partien keinen Dreier eingefahren. Stürmer Sebastian Jacob traf für die Saarländer in der 4. Minute per Foulelfmeter und in der 57. Minute per Kopfball.


    Der zwischenzeitliche Ausgleich für den Abstiegskandidaten war Saliou Sané (45.) ebenfalls mit einem Foulelfmeter gelungen. Die Gäste hatten am Ende Glück, da Nico Granatowski noch eine Großchance für Magdeburg vergab (84.). Saarbrücken verbesserte sich damit auf den fünften Tabellenplatz.

  • FCS SIEGT BEI NACHHOLSPIEL IN MAGDEBURG


  • Doppelpacker Jacob beendet Saarbrückens Sieglos-Serie


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    Die Partie begann miserabel für Magdeburg und ideal für Saarbrücken: Breitenbach wurde im Strafraum von Bell Bell getroffen, den fälligen Elfmeter verwandelte Jacob sicher (4.). Die Hausherren hätten beinahe sofort geantwortet, doch Jacobsens abgefälschter Schuss klatschte nur an die Latte (10.). Das frühe Tor spielte dem Aufsteiger natürlich in die Karten. Der FCS stand fortan kompakt und lauerte immer wieder auf Umschaltmomente, diese wurden allerdings unsauber zu Ende gespielt.

  • Der FCS in der verzerrten Tabelle

    Auch im Jahr 2021 ist die Tabelle der 3.Liga eine Tabelle, deren Aussehen auf den ersten Blick trügerisch sein kann. Immer wieder fallen Spiele aus, gegen einzelne Mannschaften in Quarantäne und werden Rhythmen unterbrochen. Immerhin: Nach den zwei ausstehenden Nachholspielen am Mittwoch werden elf Teams die maximale Anzahl von 18 Spielen absolviert haben. Abgesehen vom FSV Zwickau steht zudem dann für keine Mannschaft mehr als ein Nachholspiel auf dem Programm. Beim FSV werden es noch zwei Nachholspiele sein. Die Tabelle war also schon mal verzerrter, die tatsächliche Tabellensituation (insbesondere was Punktabstände angeht) kann trotzdem noch verzerren.


    Durch die zusätzlichen Nachholspiele könnten so noch der SC Verl und Türkgücü München am FCS vorbei ziehen. Verl reicht durch die bessere Tordifferenz ein Unentschieden, München müsste gewinnen. Der FCS läge dann auf Platz 7. Zum aktuellen Zeitpunkt definitiv hinter dem FCS (29 Punkte aus 18 Spielen) liegen dreizehn Mannschaften:

    - SV Wehen Wiesbaden (27 Punkte + gleiche Spielanzahl)

    - Hallescher FC (25 Punkte + 1 Nachholspiel)

    - KFC Uerdingen (23 Punkte + gleiche Spielanzahl)

    - Viktoria Köln (23 Punkte + gleiche Spielanzahl)

    - SV Meppen (22 Punkte + gleiche Spielanzahl)

    - FC Bayern München II (20 Punkte + 1 Nachholspiel = max. 23 Punkte)

    - SpVgg Unterhaching (20 Punkte + 1 Nachholspiel = max. 23 Punkte)

    - Waldhof Mannheim (19 Punkte + 2 Nachholspiele = max. 25 Punkte)

    - 1.FC Kaiserslautern (19 Punkte + gleiche Spielanzahl)

    - VfB Lübeck (16 Punkte + 1 Nachholspiel = max. 19 Punkte)

    - FSV Zwickau (18 Punkte + 3 Nachholspiele = max. 27 Punkte)

    - 1.FC Magdeburg (15 Punkte + 1 Nachholspiel = max. 18 Punkte)

    - MSV Duisburg (15 Punkte + 1 Nachholspiel = max. 18 Punkte)

  • Punkte auf die Abstiegszone

    Einen wichtigen Sieg gab es für den FCS am Dienstag in Magdeburg. Durch die drei Punkte konnte der Abstand auf den Tabellenkeller wieder ausgebaut werden und liegt vor dem Ende der Hinrunde am Wochenende bei elf Punkten. Selbst im schlechtesten Falle liegt man mindestens zehn Punkte vor dem VfB Lübeck, dem 1.FC Kaiserslautern und elf Punkte vor dem 1.FC Magdeburg und dem MSV Duisburg.



    Übersicht:

    Nachholspiele vor 19.Spieltag: +11 Punkte

    18.Spieltag: +9 Punkte

    17.Spieltag: +10 Punkte

    16.Spieltag: +10 Punkte

    15.Spieltag: +10 Punkte

    14.Spieltag: +13 Punkte

    13.Spieltag: +13 Punkte

    12.Spieltag: +14 Punkte

    11.Spieltag: +13 Punkte

    10.Spieltag: +13 Punkte

    09.Spieltag: +11 Punkte

    08.Spieltag: +07 Punkte

    07.Spieltag: +08 Punkte

    06.Spieltag: +09 Punkte

    05.Spieltag: +07 Punkte

    04.Spieltag: +05 Punkte

    03.Spieltag: +05 Punkte

    02.Spieltag: +03 Punkte

    01.Spieltag: +01 Punkt

  • Trivia


    Sebastian Jacob

    Sebastian Jacob erzielte am Dienstag seine Saisontore 7 & 8. Es war der zweite Doppelpack für ihn in dieser Saison, zuletzt gelang ihm das am 21.November gegen Wiesbaden (zeitgleich auch seine letzten Tore). Es ist sein zweites & drittes Auswärtstor in dieser Saison, zuvor traf er bei 1860 München (21.10.2020). In Ligaspielen war es sein zehnter Doppelpack für den FCS, dazu kommen zwei Hattricks. Allgemein steht Jacob nun bei 42 Ligatreffern für den FCS. Damit ist er mit Patrick Schmidt gleichgezogen. Dies gilt auch in Sachen Pflichtspieltreffern (49). Schmidt und Jacob sind gemeinsam die erfolgreichsten FCS-Torschützen in diesem Jahrtausend (Liga), allgemein steht noch Marcel Ziemer mit 51 Pflichtspieltreffern an der Spitze.



    Elfmeter

    Der frühe Strafstoß war der vierte Elfmeter für den FCS in dieser Saison. Alle vier Elfmeter wurden verwandelt. Zwei Mal war Nicklas Shipnoski erfolgreich, zwei Mal traf Jacob. Auswärts war es der erste Elfmeter in der 3.Liga seit dem 18.Spieltag der Saison 2012/13. Sven Sökler verschoss gegen Erol Sabanov. Vier Spieltage zuvor hatte Marius Laux in Chemnitz einen ELfmeter verwandelt. Die allgemeine Bilanz des FCS in seiner Drittligageschichte: Der FCS bekam 25 Elfmeter zugesprochen und 18 Mal verwandeln. Sieben Mal verschoss man (ohne Nachschüsse). 15 Elfmeter gab es in Heimspielen (13 Treffer), zehn Elfmeter in Auswärtsspielen (5 Treffer)


    Sebastian Jacob hat beim FCS insgesamt sieben Elfmeter (inklusive Düsseldorf) geschossen. Sechs Elfmeter konnte er verwandeln. Den siebten Elfmeter verschoss er am 27.August 2019 bei RW Koblenz zunächst, traf dann jedoch im Nachschuss zum 3:1. Die meisten Elfmetertore in diesem Jahrtausend gehen auf das Konto von Manuel Zeitz (7 von 11) und Steven Zellner (7 von 8).



    Punkte

    29 Punkte hat man nun nach 18 Spieltagen auf dem Konto. Mehr Punkte hatte man zum gleichen Zeitpunkt noch nie in der 3.Liga. Nur in der Saison 2011/12 lag man ebenfalls bei 29 Zählern. In der kompletten Saison 2013/14 brachte man es auf 32 Punkte.



    Auswärtssiege

    In Magdeburg gab es den vierten Auswärtssieg der Saison. Insgesamt liegt man damit nun bei 22 Auswärtssiegen in der 3.Liga. Die meisten Auswärtssiege in einer Saison gab es 2010/11 (7 Siege), die wenigsten Siege in der Saison 2013/14 (2 Siege).

  • weitere Fakten

    wir haben unsere 29 Punkte bereits - da müssen andere Mannschaften erst hin

    da diese Mannschaften auch gegeneinander spielen - können nicht alle anderen Vereine an uns vorbei

    bzw. an uns rankommen

    und man kann es auch anders sehen es sind nur 6 Punkte auf Platz 1


    und btw welche Mannschaften ( Halle mal ausgenommen ) sind in der Geschichte der 3.Liga,

    die nach 18 Spieltagen 29 Punkte hatten noch abgestiegen?

  • Plan B gefunden


    Zitat

    Der wichtige Erfolg in der Hauptstadt Sachsen-Anhalts zeigte vor allem aber auch: Der 1. FCS ist abermals ein Stück mehr in der 3. Liga angekommen. Die Schwächen bei der 0:1-Niederlage in Meppen waren diesmal die Stärken. Bombensicher stand die Defensive um Torwart Daniel Batz, der an seinem 30. Geburtstag eine starke Partie ablieferte, vor allem bei gegnerischen Standards. Und auf der Gegenseite war diesmal ein ruhender Ball ausschlaggebend, dass das Pendel zugunsten der Blau-Schwarzen ausschlug. Nach einer Ecke von Timm Golley sorgte Jacob mit seinem achten Saisontreffer in der 57. Minute für den Sieg, nachdem er schon nach drei Minuten vom Elfmeterpunkt für die Gästeführung gesorgt hatte. „In der Anfangsphase haben wir es gut gemacht. Wir hatten nach der frühen Führung noch zwei, drei gute Umschaltaktionen, die wir einfach besser ausspielen müssen. Wenn wir da das zweite Tor nachlegen, bekommen wir mehr Ruhe ins Spiel“, monierte Kwasniok. Stattdessen entwickelte sich auf tiefem und unebenem Geläuf eine typische Drittliga-Partie. Der FCS, der in Meppen noch versuchte, viele Dinge spielerisch zu lösen, stand tief, setzte auf Umschaltmomente und zweite Bälle. „In unserer Situation ist es normal, dass wir keinen Zauberfußball spielen. Aber wir haben auch nicht ganz so viel zugelassen“, sagte Torwart Batz. Dennoch war der Magdeburger Ausgleich durch einen Strafstoß von Saliou Sané kurz vor dem Halbzeitpfiff durchaus verdient. Nach dem Wechsel präsentierte sich der FCS dann reif und abgebrüht. Nur zweimal wurde es in der Schlussphase gefährlich, auf der anderen Seite hätten Jacob und der eingewechselte Markus Mendler die Partie aber auch noch vor dem Abpfiff entscheiden können. „Die Bereitschaft, mit der sich die Jungs in diese Schlacht geworfen haben, hat mich beeindruckt. Es war wichtig, dass wir das Spiel mit einem ruhenden Ball entschieden haben. Wir haben nicht die größte Mannschaft, daher muss man bei Standards geschickte Laufwege suchen. Diesmal hat es Sebastian hervorragend gemacht“, lobte der Trainer.

  • Naja, ganz so bombensicher habe ich die Defensive dann nicht gesehen. Natürlich kann man nicht erwarten dass der Gegner zu keinen Chancen kommt, aber man kann da noch einiges verbessern. Wenn Magdeburg in der 84. Min ausgleicht kann man sich nicht beschweren.

  • Naja, ganz so bombensicher habe ich die Defensive dann nicht gesehen. Natürlich kann man nicht erwarten dass der Gegner zu keinen Chancen kommt, aber man kann da noch einiges verbessern. Wenn Magdeburg in der 84. Min ausgleicht kann man sich nicht beschweren.

    Das sehe ich ähnlich. Auch den Lattentreffer und ein oder gar zwei weitere sehr gute Torchancen darf man nicht vergessen. Aber alles kann man wohl auch kaum verhindern, nur bombensicher war es halt nicht. Mir stockte mehrfach der Atem und nicht nur in der Schlussphase.

  • Ich möchte gern eine Lanze für die 4 Saarbrücker Abwehrspieler brechen (auch für Sverko u. Uaferro). Es schlagen - im Vergleich zu den meisten anderen Teams - ungewöhnlich viele Flanken und Bälle im Saarbrücker Strafraum auf. Darum auch die zahlreichen Eckbälle gegen den FCS.

    "Schuld" daran ist das Mittelfeld. Hier bekommen Shipnoski, Gouras, Mendler, Golley, Jänicke und vermehrt auch Zeitz keinen Zugriff auf den Gegner.

    Selbst die spielerisch arg limitierten Magdeburger und Meppener kombinierten sich immer wieder bis zur Saarbrücker Box durch. Und dann müssen Zellner und Co. ständig ran. Wenn dann irgendwann nach zahllosen Flanken in den Strafraum die Konzentration nachlässt, ist das kein Wunder.


    Im MF muss angesetzt werden. Hilfreich wäre ein fitter und formstarker Perdedaj. Aber auch anderes Personal: z. B. Sverko u. Zeitz auf Doppel 6 oder Bösel u. Perdedaj (wenn beide wieder fit). Es gäbe noch andere Kombinationen. Hier darf es keine Gedanken-Tabus geben. Irgendwie muss es doch gelingen, das MF "dicht" zu bekommen, die anderen Teams sind auch nicht stärker besetzt.

  • Nicht schön, aber immerhin erfolgreich


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    Nein, der Aufsteiger konnte einmal mehr nicht an den Hurra-Fußball der ersten Vorrunden-Wochen anknüpfen. Doch die Mannschaft zeigte Moral. Symptomatisch eine Szene im ersten Durchgang, als Mario Müller – er gehörte als Linksverteidiger wieder zur Start­elf, nachdem er zuletzt in Meppen (0:1) überraschend gar nicht spielte – einen Pass blockte und gleich fünf Mannschaftskollegen die Fäuste ballten und „Genau so“ brüllten.


    Genau so verteidigte der FCS im Kollektiv die knappe Führung in den letzten 20 Minuten, als die Magdeburger den Ball oft hoch in den Strafraum schlugen und die zweiten Bälle in Richtung von Geburtstagskind Daniel Batz donnerten. „Wie wir das da wegverteidigt haben und mit welcher Leidenschaft wir uns in jeden Ball geworfen haben, das war aller Ehren wert“, sagte der jetzt 30-jährige Torhüter und betonte: „Wenn du länger kein Spiel mehr gewonnen hast, musst du dann auch nicht unbedingt das Spiel machen.“

  • Endspiel für Magdeburg-Trainer Hoßmang


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    Wenn so viel passte, aber das Punktekonto nach Spiel 17 bei mageren 15 blieb, ist das eigentlich bedenklich. Doch Hoßmang bleibt Optimist, lässt kaum einen negativen Gedanken zu: „Das ist die Grundlage im Abstiegskampf, genauso aufzutreten. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir es schaffen, wenn wir das jetzt permanent abrufen.“


    Für Hoffnung beim Oberlausitzer sorgten vor allem die beiden Neuen. Saliou Sané (28, aus Würzburg), der den Elfmeter zum 1:1 humorlos verwandelte, und Nico Granatowski (29, Osnabrück). Der versemmelte zwar eine Großchance, brachte aber ansonsten dringend benötigten Biss mit. Hoßmang: „Es war deutlich zu sehen, dass uns beide helfen und unserem Spiel guttun.“

  • FCM-Fans blasen zum Sturm


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    Nach dem 1:2 gegen Saarbrücken am Dienstag wurde es nicht besser, wenngleich Hoßmang die Neuzugänge Saliou Sané und Nico Granatowski ins Spiel brachte und zumindest phasenweise eine Steigerung des zuvor unterirdischen Offensivspiels zu sehen war. Eric Sager schrieb auf der Facebook-Seite der Volksstimme: „Ohne Worte. Trainerwechsel jetzt sofort. Ansonsten steigen wir ab. Nur Kampfgeist, kein Fußball, nur Gebolze, nach vorne keine Taktik.“

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