3. Liga - Saison 2021/22

  • MagentaSport zeigt 3. Liga und Frauen-Bundesliga bis 2023


    Zitat

    Mindestens bis zum Sommer 2023 hat sich die Deutsche Telekom AG die Übertragungsrechte an der 3. Liga sowie der Frauen-Bundesliga gesichert.


    Aus einer Mitteilung am Dienstagmorgen geht hervor, dass die Deutsche Telekom AG von einer Option Gebrauch gemacht und den Vertrag als Übertragungspartner bis einschließlich zur Saison 2022/23 verlängert hat. Der ursprüngliche Kontrakt wäre am 30. Juni 2022 ausgelaufen.


    Damit steht auch fest, dass die ARD und ihre dritten Programme ausgewählte Spiele weiterhin im Free-TV übertragen dürfen. "Die Rechte", so heißt es, "liegen hier vertragsgemäß bei SportA, der Sportrechteagentur von ARD und ZDF.

  • AUF WUNSCH DER KLUBS: DFB ERLAUBT RÜCKENWERBUNG IN DER 3. LIGA


    Zitat

    Der DFB-Spielausschuss hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, für die 3. Liga eine Werbefläche auf der Trikotrückseite zuzulassen. Die Entscheidung folgt dem ausdrücklichen Wunsch der Klubs und tritt mit Beginn der Saison 2021/2022 in Kraft. Der Spielausschuss gab damit nach eingehenden Vorprüfungen im DFB dem Antrag des Ausschusses 3. Liga statt, den dieser basierend auf dem Meinungsbild und dem Vorschlag der Drittligisten gestellt hatte.


    Die Möglichkeit der Rückenwerbung folgt klaren Vorgaben. Die Werbefläche ist unter der Spielernummer mit einem Mindestabstand von zwei Zentimetern zu platzieren, muss freigestellt und ohne Hintergrund auf das Trikot angebracht werden. Sie muss einfarbig sein und die Farbe der Rückennummer sowie des Spielernamens haben. Die Gesamtgröße der Werbung darf maximal 200 Quadratzentimeter haben und die Höhe von 7,5 Zentimetern nicht überschreiten.


  • Lizenzabgabe bis kommenden Montag nötig


    Am nächsten Montag endet für die Drittligisten die Frist zur Lizenzabgabe zur Saison 2021/22. Bis zu diesem Zeitpunkt muss auch der FCS seine Unterlagen für die 2.Bundesliga (DFL) und die 3.Liga (DFB) bei jeweiligen Verband einreichen. Der Antrag zur Lizenz für die Regionalliga muss bis Mitte April fertig sein. Im Lizenzierungsverfahren wird sowohl die wirtschaftliche als auch die technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit geprüft. Eine erste Rückmeldung ist für Mitte April zu erwarten, dabei werden auch die Bedingungen und Auflagen festgelegt. Auflagen müssen wahrend der nächsten Saison umgesetzt werden, Bedingungen noch im Laufe des Zulassungsverfahren. Die endgültige Entscheidung durch die Verbände erfolgt in der Regel Anfang Juni.


    Die Lizenz zur 3.Liga hat der FCS in der Vergangenheit immer mit einem klaren Muster erhalten: Aus wirtschaftlicher Sicht gab es vom Verband keine großen Auflagen oder Bedingungen, die Infrastruktur mit dem Stadion war dagegen der große Knackpunkt und auch in diesem Jahr sorgt der Ludwigspark für einige Probleme. So ist im zweiten Jahr in der 3.Liga eine Rasenheizung in den Stadien fest vorgeschrieben. Umso wichtiger war die Einigung der Stadt Saarbrücken als Eigentümer des Stadions mit der Firma Kempf aus der Vorwoche. Doch auch andere Punkte im Stadion werden umgesetzt werden müssen. Aus organisatorischer Sicht sind für den Verein zudem Punkte wie ein Pressesprecher zu erfüllen. Neu für die Saison 2021/22 ist ein Stadionbeauftragter (der FCS hat eine solche Position durch Christian Seiffert besetzt) zur Pflicht geworden. Alle geforderten Punkte werden für den Verein darstellbar sein. Für eine Lizenz zur 2.Bundesliga werden mindestens infrastrukturelle und personelle Verbesserungen nötig sein. In der 2.Bundesliga ist - anders als in der 3.Liga - ein Nachwuchsleistungszentrum vorgeschrieben. Der FCS unterhält seit dem 3.Dezember 2018 ein Leistungszentrum.


    Für die 3.Liga plant der FCS laut Medienberichten mit einem ähnlichen Etat wie in der aktuell laufenden Spielzeit, in der zweiten Bundesliga würde der Etat alleine durch die stark erhöhten Fernsehgelder ansteigen. In der Regionalliga müsste der FCS wieder ohne Fernsehgelder auskommen und komplett aus eigener Kraft einen guten Etat auf die Beine stellen. Der Unterschied zwischen keinem Fernsehgelder, den rund 1,3 Millionen Euro in der 3.Liga und mehreren Millionen im DFL-Bereich ist enorm.

  • Für die 3.Liga plant der FCS laut Medienberichten mit einem ähnlichen Etat wie in der aktuell laufenden Spielzeit,

    Setzt Onkel Hartmut den Rotstift bei sich an??? Normalerweise müßte nächste Saison der Etat ja (deutlich) ansteigen!

    Diese Saison wurde doch (wie schon öfter berichtet) ohne Zuschauer geplant. Zudem mit den Kosten fürs Ausweichen nach Frankfurt.


    Wenn ich mir alleine mal die Zuschauer Einnahmen (ohne VIP Lougen) durchrechne verstehe ich das nicht so ganz.

    Bei 7000 Zuschauern im Schnitt (wegen ausverkaufter Derbys realistisch) und 20,- Preis im Schnitt (Haupt kostet mehr, Steher weniger) komme ich da auf über 2,5 Mio! Da fällt auch eine Miete von 0,5 Mio nicht ins Gewicht, es würden immer noch knapp 2 Mio "mehr" als jetzt übrig bleiben.


    Oder hab ich da nen Denkfehler goalgetter13 ???


    PS: Oder hat man die Pokal Mio benutzt um den Etat plus/minus 0 ohne Zuschauer aufzustellen?

  • Die Pokaleinnahmen wurden doch größtenteils in die Tilgung von Schulden gesteckt?!


    @Goali


    Hat sich zwischenzeitlich irgendwer durch die Anforderungen für die 2. Liga gewurstelt?

    Dürfte man mit dem Lupa zumindest für eine Übergangszeit in der 2. Liga spielen (Stichwort durchgängige Überdachung)?

  • Bei den Einnahmen schlägt die zweite Werbung auf den Trikos noch zu Buche, dazu erhöhte Sponsorenbeträge bei Topspielen gegen den Waldhof und FCK. Erhöhte Zuschauereinnahmen bei den Heimspielen durch Neugier nach Corona und hoffentlich guter Erwartung durch die Mannschaft. Bei Aufstieg vorerst Sorgen frei, das ist ein grösserer Sprung auf der Haben Seite

  • Vorweg: Medienbericht heißt zunächst einmal ja nicht, dass es auch tatsächlich der Fall ist. Irgendwann in der ersten Drittligazeit hieß es das auch mal, die MGVs haben später einen klaren Anstieg offenbart. Ansonsten sehe ich es als gutes Zeichen sollte man in diesen Zeiten den Etat halten können. Es wird andere Vereine geben, die es nicht können (oder zumindest nicht sollten). Die Auswirkungen der Pandemie verschwinden nicht von heute auf morgen. Und es zeigt für mich: Der FCS ist mit seinem Ansatz ohne Zuschauer und nur mit planbaren Einnahmen sehr gut gefahren und wird - anders als andere Vereine - keinen riesigen Verlust einfahren. Sonst könnte der FCS das kein zweites Mal so tun. Dazu stellen wir keinen schlechten Etat, sondern sind mit dem Etat konkurrenzfähig. Dies zeigen die letzten bekannten Zahlen (die auch schon etwas älter sind) im Abgleich mit dem Saisonreport der 3.Liga aus der Vorsaison.


    Die Sponsoren neben Victors haben auch unabhängig davon in den letzten Jahren mit Völklingen und dann Pandemie sehr viel Last getragen und aus eigener Erfahrung ist 2021 das schwierige Jahr. Letztes Jahr waren überall noch die Budgets verplant, dieses Jahr sieht es anders aus. Da werden nicht viele Sponsoringsummen signifikant erhöhen.


    Frankfurt bleibt auch für die kommende Saison ein Thema und wird wieder unser Ausweichstadion sein. Sollten die Kosten für Umzüge in anderen Stadien aus dem Etat entfallen, so wird das Geld in die höhere Miete im Park fließen.


    Ansonsten wird man es beim FCS wie immer in den letzten Jahren machen und seriös an die Sache gehen. Dazu gehört es auch wieder ohne (oder maximal mit einer Teilzulassung von) Zuschauer zu planen. Wer kann heute sagen ob im September Zuschauer erlaubt sind? Ob Gästefans erlaubt sind? Oder wenn Zuschauer erlaubt sind: Wie viele Zuschauer kommen denn noch? Wie viele Zuschauer haben sich in der Zeit der Pandemie vom Fußball abgewendet und haben andere Hobbys gefunden? Wie viele Zuschauer können überhaupt in den Ludwigspark? Das Stadion ist lange nicht fertig, das Tempo auf der Baustelle spricht auch nicht für eine schnelle Fertigstellung. Da man einem Schnitt von tausenden Zuschauern oder gar mit einem Schnitt zu rechnen den man das letzte Mal 2005 hatte wäre aus Sicht eines Schatzmeisters wohl kaum ratsam.

  • Meiner Meinung nach wird es zumindest in 2021 noch nicht wieder zu größerem Zuschaueraufkommen in Stadien kommen. Das wird so schnell nicht wieder erlaubt sein. Daher finde ich es durchaus seriös mit einem identischen Etat zu planen. Sollte man im Sommer merken, dass es was Zuschauer angeht doch besser aussieht, dann kann man ja immer noch aufstocken.

  • Was passiert eigentlich, wenn der ein oder andere Erst- und/oder Zweitligist aufgrund der Coronakrise in echte finanzielle Probleme kommt, z.B. Schalke. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat Werder Bremen bereits eine Landesbürgschaft in Millionenhöhe erhalten. Auch andere Bundesligisten berichten von Fehlbeträgen in zweistelliger Millionenhöhe. Was wenn es dazu kommt, dass solche Vereine keine Lizenz erhalten?


    Das schlägt doch dann durch bis in die Dritte Liga. Da gibt es eventuell mehr als 2-3 Aufsteiger? Oder ist das Szenario zu pessimistisch?

  • Ich bezweifle dass das Konsequenzen hat, es sei denn ein Gericht schliesst die Pforten eines Vereins im Rahmen eines Insolvenzverfahrens.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."


    Evelyn Beatrice Hall

  • Was passiert eigentlich, wenn der ein oder andere Erst- und/oder Zweitligist aufgrund der Coronakrise in echte finanzielle Probleme kommt, z.B. Schalke. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat Werder Bremen bereits eine Landesbürgschaft in Millionenhöhe erhalten. Auch andere Bundesligisten berichten von Fehlbeträgen in zweistelliger Millionenhöhe. Was wenn es dazu kommt, dass solche Vereine keine Lizenz erhalten?


    Das schlägt doch dann durch bis in die Dritte Liga. Da gibt es eventuell mehr als 2-3 Aufsteiger? Oder ist das Szenario zu pessimistisch?


    Einmal glaube ich, dass es zu pessimistisch ist. Wenn man mal an den Anfang zurückdenke im letzten März. Da hieß es ohne Zuschauer seien viele Lizenzvereine nach zwei oder drei Monaten in der Insolvenz. Bis heute ist es kein Verein, auch in der 3.Liga ist es kein Club durch die Pandemie und selbst die Amateurclubs in der Regionalliga Südwest betreiben einen Spielbetrieb ohne Zuschauer und ständigen englischen Wochen. Das hätte ich auch als unmöglich eingeschätzt. Irgendwie werden die Vereine sich auch weiter durchkämpfen.


    Sollte es doch dazu kommen halten natürlich erst mal die sportlichen Absteiger die Klasse. Ich glaube jedoch nicht, dass es eine feste Regel für beispielsweise vier Zwangsabsteiger gibt.

  • Was passiert eigentlich, wenn der ein oder andere Erst- und/oder Zweitligist aufgrund der Coronakrise in echte finanzielle Probleme kommt, z.B. Schalke. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat Werder Bremen bereits eine Landesbürgschaft in Millionenhöhe erhalten. Auch andere Bundesligisten berichten von Fehlbeträgen in zweistelliger Millionenhöhe. Was wenn es dazu kommt, dass solche Vereine keine Lizenz erhalten?


    Das schlägt doch dann durch bis in die Dritte Liga. Da gibt es eventuell mehr als 2-3 Aufsteiger? Oder ist das Szenario zu pessimistisch?

    nee der intelligenteste Verband der Welt wird dann die Vereine, die eigentlich sportlich abgestiegen sind, in der Liga behalten

    d.h. Vereine, die keine Lizenz erhalten werden durchgereicht - aber es gibt keine zusätzlichen Aufsteiger, es sei denn

    es gäbe mehr - nicht lizensierte - Vereine, da gäbe es Nachrücker-Aufsteiger - aber das ist schon sehr extrem

  • Naja, es wuerde bedeuten dass es mindestens sieben(!) Vereine aus der ersten und zweiten Liga geben muesste ohne Lizenz. Es gibt ja schliesslich sechs sportliche Absteiger die vorher die Klasse halten (drei aus der ersten und drei aus der zweiten Liga) bevor mit der dritten Liga aufgefuellt werden muesste. Und wenn 7 von 36 Mannschaften keine Lizenz bekommen wuerden... Dann waere der deutsche Profifussball insgesamt extrem gefaehrdet und es wuerde mit Sicherheit irgendwelche Rettungsaktionen geben. Und sei es nur dass man sagt "Die bekommen trotzdem die Lizenz".

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."


    Evelyn Beatrice Hall

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