Saarlandpokal (Sparkassenpokal) - Saison 2021/22

  • Eine Versicherung für die Tabellenspitze?


    Zitat

    Es ist das alles beherrschende Thema beim Fußball-Saarlandligisten SG Mettlach-Merzig. Am Dienstag um 19 Uhr kommt der 1. FC Saarbrücken zum Saarlandpokal-Duell zu den Blau-Weißen.


    Außenverteidiger Marc Schulte, der vor der Saison von Rheinland-Ligist SV Mehring zur SG wechselte, stammt aus Oberemmel in der Nähe von Trier – und hat deshalb keinen so großen Bezug zum FCS wie seine Mitspieler. Trotzdem ist auch der 26-Jährige voller Vorfreude: „Das ist schon ein Höhepunkt, schließlich darf man ja nicht alle Tage gegen einen Drittligisten ran.“

  • Mettlach gewinnt ihr Ligaspiel gegen Siersburg mit 3:0 und geht daher als Tabellenführer der Saarlandliga in das Pokalspiel. Die Tore erzielten Klemmer, Hermes und Paulus.


    Aufstellung

    Schuler - Schulte (80.Kildau), Heinz, Abrusnikow (46.Riga), Theobald - Paulus (80.Schmitt) - Engeldinger, Roob (70.Peifer), Klemmer, Becker - Hermes

  • Saarlandligaspitzenreiter ist Pokalauftakthürde


    Im Rahmen der Länderspielpause bestreitet der FCS seinen ersten Saarlandpokaleinsatz in dieser Saison. Am Dienstag ist man ab 19:00 Uhr zu Gast beim Saarlandligisten SG Mettlach/Merzig. Der Kartenverkauf läuft seit letzten Mittwoch ausschließlich über einen Online-Shop des saarländischen Fußballverbandes ab. Die Eintrittspreise liegen bei zehn Euro für Vollzahler. Ermäßigte Eintrittskarten (für Kinder bis 14 Jahren und Versehrte) kosten fünf Euro. Weitere Ermäßigungen sind nicht vorgesehen.


    In Mettlach gelten die aktuell bekannten Regeln (3G+). Einige Drittligisten - darunter auch die kommenden Gegner vom Halleschen FC und 1860 München - konnten das spielfreie Wochenende für ein Spiel im Landespokal nutzen und ursprünglich sollte auch die FCS-Begegnung bereits an diesem Wochenende stattfinden. Beide Vereine und der Verband hatten sich auf einen Termin am Samstag geeinigt. Die Gastgeber hätten sich - bei tollen Oktoberwetter - über eine große Kulisse freuen dürfen während die Malstätter die Vorbereitung auf Halle ohne jegliche Störung hätte durchführen können. Spielverderber war der FV Siersburg. Der Gegner der Mettlach an diesem Spieltag der Saarlandliga lehnte eine Spielverlegung auf einen anderen Termin ab. Der Pokalwettbewerb befindet sich in der fünften Runde. Der Sieger der Begegnung qualifiziert sich für das Achtelfinale (Rahmenterminkalender: 10.November 2021).



    Die Spielstätte

    Die Heimspielstätte der Mettlacher ist das Stadion am Schwimmbad, seit 2018 ist die Anlage unter dem Begriff "Villeroy & Boch Stadion" bekannt. Offiziell ist die Spielstätte für 4.500 Zuschauer ausgelegt, für das Pokalspiel am Dienstag sind bis zu 2.500 Zuschauer zugelassen. Der Sportplatz verfügt über beide Längsseiten über einen Ausbau von einigen Stufen. Auf der Hauptseite stehen drei Stufen, auf der Gegenseite fünf Stufen zur Verfügung. Im restlichen Stadion (inklusive Aschebahn) ist lediglich ebenerdiges Stehen möglich.



    Zuschauerresonanz

    Die SG Mettlach/Merzig ist ein typischer Amateurverein im Saarland und so schaut es auch in Sachen Zuschauerresonanz aus. Der Schnitt liegt aktuell bei rund 200 Zuschauern, damit liegt man im hinteren Mittelfeld der Saarlandliga. Die meisten Zuschauer kamen Hasborn (300), auch gegen Herrensohr (250) waren über 200 Zuschauer auf der Anlage. In den weiteren Heimspielen gegen Dillingen (180), Brebach (150) und Bischmisheim (100) lag man unter dieser Marke. Am Dienstag könnte eine vierstellige Kulisse möglich sein.



    Wie viele Wechsel sind erlaubt?

    In den saarländischen Amateurligen und im Pokal besteht in dieser Saison die gleiche Regel wie in der 3.Liga. Bis zu fünf Wechsel sind erlaubt, zur Verfügung stehen im laufenden Spiel drei Wechselfenster. Dazu kommt die Halbzeitpause. Ein zusätzlicher Wechsel in einer Verlängerung ist nicht vorgesehen. 21 Spieler dürfen im Kader stehen.



    Die fünfte Runde im Überblick

    Neben dem FCS-Spiel wurden zwei Spiele in diese Woche vorgeschoben. Am Mittwoch empfängt Saar 05 Saarbrücken die SV Elversberg, außerdem genießt Oberligist Hertha Wiesbach das Heimrecht gegen Saarlandligist Borussia Neunkirchen. Das Heimrecht wurde auf Wunsch der Neunkircher getauscht, eine Situation die in der Vergangenheit bei Pokalspielen des FCS vom Verband vehement abgelehnt worden war. Der zweite Regionalligist aus Homburg ist kommenden Dienstag bei Röchling Völklingen zu Gast. Alle weiteren Begegnungen sind bis dato für den ursprünglichen Spieltermin am 20.Oktover vorgesehen.



    (Pokal-)Historie zwischen den Clubs

    Nur in einer Spielzeit spielten die beiden Clubs in der gleichen Klasse. 2008/09 in der Oberliga Südwest gewann der FCS beide Duelle. In Mettlach gewann man mit 5:1, das Rückspiel als feststehender Meister mit 6:2. Dazu kommen vier Vergleiche im Saarlandpokal. Die Bilanz ist mit je zwei Siegen ausgeglichen. 2007 unterlag man vor 1.200 mit 0:1 und das letzte Pokalduell 2013 ging ebenfalls an Mettlach. Zwar ging der FCS unter der Regie von Milan Sasic durch Raffael Korte in Führung, doch Mettlach glich nach einer Stunde aus und erzielte in der Verlängerung den verdienten Siegtreffer. Im März 2010 gewann der FCS durch zwei Treffer von Lukas Kohler mit 2:0 in Mettlach. Außerdem trafen sich beide Teams 2011 im Finale in Dillingen. Vor 5.500 Zuschauern setzte sich der FCS nur knapp mit 3:2 (Tore: Fuchs, Sieger, Eigentor) gegen den SVM durch.



    Der Gegner: SG Mettlach/Merzig

    1920 wurde der SV Mettlach als Fußballabteilung des Turnvereins 1885 Mettlach gegründet, bereits seit 1923 wird der Club jedoch selbstständig geführt. Die Vereinsfarben sind Blau und Weiß. Der Verein verbrachte den Großteil seiner Historie in den saarländischen Amateurligen, leistete sich aber auch einige kurze Ausflüge in überregionale Ligen. Durch drei Aufstiege spielte man insgesamt für neun Jahre in der Oberliga. Zuletzt gelang 2008 der Aufstieg in die Oberliga, bereits nach einer Spielzeit stieg man damals jedoch wieder ab spielt seit 2009 durchgängig in der Saarlandliga. In den letzten Jahren fand man sich meist im hinteren Mittelfeld der Liga wieder und pendelte sich in der Regel auf Platz 12 oder 13 ein. Ein fünfter Platz 2019 war die große Ausnahme. In der abgebrochenen letzten Saison lag man nach acht Spielen auf dem fünften Platz. Der Kader spielt zum größten Teil seit einigen Jahren zusammen, mit an Bord sind auch einige ehemalige Jugendspieler des FCS wie Sascha Hermes, Jona Schmitt, Fabian Theobald oder Jacob Collmann. Ab dieser Saison geht man offiziell als SG Mettlach-Merzig an den Start und hat zu diesem Zweck eine Spielgemeinschaft mit Kreisligist SpVgg Merzig geschmiedet. Dadurch soll unter anderem der Unterbau der Saarlandligamannschaft verbessert werden.



    Bisherige Saison & Tabellensituation

    Die Mettlacher konnten im bisherigen Saisonverlauf in der Saarlandliga absolut überzeugen. Nach elf Spieltagen führt man die Spielklasse an und ist als einzige Mannschaft noch ohne Niederlage. Neben neun Siegen gab es auch zwei Unentschieden. Mit 29 Punkten liegt man vor Auersmacher und konnte sich von der restlichen Liga schon leicht absetzen. Man stellt mit 30 Toren die gefährlichste Offensive der Liga, neun Gegentreffer sind der zweitbeste Wert der Spielklasse. Bester Torschütze ist Felix Klemmer, der 25-Jährige steht bereits bei elf Saisontreffern. Es folgen Tim Roob (sechs Tore), Jacob Collmann (fünf Treffer) und Andre Paulus (vier Tore). Alle fünf Spiele im heimischen Stadion am Schwimmbad konnten bei einem Torverhältnis von 24:4 gewonnen werden. Mettlach startete erst verspätet in die Saison, am 3.Spieltag gab es den eigenen Auftakt. Im Heimspiel gegen Hasborn sahen 300 Zuschauern einen 3:0-Sieg. Es folgte ein 1:1-Unentschieden in Quierschied sowie ein knapper Heimsieg über Halberg Brebach. Siege in Schwalbach (2:1), gegen Dillingen (4:1) und Herrensohr (5:3) etablierten Mettlach ganz oben in der Tabelle. Am 8.Spieltag gewann man beim FC Homburg II mit 2:1, beim SV Bliesmengen folgte das zweite Remis. Nach 90 Minuten hieß es 2:2-Unentschieden. Zuletzt gab es einen 8:0-Heimsieg über ein personell geplagtes Bischmisheim und darauf einen 2:0-Auswärtssieg beim VfL Primstal. Am Samstag verteidigte man durch einen 3:0-Heimsieg über den FV Siersburg die Tabellenführung.



    Die Mettlacher Pokalsaison und Pokalhistorie

    Seit der zweiten Runde steht Mettlach an sich im Wettbewerb, doch das erste Spiel des Saarlandligisten wurde abgesagt. Hüttersdorf trat nicht an. In der dritten Runde tat man sich bei Bezirksligist Schmelz schwer, siegte am Ende knapp mit 2:1. Das Siegtor erzielte Thome erst in der Nachspielzeit. In der letzten Runde war mit dem SC Roden ein weiterer Bezirksligist der Gegner, dieses Mal wurde Mettlach der Favoritenrolle deutlich gerecht und siegte mühelos mit 7:1.


    Die Mettlacher Pokalhistorie hält das ein oder andere Highlight parat. Fünf Mal stand der Club im Finale, zuletzt 2011 in Dillingen gegen den FCS. In drei Fällen (1984, 1993, 1995) gewann man den Pokal. Hinter den drei Proficlubs und Borussia Neunkirchen ist Mettlach damit der erfolgreichste Club der Pokalgeschichte. Bei der letzten regulären Pokalspielzeit 2019/20 schied man in der vierten Runde aus, 2018 gelang der Sprung bis in das Achtelfinale.

  • Überblick - 5.Runde


    Dienstag, 12.Oktober um 19:00 Uhr

    SG Mettlach / Merzig (SL) - 1.FC Saarbrücken (3L)


    Mittwoch, 13.Oktober um 19:00 Uhr

    FC Hertha Wiesbach (OL) - VfB Bor. Neunkirchen (SL) (Heimrecht getauscht)

    SV Saar 05 Saarbrücken (SL) - SV Elversberg (RL)


    Dienstag, 19.Oktober um 19:00 Uhr

    Röchling Völklingen (OL) - FC 08 Homburg (RL)


    Mittwoch, 20.Oktober um 19:00 Uhr

    SC Blieskastel-Lautzkirchen (VL) - 1. FC Reimsbach (VL)

    SV Auersmacher (SL) - Spvgg. Quierschied (SL)

    FC Rastpfuhl (VL) - FSV Jägersburg (OL)

    SV Wahlen-Niederlosheim (VL) - FV 09 Schwalbach (SL)

    SG Hassel (BL) - SV Schwarzenbach (VL)

    DJK Ballweiler-Wecklingen (VL) - VfB Dillingen (SL)

    SG Großrosseln-St. Nikolaus (VL) - SV Habach (VL)

    SG Saubach (VL) - SV Rot-Weiß Hasborn (SL)

    FV Siersburg (SL) - SF Köllerbach (SL)

    SV Fraulautern (BL) - SG Lebach/Landsweiler (VL)

    SV Merchweiler (VL) - FV Eppelborn (OL)

    SG Perl-Besch (VL) - FV Diefflen (OL)

  • Die Lage des FCS vor Mettlach


    Die Rollenverteilung und die Ausgangslage vor dem Spiel sind glasklar. Es spielt ein Dritt- gegen einen Sechstligisten, es spielt eine Profi- gegen eine reine Amateurtruppe. Der 1.FCS ist der große Favorit und alles andere als der Einzug in das Achtelfinale eine große Sensation. Im normalen Szenario wird es ein deutlicher Sieg. Aus eigener Erfahrung (man kann auch den Blick auf die engen Pokalspiele anderer Drittligisten in den letzten Tagen werfen) weiß man um die Tücken in Pokalspielen. Mit dem Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale als Viertligist gab es das positive Beispiel, im Saarlandpokal hat man aber auch schon die umgekehrten Erfahrungen gemacht. Zwei Mal in Mettlach, in Wiesbach oder Gresaubach ist man als klarer Favorit gescheitert. Präsent dürfte auch noch das Pokalspiel in Hasborn im Jahr 2019 sein. Dort lag man bei einem Saarlandligisten mit 0:2 hinten und drehte das Spiel ab der 88.Minute noch komplett. Es wird ein anderer Gegner als noch in der Vorbereitung. Die Gastgeber haben nichts zu verlieren, können nach den Ergebnissen in der Liga aber mit einer breiten Brust in das Spiel gehen und ihr Glück probieren. Den normalen Respekt vor dem Underdog muss man haben, ein seriöser Auftritt ist nötig um das Spiel so schnell wie möglich aus dem Bereich eines Pokalfightes zu bringen.


    Die Länderspielpause haben die Malstätter zunächst für eine Pause genutzt. Das Wochenende nach dem Spiel in Braunschweig war frei und bot die Gelegenheit zum Abschalten. Anschließend hat man das spielfreie Wochenende für eine ausgedehnte Trainingswoche nutzen können. Nach einem freien Samstag (ein Spieltermin am Wochenende wäre aus FCS-Sicht die optimale Situation gewesen, so musste man leicht umplanen) startete am Sonntag die unmittelbare Vorbereitung auf Mettlach und dann Halle. An allen Wochentagen wartet jeweils eine Einheit.




    Personelle Situation

    Weiterhin fehlen dem FCS mehrere Defensivspieler. Boné Uaferro, Steven Zellner und Sebastian Bösel stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Uaferro fehlt nach seinem Achillessehnenriss noch bis weit in das neue Jahr und kann frühestens zum Ende der Saison hin wieder helfen. Bessere Vorzeichen gibt es bei den beiden anderen Akteuren. Zellner ist mittlerweile nicht mehr ausschließlich auf Lauftraining beschränkt, sondern kann teilweise auch schon in individuellen Übungen für sein Comeback schuften. Bis der Abwehrchef wieder eine Alternative sein kann, wird jedoch noch die ein oder andere Woche ins Land ziehen. Auch Sebastian Bösel (nach Sehnenriss) ist auf dem Weg zum Comeback und kann mehr und mehr Pensum abspulen. Nach seinen zahlreichen Rückschlägen im letzten Jahr probiert man ihn mit Augenmaß an die Belastung zurückzuführen und lässt immer mal wieder Pausen zwischen den Trainingstagen.


    Dennis Erdmann müsste auch im Pokal gesperrt sein. In der Regel zählen DFB-Sperren nicht für den Landespokal, das DFB-Sportgericht sperrte den Defensivspieler zu Beginn des Septembers jedoch für jeglichen Spielbetrieb. Seine Sperre läuft noch bis zum 28.Oktober, auch in den Ligaspielen beim Halleschen FC und gegen den TSV 1860 München ist er noch gesperrt. Spielberechtigt ist er dann wieder im Auswärtsspiel beim SV Waldhof Mannheim (30.Oktober). Am kommenden Donnerstag wird ab 10:30 Uhr das Berufungsverfahren vor dem Bundesgericht des DFB verhandelt. Geleitet wird die Sitzung von Achim Späth, dem Vorsitzenden des DFB-Bundesgerichtes. Ein anderes Urteil als noch beim DFB-Sportgericht wäre eine größere Überraschung. Maurice Deville verweilt aktuell im Kreise seiner Nationalmannschaft und nimmt mit Luxemburg an der WM-Qualifikation teil. Am Samstag unterlag man Serbien mit 0:1. Deville stand in der Startelf und sammelte rund 75 Minuten Spielpraxis. Am kommenden Dienstag spielt man in Portugal. Im Training des FCS wird er erstmalig wieder am Freitag erwartet.


    Tim Korzuschek ist zum ersten Mal seit Köln wieder ein Thema. Er ist vor dem Heimspiel gegen Braunschweig wieder ins Training eingestiegen, eine Nominierung im letzten Heimspiel kam aber noch zu früh. Eineinhalb Wochen später sollte sein Zustand einen Einsatz ermöglichen. Große Hoffnungen liegen auch bei Julian Günther-Schmidt. Er stand gegen Braunschweig bereits im Kader und wurde kurz vor Spielende eingewechselt, obwohl er nur geringfügig mit der Mannschaft trainieren konnte. Nun hat er einige Trainingseinheiten mehr in den Knochen. Eine ähnliche Situation hatte grundsätzlich auch Robin Scheu, der Flügelspieler fehlte jedoch am Sonntag aus unbekannten Gründen im Training. Die Planspiele von Dominik Ernst wurden durch den Pokaltermin durcheinandergewürfelt. Ursprünglich wollte der Außenverteidiger am gestrigen Sonntag in Magdeburg an einem Abschiedsspiel teilnehmen, diesen Auftritt musste er absagen und war im Trainingsbetrieb am Start. Pius Krätschmer war am Wochenende ausschließlich im Lauftraining aktiv. Der Innenverteidiger plagte sich bereits vor dem Spiel gegen Braunschweig mit Adduktorenbeschwerden. Sonstige Ausfälle sind nicht bekannt, ein größeres Update von Vereinsseite ist vor dem Spiel nicht mehr zu erwarten. 19 Feldspieler aus dem Profikader stehen Uwe Koschinat im besten Fall zur Verfügung.



    Wie könnte der FCS beginnen?

    Wie gewohnt gilt es im Saarlandpokal die richtige Mischung zwischen Stammformation und Rotation zu finden. Es wird definitiv Wechsel im Vergleich zum Spiel gegen Braunschweig geben und auch eine quasi komplette Rotation wäre möglich. Allerdings spielt man keine vollständige englische Woche, hat fünf Wechsel zur Verfügung und so gibt es keinen zwingenden Grund um einen vollständigen Wechsel vorzunehmen. Sofern man einzelne Spieler überhaupt nicht in den Kader berufen oder die komplette Kaderstärke ausreizen möchte, könnten U19-Akteure wie Frederic Recktenwald (Anschlussvertrag), Yannick Ernst oder Tim Wachall (beide in der Vorbereitung zum Einsatz gekommen) in den Kader rutschen. Auch Spieler wie Metaj, Dorst, Minke oder Maas könnten für die Bank in Frage kommen. Ein oder zwei Spieler könnten dann - je nach Spielverlauf - in die Rotationsmaschine eingebaut werden.


    Ein Wechsel ist im Tor zu erwarten. Der Pokal ist oftmals die Gelegenheit für den zweiten Keeper um Spielpraxis zu sammeln und Koschinat hat diesen Ansatz bei seinen früheren Stationen in den ersten Runden ebenfalls verfolgt. Stammtorhüter Daniel Batz rotiert aus dem Tor und könnte am Ende nicht einmal im Kader stehen. Letztmalig in einem Pflichtspiel nicht im Tor stand Batz im November 2019 im Pokal in Rohrbach. Es ist die Chance für Marcel Johnen. Johnen wird am heutigen Montag 19 Jahre alt und dürfte am Dienstag mit dem Pflichtspieldebüt für den FCS ein nachträgliches Geschenk erhalten. Er hat den Zweikampf um die Rolle des zweiten Torhüters gegen Jonas Hupe gewonnen, Hupe könnte gegen Mettlach erstmalig im Kader stehen. In der Abwehrkette steht die ein oder andere Alternative zum aktuellen Stammpersonal zur Verfügung. Auf der linken Seite könnte Nick Galle statt Mario Müller zum Einsatz kommen. Galle bekam seit dem Spiel gegen Wiesbaden keine Möglichkeit mehr auf einen Einsatz. Auf der rechten Seite ist normal Dominik Ernst gesetzt. Die erste Option wird Lukas Boeder sein. Der Neuzugang hat gegen Braunschweig die ersten Minuten bekommen, jetzt braucht er Spielpraxis und da bietet sich ein Pokalspiel an. Alternativ hat man Rasim Bulic oder Frederic Recktenwald in der Hinterhand. Bulic und Boeder sind auch die beiden Alternativen zu Manuel Zeitz (mit einem Einsatz wird neben Sven Sökler und Lukas Kohler zum FCS-Rekordspieler im Pokal) und Pius Krätschmer in der Innenverteidigung. Gerade bei Krätschmer muss man in der aktuellen Phase kein Risiko eingehen.


    Im zentralen Mittelfeld vertraute der Trainer zuletzt auch das Duo Luca Kerber und Alexander Groiß. Die Besetzung der zweiten Position neben Luca Kerber ist in der Liga auch eine der Problemzonen. Weder Groiß noch Gnaase konnten bisher auf Dauer überzeugen. Im Pokal könnten beide Spieler nun erstmalig gemeinsam in der ersten Elf stehen und Dauerbrenner Kerber auf dieser laufintensiven Position eine Pause verschaffen. Gerade Gnaase hatte zudem in den letzten Wochen nur wenige Einsätze und Spielpraxis kann auf dem Weg in eine bessere Form behilflich sein. Weitere Optionen wären einen der Innenverteidiger nach vorne zu ziehen oder einen Sechser zugunsten einer offensiveren Aufstellung aus der Mannschaft zu nehmen.


    Für die Offensive geht es ebenfalls um die richtige Einschätzung zwischen Rotation und Stammpersonal. Eine Position sollte an Julian Günther-Schmidt gehen. Nach seiner Genesung hilft ihm Spielpraxis und seine Rückkehr wird der FCS-Offensive auch im Ligabetrieb gut tun. Günther-Schmidt kann sowohl auf der Zehn als auch im Sturm selbst spielen. Entscheidend ist hier die Besetzung der anderen Position. Beginnt man mit einem der etablierten Stürmer Jacob oder Grimaldi, so kann Günther-Schmidt dahinter agieren. Für den zentralen Bereich bleiben ansonsten noch Justin Steinkötter und Marius Köhl als Alternativen. Am Ende könnte es auch auf eine Arbeitsteilung zwischen den beiden Stammangreifern hinauslaufen. Auf den Außenbahnen bleiben die üblichen Probleme bestehen. Im Grunde hat man nur die beiden Stammspieler Jänicke und Gouras. Deville fehlt durch die Nationalmannschaft, Scheu könnte erneut nicht zur Verfügung stehen. Selbst wenn Scheu eine Alternative ist, so bleibt die Frage ob er auch von Beginn an spielen könnte. Ähnliches gilt für Tim Korzuschek. Nach stetigen Verletzungen könnte er eine Option zur Rotation sein. Ob die Startelf möglich ist, ist jedoch offen. So dürfte wohl Justin Steinkötter die erste Alternative für die Außenbahn sein. Die Rolle hat er in der Liga auch schon nach seinen Einwechslungen eingenommen. Auch Marius Köhl könnte zur Überlegung werden.



    Mögliche Aufstellung

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    Ersatzbank

    Hupe (ETW), Recktenwald, Ernst, Galle, Kerber, Wachall, Korzuschek, Gouras, Köhl, Jacob


  • FCS-FB

  • Wieder eine Sensation im Saarlandpokal? Die SG Mettlach/Merzig empfängt den 1. FC Saarbrücken


    Zitat

    Der FCS nimmt die Partie ernst, auch wenn einige Stammkräfte eher nicht spielen werden. So wird im Tor Marcel Johnen einen Tag nach seinem 19. Geburtstag sein Profi-Pflichtspiel-Debüt geben. "Die Vorfreude ist groß", sagt der Neuzugang, der aktuell hinter dem unumstrittenen Daniel Batz die Nummer zwei in Saarbrückens Torwart-Trio ist: "Natürlich ist mein Ziel, langfristig hier die Nummer eins zu werden. Torhüter sind ja normal Einzelkämpfer, aber Daniel fordert und fördert Jonas Hupe und mich in jedem Training." FCS-Trainer Koschinat ist mit der Entwicklung von Johnen zufrieden: "Er hat sich etabliert und übt richtig Druck auf Batzi aus."


    Den Druck des Favoriten kann Koschinat seiner Mannschaft vor dem Spiel gegen Mettlach nicht nehmen. "Das wird kein Selbstläufer. Der Gegner hat in den letzten Wochen eine sehr positive Entwicklung genommen", sagt Koschinat über den Tabellenführer der Saarlandliga, der noch ungeschlagen ist: "Sie haben eine gewisse Selbstverständlichkeit bekommen, ihre Spiele für sich zu entscheiden. Wir werden dort mit voller Kapelle antreten."

  • Der Pokal-Kracher lockt mehr als 1000 Fans an


    Zitat

    Das Interesse am Pokal-Kracher zwischen Fußball-Saarlandligist SG Mettlach-Merzig und Drittligist 1. FC Saarbrücken an diesem Dienstag um 19 Uhr ist riesig. „Wir haben Stand jetzt schon fast 900 Tickets abgesetzt“, berichtete Walter Philipps, Vorsitzender des SV Mettlach, am Montag um 12 Uhr. „Ich denke, dass zwischen 1000 und 1500 Zuschauer kommen werden“, ergänzte der Funktionär. Für Kurzentschlossene wichtig: Tickets können ausschließlich im Online-Vorverkauf erworben werden.

  • Da ja auch Zeitz angeschlagen war und auch Krätschmer nicht Fit ist könnte man auch das System umstellen.

    Ein 3-5-2 bzw 3-4-3 wäre durchaus eine Überlegung wert :/


    Da sie auch in der Liga eingesetzt werden sehe ich die Chancen von Bulic, Galle, Gnaase, Köhl, Korzuschek, Steinkötter als gut an gegen Mettlach zu spielen. In wieweit es eine kleine oder größere Rotation gibt ist halt die Frage. Das (bei normalem Verlauf) alle 6 Einsatzzeiten bekommen glaube ich schon.


    Eine "totale" Rotation und Auszeit für die Stammkräfte könnte im max. Fall so aussehen:


    Am Ende wird es aber wohl eine gesunde Mischung aus Stammspielern und Nachwuchskräften geben. Ich vertraue da voll auf Koschinat ;):thumbup:

    PS: wenn er Fit ist würde ich Krätschmer gern mal auf der 6er Position oder im LM sehen

  • Ich weißt es noch ganz genau, als wenns gestern gewesen wäre. Immer noch schlimm anzusehen ^^


    So einen Loser Fußball dürfen wir morgen nicht bieten. Und ich finde ganz große Klasse, dass es eine professionelle PK gab und UK dieses Spiel so Ernst nimmt, wie ein Liga Spiel. Volle Kapelle eben

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